5 Fehler, die Sie beim Klopfen machen können

5 Fehler, die Sie beim Klopfen machen können

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

5 Fehler,
die Sie beim Klopfen machen können

MONIKA RICHRATH

Das Klopfen an sich ist eigentlich ja wirklich nicht schwer. Trotzdem gibt es einige ganz kapitale Fehler, die Sie bei der Anwendung der Klopfakupressur machen können, die dafür sorgen, dass sich die gewünschten Veränderungen im besseren Umgang mit Ihrer Hochsensibilität nicht einstellen. In diesem Artikel erfahren Sie die 5 wichtigsten Dinge, die Sie falsch machen können.

1. Sie haben keinen Plan

Vielleicht denken Sie nicht jeden Tag dran oder haben keine Lust, jeden Tag daran zu denken, oder mögen sich einfach nicht so festlegen lassen … und klopfen immer nur dann, wenn es Ihnen gerade einfällt, mit dem, was gerade akut ist. Das kann man so machen, das bringt auch immer wieder Entspannung in der aktuellen Situation, wie ich öfter höre.

Allerdings führt das allenfalls dazu, dass Sie bestehende Situationen immer nur glätten und ausgleichen. Zu Veränderung kann das nicht führen. Damit eine Veränderung eintreten kann, bedarf es eines größeren Engagements von Ihrer Seite (das immer noch relativ klein ist im Vergleich zu anderen Methoden). Suchen Sie sich einen Satz, der Sie belastet und klopfen Sie diesen täglich 3-4 Runden, das dauert nicht länger als 2-5 Minuten (je nachdem wie ausführlich Sie Ihre Erinnerung gestalten). Diesen Zeiteinsatz können Sie immer aufbringen, egal, wie Ihre Lebensumstände sind. Betrachten Sie diese Zeit doch nicht als eine lästige Pflicht, die erledigt werden muss, sondern als eine Zeit, die Sie nur mit sich und für sich selbst verbringen. Darum empfehle ich stets, das Klopfen als Wohlfühlritual in den Tagesablauf zu integrieren.

Natürlich ist es überhaupt nicht tragisch, wenn Sie es mal einen Tag zwischendurch vergessen (außer, dass Sie vielleicht merken werden, dass ein Tag, an dem Sie nicht klopfen, sich grundsätzlich anders anfühlt als ein Tag, an dem Sie klopfen), aber die Tendenz sollte doch deutlich zu „täglich“ gehen. Wenn Sie es grundsätzlich anders handhaben, kommt die Veränderung vielleicht später, oder auch gar nicht (je nachdem, wie groß die Abstände sind).

2. Sie können sich nicht entscheiden wo Sie anfangen sollen

Gerade hochsensible Menschen haben häufig sehr viele Baustellen (die oft miteinander verknüpft sind) und verzweifeln schier vor der gestellten Aufgabe. Wo beginnen? Was ist sinnvoll? Eigentlich ist dieses Problem sehr schlimm, aber ist denn nicht jenes noch schlimmer? Was passiert, wenn ich mit dem falschen Problem anfange? Bringt das den ganzen Prozess ins Wanken? Da viele HSP sowieso ein Problem damit haben, sich zu entscheiden (weil sie meist auch die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sehr gut sehen können) geraten sie so schnell in eine Pattsituation, wo sie handlungsunfähig werden und gar nicht erst anfangen.

Jetzt verrate ich Ihnen mal ein Geheimnis: Es ist vollkommen egal, wo Sie beginnen. Das wirklich einzig wichtige ist, dass Sie einen Satz klopfen, der eine Belastung darstellt. Sie wollen ja aus dem Stress herauskommen, nicht noch mehr Stress erleben, indem Sie sich Ewigkeiten damit herumplagen, welches Thema zuerst drankommen soll. Häufig zerbrechen Sie sich ganz umsonst darüber den Kopf, weil es wirklich nicht so wichtig ist, wo Sie beginnen. Wichtig ist, DASS Sie beginnen. Und dann nehmen Sie ganz ruhig ein Thema nach dem anderen in Angriff. Unterwegs werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass das ein oder andere Thema sich unterwegs einfach erledigt hat 😉 Es ist nämlich so, dass gleichartige Erlebnisse und Gefühle im Gehirn in sog. Gefühls-Clustern gespeichert werden, d. h., wenn Sie ein bestimmtes Thema bearbeiten, kann es passieren, dass andere Dinge, die sich ebenfalls in diesem Cluster befunden haben, mitaufgelöst werden.

Klopfakupressur als Labyrinth

3. Sie wollen zu viel auf einmal

Was ich immer wieder sehe und erlebe, ist, dass, wenn hochsensible Menschen die Klopftechnik ausprobieren und merken, wie gut ihnen das Klopfen tut, sie am liebsten sofort alle Baustellen gleichzeitig auflösen möchten. Das ist, lassen Sie es mich bitte einmal ganz unverblümt sagen, vollkommen unrealistisch. Sie haben Ihr ganzes Leben gebraucht, um die Person zu werden, die Sie sind. Sie können nicht auf Knopfdruck ein anderer Mensch werden. Darum geht es bei der Klopfakupressur auch nicht. Es geht darum, dass Sie gelassener werden, Ihre Stressoren erkennen und auflösen, besser mit Ihrer Hochsensibilität umgehen, Ihr Leben aktiv gestalten anstatt nur zu erleiden. Kurz: sich selbst annehmen und lieben können, als der Mensch, der Sie sind. Das braucht seine Zeit. Die Veränderungen sollen ja nachhaltig sein. Auch Ihr System muss sowohl auf körperlicher, als auch auf emotionaler und geistiger Ebene mithalten können mit den Veränderungen. Sie brauchen Zeit und Raum, die Veränderungen in Ihr Leben zu integrieren, auch in Ihr soziales Leben. Auch Ihr Umfeld braucht Zeit und Raum um mit Ihren Veränderungen umzugehen. Dies ist, alles in allem, ein langsam wachsender Prozess, der sich nicht beschleunigen lässt dadurch, dass Sie ganz viel klopfen. Ganz im Gegenteil, dies bringt mich schon zum nächsten Punkt:

