Ohne Kunst kann ich nicht leben

Ohne Kunst kann ich nicht leben

HOCHSENSIBILITÄT

Ohne Kunst
kann ich 
nicht leben

MONIKA RICHRATH

Kunst hat in meinem Leben eine ganz besondere Bedeutung und ich bin sicher, dass es hier einen direkten Bezug zu meiner Hochsensibilität gibt. In entsprechenden HSP-Tests gibt es fast immer eine Frage oder Feststellung zum Ankreuzen, die lautet „Kunst kann mich zu Tränen rühren“ oder ähnlich. Gestern war ich im Museum und hatte ein eher schräg geartetes Kunstlerlebnis, was ich zum Anlass nehme, mir einmal Gedanken über die Kunst in meinem Leben zu machen.

Gestern war ich also spontan im Museum um mir dort die Erweiterung der August-Macke-Ausstellung anzusehen. Ausgestellt waren dort zusätzliche Skizzen und Zeichnungen Mackes. Und weil das nicht besonders lange dauerte, haben wir uns gleich anschließend noch die Gerhard Richter Ausstellung angesehen, die auch derzeit im Kunstmuseum in Bonn zu sehen ist.

Einer unbekannten Person begegnen

Ich muss sagen, ich war richtig ein wenig nervös - es war, wie eine unbekannte Person zu treffen, von der ich schon viel gehört habe. Mit Gerhard Richter habe ich mich bislang nicht besonders beschäftigt, ich habe lediglich ein paar seiner Landschaftsbilder gesehen, die mir aber sehr gefallen haben. Ich ging davon aus, dass mich dort weitere Landschaften in blauweißgrau erwarteten. Und war zunächst sehr irritiert, als ich dann Exponate vorfand, wie etwa zwei riesige, verschieden grau lackierte Flächen. Nichts, zu dem man in Beziehung treten kann, ich quasi völlig auf mich selbst zurückgeworfen wurde. (Aber wer weiß, vielleicht hat der Künstler ja genau dies im Sinn gehabt?) Ich begann mich zunehmend unwohl zu fühlen und bin im Eilschritt durch die Ausstellungsräume.

Bedrängnis

Noch schlimmer wurde es, als wir in eine höhere Etage stiegen, auf der Suche nach einem weiteren Exponat. Dort fanden wir uns in den Räumen zeitgenössischer Kunst wieder. Riesengroße Exponate, die manchmal eine ganze Wand einnahmen, häufig neonfarben, mit wilden Kritzeleien und absonderlichen Formen. Es ist vielleicht ein wenig sonderbar, aber ich war binnen von Sekunden total gestresst, ich merkte richtig, wie mir der Schweiß ausbrach und ich mich extrem unwohl fühlte. Bloß raus hier! Von diesen Bildern fühlte ich mich aufs äußerste bedrängt, verstand ich noch und dann machte ich, dass ich wieder in das graue, neutrale Foyer zurückkam, wo ich mich beruhigen konnte.

Das Gefühl, geschlagen worden zu sein

Mir fiel der letzte Ausstellungsbesuch ein, der auch kein besonderer Erfolg war: Katharina Sieverding: Kunst und Kapital in der Bundeskunsthalle. Katharina Sieverding hat Details aus Fotoaufnahmen vergrößert und hineinkopiert in andere Aufnahmen. Eine interessante Idee, nur leider ganz unverständlich ohne das ausführliche Studium der erklärenden Tafeln. Und meistens sehr, sehr politisch und im Weltgeschehen verhaftet. Womit ich mich üblicherweise weniger beschäftige. Und auch hier wieder riesige Wandformate. Als ich wieder nach Hause ging, hatte ich das Gefühl, geschlagen worden zu sein, nicht nur auf einer seelischen Ebene, sondern auch körperlich. Danach hatte ich, so fällt mir jetzt eben ein, auch längere Zeit kein Bedürfnis nach einer Ausstellung.

Ohne Kunst kann ich nicht leben

Das ist schon ein wenig seltsam, denn eigentlich kann ich ohne Kunst nicht leben. Wenn ich mir eine Ausstellung ansehe, die mich anspricht, ist es eher so, dass ich merke, dass sich in mir etwas öffnet, wenn ich vor einem Bild stehe. Ich merke, wie lange ich es schon vermisst habe, mir Kunst anzusehen. Ich frage mich dann immer, wieso es so lange gedauert hat, warum ich das nicht öfter mache? In solchen Augenblicken hat ein Kunstwerk immer etwas sehr Essentielles, etwas unbedingt Notwendiges, etwas ohne das ich nicht sein kann.

Ein wenig verstört durch das gestrige Erlebnis habe ich mich gefragt, was Kunst eigentlich für mich bedeutet  und was an Kunst für mich wichtig ist? Muss Kunst nur „schön“ sein? Darf Kunst mich nicht aufregen?

Was hat meine Hochsensibilität mit Kunst zu tun?

Sehr viel, wurde mir sehr schnell klar. Drei Dinge gibt es, die für mich im Umgang mit Kunst sehr wichtig sind, die mit relativ typischen hochsensiblen Eigenschaften zu tun haben:

1. Das Interesse am Menschen

Ich kann ein Kunstwerk niemals abgekoppelt ohne den Künstler dahinter betrachten, ich will immer auch wissen, was hat dieser Mensch erlebt, warum hat er etwas so und so gemacht, schließlich ist das Kunstwerk ja Ausdruck des Menschen, der es geschaffen hat. Und es ist auch gar nicht so selten, dass ich mich dann auf irgendeine Weise mit diesem Menschen verbinde, selbst wenn er schon tot ist und ich ihn persönlich niemals kennenlernen kann.

2. Das Bedürfnis verstehen zu wollen

Für mich ist es ganz wichtig, Kunst verstehen zu können, also, dass ich verstehen kann, was auf einem Bild oder einer Fotografie abgebildet ist, ohne dass mir jemand das noch erklären muss. Abstrakte Kunst z. B. macht mich meist ärgerlich, weil sie sich meinem unmittelbaren Verständnis entzieht und ich zu einfachen Formen und Linien auch keinen besonderen Bezug habe.

Jetzt ist dazu noch eine weitere, technische Komponente gekommen. Seit etwas mehr als einem halben Jahr nehme ich regelmäßig Zeichenunterricht. Das führt dazu, dass ich Zeichnungen nicht nur einfach ansehe um das Ergebnis zu bewundern, sondern ich sehe sie mir genauer an um herauszufinden, welche Techniken der Künstler verwendet hat, um bestimmte Effekte zu erzielen usw.

