Zu laut? Zu heiß? Zu voll? Zu kratzig? Zu viele schlechte Energien? Es gibt praktisch nichts, worauf  unsere hochsensible Wahrnehmung nicht anspringt, was  uns bisweilen das Leben schwer machen kann. Die Autorin Beate Felten-Leidel vergleicht Hochsensibilität mit einer komplizierten, mit allen Raffinessen ausgestatteten Alarmanlage mit unzähligen, empfindlichen, komplizierten Zusatzsensoren, Rauchmeldern, Fühlern, Mikrofonen und Kameras. Das ist nicht nur witzig, manchmal kann es auch tragisch sein, z. B. dann, wenn man sich einen Aus-Knopf für die eigene Anlage wünscht …

Mit der eigenen hochsensiblen Wahrnehmung zu hadern

ist bestimmt nichts ungewöhnliches - selbst wenn man die eigene Hochsensibilität gut lebt. Ich selbst hadere auch mal wieder dann und wann - vornehmlich in Situationen, in denen ich zu überwältigt bin um an Auswege zu denken, zum Beispiel die Klopfakupressur anzuwenden und die Überforderung zu beklopfen.

Das ändert nichts daran, dass ich es gelernt habe, meine hochsensible Wahrnehmung wirklich zu schätzen, sie zu kultivieren und zu pflegen. Tatsächlich arbeite ich daran, sie noch weiter auszubauen, noch mehr wahrzunehmen, noch mehr zu empfinden … noch vor einigen Jahren wäre so etwas vollkommen unvorstellbar gewesen.

Früher habe ich total unter meiner Wahrnehmung gelitten

und mit niemandem über meine Empfindungen gesprochen, weil ich sicher war, es würde mir sowieso niemand glauben. Mein empfindlichstes Sinnesorgan ist definitiv die Nase. Manchmal konnte ich es sogar riechen, wenn vor mir eine kranke Person ein Geschäft betreten hatte (ein unangenehmer, spitzer Geruch) oder wenn jemand depressiv war (muffig und unangenehm). Zwar habe ich nicht an meiner eigenen Wahrnehmung gezweifelt, aber ich wollte nicht, dass andere Menschen an meiner Wahrnehmung zweifeln, also habe ich diese Vorkommnisse lieber für mich behalten.

Wahrnehmung bestimmt unser ganzes Leben

und ist daher für hochsensible Menschen ein riesiges Thema. Auch wenn in der Regel eine oder zwei Sinne ganz besonders ausgeprägt sind, kann die intensive Sinneswahrnehmung insgesamt für Leidensdruck sorgen, können wir das Gefühl entwickeln, dass wir unserem Körper in gewisser Weise ausgeliefert sind und keinen Einfluss darauf nehmen können, wie wir Dinge wahrnehmen. Das stimmt und es stimmt auch wieder nicht. Wir können nicht bewirken, dass unsere Sinnesorgane ihre Eindrücke anders verarbeiten. Das liegt einfach nicht in unserer Macht, weil unser hochsensibler Körper eben mit dieser intensiven Wahrnehmung funktioniert.

Wir können aber verändern, wie wir die Wahrnehmung wahrnehmen

und das kann bereits sehr viel verändern. Haben Sie schon einmal den Begriff Reframing gehört? Reframing ist ein Begriff, den ich im NLP kennengelernt habe und bedeutet, dass man eine Sache in einem neuen Licht, aus einer anderen Perspektive betrachtet. Früher habe ich z. B. gedacht, dass meine Nase das Sinnesorgan ist, das mir den größten Stress bereitet (wegen all der Dinge, die ich riechen konnte), von Wertschätzung meiner Nase gegenüber also keine Spur. Heute  spreche ich von meiner Nase nur noch als meinem Superorgan. Und jedesmal, wenn ich mein Superorgan erwähne, schwingen darin Stolz und Freude über meine außergewöhnlichen Riechfähigkeiten mit. Das ist ganz einfaches Reframing.

Mit Reframing kann man sehr viel erreichen

vor allen Dingen im Zusammenhang mit der Klopfakupressur. Reframing ist für mich jedenfalls ein fester Bestandteil von Coaching-Sitzungen mit KlientInnen und Seminaren, denn in Verbindung mit dem Klopfen entsteht durch das Reframing ein guter Nährboden, auf dem Veränderung wachsen kann. Klingt ein bisschen kryptisch für Sie?

Ich lade Sie zu einem Selbstversuch ein

In diesem Jahr bin ich als Referentin beim online EFT Kongress dabei zum Thema Hochsensibilität. Für Sie nicht nur die Gelegenheit, mich am 31. Juli ab 10:00 Uhr für 48 Stunden einmal persönlich zu erleben, sondern auch, in einer Mitklopfrunde zum Thema hochsensible Wahrnehmung die unglaubliche Wirkung der Klopfakupressur mit Reframing selbst zu spüren. Den Text dafür habe ich exklusiv für dieses Klopfevent entwickelt, es handelt sich also um eine äußerst einmalige Angelegenheit, die Sie nicht verpassen sollten. Und es ist ein wirklich langer Text …

Das ganze ist vollkommen kostenlos

Alles, was Sie dafür tun müssen, ist sich für den Klopfkongress anmelden. Neben mir gibt es noch eine Menge anderer Referenten, die mit spannenden Themen (z. B. Geld, Schmerzen, Beziehungen, Kinder, Burnout, Trauma etc.) zum Mitklopfen einladen. Alle Interviews können Sie für 48 Stunden ansehen, danach sind Sie käuflich als Gesamtpaket mit den Skripten zu erwerben.

Der Klopfkongress startet am 23. Juli, weswegen ich diesen Blog einmal außer der Reihe schon früher veröffentliche. Mich erleben Sie wie gesagt ab dem 31. Juli, 10:00 Uhr für 48 Stunden.

Ich hoffe sehr, Sie haben Lust mitzumachen.

Schreiben Sie mir, wie Sie das Klopfen und das Reframing erlebt haben!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

Bild: Victor Filippov via Unsplash

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

Fordern Sie  hier Ihre Klopfanleitung an
und lernen Sie kostenlos die Basics der Klopfakupressur

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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