Was ist EFT?

EFT ist eine Abkürzung für Emotional Freedom Techniques. Es handelt sich um eine Meridian-Klopftechnik. Sie können sich die Methode in etwa wie eine Akupunktur ohne Nadeln vorstellen, bei der bestimmte Punkte mit den Fingerspitzen geklopft werden. Dabei sagen Sie laut oder leise einen stressauslösenden Satz. Ihr Zeiteinsatz: rund fünf Minuten am Tag!

Die Meridian-Klopftechnik EFT gehört zur sog. Energetischen Psychologie.

Das Beste ist: Sie können die Methode jederzeit und überall ohne weitere Hilfsmittel anwenden.

Was können Sie mit EFT für sich erreichen?
  • Leichter umgehen mit Hochsensibilität
  • Mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag erfahren
  • Chronische Übererregung mindern
  • Mit Belastungssituationen  besser umgehen
  • Selbstwirksamkeit erfahren
  • Phobien und Ängste auflösen
  • Ihre Selbstwahrnehmung verbessern
  • Das Leben mehr an den eigenen Bedürfnissen ausrichten
  • Einfach (mehr) Selbstliebe finden
  • Blockaden, Glaubenssätze und Verhaltensmuster auflösen
Warum ist EFT sinnvoll für hochsensible Menschen?

Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischer Stress (der z. B. durch Hochsensibilität entstehen kann) zu einer Senkung des Serotoninspiegels im Körper führt, was die Entstehung von Depressionen begünstigen kann. Serotonin ist ein sehr wichtiger Neurotransmitter im Körper. Die EFT Klopftechnik führt zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin.

EFT bietet Ihnen gerade in der Hochsensibilität vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: Sie können damit sowohl sehr schnell akuten Stress senken als auch stressauslösende Glaubenssätze und Verhaltensmuster auflösen und sich den Umgang mit der Hypersensitivität ganz wesentlich erleichtern. So bewirken Sie langfristige und andauernde Veränderungen in Ihren Lebensumständen.

Die positiven Auswirkungen auf die Erlebnisverarbeitung im Gehirn erweisen sich als besonders erfolgreich bei thematischer Arbeit. In meinen EFT-Seminaren, Workshops und Coaching lernen Sie nicht nur EFT, sondern auch, wie Sie die Klopfakupressur sofort individuell erfolgreich anwenden können um Hochsensibilität leichter zu leben. Sie benötigen keine EFT-Vorkenntnisse. Ein erster Schritt: tragen Sie sich hier kostenlos ein, um in meinem E-Mail-Kurs die Basics der EFT-Klopftechnik zu lernen. Beurteilen Sie dabei selbst, wie gut Ihnen EFT tut.

Ist die Wirkung wissenschaftlich erwiesen?

Die Wirksamkeit der Klopftechnik EFT (Emotional Freedom Techniques) wurde in verschiedenen Studien belegt. Die bekannteste ist die sog. Feinstein-Studie, die Dr. Joaquin Andrade gemeinsam mit David Feinstein 2003 veröffentlichte. In dieser Studie wurden die Beobachtungsergebnisse von 14 Jahren klinischer Arbeit mit Energietherapiebehandlungen bei über 29.000 Patienten dargestellt.

76 % dieser Patienten schätzen die Methode für sich selbst als erfolgreich ein bei Stress, Angststörungen, z. B. Platz- oder Flugangst, Phobien, Problemen des täglichen Lebens, Lernstörungen, Abgrenzungs- und Kommunikationsproblemen, körperlichen Beschwerden, Essstörungen, leichten Depressionen, Substanzmissbrauch, Lernschwierigkeiten etc.

2004 wurde in der groß angelegten deutschen GERAC-Studie die Wirksamkeit von Akupunkturpunkten nachgewiesen.

Wie wirkt EFT?

Es gibt verschiedene neurobiologische Erklärungsmodelle.