3. Das Bedürfnis nach Harmonie

Hochsensible Menschen haben häufig ein besonderes Bedürfnis nach Harmonie, die sich in vielfältiger Form äußern kann. In meinem Fall bezieht sich die Harmonie in der Kunst auf die verwendeten Farben, ist mir klargeworden. Grelle Neonfarben empfinde ich als so aufdringlich, dass ich nicht einmal hinsehen mag. Wenn es keine Harmonie gibt in einem Kunstwerk ist es für mich absolut unmöglich mit ihm in Beziehung zu treten. Und das ist es, was an der Kunst für mich schön ist. Ich trete in Beziehung mit etwas, das jemand anderer geschaffen hat. Oder trete ich durch etwas, was jemand anderer geschaffen hat, eher in Beziehung mit mir selbst?

Meine Kreativität wurde immer gefördert

Diese Frage lässt sich wohl genauso wenig beantworten, wie die Frage, ob die Kunst in mir selbst ist, oder ob sie mir vielleicht vererbt wurde, denn für meine Mutter war Kunst alles. Sie hat dafür gesorgt, dass Kunst in unserem Leben einfach allgegenwärtig war und hat auch dafür gesorgt, dass wir schon als Kinder immer wieder mit Formen künstlerischen Ausdrucks in Berührung kamen, indem sie uns bei verschiedenen Workshops und Kursen angemeldet hat. Und wenn ich mich für eine große Sache entscheiden müsste, die meine Mutter mir geschenkt hat im Leben und für das Leben, dann wäre es, dass sie meine überbordende Kreativität immer gefördert hat. Und dafür werde ich ihr ewig dankbar sein. Kreativer Ausdruck ist für hochsensible Menschen ja sowieso sehr wichtig.

Riesige Wandformate stören mich übrigens nicht immer. Bei Hockney oder Baselitz hatte ich gar kein Problem damit … aber möglicherweise tendiere ich doch eher zu kleinen Bildern, das muss ich einmal beobachten …  Schlichtheit finde ich ebenfalls anziehend.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Welche Rolle spielt Kunst in Ihrem Leben? Was brauchen Sie um mit einem Kunstwerk in Beziehung zu treten? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

 

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier wie Sie Stress, Erschöpfung und Überforderung aus der Hochsensibilität auflösen

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

HPU und Hochsensibilität

HPU und Hochsensibilität

HOCHSENSIBILITÄT GESUNDHEIT

HPU
UND
HOCHSENSIBILITÄT

MONIKA RICHRATH

Verschiedentlich bin ich schon gebeten worden, einmal über das Thema HPU/KPU zu schreiben. Ich habe es auch schon mehrfach angekündigt. Im Urlaub habe ich endlich die Zeit gefunden, mich richtig in das Thema zu vertiefen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich im Grunde genommen einen eigenen Blog dazu machen könnte, so komplex ist dieses Thema. Ich glaube aber, es ist fast das wichtigste Thema, das ich je auf diesem Blog behandelt habe, daher habe ich entschieden, es mehrfach aufzugreifen und dabei jeweils verschiedene Aspekte zu beleuchten. In diesem Beitrag geht es zunächst einmal darum, worum es sich bei einer HPU und KPU eigentlich handelt und wie Sie herausfinden können, ob Sie davon betroffen sind (Man geht derzeit von einem Prozentsatz von mindestens 11 % der Bevölkerung aus).

Meine Vorgeschichte

Vielleicht wissen Sie ja schon, dass mich alles, über was ich auf diesem Blog schreibe, selbst betrifft. Gerade dieser Artikel hat eine längere Vorgeschichte. Vor einigen Jahren sprach mich während eines Seminars eine Teilnehmerin an, die gerade das  Buch „HPU und dann …?“ von J. Kamsteeg las und mir davon erzählte. HPU (Hämopyrrollactamurie)? Hatte ich noch nie gehört, aber ich war sofort ganz Ohr. Könnte ich hier vielleicht eine Erklärung finden für unerklärliche sonderbare Eigenheiten meines Körpers? Z. B. dass ich fast nie träumte, nie schwitzte, nicht abnahm (egal, was ich tat), unerklärlicher Juckreiz, unerklärliche schlimme Knieprobleme über eineinhalb Jahre usw… Ich lieh mir das Buch und statt zu schlafen, las ich es mir während der Nacht durch. Ich verstand nur wenig (es ist im Grunde ein Buch für Menschen mit medizinischer Bildung), aber ich hatte angebissen.

Gleich nach der Rückkehr nach Hause setzte ich mich an den Computer und füllte den Online-Fragebogen auf der Seite des Autors aus um die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer HPU bei mir zu ermitteln. Das Ergebnis war ziemlich frustrierend und vage und lautete in etwa „zweifelhaft“, kann sein, vielleicht auch nicht. Davon habe ich mich allerdings nicht ermutigen lassen. Denn irgendwie war ich ganz sicher, dass ich selbst von einer HPU betroffen bin. Ich habe also einen entsprechenden Test in Dr. Kamsteegs Labor in den Niederlanden machen lassen, der mir auch nicht sehr viel aussagekräftiger erschien als das Ergebnis des Online-Fragebogens. Als ich allerdings mir vor kurzem noch einmal das Testergebnis ansah, konnte ich das überhaupt nicht mehr nachvollziehen, da es mir eine leicht positive, vorhandene HPU bescheinigte.

Stoffwechselstörung

Falls Sie sich nun fragen, was denn eine HPU eigentlich ist: es handelt sich um eine Stoffwechselstörung. Die eigentliche Therapie der HPU ist nicht allzu kompliziert, es geht darum, dass dem Körper bestimmte Stoffe fehlen, z. B. Zink, Mangan und eine bestimmte Form von Vitamin B6, sog. aktiviertes Vitamin B6. Allerdings habe ich im Netz die eindringliche Warnung gefunden, sich nun keinesfalls alle diese Mikronährstoffe auf einmal zuzuführen. Menschen mit HPU haben offenbar häufig eine Verarbeitungsstörung, nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der geistigen und emotionalen Ebene. Unbedachtes Handeln könnte eine Psychose auslösen. Das hat mich erschreckt und ich bin den Empfehlungen der Seite gefolgt, die ich gefunden hatte, ganz langsam und vorsichtig vorzugehen.

Erst habe ich Zink eingeschlichen in einer Minimaldosis über ein paar Wochen, dann die Dosis erhöht, dann Mangan dazu genommen und dann hat mich der Mut verlassen, alleine weiterzumachen und ich habe mir eine Heilpraktikerin gesucht, die HPU kennt - was ein totales Glück war, denn so hat sich erst herausgestellt, was bei mir noch so alles im Argen war. Ich war ziemlich nervös, als ich das erste Mal P5P nahm (das aktivierte Vitamin B6). Recht bald bin ich dann aber auf  Depryrrol umgestiegen, das Produkt, das Dr. Kamsteeg selbst verkauft und Zink, Mangan und P5P enthält und das war eine Offenbarung.

