Michaela, Du bist Online Klopf-Coach und Organisatorin des Klopf-Kongresses. Für die LeserInnen, die es nicht kennen: Was können sie sich unter einem „Klopf-Kongress“ vorstellen?

Der Klopf-Kongress ist eine Online-Veranstaltung zum Thema Klopfakupressur. Dort erklären Klopf-Experten, wie man z. B. etwas an seinem Stress im Job, chronischen Schmerzen, seinen Finanzen, seiner Hochsensibilität verändern kann.
Oft ist es ja so, dass man – wenn man Stress im Job hat – vielleicht mit Freunden darüber redet, aber das Gefühl hat: das ist so und daran kann ich nichts ändern.
Wir zeigen, wie sich das doch verändern lässt und das kann im Grunde jeder (gesunde) Zuhörer selber machen.
Auf dem Klopf-Kongress erklären wir das „wie“ und der Zuhörer bekommt die Chance, es auch direkt auszuprobieren.
Dazu braucht man sich nur kostenlos mit seinem Namen und seiner Emailadresse anzumelden. Pünktlich zum Kongress-Start Mitte Juli gibt es täglich 2 Emails mit Links zu den Interviews. Dann heißt es nur noch: draufklicken, zuhören, Infos aufnehmen und öfter auch mal mitklopfen und Veränderungen spüren.

Wie bist Du denn dazu gekommen, den Kongress zu organisieren?

Ich habe schon seit Jahren den Tapping World Summit in den USA verfolgt und fand es klasse, was „die Ortners“ auf die Beine gestellt haben. Diese Online Veranstaltung zum Thema „klopfen“ fand 2016 im 8. Jahr statt. Im letzten Jahr hatten sie über 500.000 Zuhörer! Wahnsinn.
Um zuhören zu können muss man aber Englisch verstehen und ich habe in meinem Umfeld immer wieder gehört: schade, ich würde mich gerne anmelden, aber sowas gibt es ja nicht auf Deutsch.
Nachdem ich mich immer gewundert habe, dass niemand im deutschsprachigen Raum so etwas organisiert, kam mir der Gedanke: dann organisiere ich es eben.
Als ich einigen Leuten von der Idee erzählt und sie gefragt habe, ob sie als Referentin dabei sein wollen, waren sie sofort begeistert. Und nachdem ich dann quasi Zusagen von den ersten Referenten hatte, „musste“ ich den Kongress auch umsetzen.

17 Referenten sind in diesem Jahr dabei, das ist sicher eine Menge Arbeit. Bleibt Dir noch Zeit für Deine Arbeit als Klopf-Coach?

Ja, das ist eine Menge Arbeit, aber in diesem Jahr weiß ich ja, was auf mich zukommt. Im letzten Jahr habe ich das erst nach und nach feststellen dürfen.
Ganz so schlimm ist es nicht, dass ich gar keine Zeit mehr für Klienten habe, aber es kann aktuell etwas länger dauern, bis wir einen passenden Termin finden, da ich auch noch in der Ausbildung zum Meta Health Master Practitioner bin.
Dazu kommt noch, dass ich ein weiteres, neues Projekt plane, von dem ich hoffe, dass es zum Klopf-Kongress an den Start gehen kann. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber es gibt was auf die Ohren.

Michaela, wie bist Du denn überhaupt zum Klopfen gekommen? Gibt es da ein Schlüsselerlebnis?

Nein, ein Schlüsselerlebnis gibt es nicht. Ich habe mich auf die Suche nach „etwas“ gemacht, was mir hilft, mit meiner Situation besser umzugehen und Ängste loszulassen. Eine Freundin – die ebenfalls auf der Suche war – ist dann im Internet auf EFT gestoßen und hatte super Erfolge damit. Zu dieser Zeit war das Internet für mich noch ganz neu und ich habe unzählige Stunden zu diesem Thema recherchiert und natürlich auch geklopft.
Durch sogenannte „Swap Sessions“ (was auf Deutsch so viel heißt wie: „heute du klopfst mit mir und beim nächsten Mal klopfe ich mit dir“) mit anderen EFTlern bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, online zu arbeiten.

Die Kolleginnen wohnten in anderen Teilen Deutschlands bzw. dem Ausland, aber das war gar kein Problem, weil wir auch super online miteinander klopfen konnten. Ich fand – und finde es nach wie vor – so genial, dass die räumliche Entfernung überhaupt keine Rolle spielt.

