Im letzten August wollte ich meinem Hashimoto endlich zu Leibe rücken. Ich hatte genug von Erschöpfung, körperlicher Schwerfälligkeit und hartnäckigen Wassereinlagerungen. Ich hatte mir eine Arztpraxis gesucht, die auf Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert ist und wollte ansonsten den Empfehlungen folgen, die die Fernsehmoderatorin Vanessa Blumhaben in ihrem Buch „Jeden Tag wurde ich dicker und müder“ gab. Ziemlich schnell musste ich aber erkennen, dass das so nicht funktioniert und ich vor allen Dingen in größeren Dimensionen denken muss als einem halben Jahr. Die medikamentöse Einstellung ist und bleibt schwierig. Zuerst war die Hormondosis viel zu niedrig, nach der Erhöhung schon am Rande zur Überfunktion, jetzt wieder reduziert … äußerst anstrengend das ganze. Auch gelang es mir aus den unterschiedlichsten Gründen nicht, an die von Frau Blumhagen vorgeschlagenen Hilfsmittel zu kommen.

Jetzt weiß ich warum. Wie (eigentlich fast) immer wartete ein ganz eigener Weg auf mich. Schon vor Monaten hatte ich begonnen, mich mit grünen Smoothies zu beschäftigen, auch schon damit herumexperimentiert, aber mir fehlte das richtige Equipment (sprich der richtige Mixer) - was in diesem Fall von entscheidender Bedeutung ist. Es hat daher eine ganze Weile gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, mir einen Hochleistungsmixer anzuschaffen. Jetzt kann ich mir mein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen. Jetzt trinke ich jeden Tag einen grünen Smoothie, der aus „Grünzeug“, Obst, Wasser und einer Prise Salz besteht. Jeden Tag anders und jeden Tag neu, immer so, wie ich gerade Lust habe. Heute hatte ich Rucola, Avocado und Ananas. Gestern Kohlrabigrün, Apfel, Heidelbeeren und Ingwer. Und das Beste ist: die Wassereinlagerungen verschwinden. Nachdem ich nun schon so viel vergeblich ausprobiert habe, kann ich kaum glauben, dass es so einfach sein soll.

Das Besondere am grünen Smoothie ist, dass der Hochleistungsmixer die Zellwände des Blattgemüses aufbricht und damit Chlorophyll freigesetzt wird. Die Vitalstoffe, Vitamine und Enzyme der Pflanzen werden durch die pürierte Form sehr bekömmlich und können vom Körper vollständig verwertet werden. Mit einem grünen Smoothie nimmt man die Sonnenenergie auf, die durch das grüne Blatt aufgenommen und gespeichert wurde. Die Blätter selbst enthalten übrigens häufig viel mehr Vitalstoffe, als das Gemüse selbst. Auf diesem Weg nimmt man viele Basen zu sich.

Ein paar Stolperfallen gibt es: herkömmliche Mixer (egal wie gut) schaffen die Aufspaltung der Zellwände nicht. Der Smoothie schmeckt dann zwar gut, kann aber zu Gärungsprozessen und Verdauungsschwierigkeiten führen. Eine Reihe von Zutaten sind für den grünen Smoothie tabu: tierische Produkte, stärkehaltiges Gemüse, stärkehaltige Nahrungsmittel, gesättigte Öle und Fette, kohlensäurehaltiges Wasser und Nüsse und Samen, die nicht über Nacht eingeweicht wurden. Ganz wichtig ist auch, dass ein grüner Smoothie an sich eine Mahlzeit darstellt und sich nicht mit Kohlenhydraten verträgt, diese sollten erst mit einer Stunde Abstand verzehrt werden. Sonst kann es zu Verdauungsproblemen kommen.

Außerdem sollte man seinen Körper langsam an diese Art von Nahrung gewöhnen. Für hypersensible Menschen gilt dies ganz besonders. Smoothies wirken auf den ganzen Körper und Geist. Es kann sein, dass man zuviel Energie bekommt, zuviel Leichtigkeit. Ich habe diesen Effekt selbst im Zuge meiner Experimente zu spüren bekommen. Als würde in mir ein außer Rand geratener Motor angeworfen, so fühlte sich das an. Nicht sehr schön. Darum bin ich jetzt vorsichtig und trinke jeden Tag nicht mehr als ein großes Glas. Mit dieser Dosis komme ich sehr gut zurecht.

Wunderbar ist es übrigens, seinen Smoothie „reifen“ zu lassen. Mir schmeckt er am besten nach 3, 4 Stunden und ich habe das Gefühl, er hat in dieser Zeit seine Wirkung voll entfaltet. Sie können ihn aber problemlos 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren - dann ist er allerdings fühlbar energetisch leerer. Hochsensibilität lässt grüßen!

Ich möchte mich jedoch nicht mit dem begnügen, was der Bioladen mir bietet, schließlich ist die Welt groß und Pflanzen wachsen überall. Mein logischer nächster Schritt wird die Teilnahme am einem Pflanzen-Bestimmungskurs sein …

Für einen Hochleistungsmixer muss man heute übrigens nicht mehr 600 EUR und mehr bezahlen. Sie sind schon ab 240,- € zu bekommen. Was unterstützende Literatur angeht, so hat mich das Buch „Grüne Smoothies“ von Andrea Nossem begeistert. Nicht nur wegen der ausführlichen Information, den Rezepten und Ideen. Sie geht in ihrem Buch ganz explizit auf die Wirkung grüner Smoothies auf hochsensible Menschen ein, das hat mir gefallen!

Haben Sie grüne Smoothies schon einmal ausprobiert und/oder eigene Erfahrungen damit gemacht, die Sie mit uns teilen möchten? Ich würde mich freuen.

Erst einmal wünsche ich Ihnen einen schönen Start in den März!

Ihre
Monika Richrath

Sie wollen lernen, wie man klopft?

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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