Auf eine höhere Ebene gehoben

Ich habe diese absolut phantastische Körperwahrnehmung und als ich es zum ersten Mal nahm, hatte ich das Gefühl, mein ganzes System (und damit meine ich sowohl Körper, Geist und Seele) wird wie mit einer Hebebühne auf eine höhere Ebene gefahren. Wow! Ich wusste also, mein Gefühl hatte mich nicht getrogen, ich war hier absolut richtig. (Es gab dann noch einmal eine Feinkorrektur, weil sich herausgestellt hat, dass das Produkt in der vorliegenden Form einfach zu stark war, ich nehme es jetzt mit Magnesium und so geht es.)

Für diesen Artikel habe ich mir Literatur in Form von Büchern besorgt und als ich diese las, bin ich fast umgefallen. Mir war nicht klar, dass es mit der Einnahme der Mikronährstoffe überhaupt nicht getan ist, aber es erklärt natürlich auch, warum ich körperlich nicht so richtig auf einen grünen Zweig komme - obwohl es mir heute schon sehr viel besser geht als noch vor einem Jahr. Zwar war es mit den Mikronährstoffen nicht falsch, aber ich hätte mein Augenmerk ebenso auf Ernährung, Entgiftung und Entstressung richten müssen, jedenfalls auf eine sehr viel zielgerichtetere Weise, als ich das im Augenblick tue.

Aber alles der Reihe nach. Ich werde versuchen, den Inhalt dessen, was ich gelesen habe, für Sie in verständlicher Form aufzubereiten.

Von Sterilgutassistentin - Eigenes Werk, GPL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6077533

Die Ursache

HPU (Hämopyrrollactamurie) und KPU (Kryptopyrrolurie) entstehen durch eine Störung in  der  inneren Membran der Mitochondrien. Vielleicht haben Sie schon einmal von den Mitochondrien gehört. Die 70 bis 100 Billionen Körperzellen des menschlichen Körpers enthalten eine Zellmembran, einen Zellkern und verschiedene sog. Zellorganellen. Diese bezeichnen eine kleine, abgeschlossene Funktionseinheit in der Zelle, die eine ganz spezifische Aufgabe hat, wozu auch die Mitochondrien gehören, die wichtige Aufgaben erfüllen. Dazu gehört nicht nur die Produktion unserer Lebensenergie (die man auch ATP nennt), sondern u. a. auch die sog. Hämsynthese. Mitochondrien sind von einer doppelwandigen Zellwand umschlossen, an deren inneren Membran das Häm-Molekül hergestellt wird, das viele verschiedene Aufgaben im Körper erfüllt. Es wird benötigt

  • zur Entgiftung der Leber
  • zur Bildung von Schilddrüsenhormonen
  • zur Bildung von Hämoglobin
  • zur Speicherung von Vitamin D3
  • zur Bildung von ATP
  • für den Muskelstoffwechsel.

Normalerweise kann ein gesunder Körper Häm selbst herstellen durch acht enzymatische Schritte. Wenn jedoch eine HPU vorliegt, dann reduziert sich nicht nur die Zahl dieser Schritte, weil mehrere Enzyme nicht richtig arbeiten, sondern das gebildete Häm wird verändert. Es ist nicht funktionsfähig, also für den Körper unbrauchbar. Der Körper versucht nun, dieses unbrauchbare Molekül loszuwerden, indem er Zink, Mangan und P5P anhängt um es wasserlöslich zu machen. Nun kann es über die Nieren ausgeschieden werden. Dem Körper fehlen diese Stoffe nun.

Nochmal kurz zusammengefasst: die Stoffwechselabläufe, die durch die HPU fehlerhaft ablaufen sind: die Entgiftung, der Sauerstofftransport in Blut und Muskulatur und die Energiegewinnung. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt

Erkrankungen die mit HPU in Verbindung gebracht werden

Ich bin sicher, dass Sie spätestens hier aufmerken werden, denn auf diesem Blog habe ich einiges davon schon zum Thema gemacht:

  • Schilddrüsenstörungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Nebennierenschwäche
  • ADS/ADHS
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Schwierigkeiten im Verdauungsbereich
  • Menstruation, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft
  • Infektionen (z. B. Borreliose)
  • Halswirbelsäulentraumata
  • Probleme mit den Zähnen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Angststörungungen
  • Osteoporose
  • chronische Erschöpfung und Burnout
  • Medikamentenunverträglichkeit

Ich war ehrlich gesagt, ziemlich geschockt, da vieles davon auf mich selbst zutrifft (bzw. zugetroffen hat), einschließlich Borreliose. Mir war auch nicht bewusst, dass eine HPU auch immer eine Entgiftungsschwäche bedeutet, aber nun wird mir allerhand klar.

Hauptsächlich Frauen sind betroffen

Eine HPU wird meistens vererbt (primäre Form) und sie kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor, in diesen Familien werden häufig Mädchen geboren. Allerdings gibt es auch eine erworbene (sekundäre Form), die mit Umweltbelastungen oder auch Verletzungen der Halswirbelsäule zu tun haben (diese Form kommt häufiger bei Männern vor).

Die Symptome

Kommen wir nun zu der langen, langen Liste an möglichen Symptomen:

  • keine Traumerinnerung
  • Kopfschmerzen (Migräne)
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Haarausfall
  • ADS/ADHS
  • Probleme mit den Augen (z. B. trockene Augen, Fremdkörpergefühl, Druckgefühl, geschwollene Augenlider, doppelt sehen, hervorstehende Augen)
  • Probleme mit der Schilddrüse (Über- oder Unterfunktion, Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Knoten)
  • Niedriger Blutdruck
  • Allergien
  • Prämentstruelles Syndrom
  • Übelkeit
  • Durchfall/Verstopfung
  • Blähungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Fruktose-, Laktose-, Glutenunverträglichkeit
  • Histaminose
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Magen-/Darmschmerzen
  • Diabetes Typ 2
  • Leberentgiftungsstörung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Pilzinfektionen im Vaginalbereich
  • Fehlgeburten
  • Schwierigkeiten schwanger zu werden
  • Blasenentzündungen
  • Libidoverlust
  • Myome
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Osteoporose
  • Fibromyalgie
  • Bindegewebsschwäche
  • Gelenkschmerzen/-steifigkeit
  • blasse Haut
  • Flecken auf den Fingernägeln
  • Neigung zu Akne
  • Nesselsucht
  • Alkoholunverträglichkeit
  • schlechte Medikamentenverträglichkeit
  • allgemeine Infektanfälligkeit
  • Juckreiz
  • Sonnenempfindlichkeit
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, haben Sie vielleicht schon aufgemerkt. Die nächste Frage, die sich stellt ist zunächst:

Wo können Sie den Test zur Wahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer HPU machen?

Es handelt sich dabei um einen online-Test, den Sie hier machen können. Aber Achtung: es geht hier erst einmal nur um die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer HPU.

