Radionik: Klarheit in den Dschungel unbewusster Sabotageprogramme bringen

Radionik:
Klarheit in den Dschungel
unbewusster Sabotageprogramme
bringen

Monika Richrath im Gespräch mit Yvetta Miosga
Bei Yvetta Miosga darf es gerne mal etwas tiefer gehen. Schon in ihrer Kindheit interessierten sie Fragen, wie: Wer bin ich? Was soll ich hier? Wozu das alles? Etc. Heute blickt sie auf gut 20 Jahre umfassende Beschäftigung und Eigenerfahrung bezüglich der Themen Selbstfindung, Selbstheilung, Selbstverwirklichung zurück. Nach knapp 14 Jahren als Polizeibeamtin, arbeitet sie jetzt seit 11 Jahren als Persönlichkeitstrainerin und unterstützt andere dabei, ihr wahres Selbst zu entdecken und zu leben.

Yvi, Du arbeitest als Bewusstseinscoach und Trainerin. Darüberhinaus bist du mit einer sehr speziellen Methode unterwegs …?

Zunächst erstmal herzlichen Dank für die Einladung zu diesem Interview, liebe Monika.

Ja genau, im Zuge meines ganzheitlichen Bewusstseinscoachings greife ich sehr oft und gerne auf die von dir angesprochene Methode - Radionik - zurück. Sie ist für mich ein unverzichtbares Hilfsmittel, um die Entwicklungsprozesse meiner KlientInnen auch auf energetischer Ebene zu unterstützen.

Ich stelle mir vor, die meisten Menschen haben von Radionik noch nichts gehört. Kannst du kurz erklären, was das ist?  

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei der Radionik um ein sehr vielseitiges Verfahren aus dem Bereich der Schwingungsresonanz, womit Disharmonien und Störungen in unseren feinstofflichen Energiefeldern detailliert erkannt und sanft ausgeglichen werden können. Das Interessante daran ist, dass die Energiefelder dabei nicht nur gründlich analysiert, sondern auch die tieferen Ursachen hinter den energetischen Blockaden (z. B. selbstsabotierende Glaubenssätze, Überzeugungen und Muster) aufgezeigt werden.

Das klingt ein bisschen geheimnisvoll. Wie funktioniert das?

Die Radionik ist in der Tat ein wenig geheimnisvoll, im Sinne von schwer greif- und durchschaubar. Sie beruht auf den Grundlagen der modernen Quantenphysik, über welche sich z.B. der Nobelpreisträger Richard Feynman 1964 mit den Worten: „Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand die Quantenmechanik versteht.“  äußerte.

Der Begründer der Quantenphysik, Nobelpreisträger Max Planck, drückte es einmal mit den folgenden Worten aus: „Tatsächlich gibt es überhaupt keine Materie. Alles und jedes ist aus Schwingung zusammengesetzt.“ Meinem Verständnis nach trifft es das ganz gut.

Nun aber zur Funktionsweise der Radionik.

Das wird jetzt etwas technisch. Aber ich versuche, mich einigermaßen verständlich auszudrücken.

Ein Radioniksystem besteht aus zwei Komponenten: dem Radionikgerät an sich und einem Computer mit spezieller Software, welche zahlreiche Datenbanken beinhaltet. Diese Datenbanken bestehen aus, in der Sprache gebrauchten, Wörtern und Sätzen. Wörter haben, wie z.B. auch Gedanken und Gefühle, ganz spezifische Eigenschwingungen, deren Entsprechungen sich bei häufigem Gebrauch, gemäß dem Resonanzgesetz in unserem Leben manifestieren. Du kennst sicher die Aussage „Unsere Gedanken formen unsere Realität“?

Ja, natürlich - ich bin auch sicher, dass es so ist. Das Gesetz der Anziehung (the law of attraction) oder “The Secret” ist bestimmt einigen LeserInnen ein Begriff.

Ich persönlich bin jetzt kein großer Verfechter von „The Secret“, weil mich die „Tschakka, du kannst alles erreichen, wenn du nur willst - Mentalität“, im Allgemeinen nicht anspricht. Mir ist das deutlich zu aggressiv und auch viel zu oberflächlich. Außerdem halte ich das auch für potenziell gefährlich, weil aus meiner Sicht eben nicht jeder alles erreichen kann und diese ernüchternde Erfahrung bei den, zunächst meist sehr euphorischen, Betroffenen nicht selten zu weiterer massiver Frustration führt. Das „Versagerbewusstsein“ wird enorm gestärkt, weil es ja eigentlich so einfach ist (sein soll), nur man selbst kriegt es mal wieder nicht hin… Das bildet einen starken Nährboden für (weitere) Selbstzweifel. Du verstehst, wie ich das meine?

Ja, sicher, mit dieser Art von Selbstzweifeln hatte ich selbst leider schon häufig zu kämpfen …

Ich glaube, damit bist du nicht allein, liebe Monika. So einfach, wie es üblicherweise dargestellt wird, ist es nämlich in den meisten Fällen leider nicht. Was aber auch kein Aufruf zur Bequemlichkeit sein soll. Ich bin genauso wenig ein Freund von passivem Warten und auf bessere Zeiten hoffen.

