Wie Liebe sich anfühlt

Wie Liebe sich anfühlt

Letzte Woche konnten Sie keinen neuen Blogbeitrag von mir lesen – und das lag nicht daran, dass mir etwa die Ideen ausgegangen sind (im Gegenteil, ich habe bestimmt drei neue Artikelideen in der Woche). Nein, der Grund, weswegen Sie nichts von mir gelesen haben, ist der simplen Tatsache zuzuschreiben, dass das Leben mich einfach überrannt hat und ich mich mit schrägen Gefühlen und Symptomen auseinandersetzen muss. Vergangene Woche war ich einfach nicht in der Lage, einen Blogbeitrag zu verfassen.

Ich kann nicht denken.

Ich kann mich nicht konzentrieren.

Ich kann nicht essen.

Ich kann nicht schlafen.

Am liebsten wäre ich immerzu mit ihr zusammen.

Sie ahnen es vielleicht schon. Ich habe mich verliebt. Mit Haut und Haar.

Und während ich alle Symptome einer Liebeskrankheit durchlaufe, gibt es doch einen kleinen Teil in mir, der mir selbst ein bisschen amüsiert von oben zusieht.

Das Seltsame ist, dass ich auf all das vollkommen unvorbereitet bin. Sehr sonderbar, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich schon länger auf der Suche bin und mich wieder verlieben wollte.

Das bringt natürlich allerhand Herausforderungen mit sich, gerade auch in Sachen Hochsensibilität, Liebe an sich ist megastressig.

Ich habe vollkommen vergessen, wie sich das anfühlt, mitten in der Nacht aufzuwachen und vor lauter Sehnsucht und Herzklopfen nicht mehr einschlafen zu können. Oder wie mir der Hals eng wird und ich nicht mehr essen kann, wegen eines Blicks von ihr. Oder wie man dauernd weiche Beine hat.

Ich habe auch vergessen, wie unglaublich verletzlich man sich am Anfang einer neuen Liebe fühlt, wie ängstlich, wie bedroht. Wie die inneren Wächter anfangen, Amok zu laufen. (In meiner Vorstellung sind das kleine aufgeregte Kerle, die eine Rüstung tragen und mit einem Speer herumfuchteln.)

Es erstaunt mich selbst, wie angsteinflößend sich das anfühlt, die relative Sicherheit und Geborgenheit meiner Singleexistenz einfach so aufzugeben, obwohl ich so viele Jahre daran gearbeitet habe, den jetzigen Zustand zu erreichen, in dem ich sagen kann (und zwar aus voller Überzeugung): Ich bin ein glücklicher Single. Ohne auch nur einen Gedanken an die Konsequenzen zu verschwenden, habe ich diesen Zustand fortgeworfen. Was nicht bedeutet, dass damit meine Ängste einfach so verpufft wären. Ganz im Gegenteil: die arbeiten jetzt eher im Untergrund und kommen nur dann und wann nach oben.

Zum Glück verfüge ich mittlerweile über genug emotionales Rüstzeug, um besser damit fertig zu werden. Und mich zu trauen, mich einzulassen. Trotz meiner schwierigen Bindungsvergangenheit. Alle möglichen Bindungstraumata springen auf und fordern meine Aufmerksamkeit. Daher muss ich jetzt gerade sehr viel und oft für mich selbst klopfen. Anders geht es nicht …

Völlig unvorbereitet bin ich auch auf die krassen körperlichen Nebenwirkungen. Ich habe nach nur 2 Wochen das Gefühl, an meine Belastungsgrenze zu stoßen.

Alles ist so aufregend und eigentlich müsste ich die ganze Zeit futtern wie ein Scheunendrescher, um die verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen. Aber dies erweist sich als wirklich problematisch. Ein Blick – und mein Appetit verpufft – einfach so.

Darum bekomme ich nicht genug zu essen. Ein paar Kilo habe ich schon abgenommen. Bestimmt bin ich die ganze Zeit chronisch unterzuckert. Mittlerweile weiß ich ja genug über den Stress, der dadurch für den Körper entsteht. Trotzdem kann ich mich einfach nicht aufraffen zu ordentlichem Essen. Alles, wozu ich die Disziplin aufbringe, ist mir irgendwelches Essen aufzuzwingen.

Irgendwann geht das sicher vorbei. Aber im Augenblick spielen mein Gehirn und mein Körper einfach verrückt, alles ist total entgleist. Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört, dass Verliebtsein die gleichen Gehirnregionen aktiviert, wie bei Suchtkranken. Dazu werden jede Menge Hormone ausgestoßen.

Dass es bei mir überhaupt so weit kommen konnte, verdanke ich Andreas Goldemann mit seinen schamanischen Gesängen. Da bin ich ganz sicher.

Vor 20 Jahren wurde mir gleich zwei mal relativ kurz hintereinander das Herz gebrochen (was letzten Endes der Beginn meiner Reise zu mir selbst war). Das hat tiefe Spuren hinterlassen. Danach war die Liebe für mich eher ein Minenfeld. Es dauerte 10 Jahre, bis ich überhaupt wieder eine Beziehung eingehen konnte und trotzdem blieb es sehr schwierig in meinem Beziehungsleben.

Was mich zurückbringt zu Andreas Goldemann. In seinem Kurs haben wir sehr ausführlich die Verbindung zwischen Sakral- und Herzchakra bearbeitet und Vergangenes losgelassen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen sehr intensiv meine eigenen Widerstände beklopft. Das war schon sehr interessant, herauszufinden, dass ich zwar eigentlich eine Beziehung möchte und dann aber auch wieder nicht. Nun, ich habe das offenbar aufgelöst …

Was soll ich noch sagen? Ich bin sehr dankbar und gerührt. Alles, was ich jetzt noch zu tun habe, ist, mich dem Leben einfach hinzugeben und zu folgen, egal, wie wild und chaotisch das auch sein mag. Egal, was dabei herauskommt am Ende. Ich weiß, das klingt wirklich megakitschig. Es ist aber trotzdem wahr: Die Liebe ist eben – wie alles andere – ein Abenteuer.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Liebe gemacht. Leben Sie Liebe? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

Image by Jondolar Schnurr from Pixabay 

 

Ich kann kein Small Talk!

Ich kann kein Small Talk!

Wenn es eine Sache gibt, die ich besonders häufig in meinem Seminar über Hochsensibilität oder auch von Klienten höre, dann das, dass sie keinen Small Talk können.

Ich dachte, dass das einmal einen Blogartikel wert ist. Ich kenne das nämlich sehr gut aus eigener Erfahrung.

Früher habe ich Small Talk auch abgelehnt. Ich wollte Nichts Belangloses,

alles, was ich tat, sollte von Tiefe und Sinn durchdrungen sein.

Darum wollte ich keine oberflächlichen Gespräche führen.

Small Talk stand stellvertretend für mich für das Wesen dieser Welt, in der ich mich so wenig wohl fühlte: immer schön an der Oberfläche bleiben, bloß nicht kratzen oder gar bohren – wer weiß, was dann zutage treten könnte – am besten gar nicht erst hinsehen.

Die Weigerung, mich an solchen Gesprächen nicht zu beteiligen, hatte Konsequenzen. Letzten Endes bedeutete es immer, allein und außen vor zu bleiben. Vor allen Dingen am Arbeitsplatz, aber auch bei allen anderen Gelegenheiten, wo ich mit Menschen zusammentraf, die ich nicht kannte, Parties, Seminare usw. Es war jedes Mal eine neue Gelegenheit, die Erfahrung zu machen:

ich bin ausgeschlossen, ich gehöre nicht hierher.

Das tat und tut jedes Mal immer wieder neu weh, der Gewöhnungseffekt ist gleich null.

Irgendwann aber – ich habe keine Erinnerung daran, was den Prozess letzten Endes ausgelöst hat – ist mir aber etwas klar geworden.

Nämlich, dass Small Talk absolut kein oberflächliches Daherreden ist. Dass es letzten Endes gar nicht darum geht, was gesagt wird, sondern, dass Small Talk eine ungemein wichtige soziale Funktion erfüllt.

Wenn Menschen aufeinandertreffen, die einander nicht kennen und sie beginnen, z. B. über das Wetter zu reden, dient das Gespräch in allererster Linie dazu, Kontakt aufzunehmen. Und natürlich ist es dann wichtig, richtig und sinnvoll, über etwas zu sprechen, über das alle Menschen etwas sagen können. Es geht also darum, miteinander in Beziehung zu treten, sich durch Worte miteinander zu verbinden. Der Inhalt des gesagten ist dabei absolut zweitrangig. Die Verbindung aber nicht. Und das ist ungemein wichtig. Gerade für hochsensible Menschen.

Wir brauchen diese Verbindung.

Oft haben wir ja viel zu selten das Gefühl, überhaupt mit anderen Menschen verbunden zu sein. Und Verbundenheit mit anderen kann ungemein zu unserem Wohlbefinden beitragen.

Wenn ich eine Sache gelernt habe in den vergangenen Jahren, dann diese: wenn ich mich getrennt fühle von anderen, dann habe ich mich meistens von den anderen selbst getrennt. In diesem speziellen Fall schon von vornherein durch meine Weigerung, an dem Gespräch überhaupt teilzunehmen.

