Fällt es Ihnen auch so schwer sich zu entscheiden? Für mich ist jede Entscheidung ein stressauslösender Akt, ganz egal worum es geht. Manchmal stehe ich verzweifelt vor meinem Kleiderschrank und kann mich nicht entscheiden, was ich anziehen soll. Gelegentlich grübele ich wochenlang darüber nach, ob ich Kontakte aufrecht erhalten soll oder nicht. Mit der Entscheidung mich selbständig zu machen habe ich jahrelang nur im Geheimen geliebäugelt, bis sie mir schließlich abgenommen wurde.

Ich bin nicht alleine, denn wie es aussieht, haben viele hochsensible Menschen Probleme damit, Entscheidungen zu treffen. Das ist sicher der Tatsache geschuldet, dass Hochsensibilität z. B. beinhaltet, dass wir Hypersensitiven uns oft der Konsequenzen bewusst sind, die eine Entscheidung beinhaltet und der Fähigkeit, diese Konsequenzen immer weiter zu denken.

Vorsicht an sich ist ja eine sehr gute Sache. Bestimmt hat die Vorsicht, die Hochsensible oft an den Tag legen, mit zum Überleben der Menschheit beigetragen - denn wenn wir alle aggressive KriegerInnen gewesen wären, gäbe es uns Menschen vielleicht schon gar nicht mehr. Nichtsdestotrotz kann diese Fähigkeit, Konsequenzen zu erkennen und in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen, auch ausufern: Wenn wir immer weiter- und weiterdenken, nehmen die Konsequenzen zwangsläufig irgendwann durch unsere Glaubenssätze und Vorstellungen verzerrte Formen und Dimensionen an.

Auch andere Menschen beziehen wir häufig in unsere Überlegungen ein und nicht selten räumen wir ihren Belangen mehr Wichtigkeit ein als unseren eigenen. Das fühlt sich nicht gut an.

Mir ist schon öfter aufgefallen, dass der Aufwand, den ich um Entscheidungen betreibe, in überhaupt keiner Relation steht zu der Wichtigkeit der Entscheidungen. Denn jede Entscheidung, die getroffen werden muss, ist schwierig. Es geht auch gar nicht darum, ob die Entscheidung, die getroffen wurde, die „richtige“ ist (Manchmal stellt sich das ja erst sehr viel später heraus). Es geht einzig und allein um den Prozess der Entscheidungsfindung, in dem ich mich richtiggehend verlieren kann.

Natürlich kann ich jede Entscheidung mit der EFT Klopftechnik beklopfen. Bei sehr großen, lebensverändernden Entscheidungen tue ich das auch. Darüberhinaus habe ich eine tolle, alltagstaugliche Methode gefunden (nun ja, eigentlich hat es mir jemand verraten), schnelle Entscheidungen zu treffen. Es handelt sich um einen kinesiologischen Test, der empfindsamen Naturen sehr entgegen kommt. Vielleicht bringt Ihnen das ja auch was.

Stellen Sie sich aufrecht hin (ich schließe dabei die Augen, aber es geht auch mit geöffneten Augen). Sagen Sie dabei „Mein Name ist (Ihr Name)“, oder „Ich heiße (Ihr Name)“ und spüren Sie, in welche Richtung sich Ihr Körper dabei bewegt. Das ist Ihre JA-Richtung. Dann sagen Sie „Ich heiße …und sagen dabei irgendeinen anderen Namen“. Dann bewegt sich Ihr Körper in eine andere Richtung, die Ihre NEIN-Richtung ist.

Wenn Sie nun eine Entscheidung zu treffen haben, stellen Sie sich aufrecht hin und stellen Sie sich eine Frage, die sich mit „JA“ oder „NEIN“ beantworten lässt. Die Bewegung ist nicht immer eindeutig, manchmal gibt es auch ein Zögern oder gar keine Bewegung …Es gibt Menschen, bei denen klappt dieser Test nicht. Es gibt noch andere kinesiologische Tests. Dies ist der einzige, der bei mir eindeutig funktioniert.

Was mir wirklich gut gefällt, ist das ich so auf sehr einfache Weise aus diesem langen Stress-produzierenden Entscheidungsprozess aussteigen kann. Ich überlasse die Entscheidung sozusagen meiner höheren Instanz - und das fühlt sich sehr gut an.

Probieren Sie es doch mal aus (man kann es wirklich fast überall machen) und schreiben Sie uns, was Sie für Erfahrungen damit gemacht haben. Außerdem habe ich wieder eine kleine Umfrage zum Thema „Entscheidungen“ erstellt.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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