Es ist auch nicht so, dass ich diese ganzen Erfolgs- oder Wunschverwirklichungstechniken per se unsinnig finde. Viele haben aus meiner Sicht durchaus ihre Berechtigung, aber sie funktionieren leider nur, wenn keine, dem jeweiligen Wunsch oder Ziel entgegenstehenden, Hinderungsprogramme im Unterbewusstsein etabliert sind, was allerdings leider sehr häufig der Fall ist. Und hier kommt man, selbst mit einem starken Willen und noch so viel Disziplin, häufig einfach nicht weiter.

Es sind nämlich nicht nur unsere (bewussten) Gedanken, sondern vor allem unsere unbewussten Glaubenssätze, Überzeugungen, etc., - welche wiederum aus unseren früheren Erfahrungen, Prägungen, Konditionierungen usw. entstandenen sind - die einen entscheidenden Einfluss auf unser (Er)leben haben. All diese inneren Programme und Muster sind in unserem Energiefeld als Schwingungsinformation gespeichert und wirken maßgeblich auf unser Gesamtschwingungsmuster ein. Und damit eben auch darauf, was wir aussenden und in der Folge quasi automatisch in unser Leben ziehen.

Wegweiser im Wald

 

So kommt es wohl auch, dass wir immer wieder und wieder die gleichen Erfahrungen machen, z. B. am Arbeitsplatz,  oder in Beziehungen, weil wir uns angezogen fühlen von bestimmten Ausstrahlungen, die wir von früher kennen, oder?

So ist es, gleiche Schwingungen ziehen sich gegenseitig an. Hast du beispielsweise den Glaubenssatz „Ich bin nichts wert“ in deinem Energiefeld programmiert, ziehst du immer wieder Situationen und Menschen in dein Leben, die dir genau das bestätigen und dich spüren lassen, dass du nichts wert bist. (Was natürlich nicht der Tatsache entspricht, aber eben deiner Schwingung.)

Diese Glaubenssätze sind uns zum allergrößten Teil überhaupt nicht bewusst, sodass der erste Schritt (wenn man etwas ändern will) wäre, sie ausfindig zu machen. Und hier kommt die Radionik ins Spiel.

Das Radionikgerät arbeitet mit den oben erwähnten Wortschwingungen und kann die hinderlichen Muster aufspüren, indem die Schwingungen der Klientin mit den Wortschwingungen der Datenbanken verglichen werden. Dabei werden die Punkte, bei denen eine Resonanz besteht, konkret aufgezeigt und wir erhalten eine detaillierte Übersicht über unsere ungünstigen Programmierungen.

Wenn man mit der Radionik eigene Glaubenssätze aufspüren kann ist es vermutlich auch möglich, diese zu verändern oder aufzulösen?

Genau. Mit der Radionik können Energiefelder sowohl analysiert, als auch harmonisiert und als dritte Möglichkeit außerdem noch gezielt programmiert werden.

Harmonisierung und Programmierung sind also die Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten. Wie können die LeserInnen sich das vorstellen?

Bei der Harmonisierung werden die Inhalte der vorhergehenden Analyse in balancierter Form (Negatives wird entladen, Positives wird gestärkt) in das Energiefeld der Klientin gesendet, um den gestörten Energiefluss wieder sanft ins Gleichgewicht zu bringen.

Beim Programmieren ist eine Besendung des Energiefeldes auch ohne vorhergehende Analyse möglich. Es beinhaltet die energetische Übertragung eines speziellen Reinigungsprogramms, kombiniert mit der Möglichkeit, konkrete Wünsche bzw. Ziele zu laden und/oder bekannte Problemthemen zu entladen.

Gibt es noch andere Anwendungsmöglichkeiten für die Radionik?

Auch wenn es sich bei der Radionik um keine wissenschaftlich anerkannte Methode handelt, wird sie vor allem im medizinischen Bereich eingesetzt. Sie wird aber auch in zahlreichen anderen Fachgebieten angewandt, wie z.B. im Persönlichkeitscoaching, in der Unternehmensberatung, im Sport, in der Landwirtschaft, in der Gebäudesanierung, bei der Arbeit mit Tieren u.v.a.m.
Wenn du so willst, kann die Radionik bei praktisch jedem Problem unterstützend hinzugezogen werden, weil man damit einen Zugang zu jeglichen Energiefeldern hat.
Laut Quantenphysik hat alles was existiert, egal ob lebende Organismen (wie Menschen, Tiere, Pflanzen) oder scheinbar starre Materie (wie z.B. Gebäude und Orte ) bis hin zu sozialen Systemen (wie z.B. Unternehmen und Familie), ein eigenes feinstoffliches Energiefeld.
Wie oben beschrieben, wird mit der Radionik eine Verbindung zu diesen Schwingungsfeldern hergestellt, um dort mögliche Disharmonien zu erkennen und diese ggf. energetisch auszugleichen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei nahezu grenzenlos. Zumal ein weiterer großer Vorteil der Radionik darin besteht, dass sie über jede beliebige Distanz anwendbar ist. Es ist also kein direkter Kontakt erforderlich. Das macht die Sache auch in der Handhabung ziemlich attraktiv, wie ich finde.

Yvi, da müssen doch sicherlich riesige Datenbanken hinterlegt werden, ich stelle mir vor, dass ein Radionik-Gerät sehr teuer ist.