Wäre es nicht schön, die Anzahl der Gelegenheiten zu reduzieren, bei denen dieses Gefühl des Andersseins überhaupt aufkommt? Das funktioniert natürlich nicht immer und für alle Gelegenheiten. Ich selbst mache diese Erfahrung immer wieder auf zum Teil sehr tiefen Ebenen. Erst vor kurzem habe ich darüber den Beitrag „Ich bin vollkommen fremd hier“ geschrieben. Und um diese ganz tiefen  Bindungserfahrungen und den damit verbundenen Stress zu verändern, bedarf es gewisser Tools, wie z. B. Klopfakupressur, Matrix Birth Reimprinting, usw.).

Beim Small Talk geht es aber um Menschen, die wir noch nicht kennen. Ich habe irgendwann beschlossen,

dass ich mir das gönnen darf, mich mit anderen zu verbinden.

Dabei habe ich die sehr angenehme Erfahrung gemacht, dass das entsprechende Ereignis dann für mich ganz anders verläuft, wenn ich es anfangs schaffe, durch Small Talk mit anderen in Verbindung zu treten. Ich bin dann viel präsenter in der Gruppe, nicht nur für die anderen, auch für mich selbst. Ich habe das Gefühl, dazu zu gehören. Und das trägt sehr zu einem positiven Empfinden meines eigenen in-der-Welt-seins bei.

Übrigens spricht gar nichts dagegen, sich selbst

eine kleine hochsensible Small Talk Variante

zu schaffen.

Vor Jahren habe ich einmal an einem Speed-Dating teilgenommen. Und ich habe alle Teilnehmerinnen als erstes gefragt: „Wie fühlst du dich mit diesem Setting hier?“ Nach einem kleinen Verblüffungsmoment haben mir aber alle eine ehrliche Antwort gegeben, von wo aus wir dann schnell in ein richtiges Gespräch geraten sind, was in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht selbstverständlich war. Ich bin dann nach Hause gegangen, in dem Bewusstsein, dass  es mir gelungen war, mich zu verbinden,

dass ich etwas Schönes geschaffen hatte an diesem Abend,

nicht nur für mich, sondern auch für die anderen.

Überlegen Sie sich doch einmal ein paar offene Fragen (auf die man nicht mit ja/nein antworten kann), die Sie bei passender Gelegenheit stellen können. Meine Lieblingsgesprächseröffnung ist nach dem obigen Event tatsächlich „Wie gefällt es Ihnen hier?“ aber es gehen auch Dinge wie „Wie sind Sie hergekommen“, „Wie haben Sie von dieser Veranstaltung erfahren“, „Haben Sie schon öfter ähnliche Veranstaltungen besucht?“ usw.

Ich bin gespannt, ob Sie eine Lieblingseröffnung haben oder sich eine überlegen. Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

Image by Steve Cliff from Pixabay 

 

Auf welchem Ast turnst Du? – eine Rezension

Auf welchem Ast turnst Du? – eine Rezension

Es ist wirklich spannend, welche Bücher mir das Leben vor die Füße spült und welche Impulse sich daraus für mich ergeben, durchaus auch im Bezug auf meine Hochsensibilität.

Dieses Buch zu lesen, macht wirklich Spaß, denn man wird beim Lesen so logisch geführt, dass es eine Freude ist.

Denn genau darum geht es:

durch Logik zum Glück finden.

Diese Methode dürfte sehr vielen Hochsensiblen, die tendenziell ja sowieso häufig sehr kopfgesteuerte Menschen sind, einfach liegen.

Die Autorin, Christiane Kilian stellt uns in „Auf welchem Ast turnst Du?“ den von ihr entwickelten Paradiesbaum vor. In Beratungen hatte sie immer wieder festgestellt, dass am Ende jedweden Problems ein zu geringes Selbstwertgefühl stand. Sie fragte sich, wie

der Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl
und dem Verhalten

und den stressigen Problemen dieser Menschen aussieht. Sie machte sich daran, einen Zusammenhang mit Logikketten zu erarbeiten und darzustellen.

So entstand der Paradiesbaum, der die verschiedenen Äste und Verhaltensweisen enthält, die in etwa denen der Ebenen der Transaktionsanalyse entsprechen: dem Kinder-Ich, dem Eltern-Ich und dem Erwachsenen-Ich.

Mit der Transaktionsanalyse habe ich mich übrigens am Anfang meines Weges eingehend beschäftigt, von daher war dies ein freudiges Wiedererkennen.

Sehr bestrickend und unglaublich logisch werden uns die verschiedenen Äste des Paradiesbaumes dann vorgestellt: welche Verhaltensweisen wir entwickeln, wenn wir im Kinder-Ich unterwegs sind (Trost und Zuspruch durch andere suchen, also in Abhängigkeit bleiben), oder versuchen wir uns aufzuwerten, indem wir Macht über andere ausüben (z. B. durch Belehrungen, Kritik usw.) oder setzen wir uns bewusst und aktiv für unsere eigenen Bedürfnisse ein im Erwachsenen-Ich?

Auf mich hatte der Paradiesbaum

eine sehr beschwingende Wirkung,

da ich dazu neige, mich schnell in Emotionen zu verlieren. Und tatsächlich habe ich mir noch nie so ganz nüchtern überlegt: wenn ich dies und das mache, dann geschieht das und das. Gerade in der Hochsensibilität kommt es immer wieder vor, dass man sich ohnmächtig und fremdbestimmt fühlt, Selbstermächtigung ist für hochsensible Menschen einfach das A und O. Wie leicht das gehen kann macht uns Christiane Kilian mit ihrer Logik vor.

Im Zuge dessen treten ungemein interessante Fragen zu Tage. Eine der ersten Fragen, die die Autorin uns überhaupt stellt, ist die,

wie wir mit Grenzen umgehen, die uns von außen gesetzt werden?

Also, wie verhalte ich mich zum Beispiel, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe? Diese Frage habe ich mir selbst noch nie gestellt, ich finde sie wahnsinnig interessant, denn alleine daraus lässt sich sehr viel über das eigene grundsätzliche Verhalten ableiten.

In  diesem Zusammenhang hat mir außerdem besonders die Erklärung gefallen, wie sich Selbstwert, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unterscheiden. Das ist äußerst erhellend. Es war mir überhaupt nicht klar, dass man ein großes Selbstbewusstsein, aber trotzdem dabei ein geringes Selbstwertgefühl haben kann.

Darüber hinaus enthält „Auf welchem Baum turnst Du?“

jede Menge nützliche Informationen und praktische Tipps,

die für hochsensible Menschen super sinnvoll sind.

Besonders erwähnen möchte ich hier die

Afformationen,

deren Prinzip ich nun dank der Autorin erstmalig verstanden und sofort in meine Lebenspraxis integriert habe. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

Summa Summarum ist „Auf welchem Ast turnst Du?“ ein Buch, das dem Leser und der Leserin viele nützliche Erkenntnisse und Impulse beschert, mit denen man sich lange und intensiv beschäftigen kann. Und ich finde es wunderbar und einzigartig, dass die Autorin es geschafft hat, einen Weg zu finden für die Menschen, die Gefühle so schwierig finden, dass sie sie möglichst zu vermeiden suchen und nur das, was in ihrem Kopf vorgeht, für real halten. Trotzdem schafft sie es, die beiden scheinbar nicht zu vereinenden Positionen von Gefühl und Logik so miteinander zu verbinden, dass daraus eine sehr ansprechende, beeindruckende und intensive Methode geworden ist.

Nicht vergessen möchte ich das kleine dazugehörige Poster, das man sich wunderbar an die Wand hängen und gelegentlich mal anschauen kann, quasi als Erinnerung dafür, dass man jederzeit wieder in die Selbstermächtigung kommen kann.

Eine Sache hat mir allerdings überhaupt nicht gefallen und das ist die viele Werbung, bzw. die vielen Aufforderungen an die Leserschaft, sich bei Fragen und Suche nach Hilfestellung an die Autorin zu wenden. Weniger fände ich da definitiv mehr.

Nichtsdestotrotz ist „Auf welchem Ast turnst Du?“ ein tolles Buch, von dem hochsensible Menschen besonders profitieren werden, die sehr viel im Kopf sind.

Es ist derzeit über die Webseite der Autorin zu beziehen.

Von Herzen,

Ihre Monika Richrath

Christiane Kilian
„Auf welchem Ast turnst Du? – Mit dem Paradiesbaum durch Logik zum Glück“
ISBN 978-3-86948-650-5
Preis 24 EUR
Hier bestellen

Das Lächeln eines Babys

Das Lächeln eines Babys

Zu den Dingen, mit denen ich mich im Augenblick intensiv befasse, gehört Bindung mit ihren vielfältigen Aspekten und die Auswirkungen von Bindungserfahrungen auf unser Leben. Mittlerweile bin ich übrigens wirklich davon überzeugt, dass unsere Bindungserfahrungen auch etwas mit Hochsensibilität zu tun haben …

Vor kurzem hatte ich bei zwei kurzen Begegnungen, die Gelegenheit Bindung an Babies zu beobachten. Beide Begegnungen haben mich auf ihre Weise ziemlich mitgenommen, weil ich etwas, das ich bislang nur in Büchern beschrieben gelesen habe, nun am eigenen Leibe erleben konnte.