4. Sie unterschätzen die Klopfakupressur

Ich weiß, die Klopfakupressur kommt sehr seltsam daher, bizarr fast (wenn ich vor Publikum den Ablauf vormache, fangen immer alle zu grinsen, wenn ich den Punkt unter der Achselhöhle klopfe). Kaum zu glauben, dass etwas so Seltsames und scheinbar Kinderleichtes so eine intensive Wirkung haben soll. Vielleicht haben Sie ja auch schon erlebt, dass das Klopfen Sie beruhigt und entspannt. Da liegt es scheinbar nah, am besten mehrere Themen gleichzeitig zu bearbeiten, nach dem Motto „Viel hilft viel.“

Das ist auf jeden Fall eine massive Fehleinschätzung. Möglicherweise ist Ihnen nicht bewusst, dass jedesmal, wenn Sie klopfen, Dinge an die Oberfläche geholt werden, die mit dem Problem in einem Zusammenhang stehen - was zunächst neuen Stress auslösen kann. Eine etwas paradoxe Situation, eigentlich wollen Sie ja klopfen, um den Stress aufzulösen und nicht, um neuen zu produzieren! Am Ende stehen Sie da, haben lauter geöffnete Fässer, auf die Sie die Deckel nicht mehr bekommen, bzw. Sie haben dann Schwierigkeiten, die Übererregung wieder herunterzufahren. Das ist vollkommen kontraproduktiv.

Gerade weil hochsensible Menschen so reizempfindlich sind, schnell auf Dinge anspringen und sie schwer wieder loslassen, empfehle ich diesen sehr minimalistischen Ansatz von 2-5 Minuten Klopfen am Tag. Das ist auf jeden Fall ein sehr sinnvolles Vorgehen, wenn Sie KlopfanfängerIn sind und noch nicht wissen, wie Sie auf das Klopfen reagieren, wie die Veränderungen aussehen und was Sie sich zumuten können.  2-5 Minuten am Tag reicht wirklich aus, glauben Sie mir. Ich selbst arbeite für mich übrigens auch mit diesem minimalistischen Ansatz und habe damit supergute Erfolge erzielt. Gerade weil wir so empfindlich sind, ist weniger einfach mehr.

5. Sie sehen nicht richtig hin

Wenn man in seinen oft geschäftigen Alltag eingebunden ist, fällt es manchmal schwer, die Veränderungen wirklich wahrzunehmen. Veränderungen können jede nur denkbare Form haben, manchmal sind sie ganz klein und es bedarf großer Aufmerksamkeit, sie überhaupt wahrzunehmen. Manchmal können Veränderungen auch in Bereichen stattfinden, die wir überhaupt nicht beklopft haben und werden darum gar nicht von uns wahrgenommen. Was uns vielleicht zu der Annahme verleiten könnte, dass die Klopfakupressur „nicht wirkt“. Dabei haben sie möglicherweise einfach nur nicht richtig hingesehen …

Sie sehen, es gibt jede Menge Stolperfallen und es macht absolut Sinn, sich unterstützen zu lassen dabei zu lernen, wie Sie mit der Klopfakupressur besser mit Hochsensibilität umgehen können. Wenn Sie das spannend finden, erfahren Sie hier, wie meine Unterstützung für Sie aussieht.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Kennen Sie die Fehler aus eigener Erfahrung oder haben Sie vielleicht andere gemacht, die hier nicht erwähnt wurden? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern Stress, Belastungen und Blockaden aus der Hochsensibilität auflösen können

Ich möchte eine Klopfanleitung!
Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

9 Dinge die sich für HSP nicht sicher anfühlen

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

9 Dinge
die sich für HSP
nicht sicher anfühlen

MONIKA RICHRATH

Milliarden Euro werden jährlich ausgegeben von Konsumenten, auf der Jagd nach Glück, Liebe, Gesundheit, Geld, Erfolg, Familie usw.  Sind nicht die Grundpfeiler des westlichen Kulturkreises auf den Erwerb dieser Dinge ausgerichtet? Darüber könnte man ganze philosophische Abhandlungen verfassen, merke ich beim Schreiben dieses Artikels. Oder politische. Da mein Thema aber eher psychologischer Natur ist und ich mich mit Hochsensibilität befasse, möchte ich auf etwas ganz anderes hinaus.

Wir geben uns unglaubliche Mühe zu Glück, Liebe, Gesundheit (davon können Hochsensible ganz besonders ein Lied singen), Geld und Erfolg zu kommen - vermutlich geben wir auch eine Menge Geld aus unser Ziel zu erreichen. Denken Sie an die Liebesfilme im Kino oder Fernsehen, wenn sich die beiden ProtagonistInnen endlich in die Arme fallen und impliziert wird, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich werden. Was ist dann? Ist das wirklich das Ende?

Fängt dann nicht erst alles an? Ist das nicht vor allem der Beginn von Furcht? Eine Furcht, die vielleicht viele Menschen insgeheim plagen mag, aber von hochsensiblen Menschen besonders wahrgenommen wird? Furcht ist vielleicht auch  ein zu starkes Gefühl, darum verwende ich den Begriff „nicht sicher“.