Ja, die Geräte der heutigen Zeit (die Radionik wurde schon um 1920 von dem Arzt Dr. Albert Abrams begründet und ist im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt worden) kosten mehrere tausend Euro und sind somit tatsächlich ziemlich teuer. Aber aus meiner Sicht und aus meiner persönlichen Erfahrung haben sie eben auch einen enormen Nutzen und sind damit nicht nur teuer, sondern auch wirklich wertvoll. Ich jedenfalls möchte meins auf gar keinen Fall mehr missen. 🙂

Natürlich habe ich selbst auch Themen, die sehr schwierig sind, mit denen ich entweder einfach nicht alleine weiterkomme oder die Person, mit der ich weiterkommen könnte, noch nicht gefunden habe. (Was Sie auch an den Ausschnitten einer Analyse sehen können. Es ist nämlich meine eigene, allerdings schon ein paar Jahre alt.)

Darum habe ich die Entladung und Besendung mit der Radionik ausprobiert (denn natürlich möchte ich auch nichts empfehlen, von dem ich nicht überzeugt bin). Mein Fazit: nach zwei Wochen: ich bin absolut begeistert, weil ich merke, dass es hier jetzt Veränderungen gibt in Bereichen, an die ich alleine einfach nicht dran komme, weil zu tief vergraben, zu kompliziert etc. Nach einem Monat kommt es mir vor, als habe ich einen inneren Quantensprung gemacht. Auch, weil ich begonnen habe, einige meiner Analysethemen intensiv zu klopfen.

Was mich außerdem verblüfft, dass es positive Veränderungen gibt in Bereichen, die mit den von mir gewünschten überhaupt nichts zu tun haben: zum Beispiel habe ich mir vor längerer Zeit ein Programm gekauft, das einfach auf meinem Rechner nicht richtig zu laufen scheint, ich war schon wochenlang mit dem Support zugange, der ratlos ist, woran es liegen könnte. Eine der ersten Dinge, die ich festgestellt habe, nachdem die Reinigung begonnen hat, ist, dass das Programm plötzlich besser läuft, nicht mehr dauernd abstürzt usw, so dass ich jetzt wirklich damit arbeiten kann.

Die Analyse hatte ich  vor einiger Zeit schon ausprobiert und war total überrascht, wie sehr ich mich in darin wiedergefunden habe. Das hat uns damals zu der Idee einer Kooperation miteinander gebracht, denn mit der Radionikanalyse bekommt man die Themen geliefert, die gerade anstehen, die man dann mit der Klopfakupressur bearbeiten kann. Eine sehr effektive Möglichkeit einfach an die Klopfsätze zu kommen, die einen aktuell weiterbringen. Manchmal hat man ja so viele Baustellen, dass man gar nicht weiß wo man beginnen soll …

Ja Monika, da sprichst du mir absolut aus der Seele. Und ich denke, wir sind bestimmt nicht die Einzigen, die im Dschungel ihrer unbewussten Sabotageprogramme gerne mehr Klarheit hätten.

Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen. Ich verstehe die Radionik jetzt auch besser!

Ich danke dir, liebe Monika! Und natürlich bin ich gerne bereit, offengebliebene Fragen zu klären. 🙂

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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und lernen Sie kostenlos die Basics der EFT-Klopfakupressur

Ich möchte eine Klopfanleitung
Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.
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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Gewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

Schicken Sie mir Ihren Begriff, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre hochsensiblen Superfähigkeiten sind und gewinnen Sie eine EFT-Sitzung im Wert von 80,- EUR. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2017

Ich will mitmachen!

Das Ostergewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

HOCHSENSIBILITÄT

Das
Oster-
Gewinnspiel:

MONIKA RICHRATH

Positive HSP-Begriffe

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dem Begriff „hochsensibel“ geht bzw. gegangen ist. Ich habe mich am Anfang nicht wirklich wohl gefühlt damit, ich dachte dabei immer an ein scheues, nervöses Reh, jederzeit bereit die Flucht zu ergreifen. So war ich früher ja auch. Aber ich wollte mich selbst nicht so sehen …

Die Palette von Hochsensibilität beschreibenden Wörtern hat sich seit den Anfängen nicht allzu sehr erweitert. Die bis dato beste Wortneuschöpfung, die mir wirklich gefällt, ist „Supersensible„. Sie tauchte zum ersten Mal in dem Buch „leise gewinnt“ von Doris Märtin auf, wurde bislang aber offenbar nicht großflächig übernommen.

An meiner kleinen Umfrage zum hochsensiblen Coming Out haben bis heute 454 Menschen teilgenommen.