Falls Sie glauben, dass bei Ihnen eine HPU vorliegt, können Sie bei KEAC in den Niederlanden einen Test machen lassen. Die Krankenkasse erstattet hierfür die Kosten nicht. Die Kosten liegen derzeit zwischen ca. 60-80 EUR (je nach Testvariante). Möglicherweise gibt es noch andere Möglichkeiten, einen HPU-Test machen zu lassen, allerdings habe ich keine gefunden.

HPU und KPU

Nun habe ich hier verschiedenlich HPU und KPU benannt, Sie fragen sich vermutlich, worin der Unterschied zwischen beiden besteht. Beide sind Stoffwechselstörungen, beide haben ihren Ursprung in der Hämsynthese. Beide haben gleiche Auswirkungen auf den Organismus. Sowohl die Hämopyrrole als auch die Kryptopyrrole sind Abbauprodukte des Häm-Moleküls, sehen aber unterschiedlich aus. Die KPU wurde vor der HPU von amerikanischen Forschern entdeckt, die  HPU im Jahr  2000 in den Niederlanden von Dr. Kamsteeg.

Eine weitgehend unbekannte Stoffwechselstörung

HPU und KPU sind bei den meisten Ärzten praktisch unbekannt. Ich selbst hatte ein sonderbares Erlebnis, als ich in der Universitätsklinik Bonn meinen Aldosteronspiegel testen lassen sollte und dem zuständigen Arzt von HPU erzählte. Er drehte sich zu seinem Computer um, gab den Begriff irgendwo ein. Dann drehte er sich zu mir um und sagte „Das kennen die Amerikaner nicht“ und damit war die Angelegenheit für ihn gegessen. (Dumm, denn die KPU wurde zufällig von amerikanischen Forschern der Orthomolekularen Psychologie entdeckt, die auf der Suche nach einem natürlichen Heilmittel ohne Nebenwirkungen für schwere psychiatrische Störungen waren.) Ich war verdattert und verblüfft, aber zum Glück erwarte ich von der Schulmedizin mittlerweile nichts mehr.  Im ICD 10 Code der WHO sind KPU und HPU nicht gelistet, aber das sollte uns keinesfalls davon abhalten, uns intensiv damit zu beschäftigen. Auch nicht, wenn wir einen Therapeuten gefunden haben, bzw. eine Therapeutin. Eine Therapeutenliste finden Sie zum Beispiel auf der Seite von Keac Deuschland.

Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier auf gar keinen Fall Werbung für die Firma KEAC betreiben möchte. Bislang scheint KEAC aber die einzige Firma zu sein, die sich hiermit richtig auskennt. Falls Sie eine andere Firma wissen, posten Sie das gerne in die Kommentare.

HPU und Stress

Wie es aussieht, ist HPU auch eine Störung, die in einem ganz direkten Zusammenhang mit Stress steht. Unter Stressbelastung erhöht sich nämlich die Abgabe der Pyrrole, somit auch die Symptome, bzw. die Möglichkeit einer Folgeerkrankung. Daher ist es enorm wichtig, für einen kontinuierlichen Stressabbau zu sorgen. Meine Methode der Wahl ist die Klopfakupressur. Dazu brauchen Sie nichts anderes als Ihre eigenen Finger und einen wirklich minimalen Zeitaufwand: 2 - 5 Minuten am Tag reichen aus um langfristig Stress und Blockaden aufzulösen. Klingt interessant für Sie? Hier können Sie sich in meinen kostenlosen E-Mail-Kurs einschreiben, mit dem Sie die Basics der Klopfakupressur lernen können.

HPU und Hochsensibilität

In einem Buch fand ich sogar einen direkten Hinweis darauf, dass hochsensible Menschen häufig von HPU und KPU betroffen zu sein scheinen, eine Erklärung gab es indessen nicht. Daher habe ich einen kleinen Fragebogen erstellt und es wäre wunderbar, wenn Sie diesen ausfüllen. Vielleicht können wir zumindest diese Behauptung nachvollziehen anhand der Antworten.

Sind Sie von einer HPU betroffen?

Und ich bin wahnsinnig, wahnsinnig gespannt auf Ihre Antworten und Kommentare.

Weil ich mir für dieses Thema ganz viel Aufmerksamkeit wünsche und es außerdem wunderbar passt, nehme ich mit diesem Beitrag an der Blogparade „Mein Körper und ich“ von Karolin Kaden teil.

Bis demnächst, bleibe ich

herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Erfahren Sie, wie Sie Stress, Erschöpfung und Blockaden aus der Hochsensibilität auflösen

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

9 Dinge die sich für HSP nicht sicher anfühlen

HOCHSENSIBILITÄT KLOPFAKUPRESSUR

9 Dinge
die sich für HSP
nicht sicher anfühlen

MONIKA RICHRATH

Milliarden Euro werden jährlich ausgegeben von Konsumenten, auf der Jagd nach Glück, Liebe, Gesundheit, Geld, Erfolg, Familie usw.  Sind nicht die Grundpfeiler des westlichen Kulturkreises auf den Erwerb dieser Dinge ausgerichtet? Darüber könnte man ganze philosophische Abhandlungen verfassen, merke ich beim Schreiben dieses Artikels. Oder politische. Da mein Thema aber eher psychologischer Natur ist und ich mich mit Hochsensibilität befasse, möchte ich auf etwas ganz anderes hinaus.

Wir geben uns unglaubliche Mühe zu Glück, Liebe, Gesundheit (davon können Hochsensible ganz besonders ein Lied singen), Geld und Erfolg zu kommen - vermutlich geben wir auch eine Menge Geld aus unser Ziel zu erreichen. Denken Sie an die Liebesfilme im Kino oder Fernsehen, wenn sich die beiden ProtagonistInnen endlich in die Arme fallen und impliziert wird, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich werden. Was ist dann? Ist das wirklich das Ende?

Fängt dann nicht erst alles an? Ist das nicht vor allem der Beginn von Furcht? Eine Furcht, die vielleicht viele Menschen insgeheim plagen mag, aber von hochsensiblen Menschen besonders wahrgenommen wird? Furcht ist vielleicht auch  ein zu starkes Gefühl, darum verwende ich den Begriff „nicht sicher“.

Ich habe in diesem Artikel zehn Dinge aufgelistet, die sich vor allem für HSP nicht sicher anfühlen können. Das meiste davon kenne ich aus eigenen Erfahrungen.

1. Der Besitz von Geld

Betrifft bestimmt Abermillionen von Menschen, die potentierte Form davon sind Menschen, die Millionen im Lotto gewinnen und nach ein paar Jahren von Hartz IV leben müssen, weil sie das Geld zum Fenster rausgeworfen haben. Ich hätte Ihnen gerne einen

Seniorin schüttelt ein leeres Sparschwein

Prozentsatz an verarmten Lottogewinnern im Verhältnis zu wohlhabenden Lottogewinnern insgesamt zur Verfügung gestellt, aber leider keinen gefunden. Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, denen der Besitz von Geld unheimlich ist und die darum alles daran setzen, ihr Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben, damit sie ihren Status Quo wieder herstellen können. Man leidet dann zwar unter dem Geldmangel, fühlt sich aber wohler damit, als wenn man keinen Geldmangel hat. Ich habe selbst lange Zeit dazu gehört und ich kann Ihnen versichern, es hat gedauert, bis ich herausgefunden habe warum (und natürlich hatte es überhaupt nichts mit Geld an sich zu tun).

2. Sich verlieben

Für hochsensible Menschen kann sich der Prozess des Verliebens anfühlen, wie sich auf dünnes Eis zu begeben. Zum einen werden die Verliebtheitsgefühle oft intensiver wahrgenommen, was alleine schon für Aufregung sorgen kann. Ich bin in so einem Zusammenhang schon vor Glück richtig krank geworden. Aber bis Sie wissen, ob Ihre Gefühle erwidert werden oder nicht schwanken Sie vermutlich zwischen Rückzug und vorsichtigem Vortasten. Es gibt nicht nur Schmetterlinge im Bauch, sondern auch das Gefühl eines Ausgesetztseins (so habe ich es jedenfalls immer empfunden). Und vergessen Sie nicht - Bewertungen spielen hier eine wichtige Rolle, nämlich, wie der/die Angebetete Sie bewertet, ob er Sie annehmen, für gut befinden wird, für geeignet für eine Beziehung. Und wenn das nicht passiert, fühlen wir uns meistens mit unserem ganzen Wesen abgelehnt (sofern wir nicht sehr abgeklärt sind). Sehr viele Menschen lösen dieses Problem auf eine höchst einfache, aber effektive Weise: sie verlieben sich in unerreichbare Menschen, die sie sowieso „nicht bekommen“ können, so können sie intensive Liebesgefühle ausleben, ohne jemals befürchten zu müssen, mit „zuviel Nähe“ umgehen zu müssen - ich weiß, wovon ich spreche - einen unendlich langen Zeitraum meines Lebens (10 Jahre) bin ich als Single durchs Leben gegangen - ohne zu verstehen, dass ich selbst es war, die diesen Zustand aufrecht erhielt.

3. Eine Beziehung eingehen

Die erste „Hürde“ ist genommen und Sie sind bereit, sich auf jemanden einzulassen. Jetzt kommt der Alltag ins Spiel. Alle Vorlieben, Lebenserfahrungen, Macken und Geschichten der beiden PartnerInnen prallen (mitunter heftig) täglich aufeinander. Auch das ist ein Prozess, der sich nicht sicher anfühlen kann. Ich bin einmal einer Frau begegnet, die sich aufgrund der Hochsensibilität nicht mehr auf eine neue Beziehung einlassen wollte,  die andauernden Erklärungsnöte empfand sie als zu stressig und kräftezehrend. Es kann schwierig sein, sich auf eine neue Beziehung einzulassen, wenn Sie unsicher sind, wie gut Sie darin mit Ihrer Hochsensibilität aufgehoben sind. Oder wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich Freiräume verschaffen und Respekt dafür.

4. Zusammenziehen

Als hochsensibler Mensch sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie wirklich mit Ihrer Beziehung zusammenziehen möchten. Idealerweise ist IhrE PartnerIn ebenfalls hochsensibel, so dass Sie Ihre Bedürfnisse vielleicht besser kommunizieren können, aber, was wenn nicht? Das fühlt sich sehr unsicher an. Es gibt viele Punkte, die bedacht werden wollen. Können Sie sich überhaupt regenerieren, wenn jemand anderer immer da ist? Einfach nur zu erleben, dass man nicht allein ist - manche Menschen fühlen sich schon gestört von Geräuschen, die andere machen (und ich spreche dabei nicht von Schnarchen).  Haben Sie einen Rückzugsraum für sich selbst?  Persönlich glaube ich ja, dass die meisten hochsensiblen Menschen einen Raum benötigen, der nur ihnen gehört, was das Zusammenziehen von vornherein ausschließt, aber vielleicht sind Sie da ja anders gepolt. Für mich fühlt sich jedenfalls allein das Gefühl nicht sicher an, keinen Platz mehr zu haben, an dem ich die Bestimmerin bin, wo alles auf mich ausgerichtet ist und wo ich sein darf, wie ich will.

5. Heirat

Heiraten ist Beziehung in Potenz. Ich glaube ja, für hochsensible Menschen ist eine Heirat noch einmal eine ganz besondere Nummer. Heirat fühlt sich für mich auch nicht sicher an. Seit ich Luca Rohleder gelesen habe, weiß ich warum. Jetzt weiß ich, dass hochsensible Menschen sehr freiheitsliebend sind. Für mich ist Freiheit daher nicht einfach nur ein sinnentleerter Begriff. Ich glaube an Freiheit. Meine eigene und die anderer Menschen. Und ich will die Freiheit besitzen, mich jeden Tag neu für meine Partnerin zu entscheiden. Aber natürlich will ich nicht ausschließen, dass es doch eines Tages einmal eine „Commitment-Ceremony“ gibt, das ist eben etwas anderes als eine Heirat, mehr eine Würdigung der gemeinsamen Liebe und Achtung für den gemeinsamen Lebensweg, als ein offiziell behördlich besiegeltes Miteinander.

6. Kinder

Sich für ein Kind zu entscheiden ist ebenfalls eine schwierige Entscheidung, die sich nicht sicher anfühlen kann. Abgesehen von Befürchtungen, die die Schwangerschaft und Geburt selbst betreffen können, könnte vielleicht das Gefühl von Kontrollverlust hier eine Rolle spielen. Wenn Sie sich für ein Kind entscheiden, wissen Sie einfach nicht, was auf Sie zukommt. Die meisten Menschen unterschätzen offenbar vollkommen, welche Anforderungen Kinder an einen stellen, auf welche Weise sich das Leben ändern wird, wenn Kinder da sind. Werden Sie als hochsensibler Mensch dem gewachsen sein? Am wichtigsten: Sie können nun nicht mehr einfach aussteigen. 18 Jahre lang.

7. Eine Arbeitsstelle zu bekommen

Eine Arbeitsstelle zu bekommen kann sich ebenfalls nicht sicher anfühlen, vor allen Dingen, wenn man durch äußere Umstände gezwungen wird, diese Arbeit anzunehmen, sich selbst aber keinesfalls sicher ist. Schwierig ist vielleicht daran nicht einmal die Arbeit selbst, sondern eher das Drumherum: man muss mit neuen Kollegen auskommen (was sich besonders schwierig anfühlen kann, wenn man schon dementsprechende negative Erfahrungen gemacht hat), man muss sich einen Platz suchen im Unternehmensgefüge und sich dauernden Bewertungen unterziehen. Besonders schwierig wird es natürlich, wenn man sich im Grunde genommen überhaupt nicht arbeitsfähig fühlt (was ja viele HSP betreffen dürfte), am Rande oder inmitten eines Burnouts steht.

