4 Ungewöhnliche Klopforte

4 Ungewöhnliche Klopforte

KLOPFAKPRESSUR

UNGEWÖHNLICHE
KLOPFORTE

MONIKA RICHRATH

Wer sagt denn eigentlich, dass man zum Klopfen immer zuhause auf dem Stuhl sitzen oder im Bett liegen sollte? Es gibt Alternativen, wirklich tolle Alternativen, finde ich. Sowieso gilt, dass Ihre Hochsensibilität Sie hier wunderbar unterstützen kann, weil sich die Effekte des Ortes für Sie vermutlich noch verstärken.  Hier stelle ich Ihnen meine besten vier ungewöhnlichen Klopforte vor:

1. Unterwegs

Zugegebenermaßen ist dies eigentlich kein richtiger Ort, weil er sich ja andauernd verändert. Bewegung durch Laufen und Gehen verändert das Gehirn, das haben Forscher herausgefunden. Durch das Auftreten der Füße sollen in den Adern Druckwellen entstehen, die für eine bessere Durchblutung des Gehirns sorgen. Bestimmt haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass ein einfacher Spaziergang dazu führen kann, dass man plötzlich in der Lage ist eine Entscheidung zu fällen, die man vorher nicht treffen konnte. Noch krassere Effekte soll es geben, wenn man joggt, dabei soll sich das Gehirn neu strukturieren - aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass Sie während des Joggens klopfen wollen, bzw. für mich als bekennende Nichtjoggerin fühlt sich allein die Vorstellung ziemlich anstrengend an …

Zurück zum Gehen: Es ist äußerst angenehm, sich langsam zu bewegen, während man klopft, denn beim Klopfen selbst führt man ja durch das Bewegen von einem Punkt zum nächsten eine Art von Bewegung aus, die insgesamt ein rundes Fließen ergeben. Probieren Sie das einfach einmal aus. Ich finde es ist insofern auch ganz praktisch, als dass Sie nicht allzuviel Rücksicht nehmen müssen auf andere Spaziergänger, bzw. falls Ihnen welche entgegenkommen, können Sie einfach Ihre Klopfsession kurz unterbrechen und wieder aufnehmen, wenn sie vorbei sind. Außerdem sind Sie dann an der frischen Luft, was per se ja schon mal gut ist. Natürlich können Sie auch zuhause herumwandern, wenn Ihre Wohnung das hergibt …

2. An einem Fluss

An einem Fluss zu sitzen, auf träge vorbeiziehendes Wasser zu blicken und dabei zu klopfen, hat etwas ganz Magisches. Ich finde, der Fluss des Wassers intensiviert den Klopffluss. Man hat das Gefühl, dass das, was man gerade beklopft, leichter mit dem Strom des Wassers davonfließt.

Falls Sie das Glück haben und die Sonne scheint gerade, gibt Ihnen vielleicht das Funkeln des Wassers genauso einen Energiekick wie mir. Sowieso denke ich, dass dadurch, dass Sie durch das Klopfen in einen besonders empfänglichen Zustand kommen, Sie auch das Wasser anders wahr- und aufnehmen. Außerdem gilt auch hier: Sie sind (höchstwahrscheinlich) an der frischen Luft und atmen tiefer ein- und aus.

3. Im Wald

Auch im Wald bekommt das Klopfen etwas Mysthisches. Das Grün der Bäume, die Stille, die Natur üben sowieso schon einen positiven Effekt auf uns aus und führen dazu, dass wir uns entspannen und beruhigen. Durch das Klopfen wird diese Beruhigung und Entspannung noch vertieft. Dazu kommen die Terpene in der Waldluft, die unserer Gesundheit besonders zuträglich sind und von denen wir dann durch tiefes Ein- und Ausatmen besonders viele aufnehmen.

Im Wald zu klopfen ist wie eine andere Welt zu betreten. Probieren Sie es einmal aus und erzählen uns von Ihren Erfahrungen. Ich bin sehr gespannt.

4. Unter der Dusche

Unter der Dusche zu klopfen gehört zu meinen krassesten Klopferfahrungen. Vermutlich liegt es daran, dass das fließende Wasser irgendetwas in unserem Gehirn in Gang setzt. Schließlich habe ich selbst unter der Dusche oft großartige Ideen.  Für diesen Artikel habe ich mal gegoogelt, woran das liegen könnte. Die Antwort war ganz einfach: beim Duschen braucht sich das Gehirn nicht nicht mit eingehenden Informationen in Form von Sinneseindrücken auseinanderzusetzen (bzw. weniger) und kann sich darum mit anderen Dingen beschäftigen.

Aber sowieso ist Wasser hervorragend dazu geeignet, Loslassprozesse zu unterstützen, meine KlientInnen trinken z. B. immer während des  Klopfakukpressur-Coachings reichlich Wasser. Es tut einfach gut und hilft, das Klopfen zu unterstützen. Und dieses vollkommen Strömende, das Sie unter der Dusche haben, ist wirklich etwas ganz Besonderes.

ABER ACHTUNG: Diese Intensität hat auch eine Kehrseite. Meine Erfahrung ist, dass sich beim Klopfen unter der Dusche Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben oder sich nicht so weit öffnen (denn ich klopfe meistens ja auch nur einen Satz.) Ich komme mit dieser Intensität an Gefühle, die sich sonst nicht zeigen. Das kann aber durchaus auch beängstigend sein. Darum kann ich Ihnen nur sagen: Probieren Sie das Klopfen unter der Dusche nicht, wenn Sie in einem labilen Zustand sind und nehmen Sie dazu keinen krassen Satz. Sonst schaden Sie sich mehr als dass Sie sich helfen.

Falls Sie mit dem Begriff „Klopfen“ gar nichts anfangen können, sehen Sie sich doch diesen Clip zur Klopfakupressur mal an und probieren Sie es.

Haben Sie auch ungewöhnliche Klopforte? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare!

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier wie Sie Stress, Erschöpfung und Überforderung aus der Hochsensibilität auflösen

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Dieser Schmerz ist nicht meiner – eine Rezension

Dieser Schmerz ist nicht meiner – eine Rezension

HOCHSENSIBILITÄT

Dieser Schmerz ist
nicht meiner – 
Eine Rezension

 

 

 

MONIKA RICHRATH

Auf dieses Buch habe ich richtig lange warten müssen. Seit das Erscheinen der deutschen Übersetzung in der Facebook Klopfkongress-Gruppe angekündigt wurde, war mir klar, dieses Buch möchte ich lesen und auf meinem Blog rezensieren, denn ich bin sicher, dass viele von Ihnen etwas damit anfangen können. Ich denke, gerade wir als hochsensible Menschen sind besonders empfänglich für die Erlebnisse unserer Vorfahren, die für uns unverständlich bleiben, so lange wir nicht wissen, wo sie herkommen.

Wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen

lautet der Untertitel dieses vor kurzem erschienenen Buches, das sich mit den Folgen von Familientraumata über Generationen hinweg beschäftigt. Wenn wir unter unerklärlichen Ängsten oder sonderbaren Verhaltensweisen leiden, im Leben keinen Erfolg haben, immer wieder an Grenzen stoßen, die wir scheinbar nicht überwinden können, kann dies an einem Familientrauma liegen, das in uns weiterlebt, obwohl es uns nicht selbst zugestoßen ist. Ich habe erst vor relativ kurzer Zeit begonnen, mich mit

Familienforschung

zu beschäftigen, aber sehr schnell gemerkt, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte nicht nur äußerst spannend ist, sondern auch viele heilende Aspekte in sich birgt (mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es das Verhältnis zu unseren Eltern verändern kann, wenn wir uns auf die Suche nach Hochsensibilität in unserer Familie machen). Von meiner Mutter habe ich eines Tages erfahren, dass der Vater meines Vaters an Multipler Sklerose litt. Unmittelbar nachdem meine Mutter mir dies erzählt hatte, spürte ich eine Veränderung in meinem Körper, wo sich im unteren Rückenbereich etwas löste - als seien mir sozusagen Steine vom Rücken gefallen.

In der Zwischenzeit ist meine Mutter gestorben und ich habe begonnen, meine Familiengeschichte aufzubereiten. Das ist alles andere als ein Klacks und geht immer nur in ganz kleinen Schritten. Zwischendurch brauche ich sehr viel Zeit um das Erfahrene zu verdauen.

Ich habe unerhörtes Glück

Die Ehe meiner Eltern bestand im wesentlichen aus Abwesenheiten. Diesem Umstand verdanke ich die erfreuliche Tatsache, dass es viele Briefe gibt, anhand derer ich die Vergangenheit meiner Familie rekonstruieren kann. Und ohne jetzt auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, kann ich doch sagen: nichts ist so, wie ich geglaubt habe. Mir ist außerdem schon seit längerem klar, dass ich mich unbedingt mit meinem schon in den 1970er Jahren gestorbenen Vater auseinandersetzen muss. Vor dieser Auseinandersetzung habe ich mich lange Zeit gedrückt. Vielleicht hat mich deshalb das Thema von Mark Wolynn so angesprochen.

Ich weiß, ich schreibe das oft (aber es ist jedesmal wahr!), aber dieses Buch wird mein Leben verändern. Vielleicht sogar auf den Kopf stellen, wer weiß.

Wir sind mit unserer Familie über Generationen hinweg verbunden

und daran ändert sich auch nichts, wenn wir diese Verbindung oder einzelne Familienmitglieder ablehnen. Es kann vorkommen, dass wir heute Traumata ausleben, die andere Menschen vor uns erlebt haben, wie die Eltern oder sogar auch die Großeltern oder andere Personen im Familienverband. Ich denke, dass für uns als hochsensible Kriegskinder und Kriegsenkel es besonders wichtig ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, weil es vermutlich kaum eine Familie gibt, die nicht in irgendeiner Art und Weise von den Spätfolgen des zweiten Weltkriegs betroffen ist. Gerade für meine Generation der Kriegsenkel ist es besonders schwierig, denn entweder wollen die Eltern nicht über das reden, was sie im Krieg erlebt haben oder sie reden die ganze Zeit darüber. Das Fatale daran ist: wir müssen nicht einmal etwas wissen über die Traumata unserer Vorfahren, damit sie unser Leben lenken und bestimmen.

Hier kommt Mark Wolynn mit seinem Buch ins Spiel

Er möchte uns LeserInnen dabei unterstützen, unser Leben heute zu verbessern, indem wir herausfinden, was mit unseren Ahnen geschehen ist und ihnen und uns dabei helfen, sich damit auszusöhnen. Seine Vorgehensweise dabei ist bestrickend einfach und genial.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt:

in Teil I. (Das seelische Erbe unserer Familie) geht es um allgemeine Grundlagen, wie z. B. die Auswirkung von Stress auf gegenwärtige und künftige Generationen. Es geht darum, was passiert, wenn unser Fluss der Lebenskraft unterbrochen wird, und was diesen Fluss unterbricht.

Lt. Wolynn sind vier Themen dafür verantwortlich:

  1. Verschmelzung mit einem Elternteil
  2. Ablehnung eines Elternteils
  3. Bruch in der frühen Bindung mit der Mutter
  4. Identifikation mit einem anderen Mitglied unseres Familienverbandes

Immer wieder gibt es kleine Übungen zur Vertiefung des Gelesenen, die es ziemlich in sich haben, zum Beispiel soll man sich vorstellen, die Eltern oder eine Elternenergie vor sich zu haben und sich vorzustellen, dass von den Eltern eine lebensspendende Kraft zu einem fließt. Wie viel davon ankäme? Von meinem Vater bekam ich in meiner Vorstellung schlappe 5 %. Die 100 % konnte ich übrigens auch mit meiner Mutter nicht voll machen. Höchst aufschlussreich …

In Teil II. „Die Erforschung unserer Schlüsselsprache“ geht es darum, wie wir herausfinden können, welche Traumata in unserer Familie leben. Auch hierzu gibt es Übungen. Mark Wolynns Konzept ist zwar einfach (im Sinne von nicht kompliziert), aber absolut schlüssig. Mir war zwar immer klar, dass das Thema meiner Familie „Bindung“ ist, aber ich habe noch ganz neue Ideen bekommen, über eine Sache, die mich im Grunde genommen seit meiner Kindheit verfolgt. Nun frage ich mich, ob das wirklich meins ist?

