Embrace – sich selbst annehmen

HOCHSENSIBILITÄT

EMBRACE
- SICH SELBST ANNEHMEN

MONIKA RICHRATH

Es ist schon ein wenig verrückt, dass es in unserer heutigen Zeit voller Medienpräsenz und Reizüberflutung doch immer noch Menschen gibt, die sich mit ganz einfachen genialen Ideen durchsetzen. Die Australierin Taryn Brumfitt  und Mitproduzentin Nora Tschirner wollten sich nicht länger damit abfinden, dass 91 % aller Frauen weltweit am eigenen Körperbild und mit dem eigenen Körper leiden. Das Projekt Body Image Movement entstand. Taryn Brumfitt reiste ein paar Wochen lang kreuz und quer durch die Welt um mit verschiedenen Frauen zu sprechen. Heraus kam dabei ein sehr aufwühlender, berührender und aufrührischer Dokumentarfilm.

Letztes Wochenende wurde ich über Facebook auf den Film Embrace aufmerksam gemacht. Klingt interessant, dachte ich mir, mit dem Thema „Körperbild“ hatte ich mich selbst schon häufiger auseinandergesetzt und hatte auch das Glück diesen Film im Kino ansehen zu können (er läuft nur in einigen Kinos). Als ich danach wieder ein wenig benommen ins Tageslicht stolperte, war ich total geflasht.

Gefühlschaos

In mir brodelte ein wilder Gefühlsmix. Unendliche Begeisterung („Ich buche ein Fotoshooting“, „Ich kaufe mir einen großen Spiegel“), unendliche Trauer über das, was ich gehört und gesehen habe (wunderschöne Frauen, die ihre eigene Schönheit nicht wahrnehmen können, ein bis zum Skelett abgemagertes Wesen, Berichte über in der Modebranche verbreitete Praktiken wie das Zu sich nehmen von Wattebäuschen …) unendliche Wut über das, was uns angetan wird (Modellbilder werden digital bearbeitet und sind darum für uns unerreichbar) und das, was wir uns selbst antun (wir vergeuden unsere Energie). Ich gebe zu, ich hatte schon gehört, dass Modellbilder heutzutage digital bearbeitet werde. Was ich aber nicht begriffen hatte: Wenn ich an einer Bushaltestelle stehe, wo auf einer Werbung ein schlankes Modell mit einer sehr sexy Taille abgebildet ist und ich mir dieses Bild ansehe und dabei sehnsüchtig denke: „So möchte ich auch gerne wieder aussehen!“, dann bin ich der Werbebranche auf den Leim gegangen und habe mich selbst verlassen …

Jetzt hat es Klick gemacht

Ich leide schon ziemlich lange an meiner eigenen Ambivalenz meinem Körper gegenüber. Und das hat durchaus auch etwas mit Hochsensibilität zu tun.

Lange habe ich gegrübelt, wann es eigentlich angefangen hat, aber ich kann keinen richtigen Anfangspunkt ausmachen. Sicher ist: als die Erschöpfung überhand nahm, verschwand zuerst meine Vitalität. Dann, als es mit dem Stress und der Erschöpfung immer so weiter ging (gute zwei Jahre), wurde es mit der Fibromyalgie so schlimm, dass ich auf längere Zeit arbeitsunfähig wurde. Zu dem Zeitpunkt konnte ich auch nicht mehr schlafen und war darum damit einverstanden, es einmal mit einem Antidepressivum zu probieren, das man mir in der Reha ans Herz legte. Es war kein völliger Misserfolg, denn ich konnte nach einiger Zeit wieder schlafen, sonst bewirkte es nur, dass ich zunahm.

Innerhalb eines Jahres wog ich 10 kg mehr.

Das war schrecklich, weil ich mein ganzes vorheriges Leben (bis auf eine kurze Zeit in der Pubertät) sehr schlank war und eigentlich auch essen konnte, was ich wollte. Ein Teil dieses Gewichts war übrigens auf Wassereinlagerungen zurückzuführen.

Monika Richrath mit 49 Kg

49 kg - der absolute Gewichtstiefpunkt

Wenn es mir richtig schlecht ging, verging mir sowieso der Appetit. Einmal bin ich auf diese Weise auch gefährlich nahe an eine Essstörung herankgekommen (denke ich mir heute). Damals lud mich meine Freundin immer schon zum Essen ein, weil sie sich Sorgen machte und mich aufpäppeln wollte. Dabei hatte ich gar nichts mit bewusstem Abnehmen oder Kontrolle im Sinn. Ich habe so gelitten an mir selbst und meinem Leben, dass ich einfach keinen Hunger hatte … Diese Zeit gehört auf jeden Fall zu den Tiefpunkten meines Lebens, auch wenn es mir damals nicht bewusst war.

Monika Richrath auf Burg Eltz mit 56 kg

Mein „Normalgewicht“ von 54 kg

Irgendwie habe ich es dann doch wieder auf 54 kg geschafft und da blieb ich dann. Ich fand es selbst sonderbar, dass ich niemals zunahm, aber fühlte mich zumindest in diesem Punkt mit meinem Körper im Reinen, obwohl ich jede Menge Bilder habe, von denen mir erst in jüngster Zeit aufgefallen ist, wie ausgezehrt ich darauf aussehe.

Monika Richrath mit 64 kg

64 kg nach der Kur

Zurück zur Kur 2009. Zwar half sie mir, mein Leben danach Schritt für Schritt wieder aufzubauen, aber gewichtstechnisch war es der Beginn einer Körperkatastrophe. Als solche habe ich sie jedenfalls lange betrachtet. Ich erkannte mich selbst nicht wieder! Immer wenn ich in den Spiegel sah, war ich verblüfft und frustriert, dass mir da dieses leicht moppelige Gesicht entgegenblickte. Ha! Heute würde ich mich vermutlich sehr freuen, wenn ich es jemals schaffen sollte, wieder nur 64 zu wiegen!