Die ganz überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen outet sich nur gelegentlich als hochsensibel. Ich weiß natürlich nicht, warum das so ist, aber ich habe mich gefragt, ob es nicht an den möglicherweise etwas zweifelhaften Bedeutungen und Assoziationen liegt, die andere Menschen haben könnten, wenn sie zum ersten Mal den Begriff „hochsensibel“ hören.  Könnte es nicht einen Weg geben, anderen Menschen Hochsensbilität „anders zu verkaufen“? Dazu hat mich ein bisschen auch Fredrik Backman mit seinen Buch „Oma läst grüßen und sagt, es tut ihr leid“ inspiriert. Die 7jährige Heldin Elsa ist öfter damit beschäftigt, die Superkräfte anderer Menschen zu identifizieren. Beim Lesen habe ich mich spontan gefragt, ob wir in der HSP-Community das nicht auch mal so machen können? Ich finde, eine nette Idee für ein Gewinnspiel, von der Sie persönlich auch etwas haben können, wenn Sie nicht gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen

Überlegen Sie sich, welcher Ihrer Sinne der stärkste ist und denken Sie sich einen positiven Begriff dazu aus, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre Fähigkeit sind. Ich habe z. B. eine „sensationelle Körperwahrnehmung“. Senden Sie diesen Begriff per E-Mail an info@eft-fuer-hochsensible-menschen.de mit der Angabe Ihrer Adresse, damit ich Sie im Gewinnfall schriftlich benachrichtigen kann. Einsendungen mit „Ich will teilnehmen“ ohne Begriff werden nicht beachtet. Senden Sie bitte nur den Begriff, max. einen Satz, mehr braucht es nicht. Sie dürfen auch gerne mehrere Begriffe schicken, Sie nehmen jedoch nur einmal am Gewinnspiel teil.

Ostergeschenk: Klopfakupressur-Sitzung

Ich bewerte die von Ihnen eingesandten Begriffe nicht, möchte diese aber den LeserInnen meines Blogs später vorstellen, vielleicht kann dann auch noch mal abgestimmt werden …

Fürs erste reicht es vollkommen, wenn Sie mir Ihre Begriffe schicken.

Der/die GewinnerIn gewinnt eine Klopfakupressur-Sitzung mit mir (persönlich, telefonisch oder online) im Wert von 80,- Euro. Der Betrag wird nicht in bar ausgezahlt. Und falls Sie die Klopfakupressur erstmal ausprobieren wollen, können Sie sich hier zu meinem E-Mail Kurs mit den Basics der Klopfakupressur anmelden.

Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 14. Mai 2017.

Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Einsendungen.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Wie Sie mit Affirmationen klopfen können

KLOPFAKUPRESSUR

Wie Sie
Affirmationen
klopfen können

MONIKA RICHRATH

Haben Sie schon einmal versucht, mithilfe von Affirmationen Ihr Leben zu verändern? Auf den ersten Blick scheinen Affirmationen eine einfache und effektive Methode zu sein, Veränderungen in Gang zu bringen.  Leider stellt sich dann aber oft heraus, dass es doch nicht so einfach ist wie geglaubt.

Aber beginnen wir ganz von vorn.

Was versteht man eigentlich unter Affirmationen?

Immer wieder komme ich hier auf meinem Blog auf Glaubenssätze zu sprechen, die den Großteil unseres Denken und Handeln bestimmen und steuern, meist unbewusst natürlich. Ein Glaubenssatz beinhaltet eine von uns angenommene Wahrheit, wie zum Beispiel „Ich kann nicht malen.“ Die meisten unserer Glaubenssätze haben wir von unserern Eltern übernommen und häufig sind sie uns in Fleisch und Blut übergegangen, weil wir sie von Anbeginn unseres Seins sozusagen aufgesogen haben. So kann es zum Beispiel sein, dass wir als Erwachsene das Gefühl haben, wir müssen um alles kämpfen, weil unsere Eltern uns schon dieses Gefühl vermittelt haben.

Unter Affirmationen verstehen wir Selbstbestätigungen oder -vergewisserungen, mit denen unser Unterbewusstsein „umprogrammieren“ werden soll. Die negativen Glaubenssätze sollen ersetzt werden durch positive, bestätigende Glaubenssätze - die man sich natürlich möglichst häufig vorsagen soll. Dafür gibt es viele verschiedene Ansätze, man kann sie täglich eine bestimmte Zeit lang schreiben, sich überall Zettel hinkleben, sich einen Bildschirmschoner damit einrichten, Hypnose- und Mediations-CDs anhören usw. Persönlich mag ich besonders den Ansatz, eine Affirmation beim Nordic Walken oder Laufen immer wieder vorzusagen, das hat eine äußerst hypnotische Wirkung.

Wie wirken Affirmationen?

Damit eine Affirmation wirken kann sollte sie positiv formuliert werden, immer in der Gegenwart angesiedelt sein, am besten die Verben „haben“ oder „sein“ beinhalten, individuell und konkret sein. Die Wirkung von Affirmationen beruhen darauf, dass mit der Formulierung im Präsens ein Zustand bekräft wird, der sich durch die wiederholte Bestätigung verwirklicht. Das ist sowohl äußerst einfach, als auch äußerst genial. Allerdings muss man ein gehöriges Maß an Zeit investieren, 10 bis 20 Minuten täglich mindestens 100 Tage lang.

Warum haben aber viele Menschen ein Problem mit Affirmationen?

