Rückzug – ein Geschenk an dich selbst

Rückzug – ein Geschenk an dich selbst

Das Jahresende naht, die Tage werden kürzer, die Abende länger. Das Wetter, nass, kalt und unfreundlich. Wie reagierst du darauf? Ziehst du dich zurück oder stürzt du dich in den vorweihnachtlichen Rummel?

Rückzug oder Shopping

Viele Menschen verfallen ob der dunklen Jahreszeit und der mangelnden Sonne in eine trübe Stimmung und passen ihren Gemütszustand unbewusst dem grauen Himmel an. Du als hochsensible Person nimmst die allgemein negative Stimmung der Menschen in deinem Energiefeld wahr, ob du dich nun in den Shoppingrummel stürzt oder dich daheim in der Wohnung aufhältst. Und eh du dich versiehst, fällst auch du den trüben Gedanken zum Opfer. Doch du kannst deinen Blickwinkel ändern, der negativen Energie trotzen und das Positive an dieser Jahreszeit entdecken: Es ist der ideale Zeitpunkt für einen Rückzug. Du hast die Chance, über dein Leben nachzudenken und deine jetzige Situation zu analysieren. Die Natur macht es uns vor – warum machen wir Menschen es ihr nicht nach und hetzen von Termin zu Termin, von Shoppingcenter zu  Weihnachtsmarkt?

Angst vor dir selbst

Vielleicht ist es die Angst, beim Nachdenken auf Dinge zu stossen, die du nicht gut an dir findest. Oder du bemerkst, dass du schlecht abschneidest, wenn du dich mit anderen vergleichst, was dich als Versager fühlen lässt. Ein Gefühl, das du unbedingt vermeiden willst. Also stürzt du dich in den Weihnachtstrubel, um davor zu flüchten. Doch als
hochsensibler Mensch nimmst du dort all die Emotionen und den Weihnachtsstress der anderen Menschen wahr, was dich in deinem Innern nicht zur Ruhe kommen lässt und dich viel Kraft kostet, willst du dich davor schützen. Die Flucht vor dir selbst ist also ein Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg, denn du nimmst immer dich selbst mit, egal, wohin du gehst und wie lange du dich mit anderen Dingen ablenkst. Irgendeinmal wird sich deine Seele unmissverständlich bei dir melden und dir klar zu verstehen geben, dass du in deinem Leben etwas ändern musst. Warum also nicht gleich jetzt hinhören, bevor du dich in der Rehabilitationsklinik wiederfindest, dich dein geliebter Partner/Partnerin verlässt oder du deinen Job verlierst?

Sei nachsichtig

Wenn du dich mutig zur Innenschau bereit erklärst, dann sei ehrlich zu dir und verurteile dich nicht. Du hast jeden Tag des vergangenen Jahres stets dein Bestes gegeben – so wie es gerade eben zu dieser Zeit für dich möglich war. Du hast Entscheide getroffen mit dem Wissen, über das du zu diesem Zeitpunkt verfügt hast. Sei nachsichtig mit dir selbst. Wichtig ist auch, dass du dich nicht mit anderen vergleichst. Wenn ich Menschen sehe, die etwas haben, nach dem ich mich sehne, werde ich nicht neidisch, sondern freue mich für sie. Ja, es gibt mir sogar Mut, wenn ich Menschen treffe, die an dem Punkt ihres Lebens sind, den ich zurzeit anstrebe und die es geschafft haben. Ich denke mir dann: Wenn sie es geschafft haben, dann kann ich es auch! Ich lasse sie ihr Glück geniessen und gönne es ihnen.