 

Begegnung 1

Ich stehe bei meinem Biometzger in der Schlange. Direkt neben mir, etwas abseits, steht ein Kinderwagen, die Eltern stehen beide an der Theke und kaufen ein.

Ein Baby! Hochgradig erfreut spähe ich in den Kinderwagen.

Das Baby ist wach.

Ich freue mich.

Ich lächele.

Das Baby lächelt zurück.

Ich merke richtig, wie mein Körper beginnt zu strahlen.

Noch dazu ist das Baby in etwa in dem Alter, wo man das Gefühl hat, von dem Baby erkannt und in seinem ganzen Wesen erfasst zu werden. So wie das Baby oben auf dem Foto.

Ich lächele noch mehr.

Das Baby dreht den Kopf weg.

Darum gucke ich auch weg und sehe mir die Auslage in der Fleischtheke an.

Nach einer Weile drehe ich das Gesicht wieder dem Baby zu und lächle.

Das Baby strahlt zurück – über das ganze Gesicht – und freut sich.

Ich lächele zurück.

Das Baby schaut weg.

Ich sehe wieder woanders hin.

Dabei erfasst mich eine Art ehrfürchtiges Staunen.

So geht das also mit der aufeinander abgestimmten Kommunikation.

Ganz mühelos eigentlich.

Wir gehen in Verbindung,

dann lassen wir los,

wir sammeln uns,

damit wir wieder in Verbindung gehen können.

So geht es hin und her.

Schließlich habe ich meinen Kopf abgewendet. Als ich mich umdrehe, ist der Kinderwagen verschwunden, mitsamt dem Baby. Ich habe es nicht gemerkt, ich war so absorbiert von dieser wunderschönen Kommunikationserfahrung.

Ich fühle mich sofort beraubt.

Nichtsdestotrotz hat mich dieses kleine Ereignis noch lange begleitet und erfreut. Selbst jetzt, wo ich es aufschreibe, merke ich, dass sich ein Lächeln von meinem Gesicht auf und im ganzen Körper auszubreiten beginnt … Jedenfalls ein offenbar glücklich gebundenes Kind.

Ganz anders verlief Begegnung 2.

Ich steige in einen Bus und setze mich auf einen Platz, wo mir schräg gegenüber eine junge Mutter sitzt, die ihr Baby auf dem Schoß hält.

Die Mutter hat eine Ausstrahlung, die ich spontan als sorgenvoll empfinde.

Das Baby hat haargenau die gleiche sorgenvolle Ausstrahlung.

Es beobachtet mich mit gerunzelter Stirn. Offenbar bedeutet meine Anwesenheit für das Baby in irgendeiner Form Stress.

Vorsichtig lächele ich das Baby an.

Es lächelt nicht zurück.

Statt dessen intensiviert sich der sorgenvolle Blick.

Ich sehe weg.

Danach probiere ich es noch einmal. Versuche, extra freundlich zu gucken, Liebe in meinen Blick zu legen.

Vergeblich.

Damit kann das Baby gar nichts anfangen.

Es ist ganz offensichtlich, dass ich eher eine Art Bedrohung darstelle.

Ich sehe wieder weg.

Aus dem Augenwinkel beobachte ich die Interaktion der Mutter mit dem Kind.

Die Mutter beugt sich von Zeit zu Zeit zu dem Kind herunter.

Das  Kind reagiert nicht. 

Es tut so, als sei die Mutter gar nicht da.

Nur wenn die Mutter weg guckt, wirft es einen schnellen Blick auf sie.

Hier sind zwei, die sich ständig verpassen.

Die Busfahrt dauert eine ganze Weile. Ich habe Zeit, sie zu beobachten.

Irgendwann holt die Mutter ihr Handy raus, beginnt, auf das Display zu gucken.

Ich spüre, dass die Energie des Babys schwächer wird, dass es sich mehr in sich selbst zurückzieht.

Dies zu sehen und zu spüren, tat mir richtig weh. Dies nun also ist ein Beispiel für – ich weiß gar nicht, wie ich das nennen soll – vielleicht eine Bindung, die nicht funktioniert.

Das Baby ist doch noch so klein, auch wenn es schon sitzen kann.

Irgendwann mag ich es nicht mehr sehen und stehe auf. Das tut mir so leid, das greift mich richtig an. Wahrscheinlich, weil es mich irgendwie an mich erinnert, an meine eigene schwierige Kommunikation mit meiner Mutter, an die schwierigen Voraussetzungen unserer Beziehung. Auch wenn ich ganz viel davon noch mit ihr klären konnte vor ihrem Tod, bleiben dennoch ganz viele Dinge übrig, mit denen ich noch nicht meinen Frieden gemacht habe, die noch unbearbeitet sind.

Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist wie eine 7-köpfige Hydra. Wenn ich sieben Köpfe abschlage, wachsen 14 Köpfe nach. Manchmal kommt es mir so vor, als könnte ich niemals zu einem Ende kommen. Aber das stimmt ganz bestimmt nicht … jedenfalls weigere ich mich entschieden, das zu glauben. Mein Weg geht immer vorwärts, auch wenn es in Trippelschritten vorwärts geht und manchmal auch den ein oder anderen Schritt zurück, bleibt die Richtung insgesamt doch bestehen.

Wie ist es Ihnen gegangen beim Lesen dieses Artikels? Denken Sie dran, dass Sie immer klopfen können, wenn Sie von etwas getriggert werden. Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

 

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Eine außergewöhnliche Erfahrung – Andreas Goldemann

Eine außergewöhnliche Erfahrung – Andreas Goldemann

Ich war schon seit sehr langer Zeit auf der Suche nach einer Art spiritueller Führung. Die eine oder andere Coach hatte ich schon aufgetan, allerdings blieb es immer bei einem „Hm, klingt interessant. Die Seite speichere ich mal.“ Der letzte, zündende Funke hat letzten Endes dann aber doch immer gefehlt.

In den vergangenen Monaten ist mein Bedürfnis nach Unterstützung gewachsen. Im Zuge der „großen Transformation“ sind bei mir Themen aufgetaucht, die sehr viel Stress verursachen (und die ich irgendwie auch mit meiner Hochsensibilität in Verbindung bringe), mit denen ich einfach nicht weiterkomme, auch mit einem Klopfcoach nicht.

Eines Tages habe ich in mein Tagebuch geschrieben,

dass ich Hilfe brauche

und die habe ich sehr umgehend bekommen. Ein paar Tage später landete in meinem Postfach eine Einladung von PSI online, an der Masterclass von Andreas Goldemann* teilzunehmen.

Ich bin sicher, es war mein höheres Selbst, das mich veranlasst hat, diese E-Mail zu öffnen und mich zu der Masterclass anzumelden. Ich habe das gemacht, ohne auch nur darüber nachzudenken. (Das ist schon ein kleines Wunder, denn nur noch selten schreibe ich mich in die Verteiler anderer Menschen ein. Noch seltener öffne ich diese Mails.)

Andreas Goldemann bin ich vorher schon „begegnet“ (was mir aber erst später klar wurde). Beim Heal-Summit 2018 hatte er das Intentionen-Setzen vorgestellt. Mir war da schon klar, dass es eine sehr kraftvolle Methode zu sein scheint, aber ich kam nicht so recht klar damit.

Jedenfalls ging es in dieser Masterclass (eine Art Einführung in ein Thema) darum

sich selbst und seinem Körper wieder näherzukommen.

Das klingt ja erst einmal sehr schön, aber letzten Endes ist das, was für mich daraus entstanden ist, nach wie vor wie eine Art Wunder.

Andreas löst Belastungen im Körper und in den Körpern drumherum auf durch Gesang, Sprache, Gesten und Bewegungen. Klingt etwas verrückt, verrückt genug mich darauf einzulassen. Noch verrückter ist es, dass man selbst überhaupt nichts tun muss, außer zuzusehen.

Ich habe praktisch sofort gemerkt, dass etwas mit mir und meinem Körper geschieht.

Mir kam es vor, als würde mein Körper wohlig aufseufzen, weil er nun endlich etwas bekommt, was er so lange vermisst hat.

Um zu erklären, was passiert ist, muss ich etwas ausholen.

Ich weiß seit ein paar Jahren, dass ich nicht richtig in meinem Körper bin.

Das hat sich im Laufe eines Klopfseminars herausgestellt. Die Gründe dafür habe ich von Dami Charf in ihrem Buch „Auch alte Wunden können heilen“* erfahren. Es hat etwas mit „richtig auf der Erde ankommen“ zu tun.

Seitdem versuche ich, mich besser mit meinem Körper zu verbinden, seine Bedürfnisse zu beachten und zu erfüllen. Das klappt auch ganz gut, aber leider nur beschränkt.

Nun habe ich diese Masterclass gesehen und dabei ist etwas für mich vollkommen Unfassbares geschehen:

Ich bin in meinen Körper eingezogen!

Im Laufe der Masterclass wurden wir immer wieder aufgefordert, dies und das auszuprobieren: wie weit lässt sich der Kopf drehen, wie ist die Atmung usw. U. a. sollten wir eine Hand auf den Arm legen und spüren, wie sich das anfühlt. Am Anfang gab es eben nur das Gefühl von außen, wie die Handfläche auf dem Arm aufliegt.

