EFT habe ich vor ca. sieben Jahren kennengelernt: Ich war auf allen  Ebenen ausgebranntund nach einer Rehamaßnahme als arbeitsunfähig entlassen und zeitberentet worden. Meine damalige Psychotherapeutin hat mir die Klopftechnik nahegebracht - die ich, ehrlich gesagt, fast aus den Augen verloren habe. Und treffe  „per Zufall“ auf diesen Blog.

Meine Erfahrung: Rena

Zunächst konnte ich nicht aussprechen, dass ich mich „trotzdem liebe“. Wir übten den Satz dann mit „ich mag mich“ ein. Es gab einige Traurigkeiten zu bearbeiten. Es fiel mir auch sehr schwer, diese Sätze vor meiner Therapeutin auszusprechen. Genau das machten wir zu Beginn zum Thema. Zuhause habe ich dann selbst nach geeigneten Sätzen gesucht, sie beim nächsten Mal mit der Therapeutin besprochen und es waren teilweise ganz heftige „Geschichten“ dabei. Ich fing mit einem einfachen Satz an und während des Klopfens kamen die Emotionen ganz schlimm hoch. Doch beim Kinn angekommen, wurden sie weicher, sanfter und lösten sich bis zum letzten Finger schön auf, so dass da dann ein ruhiger Satz „übrig“ blieb. Ich kann das Thema dieses Erlebnisses nicht mehr rekonstruieren, aber die Gefühle dieser Sitzung sind mir noch sehr stark in Erinnerung.
Und ich werde dieses wieder in mein Leben einbauen.

Liebe Grüße, Rena

Skurile Technik mit Hammerwirkung

LiebeR LeserIn, ich nehme diese Zeilen von Rena zum Anlass, noch einmal ein paar Dinge über die EFT-Klopftechnik zu sagen.  Ich gebe immer gerne zu, dass EFT als Technik skuril ist und die eigentliche Ausführung (also der Klopfablauf) im Grunde genommen vielleicht auch popelig genannt werden kann. Ich habe immer wieder KlientInnen, die von der Einfachheit  und Wirkung der Methode so überrascht und überwältigt sind, dass sie mich mit dem Vorsatz verlassen, auch EFT-Coach werden zu wollen. Die meisten tun es offenbar aber doch nicht, wenn Sie merken, dass es nicht so leicht ist, wie es aussieht. Daher empfehle ich Ihnen an dieser Stelle einmal, nicht mit anderen Menschen zu klopfen, wenn Sie keine Ausbildung gemacht haben und Ihnen die Klopf-Erfahrung mit sich selber fehlt. Im Umgang mit anderen kann man allerhand falsch machen, erst recht, wenn diese hochsensibel sind. EFT kommt so einfach daher, ist im Grunde genommen aber eine intensive psychische Arbeit, von der Sie selbst vielleicht erst einmal gar nichts merken … Auch die Änderungen selbst, die sich aus der Arbeit mit der Klopftechnik ergeben, kommen nicht immer mit viel Ach und Krach oder Tränen daher - im Gegenteil, manchmal sind es ganz kleine Veränderungen, unaufgeregte Gedanken, die dennoch ein Staunen auslösen können.

Vollkommen personalisierbar

Wenn Sie meinen Blog verfolgen und auch die Beiträge mit den Erfahrungen von Brigitte und Anke gelesen haben,  dann ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass alle ganz unterschiedlich mit EFT arbeiten. Das ist vollkommen o.k. Dadurch lässt EFT sich gut für Hochsensibilität verwenden. Einer der wunderbaren Vorzüge von EFT ist ja, dass sich die Technik bis aufs i-Tüpfelchen personalisieren lässt.  Machen Sie einfach alles so, wie es für Sie passt. Viele hochsensible Menschen sind an einigen Klopfpunkten z. B. sehr empfindlich und finden die Berührung dieses Punktes nicht angenehm. In einem solchen Fall lässt man den Punkt einfach weg. Das Klopfen soll ja eine schöne Erfahrung sein und keinen Stress bereiten. Sie können also die Punkte variieren, oder auch die Seiten, auf denen Sie klopfen - ich hatte auch schon SeminarteilnehmerInnen, die es gelernt hatten, auf beiden Seiten gleichzeitig zu klopfen, das geht natürlich auch. Sie können die Sätze so gestalten, wie Sie es wollen und auch die Klopfdauer. Es gibt kein richtig oder falsch, das einzige Kriterium ist, ob sich für Sie etwas positiv verändert oder nicht. Das einzige, was Sie falsch machen können ist: keine richtige Balastung in dem Satz zu formulieren oder eine Formulierung zu wählen, die den Sachverhalt, bzw. Ihre Gefühle nicht trifft.

Funktioniert auf verschiedenen Ebenen

Auch die verschiedenen Ebenen, in denen Sie EFT zum Einsatz bringen können, sollen hier noch einmal kurz erwähnt werden. Es hängt einfach davon ab, was Sie erreichen wollen. Sie können mit EFT eine ganz schnelle Änderung des persönlichen Befindens erreichen oder in einer Stress-Situation ruhiger werden, einfach nur, indem Sie den Notfallpunkt klopfen. Sie können Blockaden auflösen, hinderliche Verhaltensmuster oder schwierige Situationen verändern, dafür brauchen Sie dann schon tägliches Klopfen über einen gewissen Zeitraum hinweg, bzw. eine Coaching-Sitzung. Sie können aber auch thematisch mit EFT arbeiten, indem Sie über einen längeren Zeitraum hinweg bei einem bestimmten Thema bleiben. Ich habe mir ja nun die Hochsensibilität auf die Fahnen geschrieben und finde, dass EFT sehr gut dazu geeignet ist, den aus der Hochsensibilität entstehenden Dauerstress wieder auf ein Normallevel zu bringen. Am besten ist, Sie probieren es einfach einmal aus.

Ich freue mich, wenn Sie mir und uns erzählen, was Sie dabei erlebt haben.

Herzliche Grüße, Ihre
Monika Richrath

P.S. Kein Geld für eine Coachingsitzung? Zu Ostern (schon sehr bald!) veranstalte ich wieder ein Gewinnspiel, bei dem es eine EFT-Sitzung zu gewinnen gibt.

 

 

Die EFT-Klopftechnik ausprobieren

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.