Aufgrund ihrer Reizempfindlichkeit werden hypersensitive Menschen ja relativ häufig schon von scheinbaren Kleinigkeiten ziemlich aus der Bahn geworfen. Mich plagen gerade Mücken so sehr, dass ich schon drauf und dran bin, eine Art Mückenphobie zu entwickeln. Jeden Abend, jede Nacht spielt sich bei mir das gleiche Drama ab: Eigentlich bin ich ziemlich müde und habe Lust zu schlafen, aber in der Regel wird daraus nichts. Es dauert nicht lange, bis ich höre, wie sich aus der Ferne ein penetranter sirrender Ton nähert, der immer lauter wird (ehrlich gesagt, ist mir schleierhaft, wie ein so kleines Tier so ein lautes Geräusch produzieren kann). Zuerst ziehe ich mir nur die Decke über die Ohren, aber das hilft kaum gegen das grelle Sirren, das nun sehr laut ist. Offenbar kreist die Mücke über mir (überlegt sie sich, wo sie am besten zuschlägt - oder wo sie noch nicht gewesen ist?)

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da halte ich dieses Geräusch einfach nicht mehr aus. Ich knipse die Nachttischlampe an und gucke, ob ich herausfinden kann, wo die Mücke sitzt. Manchmal gelingt es mir, meistens aber nicht. Häufig sehe ich nur einen winzigen Schatten vorbeihuschen, wenn überhaupt (optisch bin ich nicht so auf zack). So habe ich immerhin aber schon festgestellt, dass Mücken in meinen Ohren einen ziemlichen Lärm produzieren, wenn sie erst am Fußende des Bettes sind. Manchmal raffe ich mich dann auf und gehe auf die Jagd - nicht immer erfolgreich - aber ohnehin nützt das nur wenig. Offenbar steht das Haus, in dem ich wohne, auf feuchtem Gelände und die Mücken lieben es. Fliegenfenster sind quasi nutzlos. Oft, wenn ich die Tür zum Hof öffne, lungern schon Mücken vor der Haustür herum, um sich an mir vorbei ins Wohnungsinnere zu stürzen.

Die Mückenstiche an sich sind mir egal, auch wenn sie nicht angenehm sind. Einfach bloß ein weiterer Reiz, mit dem ich klarkommen muss. Na ja, Mückenstiche unter der Fußsohle sind zugegebenermaßen ziemlich grenzwertig … Ich habe auch gar nichts gegen Mücken an sich. Die wollen ja auch nur leben. Ich kann bloß dieses Geräusch nicht ertragen, dieses grelle Sirren macht mich total verrückt und versetzt mich binnen von Sekunden in einen überwältigenden Stresszustand. Ohrenstöpsel scheinen nicht zu helfen. Mittlerweile ist es soweit, dass ich schon ein bisschen genervt bin, wenn es Zeit wird ins Bett zu gehen. Wenn ich mitten in der Nacht aufwache (was häufig vorkommt), ist es sogar noch schlimmer, weil ich mich dann so aufrege, dass an Schlaf überhaupt nicht mehr zu denken ist.

Vor ein paar Tagen ist mir eingefallen, dass ich doch jetzt mal diese Situation klopfen könnte. Schließlich versuche ich, anderen hochsensiblen Menschen die EFT Klopftechnik nahe zu bringen. Gesagt, getan. Das Ergebnis war überwältigend. Ich wurde innerhalb von fünf Sekunden schlagartig ruhig und fühlte mich so dermaßen anders, dass ich da erst das Ausmaß meiner Belastung verstanden habe - und dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe nun mal beides: Mücken UND Hochsensibilität. Fürs erste habe ich mir bessere Ohrstöpsel gekauft und gleich ausprobiert. Es hat funktioniert. Keine über mir kreisende Mücke raubte mir die Nerven. Na also, geht doch. Wieder einmal bin ich verblüfft darüber, wie wenig ausreichen kann um sich sehr viel besser zu fühlen …

Wie ist es mit Ihnen? Welche „Kleinigkeiten“ bringen Sie auf die Palme, was können Sie überhaupt nicht ertragen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Herzliche Grüße, Ihre
Monika Richrath

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.