Etliche Gesänge, Geräusche und Gesten weiter

spüre ich plötzlich, dass es auch eine Empfindung aus dem Inneren meines Körpers gibt, eine starke Kraft, die aus dem Inneren des Körpers nach oben zur Haut steigt (quasi von der entgegengesetzten Seite).  Das war unglaublich. Ich freue mich tagtäglich darüber, dass mein höheres Selbst dafür gesorgt hat, dass ich die Hilfe bekomme, die ich brauche und die zu mir passt.

Mein ganzes In-der-Welt sein hat sich verändert

durch diese eine Stunde. Und am Ende der Stunde hat es sich angefühlt, als lechze mein Körper nach mehr davon. Es war überhaupt keine Frage, dass ich natürlich den ganzen Flow-Kurs mache, ich habe mich sofort angemeldet. Im Laufe der nächsten 7 Wochen (so lange dauerte der Flow-Kurs) habe ich sehr viel gestaunt, sehr viel gelacht – aber auch sehr viel geweint.

Und es war auch keine Frage, dass ich nach der Beendigung des Flow-Kurses mit Andreas Hauptprodukt, dem Kurs „Zurück zum Ursprung“ weitermache, wo es darum geht, Belastungen und Stress systematisch aus dem Körper zu entfernen. Es ist zugegebenermaßen ziemlich viel Geld, ich finde aber, das Programm ist nicht nur jeden Cent wert, sondern eigentlich unbezahlbar. Andreas hat mein Leben auf eine Art verändert, die ich mir nie hätte träumen lassen.

Das Gute ist, ich muss gar nicht wissen, um welche Belastungen es sich handelt. Oft sind meine Reaktionen und Veränderungen auf und aus den Sessions für mich selbst sehr überraschend.

Viele Dinge weiß ich nicht bzw. sind mir nicht bewusst.

Neulich hatte ich das verrückte Erlebnis, dass Andreas in einer Session sagte „Du kannst das Leben, das auf dich zukommt, annehmen“ und eine innere Stimme sagte sehr klar und deutlich „Das will ich aber nicht!“ Aha. Ein innerer Wächter meldete sich. Da habe ich dann erst mal aufgehört und Widerstandsarbeit gemacht,

ich habe meinen Widerstand beklopft.

(Ein sehr schönes Gefühl übrigens, dass ich die Arbeit von Andreas  gut mit meiner eigenen Arbeit verbinden kann.) Und danach habe ich die Session wiederholt, woraufhin etwas passiert ist, was mir sehr schnell zeigte, dass sich etwas verändert hat.

Obwohl ich jemand bin, der die Dinge gerne selbst macht, gefällt mir dieses Format, dass ich mir etwas einfach nur ansehen muss, sehr gut. (Mit dabei gibt es übrigens auch noch Sounds zum Downloaden, die ich dann in der Woche höre, um das Ganze zu vertiefen.)

Ich mag es, Andreas zuzusehen. Er hat so ein schönes Lächeln, das mich ungemein berührt und auch froh macht. Wenn das „Check mal rein“ am Anfang jeder Session kommt, fange ich selbst immer an voller Vorfreude zu lächeln. Und mich berührt unglaublich, Andreas in seiner Trance zuzusehen, ich kann gar nicht genau sagen, warum, vielleicht, weil es für mich bedeutet, dass er sich uns zeigt, mit dem was in ihm ist. Dies ist für mich als Zuschauerin nicht nur einfach eine Freude, sondern es ermutigt mich auch, mich mehr zu zeigen, mit dem was in mir ist. Meinen Tanzstil habe ich schon ein bißchen verändert …

Und ich bin so neugierig darauf, was noch alles kommen wird und wie ich mich weiter verändern werde. Sicher ist: Ich bin nicht nur emotional, psychisch und spirituell gewachsen. Ich gehe auch viel aufrechter. Das kann ich selbst spüren. Die Veränderungen finden auf jeder nur denkbaren Ebene statt. Ich lerne allmählich, meinen Wahrnehmungen wirklich zu vertrauen. Ich bekomme einen vollkommen neuen Blick auf mich selbst.

Mein körperliches, seelisches und psychisches Erleben erfährt

ganz neue, tiefe Dimensionen.

Ich fühle mich auf eine ganz neue Art in mir, bei mir, in der Welt verwurzelt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, wirklich in mir anzukommen.

Dazu gibt es noch eine Fülle sehr nützlicher Informationen nebenbei, die mir weiterhelfen. Zum Beispiel, dass man mit der Nase Emotionen riechen kann – was mir tatsächlich schon öfter geschehen ist. Aber ich wusste eben niemals, ob ich dem trauen kann oder darf. Doch, darf ich, weiß ich nun. Abgesehen davon, lerne ich viel über Spiritualität und Verbindung, was mir sehr häufig auch in meiner Arbeit mit meinen Klienten zugute kommt.

Manchmal beschleicht mich so eine Ahnung, dass auf mich noch ein ganz anderes Leben wartet.

Ein Leben jenseits von Hochsensibilität und Klopfakupressur. Den einen oder anderen Vorgeschmack habe ich schon bekommen. Und es ist toll, wissen, dass ich noch längst nicht am Ende bin, dass noch ganz viel auf mich zukommen wird. Dinge, die ich jetzt noch nicht einmal in Worte fassen kann. Ich weiß noch nicht, was ich mit dem, was ich bis jetzt bei und mit Andreas erlebt habe, machen kann und ob ich daraus eine Arbeit machen kann, die andere Menschen in ihrem Leben unterstützt.

Im Augenblick ist jedenfalls schon klar, dass ich, wenn ich mit Zurück zum Ursprung fertig bin, den Flow-Kurs noch einmal mache. Damit bin ich dann ohnehin noch bis zum Frühjahr nächsten Jahres beschäftigt.

Apropos Hochsensibilität: Ich glaube, dass dieser Kurs bzw. die Arbeit von Andreas deswegen so supergut für hochsensible Menschen geeignet sind, weil diese

besonders viele Stressbelastungen in ihren Körpern gespeichert haben,

bzw. vielleicht auch nicht richtig auf dieser Welt angekommen sind, bzw. zu viel bei anderen sind und zu wenig bei sich selbst.

Falls Sie jetzt neugierig sind und mal schnuppern wollen: gucken Sie mal auf meine Seite, Sie können sich anmelden und die erste Lektion kostenfrei angucken bevor Sie entscheiden, ob Sie den Kurs kaufen wollen oder nicht.

Ich bin jedenfalls unendlich dankbar, dass ich auf Andreas gestoßen bin. Schon lange habe ich übrigens gedacht, dass mir irgendwie ein männliches Element in meinem Leben fehlt. Auch das hat sich auf sehr elegante Art und Weise erfüllt und erledigt.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Was haben Sie mit Andreas erlebt?

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

Und was ist mit Werbung?

Und was ist mit Werbung?

Dieses Thema beschäftigt mich schon sehr lange. Im Netz wird es bislang kaum thematisiert. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Es würde mich freuen, wenn ich mit meinem Artikel einen Dialog oder Austausch in Gang setzen könnte.

Die meisten hochsensiblen Menschen reagieren sehr empfindlich auf Werbung, oder wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen etwas angedreht werden soll.

„Ich Ich selbst bin schon einmal (hochkant!) aus einer hochsensiblen Facebookgruppe herausgeflogen. Der Grund dafür war, dass in der Seitenleiste meines Blogs Hinweise auf mein Klopfbuch „EFT-Klopftechnik für Hochsensible“ standen (Heute finden Sie dort auch noch Hinweise auf mein zweites Buch „Die Geheimnisse des gesunden Schlafs„). Damals war ich sehr empört, ein bisschen verstört und fühlte mich zu Unrecht gemaßregelt. Das ist aber schon ein paar Jahre her.

Hochsensibilität trägt bisweilen besondere Blüten, dazu gehört auch, dass alles,

was nicht wahrhaftig aussieht oder von Idealismus getragen wird, abgelehnt wird.

Ich finde das, mit Verlaub gesagt, äußerst weltfremd. Denn auch als hochsensible Menschen sind wir ein Teil dieser Gesellschaft, ein ganz schön großer sogar, auch wenn so viele dies immer noch nicht von sich wissen oder nicht in Erscheinung treten.

Letzten Endes ist

Werbung eng verknüpft mit den alternativen Lebensentwürfen,

denen empfindsame Menschen häufig nachgehen, wenn sie merken, dass sie nicht in den üblichen Arbeitsstrukturen bestehen können.

Viele Menschen ziehen sich dann einfach vollkommen zurück, indem sie sich frühzeitig berenten lassen. Ich kann das sehr gut verstehen, ich habe mich ja selbst einmal auf diesen Weg begeben und mich erst in letzter Sekunde dann umentschieden.

Wie andere auch, habe ich dann doch versucht, mein Leben so zu gestalten, dass sich

die Rahmenbedingungen mit meiner Hochsensibilität vereinbaren lassen.

Ganz häufig werden wir dann eben Coaches oder lehren etwas oder unterstützen andere Menschen auf ihrem Lebensweg. Und das sind sehr gute Berufe für uns, weil wir anderen Menschen grundsätzlich ein echtes tiefes Interesse entgegenbringen, weil wir empathisch und einfühlsam sind.