Das Einfache an Affirmationen ist das Schwere an Affirmationen. Um mit Affirmationen Erfolg zu haben, muss man den eigenen Kopf mal eine Weile ausschalten  - was für hochsensible Menschen ja öfter nicht so leicht ist. Es kann ganz schnell passieren, dass man dann denkt: „Ich bin aber doch NICHT …“ und dann funktioniert es schon nicht. Statt dessen fühlt man sich noch viel schlechter als vorher, weil es ja so aussieht, als schafften alle anderen es mit dieser Technik, bloß man selbst ist irgendwie zu blöd dazu. Ich denke, dass es gerade für hochsensible Menschen auch eine Hürde sein kann, etwas zu sagen, was eigentlich ja noch nicht so ist, nicht unbedingt eine Lüge, aber etwas, was nicht der Wahrheit entspricht. Ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren und weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist sehr an der „Wahrheit“ gelegen (zumindest meiner eigenen) und ich habe mich lange Zeit unglaublich schwer mit Affirmationen getan - obwohl ich gleichzeitig wusste, dass darin ein ganzes Schatzkästlein für mich verborgen liegt. Mal ganz ehrlich, so einen Satz wie „Ich lasse das Bedürfnis los, für alle anderen stark zu sein“ zu sich selbst zu sagen ist doch wunderbar …

Affirmationen können sogar kontraproduktiv sein

das hat Joanne Wood von der University of Waterloo schon vor Jahren in einer Studie herausgefunden. In dieser Studie wurde untersucht, ob die Stimmung und die Gefühle von Freiwilligen durch die Aussage „Ich bin eine liebenswerte Person“ beeinflusst wurde. Dazu wurden die teilnehmenden Personen in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich durch ein großes und ein eher wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein unterschieden. Beide Gruppen hatten die Aufgabe, Fragen zu beantworten, ihre Gefühle zu beschreiben und anzugeben, ob sie gerne an bestimmten Aktivitäten teilnehmen würden. Einige Probanden hörten alle 15 Sekunden einen Gong, das Zeichen, das sie dann zu sich selbst sagen sollten „Ich bin eine liebenswerte Person“. Jetzt, wo ich das aufschreibe, stelle ich mir vor, dass das ganze Setting sowieso ein wenig stressend gewesen sein mag. Wie auch immer, die Ergebnisse waren nicht überraschend: Bei den Personen mit einem wenig ausgeprägten Selbstbewusstsein hatte sich durch das Aufsagen des Satzes eine Verschlechterung der Stimmung ergeben, der Optimismus sank und sogar die Bereitschaft, an Aktivitäten teilzunehmen. Die Forscher glauben, dass durch das Aufsagen des Satzes den Teilnehmern mit weniger Selbstbewusstsein die Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem eigenen Erleben erst richtig deutlich geworden war. Das Fazit der Forscher:

Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein profitieren nicht von dieser Technik

Sie glauben außerdem, dass es in solchen Fällen eher Sinn mache, keine allgemeinen Aussagen zu treffen, sondern eher eine konkrete, zu der Person passende Aussage zu bestärken, wie z. B. : „Ich bin gut im …“ Übrigens gab es keine signifikante Verbesserung bei den Menschen mit einem guten Selbstbewusstsein, was aber vielleicht am Versuchsaufbau gelegen haben mag (der mir im Einzelnen nicht bekannt ist). Ich glaube an Affirmationen, obwohl ich es bislang noch nicht geschafft habe, mich irgendwie umzupolen, denn

der Ja-aber-Effekt steht mir einfach im Weg

Vor kurzem habe ich aber begonnen, etwas umzusetzen, was ich schon sehr lange im Sinn habe, nämlich die Klopfakupressur für Affirmationen einzusetzen. Hochsensibilität ist häufig mit Selbstwertproblemen verbunden. Die Klopfakupressur ist einfach wunderbar geeignet, Schwierigkeiten mit dem Selbstwert- und der Selbstliebe aufzulösen. Häufig ist das durchaus ein längerer Prozess, das Thema ist äußerst vielschichtig und hat viele Erscheinungsformen, die manchmal auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben scheinen. Mir selbst begegnet das Thema auch immer wieder neu.

Der Clou

ist es, nicht die positive Affirmation zu klopfen, sondern die eigenen Gefühle zu der Affirmation. Die TeilnehmerInnen der oben beschriebenen Studie könnten dann Sätze klopfen wie „Auch wenn ich nicht weiß, ob ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich nicht glauben kann, dass ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich mich nicht liebenswert fühle …“ oder „Auch wenn ich nicht liebenswert bin …“. Zugegebenermaßen, das ist ziemlich starker Tobak.  Wenn Sie sich nicht alleine an solche Themen trauen, unterstütze ich Sie gerne im Coaching dabei. Denn: wenn Sie es schaffen, hier etwas aufzulösen, haben Sie schon einen riesigen Schritt gemacht.

Affirmationen finden

Ich habe zwei Affirmationsbücher, in denen ich immer wieder mal herumblättere (bislang um mich eher an den schönen Sätzen zu erfreuen). 1. Das große Buch der Affirmationen, geschrieben von meiner Klopfakupressurlehrerin, Frau Dr. Susanne Marx. Es ist wunderbar übersichtlich in verschiedene Themenbereiche gegliedert, enthält außerdem einen großen Wissensteil über die Informationsverarbeitung im Gehirn etc. und lässt meines Erachtens keine Wünsche offen. 2. Heile deinen Körper, von Louise L. Hay. Der Untertitel Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit sagt schon aus, worum es geht: Louise L. Hay verbindet bestimmte Affirmationen mit bestimmten Krankheiten und liefert auch mögliche Gründe dazu (was ich immer äußerst spannend finde). So haben wir eine Möglichkeit, uns auf ganz unkonventionelle Weise mit Krankheiten oder körperlichen Problemen auseinanderzusetzen.

Wenn Sie lernen wollen, wie man klopft, können Sie hier sich für meinen kostenlosen E-Mail-Kurs anmelden, in dem Sie die Basics der Klopfakupressur lernen können.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Affirmationen gemacht? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

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Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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5 Dinge, die Sie über Panikattacken wissen sollten

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

5 Dinge
die Sie
über Panikattacken
wissen sollten

MONIKA RICHRATH
Hochsensible Wahrnehmung kann Panikattacken fördern
Panikattacken sind grässlich, vergällen einem die Lebensfreude und können dafür sorgen, dass die einfachsten Erledigungen (mehr …)

„EFT Klopftechnik für Hochsensible“ – Buchbesprechung mit Selbstversuch

KLOPFAKUPRESSUR - HOCHSENSIBILITÄT

„EFT Klopftechnik  für Hochsensible“
Buchbesprechung mit Selbstversuch

BEATE FELTEN-LEIDEL

Am Anfang Bedenken: Als ich gebeten wurde, ein Buch über EFT für Hochsensible zu rezensieren, hielt ich das für gar keine gute Idee. Hochsensibel bin ich zwar (und wie!), aber ich glaube nicht an „so was“. Klopfsätze formulieren? Meridianpunkte mit den Fingerspitzen beklopfen? Was soll das? Dabei kommt man sich doch bestimmt total „bekloppt“ vor!

Eine Verfechterin der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bin ich auch nicht, obwohl mir Qi Gong einmal in einer schwierigen Lebensphase tatsächlich nachhaltig geholfen hat. Zu Beginn des Unterrichts haben wir uns damals übrigens auch immer „abgeklopft“, und dieses „Abklopfen der Energiebahnen“ fühlte sich gleichzeitig entspannend und belebend an. Akupunktur dagegen, ein anderer Stützpfeiler der TCM, bewirkte bei mir eher das Gegenteil. Ich fühlte mich danach stundenlang wie ein pulsierendes kreiselndes menschliches Nadelkissen, obwohl die Dinger längst nicht mehr in mir steckten. Für Akupunktur ist meine Haut offenbar viel zu hochsensibel.

Geduld und Eigeninitiative erforderlich

Inzwischen habe ich das Buch von Monika Richrath gelesen, und bin positiv überrascht. Es ist kein „normales“ Buch, das man in einem Rutsch liest. Es ist eher ein Arbeitsbuch, das den Leser mit vielen „Satz-Übungen“ immer wieder auffordert, sich kritisch, aber liebevoll mit eigenen Verhaltensweisen, Denkmustern, erlernten Lehrsätzen, Befindlichkeiten, Körperempfindungen, „Schwachpunkten“ zu beschäftigen, aber auch die Stärken nicht zu vergessen. Im Mittelpunkt stehen dabei in der Tat die speziellen Problembereiche von Hochsensiblen. Allerdings wird vom Leser einiges an Eigeninitiative erwartet. Vor allem Disziplin und Geduld. Man sollte die Übungen nämlich am besten so häufig und regelmäßig durchführen, dass sie einem in Fleisch und Blut übergehen. Das dauert ein paar Tage. Leider fühlt man sich dabei genau so „bekloppt“ wie ich befürchtet hatte. Jedenfalls zunächst. Als mein Mann mich zufällig „beim Klopfen“ überraschte, reagierte er höchst erheitert, was ich gut nachvollziehen kann. Hätte ich auch. Ich machte trotzdem weiter. Schließlich versichert Monika Richrath immer wieder in ihrer sympathisch beruhigenden Art, dass sich ein (positiver) Effekt meist erst nach zwei Wochen einstellt. Okay. Zwei Wochen würde ich ja wohl durchhalten! Also fleißig klopfen, auch wenn es sich noch so „komisch“ anfühlt. Und das zwei- bis viermal am Tag, bei mir morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen. Heimlich und ungestört. Glücklicherweise verschwindet irgendwann das „alberne“ Gefühl. Aber erst nach ungefähr einer Woche. Danach geht es ganz leicht.

Katze mit EFT Klopftechnik für Hochsensible

Traumproblem und Überraschungsgäste

Da ich mit meiner Hochsensibilität in recht gutem Einvernehmen lebe, wusste ich zunächst gar nicht, welchen „Testbereich“ ich für mich wählen sollte. Schließlich entschied ich mich für ein gerade mal wieder akutes „Störfeld“. Seit Jahren ärgere ich mich darüber, dass ich von einer Person träume, mit der ich schon seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr habe. Im Moment war es wieder mal besonders schlimm, und das nervte. Ich habe im Laufe der Jahre so gut wie alles versucht, um diese lästige Person „loszuwerden“, Rituale, Autosuggestion, luzides Träumen, sogar mehrere Therapiesitzungen, alles ohne Erfolg. Mein Klopfsatz lautete: „Obwohl ich so oft von K. träume, bin ich frei und ohne Groll“.  Das klopfte ich fortan zwei Mal täglich.  Merkwürdigerweise setzte die Wirkung fast sofort ein, seit dem Tag, an dem ich zum ersten Mal meinen Satz aussprach, ist  die lästige K. mir nicht mehr erschienen. Das ist jetzt vier Wochen her. So lange war sie noch nie abwesend! Als hätte mich die genaue Ausformulierung und das gedankliche Loslassen tatsächlich endlich befreit. Doch das ist nicht alles! Zu meiner Verblüffung ersetzte sie mein traumschaffendes Unterbewusstsein mit einem Riesenaufgebot von faszinierenden Ersatzdarstellern.  Sogar Audrey Hepburn, Barack Obama und Harrison Ford (in jungen Jahren) haben mich inzwischen im Traum besucht. Eindrucksvoll. Ich genieße es.

