Nach dem Seminar. Da sitze ich nun neben meiner Uhr. Die Uhr tickt. Schon 18:30 und

ich habe mich noch immer nicht für ein Blogthema entschieden, so viele sausen wie ein Wirbelwind in meinem Kopf herum. Tatsächlich bin ich immer noch ganz und gar erfüllt von meinem wunderbaren EFT-Seminar „Einfach Selbstliebe finden“, das an diesem Wochenende stattgefunden hat. In sehr kleiner, intimer Runde, aber dafür umso bereichender. Dadurch war ich allerdings wesentlich mehr gefordert als sonst. Mir kommt es so vor, als habe ich das ganze Wochenende nur gesprochen - was so sicherlich nicht stimmt.

Tatsache ist natürlich, dass für mich als hochsensibler Mensch die Rolle der Trainerin eine echte Herausforderung darstellt. Die Schwierigkeiten liegen eigentlich weniger in den ganz offensichtlichen Dingen wie vor einer Gruppe zu sprechen (das kann man offensichtlich lernen, ich habe es ja geschafft) oder das Gruppengefüge zusammenzuhalten (in der Regel habe ich supernette Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer, die sich über die Möglichkeit des Austauschs total freuen und freundlich, offen und interessiert miteinander umgehen). Schon im Vorfeld der Konzeption habe ich dafür gesorgt, den Ablauf der Seminare so zu gestalten, dass sie sowohl den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen als auch meinen eigenen hochsensiblen Bedürfnissen entgegen kommen. Zum Beispiel gibt es bei mir keine konventionelle Vorstellungsrunde … etc

Aber ich hatte schon ein paar Monate lang kein Seminar zum Thema Hochsensibilität mehr gegeben und vollkommen vergessen, wie anstrengend es für mich als supersensible Trainerin ist, immer präsent sein zu müssen. Keineswegs meine ich, dass es schwerfällt, mir das zu leisten. Es ist eher so, als würde ich mir einen bestimmten Hut für eine Rolle aufsetzen und ich bin das dann. Leidenschaftlich und ohne Mühe. Das klappt ausgezeichnet, weil ich mich für die Dauer des Wochenendes auf diesen Part fokussiere.

Und jetzt, nach dem Seminar, kommt es mir so vor, als müsste ich jetzt erstmal zwei Wochen lang nur schweigen und abhängen. Auf jeden Fall brauche ich ein paar Tage lang Ruhe. Und wehe, ich gönne mir das nicht! Ich habe schon einmal versucht, nach einem Seminar einfach ohne Ruhepause weiterzumachen, das habe ich nur einmal gemacht. Das geht gar nicht. Ich bin während des Wochenendes so unter positiver Anspannung und Freude (oh ja, es ist eine unglaublich befriedigende und freudige Arbeit), dass ich wie unter Strom stehe und ein paar Tage brauche, bis ich wieder auf der Erde ankomme.

Und darum gehe ich jetzt mal in eine kleine Osterpause. Denken Sie an mein Gewinnspiel und machen Sie doch schon mal inzwischen ein Foto Ihres Ruheorts und schicken Sie es an mich. Zu gewinnen gibt es eine EFT-Sitzung mit mir im Wert von 60,- €. Einsendeschluss ist der 30. April 2015.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Osterfest.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.