Ich habe in diesem Artikel zehn Dinge aufgelistet, die sich vor allem für HSP nicht sicher anfühlen können. Das meiste davon kenne ich aus eigenen Erfahrungen.

1. Der Besitz von Geld

Betrifft bestimmt Abermillionen von Menschen, die potentierte Form davon sind Menschen, die Millionen im Lotto gewinnen und nach ein paar Jahren von Hartz IV leben müssen, weil sie das Geld zum Fenster rausgeworfen haben. Ich hätte Ihnen gerne einen

Seniorin schüttelt ein leeres Sparschwein

Prozentsatz an verarmten Lottogewinnern im Verhältnis zu wohlhabenden Lottogewinnern insgesamt zur Verfügung gestellt, aber leider keinen gefunden. Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, denen der Besitz von Geld unheimlich ist und die darum alles daran setzen, ihr Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben, damit sie ihren Status Quo wieder herstellen können. Man leidet dann zwar unter dem Geldmangel, fühlt sich aber wohler damit, als wenn man keinen Geldmangel hat. Ich habe selbst lange Zeit dazu gehört und ich kann Ihnen versichern, es hat gedauert, bis ich herausgefunden habe warum (und natürlich hatte es überhaupt nichts mit Geld an sich zu tun).

2. Sich verlieben

Für hochsensible Menschen kann sich der Prozess des Verliebens anfühlen, wie sich auf dünnes Eis zu begeben. Zum einen werden die Verliebtheitsgefühle oft intensiver wahrgenommen, was alleine schon für Aufregung sorgen kann. Ich bin in so einem Zusammenhang schon vor Glück richtig krank geworden. Aber bis Sie wissen, ob Ihre Gefühle erwidert werden oder nicht schwanken Sie vermutlich zwischen Rückzug und vorsichtigem Vortasten. Es gibt nicht nur Schmetterlinge im Bauch, sondern auch das Gefühl eines Ausgesetztseins (so habe ich es jedenfalls immer empfunden). Und vergessen Sie nicht - Bewertungen spielen hier eine wichtige Rolle, nämlich, wie der/die Angebetete Sie bewertet, ob er Sie annehmen, für gut befinden wird, für geeignet für eine Beziehung. Und wenn das nicht passiert, fühlen wir uns meistens mit unserem ganzen Wesen abgelehnt (sofern wir nicht sehr abgeklärt sind). Sehr viele Menschen lösen dieses Problem auf eine höchst einfache, aber effektive Weise: sie verlieben sich in unerreichbare Menschen, die sie sowieso „nicht bekommen“ können, so können sie intensive Liebesgefühle ausleben, ohne jemals befürchten zu müssen, mit „zuviel Nähe“ umgehen zu müssen - ich weiß, wovon ich spreche - einen unendlich langen Zeitraum meines Lebens (10 Jahre) bin ich als Single durchs Leben gegangen - ohne zu verstehen, dass ich selbst es war, die diesen Zustand aufrecht erhielt.

3. Eine Beziehung eingehen

Die erste „Hürde“ ist genommen und Sie sind bereit, sich auf jemanden einzulassen. Jetzt kommt der Alltag ins Spiel. Alle Vorlieben, Lebenserfahrungen, Macken und Geschichten der beiden PartnerInnen prallen (mitunter heftig) täglich aufeinander. Auch das ist ein Prozess, der sich nicht sicher anfühlen kann. Ich bin einmal einer Frau begegnet, die sich aufgrund der Hochsensibilität nicht mehr auf eine neue Beziehung einlassen wollte,  die andauernden Erklärungsnöte empfand sie als zu stressig und kräftezehrend. Es kann schwierig sein, sich auf eine neue Beziehung einzulassen, wenn Sie unsicher sind, wie gut Sie darin mit Ihrer Hochsensibilität aufgehoben sind. Oder wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich Freiräume verschaffen und Respekt dafür.

4. Zusammenziehen

Als hochsensibler Mensch sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie wirklich mit Ihrer Beziehung zusammenziehen möchten. Idealerweise ist IhrE PartnerIn ebenfalls hochsensibel, so dass Sie Ihre Bedürfnisse vielleicht besser kommunizieren können, aber, was wenn nicht? Das fühlt sich sehr unsicher an. Es gibt viele Punkte, die bedacht werden wollen. Können Sie sich überhaupt regenerieren, wenn jemand anderer immer da ist? Einfach nur zu erleben, dass man nicht allein ist - manche Menschen fühlen sich schon gestört von Geräuschen, die andere machen (und ich spreche dabei nicht von Schnarchen).  Haben Sie einen Rückzugsraum für sich selbst?  Persönlich glaube ich ja, dass die meisten hochsensiblen Menschen einen Raum benötigen, der nur ihnen gehört, was das Zusammenziehen von vornherein ausschließt, aber vielleicht sind Sie da ja anders gepolt. Für mich fühlt sich jedenfalls allein das Gefühl nicht sicher an, keinen Platz mehr zu haben, an dem ich die Bestimmerin bin, wo alles auf mich ausgerichtet ist und wo ich sein darf, wie ich will.

