4 Ungewöhnliche Klopforte

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div.  sog. „Autoimmunkrankheiten“ (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

10. September 2017

Wenn Sie merken, dass Sie beim Lesen dieses Artikels in Stress geraten, klopfen Sie doch einfach beim Lesen Ihre Handkante, wie auf dem Foto gezeigt.

Sie wollen mehr wissen über das Klopfen und seine Wirkung? Möchten Sie Stress, Erschöpfung und Schwierigkeiten mit der Hochsensibilität bzw. Hochsensitivität auflösen? Lernen Sie kostenlos die Basics der Klopfakupressur.

Wer sagt denn eigentlich, dass man zum Klopfen immer zuhause auf dem Stuhl sitzen oder im Bett liegen sollte? Es gibt Alternativen, wirklich tolle Alternativen, finde ich. Sowieso gilt, dass Ihre Hochsensibilität Sie hier wunderbar unterstützen kann, weil sich die Effekte des Ortes für Sie vermutlich noch verstärken.  Hier stelle ich Ihnen meine besten vier ungewöhnlichen Klopforte vor:

1. Unterwegs

Zugegebenermaßen ist dies eigentlich kein richtiger Ort, weil er sich ja andauernd verändert. Bewegung durch Laufen und Gehen verändert das Gehirn, das haben Forscher herausgefunden. Durch das Auftreten der Füße sollen in den Adern Druckwellen entstehen, die für eine bessere Durchblutung des Gehirns sorgen. Bestimmt haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass ein einfacher Spaziergang dazu führen kann, dass man plötzlich in der Lage ist eine Entscheidung zu fällen, die man vorher nicht treffen konnte. Noch krassere Effekte soll es geben, wenn man joggt, dabei soll sich das Gehirn neu strukturieren – aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass Sie während des Joggens klopfen wollen, bzw. für mich als bekennende Nichtjoggerin fühlt sich allein die Vorstellung ziemlich anstrengend an …

Zurück zum Gehen: Es ist äußerst angenehm, sich langsam zu bewegen, während man klopft, denn beim Klopfen selbst führt man ja durch das Bewegen von einem Punkt zum nächsten eine Art von Bewegung aus, die insgesamt ein rundes Fließen ergeben. Probieren Sie das einfach einmal aus. Ich finde es ist insofern auch ganz praktisch, als dass Sie nicht allzuviel Rücksicht nehmen müssen auf andere Spaziergänger, bzw. falls Ihnen welche entgegenkommen, können Sie einfach Ihre Klopfsession kurz unterbrechen und wieder aufnehmen, wenn sie vorbei sind. Außerdem sind Sie dann an der frischen Luft, was per se ja schon mal gut ist. Natürlich können Sie auch zuhause herumwandern, wenn Ihre Wohnung das hergibt …

2. An einem Fluss

An einem Fluss zu sitzen, auf träge vorbeiziehendes Wasser zu blicken und dabei zu klopfen, hat etwas ganz Magisches. Ich finde, der Fluss des Wassers intensiviert den Klopffluss. Man hat das Gefühl, dass das, was man gerade beklopft, leichter mit dem Strom des Wassers davonfließt.

Falls Sie das Glück haben und die Sonne scheint gerade, gibt Ihnen vielleicht das Funkeln des Wassers genauso einen Energiekick wie mir. Sowieso denke ich, dass dadurch, dass Sie durch das Klopfen in einen besonders empfänglichen Zustand kommen, Sie auch das Wasser anders wahr- und aufnehmen. Außerdem gilt auch hier: Sie sind (höchstwahrscheinlich) an der frischen Luft und atmen tiefer ein- und aus.

3. Im Wald

Auch im Wald bekommt das Klopfen etwas Mysthisches. Das Grün der Bäume, die Stille, die Natur üben sowieso schon einen positiven Effekt auf uns aus und führen dazu, dass wir Stress loslassen, uns entspannen und beruhigen. Durch das Klopfen wird diese Beruhigung und Entspannung noch vertieft. Dazu kommen die Terpene in der Waldluft, die unserer Gesundheit besonders zuträglich sind und von denen wir dann durch tiefes Ein- und Ausatmen besonders viele aufnehmen.

Im Wald zu klopfen ist wie eine andere Welt zu betreten. Probieren Sie es einmal aus und erzählen uns von Ihren Erfahrungen. Ich bin sehr gespannt.

4. Unter der Dusche

Unter der Dusche zu klopfen gehört zu meinen krassesten Klopferfahrungen. Vermutlich liegt es daran, dass das fließende Wasser irgendetwas in unserem Gehirn in Gang setzt. Schließlich habe ich selbst unter der Dusche oft großartige Ideen.  Für diesen Artikel habe ich mal gegoogelt, woran das liegen könnte. Die Antwort war ganz einfach: beim Duschen braucht sich das Gehirn nicht nicht mit eingehenden Informationen in Form von Sinneseindrücken auseinanderzusetzen (bzw. weniger) und kann sich darum mit anderen Dingen beschäftigen.

Aber sowieso ist Wasser hervorragend dazu geeignet, Loslassprozesse zu unterstützen, meine KlientInnen trinken z. B. immer während des  Klopfakukpressur-Coachings reichlich Wasser. Es tut einfach gut und hilft, das Klopfen zu unterstützen. Und dieses vollkommen Strömende, das Sie unter der Dusche haben, ist wirklich etwas ganz Besonderes.

ABER ACHTUNG: Diese Intensität hat auch eine Kehrseite. Meine Erfahrung ist, dass sich beim Klopfen unter der Dusche Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben oder sich nicht so weit öffnen (denn ich klopfe meistens ja auch nur einen Satz.) Ich komme mit dieser Intensität an Gefühle, die sich sonst nicht zeigen. Das kann aber durchaus auch beängstigend sein. Darum kann ich Ihnen nur sagen: Probieren Sie das Klopfen unter der Dusche nicht, wenn Sie in einem labilen Zustand sind und nehmen Sie dazu keinen krassen Satz. Sonst schaden Sie sich mehr als dass Sie sich helfen.

Falls Sie mit dem Begriff „Klopfen“ gar nichts anfangen können, sehen Sie sich doch den nachstehenden Clip zur Klopfakupressur mal an und probieren Sie das Klopfen einfach einmal aus..

Haben Sie auch ungewöhnliche Klopforte? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare!

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

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