5 hochsensible Emotionen an der Kasse

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div.  sog. „Autoimmunkrankheiten“ (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

22. Januar 2017

Am liebsten möchte ich meine Zähne in den Plastikgriff meines Einkaufskorbs schlagen. Warumgeht es hier einfach nicht weiter? Was machen die Menschen vor mir eigentlich? Bezahlen heute alle mit Kreditkarten?

Sie haben es sicher erraten, ich stehe am Supermarkt in der Kasse und muss warten. In ganz banalen Situationen warten zu müssen kann ich überhaupt nicht ertragen. Am allerwenigsten im Supermarkt. In einer Schlange an der Kasse stehen zu müssen ruft bei mir allerhand Emotionen auf den Plan, die ich durchaus mit meiner Hochsensibilität in Verbindung bringe, da mein Freiheitsbedürfnis in dieser Situation stark eingeschränkt wird und ich mich häufig Grenzverletzungen aussetzen muss. Wie immer, wenn Gefühle im Spiel sind, wirkt meine Empfindsamkeit wie ein Brennglas, das alle vorhandenen Emotionen intensiviert. 5 Emotionen/Zustände habe ich beim heutigen Kassestehen identifiziert:

1. Absolute Machtlosigkeit

Im Grunde genommen ist das Schlangestehen Kontrollverlust pur, ich kann nichts unternehmen um das Schlangestehen zu beschleunigen, ich bin eingezwängt zwischen mehreren Menschen und muss warten, bis alle ihre Körbe und Wagen auf das Band gepackt und bezahlt haben (was wegen des immer häufigeren Einsatzes von Kreditkarten auch immer länger dauert). Nur wenig Handlungsoptionen bleiben da offen: entweder fluchtartig das Geschäft verlassen oder mich weigern, jemanden vorzulassen.

2. Bedrängnis

Zu der Machtlosigkeit gehört auch, dass ich mich häufig bedrängt fühle in Schlangen. Menschen, die hinter mir stehen, rammen mir ungeduldig ihre Wagen in die Fersen oder kommen mir auf andere Weise so nah, dass ich ihre Körper wie eine große massige Gegenwart in meinem Rücken spüre (wenn es ganz schlimm kommt, sogar ihren Atem) - Bedrohung pur. Das Blödeste ist, dass ich in einer solchen Situation schwerlich zu einem fremden Menschen sagen kann „Können Sie bitte etwas Abstand halten?“ Ich habe das einmal getan. Alles was daraufhin passierte, war, dass mehrere Menschen hinter mir begannen, sich über mich lustig zu machen. Aber immerhin habe ich eine Notfalltaktik entwickelt, die hilft. In so einem Fall mache ich nun einen Schritt zur Seite, wenn die räumlichen Gegebenheiten es zulassen, so dass die Person nicht mehr direkt hinter mir steht. Zumindest gibt es nun keinen unerwünschten Körperkontakt mehr - wozu ich durchaus den Atem einer fremden Person in meinem Nacken zähle.

3. Kollektive Schlangenhass-Energie

Vor ein paar Tagen war ich beim Bio-Metzger meines Viertels. Der Metzger ist derzeit ohne Verkaufshilfe und bedient seine Kunden allein. Dort kann es ohne weiteres passieren, dass ich 20 Minuten warten muss, bis ich an die Reihe komme, weil die meisten Menschen im Gegensatz zu mir viel einkaufen. Dort macht mir das Schlangestehen nichts aus. Es ist ein bisschen wie in meiner Kindheit. Man wartet eben, bis man dran ist. Da freue ich mich über die Musik im Radio und stehe herum, habe nicht das Gefühl, meine Lebenszeit zu vergeuden. Gestern wurde mir dann schlagartig klar, dass es an den Menschen in der Schlange liegt, jedeR, der/die in diesem Geschäft einkauft, weiß, dass er/sie dort vielleicht warten muss, nimmt dies jedoch von vornherein in Kauf. Im Supermarkt ist es aber einfach anders. Dort will niemand Schlange stehen, es herrscht eine allgemeine Ungeduld, die ich vermutlich mit meinen feinen Antennen sofort aufnehme.