Was reizt Dich an der Online-Arbeit?

An der Online Arbeit reizt mich, dass ich quasi von überall aus arbeiten kann, wo es Telefon und / oder Internet gibt.
Die Klienten brauchen weniger Zeit, weil die Fahrerei wegfällt. Zudem habe ich festgestellt, dass sich manche Themen im gewohnten Umfeld sogar besser bearbeiten lassen, weil sich viele Menschen zu Hause sicherer fühlen.
Dringende Fragen kann man „mal schnell“ per Email klären und braucht nicht auf die Uhr zu gucken, ob man sein Gegenüber jetzt stören kann.
Man muss nicht zwingend 1:1 arbeiten, sondern auch Online sind Gruppen eine große Bereicherung.
Im letzten Jahr habe ich mit einer Freundin zusammen regelmäßige Gruppenklopfrunden auf Skype angeboten und die Gruppenenergie war immer toll - und ist auch beim Lösen von Themen nicht zu unterschätzen.
Außerdem scheint die Hemmschwelle kleiner zu sein, sich mit seinen Problemen jemandem anzuvertrauen, wenn man ihn „nur“ online sieht.
Bei mir sind auch Online-Kurse in Planung. Sie haben den Vorteil, dass jeder die Unterlagen in seinem Tempo und zu der Uhrzeit erledigen kann, die für ihn ideal ist.

Kommt die Online-Arbeit deiner Hochsensibilität entgegen und wenn ja wie?

Ja, das ist für mich selbst auch ein Vorteil.
Ich reagiere z. B. sensibel auf Gerüche. Wenn ein Klient mit einem – aus meiner Sicht – starken Parfüm in den Raum kommt, dann wirkt sich das ggf. auch auf meine Konzentration aus. Wenn wir uns nur virtuell treffen, dann kann er duften, wonach er möchte und es irritiert mich nicht.
Dafür höre ich vielleicht im Hintergrund mal eine Uhr ticken, die ich aus meinem Umfeld schon längst verbannt hätte.

Seit wann weißt Du, dass du hochsensibel bist?

Wann genau ich über den Begriff gestolpert bin, kann ich gar nicht mehr sagen. Es ist schon ein paar Jahre her, als ich einen Bericht im Internet darüber fand, mir sofort ein Buch kaufte und mich sooooo verstanden fühlte.
Das Buch erklärte so vieles für mich. Das war ein ganz besonderer Moment.

Ich freue mich sehr, dass ich auf dem Kongress dieses Jahr als Referentin auftreten und zur Verbreitung des Wissens über Hochsensibilität beitragen kann. Eine letzte Frage noch: Wann findet der Klopf-Kongress statt und bis wann muss man sich anmelden?

Der Klopf-Kongress findet vom 23. – 31. Juli statt.
Anmelden sollte man sich natürlich so schnell wie möglich, damit man es nicht vergisst. Man kann sich bis zum 23.07. anmelden und alle Gespräche anhören, da jedes Interview 48 Stunden kostenlos freigeschaltet ist.
Wer angemeldet ist, bekommt zum Kongressbeginn automatisch Emails mit dem Link zu den Gesprächen und einem Workbook zum Ausdrucken, in das man Tipps, seine Ideen, Inspirationen & Gedanken schreiben kann.
Wer so begeistert ist, dass er nicht genug bekommt, der hat auch die Möglichkeit, sich das Kongress Paket zu kaufen und sich alle Interviews und die Transkripte (Abschriften) herunterzuladen und jederzeit anzuhören oder nachzulesen.

Vielen Dank, Michaela!

Danke, dass du dabei bist und danke für dieses Interview.

P.S. Ich freue mich sehr, dass ich mit diesem Artikel an Michaelas Blogparade zum Klopfkongress rund um das Thema Klopfen mit der Klopfakupressur dabei sein kann. Machen Sie doch mit. Die Blogparade läuft noch bis zum 30. Juni 2016.

Der 2. Deutschsprachige Online-Klopf-Kongress findet vom 23. - 31. Juli 2016 statt

Ich will mich kostenlos für den Klopf-Kongress anmelden

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Ich möchte eine Klopfanleitung!
Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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