Am meisten war ich auf Teil III gespannt „Die Verbindung wieder herstellen“. Mark Wolynn weist uns eindringlich darauf hin, dass immer dann, wenn wir jemanden aus unserer Familie ablehnen, wir uns selbst ablehnen. Ja, die Ablehnung kann sogar dazu führen, dass wir keinen Erfolg im Leben oder mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Die Vorschläge, die der Autor uns hierzu macht, sind sehr einfach umzusetzen, ich für meinen Teil weiß jedoch schon, dass es ein längerer Prozess werden wird - den ich auch gerne in Angriff nehmen möchte, ohne stets die Rezension im Hinterkopf haben zu müssen. Denn ich betrachte mich im Grunde genommen als eine vaterlos aufgewachsene Person. Ein einziges, wie ich finde, herzzerreißendes Foto gibt es für mich, auf dem ich mich mit meinem Vater verbinden kann: mein Vater auf dem Schoß einer Nonne in einer Kinderbewahranstalt. Immer, wenn ich dieses Foto ansehe, könnte ich weinen. Mein erster Plan ist es, Fotos von meinen Eltern als Babies auf kleine Leinwände abziehen zu lassen und diese aufzuhängen und mit ihnen zu sprechen. Mir ist schon ein wenig mulmig, meinen Vater nach 40jähriger Abwesenheit wieder „in mein Leben zu lassen“, aber ich bin sicher, dass Mark Wolynn recht hat. Meine Mutter ist als Energie übrigens seit ihrem Tod so präsent in meinem Leben, wie sie es zu Lebzeiten nie war …

Die Schlüsselsprache von Beziehungen

Ein Kapitel von Dieser Schmerz ist nicht meiner fand meine ganz besondere Aufmerksamkeit und Begeisterung. Ich finde, dieses Kapitel sollten alle Menschen lesen, die in irgendeiner Form Schwierigkeiten in Beziehungen haben, unter Bindungsängsten, Bindungsschwierigkeiten usw. leiden. Hier erfahren Sie nämlich warum. Mark Wolynn beschreibt sehr anschaulich „21 unsichtbare Dynamiken, die sich auf Beziehungen auswirken können“. Es ist einfach etwas ganz anderes, zu wissen, in meiner Familie ist das und das passiert oder mir ist das und das passiert und zu lesen und zu verstehen, welche Auswirkungen das auf unsere Beziehungen haben kann. Dazu passt die sehr wunderbare Übung einen Vergleich zu ziehen zwischen der aktuellen Beziehung und einem Muster der Familiengeschichte. (Das sind übrigens Elemente, die auch in den Klopfakupressur-Sitzungen mit meinen KlientInnen häufig zum Tragen kommen). Sicherlich ist es sehr nutzbringend, wenn Sie die Erkenntnisse aus diesem Buch zum Klopfen verwenden, um sich weitezuentwickeln.

Die Schlüsselsprache des Erfolgs

Auch das 13. Kapitel hat mir außerordentlich gut gefallen. Von den 21 Fragen zum Thema Erfolg hätte ich schon 10 mit ja beantworten können … In

die Schlüsselsprache als Medizin

geht es schließlich darum, wie wir selbst Traumata in unserem Körper heilen können, mit ganz einfachen Gesten und Gedanken, z. B. indem wir zu uns selbst sagen „ich bin hier“, oder „ich tröste dich“, „ich bin bei dir“ usw.

Mein Fazit

Ein wirklich tolles Buch, dem ich eine große und breite Aufmerksamkeit wünsche. Sachlich und trotzdem liebevoll nimmt Mark Wolynn uns Leser an die Hand, damit wir diesen notwendigen Schritt der Aussöhnung ohne Angst beginnen. Ich für meinen Teil bin sicher, dass ich das Buch noch öfter lesen werde und es in meinem Bücherschrank einen festen Platz bekommt.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie auch etwas aus Ihrer Familie übernommen, das Sie gerne loswerden möchten?

Ihre
Monika Richrath

„Dieser Schmerz ist nicht meiner„, Kösel, 2017, ISBN 978-3-466-34655-4 € 17,99

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier die Basics der Klopfakupressur

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

5 Fehler, die Sie beim Klopfen machen können

5 Fehler, die Sie beim Klopfen machen können

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

5 Fehler,
die Sie beim Klopfen machen können

MONIKA RICHRATH

Das Klopfen an sich ist eigentlich ja wirklich nicht schwer. Trotzdem gibt es einige ganz kapitale Fehler, die Sie bei der Anwendung der Klopfakupressur machen können, die dafür sorgen, dass sich die gewünschten Veränderungen im besseren Umgang mit Ihrer Hochsensibilität nicht einstellen. In diesem Artikel erfahren Sie die 5 wichtigsten Dinge, die Sie falsch machen können.

1. Sie haben keinen Plan

Vielleicht denken Sie nicht jeden Tag dran oder haben keine Lust, jeden Tag daran zu denken, oder mögen sich einfach nicht so festlegen lassen … und klopfen immer nur dann, wenn es Ihnen gerade einfällt, mit dem, was gerade akut ist. Das kann man so machen, das bringt auch immer wieder Entspannung in der aktuellen Situation, wie ich öfter höre.

Allerdings führt das allenfalls dazu, dass Sie bestehende Situationen immer nur glätten und ausgleichen. Zu Veränderung kann das nicht führen. Damit eine Veränderung eintreten kann, bedarf es eines größeren Engagements von Ihrer Seite (das immer noch relativ klein ist im Vergleich zu anderen Methoden). Suchen Sie sich einen Satz, der Sie belastet und klopfen Sie diesen täglich 3-4 Runden, das dauert nicht länger als 2-5 Minuten (je nachdem wie ausführlich Sie Ihre Erinnerung gestalten). Diesen Zeiteinsatz können Sie immer aufbringen, egal, wie Ihre Lebensumstände sind. Betrachten Sie diese Zeit doch nicht als eine lästige Pflicht, die erledigt werden muss, sondern als eine Zeit, die Sie nur mit sich und für sich selbst verbringen. Darum empfehle ich stets, das Klopfen als Wohlfühlritual in den Tagesablauf zu integrieren.

Natürlich ist es überhaupt nicht tragisch, wenn Sie es mal einen Tag zwischendurch vergessen (außer, dass Sie vielleicht merken werden, dass ein Tag, an dem Sie nicht klopfen, sich grundsätzlich anders anfühlt als ein Tag, an dem Sie klopfen), aber die Tendenz sollte doch deutlich zu „täglich“ gehen. Wenn Sie es grundsätzlich anders handhaben, kommt die Veränderung vielleicht später, oder auch gar nicht (je nachdem, wie groß die Abstände sind).

