Blogparade: Wenn der Schlaf nicht kommt

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

10. März 2019

Schon längere Zeit habe ich keine Blogparade mehr veranstaltet, das ändere ich hiermit 😉

Vorab möchte ich Sie gerne darauf hinweisen, dass ich seit einigen Monaten Mitglied im Autorinnenclub bin und mit meinen Kolleginnen einen Stand auf der Leipziger Buchmesse habe, die vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig stattfindet. Ich freue mich über Ihren Besuch an unserem Stand in Halle5 D409!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich abend für abend im Bett quälen, sich stundenlang schlaflos herumwerfen, einfach nicht zur Ruhe kommen können? Wie das aussieht, kann unterschiedlich sein, manchmal kommen einem Menschen oder Situationen in den Sinn, von denen man sich einfach nicht lösen kann, manchmal bauen sich Sorgen zu ganzen Horrorszenarien auf, die den Adrenalinspiegel nach oben schnellen lassen, manchmal hat man sich im Laufe des Tages in so eine Stresspirale hineingesteigert, dass man einfach keinen Ausstieg findet und manchmal wird man einfach schlicht und ergreifend nicht müde.

Schlaf gehört mit zu den ganz großen Sorgen unserer Zeit

oder sollte ich eher sagen: Kümmernissen? Dies gilt natürlich für alle Menschen (weltweit wird viel zu wenig geschlafen übrigens!), aber hochsensible Menschen sind aufgrund der (manchmal) extremen Stressempfindlichkeit häufig prädestiniert für schlechten Schlaf.

Aber vorsicht: Auch wenn Hochsensibilität immer mit einer erhöhten Reizempfindlichkeit daherkommt, bedeutet dies nicht, dass HSP zwangsläufig schlecht schlafen müssen. Ob wir gut oder schlecht schlafen:

es hängt im wesentlichen davon ab, was wir im Laufe des Tages tun,

und nicht davon, ob wir hochsensibel sind oder nicht. Das ist mir jedenfalls im Laufe meiner Recherchen zu meinem Buch „Die Geheimnisse gesunden Schlafs“ klar geworden.

Das größte Geheimnis:

Wir sind keine RoboterWir haben vergessen, wer wir sind.

Wir haben vergessen, dass wir Menschen sind. Biologische Wesen mit einem Körper, der nach einem gewissen Bauplan funktioniert (meistens jedenfalls). Wir haben unsere Bedürfnisse vergessen, jedenfalls unsere körperlichen. Wir behandeln uns selbst wie Maschinen, die funktionieren sollen, obwohl wir unseren Körper nicht das geben, was sie brauchen, um wirklich funktionieren zu können. Ich habe schon häufiger in Artikeln gelesen, dass die Autor*innen meinen, dass die Menschen heute ihr Auto oder ihr Smartphone besser behandeln als sich selbst. Das Fatale daran ist: dabei handelt es sich um Maschinen, wo sich Teile austauschen lassen. In unserem Körper ist das nicht so. Wir können nicht einfach irgendein Teil austauschen und dann läuft es wieder rund. In dem Wunderwerk unseres Körpers spielen alle physiologischen und psychologischen Vorgänge eine Rolle,

alles beeinflusst alles.

Sicherlich haben Sie schon von den Gegenspielern Serotonin und Melatonin gehört, den Hormonen, die Energie und Müdigkeit und Schlafbereitschaft fördern. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht mein Buch in ein paar Sätzen zusammenfassen (ich denke, es lohnt sich, es ganz zu lesen). Nur so viel:  es gibt über den Tag verteilt wirklich viele Dinge, die Sie tun und lassen können, um die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin zu bremsen. Sowieso gibt es nicht genug Melatonin, wenn morgens schon nicht genug Serotonin ausgeschüttet wird, da Melatonin aus Serotonin gebildet wird.

Auch Krankheiten können die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin beeinflussen. Oder was wir im Laufe eines Tages essen.

Oder mit welchen Maschinen wir uns wann umgeben. Es gibt so viele Stellschrauben, an denen man für einen guten Schlaf drehen kann.

Und natürlich möchte ich an dieser Stelle gerne die Klopfakupressur erwähnen. Selbst, wenn Sie durch das Klopfen eher wach werden und das Klopfen nicht zum Einschlafen selbst nutzen können, können Sie aber mit der Klopfakupressur vielleicht herausfinden, was Sie eigentlich umtreibt und quält (häufig sind das ja ganz bestimmte Themen) oder grundsätzlich ruhiger werden, so dass Sie abends nicht mehr so hochgefahren sind. Hier können Sie sich in meinen kostenlosen Onlinekurs einschreiben.

Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass Schlaflosigkeit ein Thema ist, das unglaublich viele Facetten hat und sich gut eignet für eine Blogparade, an der sowohl Fachpublikum, als auch „Privatmenschen“ teilnehmen können. Hier sind ein paar Impulse für einen Artikel auf Ihrem Blog:

  • Warum schlafen Sie nicht?
  • Haben Sie ein Spezialgebiet, das sich mit Schlafstörungen befasst?
  • Leiden Sie unter einer bestimmten Krankheit, bei der Schlafstörungen zum Krankheitsbild gehören?
  • Haben Sie ultimative Tipps gegen Schlafstörungen?
  • Gibt es eine Geschichte, die Sie beschäftigt, wenn Sie nicht schlafen können?
  • Oder haben Sie etwas Besonderes erlebt in einem Moment der Schlaflosigkeit?
  • Wie sehen Sie Schlafstörungen vor dem Hintergrund der Hochsensibilität?

Dies sind nur ein paar Ideen. Natürlich können Sie auch über etwas anderes im Zusammenhang mit Schlafstörungen schreiben. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So gehts: Schreiben Sie auf Ihrem Blog einen Artikel, der zu dem Thema passt, erwähnen Sie im Text bitte, dass Sie an dieser Blogparade teilnehmen und setzen Sie einen Link zu der Blogparade. Anschließend posten Sie den Link zu Ihrem Artikel in die Kommentare unter meinem Artikel. Wenn Sie gar keinen Blog haben, können Sie den gesamten Text in die Kommentare posten (vergessen Sie dabei bitte die Absätze nicht, damit es lesbar bleibt).

Ich freue mich schon auf Ihre Einsendungen und bin gespannt. Die Blogparade läuft bis zum 30. Juni 2019.

Übrigens nehme ich auch im Rahmen von Leipzig liest an der größten Wohnzimmerlesung Leipzigs teil bei Porta Möbel, gemeinsam mit meinen Kolleginnen vom Autorinnenclub (genau genommen lese ich um 18:15 h im Schlafzimmer ;-)). Hinterher gibt es ein Meet & Greet, ich freue mich, wenn Sie vorbeikommen können.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise:  DrSJS-149538/Quimono  Pixabay

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7 Kommentare

  1. Restless leg ist sehr unangenehm. Ohne Medikamente keine Chance zum schlafen, weil die Beine so zappeln dass man gerne wieder aufsteht. Auch Kino oder Konzert nur mit Medikamente möglich.

    Antworten
    • Homöopathie könnte dir da helfen.

      Antworten
  2. Liebe Monika

    Sehr gerne mache ich bei dieser Blogparade mit! Herzlichen Dank für diese Verlinkung 🙂

    Der Titel meines Beitrages lautet: 4 Seelische Gründe für Schlafstörungen / Blog von Manuela Lamberti.

    Und der Link zum Blog-Beitrag, auf dem ich mit Freude auf diese Blogparade hingewiesen habe, ist: https://www.manuela-lamberti.ch/blog/schlaf/seelenthemen/

    Herzliche Grüsse
    Manuela

    Antworten
    • Oh wow, was für ein schöner und aufschlussreicher Beitrag, liebe Manuela, ich bin ganz gerührt, da werde ich bestimmt demnächst mal ein wenig auf deiner Seite herumstöbern, bei mir stehen dieses Jahr nämlich „Seelenthemen“ auf dem Plan … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
      • Ganz lieben Dank für diese schöne Rückmeldung, liebe Monika! Ich freue mich sehr, wenn du bei mir fündig wirst Herzensgruss, Manuela

        Antworten
  3. ich empfehle dazu den fiilm , der erklärt was das G r u n d Problem ist und wir als HS sind da noch mehr von betroffen.
    was hilft, ich denke wenn man sich erst mal entgiftet (etwa mit dem sehr vorsichtigen Protokoll von Andy cutler) und vielen antioxidanten (neutralsiert oxidativen stress im körper hervorgerufen durch Strahlung). Aus meiner Sicht, muss der Körper zuerst gesund sein, sonst helfen andere Techniken nur halb oder wenig. So meine Erfahrung.
    https://vimeo.com/54189727

    Antworten
  4. Ein guter Artikel, den ich mit Interesse gelesen habe. Hier noch ein lustiger Tipp.
    „Wer schläft, sündigt nicht – wer vorher sündigt, schläft besser.“ Giacomo Girolamo Casanova

    Ich wünsche eine gute Nacht.
    Schöne Grüsse aus Osnabrück

    Antworten

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