Was machen andere hochsensible Selbständige eigentlich und wo finden sie ihre Berufung, in welche Angebote setzen sie die eigene Hochsensibilität um? Dieser spannenden Frage möchte ich in 2016 vermehrt nachgehen und habe mich auf die Suche begeben. Bei facebook bin ich fündig geworden und habe dort Stefanie Pracht getroffen und mich mit ihr unterhalten.

Entspannungszeit Pranayama

Steffi, Du bietest eine „Entspannungszeit“ an. Was können wir uns darunter vorstellen?

Das sind z. Z.t Entspannungswanderungen, verschiedene Routen à ca 5 km, bei denen ein einstündiges Programm geboten wird, mit verschiedenen Stationen. Atemübungen, Gehmeditationen, Achtsamkeitsübungen, kleine Geschichten für die Seele. Alles in Stille, um sich mal nur auf sich und Mutter Natur zu besinnen. Insgesamt dauern die Touren, deren Veränderung der Natur (mal Wiese, mal Waldwege, mal steil, mal flach) nicht zufällig ist, 2 Stunden.

Das klingt sehr schön. Wo machst Du das? Und wird das gut angenommen?

Ich habe 2 Routen, in Dillenburg und Herborn. An denen habe ich lange getüfftelt, denn hier an der A 45 in Stille zu sein ist schwer. Außerdem sollten die Energien ja stimmen und das tun sie! Besonders Dillenburg hat da einen gelungenen Abschluss …

Am 1. August 2015 begann ich mit der 1. Tour, nachdem ich 1500 Flyer verteilt habe und die FB Seite erstellt. Sehr wenig Werbung, allerdings bin ich von der Idee überzeugt und vertraue darauf, dass das sich rumspricht und durchsetzt.

7 Wanderungen fanden statt bis Oktober, zwischen niemand (null) und 11 Leute kamen.

Wie bist Du auf die Idee mit den Wanderungen gekommen?

Vergangenen Januar las ich das Wort Meditationslehrerin irgendwo. Da ich nicht mehr wusste wo, googelte ich es und stieß auf „meine“ Ausbildungsakademie. Da die Lehrterminwochenenden „zufällig“ auftrittsfrei waren, meldete ich mich an. Warum wusste ich nicht, ich tat es einfach.

Einige Tage später wurde ich morgens mit der Idee wach.

Als ich es das erste Mal am Tisch mit Freunden sagte, fühlte es sich völlig normal und gut an. So begann mein Weg.

Achtsamkeitsausbildung wurde dann mein 2. Wunsch, allerdings unbezahlbar beides. Dann erzählte mir jemand „zufällig“ vom hessischen Bildungsscheck. Dazwischen das spare ich mir mal, jedenfalls hat das Land Hessen die Hälfte meiner Ausbildungskosten übernommen.

Ich hatte das Gefühl, es wird mir alles vor die Füße gelegt und meine Wahl besteht darin, es aufzuheben oder achtlos darüberzusteigen.

Das Gefühl kenne ich. Was hat dich dazu gebraucht, es aufzuheben? Magst du mal erzählen, was Du vorher gemacht hast?

Ich bin 50 und der erste Jahrgang der bis 67 arbeiten soll. Als Choreografin und Ballettmeisterin? Das hält mein Körper nicht durch, das war klar. Er signalisiert mir das seit Jahren, zum Teil massiv.

Was meinst Du mit: Das signalisiert mir mein Körper?

Durch Krankheit: 2004 hatte ich eine schwere Darmerkrankung, 2009 einen4 fachen Bandscheibenvorfall und 2014 Burnout mit Panikattacken.

Wusstest du denn da schon von deiner Hochsensibilität?

Nein. Ich habe mich immer gewundert, warum niemand so fühlt wie ich. Ebenso fand ich es seltsam, immer die Gefühle anderer zu spüren. Ich spüre Krankheiten anderer Menschen. Daß das „nicht normal“ ist, war mir immer klar.

Vor einigen Wochen habe ich, (warum und wie ich dazu kam, weiß ich nicht) einen Test im Internet gemacht dessen Höchstpunktzahl 300 war und ich hatte 284.

Dann habe ich mir im Internet die Gruppen gesucht und seit dem weiß ich das.

Stellst Du Deine Erkrankungen heute in einen Zusammenhang mit der Hochsensibilität?

Mmmmh … das überdenke ich mal.

Bisher dachte ich, es liegt an meiner Disziplin (beruflich) und mangelnder Selbstliebe auf Grund der „Lebenerfahrung“, „du bist nicht richtig“ von Haus aus. Druck, Stress usw.

Kann das denn sein, daß diese typischen „Stresserkrankungen“ damit zusammenhängen? So genau habe ich mich damit noch nicht befasst …

Ja, auf jeden Fall. Die mangelnde Selbstliebe hat auf jeden Fall etwas mit der Hochsensibilität zu tun, weil wir ja oft schon ganz früh erfahren, wir sind irgendwie anders, komisch, empfindlich etc …, „nicht richtig“, wie Du sagst. Wie soll man da denn Selbstliebe entwickeln …

Hochsensible Menschen sind häufig auch äußerst leistungsbereit - dadurch aber auch oft burnout gefährdet, wenn die Regeneration fehlt.

Siehst Du Dein Angebot mit der Entspannungszeit als Ansage: An dich selbst und an andere, sich besser um den Körper zu kümmern und seine Hochsensibilität zu pflegen?

Du hast Recht, ich mache das auch für mich, weil es mir selbst gut tut immer wieder daran erinnert zu werden, dass man mit sich und anderen achtsam umgehen sollte.

Auf spiritueller Ebene sind wir mitten in der Transformationszeit. Ein Teil der Menschheit geht ins Licht, in die bedingungslose Liebe  und der andere Teil bleibt im System. In Angst, wird einem ja systematisch  über die Medien suggeriert, alles schlecht … böse Krankheiten, die Kassen sind leer, die Rente wird nicht reichen und und und …

Ich möchte die Menschen auf den Weg ins Licht, in Liebe und Glück, bringen oder, wenn sie unterwegs sind, und das sind viele, die das noch gar nicht wissen, ein kleines Stück begleiten. Klingt eventuell anmaßend und hochtrabend, ist aber so. Es kommt aus meinem Herzen.  Ich bin Licht und Liebe.

Eine Frage noch zum Schluss: Was bedeutet Pranayama?

Pranayama sind Atemübungen aus dem Yoga.

Ich bin gar kein Yogi aber irgendwie wie war es das Wort …

Vielen Dank Steffi, und noch viel Erfolg für Dich!

Wer mit Steffi Kontakt aufnehmen will:

Kontakt:

www.showballett.eu
https://www.facebook.com/Pranayama-Entspannungswanderungen-1141610409199022/
Tel: 016094440094

Falls Sie auch hochsensibel und selbständig sind und Lust haben, uns zu erzählen, womit Sie unterwegs sind, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

Bis bald!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die von mir angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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