Um den Schlaf gebracht – ob das wohl klappt?

Klopfproblem 2 war bedeutend schwieriger. Seit einiger Zeit kann ich auffallend schlecht schlafen. Ich fürchte, dass mich die momentane Weltpolitik in Angst versetzt und um die Nachtruhe bringt. Immer wieder schrecke ich auf und finde nur schwer zurück in den Schlaf. Sogar mit Ersatzdarstellern und ohne die Auftritte von K.! Ich überlegte mir daher einen zweiten Klopfsatz: „Auch wenn ich diese Schlafstörungen habe, akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Lange tat sich nichts. Aha, das funktioniert also nicht! Nach ein paar Tagen fielen mir „spontan“ allerlei Dinge auf, die ich unbedingt ändern sollte. Das Handy bekam Schlafzimmerverbot. Der Wecker mit den grellen Leuchtziffern wurde so gestellt, dass ich ihn nicht mehr sehen kann. Ich kaufte mir neue Ohrstöpsel, die richtig schön dicht sind und alles ausblenden. Mir fiel ein, dass ich eine Handcreme habe, die angenehm nach Orangen duftet. Damit creme ich mir jetzt abends die Hände ein und finde es sehr entspannend. Inzwischen schlafe ich schon etwas besser. Ob es an der neuen Schlafhygiene liegt oder am Klopfen, weiß ich nicht. Aber ohne die Ausformulierung des Klopfsatzes hätte ich mein nächtliches Umfeld wahrscheinlich nicht geändert, denn mir war vorher nicht bewusst, was mich nachts so alles stresst. Mal sehen, wie es weiter geht. Den Traumsatz habe ich seit zwei Wochen nicht mehr „gebraucht“, K. bleibt weiterhin verschwunden, und die Überraschungsgäste besuchen mich trotzdem noch. Die Schlafstörungen werde ich versuchsweise noch eine Weile beklopfen. Vielleicht tut sich da ja auch noch was?

Aufbau und Intention des Buchs

Das Buch ist gut und verständlich aufgebaut. Am Anfang steht die persönliche Einleitung der Autorin, in der sie beschreibt, wie nachhaltig EFT ihr eigenes Leben verändert hat.  Es folgen kleine Kapitel über Stress, eine genaue Einführung in die EFT-Klopftechnik und ein Kapitel über HS mit einer Checkliste „Symptome Hochsensibilität“. Gut lesbar und für Hochsensible sowohl informativ als auch interessant sind auch die Anfänge der einzelnen Kapitel (etwa zu Stress, Erschöpfung, dem Gefühl, „anders“ zu sein, zu Abgrenzung, Loslassen, Beziehungsprobleme und chronischen Krankheiten.) Immer wieder gibt es Fallgeschichten aus Monika Richraths Coaching Praxis und umfangreiche Tabellen mit vielen verschiedenen Sätzen aus diversen HS-Problembereichen, die individuell ergänzt werden können. Hier ist sicher für jeden etwas dabei. Selbst wenn man diese Teile nur liest und nicht „beklopft“, wird einem vieles bewusst, das man vielleicht ändern oder weniger kritisch betrachten sollte. Ziel ist ein liebevoller, verständnisvoller Umgang mit den besonderen (gelegentlich durchaus lästigen) Eigenheiten der Hochsensibilität, dem eigenen Körper, unterdrückten und vernachlässigten Gefühlen, Anforderungen, Überforderung, Belastungen, Reizüberflutung, Ängsten und Stress. Wer sich unsicher ist, ob er auch alles „richtig“ macht, hat die Möglichkeit, die Autorin zu kontaktieren und nachzufragen (sie reagiert sehr schnell und hilft einem geduldig weiter) oder sich ihre Videos im Internet (zu denen im Text Links aufgeführt werden) anzusehen. Am Ende des Buchs gibt es noch ein kleines Kapitel mit besonderen Tipps und Tricks. Monika Richraths Stil ist freundlich und einfühlsam, immer ermutigend, nie aufdringlich oder belehrend, und man merkt, dass sie von dem, was sie vermittelt, zutiefst überzeugt ist. Mir hat das Klopfexperiment wider Erwarten gefallen, und ich werde es genau wie meine Kurzmeditationen (mit denen ich mich am Anfang auch ziemlich schwer tat) sicher auch in Zukunft nutzen.