2. Sie können sich nicht entscheiden wo Sie anfangen sollen

Gerade hochsensible Menschen haben häufig sehr viele Baustellen (die oft miteinander verknüpft sind) und verzweifeln schier vor der gestellten Aufgabe. Wo beginnen? Was ist sinnvoll? Eigentlich ist dieses Problem sehr schlimm, aber ist denn nicht jenes noch schlimmer? Was passiert, wenn ich mit dem falschen Problem anfange? Bringt das den ganzen Prozess ins Wanken? Da viele HSP sowieso ein Problem damit haben, sich zu entscheiden (weil sie meist auch die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sehr gut sehen können) geraten sie so schnell in eine Pattsituation, wo sie handlungsunfähig werden und gar nicht erst anfangen.

Jetzt verrate ich Ihnen mal ein Geheimnis: Es ist vollkommen egal, wo Sie beginnen. Das wirklich einzig wichtige ist, dass Sie einen Satz klopfen, der eine Belastung darstellt. Sie wollen ja aus dem Stress herauskommen, nicht noch mehr Stress erleben, indem Sie sich Ewigkeiten damit herumplagen, welches Thema zuerst drankommen soll. Häufig zerbrechen Sie sich ganz umsonst darüber den Kopf, weil es wirklich nicht so wichtig ist, wo Sie beginnen. Wichtig ist, DASS Sie beginnen. Und dann nehmen Sie ganz ruhig ein Thema nach dem anderen in Angriff. Unterwegs werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass das ein oder andere Thema sich unterwegs einfach erledigt hat 😉 Es ist nämlich so, dass gleichartige Erlebnisse und Gefühle im Gehirn in sog. Gefühls-Clustern gespeichert werden, d. h., wenn Sie ein bestimmtes Thema bearbeiten, kann es passieren, dass andere Dinge, die sich ebenfalls in diesem Cluster befunden haben, mitaufgelöst werden.

Klopfakupressur als Labyrinth

3. Sie wollen zu viel auf einmal

Was ich immer wieder sehe und erlebe, ist, dass, wenn hochsensible Menschen die Klopftechnik ausprobieren und merken, wie gut ihnen das Klopfen tut, sie am liebsten sofort alle Baustellen gleichzeitig auflösen möchten. Das ist, lassen Sie es mich bitte einmal ganz unverblümt sagen, vollkommen unrealistisch. Sie haben Ihr ganzes Leben gebraucht, um die Person zu werden, die Sie sind. Sie können nicht auf Knopfdruck ein anderer Mensch werden. Darum geht es bei der Klopfakupressur auch nicht. Es geht darum, dass Sie gelassener werden, Ihre Stressoren erkennen und auflösen, besser mit Ihrer Hochsensibilität umgehen, Ihr Leben aktiv gestalten anstatt nur zu erleiden. Kurz: sich selbst annehmen und lieben können, als der Mensch, der Sie sind. Das braucht seine Zeit. Die Veränderungen sollen ja nachhaltig sein. Auch Ihr System muss sowohl auf körperlicher, als auch auf emotionaler und geistiger Ebene mithalten können mit den Veränderungen. Sie brauchen Zeit und Raum, die Veränderungen in Ihr Leben zu integrieren, auch in Ihr soziales Leben. Auch Ihr Umfeld braucht Zeit und Raum um mit Ihren Veränderungen umzugehen. Dies ist, alles in allem, ein langsam wachsender Prozess, der sich nicht beschleunigen lässt dadurch, dass Sie ganz viel klopfen. Ganz im Gegenteil, dies bringt mich schon zum nächsten Punkt:

4. Sie unterschätzen die Klopfakupressur

Ich weiß, die Klopfakupressur kommt sehr seltsam daher, bizarr fast (wenn ich vor Publikum den Ablauf vormache, fangen immer alle zu grinsen, wenn ich den Punkt unter der Achselhöhle klopfe). Kaum zu glauben, dass etwas so Seltsames und scheinbar Kinderleichtes so eine intensive Wirkung haben soll. Vielleicht haben Sie ja auch schon erlebt, dass das Klopfen Sie beruhigt und entspannt. Da liegt es scheinbar nah, am besten mehrere Themen gleichzeitig zu bearbeiten, nach dem Motto „Viel hilft viel.“

Das ist auf jeden Fall eine massive Fehleinschätzung. Möglicherweise ist Ihnen nicht bewusst, dass jedesmal, wenn Sie klopfen, Dinge an die Oberfläche geholt werden, die mit dem Problem in einem Zusammenhang stehen - was zunächst neuen Stress auslösen kann. Eine etwas paradoxe Situation, eigentlich wollen Sie ja klopfen, um den Stress aufzulösen und nicht, um neuen zu produzieren! Am Ende stehen Sie da, haben lauter geöffnete Fässer, auf die Sie die Deckel nicht mehr bekommen, bzw. Sie haben dann Schwierigkeiten, die Übererregung wieder herunterzufahren. Das ist vollkommen kontraproduktiv.

Gerade weil hochsensible Menschen so reizempfindlich sind, schnell auf Dinge anspringen und sie schwer wieder loslassen, empfehle ich diesen sehr minimalistischen Ansatz von 2-5 Minuten Klopfen am Tag. Das ist auf jeden Fall ein sehr sinnvolles Vorgehen, wenn Sie KlopfanfängerIn sind und noch nicht wissen, wie Sie auf das Klopfen reagieren, wie die Veränderungen aussehen und was Sie sich zumuten können.  2-5 Minuten am Tag reicht wirklich aus, glauben Sie mir. Ich selbst arbeite für mich übrigens auch mit diesem minimalistischen Ansatz und habe damit supergute Erfolge erzielt. Gerade weil wir so empfindlich sind, ist weniger einfach mehr.

