In den letzten Monaten habe ich wie verrückt gearbeitet. Ich habe nicht nur sehr fleißig an der Organisation von Seminaren für hochsensible Menschen im nächsten Jahr kreuz und quer durch Deutschland gearbeitet, sondern wurde förmlich unter Aufträgen begraben, was an sich ja erst einmal ein Grund zur Freude ist, aber nachdem klar war, dass es auch im Dezember so weitergehen wird wie im November, hielt sich meine Freude doch in Grenzen.

Darüberhinaus nähert sich das Ende des Jahres

Damit ist immer jede Menge zusätzlicher Arbeit verbunden, es gilt, Weihnachtskarten und Grüße zu verfassen, den letzten Newsletter dieses Jahres zu verschicken, mir ein neues Gewinnspiel auszudenken undsoweiterundsoweiter. Dabei feiere ich gar kein Weihnachten im herkömmlichen Sinn und habe zumindest den Geschenkestress nicht, da ich nur mit einigen ganz wenigen Menschen Geschenke austausche.

Darüber hinaus habe ich in den vergangenen Wochen an einem äußerst inspirierenden Onlinekongress teilgenommen, der mich motiviert hat, mir für mein Business eine professionelle Unterstützung zu suchen - was auf weitere Arbeit hinauslaufen wird (auch, wenn ich sie sehr gerne mache!) …

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass ich mich zunehmend unwohler fühlte in meiner Haut. Beengt, unruhig und nervös, irgendwie eingesperrt in mir selbst und in meiner Situation. Nicht nur das:

Ich geriet zunehmend unter Druck,

als sei ich mir selbst zu klein, oder mein Körper zu klein um all den Druck in mir aufzunehmen. Egal, was ich tat, ob ich im Bett lag und las, fernsah, Besorgungen machte oder versuchte, mir bei einer Entspannungs-CD eine Verschnaufpause zu verschaffen, immer wieder blitzten kleine Gedanken auf: „Du musst noch Weihnachtskarten kaufen“, „Du brauchst noch ein neues Rezept für Schilddrüsentabletten“, „Du musst noch überlegen, wem du schreiben willst“, „Du musst deine Ziele fürs nächste Jahr noch aufschreiben“, „Diese Übersetzung ist noch nicht fertig …“ so ging es die ganze Zeit. Ich begann förmlich zu dampfen vor Stress. Keine Spur mehr von Kreativität, die verabschiedet sich natürlich bei solchen Zuständen als erstes. Aber dann fiel mir gestern plötzlich etwas ein.  Das echt Stressige an diesen vielen kleinen Gedanken ist, dass sie alle sehr zusammenhangslos sind und in verschiedene Richtungen davonflattern. Was mir fehlte, war:

Struktur in Form eines Mindmaps.

Gesagt, getan, ich habe mich also hingesetzt und nacheinander vier Mindmaps erstellt: Eins mit meinen persönlichen Zielen für 2017, eins mit meinen Businesszielen für 2017, eins für den Monat Dezember und eins für den Monat Januar. Das hat maximal 30 Minuten gedauert. Danach war ich ruhig, dieses brodelnde Dampfkesselgefühl war fort. Die beiden Mindmaps für den Monat Dezember und Januar habe ich sogar an die Wand meines Arbeitszimmers gepinnt. Alles, was mir jetzt noch einfällt, wird dort notiert, alles, was erledigt ist, wird durchgestrichen. Wenn ich jetzt in  mich hineinhorche, kann ich dort auch keinen Stress mehr finden. Alle die kleinen, wilden Gedanken sind nun in einen Zusammenhang gebracht, außerhalb von mir. Das tolle ist ja:

Mindmaps folgen unserer eher assoziativen Denkstruktur

und nicht logischem Vorgehen. Sollte mir doch noch etwas einfallen (was ja sehr wahrscheinlich ist), werde ich es an der entsprechenden Stelle im Mindmap einfügen, kann sein, dass es etwas Neues ist, kann aber auch sein, dass es sich nur um einen kleinen Unterpunkt handelt … Mindmaps sind eine klasse Methode, Ideen, Gedanken, Fakten usw. gemeinsam auf eine visuelle Weise darzustellen.

img_20161203_130127197So erstellen Sie ein Mindmap

  • Nehmen Sie sich ein Blatt Papier im Querformat (ich benutze immer A3), schreiben Sie in die Mitte des Blattes das Thema, z. B. Ziele 2017.
  • Versehen Sie den Mittelpunkt mit Strichen, die von ihm wegführen.
  • An das Ende jeden Strichs schreiben Sie einen Schlüsselbegriff, in meinem Beispiel wäre jedes Ziel ein Schlüsselbegriff
  • Zu den Schlüsselbegriffen können nun wieder jeweils neue Stichwörter notiert werden, z. B., was Sie tun können, um ein Ziel zu erreichen, Fragen, die Sie sich diesbezüglich stellen usw.

Das wirklich Schöne an Mindmaps ist, dass sie sehr kreativ sind und darum Spaß machen. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber mich macht es glücklich, kreativ zu sein. Zu Ansicht können Sie hier an einem alten Mindmap von mir sehen, wie das aussieht. Wie Sie sehen, kann man darin wirklich sehr viel unterbringen … Sie können das noch weiter verfeinern, indem Sie z. B. Farben einsetzen für bestimmte Dinge und so einen weiteren visuellen Zusammenhang darstellen.

Es ist jedenfalls eine Supermethode, den Jahresendstress abzufedern. Wie gehen Sie mit der Vorweihnachtszeit um? Haben Sie andere Tipps?
Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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