Aber spätestens wenn es darum geht, mit seinem Angebot an die Öffentlichkeit zu gehen, wird sich die Frage nach der Werbung wieder stellen. Diesmal ist sie ganz eng gekoppelt mit dem Erfolg des eigenen Geschäfts- und Lebensmodells:

Wie sollen andere Menschen von unserem Angebot erfahren, wenn wir es nicht bewerben?

Es gibt natürlich offline-Möglichkeiten, aber darauf können sich heutzutage die wenigsten Menschen verlassen.

Dennoch stellt sich die Frage, ob etwas weniger wahrhaftig ist, bloß, weil es beworben wird?

Der Ton macht eben die Musik.

Es gibt eine ganze Menge hochsensibler Menschen im Netz, deren Werbemethoden ich selbst unglaublich aufdringlich finde, die mich alleine schon durch ihre Penetranz verschrecken. So eine Werbung verursacht Stress bei den Betroffenen und ist eigentlich eher selbstschädigend. 

Dennoch denke ich, dass gerade wir hochsensible Menschen Werbung machen sollten. Wir müssen andere Menschen auf uns aufmerksam machen, um Kunden zu gewinnen. Nur so können wir erfolgreich sein mit unseren alternativen Lebensentwürfen. Aber die Werbung muss eben zugeschnitten sein auf die Bedürfnisse der Zielgruppe, sonst geht es einfach nicht.

Kürzlich habe ich in irgendeiner Facebookgruppe eine Beschwerde einer Frau gelesen, die es schrecklich fand, dass niemand ihr „einfach so“ hilft, sondern dass alle immer nur ihr Angebot an den Mann/die Frau bringen möchten.

Ich gestehe, dass ich mich richtig geärgert habe, auch wenn es gar nicht um mich ging.

Weil ich diese Forderung sehr maßlos fand.

Wenn es das bedingungslose Grundeinkommen schon gäbe, dann könnte man dies noch einmal überdenken. Aktuell gibt es das bedingungslose Grundeinkommen aber nicht, und wir benötigen Einkünfte, um Miete und Essen zu bezahlen.

Und wir benötigen Einkünfte, um die kostenlosen Gratisangebote zur Verfügung zu stellen – die mich zum Beispiel jeden Monat mehrere hundert Euro kosten. Aber letzten Endes führen die Gratisangebote zu einer Win/Win-Situation für beide Seiten, solange wir als Coaches mit oder in unseren Gratisangeboten auf unsere Leistungen aufmerksam machen können. Ich bekomme häufig Zuschriften von Menschen, die es nur mit dem Gratisangebot schaffen ihr Leben wirklich zu verändern.

Letzten Endes wünsche ich mir eigentlich

ein Umdenken hochsensibler Menschen in Sachen Werbung.

Eine Haltung, die statt: „Hilfe, hier wird mir etwas übergestülpt“ von mehr Offenheit geprägt ist: Vielleicht kommt hier etwas, das mir helfen kann, besser mit meiner Hochsensibilität umzugehen, etwas, was, mein Leben positiv verändert. Oder: Wie interessant, was andere  hochsensible Menschen alles so machen, wie sie ihr Leben gestalten, kann ich das als Impuls sehen, meinen eigenen Lebensweg noch einmal zu betrachten (und/oder vielleicht zu verändern?)

Jetzt bin ich vielleicht zu idealistisch. Wahrscheinlich.

Nichtsdestotrotz habe ich mir im Laufe der Jahre einfach erarbeitet, dass ich Werbung machen darf und muss und ich glaube, dass es mir ganz gut gelingt. Jedenfalls bekomme ich häufig Rückmeldungen, dass die Abonnent*innen meines E-Mail-Kurses ihn angenehm empfinden und als nicht zu aufdringlich.

Aber natürlich kann nicht alles für alle gleich passen. Im Zweifelsfall kann man sich ja wieder abmelden.  Und in meinem Online-Kurs können Sie das Tempo sogar selbst bestimmen und die E-Mail Benachrichtigungen deaktivieren.

Noch eins: Ich habe sehr lange überlegt, ob ich tatsächlich eine Werbe-/Empfehlungsseite für andere auf  meiner Webseite einrichten soll. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich es gut finde, auf Menschen, Produkte und Dienstleistungen hinzuweisen, die ich selbst gut finde. Dass ich dafür eine Provision bekomme, falls jemand dann etwas kauft, finde ich richtig (hier kommt wieder das Win-Win-Prinzip zum Tragen!). Aber ich mache das nicht wegen der Provision.

Ich kann Ihnen versichern, dass nur die Menschen es auf meine Seite schaffen,

die ich wirklich richtig gut finde.

Menschen, deren Dienstleistungen ich selbst immer wieder nutze.

Tatsächlich werde ich immer wieder einmal angeschrieben von Menschen, die sich mit ihren Dienstleistungen für hochsensible Menschen da gerne dranhängen möchten. Aber ich lehne das dann ab, weil es nicht zu meinen eigenen Werbeprinzipien passt. Ich möchte nämlich nicht einfach Werbung für andere Menschen machen (auch wenn deren Dienstleistungen vielleicht für hochsensible Menschen vielleicht besonders wertvoll sein mögen).

Ich möchte diese Menschen selbst entdecken, ich möchte selbst die Entscheidung treffen, Initiatorin dieser Werbung zu sein und ich möchte zu 100 % oder mehr von deren Dienstleistungen oder Produkten überzeugt sein.

Damit fühle ich mich sehr gut. Dadurch ist meine Werbungs-/Empfehlungsseite mit sehr viel Freude verbunden. Und das fühlt sich einfach wunderbar an. Und ich denke, Sie können es auch merken an der enthusiastischen Begeisterung, die ich für die jeweiligen Produkte habe.

Wie gehen Sie mit Werbung um? Ist Werbung eher ein rotes Tuch, haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es auf der anderen Seite aussieht oder wie muss eine Werbung für Sie beschaffen sein, damit sie bei Ihnen ankommt? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Gedanken mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

Bild von Sasin Tipchai aus Pixabay 

Ode an das Limettenwasser

Ode an das Limettenwasser

Wie Sie vielleicht ja schon wissen, bin ich ein großer Fan von Anthony William. Immer wieder finden einzelne seiner Vorschläge bei mir ganz besonderes Gehör, bzw. gehen sofort in meinen Alltag ein, wegen der phänomenalen Wirkung. Das Getränk, das es mir am meisten angetan hat ist nicht der von ihm hochgepreiste Selleriesaft (damit war ich schon nach einem Monat durch und ich kann mich einfach nicht dazu durchringen, wieder damit anzufangen), sondern der Limettensaft, den er in Heile deine Leber vorschlägt.

Wie fast immer, musste ich auch hier

einen ganz eigenen Zugang

zu dem Getränk finden. Viele von Anthony Williams Vorschlägen funktionieren für mich überhaupt nicht aufgrund von Unverträglichkeiten, da können sie noch so gesund sein und Herr William kann sie noch so sehr anpreisen. Vielleicht haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man bei der Medialen Medizin andauernd an seine Grenzen stößt.

Aber ich vermute, dass das ein Grund ist, weswegen ich mit dieser Ernährung ziemlich gut klarkomme: Andauernd muss ich überprüfen, ob seine Vorschläge für mich passen oder nicht und ich muss lernen zu akzeptieren, dass mein Körper einzigartig ist und bestimmte Dinge mag und andere wiederum nicht.

Anfangs hatte ich es übrigens mit Zitronenwasser probiert (Auch einer seiner Vorschläge), nachdem ich den Selleriesaft abgesetzt hatte. Ich habe sofort gemerkt, wie gut mir das tat – aber nach ein paar Tagen hat sich mein Magen bitterlich beschwert, auch eine Reduzierung der vorgeschlagenen Mengen hat wenig gebracht, also habe ich das Zitronenwasser wieder aufgegeben.

Bis ich auf das Rezept für das Limettenwasser stieß. Ich war total begeistert. Nicht nur wegen des leckeren Geschmacks, sondern weil ich merkte, dass ich nach dem Verzehr von Limettenwasser einen richtigen Energieschub bekam. Ich war total geflasht und habe mich daraufhin ein wenig mit der LImette beschäftigt. Im Buch kommt sie leider viel zu kurz, dort werden nur ihre stark befeuchtenden Eigenschaften erwähnt. Dabei ist die

Limette ein echtes Kraftpaket.

Sie enthält nicht nur Mineralstoffe (wie Calcium, Kalium, Magnesium und Kupfer), sondern auch viele Vitamine, allem voran Vitamin C, aber auch Vitamin E, K und B-Vitamine. Eine Begleiterscheinung der Hochsensibilität ist ja meistens ein erhöhtes chronisches Stresslevel, für dessen Bewältigung man z. B. Vitamin B5 braucht, das auch in der Limette enthalten ist. Antioxidantien, Bioflavonide und Carotinoide tragen weiter zu den gesunden Wirkungen der Limette bei.

Als ganz besonders heilsam hat sich das Limettenöl erwiesen, das in der Schale der Limette steckt (weswegen man unbedingt immer unbehandelte Früchte verwenden sollte). Das Limettenöl besteht zu 85 % aus Monoterpenen (sekundären Pflanzenstoffen), die schmerzstillende, erwärmende und enzündungshemmende Eigenschaften haben.