4. Meine eigene Ungeduld

Ungeduld ist vielleicht meine größte Schwäche. Zum Teil ist sie sicherlich anerzogen (den Antreiber „Beeil dich“ habe ich ganz bestimmt von meiner Mutter übernommen), aber ich bin eben auch kein ruhiger oder phlegmatischer Mensch. Bei mir geht immer alles schnell. Ich stehe auf und bin fertig. Andere Menschen nervt das manchmal. Und mich nervt es, wenn ich immer warten muss. Was letzten Endes wieder zu tun hat mit der unter Punkt 1 erwähnten Machtlosigkeit. Es erscheint mir dann so, als könne ich mein eigenes Tempo nicht leben. Ich bin mir aber schon bewusst, dass es hier für mich noch sehr viel Verbesserungsbedarf gibt. Vielleicht sollte ich alle auferzwungenen Wartemomente als glückliche Momente des zur-Ruhe-kommens betrachten? Wer weiß, wo ich hinkäme, wenn ich mir tempomäßig völlig selbst überlassen bliebe?

5. Rücksicht

Zurück zur Kasse. Da stehe ich in einer Schlange, die sich wie ein Wurm durch den halben Supermarkt windet (was die Kassiererin nicht sehen kann wegen der vielen herumstehenden Waren). Eigentlich wäre es ein leichtes, einfach mal darum zu bitten, eine weitere Kasse aufzumachen. Ich tue es aber nur ganz, ganz, ganz selten. Und das hat definitiv mit meiner Hochsensibilität zu tun: Ich weiß, wie es sich für mich anfühlt, bedrängt zu werden, das ist Stress pur. Und darum möchte ich die Kassiererin nicht bedrängen und halte lieber meine eigene Bedrängnis aus …

Wie halten Sie es an der Kasse? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Bis bald! Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

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Bild: Pixabay

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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15 Kommentare

  1. Michaela

    Bei mir kommt eher der Schock beim Zahlen aber ich muß dazu sagen das bei uns am Land der Hofer am Nachmittag total leer ist. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Aber wenn ich mich an meinen Stadt Zeiten zurück erinnere verstehe ich sehr gut was du schreibst.

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank Michaela. Ich hasse es vor allem, wenn man mir den Wagen in die Hacken rammt … 😉

      Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  2. Gertrud Dorothea

    Hallo Monika,
    das Gefühl, an der Supermarktkasse in der Schlange zu stehen und bedrägt zu werden, kenne ich auch sehr gut.
    Das ist bei mir immer Tagesformabhängig, mal mehr, mal weniger stressig.
    Mittlerweile schaffe ich es aber ganz gut, mich abzugrenzen.
    Wegen meiner hochsensiblen Nase ist es für mich ( fast) unerträglich, im Metzger Laden warten zu müssen.
    Z.B.: wenn der Metzger Freitags Erbsensuppe für Samstags vorkocht rieche ich das auf 300 m Entfernung und meide diesen Dunstkreis.
    Liebe Grüße
    Gertrud

    Antworten
    • Monika Richrath

      Ich weiß ganz genau, was du meinst, Gertrud. Diesen Erbsensuppengeruch kann ich auch nicht ausstehen. Zum Glück kocht mein Metzger keine Erbsensuppe 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  3. Claudia

    Ich habe sehr viel Geduld, weil ich mir vor jedem Einkauf sage: „Wer keine Zeit hat jetzt einkaufen zu gehen, bleibt am Besten draußen“. Das ist natürlich nicht der Fall und so werde ich immer wieder in meiner eigenen Mittagspause um „vorlassen“ gebeten, was ich ablehne, denn ich habe selbst Pause. Ich spüre die Ungeduld und Aggressionen der Menschen um mich herum, was mich wahnsinnig macht, dennoch bleibe ich gelassen. Ich frage nie! ob ich vorgelassen werde, ich frage auch nie! ob noch eine Kasse geöffnet werden kann. Ich warte einfach…. Und lasse die Menschen über mich ergehen. Die Nähe , der ich nicht entkommen kann finde ich erdrückend. Hier ist es allerdings so, dass ich ab und an meinen Hintermann frage ob er vielleicht möchte, dass ich ihn huckepack nehme- dann hält „er“ Abstand. Keine einfache Situation und die meisten Menschen verstehen das auch nicht.

    Antworten
    • Monika Richrath

      Danke Claudia, wirklich blöd, dass die AufdiePellerücker kein Verständnis haben für ihre Grenzüberschreitungen …:-( Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  4. Kati F.

