An alle, die mit ihrer Energie haushalten wollen
- aber nicht wissen wo sie anfangen sollen

Kennst du auch das Gefühl, abends nach Hause zu kommen und dich wie ausgesaugt zu fühlen? Als ob die Ereignisse dieses Tages dich deine ganze Energie gekostet hätten und du dir gerade noch etwas zu essen machen kannst, um dann völlig erschöpft auf die Couch zu fallen.

Das Fernsehprogramm nimmst du kaum wirklich wahr, zappst dich so durch bevor du endlich ins Bett gehst um wie ein Stein zu schlafen oder im Gegenteil, die halbe Nacht wach zu liegen.

Wenn es dir so geht, möchtest du vielleicht auch mit deiner Energie besser haushalten, weißt aber nicht wo du anfangen sollst.

 

Deine Verpflichtungen scheinen dir ja kaum eine Wahl zu lassen. Du hast wahrscheinlich auch so schon kaum Zeit für irgendwelche Aktivitäten und selbst wenn, fühlst du dich meist viel zu müde dafür. Deine “Energie zu managen” scheint vielleicht gerade dein kleinstes Problem.

 

Kann es sein, dass du in einem Teufelskreis gefangen bist? Das du in einem Hamsterrad rennst und rennst, bis dir die Puste irgendwann ausgeht?

 

In diesem Artikel bekommst du vielleicht ein paar Impulse, wie du sofort beginnen kannst, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Wie du das Hamsterrad ein wenig langsamer drehen lassen kannst.

Was Energie ist und wie wir sie bekommen

Unsere Energie ist das Geschenk unseres Lebens. Sie ist einfach da.

 

Der Philosoph Arthur Schoppenhauer soll gesagt haben: “Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

 

Wir können diese Energie also sehr einfach nehmen doch wir wissen nicht woher sie kommt. Wir können sie nicht recyclen oder künstlich herstellen. Sie ist eines der letzten großen Mysterien.

 

Im asiatischen wird sie auch Chi genannt. Ein anderer Ausdruck ist Prana. Ich verwende hier jetzt mal Lebensenergie oder Vitalität.

 

Bei Wikipedia lesen wir: “Die Vitalität (lat.: vitalis: lebensfähig) eines Organismus wird dadurch bestimmt, wie gut dieser es schafft, sich an seine Umgebung anzupassen bzw. seine Umgebung zu nutzen. Man versteht dabei unter Vitalität die Fähigkeit, unter den vorgefundenen Umweltbedingungen zu gedeihen und zu überleben.

Beim Menschen wird unter Vitalität die geschlechts- und alterstypische Funktionsfähigkeit und Befindlichkeit verstanden. Es handelt sich um eine biopsychosoziale Perspektive, die das Körperliche, Mentale, Emotionale und die soziale Bezogenheit erfasst.”

 

Diese Definition ist sehr ganzheitlich, denn in der Tat ist unsere Lebensenergie nicht etwas rein körperliches. Ein Mensch, der in völliger Isolation gehalten wird, geht ein, wie eine Blume ohne Licht verwelkt. Kein Wunder, dass Einzelhaft auch eine Foltermethode ist.

 

Doch die Energie ist auch nicht etwas rein mentales, spirituelles. Schlaf und Nahrung sind für unseren Körper lebensnotwendig. Der Körper braucht Nahrung um Energie daraus zu gewinnen und den Schlaf   

um sich zu erholen.

 

Das führt doch zu der Frage, wie wir diese Energie überhaupt verbrauchen?

 

Wie wir Energie verbrauchen

Unser Körper braucht Energie, damit die Zellen arbeiten können. Bewegung ist die offensichtlichste Tätigkeit, die Energie verbraucht. Das kennst du sicher vom Sport.

 

Doch auch unsere Organe brauchen Energie. Sie verrichten 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche ihre Arbeit ohne dass wir etwas dazu tun müssten. Besonders die Atmungsorgane, der Blutkreislauf und die Verdauung arbeiten ununterbrochen für uns.