Es gibt eine Reihe von Studien, die gute Ergebnisse erzielt haben bei der Behandlung von bestimmten Mikroben (z. B. Candida albicans) und Erregern (z. B. Tuberkulose) mit Limetten (entweder mit Öl oder einem Schalenextrakt). Man hat auch herausgefunden, dass Flavonoide aus der Limettenschale antikarzinogene Wirkung haben.

Ein Bestandteil des Limettenöls ist das Citrat, das Viren, Erreger und Bakterien unschädlich machen kann.

Beim Rauchentzug soll die Limette die gleiche Wirkung haben wie Nikotinkaugummis …

Die Limette stammt aus Asien und ist heute die in den Tropen und Subtropen am häufigsten angebaute Zitrusfrucht und wird schon seit langer Zeit als Heilmittel eingesetzt, z. B. zur Stärkung des Immunsystems, bei Rheuma, Malaria, bei Erkältungen und depressiven Verstimmungen.

Das liegt sicher an den enthaltenen Monoterpenen. Sie wirken stimmungsaufhellend, gegen Ängste und fördern die Konzentration.

Was nun im einzelnen dafür verantwortlich ist, dass die Limetten Energie verleiht, habe ich nicht herausgefunden. Zumindest weiß ich nun,

warum ich immer so gute Laune bekomme,

wenn ich ein Glas Limettenwasser trinke.

Mein Vergnügen war auch hier diesmal leider ziemlich kurz, denn ich habe schon sehr schnell festgestellt, dass die von Anthony William empfohlenen Verzehrempfehlungen überhaupt nicht gehen für mich. Zwei Limetten auf 1/2 l Wasser, das habe ich ganz schnell wieder sein gelassen. Mein Magen hat sich bitterlich beschwert. Und obwohl ich die Limettendosis immer weiter reduziert habe, bin ich so recht auf keinen grünen Zweig gekommen. Dies liegt, wie ich nun erfahren habe, an der

Fruchtsäure

die empfindliche Magenschleimhäute angreifen kann. Wie schade!

Eigentlich wollte ich nicht von der Limette lassen. Da war guter Rat teuer. Eine Freundin von mir hatte

die rettende Idee

als ich ihr mein Leid klagte.

Ihr Vorschlag: einfach nur einen Schnitzer Limette in einen Krug Wasser legen. Homöpathische Dosis sozusagen. Funktioniert wunderbar …

Aber trotzdem auf jeden Fall Biofrüchte verwenden und diese warm abwaschen.

Ich habe mich auch dazu durchgerungen, dass ich den Limettensaft auch nicht mehr jeden Tag trinken will, damit es weiter Spaß macht und ich mich über ein Glas leckeren Limettensaft freue. Mein Special Treat sozusagen 😉

Haben Sie auch Getränke oder Gerichte, die Sie speziell auf sich anpassen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von congerdesign auf Pixabay

Bild von Gabor Mika auf Pixabay

Meine Matrix Birth Reimprinting Erfahrung I

Meine Matrix Birth Reimprinting Erfahrung I

Schon mehrfach konnten Sie auf diesem Blog über Matrix Birth Reimprinting lesen, zuletzt hat Klopfcoach Karin Arndt aus München in diesem Artikel wunderbar beschrieben, was Matrix Birth Reimprinting eigentlich ist. Gerne erzähle ich Ihnen diese Woche, was in meiner ersten Matrix Birth Reimprinting Sitzung passiert ist.

Das war tatsächlich unglaublich spannend.

Zu Matrix Birth Reimprinting bin ich gekommen, weil ich das große Glück hatte, das Buch Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben* von Sharon King übersetzen zu können, was mich überhaupt erstmals in Verbindung gebracht hat mit all den traumatischen Ereignissen, die rund um die Geburt herum passieren können. Manchmal sogar längere Zeit danach. Mir war schon nach wenigen Seiten klar, dass ich allerhand Geburtstraumata habe, mit denen ich mich unbedingt auch beschäftigen möchte. Irgendwann habe ich dann eine Online-Sitzung bei Karin Arndt gebucht.

Matrix Birth Reimprinting ist eine spezielle Methode der Klopfakupressur, bei der es darum geht, die Vergangenheit und unseren Blick darauf zu verändern. (Also, unsere Bewertung dieser Vergangenheit und wie wir sie abgespeichert haben) Das mag auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich und unglaublich klingen, funktioniert aber wunderbar. Bei diesem Vorgang wird sehr viel geklopft. Immer dann, wenn eine Schwierigkeit auftaucht, wird diese mit Klopfen verändert, bis der/die Betreffende weitermachen kann und etwas Neues geschieht. Ich freue mich wirklich sehr, Ihnen einmal einen Prozess vorzustellen, den ich selbst erlebt habe, und der in mir immer noch lebt und sich fortlaufend weiter entwickelt.

Vorher war ich sehr aufgeregt,

ich hatte zwar eine Ahnung, was währenddessen passieren würde, aber überhaupt keine Vorstellung, bei welchem Thema ich beginnen sollte. Es schien so viele zu geben und ich war vollkommen gestresst und überfordert mit der Entscheidung, eines davon auszuwählen (Vermutlich geht es vielen meiner Klienten ebenso, wenn sie sich für ein Coaching anmelden, um besser mit Hochsensibilität umgehen zu können, fällt mir beim Schreiben ein).

Die erste Überraschung:

das Thema wird an anderer Stelle ausgewählt.

Einfach nur, indem ich, wie von der Therapeutin angewiesen, die Handkante klopfe, um zu schauen,

welches Bild kommt.

Das Bild kommt ganz schnell. Wir landen mitten in einer Familien Foto-Session. Ich bin ungefähr eineinhalb Jahre alt und mein jüngerer Bruder ist vor kurzem geboren worden. Außer meinen Eltern sind auch noch meine beiden älteren Schwestern auf dem Foto. Wir sitzen alle auf einer Bank. Die Fotos habe ich immer noch. Ich hatte damals einen kleinen Kinderbesen, den ich nicht aus der Hand gegeben habe und sehe sehr verwirrt aus. Ich sitze bei meinem Vater auf dem Schoß, während mein kleiner Bruder bei meiner Mutter auf dem Schoß sitzt.

Ich beginne, mit dem kleinen Mädchen, das ich einmal war, zu sprechen. Ich frage es, wie es sich fühlt? Es ist traurig und verwirrt. Es versteht nicht, dass da jetzt noch jemand anderes ist, der die ganze Aufmerksamkeit bekommt. Es fragt sich, ob es ersetzt worden ist?

Ich erkläre dem kleinen Mädchen, dass ich sein erwachsenes Ich bin und dass ich da bin, um ihm zu helfen. Das kleine Mädchen freut sich.

Jetzt geht es los: In dem Prozess klopfe ich auf mir selbst, während ich mir vorstelle, dass ich das Mädchen beklopfe. Die einzelnen Klopfsätze habe ich natürlich nicht mehr, aber der Prozess an sich ist spannend genug.

Als erstes frage ich das Mädchen

was ihm helfen würde, sich besser zu fühlen?

Es wünscht sich eine ganz weiche flauschige Decke, in die ich es behutsam einwickele, das grüne Schmusetier, das es sich wünscht, kommt auch dazu. Dann wünscht es sich noch, dass mein Vater meinen Bruder auf den Schoß nimmt und es zu meiner Mutter auf den Schoß kommt.

Meine Eltern haben aber beide Vorbehalte

gegen diesen Tausch. Mein Vater will mich nicht hergeben, warum weiß ich nicht mehr. Vielleicht, weil er mir vor meiner Geburt schon einen Auftrag erteilt hat, was ich damals aber noch nicht weiß.

Meine Mutter wird zunehmend dünner und auch hoffnungsloser. Sie will mich nicht auf den Schoß nehmen. Sie kann dem kleinen Mädchen auch nicht sagen, dass sie es lieb hat. Alles, was sie sagen kann, ist, dass sie hoffnungslos ist, weil sie alles in die Liebe zu meinem Vater gesetzt hat. Nun sitzt sie da, schon mit dem dritten kleinen Kind, ist meistens alleine, weil der geliebte Mann die meiste Zeit in irgendwelchen psychiatrischen Kliniken verbringt und sie die Kinder alleine großziehen muss. Eigentlich ja schon das vierte Kind, aber es geht ja um mich, das dritte Kind und die Schwierigkeiten, die meine Mutter und ich miteinander hatten.

Jetzt wird es Zeit für eine Intervention.

Meine Eltern werden beide in die Lichtmatrix geschickt (ich bin nach wie vor unendlich begeistert über diesen Ausdruck und dieses Bild).

In der Lichtmatrix

sollen meine Eltern sich ohne Geschichte oder Anhaftungen begegnen. Das funktioniert aber nicht ohne weiteres. Zunächst muss ich beide in eine

Dekontaminationsschleuse 

stecken, wo sie mit einem Turbo Absaugerantrieb abgesaugt werden, damit sie sich sozusagen ganz „rein“ begegnen können. Ohne ihre Geschichte sind beide sehr kraftvolle und fröhliche Wesen. Ihre Herzen leuchten. Das von meinem Vater ist rot, das von meiner Mutter grün. Beide sind jung, frisch verliebt, fröhlich. Sie tanzen, dass die Funken nur so sprühen.