5. Sie sehen nicht richtig hin

Wenn man in seinen oft geschäftigen Alltag eingebunden ist, fällt es manchmal schwer, die Veränderungen wirklich wahrzunehmen. Veränderungen können jede nur denkbare Form haben, manchmal sind sie ganz klein und es bedarf großer Aufmerksamkeit, sie überhaupt wahrzunehmen. Manchmal können Veränderungen auch in Bereichen stattfinden, die wir überhaupt nicht beklopft haben und werden darum gar nicht von uns wahrgenommen. Was uns vielleicht zu der Annahme verleiten könnte, dass die Klopfakupressur „nicht wirkt“. Dabei haben sie möglicherweise einfach nur nicht richtig hingesehen …

Sie sehen, es gibt jede Menge Stolperfallen und es macht absolut Sinn, sich unterstützen zu lassen dabei zu lernen, wie Sie mit der Klopfakupressur besser mit Hochsensibilität umgehen können. Wenn Sie das spannend finden, erfahren Sie hier, wie meine Unterstützung für Sie aussieht.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Kennen Sie die Fehler aus eigener Erfahrung oder haben Sie vielleicht andere gemacht, die hier nicht erwähnt wurden? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern Stress, Belastungen und Blockaden aus der Hochsensibilität auflösen können

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

9 Dinge die sich für HSP nicht sicher anfühlen

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

9 Dinge
die sich für HSP
nicht sicher anfühlen

MONIKA RICHRATH

Milliarden Euro werden jährlich ausgegeben von Konsumenten, auf der Jagd nach Glück, Liebe, Gesundheit, Geld, Erfolg, Familie usw.  Sind nicht die Grundpfeiler des westlichen Kulturkreises auf den Erwerb dieser Dinge ausgerichtet? Darüber könnte man ganze philosophische Abhandlungen verfassen, merke ich beim Schreiben dieses Artikels. Oder politische. Da mein Thema aber eher psychologischer Natur ist und ich mich mit Hochsensibilität befasse, möchte ich auf etwas ganz anderes hinaus.

Wir geben uns unglaubliche Mühe zu Glück, Liebe, Gesundheit (davon können Hochsensible ganz besonders ein Lied singen), Geld und Erfolg zu kommen - vermutlich geben wir auch eine Menge Geld aus unser Ziel zu erreichen. Denken Sie an die Liebesfilme im Kino oder Fernsehen, wenn sich die beiden ProtagonistInnen endlich in die Arme fallen und impliziert wird, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich werden. Was ist dann? Ist das wirklich das Ende?

Fängt dann nicht erst alles an? Ist das nicht vor allem der Beginn von Furcht? Eine Furcht, die vielleicht viele Menschen insgeheim plagen mag, aber von hochsensiblen Menschen besonders wahrgenommen wird? Furcht ist vielleicht auch  ein zu starkes Gefühl, darum verwende ich den Begriff „nicht sicher“.

Ich habe in diesem Artikel zehn Dinge aufgelistet, die sich vor allem für HSP nicht sicher anfühlen können. Das meiste davon kenne ich aus eigenen Erfahrungen.

1. Der Besitz von Geld

Betrifft bestimmt Abermillionen von Menschen, die potentierte Form davon sind Menschen, die Millionen im Lotto gewinnen und nach ein paar Jahren von Hartz IV leben müssen, weil sie das Geld zum Fenster rausgeworfen haben. Ich hätte Ihnen gerne einen

Seniorin schüttelt ein leeres Sparschwein

Prozentsatz an verarmten Lottogewinnern im Verhältnis zu wohlhabenden Lottogewinnern insgesamt zur Verfügung gestellt, aber leider keinen gefunden. Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, denen der Besitz von Geld unheimlich ist und die darum alles daran setzen, ihr Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben, damit sie ihren Status Quo wieder herstellen können. Man leidet dann zwar unter dem Geldmangel, fühlt sich aber wohler damit, als wenn man keinen Geldmangel hat. Ich habe selbst lange Zeit dazu gehört und ich kann Ihnen versichern, es hat gedauert, bis ich herausgefunden habe warum (und natürlich hatte es überhaupt nichts mit Geld an sich zu tun).

2. Sich verlieben

Für hochsensible Menschen kann sich der Prozess des Verliebens anfühlen, wie sich auf dünnes Eis zu begeben. Zum einen werden die Verliebtheitsgefühle oft intensiver wahrgenommen, was alleine schon für Aufregung sorgen kann. Ich bin in so einem Zusammenhang schon vor Glück richtig krank geworden. Aber bis Sie wissen, ob Ihre Gefühle erwidert werden oder nicht schwanken Sie vermutlich zwischen Rückzug und vorsichtigem Vortasten. Es gibt nicht nur Schmetterlinge im Bauch, sondern auch das Gefühl eines Ausgesetztseins (so habe ich es jedenfalls immer empfunden). Und vergessen Sie nicht - Bewertungen spielen hier eine wichtige Rolle, nämlich, wie der/die Angebetete Sie bewertet, ob er Sie annehmen, für gut befinden wird, für geeignet für eine Beziehung. Und wenn das nicht passiert, fühlen wir uns meistens mit unserem ganzen Wesen abgelehnt (sofern wir nicht sehr abgeklärt sind). Sehr viele Menschen lösen dieses Problem auf eine höchst einfache, aber effektive Weise: sie verlieben sich in unerreichbare Menschen, die sie sowieso „nicht bekommen“ können, so können sie intensive Liebesgefühle ausleben, ohne jemals befürchten zu müssen, mit „zuviel Nähe“ umgehen zu müssen - ich weiß, wovon ich spreche - einen unendlich langen Zeitraum meines Lebens (10 Jahre) bin ich als Single durchs Leben gegangen - ohne zu verstehen, dass ich selbst es war, die diesen Zustand aufrecht erhielt.

3. Eine Beziehung eingehen

Die erste „Hürde“ ist genommen und Sie sind bereit, sich auf jemanden einzulassen. Jetzt kommt der Alltag ins Spiel. Alle Vorlieben, Lebenserfahrungen, Macken und Geschichten der beiden PartnerInnen prallen (mitunter heftig) täglich aufeinander. Auch das ist ein Prozess, der sich nicht sicher anfühlen kann. Ich bin einmal einer Frau begegnet, die sich aufgrund der Hochsensibilität nicht mehr auf eine neue Beziehung einlassen wollte,  die andauernden Erklärungsnöte empfand sie als zu stressig und kräftezehrend. Es kann schwierig sein, sich auf eine neue Beziehung einzulassen, wenn Sie unsicher sind, wie gut Sie darin mit Ihrer Hochsensibilität aufgehoben sind. Oder wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich Freiräume verschaffen und Respekt dafür.