 

Von der Energiemenge, die ein Mensch in 24 Stunden, in völliger Ruhe und im Liegen zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und für den Grundstoffwechsel (Herztätigkeit, Atmung etc.) im Durchschnitt benötigt, entfallen 60% auf die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Körpertemperatur.

 

Diesen Energieverbrauch können wir nur in geringem Umfang beeinflussen. Für uns als hochsensible Menschen ist ein anderer “Verbraucher” viel interessanter: unser Gehirn.

 

Das Gehirn verbraucht im Ruhezustand des Körpers fast ein fünftel der zur Verfügung stehenden Energie und ist nach den Muskeln und der Leber, der dritt größte Energie-Verbraucher in unserem Organismus.

Nur ein geringer Anteil davon ist für das Denken notwendig, die meiste Energie wird benötigt, um die allgemeinen Funktionen des Körpers zu steuern, wie Atmen, Verdauung, usw.

 

Das Gehirn verwaltet auch, wer wann wieviel Energie im Körper bekommt und es handelt dabei durchaus egoistisch. Erst will es selbst mit Energie versorgt sein, dann werden die anderen Teile des Körpers versorgt. Denn wenn das Gehirn nicht genug Energie erhält, drohen Ohnmacht und Koma.

 

Diese Steuermechanismen wurden in verschiedensten Untersuchungen nachgewiesen, denn unter extremen Hungerbedingungen, verlieren die Organe bis zu 40 Prozent an Substanz, während das Gehirn nur um 1 - 2 Prozent schrumpft.

 

Interessant ist auch, dass das Gehirn nur etwa 2 Prozent des Körpergewichts eines Menschen ausmacht, aber rund die Hälft der über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate als Energie für sich beansprucht. Unter normalen Bedingungen verbraucht es sogar ⅔ der Blutglucose, unter Stress entzieht das Gehirn dem Blut sogar fast 90 Prozent dieses Energieträgers.

 

Das Gehirn kann weder Energie speichern, noch selbst erzeugen. Es ist auf die Versorgung durch den Körper angewiesen und kann deswegen auch die Energieverteilung lenken.

 

Bei Stress wird im Körper das Hormon Cortisol produziert. Es kann den Mechanismus der Energieaufnahme durch das Gehirn blockieren. In der Evolution war Cortisol zusammen mit dem Adrenalin dazu da, in brenzligen Situationen die Organe für Kampf oder Flucht optimal zu versorgen. In diesem Fall wird das Gehirn niedriger priorisiert bei der Energieverteilung.

 

Besonders viel Cortisol produziert der Körper z.B. bei posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen. Und auch bei hochsensiblen Menschen scheint der Cortisol-Spiegel höher als im Durchschnitt!

 

Wie wir anfangen können mit unserer Energie hauszuhalten

 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wir diese Informationen nutzen können, um mit unserer Energie über den Tag besser hauszuhalten.

 

Und hier gibt es zwei Punkte mit denen du sofort beginnen kannst: die Energiezufuhr erhöhen und den Cortisol-Spiegel senken.

 

Bei der Energiezufuhr macht es nicht nur die Menge, sondern besonders die Qualität der Lebensmittel. Auch wenn die Brennwerte rechnerisch gleich scheinen, ist dir sicher schon aufgefallen, dass du dich nach manchem Essen fitter fühlst und nach manch anderem einfach voll ohne dich vitaler zu fühlen.

 

Viele hochsensible Menschen reagieren auch sehr stark auf Belastungen in der Nahrung, z.B. durch Pestizide, Dünger und Verpackungsrückstände.

 

Du kannst also die verwertbare Energie steigern, in dem du für deine Ernährung besonders auf Lebensmittel setzt, die möglichst frei von Rückständen sind und dir gut tun. Ein Booster ist der Verzicht auf zugesetzte Zucker, doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel.