    Hallo 🙂
    Für mich habe ich heraus gefunden, dass es sich am besten „anfühlt“, lieber etwas weiter zu fahren und a) in einem ruhigeren Geschäft einzukaufen und b) zu beobachten, zu welchen Zeiten es nicht so voll ist. Das funktioniert recht gut, mit Ausnahme der Weihnachtszeit. Zur Ablenkung in der Warteschlange, hilft es mir, meine Aufmerksamkeit auf Personen und Gegebenheiten zu richten. Zu beobachten, was andere machen, zu schauen, was sie so anhaben, ob ich z. B. Handtaschenfarben öfter sehe, als andere, oder ähnliches.
    Auch wenn es doch mal etwas stressiger sein sollte, mich auch mal zu zwingen, trotzdem zu lächeln. Zusätzlich habe ich das Internet-Shopping für mich entdeckt, Drogerie-Artikel ( z. B. Rossmann-Online Shop , Supermarkt „my time“) und mehr kaufe ich inzwischen dort auf Vorrat – das spart Zeit beim Shoppen im Laden und lässt mir mehr Freiräume.

    Das Warten kommt mir nun beinahe nur noch in Wartezimmern von Arztpraxen unangenehmer vor. Dort liegt mittlerweile auch viel Aggression im Raum, wenn viele sich benachteiligt vorkommen, ihnen die Wartezeit zu lang erscheint usw. Manche benehmen sich dann auch für mein Verständnis zu dominant. Auch die Gerüche sind teilweise schwer zu ertragen. Da ging es mir schon öfter so, dass ich hinaus gehen musste, sonst wäre ich umgekippt.

    Dir alles Gute. Viele Grüße
    Kati

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank, Kati. Das sind ja super Tipps!

      Ich sitze ganz gern in Arztpraxen, weil ich da (meistens) mal ungeniert in Frauenzeitschriften schmökern kann … 😉 Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  5. Gertrud Dorothea

    Alles sehr interessant, wie unterschiedlich jeder Mensch mit der Hochsensibilität umgeht.
    Worüber ich mich sehr freue, ist,das ich mit meinen „Problemen“ nicht alleine bin und das stärkt mein Selbstbewußtsein.
    Im letzten Jahr durfte ich bezgl.HSP soooooo viiiiiel lernen. Gut das HS langsam aus der „psychischen Störungen-Schublade“ heraus tritt.
    Es gibt noch viel zu tun. Je öffendlicher HS wird,um so Normaler wird es.
    Liebe Grüße Gertrud

    Antworten
  6. Eva

    Danke für den Artikel, Monika.

    Das Warten an der Kasse mit Optionen auf längere Wartezeiten („Herr Müller, Storno an Kasse X“, Kassenrolle alle, Diskussionen und Gemütsmenschen vor mir, die nicht wissen, wo sie ihren Geldbeitel haben und danach gemütlich suchen) kann ich nicht ab. Ich selber möchte beim Bezahlen so schnell wie möglich durch sein.
    Dazu Enge vor und hinter mir und kein Entrinnen. Ich gehe daher am liebsten in den Supermarkt, wenn dort wenig los ist und ich habe einen Stamm-Supermarkt mit sehr freundlichen Kassiererinnen, was es mir angenehmer macht.
    Und ich frage auch recht oft ob man eine weitere Kasse öffnen könnte, das wid dann auch fast immer gemacht, damit habe ich gute Erfahrungen.

    Erst jetzt wird mir bewusst, dass es wohl mit dem Kontrollverlust und der Hochsensibilität zu tun hat. Danke für die Anregung!
    Viele Grüße
    Eva

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank, Eva! Das ist mir übrigens auch erst beim Schreiben des Artikels klar geworden 😉 Danke, auch für den Hinweis mit dem Nachfragen – ich sollte da mal öfter über meinen eigenen Schatten springen … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  7. Matthias Somavakien

    Sehr intressanter Artikel, ich glaube auch, dass es viel schwerer ist, wenn man Hochsensibel ist. Ich empfinde es anders als du beschreibst und hoffe ich kann damit den einen oder anderen inspirieren.