4. Zusammenziehen

Als hochsensibler Mensch sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie wirklich mit Ihrer Beziehung zusammenziehen möchten. Idealerweise ist IhrE PartnerIn ebenfalls hochsensibel, so dass Sie Ihre Bedürfnisse vielleicht besser kommunizieren können, aber, was wenn nicht? Das fühlt sich sehr unsicher an. Es gibt viele Punkte, die bedacht werden wollen. Können Sie sich überhaupt regenerieren, wenn jemand anderer immer da ist? Einfach nur zu erleben, dass man nicht allein ist - manche Menschen fühlen sich schon gestört von Geräuschen, die andere machen (und ich spreche dabei nicht von Schnarchen).  Haben Sie einen Rückzugsraum für sich selbst?  Persönlich glaube ich ja, dass die meisten hochsensiblen Menschen einen Raum benötigen, der nur ihnen gehört, was das Zusammenziehen von vornherein ausschließt, aber vielleicht sind Sie da ja anders gepolt. Für mich fühlt sich jedenfalls allein das Gefühl nicht sicher an, keinen Platz mehr zu haben, an dem ich die Bestimmerin bin, wo alles auf mich ausgerichtet ist und wo ich sein darf, wie ich will.

5. Heirat

Heiraten ist Beziehung in Potenz. Ich glaube ja, für hochsensible Menschen ist eine Heirat noch einmal eine ganz besondere Nummer. Heirat fühlt sich für mich auch nicht sicher an. Seit ich Luca Rohleder gelesen habe, weiß ich warum. Jetzt weiß ich, dass hochsensible Menschen sehr freiheitsliebend sind. Für mich ist Freiheit daher nicht einfach nur ein sinnentleerter Begriff. Ich glaube an Freiheit. Meine eigene und die anderer Menschen. Und ich will die Freiheit besitzen, mich jeden Tag neu für meine Partnerin zu entscheiden. Aber natürlich will ich nicht ausschließen, dass es doch eines Tages einmal eine „Commitment-Ceremony“ gibt, das ist eben etwas anderes als eine Heirat, mehr eine Würdigung der gemeinsamen Liebe und Achtung für den gemeinsamen Lebensweg, als ein offiziell behördlich besiegeltes Miteinander.

6. Kinder

Sich für ein Kind zu entscheiden ist ebenfalls eine schwierige Entscheidung, die sich nicht sicher anfühlen kann. Abgesehen von Befürchtungen, die die Schwangerschaft und Geburt selbst betreffen können, könnte vielleicht das Gefühl von Kontrollverlust hier eine Rolle spielen. Wenn Sie sich für ein Kind entscheiden, wissen Sie einfach nicht, was auf Sie zukommt. Die meisten Menschen unterschätzen offenbar vollkommen, welche Anforderungen Kinder an einen stellen, auf welche Weise sich das Leben ändern wird, wenn Kinder da sind. Werden Sie als hochsensibler Mensch dem gewachsen sein? Am wichtigsten: Sie können nun nicht mehr einfach aussteigen. 18 Jahre lang.

7. Eine Arbeitsstelle zu bekommen

Eine Arbeitsstelle zu bekommen kann sich ebenfalls nicht sicher anfühlen, vor allen Dingen, wenn man durch äußere Umstände gezwungen wird, diese Arbeit anzunehmen, sich selbst aber keinesfalls sicher ist. Schwierig ist vielleicht daran nicht einmal die Arbeit selbst, sondern eher das Drumherum: man muss mit neuen Kollegen auskommen (was sich besonders schwierig anfühlen kann, wenn man schon dementsprechende negative Erfahrungen gemacht hat), man muss sich einen Platz suchen im Unternehmensgefüge und sich dauernden Bewertungen unterziehen. Besonders schwierig wird es natürlich, wenn man sich im Grunde genommen überhaupt nicht arbeitsfähig fühlt (was ja viele HSP betreffen dürfte), am Rande oder inmitten eines Burnouts steht.

8. Ein Geschenk zu bekommen

Bekommen Sie gerne Geschenke? Eigentlich eine tolle Sache, sollte man meinen. Nun, ich kenne einige Menschen, für die das Erhalten von Geschenken der pure Stress, nicht sicher ist. Sie mögen ihre Geschenke nicht öffnen, wenn sie dabei beobachtet werden und sehen sich lieber alles in Ruhe alleine an. Ich selbst habe damit eigentlich kein größeres Problem - so dachte ich jedenfalls. Aber einmal habe ich in einer solchen Situation einmal richtig doof reagiert, so dass ich denke, da habe ich vielleicht doch noch Besserungsbedarf: Als mir Seminarteilnehmerinnen ganz unterwartet zum Seminarende eine liebe Karte schenkten … die dann von mir spontan kaum beachtet wurde - über die ich mich aber natürlich im stillen Kämmerlein riesig gefreut habe! Das wurmt mich heute übrigens immer noch 😉

9. Gesund werden

Ich glaube, dies ist eine Furcht, die viele HSP betreffen dürfte. Zugegebenermaßen klingt es erstmal sehr komisch. Vor allen Dingen, weil viele hochsensible Menschen mit körperlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als gesund zu sein, ohne diese Schwierigkeiten.  Aber so einfach ist es eben nicht. Vielfach gibt es ja den sog. „sekundären Krankheitsgewinn“, etwas, das dafür sorgt, dass wir krank bleiben, weil der Gewinn, den wir aus der Krankheit oder den Schwierigkeiten ziehen, letztendlich größer ist als der Wunsch, wieder gesund zu sein. Für mich liegt z. B. ein sekundärer Krankheitsgewinn darin, dass ich von Behörden anders behandelt werde, (aufgrund meiner Autoimmunkrankheiten gelte ich als „Rehabilitandin“), was mir einen gewissen Schutz bietet. Bestimmte Anforderungen werden nicht mehr an mich gestellt. Diesen Schutz aufzugeben fühlt sich für mich sehr nicht sicher an. Ich arbeite aber ganz intensiv daran, diese Furcht zu überwinden und den Schutz, den mir mein Gesundheitsstatus gibt, aufzugeben. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass mir das irgendwann auch gelingen wird.

„Nicht sicher“ klopfen

Natürlich können Sie alles, was sich für Sie nicht sicher anfühlt, wunderbar mit der Klopfakupressur in Angriff nehmen, z. B., indem Sie den 2. Satzteil anders formulieren: Anstelle von „liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz“, könnten Sie sagen … „bin ich sicher“ oder „bin ich in Sicherheit“. Ein ganzer Beispielsatz für das Thema Gesundheit könnte z. B. dann lauten „Auch wenn es sich für mich nicht sicher anfühlt, gesund zu sein, bin ich in Sicherheit.“

Nun sind Sie am Drücker. Was ist für Sie nicht sicher? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Bis bald! Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern
Stress, Belastungen und Blockaden aus
der Hochsensibilität auflösen können

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Das Ostergewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

HOCHSENSIBILITÄT

Das
Oster-
Gewinnspiel:

MONIKA RICHRATH

Positive HSP-Begriffe

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dem Begriff „hochsensibel“ geht bzw. gegangen ist. Ich habe mich am Anfang nicht wirklich wohl gefühlt damit, ich dachte dabei immer an ein scheues, nervöses Reh, jederzeit bereit die Flucht zu ergreifen. So war ich früher ja auch. Aber ich wollte mich selbst nicht so sehen …

Die Palette von Hochsensibilität beschreibenden Wörtern hat sich seit den Anfängen nicht allzu sehr erweitert. Die bis dato beste Wortneuschöpfung, die mir wirklich gefällt, ist „Supersensible„. Sie tauchte zum ersten Mal in dem Buch „leise gewinnt“ von Doris Märtin auf, wurde bislang aber offenbar nicht großflächig übernommen.

An meiner kleinen Umfrage zum hochsensiblen Coming Out haben bis heute 454 Menschen teilgenommen.

Die ganz überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen outet sich nur gelegentlich als hochsensibel. Ich weiß natürlich nicht, warum das so ist, aber ich habe mich gefragt, ob es nicht an den möglicherweise etwas zweifelhaften Bedeutungen und Assoziationen liegt, die andere Menschen haben könnten, wenn sie zum ersten Mal den Begriff „hochsensibel“ hören.  Könnte es nicht einen Weg geben, anderen Menschen Hochsensbilität „anders zu verkaufen“? Dazu hat mich ein bisschen auch Fredrik Backman mit seinen Buch „Oma läst grüßen und sagt, es tut ihr leid“ inspiriert. Die 7jährige Heldin Elsa ist öfter damit beschäftigt, die Superkräfte anderer Menschen zu identifizieren. Beim Lesen habe ich mich spontan gefragt, ob wir in der HSP-Community das nicht auch mal so machen können? Ich finde, eine nette Idee für ein Gewinnspiel, von der Sie persönlich auch etwas haben können, wenn Sie nicht gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen

Überlegen Sie sich, welcher Ihrer Sinne der stärkste ist und denken Sie sich einen positiven Begriff dazu aus, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre Fähigkeit sind. Ich habe z. B. eine „sensationelle Körperwahrnehmung“. Senden Sie diesen Begriff per E-Mail an info@eft-fuer-hochsensible-menschen.de mit der Angabe Ihrer Adresse, damit ich Sie im Gewinnfall schriftlich benachrichtigen kann. Einsendungen mit „Ich will teilnehmen“ ohne Begriff werden nicht beachtet. Senden Sie bitte nur den Begriff, max. einen Satz, mehr braucht es nicht. Sie dürfen auch gerne mehrere Begriffe schicken, Sie nehmen jedoch nur einmal am Gewinnspiel teil.

Ostergeschenk: Klopfakupressur-Sitzung

Ich bewerte die von Ihnen eingesandten Begriffe nicht, möchte diese aber den LeserInnen meines Blogs später vorstellen, vielleicht kann dann auch noch mal abgestimmt werden …

Fürs erste reicht es vollkommen, wenn Sie mir Ihre Begriffe schicken.

Der/die GewinnerIn gewinnt eine Klopfakupressur-Sitzung mit mir (persönlich, telefonisch oder online) im Wert von 80,- Euro. Der Betrag wird nicht in bar ausgezahlt. Und falls Sie die Klopfakupressur erstmal ausprobieren wollen, können Sie sich hier zu meinem E-Mail Kurs mit den Basics der Klopfakupressur anmelden.

Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 14. Mai 2017.

Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Einsendungen.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Fordern Sie  hier Ihre Klopfanleitung an
und lernen Sie kostenlos die Basics der EFT-Klopfakupressur

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Wie Sie mit Affirmationen klopfen können

KLOPFAKUPRESSUR

Wie Sie
Affirmationen
klopfen können

MONIKA RICHRATH

Haben Sie schon einmal versucht, mithilfe von Affirmationen Ihr Leben zu verändern? Auf den ersten Blick scheinen Affirmationen eine einfache und effektive Methode zu sein, Veränderungen in Gang zu bringen.  Leider stellt sich dann aber oft heraus, dass es doch nicht so einfach ist wie geglaubt.

Aber beginnen wir ganz von vorn.

Was versteht man eigentlich unter Affirmationen?

Immer wieder komme ich hier auf meinem Blog auf Glaubenssätze zu sprechen, die den Großteil unseres Denken und Handeln bestimmen und steuern, meist unbewusst natürlich. Ein Glaubenssatz beinhaltet eine von uns angenommene Wahrheit, wie zum Beispiel „Ich kann nicht malen.“ Die meisten unserer Glaubenssätze haben wir von unserern Eltern übernommen und häufig sind sie uns in Fleisch und Blut übergegangen, weil wir sie von Anbeginn unseres Seins sozusagen aufgesogen haben. So kann es zum Beispiel sein, dass wir als Erwachsene das Gefühl haben, wir müssen um alles kämpfen, weil unsere Eltern uns schon dieses Gefühl vermittelt haben.

Unter Affirmationen verstehen wir Selbstbestätigungen oder -vergewisserungen, mit denen unser Unterbewusstsein „umprogrammieren“ werden soll. Die negativen Glaubenssätze sollen ersetzt werden durch positive, bestätigende Glaubenssätze - die man sich natürlich möglichst häufig vorsagen soll. Dafür gibt es viele verschiedene Ansätze, man kann sie täglich eine bestimmte Zeit lang schreiben, sich überall Zettel hinkleben, sich einen Bildschirmschoner damit einrichten, Hypnose- und Mediations-CDs anhören usw. Persönlich mag ich besonders den Ansatz, eine Affirmation beim Nordic Walken oder Laufen immer wieder vorzusagen, das hat eine äußerst hypnotische Wirkung.

Wie wirken Affirmationen?

Damit eine Affirmation wirken kann sollte sie positiv formuliert werden, immer in der Gegenwart angesiedelt sein, am besten die Verben „haben“ oder „sein“ beinhalten, individuell und konkret sein. Die Wirkung von Affirmationen beruhen darauf, dass mit der Formulierung im Präsens ein Zustand bekräft wird, der sich durch die wiederholte Bestätigung verwirklicht. Das ist sowohl äußerst einfach, als auch äußerst genial. Allerdings muss man ein gehöriges Maß an Zeit investieren, 10 bis 20 Minuten täglich mindestens 100 Tage lang.