8. Ein Geschenk zu bekommen

Bekommen Sie gerne Geschenke? Eigentlich eine tolle Sache, sollte man meinen. Nun, ich kenne einige Menschen, für die das Erhalten von Geschenken der pure Stress, nicht sicher ist. Sie mögen ihre Geschenke nicht öffnen, wenn sie dabei beobachtet werden und sehen sich lieber alles in Ruhe alleine an. Ich selbst habe damit eigentlich kein größeres Problem - so dachte ich jedenfalls. Aber einmal habe ich in einer solchen Situation einmal richtig doof reagiert, so dass ich denke, da habe ich vielleicht doch noch Besserungsbedarf: Als mir Seminarteilnehmerinnen ganz unterwartet zum Seminarende eine liebe Karte schenkten … die dann von mir spontan kaum beachtet wurde - über die ich mich aber natürlich im stillen Kämmerlein riesig gefreut habe! Das wurmt mich heute übrigens immer noch 😉

9. Gesund werden

Ich glaube, dies ist eine Furcht, die viele HSP betreffen dürfte. Zugegebenermaßen klingt es erstmal sehr komisch. Vor allen Dingen, weil viele hochsensible Menschen mit körperlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als gesund zu sein, ohne diese Schwierigkeiten.  Aber so einfach ist es eben nicht. Vielfach gibt es ja den sog. „sekundären Krankheitsgewinn“, etwas, das dafür sorgt, dass wir krank bleiben, weil der Gewinn, den wir aus der Krankheit oder den Schwierigkeiten ziehen, letztendlich größer ist als der Wunsch, wieder gesund zu sein. Für mich liegt z. B. ein sekundärer Krankheitsgewinn darin, dass ich von Behörden anders behandelt werde, (aufgrund meiner Autoimmunkrankheiten gelte ich als „Rehabilitandin“), was mir einen gewissen Schutz bietet. Bestimmte Anforderungen werden nicht mehr an mich gestellt. Diesen Schutz aufzugeben fühlt sich für mich sehr nicht sicher an. Ich arbeite aber ganz intensiv daran, diese Furcht zu überwinden und den Schutz, den mir mein Gesundheitsstatus gibt, aufzugeben. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass mir das irgendwann auch gelingen wird.

„Nicht sicher“ klopfen

Natürlich können Sie alles, was sich für Sie nicht sicher anfühlt, wunderbar mit der Klopfakupressur in Angriff nehmen, z. B., indem Sie den 2. Satzteil anders formulieren: Anstelle von „liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz“, könnten Sie sagen … „bin ich sicher“ oder „bin ich in Sicherheit“. Ein ganzer Beispielsatz für das Thema Gesundheit könnte z. B. dann lauten „Auch wenn es sich für mich nicht sicher anfühlt, gesund zu sein, bin ich in Sicherheit.“

Nun sind Sie am Drücker. Was ist für Sie nicht sicher? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Bis bald! Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern
Stress, Belastungen und Blockaden aus
der Hochsensibilität auflösen können

Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Von hochsensiblen Tieren und Menschen

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Von hochsensiblen
Tieren und Menschen

MONIKA RICHRATH

Ihre große Leidenschaft für Tiere besteht schon seit sie denken kann, ihr Interesse für Tiermedizin seit ihrer Zeit als junge Erwachsene. Dieses Interesse hat sie auch nie losgelassen und so drückte Carolin Hempel nach einer klassischen Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten und mehreren Berufsjahren noch einmal die Schulbank und schloss von 1992 bis 1993 eine Ausbildung zur Heilpraktikerin in Köln an. Als die erste Privatschule für Tierheilpraktiker in Brauweiler bei Köln eröffnete, sollte sich mit der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin ihr Traum erfüllen. Ich habe mich mit Carolin Hempel über hochsensible Tiere und Menschen unterhalten.

Carolin, man weiß, dass Hochsensibilität auch im Tierreich vorkommt. Woran könnte ich, als jemand, der nicht mit einem Tier zusammenlebt, erkennen, dass ein Tier hochsensibel ist?

Das ist richtig, geschätzt kommt sie bei Tieren ungefähr genauso häufig vor, wie bei Menschen. Die Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Menschen die keinerlei Erfahrung mit Tieren und deren Reaktionen haben, können die Hochsensibilität vielleicht erspüren. Hochsensibilität äußert sich bei Tieren in bestimmten Verhaltensmustern, sie nehmen Schwingungen/Gefühle wahr und reagieren entsprechend.

Was für Verhaltensmuster könnten das denn z. B. sein?

Zum einen gibt es Tiere, die sich komplett zurückziehen, z.B. aufgrund eines Traumas. Hier kann die Tierkommunikation eine Lösung sein, um das ganze Dilemma aufzulösen. Andere Tiere “gehen” auf den Menschen zu, dem es gerade nicht gut geht und versuchen Kontakt aufzunehmen. Bei Streitgesprächen versucht ein Hund  zu vermitteln, indem er auf den einen oder anderen zugeht. Grundsätzlich sollte der Mensch dem Tier gegenüber immer eine abwartende, offene Haltung einnehmen und das Tier agieren lassen.

D. h., dass Tiere, die mit Menschen zusammenleben, spüren, wenn “ihre Menschen” Hilfe brauchen? Betrifft das nur Hunde, oder verhalten sich auch andere Tiere so (wie Vögel oder Kaninchen?)

Ganz genau! Grundsätzlich trifft das auf alle Tiere zu. Es gibt eine wunderbare Geschichte von einem Panther, der ein sehr aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren zeigte. Er lebte in einem Reservat und konnte nicht zu den anderen Tieren, die in Freiheit lebten, gelassen werden. Der Leiter - ein sehr erfahrener “Tiermensch” probierte alles und wusste sich schließlich keinen Rat mehr. Dann wählte er das Mittel der Tierkommunikation. Eine sehr erfahrene Fachfrau auf diesem Gebiet nahm Kontakt zu dem Panther auf. Und es stellte sich heraus, dass dieses aggressive Verhalten aufgrund von schlechten Erfahrungen als Schutzmechanismus von ihm aufgebaut wurde. Nach zwei weiteren Sitzungen konnte er sein Verhalten komplett ändern und lebt jetzt sogar mit den Menschen und den anderen Tieren in Freiheit friedlich zusammen.

Aus meinem Bereich kann ich hauptsächlich von Pferden, Hunden und Katzen berichten, da ich mit diesen am meisten in Berührung komme und die größte Erfahrung habe. Pferde z.B. sind hochsensibel und werden heute oft im pferdegestützten Coaching in den verschiedensten Bereichen (u.a. bei Burnout Patienten) eingesetzt, um die Menschen zu therapieren.