Dieses Bild haben wir imprinted.

Dies bedeutet, ich nehme das Bild ein paar tiefe Atemzüge lang in mein Herz auf. Dann schicke ich es ins Universum hinaus. Während der folgenden Tage denke ich immer wieder vor dem Einschlafen, und immer dann, wenn es mir einfällt, an dieses Bild, wie mein junger Vater und meine junge Mutter so verliebt in der Lichtmatrix (die ich mir als einen strahlend weißen Raum vorstelle) tanzen.

Dann geht es zurück auf die Erde, zu und in meinen Prozess.

Meine Eltern sind jetzt bereit, die Kinder zu tauschen. Mein Vater nimmt meinen Bruder, meine Mutter nimmt mich als kleines Mädchen auf ihren Schoß.  Meine Mutter sagt dem Mädchen, dass es ihr wunderschönes kleines Mädchen ist und niemand es jemals ersetzen wird. Dann ist es für das Mädchen erst einmal gut. Es rutscht vom Schoß der Mutter und geht zu dem Körbchen, in dem der kleine Bruder mittlerweile liegt und freut sich über das kleine Geschwisterchen. Dann strecken auch die anderen Schwestern ihre Arme nach dem kleinen Mädchen aus und alle umarmen sich. Dann beginnen alle zu tanzen. Mein Vater hat dabei meinen Bruder, meine Mutter hat mich auf dem Arm. Meine beiden älteren Schwestern tanzen auch miteinander.

Plötzlich habe ich den Impuls,

den Rahmen dieser Geschichte zu verändern. Jetzt sind wir in einem riesengroßen Haus, unserem Haus mit Garten, in dem jeder von uns ein eigenes Zimmer hat. Das Wohnhzimmer ist riesig, es hat einen Kamin und riesige Fenster und nichts steht darin als ein großer Tisch, der uns aber trotzdem nicht beim Tanzen stört. Es ist immer noch genug Platz für alle.

Mir fällt auch noch

ein dienstbares Gespenst

für meine Mutter ein. Es ist durchsichtig bläulich und unterstützt meine Mutter bei allem, was schwierig, nervötend oder langweilig ist. Und beim Tanzen schwebt es mal hierhin, mal dahin, das ist lustig anzuschauen. Und weil das diensbare Gespenst multi-tasking-fähig ist kocht es uns ein leckeres Essen, während es tanzt. Dann setzen wir uns alle um den Tisch, das dienstbare Gespenst serviert uns das Essen. Wir halten uns alle an den Händen und sind sehr miteinander verbunden.

Dieses Bild haben wir auch imprinted.

Die Sitzung war hier zu Ende. Aber das Bild lebt in mir weiter und verändert sich fortlaufend.

Zu meiner riesengroßen Überraschung bin ich ein paar Tage später, als ich ein bestimmtes, sehr fröhliches lateinamerikanisches Tanzstück gehört habe, wieder in das Bild gesprungen, habe dort wieder getanzt mit meiner Familie, in wechselnden Konstellationen. Jedesmal steigt in mir wieder die Freude aus dem Bild in mir auf. Das Bild ist nun mit dieser Musik verknüpft und es geschieht immer etwas Neues, wenn ich die Musik höre. Zum Beispiel war nach einer Weile plötzlich mein innerer Säugling bei mir. Das ist wunderschön. Sie liebt tanzen genauso wie ich und kräht dabei fröhlich, strahlt mich dabei an und zappelt mit ihren kleinen Ärmchen. Ich habe sie auch meiner Mutter schon einmal beim Tanzen gegeben. Am liebsten ist sie aber bei mir.

Das letzte Mal, als ich diese Musik gehört habe, war übrigens meine Herkunftfamilie ganz verschwunden. Das Haus war immer noch da, so, wie ich es in der ersten Matrix Birth Reimprinting Situation erschaffen hatte, aber jetzt tanzte dort meine eigene kleine innere Familie, die aus meinem inneren Säugling, meinem inneren Kind und einem mürrischen Teenager, der nicht spricht, aber trotzdem dabei ist, besteht. Das war auch total schön. Alle lieben es zu tanzen, auch der Teenager entspannt sich und wird von Freude überflutet.

Auch die ärmlichen Verhältnisse, in denen ich groß geworden bin, haben sich durch dieses Bild verändert. Ich denke jetzt eher an das Haus, als an die drangvolle Enge der 3-Zimmer-Wohnung, in denen ich tatsächlich meine ersten 18 Lebensjahre verbracht habe. Und dass ich nun alleine so viel Raum für mich habe, wie meine ganze Familie zusammen, hat übrigens auch mit Matrix Birth Reimprinting zu tun. Das hebe ich mir aber für ein anderes Mal auf.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Haben Sie vielleicht selbst schon Erlebnisse mit Matrix Birth Reimprinting gehabt?

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von lillaby auf Pixabay

Taktilographie – die sanfte Alternative zur Mammographie

Taktilographie – die sanfte Alternative zur Mammographie

Jedes Jahr ist es das gleiche Spiel. Irgendwann finde ich unweigerlich die Aufforderung zum Mammographie-Screening im Briefkasten. Schon, wenn ich den Brief sehe, gerate ich bei der Vorstellung des Szenarios in Stress. In den letzten Jahren bin ich dazu übergegangen, die Aufforderung zur Termeinvereinbarung einfach zu ignorieren, auch nach mehrfacher Erinnerung. Auch wenn mich das richtig ein bisschen quält, die Erwartungen eines anderen Menschen nicht erfüllen zu können.

Jedenfalls fand ich den letzten Besuch zum Mammographie-Screening (zu dem ich mich erst nach mehrmaliger Aufforderung geschleppt habe und bei dem ich auch  den Ärger der Empfangsmitarbeiterin über meine mangelnde Kooperationsbereitschaft über mich ergehen lassen musste) so furchtbar, dass ich damals entschieden habe:

da gehe ich einfach nicht mehr hin!

So weit, so gut, allerdings hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen, vor allen Dingen mir selbst gegenüber. Ich kenne mittlerweile eine ganze Menge Frauen, die mit Brustkrebs zu tun hatten (manche sogar mehrmals), die (natürlich) die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen betont haben.

Die nicht unerhebliche Anzahl von ca. 70.000 Frauen, die jedes Jahr in Deutschland an Brustkrebs erkranken, spricht ja eigentlich für sich. Brustkrebs-Früherkennung ist übrigens deswegen so wichtig, weil die Tumore in den Körper streuen können.

In meiner Familie gibt es in der Generation meiner Eltern offenbar einen Hang zu dramatischen Krankheiten und natürlich ist Brustkrebs auch dabei. Dazu kommt, dass ich schon seit 30 Jahren eine Anleitung von Wohnung zu Wohnung mit mir herumschleppe, in der ganz genau aufgeführt ist, wie man die Brust selbst untersuchen kann. Trotzdem habe ich das bis jetzt einfach nicht gemacht. So ist das schlechte Gewissen im Laufe der letzten Jahre in gigantische Höhen gewachsen, aber ich habe trotzdem nichts dagegen unternommen.

Beim Gedanken an die Mammographie

wurde alles in mir schlapp. Und das, obwohl ich schon seit längerem obskure, manchmal heftige Schmerzen über der Brust habe …

Vor ein paar Monaten nun hat eine Freundin mir von der Taktilographie erzählt, einer

Brusttastuntersuchung, die von blinden Frauen durchgeführt wird.

Ich war sofort begeistert und habe mich im Netz auf die Suche gemacht. So bin ich auf das Unternehmen Discovering Hands gestoßen. Die Taktilographie macht sich die besonderen Tastfähigkeiten blinder Frauen zunutze. Die professionell ausgebildeten MTUs (Medizinisch Taktile Untersucherinnen) sind in der Lage, schon sehr kleine Veränderungen im Brustgewebe zu ertasten. Das Unternehmen hat übrigens für seine bahnbrechende Idee schon mehrere Preise erhalten.

Mir hat das so gut gefallen, dass ich dachte, jetzt mache ich mal Nägel mit Köpfen,

ich habe einen Termin vereinbart.

Und war zugegebenermaßen ziemlich nervös, von wegen jetzt kommt die Stunde der Wahrheit … Einen Termin zu bekommen war gar nicht so einfach, die Wartezeiten sind relativ lang, da die Taktilographie noch nicht so bekannt ist.