5. Heirat

Heiraten ist Beziehung in Potenz. Ich glaube ja, für hochsensible Menschen ist eine Heirat noch einmal eine ganz besondere Nummer. Heirat fühlt sich für mich auch nicht sicher an. Seit ich Luca Rohleder gelesen habe, weiß ich warum. Jetzt weiß ich, dass hochsensible Menschen sehr freiheitsliebend sind. Für mich ist Freiheit daher nicht einfach nur ein sinnentleerter Begriff. Ich glaube an Freiheit. Meine eigene und die anderer Menschen. Und ich will die Freiheit besitzen, mich jeden Tag neu für meine Partnerin zu entscheiden. Aber natürlich will ich nicht ausschließen, dass es doch eines Tages einmal eine „Commitment-Ceremony“ gibt, das ist eben etwas anderes als eine Heirat, mehr eine Würdigung der gemeinsamen Liebe und Achtung für den gemeinsamen Lebensweg, als ein offiziell behördlich besiegeltes Miteinander.

6. Kinder

Sich für ein Kind zu entscheiden ist ebenfalls eine schwierige Entscheidung, die sich nicht sicher anfühlen kann. Abgesehen von Befürchtungen, die die Schwangerschaft und Geburt selbst betreffen können, könnte vielleicht das Gefühl von Kontrollverlust hier eine Rolle spielen. Wenn Sie sich für ein Kind entscheiden, wissen Sie einfach nicht, was auf Sie zukommt. Die meisten Menschen unterschätzen offenbar vollkommen, welche Anforderungen Kinder an einen stellen, auf welche Weise sich das Leben ändern wird, wenn Kinder da sind. Werden Sie als hochsensibler Mensch dem gewachsen sein? Am wichtigsten: Sie können nun nicht mehr einfach aussteigen. 18 Jahre lang.

7. Eine Arbeitsstelle zu bekommen

Eine Arbeitsstelle zu bekommen kann sich ebenfalls nicht sicher anfühlen, vor allen Dingen, wenn man durch äußere Umstände gezwungen wird, diese Arbeit anzunehmen, sich selbst aber keinesfalls sicher ist. Schwierig ist vielleicht daran nicht einmal die Arbeit selbst, sondern eher das Drumherum: man muss mit neuen Kollegen auskommen (was sich besonders schwierig anfühlen kann, wenn man schon dementsprechende negative Erfahrungen gemacht hat), man muss sich einen Platz suchen im Unternehmensgefüge und sich dauernden Bewertungen unterziehen. Besonders schwierig wird es natürlich, wenn man sich im Grunde genommen überhaupt nicht arbeitsfähig fühlt (was ja viele HSP betreffen dürfte), am Rande oder inmitten eines Burnouts steht.

8. Ein Geschenk zu bekommen

Bekommen Sie gerne Geschenke? Eigentlich eine tolle Sache, sollte man meinen. Nun, ich kenne einige Menschen, für die das Erhalten von Geschenken der pure Stress, nicht sicher ist. Sie mögen ihre Geschenke nicht öffnen, wenn sie dabei beobachtet werden und sehen sich lieber alles in Ruhe alleine an. Ich selbst habe damit eigentlich kein größeres Problem - so dachte ich jedenfalls. Aber einmal habe ich in einer solchen Situation einmal richtig doof reagiert, so dass ich denke, da habe ich vielleicht doch noch Besserungsbedarf: Als mir Seminarteilnehmerinnen ganz unterwartet zum Seminarende eine liebe Karte schenkten … die dann von mir spontan kaum beachtet wurde - über die ich mich aber natürlich im stillen Kämmerlein riesig gefreut habe! Das wurmt mich heute übrigens immer noch 😉

9. Gesund werden

Ich glaube, dies ist eine Furcht, die viele HSP betreffen dürfte. Zugegebenermaßen klingt es erstmal sehr komisch. Vor allen Dingen, weil viele hochsensible Menschen mit körperlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als gesund zu sein, ohne diese Schwierigkeiten.  Aber so einfach ist es eben nicht. Vielfach gibt es ja den sog. „sekundären Krankheitsgewinn“, etwas, das dafür sorgt, dass wir krank bleiben, weil der Gewinn, den wir aus der Krankheit oder den Schwierigkeiten ziehen, letztendlich größer ist als der Wunsch, wieder gesund zu sein. Für mich liegt z. B. ein sekundärer Krankheitsgewinn darin, dass ich von Behörden anders behandelt werde, (aufgrund meiner Autoimmunkrankheiten gelte ich als „Rehabilitandin“), was mir einen gewissen Schutz bietet. Bestimmte Anforderungen werden nicht mehr an mich gestellt. Diesen Schutz aufzugeben fühlt sich für mich sehr nicht sicher an. Ich arbeite aber ganz intensiv daran, diese Furcht zu überwinden und den Schutz, den mir mein Gesundheitsstatus gibt, aufzugeben. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass mir das irgendwann auch gelingen wird.

„Nicht sicher“ klopfen

Natürlich können Sie alles, was sich für Sie nicht sicher anfühlt, wunderbar mit der Klopfakupressur in Angriff nehmen, z. B., indem Sie den 2. Satzteil anders formulieren: Anstelle von „liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz“, könnten Sie sagen … „bin ich sicher“ oder „bin ich in Sicherheit“. Ein ganzer Beispielsatz für das Thema Gesundheit könnte z. B. dann lauten „Auch wenn es sich für mich nicht sicher anfühlt, gesund zu sein, bin ich in Sicherheit.“

Nun sind Sie am Drücker. Was ist für Sie nicht sicher? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Bis bald! Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Das Ostergewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

HOCHSENSIBILITÄT

Das
Oster-
Gewinnspiel:

MONIKA RICHRATH

Positive HSP-Begriffe

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dem Begriff „hochsensibel“ geht bzw. gegangen ist. Ich habe mich am Anfang nicht wirklich wohl gefühlt damit, ich dachte dabei immer an ein scheues, nervöses Reh, jederzeit bereit die Flucht zu ergreifen. So war ich früher ja auch. Aber ich wollte mich selbst nicht so sehen …

Die Palette von Hochsensibilität beschreibenden Wörtern hat sich seit den Anfängen nicht allzu sehr erweitert. Die bis dato beste Wortneuschöpfung, die mir wirklich gefällt, ist „Supersensible„. Sie tauchte zum ersten Mal in dem Buch „leise gewinnt“ von Doris Märtin auf, wurde bislang aber offenbar nicht großflächig übernommen.