Monika Richrath mit 77 kg

Noch ein Tiefpunkt: 77 kg

Denn das war im Grunde genommen nur der Anfang. Seitdem habe ich ständig und permanent zugenommen und mich immer weiter von mir selbst und meinem Körper entfremdet. Von der Liebe zu meinem eigenen Körper auch. Obwohl ich das Antidepressivum nach einem Jahr wieder abgesetzt habe, ist es mir nicht gelungen, wieder abzunehmen. Das hatte ganz viele, verschiedene Ursachen. Zum einen habe ich Essen als Trost entdeckt und bin vom zu-wenig-Essen eher in die Sparte des Zu-viel-Essens hinübergewechselt. Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, ist die Tatsache, dass mir die Vitalität für bestimmte Dinge fehlte. Ich hatte einfach nicht die Kraft und Energie mehr, bestimmte Dinge zu tun, wie für Sport, Ausgehen usw. Früher war ich den ganzen Tag lang immer herumgerannt, damit war schon lange Schluss. Auch die Wechseljahre, in denen der Körper sich ja ganz neu organisiert, haben sicher eine Rolle gespielt. Trotzdem habe ich mich unendlich geschämt dafür, dass es mir nicht gelang, dieses Zusatzgewicht wieder loszuwerden, habe mir das als persönliches Versagen angekreidet.

2014 brachte eine Wende

Eine Seminarteilnehmerin hatte mich auf HPU (Hämopyrrollaktamurie) aufmerksam gemacht, ein Vitalstoffmangel im Körper, der seine Funktion beeinträchtigt. Das setzte eine ganze Kaskade von Ereignissen in Gang. (Über HPU schreibe ich demnächst einen gesonderten Artikel, denn es scheint, dass viele hochsensible Menschen davon betroffen sind.) Jedenfalls kam ich so zu einer Heilpraktikerin, die mir einen Progesteronmangel und eine Nebennierenschwäche bescheinigte. Auf der körperlichen Ebene gibt es also durchaus Erklärungen für die Gewichtszunahme und die Unfähigkeit wieder abzunehmen. Der Progesteronmangel sorgt zum Beispiel für die Wassereinlagerungen, die Nebennierenschwäche für die fehlende Vitalität. Übrigens - bei  HPU kann es vorkommen, dass man in der Jugend übernatürlich schlank ist und im Alter dann übergewichtig.

Es gab aber auch psychologische Ursachen

Vor einigen Wochen habe ich mich z. B. daran erinnert, dass ich mir irgendwann mal geschworen hatte, nie mehr so zu sein wie früher, vielleicht hat mein Körper das sehr wörtlich genommen. Ich habe u. a. diesen Schwur beklopft, noch eine kleine Lymphmassage entdeckt, die ich nun täglich mehrmals mache. Dazu kommt, dass die Behandlung meiner Heilpraktikerin nach einem Jahr Früchte trägt und ich einen deutlichen Vitalitätszuwachs spüre. Langsam habe ich das Gefühl, mir meinen Körper zurück zu erobern.

Eine Erkenntnis

Neulich ist mir der Gedanke gekommen, dass es mir eigentlich egal ist, wieviel ich wiege, solange ich nur vital bin. Die fehlende Vitalität ist das schlimmste: das Gefühl, tonnenschwer, unbeweglich zu sein und mich nicht wirklich so bewegen zu können, wie ich möchte. Eingeschränkt zu sein in meiner Bewegungsfreiheit, denn dies zieht sich durch alle Lebensebenen hindurch.

Erleichterung

Da kam Taryn Brumfitt mit ihrem Film wirklich gerade richtig! Und ich habe nun entschieden, nicht länger Energie darauf zu verschwenden, wie mein Körper aussieht, sondern mich eher damit zu beschäftigen, was ich tun kann, damit mein Körper sich besser fühlt - wie ich das ja auch schon seit längerer Zeit mache.

Plötzlich habe ich auch einen Weg gefunden um mit der allgegenwärtigen Werbung an den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel umzugehen: ich gucke einfach weg, bzw. stelle meinen Blick auf unscharf und sage mir „Das ist nicht real“, quasi wie im Supermarkt, wo lauter Dinge stehen, die mir nicht gut tun.

Alles in allem habe ich das Gefühl, dass sich in der letzten Woche, seit ich den Film gesehen habe, ganz viel verändert hat. Alleine dadurch, dass ich die Entscheidung getroffen habe, loszulassen, jemals wieder meine Figur aus der Jugend zurückzubekommen. Dafür habe ich nun jede Menge Energie für andere Projekte übrig. Zum Beispiel mir selbst Kleidung zu nähen, die mir gefällt und in der ich mich wohlfühle …

Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele von Ihnen einen ähnlichen Weg durchlitten haben und kann Ihnen nur ans Herz legen, sich diesen Film anzusehen. Er hat wirklich lebensveränderndes Potential!

Es ist mir bewusst, dass dieser Beitrag ungewöhnlich viele Links enthält, aber es ist mir ein echtes Anliegen, Sie für diesen Film zu interessieren. Wenn Sie sich den Stern-TV-Clip ansehen, wird gleich klar, wie verzerrt unsere Körperwahrnehmung häufig ist. Ich fand das total herzzerreißend.

Was ich leider nicht mehr wiedergefunden habe, ist der Link, mit dem Sie herausfinden können, wann der Film läuft. Wie gesagt, immer nur an einigen Tagen, kümmern Sie sich am besten gleich darum, wenn Sie den Film sehen möchten, oder kaufen Sie ihn auf DVD.

Wie sehen Sie Ihren Körper? Haben Sie etwas Ähnliches erlebt wie ich? Oder etwas ganz anderes? Ich freue mich sehr über Ihre Kommentare.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern Stress, Belastungen und Blockaden aus der Hochsensibilität auflösen können

Das will ich lernen!
p

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Gewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

Schicken Sie mir Ihren Begriff, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre hochsensiblen Superfähigkeiten sind und gewinnen Sie eine EFT-Sitzung im Wert von 80,- EUR. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2017

Ich will mitmachen!

Meine Zielgruppe: hochsensible Menschen

HOCHSENSIBILITÄT

Meine Zielgruppe:
hochsensible Menschen

MONIKA RICHRATH

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „So hebe ich mich ab“ von Eva Laspas teil. Wie ich finde, eine sehr schöne Gelegenheit, einmal die Geschichte meines Herzensbusiness zu erzählen. Die Blogparade von Eva Laspas läuft übrigens noch bis zum 31. Mai, wenn Sie noch teilnehmen möchten.

Ich wusste schon sehr, sehr lange, dass ich gut darin bin, andere Menschen zu sich selbst zurück zu bringen, das war mir schon vor mehr als 20 Jahren mehrfach gesagt worden. Damals gab es aber noch nicht sehr viele Coaches, ich kannte nur Psychotherapeuten und so etwas konnte und wollte ich definitiv nicht machen. Ohnehin hatte ich null Zutrauen in meine eigenen Fähigkeiten und erst recht nicht darin, dass sich jemand finden könnte, der für diese Form der Unterstützung Geld zahlt! Hätte ich dieses Vertrauen schon früher gehabt, wäre mein ganzes Leben vermutlich anders verlaufen, aber da es so eben nicht war, musste ich es wohl auf die harte Tour lernen mit Umwegen über chronische Krankheiten und schmerzlichen Erkenntnisprozessen.