Als erstes

hat mir meine MTU sog. „Orientierungsstreifen“ längst auf den Körper geklebt, die in verschiedene Abschnitte unterteilt sind und und von der MTU abgearbeitet werden. Die ganze Zeit bekam ich immer genau erklärt, was jetzt passiert, das war äußerst angenehm. Ein bisschen weh hat es auch getan, aber kein Vergleich zum Mammographie-Verfahren. Meine MTU hat mir erklärt, dass

das Brustgewebe drei verschiedene Schichten hat

und sie einfach einen gewissen Druck braucht, damit sie auch durch die drei Schichten hindurch kommt. Das verstehe ich natürlich. Nebenbei habe ich noch allerlei Nützliches erfahren, z. B., dass Schmerzen auf beiden Seiten des Körpers nicht gerade auf einen Tumor hinweisen und dass Flüssigkeit, die aus der Brustwarze austritt, ein Hinweis auf einen Tumor sein kann. Meine Schmerzen werden vermutlich eher von der Brustmuskulatur verursacht. Kein Wunder, bei der vielen Zeit, die ich am Computer verbringe …

Am Ende ist alles gut,

ich bin wahnsinnig erleichtert und habe bei Verlassen der Praxis jetzt den felsenfesten Entschluss gefasst, dem Rat der MTU zu folgen und meine Brust einmal im Monat selbst zu untersuchen. Vor allem, weil ich es jetzt schon auf mich genommen habe, die Untersuchung selbst zu bezahlen. Knapp 60 EUR hat die Talktilographie gekostet. Das war es mir wirklich wert. Leicht und unbeschwert habe ich die Praxis verlassen, kein Vergleich zu dem Unbehagen, dem Stress, der Ohnmacht und der Wut, die mich während der Mammographie immer befallen (und die dann auch noch lange anhält, da werden bestimmt viele Dinge getriggert). Ich bin sicher, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Außerdem ist das eine Situation, in der die blöden Seiten der Hochsensibilität wunderbar angesprochen werden und das braucht keine Frau denke ich …

Von daher lege ich Ihnen die Taktilographie wärmstens ans Herz.Ich finde, es ist eine Investition in das eigene Wohlbefinden, die ihr Geld wirklich wert ist. Hier können Sie die Praxen oder Kliniken finden, in denen die Taktilographie angeboten wird.

Manche Krankenkassen zahlen die Taktilographie sogar.

Bis jetzt sind dabei: Mobil Betriebskrankenkasse, SBK, actimonda, Bergische Krankenkasse, BKK RWE, Viactiv Krankenkasse, BMW BKK, Betriebskrankenkasse Deutsche Bank AG, BKK 24, Bahn BKK, Merck BKK, pronova BKK, BIG Direkt Gesund, BKK VBU, BBK HMR, Novitas BKK, BKK Dürrkopp Adler, BKK Diakonie, Bertelsmann BKK, BKK Gildemeister Seidensticker, BKK Melitta Plus, Heimat Krankenkasse, BKK Firmus, BKK Salzgitter, TUI BKK, BKK Public.

Es scheint sich dabei hauptsächlich um Betriebskrankenkassen zu handeln. Trotzdem gibt es noch Möglichkeiten.

Ich habe mich vorher bei meiner Krankenkasse erkundigt – siehe da, meine Ansprechpartnerin hatte schon davon gehört. Zwar wollten sie nicht regulär die Kosten übernehmen, aber wenn ich am Bonusprogramm meiner Krankenkasse teilgenommen hätte, hätte ich so zu einer Kostenübernahme kommen können (Allerdings habe ich dann davon Abstand genommen, da mir nach längerer Untersuchung der Bedingungen für das Bonusprogramm ziemlich schnell klar wurde, dass ich Ewigkeiten brauchen würde, um bis zur Kostenübernahme zu gelangen, da ich mich z. B. nicht impfen lassen möchte und nur noch ganz selten bei einem Allgemeinmediziner aufschlage …)

Und selbst wenn die Krankenkasse die Kosten erst einmal nicht übernimmt, so empfiehlt es sich, die Rechnung trotzdem einzureichen, um mit an einem Bewusstseinswechsel der Krankenkasse zu arbeiten … Ich hoffe, jedenfalls, dass ich Sie motivieren konnte, mal diese gänzlich andere Form der Brustvorsorge auszuprobieren.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Foundry Co auf Pixabay

Die kürzeste Reise der Welt

Die kürzeste Reise der Welt

Irgendwie bin ich im Netz auf die Blogparade Reiseglück – Mein Sommer 2019 gestoßen und hatte spontan Lust mitzumachen, auch wenn mein Reiseglück dieses Sommers vielleicht etwas schräg ist. Aber ich dachte, es schadet nichts, mit meinem Thema auch mal woanders hin zu gehen …

Vorab: ich bin keine große Reisende. Und ich arbeite wirklich gerne. Nach einem Wochenendtrip, den ich vor einigen Jahren allein nach Brüssel unternahm, habe ich entschieden, dass mir das Alleinreisen einfach zu anstrengend und mit zu viel Stress verbunden ist.

Meine Urlaubsvariante ist daher, einfach mal einen Tacken herunterzuschalten, keine Kliententermine zu vereinbaren usw. Eigentlich

ein Eigentor in Sachen Hochsensibilität.

Schließlich weiß ich ganz genau, dass ich viel Erholung brauche. Und es ist ganz egal, dass ich mir mein Leben so eingerichtet habe, dass es weitestgehend meinen Bedürfnissen entspricht. Die Erholung brauche ich trotzdem. Da habe ich also noch sehr viel Nachbesserungsbedarf. Und einfach mal runterzuschalten ist schließlich noch längst nicht das gleiche wie sich einmal ganz aus dem eigenen Leben heraus zu bewegen.

Dieses Jahr ist mir das aber gelungen:

mit der kürzesten Reise der Welt.

Mit minimalsten Mitteln. Alles in allem eine Stunde.

Ich bin schon seit Jahren Mitglied im Förderverein meines hiesigen Schwimmbads. Dies beinhaltet den Erwerb einer Saisonkarte, die nur für dieses Bad gilt. Die Karte kaufe ich jedes Jahr, gehe dann aber doch aus den verschiedensten Gründen nicht öfter als 3 x in der Saison hin.

Dieses Jahr war alles anders. Der Preis der Karte war um 50 % gestiegen, deswegen habe ich mir geschworen, sie diesmal gut auszunützen und außerdem lechzte mein Körper förmlich nach regelmäßiger Bewegung. So kam ich zu

meinem Sommerglück 2019.

Ab dem ersten Öffnungstag der Freibäder habe ich mich von Montag bis Freitag zwischen sechs und sieben auf mein Fahrrad geschwungen und bin dabei fast vor Vorfreude geplatzt.

In meiner Erinnerung liegt eine endlose Folge von Tagen hinter mir, in denen ein

sonnenbeschienenes Becken vor mir liegt,

entweder ganz leer oder indem die immer gleichen 3–4 Personen ihre Bahnen ziehen, ruhig und unbehelligt, während sich im großen Sportbecken mit der steigenden Hitze ein Sardinenszenario entwickelt.

Da ich gerne auf dem Rücken schwimme, habe ich mich schon vor langer Zeit für das Kinderbecken entschieden. Hauptsache, Wasser unter mir. Ich mag meine kleine Kinderbecken-Gemeinschaft, um diese Uhrzeit haben wir das Becken ganz für uns.

In das Wasser einzutauchen

ist wie eine fremde Welt zu betreten.

Ein fremdes Element.

Ein anderer Seinszustand.

Eintauchen in das kühle Nass.

Ich mag das Gefühl des Wassers auf meiner Haut.

Wie mein Körper sich im Wasser anfühlt.

Mein Körper (von dem ich oft das Gefühl habe er ist wie ein junger verspielter Hund) freut sich, freut sich, freut sich über die Bewegung, die er nun bekommt, fast jeden Tag.

Langsam gleite ich durch das Wasser, ab und zu mache ich mal einen Armschlag nach hinten.

Ich habe alle Zeit der Welt.

Ich muss nirgendwo hin.

Ich muss nichts erreichen.

Ich muss nichts sein.

Ich bin genug.

Ich bin richtig.

Alles, was zählt ist JETZT.

Ich schaue in den blauen Himmel

in die Wolken

zu den Vögeln

in die Bäume

oder ich schaue auf meine Füße, die aus dem Wasser ragen oder ich schaue auf meine Hände und Arme, wie sie das Wasser vor mir teilen

Ich lasse meine Gedanken einfach vorbeiziehen

Ich lasse mich treiben

Ich freue mich an dem Glitzern des Wassers

Das gibt mir Kraft und Energie

Ich mag es, wie still es unter Wasser ist.

Ich höre nur das Plätschern meines eigenen Körpers, wenn er durch das Wasser gleitet

Alle anderen Geräusche gehen mich nichts an

Jetzt ist Urlaub. Jetzt ist vollkommen.

Anfangs bin ich nicht mehr als 10 Minuten geschwommen. Aber das war so etwas von unwichtig. Diese Zeit, die ich mir an den Wochentagen im Schwimmbad geschenkt habe, hat sich irgendwie in mein Bewusstsein eingebrannt. In Wirklichkeit war ich gar nicht jeden Tag dort. Im Juli habe ich geschwächelt und ab der 2. Augustwoche auch und habe mich dann nicht mehr hingetraut.

Meiner Erinnerung ist das egal

In meiner Erinnerung habe ich diesen Sommer im Schwimmbad verbracht. In meiner Erinnerung hatte ich das jeden Tag.

Was mir von diesem Sommer im Gedächtnis bleiben wird sind nicht 42° Temperatur oder 90% Luftfeuchtigkeit, sondern

ein leeres sonnenbeschienenes Becken voller Wasser

das auf mich zu warten scheint. Und meine Vorfreude.

Was haben Sie in diesem Sommer gemacht? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Und wenn Sie bei der Blogparade mitmachen wollen, die läuft noch bis zum 20. September.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Pexels auf Pixabay


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