Auf der ganzen Hautoberfläche gibt es sensorische Rezeptoren, die sog. Mechanorezeptoren, die mechanische Stimuli wahrnehmen, umwandeln und an das zentrale Nervensystem senden. Beim Klopfen werden Akupunkturpunkte benutzt, die mit besonders vielen Mechanorezeptoren ausgestattet sind und intensive neuronale Verbindungenzu den Arealen im Gehirn haben, die besonders an psychischen Verarbeitungsprozessen beteiligt sind: das limbische System (mit Hypothalamus, Amygdala, Hippocampus) sowie der präfrontale Cortex.

Dr. Ruden stellte 2005 die Hypothese auf, dass das Klopfen durch aufsteigende Pfade über den Thalamus einen Serotonin-Ausstoß bewirkt. Serotonin ist ein körpereigener Botenstoff, der aufgrund seiner stimmungsaufhellenden Wirkung im Volksmund auch „Glückshormon“ genannt wird.

Das Serotonin wirkt auf biochemische Prozesse im Gehirn ein, bei dem auch die Neurotransmitter GABA und Glutamat eine wichtige Rolle spielen.

Dr. Ruden vermutet, dass die Signalübermittlungen zwischen den Kernen der Amygdala unterbrochen werden und das Auslösen einer Kampf-, Flucht oder Erstarrungsreaktion verhindert wird (die automatische Antwort unseres Körpers auf Stress).

Das Aufrufen einer emotionalen Erinnerung bzw. das genaue Wahrnehmen einer Emotion ist für die Wirksamkeit des Prozesses von ganz entscheidender Bedeutung.  Zum einen wird dadurch die Amygdala aktiviert. (Die Amygdala ist wesentlich an der Entstehung von Angst beteiligt und spielt eine wichtige Rolle beim Bewerten und Wieder-
erkennen von Situationen sowie bei der Wahrnehmung jeglicher Form von Erregung.)

Zum anderen wird die Amygdala durch das Aufrufen der Erinnerung oder Emotion in einen labilen Zustand gebracht, in dem sie gestört und verändert werden kann.

Ein anderes Erklärungsmodell ist, dass die sensorische Stimulierung (z. B. klopfen, summen, zählen, reden) zu einer sensorischen Überladung führt. Die an sich neutralen Signale der Stimulierung disorganisieren, überladen, interferieren und neutralisieren die Erinnerung oder Emotion. Die Überaktivität im limbischen System wird gesenkt und die Symptom-
generierung wird aufgehoben.

Letzten Endes findet vermutlich eine Entkoppelung statt bei der Verbindung des  Reiz-Reaktionsmusters, zwischen Erinnerung und Gefühl. Die Erinnerung selbst wird dabei nicht gelöscht, sie bleibt bestehen, verliert aber ihre Kraft, Symptome hervor zu rufen. Zum Beispiel wird eine Erinnerung an einen Autounfall mit belastenden Gefühlen verbunden sein. Nach dem Klopfen ist die Erinnerung an den Unfall immer noch vorhanden, die belastenden Gefühle sind jedoch verschwunden oder abgeschwächt.

Sicher trägt auch die neuronale Plastizität des Gehirns zur Wirksamkeit der Klopfakupressur bei. Jeder Gedanke, jedes Bild versursacht neurologische Veränderungen im Gehirn. Die neuronalen Verbindungen zwischen dem Bild/Gedanken können durch die emotionale Antwort verstärkt oder geschwächt werden, wenn sie dem Reiz erneut ausgesetzt werden.  Der Gedanke/das Bild können also sowohl mit der Emotion fester verdrahtet als auch gelöst werden.

Dies bedeutet allerdings, dass immer nur ein Gedanke aufgelöst werden kann, erklärt aber auch, warum durch neuronale Netzwerke manchmal gleichzeitig ähnliche Gedanken, Gefühle etc. aufgelöst werden. Nicht zuletzt ist es so auch möglich, durch die sensorische Überladung neue Verknüpfungen her zu stellen, wie es z. B. im Reframing geschieht (wie kann die eigene Einstellung/das eigene Verhalten zu der Situation/zu dem Problem positiv verändert werden).

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