Beate Felten-Leidel

Beate Felten-Leidel

Autorin

ist freie Schriftstellerin und literarische Übersetzerin und lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Köln. Sie hat selbst ein autobiografisches Buch über Hochsensibilität geschrieben.“

Webseite

Autorenseite Amazon

Autorenseite Psychiatrie Verlag

 

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Aus EFT wird Klopfakupressur

Aus EFT wird Klopfakupressur

Wer hätte das gedacht? Als ich im Sommer des letzten Jahres die Korrekturfahnen meines Buches las, war ich auf der Webseite des EFT® Begründers Gary Craig, um mich über den aktuellen Stand der Dinge

zu informieren. Schließlich sollte in meinem Buch nichts Falsches stehen. Damals fand ich dort die Aussage, dass er seinen Klopfstandard mittlerweile Clinical EFT nennt. Ich habe dies in meinem Buch aufgenommen. So weit, so gut.

Ruhestand

2010 hatte sich Gary Craig nach einem Herzinfarkt für den Ruhestand entschieden und  die markenrechtlich geschützten Begriffe EFT® und Emotional Freedom Techniques® zur freien Verwendung der Öffentlichkeit „übergeben“, mit der Bitte, beides mit Integrität zu verwenden. Offenbar stieß er sich daran, dass manche Menschen versuchten, mit der Klopfakupressur Geld zu verdienen oder dass jeder die Technik so anwendete, wie es ihm oder ihr gefiel.

Stolperstein

Für mich selbst war das übrigens anfangs durchaus ein Stolperstein. Meine Bedenken, dass Gary Craig mein Angebot für hochsensible Menschen möglicherweise nicht billigen würde, hingen lange wie ein Mühlstein um meinen Hals. Schließlich hat Gary Craig EFT® überhaupt erst in die Welt gebracht und es fühlte sich fast an wie Ungehorsam gegenüber einer Autoritätsperson an - obwohl ich ihn nie persönlich getroffen habe. Diese Bedenken habe ich übrigens durch Klopfen aufgelöst, sehr nachhaltig. Denn es hat sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert, dass die ganz übliche Art zu klopfen für hochsensible Menschen nicht immer sinnvoll ist. Beispielsweise bereitet es schon vielen HSP Schwierigkeiten, den Stresswert vor und nach dem Klopfen zu beurteilen, so dass ich diesen Schritt bei meiner Anwendung der Klopfakupressur meistens weglasse (Es gibt dafür allerdings auch Ausnahmen). Oder dass eine Minimalanwendung von 2-5 Minuten am Tag völlig ausreicht, um langfristig nachhaltige Verbesserungen und Veränderungen zu erreichen. Klar, auf den ersten Blick wirkt EFT® sonderbar, vielleicht sogar bizzar. Das sollte Sie aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich dabei um eine äußerst intensive Form der Körperarbeit handelt und für hochsensible Menschen gilt hier: Weniger ist einfach mehr. Das kann ich gar nicht genug betonen.

Official EFT®/Optimal EFT®

Vor kurzem erreichte mich nun die Meldung, dass Gary Craig wieder zurück ist, mit einem neuen Klopfstandard, dem Official EFT® oder Optimal EFT® , das nun als alleingültiger Klopfstandard über bestimmte Ausbildungszentren gelehrt und zertifiziert werden soll. Im Klartext bedeutet dies, dass es in Zukunft untersagt sein wird, den Begriff „EFT®-Trainer“ zu verwenden, bzw. diese Bezeichnung wird nur noch denjenigen zustehen, die besagte zertifizierte Ausbildung absolviert haben.

Sie als Privatperson können EFT® weiterhin anwenden,

so, wie Sie es möchten.

Klopfakupressur

Auf meinem Internetauftritt muss ich deutlich machen, dass ich weder Official EFT®, noch Optimal EFT® anbiete. Vielleicht ist Ihnen als aufmerksameR BeobachterIn schon aufgefallen, dass in den letzten Tagen das Wort EFT® zunehmend auf meinen Seiten verschwindet, bzw. durch das Wort Klopfakupressur ersetzt wurde. Dies wird nach und nach auf allen Seiten durchgesetzt. (Alternativ werde ich den Begriff EFT® basierte Klopfakupressur verwenden). Ich folge damit den Empfehlungen des ehemaligen EFT® D.A.CH Verbandes (nun Verband für Klopfakupressur e.V.). Viele andere AnbieterInnen werden ihre Angebote vermutlich ebenfalls auf Klopfakupressur umstellen. Die Idee dahinter ist es, sich mit einer anderen, nicht schützbaren Bezeichnung des mehr oder weniger gleichen Vorgangs unabhängig zu machen vom Begründer Gary Craig, der offenbar öfter mal neue Ideen hat … So hat die ganze Angelegenheit auch etwas sehr Befreiendes, sicher nicht nur für mich.

Bei Lesern, die gerade erst in die Materie eingestiegen sind, mag der neue Begriff vielleicht zu Verwirrung führen. Lassen Sie sich bitte explizit gesagt sein, dass außer dem neuen Namen alles beim Alten bleibt …

und natürlich ist dies auch ein geeigneter Moment, Gary Craig von Herzen dafür zu danken, dass er diese wunderbare Methode in die Welt gebracht hat. Vielleicht mag der/die eine oder andere Leserin ja auch mal erzählen, was sich im eigenen Leben durch das Klopfen verändert hat? Ich würde mich sehr freuen.

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.