Dankbarkeit

Bei deinem Rückblick schau stets auf einen positiven Aspekt. Wenn ich meinen Bereich «Partnerschaft» anschaue, dann bin ich Ende dieses Jahres Single, obwohl ich mir von ganzem Herzen einen neuen Partner wünsche. Das könnte mich betrüben, doch ich blicke auf das, was im vergangenen Jahr geschah: Ich hatte den Mut, einem Mann meine Liebe zu gestehen. Er konnte diese zwar nicht erwidern, doch ich verfüge jetzt über Klarheit, bin nicht mehr Opfer meiner Phantasien und kann so offen in die Zukunft schauen. Auch wenn du einen scheinbaren «Misserfolg» im vergangenen Jahr hattest, wirst auch du darin eine Kleinigkeit finden, die gut für dich ist. Sei dankbar dafür. Vielleicht entscheidest du dich auch dazu, dich jeden Tag beim Universum (oder einer dir nahestehenden Gottheit) zu bedanken. Das erhöht deine Schwingung und du ziehst weiter gute Dinge an. Zähle dir am Morgen fünf Dinge auf, für die du in deinem Leben dankbar bist. Du wirst sehen, wie reich du bereits bist!

Fokussiere dich dabei auf die alltäglichen Dinge, zum Beispiel dass du ohne fremde Hilfe aufstehen kannst, dass du gesund bist, dass deine Heizung funktioniert oder dass du warme Winterkleider besitzt. So startest du bereits mit einem positiven Gefühl in deinen neuen Tag. Als hochsensible Person sendest du zudem mehr deiner guten Energie ins Aussen als der Durchschnittsmensch. Mit dieser kleinen Übung bescherst du also nicht nur dir Gutes, sondern beflügelst mit deiner erhöhten Schwingung ebenfalls die Menschen in deinem Umfeld – und das bereits am frühen Morgen.

Ich bin es nicht wert

Vielleicht scheust du dich auch vor einer ehrlichen Rückschau, weil du dann erkennen könnest, dass sich einer oder mehrere deiner Herzenswünsche noch nicht erfüllt haben. Das ist nicht einfach zu verdauen. Doch auch hier ist ein ehrliches Bewusstsein besser als dich selbst zu belügen. Vielfach gründen unerfüllte Herzenswünsche auf einem mangelnden Selbstwert, der Satz «ich bin es nicht wert» oder «ich bin nicht gut genug» sagen wir uns unbewusst wie ein Mantra immer wieder auf. Ein solcher Glaubenssatz, der tief in deinem Innern verankert ist und meist aus deiner Kindheit stammt, ist nicht leicht loszuwerden. Doch auch hier kannst du damit beginnen, deinen Blickwinkel auf das richten, das bereits gut läuft in deinem Leben. Zähle dir am Abend drei Dinge auf, die du heute gut gemacht hast (z. B. bist du für dich eingestanden, du hast dir eine Pause gegönnt am Nachmittag) und drei Dinge, die dich heute glücklich machten (z. B. dass dir jemand im Bus ein Lächeln schenkte, dass du ein feines Mittagessen geniessen konntest). Es sind diese kleinen Dinge in deinen Gedanken, die du ändern kannst. Schritt für Schritt. Tag für Tag. Es kostet dich keinen Cent, nur die Bereitschaft, einen neuen Weg einzuschlagen. Und nach einer Weile wirst du vielleicht bemerken, dass du dich verändert hast – zu der Person, die bereit ist, ihren Herzenswunsch anzuziehen.

Du alleine hast es in der Hand

Vielleicht ist es an der Zeit, dass du dich (wieder) einmal selbst beschenkst. Gönne dir die Zeit für eine ehrliche Rückschau während dieser Winterzeit. Packe die Gelegenheit, um die Weichen für ein neues, besseres Jahr zu stellen. Du alleine hast es in der Hand, dein Leben in eine positivere Richtung zu lenken. Wenn du es nicht tust, wer tut es dann für dich?

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spürst deinen Körper wieder mehr. Du fühlst klarer, was du willst und was du dir wünschst.

Claudine Birbaum

Claudine Birbaum

Edition Birbaum

 

Short-Bio:

 

  • 20 Jahre in der Schweizer Finanzindustrie tätig
  • heute: Expertin für Intuition und Schriftstellerin
  • Nebenamt: Berufsschullehrerin
  • meine Energie hole ich mir: auf meiner Yogamatte, joggend durch den Wald, auf dem Segelboot und in der Natur
  • Ausbildung: Betriebsökonomin, Executive Master in Banking & Finance, Berufsschullehrerin

 

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