Als hochsensibler Mensch war ich für das Berufsleben gänzlich ungeeignet

schien mir, dem Stressaufkommen in meinem Beruf als Fremdsprachenassistentin einfach nicht gewachsen. Aber von irgendwas musste ich ja schließlich leben. Innerlich hatte ich mich schon auf Berufsunfähigkeitsrente eingerichtet, aber es kam dann doch anders. Ich begriff, dass der rasant wachsende Coachingmarkt auch mir neue Türen öffnete. Plötzlich gab es ganz real die Möglichkeit, Geld zu verdienen mit dieser Form der Unterstützung anderer Menschen. An eine bestimmte Zielgruppe dachte ich dabei zunächst nicht. Nur eine Sache war klar:

Auf keinen Fall will ich Business-Coach werden!

Dies lag im wesentlichen daran, dass ich in den 20 langen Jahren als Fremdsprachenassistentin wirklich sehr gelitten habe in der Arbeitswelt und in dieses Umfeld wollte ich hinter mir lassen. Ich begann erst einmal eine Coaching-Ausbildung und zeitgleich eine Klopfakupressur-Ausbildung, denn dass ich diese beiden Dinge miteinander verbinden wollte, wusste ich schon. Und dann, an einem schicksalschwangeren Tag, hatte ich eine Eingebung, während ich selbst eine Coachingveranstaltung für hochsensible Menschen besuchte. Ich weiß sogar noch, dass wir alle im Raum herumgingen und uns entspannten. Da kam mir in den Sinn:

„Ich könnte ja Klopfakupressur für Hochsensible anbieten“.

Mittlerweile bin ich immer genau dann, wenn genau diese total beiläufig klingende Formulierung: „Ich könnte ja mal …“ auftaucht, mit einem Schlag hellwach, weil ich weiß: ich habe es mit einem Vorschlag „von oben“ zu tun  (was natürlich auch „von innen“ bedeuten könnte), der umgesetzt werden will. Ich war ganz aufgeregt, das schien mir eine Superidee zu sein, umso mehr, weil ich ja selbst hochsensibel bin und diesen Riesenleidensdruck, der durch die Hochsensibilität entstehen kann, aus eigener Erfahrung sehr gut kenne. Ein „Riesenmarkt“ schien mir damals. Und natürlich glaubte ich in meiner Naivität die Bedürfnisse meiner Zielgruppe sehr genau zu kennen. Weit gefehlt. Dass hochsensible Menschen so unterschiedlich sind wie alle anderen auch, fand ich erst nach und nach heraus.

Ich hatte also eine Zielgruppe

Zielgruppe ist wichtig, superwichtig, das hatte ich schon in ersten zaghaften online-Gehversuchen in der Marketingwelt gelernt. Aber mein Hauptfokus lag zu diesem Zeitpunkt noch im Offline-Universum. Zwar hatte ich mich ohne Zögern und leichten Herzens in die Selbstständigkeit geworfen, aber im Grunde genommen hatte ich unglaubliche Angst, etwas falsch zu machen - weswegen ich eine ganze Zeitlang versuchte, mir Know-how im Umfeld der IHK anzueignen. Auch eine KfW-Coach besorgte ich mir. Obwohl diese Art von Beratung sehr hoch bezuschusst wurde damals, denke ich heute: Das Geld habe ich zum Fenster rausgeworfen.

Nischenmarkt

Hochsensibilität war 2012 ja noch wesentlich unbekannter als heute, wo es immerhin einen ständig expandierenden Literaturmarkt (und auch ein entsprechend expandierendes Bewusstsein gibt). Auch mein Klopfakupressur-Buch konnte ich nicht unter die Haube bringen, weil Hochsensibilität damals noch als „Nischenmarkt“ betrachtet wurde. Kurz und gut: niemand glaubte an mich und meine Zielgruppe. Zwar sagte mir das niemand direkt ins Gesicht, aber ich wurde ermuntert, noch andere Zielgruppen mit anzuvisieren und anzusprechen. Tja, und dann saß ich ziemlich lange Zeit „auf dem Trockenen“, mit meinen vielen Zielgruppen. Die Menschen, die gelegentlich zu mir kamen, waren immer hochsensibel, weil ich das auch weiterhin publik machte. Und ganz definitiv war es von Anfang an ein Plus, dass sich viele meiner KlientInnen mit meiner Leidensgeschichte identifizieren können, bzw. etwas sehr ähnliches durchleben.

Marketing heute geht anders als vor 10-20 Jahren

Irgendwann ist mir gedämmert: Handelskammern und KfW-Beratung leben einfach woanders, sind fixiert auf Handwerk und Handel, kennen den Coachingmarkt überhaupt nicht und haben offenbar gar nicht realisiert, dass Marketing heute ganz anders funktioniert als vor 10,20 Jahren. Zurück auf Los also. Schritt für Schritt habe ich meine Zielgruppen entrümpelt, bis ich wieder da ankam, wo ich gestartet war: bei den hochsensiblen Menschen.

Bloß keine Werbung!

Ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit hatte ich wirklich ganz naiv gedacht, mein Angebot, hochsensiblen Menschen mit der Klopfakupressur dabei zu unterstützen, dass sie besser mit Hochsensibilität umgehen können, ist so toll, dass KlientInnen mir die Bude einrennen. Dem war aber nicht so und ich hatte durchaus die ein oder andere bittere Pille zu schlucken seitdem. Einmal wurde ich aus einer Facebook-Gruppe rausgeworfen, weil ich einen Beitrag gepostet hatte, in dessen Seitenleiste sich Werbung für mein Buch befand (Ich habe daraus gelernt, meine Beiträge sind nunmehr völlig werbungsfrei.)!

Ein paradoxer Widerspruch entsteht

gerade, was den hochsensiblen Coachingbereich angeht. Auf der einen Seite nimmt die Anzahl der Coaches, die sich das Thema Hochsensibilität auf die Fahnen schreibt,  immer mehr zu. Was logisch ist, wenn man bedenkt, dass immer mehr hochsensible Menschen sich bewusst werden, dass sie im normalen Geschäftsalltag nicht funktionieren können und außerdem besondere zwischenmenschliche Fähigkeiten haben, die sie im Coaching besonders gut zum Ausdruck bringen können. Auf der anderen Seite ist es verpönt, Werbung zu betreiben. Über kurz oder lang wird sich das aber gar nicht vermeiden lassen, spätestens dann, wenn wir hochsensiblen Coaches unsere Zielgruppen noch weiter zuspitzen und uns auf besondere Themenbereiche konzentrieren.

Eine Zielgruppe macht noch keine Positionierung

Ende letzten Jahres ist mir klar geworden, dass es jede Menge Menschen da draußen gibt, die mit ihrem Coaching Business wirklich in jeder Hinsicht erfolgreich sind und dass es für mich nun an der Zeit ist, mir Unterstützung zu suchen, für die Bereiche, wo es noch nicht so rund läuft. Meine Wahl ist dabei auf Sonja Kreye mit dem Business Celebrityprogramm gefallen. Ich habe mein Herzensbusiness noch einmal von Anfang an untersucht und hatte dabei jede Menge Aha-Erlebnisse. Mir ist klargeworden, dass ich wirklich das tue, worin ich gut bin - nämlich darin, hochsensible Menschen in ihren Akzeptanz- und Änderungsprozessen so zu unterstützen, dass Veränderungen schnell sichtbar werden und dass dies meine Qualitäten sind, die auch von außen wahrgenommen werden.

Schon die Methode der Klopfakupressur ist wirklich einzigartig, weil sie am Körper arbeitet - damit erreicht man ganz andere Ebenen als mit rein kognitiven Methoden. Die habe ich übrigens auch ausprobiert, The Work finde ich wirklich klasse, aber leider, leider kann man sich dabei selbst wunderbar bescheißen. Mit der Klopfakupressur geht das nicht, da geht es immer nur um Wahrheit, und zwar die eigene, kompromisslos! Die Vorteile der Klopfakupressur passen eben auch besonders gut mit den Hauptanliegen von hochsensiblen Menschen zusammen: Stressabbau, Blockaden lösen, Glaubenssätze auflösen, die Stress erzeugen, lernen, sich abzugrenzen, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, Ausschüttung von Serotonin etc. und das alles mit minimalen Zeiteinsatz (bei einer längerfristigen Anwendung). Mittlerweile ist es mir auch gelungen, mein Buch auf ganz normalem Wege in den Buchhandel zu bringen, weil ich einen Verleger gefunden habe, der an mich glaubt. Ich bekomme nun relativ häufig Post von LeserInnen meines Buches „EFT Klopftechnik für Hochsensible“ Oft lese ich dann etwas wie „Endlich habe ich etwas gefunden, was mir hilft!“ Für mich gibt es keinen schöneren Beweis, dass mein Angebot richtig ist und einzigartig.

Auch wenn ich meinen Fokus jetzt verstärkt darauf lege, die AnwenderInnen der Klopfakupressur zu begleiten und unterstützen, geben sie zu keinem Zeitpunkt die Selbstverantwortung und Eigenkontrolle ab. Im Gegenteil, das tägliche Klopfen zuhause ist Teil des Veränderungsprozesses, denn mein Anliegen ist es, dass meine KlientInnen klopftechnisch flügge werden und alleine weiter machen können. Der Aspekt der Selbsthilfe ist mir nach wie vor sehr wichtig.

Authentisches Marketing

Von Sonja Kreye habe ich allerhand gelernt. Zum Beispiel, dass ich auch Marketing machen darf und muss. Was authentisches Marketing ist: Absolut ehrlich sein. Kein Beschiss. Gerade meinen KlientInnen und FollowerInnen gegenüber. Damit kann ich etwas anfangen. Ich habe ja selbst im Laufe der Jahre eine totale Phobie entwickelt gegenüber leicht gekleideten Menschen an exotischen Orten in der Welt, die behaupten, sie verdienen automatisch Unsummen von Geld im Internet und machen derweil Urlaub. Das hat weder mit meinen Werten, noch mit meinen Zielen etwas zu tun.

Apropos authentisch: Natürlich ist es ein wenig schwierig, von sich selbst zu sagen, dass man authentisch ist (das sagt man ja eher über andere), aber ich denke doch, dass Sie als meine FollowerInnen und KlientInnen wissen und spüren, dass alles, was Sie von mir im Netz finden können, immer 100 % ich selbst bin. Schließlich können Sie das,was ich erlebe, auf meinem Blog nachlesen. Ich erfinde definitiv nichts. Ehrlichkeit gehört zu meinen Top 5-Werten. Ich denke, das spürt man.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

P.S. Wie immer, freue ich mich sehr über Ihre Kommentare. Habe ich Ihnen eigentlich schon mal gesagt, wie wichtig Ihre Kommentare für uns BloggerInnen sind?

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Ich will mitmachen!

Ein seltener Gast: das grundlose Glück

HOCHSENSIBILITÄT

Ein seltener Gast:
das grundlose Glück

Monika Richrath

Heute ist einfach alles perfekt. Die Sonne scheint, es ist warm (aber nicht zu warm), Frühling liegt in der Luft und ich fühle mich einfach super. Ich bin freudig und energiegeladen und kann mich nur mit Mühe davon abhalten, über die Straße zu hüpfen. Ich lächele wildfremde Menschen an, wildfremde Menschen lächeln erfreut zurück. Ich könnte die ganze Welt umarmen …

Was ist passiert?

Kein Sechser im Lotto, keine Heirat, Schwangerschaft, Erbschaft, volles Seminar oder sonstige erfreuliche Nachricht oder Erfolgsbotschaft.

Einfach nur … grundloses Glück

Das letzte Mal, als das grundlose Glück mich ereilte, ist schon ein paar Wochen her. Aber da ist mir aufgefallen, dass das grundlose Glück schon seit Jahren nicht mehr bei mir zu Gast war. An die letzte Gelegenheit erinnere ich mich deswegen so gut, weil ich es im Rahmen eines Klopfseminars vor zwei Jahren als positiven Anker benutzt hatte.

Wie es immer so geht, ich hatte überhaupt nicht gemerkt, dass es sich verabschiedet hatte aus meinem Leben. Vielleicht war das insgesamt gesehen auch kein besonderes Wunder, denn 2015 war ein Jahr, das ganz und gar im Zeichen der ALS-Erkrankung meiner Mutter stand und es nicht allzuviel zu Lachen gab. Natürlich war ich trotzdem hin und wieder glücklich, aber

überglückliche Fraudas grundlose Glück ist nun einmal ein ganz besonderer Zustand

in dem ich Lust habe, die ganze Welt zu umarmen, Friedlichkeit und Freundlichkeit versprühe, vital bin, mein Körper sich wohl fühlt. Aber es ist noch mehr.