An meiner kleinen Umfrage zum hochsensiblen Coming Out haben bis heute 454 Menschen teilgenommen.

Die ganz überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen outet sich nur gelegentlich als hochsensibel. Ich weiß natürlich nicht, warum das so ist, aber ich habe mich gefragt, ob es nicht an den möglicherweise etwas zweifelhaften Bedeutungen und Assoziationen liegt, die andere Menschen haben könnten, wenn sie zum ersten Mal den Begriff „hochsensibel“ hören.  Könnte es nicht einen Weg geben, anderen Menschen Hochsensbilität „anders zu verkaufen“? Dazu hat mich ein bisschen auch Fredrik Backman mit seinen Buch „Oma läst grüßen und sagt, es tut ihr leid“ inspiriert. Die 7jährige Heldin Elsa ist öfter damit beschäftigt, die Superkräfte anderer Menschen zu identifizieren. Beim Lesen habe ich mich spontan gefragt, ob wir in der HSP-Community das nicht auch mal so machen können? Ich finde, eine nette Idee für ein Gewinnspiel, von der Sie persönlich auch etwas haben können, wenn Sie nicht gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen

Überlegen Sie sich, welcher Ihrer Sinne der stärkste ist und denken Sie sich einen positiven Begriff dazu aus, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre Fähigkeit sind. Ich habe z. B. eine „sensationelle Körperwahrnehmung“. Senden Sie diesen Begriff per E-Mail an info@eft-fuer-hochsensible-menschen.de mit der Angabe Ihrer Adresse, damit ich Sie im Gewinnfall schriftlich benachrichtigen kann. Einsendungen mit „Ich will teilnehmen“ ohne Begriff werden nicht beachtet. Senden Sie bitte nur den Begriff, max. einen Satz, mehr braucht es nicht. Sie dürfen auch gerne mehrere Begriffe schicken, Sie nehmen jedoch nur einmal am Gewinnspiel teil.

Ostergeschenk: Klopfakupressur-Sitzung

Ich bewerte die von Ihnen eingesandten Begriffe nicht, möchte diese aber den LeserInnen meines Blogs später vorstellen, vielleicht kann dann auch noch mal abgestimmt werden …

Fürs erste reicht es vollkommen, wenn Sie mir Ihre Begriffe schicken.

Der/die GewinnerIn gewinnt eine Klopfakupressur-Sitzung mit mir (persönlich, telefonisch oder online) im Wert von 80,- Euro. Der Betrag wird nicht in bar ausgezahlt. Und falls Sie die Klopfakupressur erstmal ausprobieren wollen, können Sie sich hier zu meinem E-Mail Kurs mit den Basics der Klopfakupressur anmelden.

Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 14. Mai 2017.

Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Einsendungen.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Wie Sie mit Affirmationen klopfen können

KLOPFAKUPRESSUR

Wie Sie
Affirmationen
klopfen können

MONIKA RICHRATH

Haben Sie schon einmal versucht, mithilfe von Affirmationen Ihr Leben zu verändern? Auf den ersten Blick scheinen Affirmationen eine einfache und effektive Methode zu sein, Veränderungen in Gang zu bringen.  Leider stellt sich dann aber oft heraus, dass es doch nicht so einfach ist wie geglaubt.

Aber beginnen wir ganz von vorn.

Was versteht man eigentlich unter Affirmationen?

Immer wieder komme ich hier auf meinem Blog auf Glaubenssätze zu sprechen, die den Großteil unseres Denken und Handeln bestimmen und steuern, meist unbewusst natürlich. Ein Glaubenssatz beinhaltet eine von uns angenommene Wahrheit, wie zum Beispiel „Ich kann nicht malen.“ Die meisten unserer Glaubenssätze haben wir von unserern Eltern übernommen und häufig sind sie uns in Fleisch und Blut übergegangen, weil wir sie von Anbeginn unseres Seins sozusagen aufgesogen haben. So kann es zum Beispiel sein, dass wir als Erwachsene das Gefühl haben, wir müssen um alles kämpfen, weil unsere Eltern uns schon dieses Gefühl vermittelt haben.

Unter Affirmationen verstehen wir Selbstbestätigungen oder -vergewisserungen, mit denen unser Unterbewusstsein „umprogrammieren“ werden soll. Die negativen Glaubenssätze sollen ersetzt werden durch positive, bestätigende Glaubenssätze - die man sich natürlich möglichst häufig vorsagen soll. Dafür gibt es viele verschiedene Ansätze, man kann sie täglich eine bestimmte Zeit lang schreiben, sich überall Zettel hinkleben, sich einen Bildschirmschoner damit einrichten, Hypnose- und Mediations-CDs anhören usw. Persönlich mag ich besonders den Ansatz, eine Affirmation beim Nordic Walken oder Laufen immer wieder vorzusagen, das hat eine äußerst hypnotische Wirkung.

Wie wirken Affirmationen?

Damit eine Affirmation wirken kann sollte sie positiv formuliert werden, immer in der Gegenwart angesiedelt sein, am besten die Verben „haben“ oder „sein“ beinhalten, individuell und konkret sein. Die Wirkung von Affirmationen beruhen darauf, dass mit der Formulierung im Präsens ein Zustand bekräft wird, der sich durch die wiederholte Bestätigung verwirklicht. Das ist sowohl äußerst einfach, als auch äußerst genial. Allerdings muss man ein gehöriges Maß an Zeit investieren, 10 bis 20 Minuten täglich mindestens 100 Tage lang.

Warum haben aber viele Menschen ein Problem mit Affirmationen?

Das Einfache an Affirmationen ist das Schwere an Affirmationen. Um mit Affirmationen Erfolg zu haben, muss man den eigenen Kopf mal eine Weile ausschalten  - was für hochsensible Menschen ja öfter nicht so leicht ist. Es kann ganz schnell passieren, dass man dann denkt: „Ich bin aber doch NICHT …“ und dann funktioniert es schon nicht. Statt dessen fühlt man sich noch viel schlechter als vorher, weil es ja so aussieht, als schafften alle anderen es mit dieser Technik, bloß man selbst ist irgendwie zu blöd dazu. Ich denke, dass es gerade für hochsensible Menschen auch eine Hürde sein kann, etwas zu sagen, was eigentlich ja noch nicht so ist, nicht unbedingt eine Lüge, aber etwas, was nicht der Wahrheit entspricht. Ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren und weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist sehr an der „Wahrheit“ gelegen (zumindest meiner eigenen) und ich habe mich lange Zeit unglaublich schwer mit Affirmationen getan - obwohl ich gleichzeitig wusste, dass darin ein ganzes Schatzkästlein für mich verborgen liegt. Mal ganz ehrlich, so einen Satz wie „Ich lasse das Bedürfnis los, für alle anderen stark zu sein“ zu sich selbst zu sagen ist doch wunderbar …

Affirmationen können sogar kontraproduktiv sein

das hat Joanne Wood von der University of Waterloo schon vor Jahren in einer Studie herausgefunden. In dieser Studie wurde untersucht, ob die Stimmung und die Gefühle von Freiwilligen durch die Aussage „Ich bin eine liebenswerte Person“ beeinflusst wurde. Dazu wurden die teilnehmenden Personen in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich durch ein großes und ein eher wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein unterschieden. Beide Gruppen hatten die Aufgabe, Fragen zu beantworten, ihre Gefühle zu beschreiben und anzugeben, ob sie gerne an bestimmten Aktivitäten teilnehmen würden. Einige Probanden hörten alle 15 Sekunden einen Gong, das Zeichen, das sie dann zu sich selbst sagen sollten „Ich bin eine liebenswerte Person“. Jetzt, wo ich das aufschreibe, stelle ich mir vor, dass das ganze Setting sowieso ein wenig stressend gewesen sein mag. Wie auch immer, die Ergebnisse waren nicht überraschend: Bei den Personen mit einem wenig ausgeprägten Selbstbewusstsein hatte sich durch das Aufsagen des Satzes eine Verschlechterung der Stimmung ergeben, der Optimismus sank und sogar die Bereitschaft, an Aktivitäten teilzunehmen. Die Forscher glauben, dass durch das Aufsagen des Satzes den Teilnehmern mit weniger Selbstbewusstsein die Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem eigenen Erleben erst richtig deutlich geworden war. Das Fazit der Forscher:

Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein profitieren nicht von dieser Technik

Sie glauben außerdem, dass es in solchen Fällen eher Sinn mache, keine allgemeinen Aussagen zu treffen, sondern eher eine konkrete, zu der Person passende Aussage zu bestärken, wie z. B. : „Ich bin gut im …“ Übrigens gab es keine signifikante Verbesserung bei den Menschen mit einem guten Selbstbewusstsein, was aber vielleicht am Versuchsaufbau gelegen haben mag (der mir im Einzelnen nicht bekannt ist). Ich glaube an Affirmationen, obwohl ich es bislang noch nicht geschafft habe, mich irgendwie umzupolen, denn

der Ja-aber-Effekt steht mir einfach im Weg

Vor kurzem habe ich aber begonnen, etwas umzusetzen, was ich schon sehr lange im Sinn habe, nämlich die Klopfakupressur für Affirmationen einzusetzen. Hochsensibilität ist häufig mit Selbstwertproblemen verbunden. Die Klopfakupressur ist einfach wunderbar geeignet, Schwierigkeiten mit dem Selbstwert- und der Selbstliebe aufzulösen. Häufig ist das durchaus ein längerer Prozess, das Thema ist äußerst vielschichtig und hat viele Erscheinungsformen, die manchmal auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben scheinen. Mir selbst begegnet das Thema auch immer wieder neu.

Der Clou

ist es, nicht die positive Affirmation zu klopfen, sondern die eigenen Gefühle zu der Affirmation. Die TeilnehmerInnen der oben beschriebenen Studie könnten dann Sätze klopfen wie „Auch wenn ich nicht weiß, ob ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich nicht glauben kann, dass ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich mich nicht liebenswert fühle …“ oder „Auch wenn ich nicht liebenswert bin …“. Zugegebenermaßen, das ist ziemlich starker Tobak.  Wenn Sie sich nicht alleine an solche Themen trauen, unterstütze ich Sie gerne im Coaching dabei. Denn: wenn Sie es schaffen, hier etwas aufzulösen, haben Sie schon einen riesigen Schritt gemacht.

