Das Recht auf negative Gefühle

Das Recht auf negative Gefühle

Immer wieder höre ich von den TeilnehmerInnen meiner Seminare und Workshops, dass es ihnen unglaublich schwer fällt, sich mit negativen Dingen zu beschäftigen und dass EFT allem zuwider läuft, was sie bis jetzt im Rahmen ihrer (häufig auch spirituellen) Weiterbildung gelernt haben. Dazu gehört vor allem, sich nicht mit negativen Dingen zu beschäftigen. Dazu gehört aber auch, dass mittlerweile bekannt ist, dass das Gehirn das Wörtchen „Nein“ nicht kennt. Das führt zu einiger Verunsicherung. Ich werde oft gefragt, ob durch das Klopfen und explizite Benennen von Problemen diese nicht erst recht im Körper verankert werden?

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Ein Fass ohne Boden

Als neulich die Anregung (danke Melanie!) herein kam, Newcomern eindeutig zu vermitteln, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist, stürmte erst einmal eine ganze Kaskade widerstreitender Gefühle auf mich ein. Allen voran so etwas wie Enttäuschung über mich selbst, weil ich dieses „Basic“ in meinem Blog-Überschwang einfach vergessen hatte. Nachdem sich die Emotionen wieder geglättet haben, bin ich nachdenklich geworden und in mich gegangen: Wie war das eigentlich früher bei mir?

Ich erinnerte mich an Dinge, die ich lange verdrängt hatte. (mehr …)