Warum haben aber viele Menschen ein Problem mit Affirmationen?

Das Einfache an Affirmationen ist das Schwere an Affirmationen. Um mit Affirmationen Erfolg zu haben, muss man den eigenen Kopf mal eine Weile ausschalten  - was für hochsensible Menschen ja öfter nicht so leicht ist. Es kann ganz schnell passieren, dass man dann denkt: „Ich bin aber doch NICHT …“ und dann funktioniert es schon nicht. Statt dessen fühlt man sich noch viel schlechter als vorher, weil es ja so aussieht, als schafften alle anderen es mit dieser Technik, bloß man selbst ist irgendwie zu blöd dazu. Ich denke, dass es gerade für hochsensible Menschen auch eine Hürde sein kann, etwas zu sagen, was eigentlich ja noch nicht so ist, nicht unbedingt eine Lüge, aber etwas, was nicht der Wahrheit entspricht. Ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren und weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist sehr an der „Wahrheit“ gelegen (zumindest meiner eigenen) und ich habe mich lange Zeit unglaublich schwer mit Affirmationen getan - obwohl ich gleichzeitig wusste, dass darin ein ganzes Schatzkästlein für mich verborgen liegt. Mal ganz ehrlich, so einen Satz wie „Ich lasse das Bedürfnis los, für alle anderen stark zu sein“ zu sich selbst zu sagen ist doch wunderbar …

Affirmationen können sogar kontraproduktiv sein

das hat Joanne Wood von der University of Waterloo schon vor Jahren in einer Studie herausgefunden. In dieser Studie wurde untersucht, ob die Stimmung und die Gefühle von Freiwilligen durch die Aussage „Ich bin eine liebenswerte Person“ beeinflusst wurde. Dazu wurden die teilnehmenden Personen in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich durch ein großes und ein eher wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein unterschieden. Beide Gruppen hatten die Aufgabe, Fragen zu beantworten, ihre Gefühle zu beschreiben und anzugeben, ob sie gerne an bestimmten Aktivitäten teilnehmen würden. Einige Probanden hörten alle 15 Sekunden einen Gong, das Zeichen, das sie dann zu sich selbst sagen sollten „Ich bin eine liebenswerte Person“. Jetzt, wo ich das aufschreibe, stelle ich mir vor, dass das ganze Setting sowieso ein wenig stressend gewesen sein mag. Wie auch immer, die Ergebnisse waren nicht überraschend: Bei den Personen mit einem wenig ausgeprägten Selbstbewusstsein hatte sich durch das Aufsagen des Satzes eine Verschlechterung der Stimmung ergeben, der Optimismus sank und sogar die Bereitschaft, an Aktivitäten teilzunehmen. Die Forscher glauben, dass durch das Aufsagen des Satzes den Teilnehmern mit weniger Selbstbewusstsein die Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem eigenen Erleben erst richtig deutlich geworden war. Das Fazit der Forscher:

Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein profitieren nicht von dieser Technik

Sie glauben außerdem, dass es in solchen Fällen eher Sinn mache, keine allgemeinen Aussagen zu treffen, sondern eher eine konkrete, zu der Person passende Aussage zu bestärken, wie z. B. : „Ich bin gut im …“ Übrigens gab es keine signifikante Verbesserung bei den Menschen mit einem guten Selbstbewusstsein, was aber vielleicht am Versuchsaufbau gelegen haben mag (der mir im Einzelnen nicht bekannt ist). Ich glaube an Affirmationen, obwohl ich es bislang noch nicht geschafft habe, mich irgendwie umzupolen, denn

der Ja-aber-Effekt steht mir einfach im Weg

Vor kurzem habe ich aber begonnen, etwas umzusetzen, was ich schon sehr lange im Sinn habe, nämlich die Klopfakupressur für Affirmationen einzusetzen. Hochsensibilität ist häufig mit Selbstwertproblemen verbunden. Die Klopfakupressur ist einfach wunderbar geeignet, Schwierigkeiten mit dem Selbstwert- und der Selbstliebe aufzulösen. Häufig ist das durchaus ein längerer Prozess, das Thema ist äußerst vielschichtig und hat viele Erscheinungsformen, die manchmal auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben scheinen. Mir selbst begegnet das Thema auch immer wieder neu.

Der Clou

ist es, nicht die positive Affirmation zu klopfen, sondern die eigenen Gefühle zu der Affirmation. Die TeilnehmerInnen der oben beschriebenen Studie könnten dann Sätze klopfen wie „Auch wenn ich nicht weiß, ob ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich nicht glauben kann, dass ich eine liebenswerte Person bin …“ oder „Auch wenn ich mich nicht liebenswert fühle …“ oder „Auch wenn ich nicht liebenswert bin …“. Zugegebenermaßen, das ist ziemlich starker Tobak.  Wenn Sie sich nicht alleine an solche Themen trauen, unterstütze ich Sie gerne im Coaching dabei. Denn: wenn Sie es schaffen, hier etwas aufzulösen, haben Sie schon einen riesigen Schritt gemacht.

Affirmationen finden

Ich habe zwei Affirmationsbücher, in denen ich immer wieder mal herumblättere (bislang um mich eher an den schönen Sätzen zu erfreuen). 1. Das große Buch der Affirmationen, geschrieben von meiner Klopfakupressurlehrerin, Frau Dr. Susanne Marx. Es ist wunderbar übersichtlich in verschiedene Themenbereiche gegliedert, enthält außerdem einen großen Wissensteil über die Informationsverarbeitung im Gehirn etc. und lässt meines Erachtens keine Wünsche offen. 2. Heile deinen Körper, von Louise L. Hay. Der Untertitel Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit sagt schon aus, worum es geht: Louise L. Hay verbindet bestimmte Affirmationen mit bestimmten Krankheiten und liefert auch mögliche Gründe dazu (was ich immer äußerst spannend finde). So haben wir eine Möglichkeit, uns auf ganz unkonventionelle Weise mit Krankheiten oder körperlichen Problemen auseinanderzusetzen.

Wenn Sie lernen wollen, wie man klopft, können Sie hier sich für meinen kostenlosen E-Mail-Kurs anmelden, in dem Sie die Basics der Klopfakupressur lernen können.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Affirmationen gemacht? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Fordern Sie  hier Ihre Klopfanleitung an
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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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