Es ist das Gefühl, richtig zu sein.

Für mich als hochsensibler Mensch ist dieses Gefühl ganz besonders wertvoll, denn den Großteil meines Lebens habe ich sehr gehadert mit mir selbst, meiner Hochsensibilität, bzw. den Eigenschaften, die meine Hochsensibilität ausmachen und widerspiegeln. Heute weiß ich natürlich, dass ich richtig bin. Aber es wirklich auch zu spüren, mit jeder Faser meine Körpers, ist nach wie vor etwas Besonderes für mich.

Es ist das Gefühl zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist. Das Gefühl, dass alles gut ist, so wie es ist. Was nichts anderes bedeutet, dass ich mein Leben akzeptiere in genau der Form, die es gerade hat. Dass ich dankbar bin, für das, was ich habe.

Grundloses Glück ist offenbar eine Art erweiterter Bewusstseinszustand

wird mir eben beim Schreiben klar. Denn im Zustand des grundlosen Glücks gibt es keine Begrenzungen und Beschränkungen. Dann liegt die ganze Welt vor mir, mit ihren vielen verlockenden Möglichkeiten, die wie Diamanten funkeln. In diesem Zustand bin ich auch in der Lage, viel weiter zu denken und vermutlich auch auf einer höheren Ebene Veränderung zu bewirken, einfach nur, indem ich jegliche Bewertung der Welt und mir selbst aufgebe.

Denn im grundlosen Glückstaumel bin auch ich viel größer und schöner, Halt, das ist nicht richtig, merke ich beim Schreiben. Ich denke, es ist andersherum. Im Zustand des grundlosen Glücks kann ich die Dinge in ihrer Schönheit und Großartigkeit wahrnehmen. Alle Beschränkungen fallen von mir ab, vor allen Dingen alle limitierenden, kleinlichen Glaubenssätze über mein Äußeres und Inneres. Dann bin ich einfach. Gut und wertvoll, funkelnd eben. Ein Zustand, den ich gerne öfter erleben würde, habe ich mir beim letzten Anfall grundlosen Glücks gedacht. Nun kann man diesen äußerst angenehmen Zustand leider nicht herbeirufen, aber mir fiel bei dieser Gelegenheit ein, dass ich früher tatsächlich ziemlich häufig grundlos glücklich war, und das, obwohl meine Kindheit und Jugend insgesamt eine sehr schwierige Zeit für mich war, ich im Grunde genommen keine wirklichen Herzensbindungen an andere Menschen hatte, oder die, die ich hatte, nicht als Herzensbindung wahrnehmen konnte (im Gegenteil, außerhalb meiner Familie machten mir die meisten Menschen Angst).

Trotzdem verfügen Kinder offenbar über besondere Bewältigungsstrategien, denn es gab viele Glücksmomente - die ich vielleicht oft auch mit mir alleine erlebte. Ich erinnere mich z. B. dass meine Haut nach einem Tag an der Sonne wahnsinnig gut roch, und ich den ganzen Abend lang immer wieder an meinem Arm schnupperte, trunken vor Glück über meinen guten Geruch … Es gab viele solche kleinen Glücksinseln und es gab vor allen Dingen sehr viel grundloses Glück.

Nach Sonne kommt Regen …

Trotz Leid und Elend war das Leben insgesamt viel leichter, weil es  eher in Phasen verlief, als in Augenblicken. Eine Zeitlang hatte ich eine gute Phase und dann kam eine schlechte, die aber immer getragen war von der Zuversicht, dass es danach wieder gut werden würde. Wann dieses Gleichgewicht gekippt ist, vermag ich nicht mit Genauigkeit zu sagen. Ich vermute Anfang/Mitte 20, als die ersten Liebesbeziehungen kamen, die für einen so unsicheren und schüchternen Menschen wie mich äußerst schwierig waren. Wenn ich aber so in mich hineinspüre, dann ist sofort sonnenklar, dass meine erste Beziehung zu einer Frau auf mein zerbrechliches Gleichgewicht heruntergedonnert ist, wie der Zementblock in ein Fisch namens Wanda auf einen bedauernswerten Hund … Ich möchte das jetzt nicht weiter auswalzen, sicher ist aber, es gab einen entscheidenden Wendepunkt, an dem Stress, Depressionen und Erschöpfung die Überhand gewannen und das grundlose Glück begann, sich rar zu machen und mich nur noch dann und wann besuchte.

Ehrlich gesagt, war ich ganz schön schockiert, festzustellen, dass es Jahre her war, dass ich mich so gefühlt habe - und das, ohne es zu merken …

Eigentlich hatte ich gehofft, ich könnte an dieser Stelle auf ein paar wissenschaftliche Publikationen zurückgreifen, aus denen hervorgeht, was das grundlose Glück auf biochemischer Ebene im Körper bewirkt, aber nichts, nada. Die Wissenschaft schweigt dazu, scheint es. Die Einträge, die meine Suchmaschine zum Begriff „grundloses Glück“ ausspruckt, sind: Werbung, Werbung und wieder Werbung, mit sonderbaren Einträgen zwischendurch wie „mein Mann ist grundlos unglücklich“ …

Mir ist beim Schreiben dieses Blogeintrages wieder eingefallen, dass ich vor einigen Jahren ja das grundlose Glück als Anker beim Klopfen benutzt habe und habe seitdem immer wieder einmal in mich hineingehorcht und mich dieses Ankers erinnert, und einfach mal geklopft, dass ich schon lange nicht mehr grundlos glücklich war.  Sie können es mir glauben oder auch nicht, aber daraufhin ist wirklich etwas passiert - ich wurde nicht grundlos glücklich, aber mein Körper begann innerlich zu strahlen, so dass ich zumindest einen Teil der grundlosen Glückserfahrung zurück habe. Das finde ich sehr schön.

Wie geht es Ihnen? Kennen Sie grundloses Glück? Haben Sie eine andere Bezeichnung dafür? Wie oft sind Sie grundlos glücklich? Wie immer, freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Das will ich lernen!
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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Hochsensible Mamas

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Hochsensible Mamas
– ein Apell an Deine besondere Aufgabe im Leben Deines Kindes

Karin Abriel

  • Bist Du Mama?
  • Oft erschöpft?
  • Fühlst Du Dich in vielen Situationen hilflos?
  • Leidest Du viel mit Deinem Kind?
  • Möchtest Du Dein Kind vor dem Leben beschützen?
  • Fällt es Dir schwer, Dein Kind in „diese“ Welt zu entlassen?