    Wenn ich an der Kasse stehe und ich sehe sie ist recht lang, dann bestell ich mir meist einfach, dass eine weitere Kasse geöffnet wird, was zu 99% auch immer funktioniert. Ich bleibe bei mir in Gedanken und weiß, dass ich diese Realität steuere egal was ist. Falls es mal nicht klappt, dann nutze ich die Zeit für mich, was denke ich gerade? Was könnte ich energetisch an mir umbauen, während ich warte? usw. Ich nutze also jeden Moment um meine Realität weiter zu gestalten, wie ich es möchte. Seitdem ich Energiearbeit in mein Alltag brachte, hat sich alles verändert.

    Wenn ich dann doch mal in der Schlange stehe und wie du sagst diese Negative Energie spüre, dann nehme ich diese oft wahr und wandel sie für mich in Energie, die mir gut tut. Im Ursprung ist alles Energie und ich entscheide, wie sie mir gut tut. Für mich gibt es da nichts schlechtes.

    Früher war ich auch ungeduldig, aber ich hab gelernt, dass die Aussenwelt mein Spiegelbild ist und hab geschaut, wo ich im Leben ungeduldig bin oder was mir diese Situation jetzt sagen will. Seitdem ich das mache bin ich nun gechillter wie der Rest der Gruppe.
    Meine Freunde sagen auch gern, ich habe meinen eigenen Laufstil entwirckelt, nämlich den Jamaika Laufstil 😉

    Kurzum empfinde ich einkaufen als ein Abenteuer, lasse mich drauf ein und erlebe immer etwas tolles.

    Freue mich über Feedback egal welcher Sorte 🙂

    Liebe Grüße

    Matze Somavakien

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank, lieber Matze. Eigentlich gehe ich auch sehr gerne einkaufen 😉 Nur mit der Geduld hapert es bei mir wirklich …Vielen Dank für die Tipps, ich versuche das mal in der nächsten Schlange umzusetzen … Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  8. Tina

    Oha, das spricht mir aus der Seele! 🙂 Gerade die aufdringliche Nähe der hinter mir stehenden empfinde ich oft als unerträglich. Einmal hatte ich das Gefühl es keine Sekunde länger mehr aushalten zu können, und habe den auf Tuchfühlung hinter mir stehenden Mann höflich gebeten, ob er etwas Abstand halten könne.
    Da ging das Theater los – seine Frau stand dabei und die haben sich auch „lustig“ gemacht und die ganze Zeit ihre „Witze“ gerissen und Bemerkungen gemacht bis ich mit meinen Sachen durch war.
    Was für arme Leute, die null Empathie besitzen und sich auf anderer Leute Kosten amüsieren müssen ….
    Ich mache es inzwischen so, dass ich auch für kleinere Einkäufe einen Wagen mitnehme, was ich sonst vermieden habe. Den stelle ich dann an der Kasse HINTER mich, wo ich ja den Abstand zu meinem Vordermann/-Frau selber bestimmen und die hinter mir wunderbar auf Distanz halten kann.
    Neulich hatte ich mal wieder nicht dran gedacht, da kam so ein furchtbar nach Zigarettenqualm stinkender Mann hinter mir auch bedenklich nahe. Ich habe mich seitlich hingestellt, den ihm zugewandten Arm in die Hüfte gestützt und so weit es ging den Ellbogen ausgestreckt. Hat wenigstens ein kleines bisschen gebracht …

    Neben den auf-die-Pelle-Rückern nervt mich einkaufen aber allgemein. Ich gerate sofort ins Schwitzen wenn ich ein Geschäft betrete, weiche in die Luft hustenden und rotzenden Menschen aus und wechsle die Gänge ständig, und mich nervt die Etikettenleserei, die ich aber wg. diverser Unverträglichkeiten einfach machen muss.
    In Bioläden hab ich das Problem komischerweise auch nicht so intensiv, aber trotzdem bestelle ich immer mehr im Internet, auch Lebensmittel.
    Komplett lässt sich der wöchentliche Einkauf im Supermarkt aber nicht vermeiden, doch ich gehe zu Zeiten wo üblicherweise am wenigsten los ist. Ich bin in der glücklichen Lage, mir das aussuchen zu können. 😉

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank, Tina, das ist ja ein guter Tipp 🙂 Den werde ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

      Ich gehe interessanterweise total gerne einkaufen eigentlich – sogar in den Supermarkt 🙂 Das ist irgendwie immer ein kleines Fest … Jetzt habe ich soviel schöne Tipps bekommen, da komme ich demnächst bestimmt noch besser zurecht mit dem Schlangestehen … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten

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