Affirmationen finden

Ich habe zwei Affirmationsbücher, in denen ich immer wieder mal herumblättere (bislang um mich eher an den schönen Sätzen zu erfreuen). 1. Das große Buch der Affirmationen, geschrieben von meiner Klopfakupressurlehrerin, Frau Dr. Susanne Marx. Es ist wunderbar übersichtlich in verschiedene Themenbereiche gegliedert, enthält außerdem einen großen Wissensteil über die Informationsverarbeitung im Gehirn etc. und lässt meines Erachtens keine Wünsche offen. 2. Heile deinen Körper, von Louise L. Hay. Der Untertitel Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit sagt schon aus, worum es geht: Louise L. Hay verbindet bestimmte Affirmationen mit bestimmten Krankheiten und liefert auch mögliche Gründe dazu (was ich immer äußerst spannend finde). So haben wir eine Möglichkeit, uns auf ganz unkonventionelle Weise mit Krankheiten oder körperlichen Problemen auseinanderzusetzen.

Wenn Sie lernen wollen, wie man klopft, können Sie hier sich für meinen kostenlosen E-Mail-Kurs anmelden, in dem Sie die Basics der Klopfakupressur lernen können.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Affirmationen gemacht? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

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5 Dinge, die Sie über Panikattacken wissen sollten

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5 Dinge
die Sie
über Panikattacken
wissen sollten

MONIKA RICHRATH
Hochsensible Wahrnehmung kann Panikattacken fördern
Panikattacken sind grässlich, vergällen einem die Lebensfreude und können dafür sorgen, dass die einfachsten Erledigungen (mehr …)

„EFT Klopftechnik für Hochsensible“ – Buchbesprechung mit Selbstversuch

KLOPFAKUPRESSUR - HOCHSENSIBILITÄT

„EFT Klopftechnik  für Hochsensible“
Buchbesprechung mit Selbstversuch

BEATE FELTEN-LEIDEL

Am Anfang Bedenken: Als ich gebeten wurde, ein Buch über EFT für Hochsensible zu rezensieren, hielt ich das für gar keine gute Idee. Hochsensibel bin ich zwar (und wie!), aber ich glaube nicht an „so was“. Klopfsätze formulieren? Meridianpunkte mit den Fingerspitzen beklopfen? Was soll das? Dabei kommt man sich doch bestimmt total „bekloppt“ vor!

Eine Verfechterin der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bin ich auch nicht, obwohl mir Qi Gong einmal in einer schwierigen Lebensphase tatsächlich nachhaltig geholfen hat. Zu Beginn des Unterrichts haben wir uns damals übrigens auch immer „abgeklopft“, und dieses „Abklopfen der Energiebahnen“ fühlte sich gleichzeitig entspannend und belebend an. Akupunktur dagegen, ein anderer Stützpfeiler der TCM, bewirkte bei mir eher das Gegenteil. Ich fühlte mich danach stundenlang wie ein pulsierendes kreiselndes menschliches Nadelkissen, obwohl die Dinger längst nicht mehr in mir steckten. Für Akupunktur ist meine Haut offenbar viel zu hochsensibel.

Geduld und Eigeninitiative erforderlich

Inzwischen habe ich das Buch von Monika Richrath gelesen, und bin positiv überrascht. Es ist kein „normales“ Buch, das man in einem Rutsch liest. Es ist eher ein Arbeitsbuch, das den Leser mit vielen „Satz-Übungen“ immer wieder auffordert, sich kritisch, aber liebevoll mit eigenen Verhaltensweisen, Denkmustern, erlernten Lehrsätzen, Befindlichkeiten, Körperempfindungen, „Schwachpunkten“ zu beschäftigen, aber auch die Stärken nicht zu vergessen. Im Mittelpunkt stehen dabei in der Tat die speziellen Problembereiche von Hochsensiblen. Allerdings wird vom Leser einiges an Eigeninitiative erwartet. Vor allem Disziplin und Geduld. Man sollte die Übungen nämlich am besten so häufig und regelmäßig durchführen, dass sie einem in Fleisch und Blut übergehen. Das dauert ein paar Tage. Leider fühlt man sich dabei genau so „bekloppt“ wie ich befürchtet hatte. Jedenfalls zunächst. Als mein Mann mich zufällig „beim Klopfen“ überraschte, reagierte er höchst erheitert, was ich gut nachvollziehen kann. Hätte ich auch. Ich machte trotzdem weiter. Schließlich versichert Monika Richrath immer wieder in ihrer sympathisch beruhigenden Art, dass sich ein (positiver) Effekt meist erst nach zwei Wochen einstellt. Okay. Zwei Wochen würde ich ja wohl durchhalten! Also fleißig klopfen, auch wenn es sich noch so „komisch“ anfühlt. Und das zwei- bis viermal am Tag, bei mir morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen. Heimlich und ungestört. Glücklicherweise verschwindet irgendwann das „alberne“ Gefühl. Aber erst nach ungefähr einer Woche. Danach geht es ganz leicht.