JA?

Dann gehörst Du wahrscheinlich so wie ich zu jenen hochsensiblen Müttern, die ihr Kind um jeden Preis davor bewahren wollen, die negativen Erfahrungen, die wir selbst erlebt haben, durchmachen  zu müssen.

Gut so! Und vollkommen verständlich.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du auch eine Mama bist, die sich sehr stark in ihr Kind einfühlen kann, die seine Gefühle noch vor allen anderen „liest“, manchmal sogar noch bevor Dein Kind sich derer bewusst ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du eine Mama bist, die große Schwierigkeiten damit hat, wenn Dein Kind in der Schule oder im Kindergarten Menschen und Situationen ausgesetzt ist, die Du nicht gutheißen kannst.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Du Dich manchmal selbst verlierst und Deine Bedürfnisse sehr vernachlässigst, damit es Deinem Kind gut – oder sagen wir besser – geht.

Hab ich Recht? Ich kenne das alles!

Du bist wunderbar in Deiner Sensibilität!

Dein hochsensibles Kind hat bei Dir alles, was es braucht, um verstanden, in seiner Persönlichkeit akzeptiert und wahrgenommen zu werden. Alles Aspekte, die Du bei Deiner eigenen Mama womöglich (schmerzlich) vermisst hast. Es waren andere Zeiten und andere Umstände.

Also – Du bietest Deinem hochsensiblen Kind die besten Voraussetzungen, um eine selbstbewusste, starke und gleichzeitig sanfte und sensible Persönlichkeit zu entwickeln. Das ist großartig! Und wenn Du jetzt meinst, dass das ja alles schön und gut ist, aber Dich diese Großartigkeit doch jede Menge Kraft, Ressourcen und Mühen kosten, dann möchte ich Dir mit diesem Beitrag Mut machen und Dich bestärken, dass Du die beste Mama für Dein hochsensibles Kind bist,

…auch und vor allem, wenn Du Deine Bedürfnisse achtest, …auch und vor allem, wenn Du in Deiner Mitte bist,

…auch und vor allem, wenn Du vertraust, dass Dein Kind seinen eigenen Weg gehen wird,

…auch und vor allem, wenn Du Deinem Kind das Bewusstsein und die Stabilität vermittelst, die Du bei ihm sehen möchtest.

Und wenn Du Dich jetzt fragst, wie das gehen soll und wie Du es schaffen kannst, Dein hochsensibles Kind Schritt für Schritt in diese so wenig unterstützende Welt zu entlassen, dann möchte ich gerne meine Erfahrungen mit Dir teilen und Dir ein paar Impulse für Deinen Weg als hochsensible Mama mitgeben.

VERTRAUE!

Je nachdem, was wir in unserer Kindheit erfahren haben und wie viel Grundvertrauen wir mitbekommen haben, handeln wir in unserem späteren Leben auch aus diesem Vertrauen heraus.
Mamas, die wenig vertrauen in sich und das Leben als solches haben, neigen auch dazu, ihrem Kind oftmals nicht das Vertrauen entgegenzubringen, das es braucht, um eine selbstbewusste und stabile Persönlichkeit zu entwickeln.

Versuche Dein Vertrauen immer wieder zu stärken, indem Du Dich selbst herausforderst, Dein Kind Schritt für Schritt loszulassen, seine eigenen (auch leidvollen) Erfahrungen machen zu lassen.

Ich habe in diesen Situationen immer folgende Sätze im Kopf: „Ich vertraue meinem Sohn. Es ist sein Weg, den er geht. Ich kann ihm diesen Weg nicht abnehmen. Ich kann ihn beim Gehen unterstützen.“

Je mehr Du in Deiner Stabilität und im Vertrauen bist, desto stabiler und vertrauensvoller kann Dein Kind seinen Weg gehen.

KÜMMERE DICH UM DICH!

Es führt zu nichts, wenn Du Dich selbst aufgibst und verlierst, weil Du Dich über Dein Kind identifizierst. Dein Kind leidet mit Dir, anstatt ihm sein Leid und seine Erfahrungen, die es zu machen gilt, nehmen zu können.

Kümmere Dich darum, dass es DIR gut geht. Schau gut auf Dich und sorge gut für Dich. Dann wird Dein Kind lernen, das auch für sich zu schaffen.

Lass los – auch wenn der Trennungsschmerz groß ist. Gönn Dir Auszeiten, Alleinzeiten und liebevolle Aufmerksamkeiten.

SCHAU IN DEN SPIEGEL, DEN DEIN KIND DIR VORHÄLT!

Oftmals ist es doch so, dass wir uns als Mamas fragen, was mit unseren Kindern bloß los ist, wenn sie auf einmal wütend, aggressiv oder sonst wie sehr stark auf Situationen reagieren.

Achtung – Dein hochsensibles Kind ist Dein Spiegel! Alle Emotionen, die Du womöglich nicht auslebst oder die in Dir schlummern, kann Dein Kind empfangen und „für Dich“ an die Oberfläche bringen.

Auch Verhaltensweisen, die Du bei Dir ablehnst oder die bei Dir mit negativen Emotionen verbunden sind, kann Dir Dein Kind vor Augen führen, indem es Dich immer wieder herausfordert hinzuschauen.

Wir Mamas neigen dann vielleicht dazu zu sagen: „Ach, mein armes Kind, wie gerne möchte ich Dir das ersparen!“ – in Wirklichkeit wollen wir es uns nur selbst ersparen. Wir dürfen also aufmerksam hinschauen und anfangen, unser eigenes inneres Kind zu bemerken.

Dazu habe ich vor einiger Zeit einen eigenen Beitrag geschrieben: http://www.hochsensibilitaet.at/ich-bin-so-wuetend-warum-dieser-satz-wichtig-ist-und-wie-wir-gerade-unsere-hochsensiblen-kinder-dabei-unterstuetzen-duerfen/

WANDLE DEIN LEID IN DEINE STÄRKE UM!

Du bist unendlich stark. Stark in Deinem Leid, das Dich viel Kraft kostet. Nutze diese Kraft ins Positive!

Lebe Deinem Kind das Leben vor, in dem Du es gerne sehen würdest. Auch wenn die Gesellschaft da draußen nicht förderlich ist für die Bedürfnisse hochsensibler Menschen. Hilf mit, dass auch Dein Kind seine Aufgabe in diesem Chaos findet, um dazu beitragen zu können, dass sich was verändert.

LEBE DEINE GROSSARTIGKEIT!

Schütze Dein Kind wo es notwendig ist und lass es frei so oft es geht!