 

Der zweite Punkt, an dem du sofort ansetzen kannst, um deine Energie zu steigern, ist deinen Cortisol-Spiegel zu senken.

 

Und eine der wirksamsten Methoden dazu ist so schnell und einfach, dass das wirklich jeder kann: die 5-Minuten Meditation.

 

Diese rund 3000 Jahre alte Technik hat je nach Ausführung einen nachgewiesener Maßen positiven Effekt auf unser Gehirn, bremst den Alterungsprozess und reduziert der Cortisol-Spiegel, während die Produktion von Serotonin und Melatonin, die Entspannungs-Hormone, angeregt wird.

 

Um zu meditieren brauchst du keine Hilfsmittel und keinen besonderen Ort.

 

Es ist ganz einfach: Setze dich aufrecht hin. Der Rücken sollte frei sein, also nicht angelehnt. Du kannst deine Augen ruhig geöffnet lassen. Richte deinen Blick auf einen beliebigen Punkt in die Ferne, der Still steht. So kannst du in fast jeder Umgebung unauffällig meditieren.

Nun richte deinen Blick nach innen. Achte auf deine Atmung. Atme tief in deinen Bauch ein und atme langsam wieder aus. Die Ausatmung dauert idealerweise doppelt so lang, wie das einatmen. Du kannst am Anfang da ruhig mitzählen.

 

Das ist auch schon alles. Kein Hokuspokus, keine Räucherstäbchen.

 

Mache das 5 Minuten am Tag. 5 Minuten zum Beispiel in der Mittagspause oder nach dem Aufstehen, um deinen Cortisol-Spiegel zu senken, deinem Gehirn die Aufnahme von Energie zu erleichtern und dich auch an ereignisreichen Tagen kraftvoll und ausgeglichen zu fühlen.  

 

Nimm an der 5-Tage Energie-Management Challenge für hochsensible Menschen teil

Wir als hochsensible Menschen verarbeiten auf Grund unserer Veranlagung, unsere Sinneseindrücke intensiver. Diese intensive Verarbeitung braucht zusätzliche Energie. Daher ist es umso wichtiger, dass wir gut mit unseren Kräften haushalten können. Denn dann fühlen wir uns am Ende eines ereignisreichen Tages immer noch kraftvoll und ausgeglichen.

 

Nimm mit anderen HSP an dieser kostenlosen Challenge teil. Erhalte fünf Tage lang kurze Impulse und Aufgaben, die dich herausfordern, dein Energie-Management mal genau unter die Lupe zu nehmen und für dich einen Plan zu entwerfen um die Aktivitäten noch öfter in dein Leben zu integrieren, die dir nachhaltig Kraft geben.  

 

Sei jetzt dabei unter https://einfach-hochsensibel.de/emc

Jean-Christoph von Oertzen

Jean-Christoph von Oertzen

Mein Name ist Jean-Christoph von Oertzen und als Coach unterstütze ich hochsensible Menschen dabei, ihre Veranlagung als Segen zu sehen und mit den Herausforderungen leichter umgehen zu können.

Ich erreiche das, in dem ich dabei auch Pfeil und Bogen als Coaching Instrumente verwende.

Solopreneur bin ich seit 2011 und haben in dieser Zeit schon über 1000 Menschen auf ihrem Weg mit Pfeil und Bogen als Trainer und Coach begleitet.

Balanced-Mind-Bogenschießen https://bogenblog.de/bma

Podcast https://einfach-hochsensibel.de

 

Daraus ist mein Balanced Mind Konzept zum Bogenschießen entstanden, eine westlich-meditative Art von Bogenschießen, durch die besonders hochsensible Menschen zu mehr Selbst-Bewusstsein, Selbst-Vertrauen und so zu mehr Freiheit in ihrem Leben gelangen können.

 

In meinem Podcast “einfach hochsensibel” bekommst du jede Woche Tipps, Tricks und Strategien für den Umgang mit deiner Hochsensibilität.

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig