Mein letzter Beitrag Arbeiten wie ein Tier ist offensichtlich ziemlich gut angekommen. Ehrlich gesagt, hatte ich ziemlich gute Gründe, ihn zu schreiben, denn ich war gerade mal wieder in einer Phase extremer Hochbelastung. Das ganze letzte Jahr war unglaublich anstrengend, auch wenn ich immer noch glücklich bin über meine Selbständigkeit (So oder so hat sich für mich heraus kristallisiert, dass die berufliche Selbständigkeit die einzige Arbeitsform ist, die für mich als hochsensibler Mensch Sinn macht.).

So eine Selbständigkeit bringt allerdings viele Arten von Belastungen mit sich, die durch meine Hochsensibilität noch verschärft werden. Dazu kamen noch diverse private Belastungen wie mein Umzug etc. und eine mehr oder weniger fehlende Sommerpause. So bin ich nach und nach in gewissem Sinne wieder „abgesoffen“. Es war daher nicht wirklich eine Überraschung, als ich vor ein paar Monaten die Diagnose bekam, dass „mein Hashimoto“ wieder aktiv ist. Ich hatte es mir selbst schon gedacht, da ich andauernd zunahm, meine Kalorienaufnahme das aber überhaupt nicht hergab. Das Essen schmeckte mir sowieso schon lange nicht mehr.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich davon zu erholen, dass ich jetzt zwei Autoimmunkrankheiten habe. Die erschütterndste Erkenntnis ist aber, dass die von mir vermutete Nebennierenschwäche nicht nur einfach eine weitere Fehlfunktion meines Körpers ist, sondern möglicherweise der AUSLÖSER für das Hashimoto-Syndrom UND die Fibromyalgie!

Aber jetzt reicht es mir wirklich ganz und gar! Ich habe mich daher zu einer ureigenen 180-Tage-Körper-Challenge entschieden. Das Ziel ist: auch körperlich zu Leichtigkeit zurück zu finden (Sie glauben gar nicht, wie schwer Wassereinlagerungen einen Körper machen können!), zu mehr Energie, besserem Schlaf und weniger Gewicht. Letzten Endes möchte ich es schaffen, weder von der Fibromyalgie, noch vom Hashimoto in meinem Leben beeinträchtigt zu werden.

Praktischerweise kamen gleichzeitig verschiedene Informationen ganz mühelos auf mich zu, die ich nur aufnehmen, verarbeiten und umsetzen musste.  Dabei ist herausgekommen: eine komplette Ernährungsumstellung auf viel Fett und nur ganz wenig Kohlenhydrate, vor allen Dingen Weizen- und glutenfrei. Letzteres ist eine wirkliche Herausforderung. Es bedeutet nicht nur, dass es im Supermarkt plötzlich nur noch ganz wenig zu kaufen gibt, sondern darüber hinaus vielmehr, dass man sich weitgehend von der Nahrungsindustrie löst - was sich ein bisschen komisch anfühlt.  Ich hatte ja schon gesagt, das Essen schmeckte mir nicht mehr. Es ging aber eigentlich noch weiter mit dem Gefühl, ich esse nicht das, was ich brauche, aber ich wusste auch nicht, was ich essen sollte. Dieses Gefühl ist jetzt ganz weg. Es schmeckt mir wieder …

Durch einen Besuch meiner Nichte bin ich gleich am Anfang kurzfristig wieder in Weizenkonsum gerutscht - super, denn ich habe daraufhin solche Schmerzen bekommen, dass ich gemerkt habe, ich bin auf dem richtigen Weg!

180 Tage sind ganz schön lang. Aber ich denke, es muss so sein, damit ich alle Veränderungen beobachten und verstehen kann, was funktioniert und was nicht. Mein Mehrstufenplan sieht also vor: Ernährungsumstellung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, dann Besuch bei einem Hashimoto-Spezialisten (jetzt weiß ich ja, dass es so etwas überhaupt gibt), woraus sich sicherlich weitere Umstellungen ergeben werden in der Medikation etc.  Da der Termin beim dem Hashimoto-Spezialisten noch Äonen entfernt ist, bemühe ich mich in der Zwischenzeit um eine verbesserte Lebensführung, um meine Nebennieren wieder auf Vordermann zu bringen. Letzteres bedeutet vor allen Dingen, mehr SCHLAFEN, mehr PAUSEN, mehr BEWEGUNG, mehr RUHE … - und ich habe mich auf die EFT Klopftechnik als einfaches und effektives Hilfsmittel besonnen und meine langjährige Gewohnheit, täglich zu klopfen wieder aufgenommen.

Mit dem Thema „Nebenniereninsuffizienz“ werde ich mich sicherlich noch genauer beschäftigen. Mir schwant, dass es für hochsensible Menschen ein äußerst lohnenswertes Thema ist …

Wie sieht es mit Ihnen aus? Fühlen Sie sich als HSP gesund oder haben oder hatten Sie chronische Krankheiten? Fühlen Sie sich dadurch beeinträchtigt oder beachten Sie sie gar nicht? Ich bin sehr neugierig. Vielleicht motiviert Sie das ja auch mitzumachen. Ich freue mich über MitstreiterInnen! In meinem nächsten Newsletter werde ich mich damit befassen, wie das angegangen werden könnte.

Ihre

Monika Richrath

 

Sie wollen lernen, wie man klopft?

Hier Klopfanleitung anfordern
Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Pin It on Pinterest

Shares
Share This