Aus eigener Erfahrung weiß ich gut, wie leicht es ist, all das zu schreiben oder zu lesen, und wie schwer und herausfordernd es sein kann, das umzusetzen.

Ich möchte Dich bestärken, diesen Weg Schritt für Schritt und mit immer mehr Bewusstsein die Verbindung zwischen Dir und Deinem Kind betreffend zu gehen.

Ich wünsche Dir aus ganzem Herzen die Kraft und die Stabilität, Eure Wege zu gehen. Manchmal ist es der gleiche und oftmals ein ganz anderer 🙂

Vielleicht interessiert Dich auch dieses Video zum Thema, das ich vor einiger Zeit aufgenommen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=EB5G-b-ZmxU

Schreib doch bitte in die Kommentare, ob auch Du so ein starkes Band zwischen Dir und Deinem Kind wahrnimmst und was Eure Herausforderungen damit sind!

Herzlichst, Deine Karin Abriel

Karin Abriel

Karin Abriel

Mein Tempo

Diplomierte Pädagogin
Diplomierte Shiatsu-Praktikerin
Geboren: 26.1.1976 in Wien
2 Kinder – Anna, 14 und Max, 13

Schon sehr früh war mir klar, dass irgendetwas in mir anders tickt als bei den Menschen in meinem Umfeld. Ich spürte so Vieles und nahm wahr, was anderen scheinbar verborgen blieb. Als Kind konnte ich diese Eindrücke weder einordnen noch verarbeiten, war aber zugleich unglaublich neugierig und ließ keine Möglichkeit aus, neue Erfahrungen zu sammeln und Menschen kennenzulernen.

Das ständige Überfordert Sein mit mir und meiner Umgebung und ihren Eindrücken führte im frühen Erwachsenenalter zu Depressionen und BurnOut.

Mein Lebensweg hat mich durch mehrere Ausbildungen und Berufserfahrungen zu meiner Authentizität geführt und dazu, meine Hochsensibilität als Stärke anzunehmen. Durch meinen ebenfalls hochsensiblen Sohn und die tägliche Arbeit mit hochsensiblen Kindern sowie zahlreichen beruflichen Erfahrungen habe ich viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlernen dürfen, die mir alle einen Teil von mir selbst gezeigt haben und mich in meine Stärke geführt haben.

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Das will ich lernen!
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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Termin: 20.-21. Mai 2017 in Wien
Anmeldeschluss: 6. Mai 2017

Gewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

Schicken Sie mir Ihren Begriff, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre hochsensiblen Superfähigkeiten sind und gewinnen Sie eine EFT-Sitzung im Wert von 80,- EUR. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2017

Ich will mitmachen!

Das Ostergewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

HOCHSENSIBILITÄT

Das
Oster-
Gewinnspiel:

MONIKA RICHRATH

Positive HSP-Begriffe

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dem Begriff „hochsensibel“ geht bzw. gegangen ist. Ich habe mich am Anfang nicht wirklich wohl gefühlt damit, ich dachte dabei immer an ein scheues, nervöses Reh, jederzeit bereit die Flucht zu ergreifen. So war ich früher ja auch. Aber ich wollte mich selbst nicht so sehen …

Die Palette von Hochsensibilität beschreibenden Wörtern hat sich seit den Anfängen nicht allzu sehr erweitert. Die bis dato beste Wortneuschöpfung, die mir wirklich gefällt, ist „Supersensible„. Sie tauchte zum ersten Mal in dem Buch „leise gewinnt“ von Doris Märtin auf, wurde bislang aber offenbar nicht großflächig übernommen.

An meiner kleinen Umfrage zum hochsensiblen Coming Out haben bis heute 454 Menschen teilgenommen.

Die ganz überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen outet sich nur gelegentlich als hochsensibel. Ich weiß natürlich nicht, warum das so ist, aber ich habe mich gefragt, ob es nicht an den möglicherweise etwas zweifelhaften Bedeutungen und Assoziationen liegt, die andere Menschen haben könnten, wenn sie zum ersten Mal den Begriff „hochsensibel“ hören.  Könnte es nicht einen Weg geben, anderen Menschen Hochsensbilität „anders zu verkaufen“? Dazu hat mich ein bisschen auch Fredrik Backman mit seinen Buch „Oma läst grüßen und sagt, es tut ihr leid“ inspiriert. Die 7jährige Heldin Elsa ist öfter damit beschäftigt, die Superkräfte anderer Menschen zu identifizieren. Beim Lesen habe ich mich spontan gefragt, ob wir in der HSP-Community das nicht auch mal so machen können? Ich finde, eine nette Idee für ein Gewinnspiel, von der Sie persönlich auch etwas haben können, wenn Sie nicht gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen

Überlegen Sie sich, welcher Ihrer Sinne der stärkste ist und denken Sie sich einen positiven Begriff dazu aus, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre Fähigkeit sind. Ich habe z. B. eine „sensationelle Körperwahrnehmung“. Senden Sie diesen Begriff per E-Mail an info@eft-fuer-hochsensible-menschen.de mit der Angabe Ihrer Adresse, damit ich Sie im Gewinnfall schriftlich benachrichtigen kann. Einsendungen mit „Ich will teilnehmen“ ohne Begriff werden nicht beachtet. Senden Sie bitte nur den Begriff, max. einen Satz, mehr braucht es nicht. Sie dürfen auch gerne mehrere Begriffe schicken, Sie nehmen jedoch nur einmal am Gewinnspiel teil.

Ostergeschenk: Klopfakupressur-Sitzung

Ich bewerte die von Ihnen eingesandten Begriffe nicht, möchte diese aber den LeserInnen meines Blogs später vorstellen, vielleicht kann dann auch noch mal abgestimmt werden …

Fürs erste reicht es vollkommen, wenn Sie mir Ihre Begriffe schicken.

Der/die GewinnerIn gewinnt eine Klopfakupressur-Sitzung mit mir (persönlich, telefonisch oder online) im Wert von 80,- Euro. Der Betrag wird nicht in bar ausgezahlt. Und falls Sie die Klopfakupressur erstmal ausprobieren wollen, können Sie sich hier zu meinem E-Mail Kurs mit den Basics der Klopfakupressur anmelden.

Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 14. Mai 2017.

Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Einsendungen.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Ich möchte eine Klopfanleitung
Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit – Eine Rezension

HOCHSENSIBILITÄT BÜCHER

Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit
- Eine Rezension

MONIKA RICHRATH

„Zarte Mimose in einer Gemeinschaft übermächtiger Grizzlybären“

„Wie sich ein Sensibelchen selbständig machte und seine Lösung für das hochsensible Berufsleben fand“ lautet der Untertitel des frisch erschienenen Buches von Sandra Tissot. Ich gebe zu, ich habe mich wahnsinnig gewunden über dem „Sensibelchen“ gleich auf der Titelseite. Ich musste mir vermehrt vor Augen führen, dass viele Bewegungen auf der Welt Begriffe, die eigentlich Beschimpfungen waren, umgewandelt haben in starke, selbstbewusste Bezeichnungen - allerdings bezweifele ich ein wenig, dass dies mit dem Begriff „Sensibelchen“ auch so funktionieren wird …

Aber nun zum Buch selbst. Für meine Begriffe füllt es unbedingt eine Lücke in der Literatur für und/oder über hochsensible Menschen, da diese häufig eine Affinität zur beruflichen Selbständigkeit besitzen. Frau Tissot zeigt uns, dass es hierbei um weit mehr geht, als nur um die Gestaltungsmöglichkeiten einer Tagesstruktur, die sich besser an hochsensible Bedürfnisse anpassen lässt.

„Zarte Mimose in einer Gemeinschaft übermächtiger Grizzlybären“

Wie ließe sich das besser verdeutlichen als durch das Erzählen der eigenen Biografie? Im ersten Teil nimmt die Autorin uns mit in ihren Büroalltag als Marketingleiterin eines von Männern dominierten Softwareunternehmens.  Dort fühlt sie sich wie eine „zarte Mimose in einer Gemeinschaft übermächtiger Grizzlybären“. Schon bald wird ihr klar,  dass sich die vermeintlichen Sicherheitsaspekte ihres guten Jobs mehr und mehr als Illusion erweisen. Das dringend benötigte dicke Fell will einfach nicht anwachsen. Allein das Klingeln des Telefons versetzt den ganzen Körper in Alarmbereitschaft, ganz zu schweigen von der grundsätzlichen Reizüberflutung durch das Arbeitsumfeld.

Darüberhinaus muss sie als Marketingleiterin die Sekretärin und Telefonistin geben, kann aber weder ihre eigentlichen Fähigkeiten auf dem Marketinggebiet, noch ihre sozialen Fähigkeiten zum Wohle der Firma einsetzen, weil sie immer wieder von ihrem Vorgesetzten ausgebremst wird.

Ihre Frustration am Arbeitsplatz nimmt zu

Immer mehr fühlt sie sich durch das vordefinierte Arbeitsumfeld eingesperrt, abhängig und fremddefiniert. Die unternehmerischen Fehlleistungen ihres Chefs muss sie mit ausbaden - durch sinnlose Arbeit und unbezahlte Überstunden. Bis sie an ihre körperlichen Grenzen stößt und eine Autoimmunerkrankung entwickelt: eine massive Überfunktion der Schilddrüse namens Morbus Basedow. Sie lässt sich operieren und die Schilddrüse entfernen. Danach ist alles anders. Ihr wird klar:

das Leben ist endlich

Zunächst kehrt sie in ihren Arbeitsalltag zurück, merkt dann aber immer häufiger, dass es so nicht geht, dass sie einfach aufhören möchte, jeden Tag zur Arbeit zu fahren, weil es von ihr erwartet wird.

Befreiungsschlag

Langsam wächst in ihr der Wunsch nach einer beruflichen Selbständigkeit. Darum geht es im zweiten Teil. Frau Tissot zeigt uns, was notwendig ist, und nimmt uns mit auf aberwitzige Gänge bei einer gewissen Agentur,  zum Gewerbeamt usw.

Der dritte Teil des Buches befasst sich mit der unternehmerischen Realität

Was bedeutet es, als hochsensibler Mensch beruflich selbständig zu sein? Welche Vorteile und Trümpfe bringe ich mit, was ist eher hinderlich oder schwierig? Denn nun ist nicht alles eitel Sonnenschein. Ganz im Gegenteil. Neue Herausforderungen warten, die man nun wirklich selbst bewältigen muss, wie z. B. die Kundenakquise. Stressbewältigung bleibt nach wie vor ein großes Thema (Selbständige neigen dazu, in der Selbständigkeit wesentlich mehr zu arbeiten als in einem 0815-Job), nun aber in Selbstverantwortung.

Frau Tissot befasst sich in diesem dritten Teil besonders mit einigen Themen. Zum Einen räumt sie auf mit dem Begriff der Super-Mom (die sowohl berufliche Selbständigkeit, als auch Kindererziehung etc. spielend managt), zum anderen weist sie uns auf zwei äußerst wichtige Dinge hin: die Familie und der Halt, den sie uns bieten kann (wenn wir unser Leben mit unserem Partner/unserer Partnerin dementsprechend einrichten) und „das Glück“. Zuerst habe ich ein bisschen gestutzt bei der Auflistung der vielen Glückszitate, aber es funktioniert, mich haben sie jedenfalls glücklich gemacht … Frau Tissot erklärt anschließend anhand dieser Zitate, warum bestimmte Dinge für Hochsensible unabdingbar sind. Das ist sehr schön gemacht.

Sehr gut gut gefallen haben mir ebenfalls die klare Struktur des Buches und die vielen Fragen, die die LeserInnen sich nach jedem Unterkapitel stellen können. Wenn Sie also mit dem Gedanken liebäugeln, sich selbständig zu machen, ist „Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit“

ein äußerst nützlicher Ratgeber,

in dem Sie sich mit Fragen auseinandersetzen können, die sich durch die Hochsensibilität ergeben und die Sie so vermutlich nicht in anderen Ratgebern zur Existenzgründung finden werden. Mein persönliches Plus an diesem Buch war die Auseinandersetzung mit meiner eigenen Vergangenheit als Arbeitnehmerin - und die Erkenntnis, dass sowohl Fremdbestimmung als auch Sinnlosigkeit (mit der ich als Arbeitnehmerin häufig zu tun hatte) die beiden Elemente sind, die mich als hochsensibler Mensch auf dem normalen Arbeitsmarkt wirklich ausgehöhlt haben …

Ich hoffe, ich konnte Ihr Interesse wecken, ohne allzuviel über den Inhalt zu verraten, lesen Sie am besten selbst.

Wie geht es Ihnen als hochsensibler Mensch in der Selbständigkeit? Welche besonderen Tipps haben Sie für andere?  Wie immer freue ich mich von Ihnen zu hören.

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit
Sandra Tissot
Dielus
ISBN 978-3-9817975-6-5
19,99 €

 

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Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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