Vielen Dank, Carolin. Damit hast du die Frage, was wir uns unter “Tierkommunikation” vorstellen können, schon beantwortet. Aber bei mir tut sich schon die nächste Frage auf bezüglich der Pferde: Meinst du, dass Pferde an sich hochsensibel sind, also alle Pferde?

Sehr gerne, Monika!

Ich denke, Ja, das ist so! Ich lebe und “arbeite” schon seit Jahrzehnten mit Pferden zusammen und ich habe noch kein Pferd erlebt, was ich nicht als hochsensibel einstufen würde. Natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Grade der Hochsensibilität, aber hochsensibel sind alle Pferde!

Spannend, das wusste ich nicht. Ist es denn auch so, dass Tiere mit ihren oft vielfältigen Superfähigkeiten unsere menschliche Wahrnehmung immer übertreffen (bzw. unsere im Vergleich zu den Tieren relativ beschränkt ist?) Vielleicht eine blöde Frage - kam mir spontan in den Sinn?

Na ja, das kann man nicht so verallgemeinern. Es gibt Menschen die sehr sensibel sind, hochsensibel sind und es gibt natürlich auch welche, die eher “stumpf” sind. Ich glaube aber, dass alle Menschen von Geburt an so eine Fähigkeit haben, diese aber im Laufe der Zeit verblasst, durch Erziehung, gesellschaftliche Ansprüche usw., d.h. die Fähigkeit wird nicht mehr zugelassen und verkümmert dann mit der Zeit. Es geht ja im Endeffekt darum, sein “Bauchgefühl” zuzulassen und darauf zu hören.

Tiere übertreffen uns Menschen in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit so gut wie immer, da sie sich immer auf ihre Wahrnehmung verlassen und verlassen müssen, d.h. sie ist für sie lebensnotwendig!

Pferde sind hochsensibelSpüren Tiere es, wenn sie mit hochsensiblen Menschen zusammenkommen, verhalten sie sich dann anders?

Auf jeden Fall, genau, wie Menschen, die hochsensibel sind, das spüren. Die Beziehung ist sofort wesentlich intensiver. Tiere nehmen direkt Kontakt zu hochsensiblen Menschen auf.

Das bedeutet, dass hochsensible Menschen ganz besonders von einer Beziehung zu einem Tier profitieren können? Mit Tieren kann man sich ja nicht so gut in Auseinandersetzungen verstricken …ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass das für manche Tierhalter eine Rolle spielt …

Jetzt zu dir, Carolin. Du arbeitest im Bereich alternative Tiermedizin. Spontan würde ich mir darunter etwas ähnliches wie eine Heilpraktikerin für Tiere vorstellen …?

Meiner Meinung nach können alle Menschen von Tieren profitieren! Hochsensible Menschen können von einer Beziehung zu einem Tier naturgemäß noch mehr profitieren, da sie noch feinfühliger für nicht durch “Sprache” ausgedrückte Dinge sind.

Genau, ich arbeite als Tierheilpraktiker - richtig eine Heilpraktikerin für Tiere!

Kannst du mir für Menschen ohne Heilpraktiker-Erfahrung ein Beispiel geben, wie eine Behandlung aussieht? Ich habe ja kein Haustier, aber stellen wir uns mal vor, ich habe einen Hund, der sich anderen Menschen gegenüber aggressiv verhält … was für Behandlungsmöglichkeiten gäbe es in diesem Fall?

Es ist natürlich immer unterschiedlich und kommt auf die jeweilige Situation an, im Normalfall schaue ich mir das Tier in seiner gewohnten Umgebung an, mache mit den Besitzern eine ausführliche Anamnese und nehme natürlich mit dem Tier “Kontakt” auf. Dann entscheide ich was zu tun ist, manchmal ist es eine Reikibehandlung, manchmal eine bioenergetische Haaranalyse. In den meisten Fällen rate ich zu beidem. Es kann aber auch sein, dass ich ein einziges homöopathisches Mittel gebe. Außerdem checke ich die Umgebung nach Störfelder ab, auch das können Auslöser sein. Oft liegen die Auslöser aber weit zurück in der Vergangenheit. Dies alles gilt es aufzudecken und dann entsprechend zu therapieren.

Das klingt ja sehr spannend. Nun kann der Hund ja nicht reden. Wie kannst du solche Auslöser denn herausfinden, wenn sie in der Vergangenheit liegen und ich als aktueller Tierhalter  nichts davon weiß?

Es ist so eine Art Puzzle, was es gilt zusammen zu setzen. Ich füge alle Informationen des Besitzers (man muss auch ein bisschen hinter “den Zeilen lesen”), das Verhalten des Tieres (welches Sprache ist) und ggfs. die Ergebnisse der bioenergetischen Haaranalyse zusammen, werte sie aus und erhalte so die Ergebnisse.

Carolin, was ist denn eine bionenergetische Haaranalyse? Davon habe ich noch nie gehört …

Die bioenergetische Haaranalyse ist in etwa mit einem “Riesengroßen Blutbild” in der Schulmedizin zu vergleichen, nur dass sie wesentlich genauer und viel rechtzeitiger anzeigt, wenn was nicht in Ordnung ist. Mithilfe einer bioenergetischen Haaranalyse werden die feinstofflichen Energiefelder oder Biofelder, die ein jedes Lebewesen umgibt gemessen. Die Haare dienen als Medium, es können aber auch Nägel, Fell, ein Stück vom Huf des Pferdes oder ähnliches sein. Dieses “Medium” ist eine Art Tagebuch und hat alle Informationen über das Lebewesen gespeichert. Mithilfe der Bioresonanz und dem entsprechenden Gerät werden diese Informationen gelesen und Störungen der Biofelder aufgedeckt. Die Kunst ist natürlich hierbei zu wissen, was ich fragen muss. Es gehört also jede Menge Fachwissen, Intuition, eine perfekte Anamnese, Erfahrung usw. dazu, um an die entsprechenden Ergebnisse zu kommen. Ich habe mittlerweile einen Basis-Fragebogen  (4 DIN A Seiten), den ich immer abfrage, dazu kommen dann eventuell noch Fragen, die ich stelle, weil ich eine Vermutung habe. Als Beispiel: Ich war bei einem Pferd, habe dieses untersucht und begutachtet, eine Anamnese gemacht und aufgrund dieser vermute ich, dass dieses Pferd ein Rückenleiden hat. Dann gehe ich bei der Analyse noch genauer auf den Rücken ein und frage z.B. alle Wirbel ab oder ob er “Kissing Spines” hat oder andere Erkrankungen.

Insofern kann eine Haaranalyse bzw. die Ergebnisse derselben und damit die Behandlung  immer nur so gut sein, wie der Therapeut, der dahinter steht!