Katze mit EFT Klopftechnik für Hochsensible

Traumproblem und Überraschungsgäste

Da ich mit meiner Hochsensibilität in recht gutem Einvernehmen lebe, wusste ich zunächst gar nicht, welchen „Testbereich“ ich für mich wählen sollte. Schließlich entschied ich mich für ein gerade mal wieder akutes „Störfeld“. Seit Jahren ärgere ich mich darüber, dass ich von einer Person träume, mit der ich schon seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr habe. Im Moment war es wieder mal besonders schlimm, und das nervte. Ich habe im Laufe der Jahre so gut wie alles versucht, um diese lästige Person „loszuwerden“, Rituale, Autosuggestion, luzides Träumen, sogar mehrere Therapiesitzungen, alles ohne Erfolg. Mein Klopfsatz lautete: „Obwohl ich so oft von K. träume, bin ich frei und ohne Groll“.  Das klopfte ich fortan zwei Mal täglich.  Merkwürdigerweise setzte die Wirkung fast sofort ein, seit dem Tag, an dem ich zum ersten Mal meinen Satz aussprach, ist  die lästige K. mir nicht mehr erschienen. Das ist jetzt vier Wochen her. So lange war sie noch nie abwesend! Als hätte mich die genaue Ausformulierung und das gedankliche Loslassen tatsächlich endlich befreit. Doch das ist nicht alles! Zu meiner Verblüffung ersetzte sie mein traumschaffendes Unterbewusstsein mit einem Riesenaufgebot von faszinierenden Ersatzdarstellern.  Sogar Audrey Hepburn, Barack Obama und Harrison Ford (in jungen Jahren) haben mich inzwischen im Traum besucht. Eindrucksvoll. Ich genieße es.

Um den Schlaf gebracht – ob das wohl klappt?

Klopfproblem 2 war bedeutend schwieriger. Seit einiger Zeit kann ich auffallend schlecht schlafen. Ich fürchte, dass mich die momentane Weltpolitik in Angst versetzt und um die Nachtruhe bringt. Immer wieder schrecke ich auf und finde nur schwer zurück in den Schlaf. Sogar mit Ersatzdarstellern und ohne die Auftritte von K.! Ich überlegte mir daher einen zweiten Klopfsatz: „Auch wenn ich diese Schlafstörungen habe, akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Lange tat sich nichts. Aha, das funktioniert also nicht! Nach ein paar Tagen fielen mir „spontan“ allerlei Dinge auf, die ich unbedingt ändern sollte. Das Handy bekam Schlafzimmerverbot. Der Wecker mit den grellen Leuchtziffern wurde so gestellt, dass ich ihn nicht mehr sehen kann. Ich kaufte mir neue Ohrstöpsel, die richtig schön dicht sind und alles ausblenden. Mir fiel ein, dass ich eine Handcreme habe, die angenehm nach Orangen duftet. Damit creme ich mir jetzt abends die Hände ein und finde es sehr entspannend. Inzwischen schlafe ich schon etwas besser. Ob es an der neuen Schlafhygiene liegt oder am Klopfen, weiß ich nicht. Aber ohne die Ausformulierung des Klopfsatzes hätte ich mein nächtliches Umfeld wahrscheinlich nicht geändert, denn mir war vorher nicht bewusst, was mich nachts so alles stresst. Mal sehen, wie es weiter geht. Den Traumsatz habe ich seit zwei Wochen nicht mehr „gebraucht“, K. bleibt weiterhin verschwunden, und die Überraschungsgäste besuchen mich trotzdem noch. Die Schlafstörungen werde ich versuchsweise noch eine Weile beklopfen. Vielleicht tut sich da ja auch noch was?

Aufbau und Intention des Buchs

Das Buch ist gut und verständlich aufgebaut. Am Anfang steht die persönliche Einleitung der Autorin, in der sie beschreibt, wie nachhaltig EFT ihr eigenes Leben verändert hat.  Es folgen kleine Kapitel über Stress, eine genaue Einführung in die EFT-Klopftechnik und ein Kapitel über HS mit einer Checkliste „Symptome Hochsensibilität“. Gut lesbar und für Hochsensible sowohl informativ als auch interessant sind auch die Anfänge der einzelnen Kapitel (etwa zu Stress, Erschöpfung, dem Gefühl, „anders“ zu sein, zu Abgrenzung, Loslassen, Beziehungsprobleme und chronischen Krankheiten.) Immer wieder gibt es Fallgeschichten aus Monika Richraths Coaching Praxis und umfangreiche Tabellen mit vielen verschiedenen Sätzen aus diversen HS-Problembereichen, die individuell ergänzt werden können. Hier ist sicher für jeden etwas dabei. Selbst wenn man diese Teile nur liest und nicht „beklopft“, wird einem vieles bewusst, das man vielleicht ändern oder weniger kritisch betrachten sollte. Ziel ist ein liebevoller, verständnisvoller Umgang mit den besonderen (gelegentlich durchaus lästigen) Eigenheiten der Hochsensibilität, dem eigenen Körper, unterdrückten und vernachlässigten Gefühlen, Anforderungen, Überforderung, Belastungen, Reizüberflutung, Ängsten und Stress. Wer sich unsicher ist, ob er auch alles „richtig“ macht, hat die Möglichkeit, die Autorin zu kontaktieren und nachzufragen (sie reagiert sehr schnell und hilft einem geduldig weiter) oder sich ihre Videos im Internet (zu denen im Text Links aufgeführt werden) anzusehen. Am Ende des Buchs gibt es noch ein kleines Kapitel mit besonderen Tipps und Tricks. Monika Richraths Stil ist freundlich und einfühlsam, immer ermutigend, nie aufdringlich oder belehrend, und man merkt, dass sie von dem, was sie vermittelt, zutiefst überzeugt ist. Mir hat das Klopfexperiment wider Erwarten gefallen, und ich werde es genau wie meine Kurzmeditationen (mit denen ich mich am Anfang auch ziemlich schwer tat) sicher auch in Zukunft nutzen.

Beate Felten-Leidel

Beate Felten-Leidel

Autorin

ist freie Schriftstellerin und literarische Übersetzerin und lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Köln. Sie hat selbst ein autobiografisches Buch über Hochsensibilität geschrieben.“

Webseite

Autorenseite Amazon

Autorenseite Psychiatrie Verlag

 

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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