Vielen Dank, Carolin. Jetzt habe ich eine Vorstellung. Wir kommen nun langsam zum Ende des Interviews. Eine Frage habe ich aber noch, die mir so richtig auf den Nägeln brennt. Es gibt ja sehr viele Menschen, die Angst vor Hunden haben. Ich hatte das selber den Großteil meines Lebens und fand es ganz furchtbar, wenn die Besitzer riefen “Der tut nix!” Hast du einen Ratschlag für diese Menschen, die ihren Blick auf Hunde verändern könnte, wie sollen sie sich verhalten, wenn sie einem Hund begegnen?

“Der tut nix, der will nur spielen” ist ganz beliebt und natürlich bei einem Menschen, der Angst vor Hunden hat überhaupt nicht hilfreich. Wichtig ist vor allem, dass der Mensch, der Angst vor Hunden hat sich diese selber eingesteht und auch offen formuliert. Das ist schon einmal der erste Schritt. Hier hat dann auch der Hundebesitzer die Möglichkeit entsprechend zu reagieren. Für einen Menschen, der Angst vor Hunden hat ist es wichtig, dass er versucht sich zunächst einmal “neutral” zu verhalten. Also weder stehen bleibt, noch überschwänglich auf den Hund reagiert. Das macht ein Aufeinanderzugehen langsam möglich.

Meinst du, damit, man soll den Hund am besten gar nicht beachten?

So ungefähr kann man es sagen, versuchen so zu tun, als wäre gar nichts.

Als Beispiel ein Mensch mit Angst vor Hunden geht im Wald spazieren als ein Hund mit Besitzer auf ihn zukommt. Dieser Mensch sollte dann einfach in seinem vorherigen Tempo weitergehen und nichts an seinem Verhalten ändern, also nicht schneller werden, nicht stehen bleiben, nicht schnell im Wald “verschwinden”, die Arme hochnehmen o. ä..

Mir ist natürlich klar, dass das nicht einfach ist, wenn man Angst hat, aber, es ist der beste Weg.

Vielen Dank, Carolin! Vielen Dank für deine Geduld mit meinen vielen Fragen!

Ich danke Dir sehr für das Interview, es hat Spaß gemacht! Und für mich ist es auch immer wichtig, die Dinge auch mal aus einer weiteren oder anderen Perspektive zu betrachten!

Schon sind wir wieder am Ende dieses Interviews angelangt. Wie sieht es mit Ihnen aus, leben Sie mit einem Tier zusammen, vielleicht sogar einem, das Sie selbst als hochsensibel einstufen? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

Carolin Hempel

Carolin Hempel

Alternative Tiermedizin Oberberg

Carolin Hempel, geb. 14.07.1959
2 Söhne, lebt seit 2005 im Oberbergischen (in Köln aufgewachsen)

1995 eröffnete ich meine Fahrpraxis und behandele seitdem Tiere ausschließlich mit alternativen Heilmethoden. Meine Herzstücke sind mittlerweile die Bioresonanz, Reiki und die Homöopathie.

 

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Lernen Sie hier, wie Sie mit Ihren Fingern Stress, Belastungen und Blockaden aus der Hochsensibilität auflösen können

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Das Ostergewinnspiel: Positive HSP-Begriffe

HOCHSENSIBILITÄT

Das
Oster-
Gewinnspiel:

MONIKA RICHRATH

Positive HSP-Begriffe

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dem Begriff „hochsensibel“ geht bzw. gegangen ist. Ich habe mich am Anfang nicht wirklich wohl gefühlt damit, ich dachte dabei immer an ein scheues, nervöses Reh, jederzeit bereit die Flucht zu ergreifen. So war ich früher ja auch. Aber ich wollte mich selbst nicht so sehen …

Die Palette von Hochsensibilität beschreibenden Wörtern hat sich seit den Anfängen nicht allzu sehr erweitert. Die bis dato beste Wortneuschöpfung, die mir wirklich gefällt, ist „Supersensible„. Sie tauchte zum ersten Mal in dem Buch „leise gewinnt“ von Doris Märtin auf, wurde bislang aber offenbar nicht großflächig übernommen.

An meiner kleinen Umfrage zum hochsensiblen Coming Out haben bis heute 454 Menschen teilgenommen.

Die ganz überwiegende Mehrheit der TeilnehmerInnen outet sich nur gelegentlich als hochsensibel. Ich weiß natürlich nicht, warum das so ist, aber ich habe mich gefragt, ob es nicht an den möglicherweise etwas zweifelhaften Bedeutungen und Assoziationen liegt, die andere Menschen haben könnten, wenn sie zum ersten Mal den Begriff „hochsensibel“ hören.  Könnte es nicht einen Weg geben, anderen Menschen Hochsensbilität „anders zu verkaufen“? Dazu hat mich ein bisschen auch Fredrik Backman mit seinen Buch „Oma läst grüßen und sagt, es tut ihr leid“ inspiriert. Die 7jährige Heldin Elsa ist öfter damit beschäftigt, die Superkräfte anderer Menschen zu identifizieren. Beim Lesen habe ich mich spontan gefragt, ob wir in der HSP-Community das nicht auch mal so machen können? Ich finde, eine nette Idee für ein Gewinnspiel, von der Sie persönlich auch etwas haben können, wenn Sie nicht gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen

Überlegen Sie sich, welcher Ihrer Sinne der stärkste ist und denken Sie sich einen positiven Begriff dazu aus, mit dem Sie anderen Menschen zeigen können, wie stolz Sie auf Ihre Fähigkeit sind. Ich habe z. B. eine „sensationelle Körperwahrnehmung“. Senden Sie diesen Begriff per E-Mail an info@eft-fuer-hochsensible-menschen.de mit der Angabe Ihrer Adresse, damit ich Sie im Gewinnfall schriftlich benachrichtigen kann. Einsendungen mit „Ich will teilnehmen“ ohne Begriff werden nicht beachtet. Senden Sie bitte nur den Begriff, max. einen Satz, mehr braucht es nicht. Sie dürfen auch gerne mehrere Begriffe schicken, Sie nehmen jedoch nur einmal am Gewinnspiel teil.

Ostergeschenk: Klopfakupressur-Sitzung

Ich bewerte die von Ihnen eingesandten Begriffe nicht, möchte diese aber den LeserInnen meines Blogs später vorstellen, vielleicht kann dann auch noch mal abgestimmt werden …

Fürs erste reicht es vollkommen, wenn Sie mir Ihre Begriffe schicken.

Der/die GewinnerIn gewinnt eine Klopfakupressur-Sitzung mit mir (persönlich, telefonisch oder online) im Wert von 80,- Euro. Der Betrag wird nicht in bar ausgezahlt. Und falls Sie die Klopfakupressur erstmal ausprobieren wollen, können Sie sich hier zu meinem E-Mail Kurs mit den Basics der Klopfakupressur anmelden.

Der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 14. Mai 2017.

Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Einsendungen.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Fordern Sie  hier Ihre Klopfanleitung an
und lernen Sie kostenlos die Basics der EFT-Klopfakupressur

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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