Mein erstes Mal

Mein erstes Mal

MEIN ERSTES MAL

In der letzten Zeit ist es auf diesem Blog so ernst zugegangen, dass ich dachte, auch meine LeserInnen könnten jetzt wieder einmal etwas bei mir zu lachen bekommen. Diese Woche geht es um mein erstes Mal - im Fitnessstudio. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass Trampolinspringen sehr gut für das Lymphsystem ist …

ein Fitnessstudio ist eine ganz schöne Herausforderung für einen hochsensiblen Menschen

copyright: nattanan23, Pixabay

Vielleicht erinnern Sie sich, dass ich im letzten Jahr damit begonnen habe, meine (zum Teil langjährig gehegten und gepflegten) Wünsche in die Tat umzusetzen. Das Wasserski war leider ein totaler Reinfall, bzw. dafür war ich wirklich 20 bis 30 Jahre zu spät dran. Was solls … das hat den Weg für die Umsetzung neuer Wünsche frei gemacht.

Trampolinspringen

hat mich schon als Kind begeistert und je schwerer und dicker ich aufgrund meiner diversen Immunkrankheiten (Hashimoto, Fibromyalgie und Nebennierenschwäche) wurde, umso größer und dringender wurde der Wunsch nach Leichtigkeit. Mein Wasserhaushalt ist schon vor Jahren aus dem Gleichgewicht geraten. (Die einzige Ursache, die ich bislang dafür ausmachen konnte, war die Einnahme eines Antidepressivums - aber leider hat sich auch nach dem Absetzen des Antidepressivums mein Körpergewicht nicht mehr reguliert, obwohl dies schon über acht Jahre her ist.)

Schon vor Jahren

hatte ich ein Buch in die Hand bekommen, in dem Trampolinspringen als besonders efffektiv für das Lymphsystem angepriesen wurde. Mir war sofort klar, dass ich das eigentlich probieren müsste.

Das Lymphsystem

ist ein wenig das Aschenputtel in Sachen Entgiftung, dabei ist es so wichtig für das Immunsystem. Das Lymphysystem ist quasi die Kläranlage des Körpers und der Körper ist immer nur so gesund wie sein Lymphystem.

Lymphe ist eine wässrige Gewebeflüssigkeit, von der die Zellen unseres Körpers umspült werden. Die Zellen erhalten Nahrung und Sauerstoff aus dem Blut über diese Flüssigkeit. Umgekehrt werden Zellgifte über die Flüssigkeit wieder an das Blut abgegeben.

Das Lymphsystem besteht aus dem Lymphgefäßsystem (mit der Lymphflüssigkeit und den Lymphknoten) und den lymphatischen Organen. Wenn vom Lymphsystem die Rede ist, wird jedoch meistens das Lymphgefäßsystem gemeint, so will ich es hier auch halten. Das Lymphgefäßsystem zieht sich durch fast den ganzen Körper, ist jedoch ein offenes System, nicht wie der Blutkreislauf geschlossen. Es beginnt praktisch mit den kleinsten Lymphkapillaren im Gewebe und endet im Blutkreislauf des Körpers. Die eigentliche Reinigung der Flüssigkeit findet in den Lymphknoten statt, die man sich wie eine Art Filter,- oder Aufbereitungsstation vorstellen kann.

Das wichtige dabei ist: Das Lymphsystem hat keinen eigenen Antrieb, so wie das Blut vom Herzen angetrieben wird. Normalerweise geschieht dies durch die Atembewegungen der Lunge oder Muskelkontraktionen im Körper.  Die Lymphkanäle sind mit Einwegklappen ausgestattet, die sich bei Druck von außen öffnen und dann wieder schließen, wenn der Druck nachlässt. Diesen Vorgang kann man sehr gut unterstützen durch diverse Maßnahmen. Trampolinspringen ist eine davon. Durch das Auf- und Abspringen werden die Ventile im Körper geöffnet und der Abtransport der Lymphflüssigkeit unterstützt.

Und wenn das Lymphsystem nicht gut funktioniert?

Zunächst verlangsamt sich der Lymphfluss, dies kann zu Schwellungen (Ödemen) und Wassereinlagerungen führen. Wenn das Reinigungssystem an sich nicht mehr funktioniert, kann es zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers kommen und chronische Krankheiten können sich entwickeln und ausbreiten.

Ich wusste eigentlich schon lange, dass mein Lymphsystem nicht gut funktioniert. Ich habe auch schon diverse Male Lymphdrainage bekommen - absolut herrlich –  aber hielt nie lange genug an. Und letzten Endes bin ich von passiven Methoden vollkommen abgekommen. Ich muss gestehen, dass ich mir erst bei der Recherche für diesen Artikel aufgegangen ist, dass für mich hier wirklich Handlungsbedarf besteht - zumal ich mittlerweile auch weiß, dass ich eine Schwermetallvergiftung habe. (Offenbar habe ich wirklich alles mitgenommen, was man so mitnehmen kann.)

Mir war also klar, dass Trampolinspringen für mich wirklich sehr gut sein könnte. Ich hatte schon erwogen, mir ein eigenes kleines gebrauchtes Trampolin anzuschaffen, war bisher aber aus Platzmangel daran gescheitert. Dann las ich irgendwo von Jumping Fitness, Trampolinübungen in der Gruppe, äußerst praktisch, die Anschaffung eines eigenen Trampolins würde sich erübrigen. Später fand ich heraus, dass sich in meinem Viertel die einzige Jumping-Fitness-Möglichkeit meiner Stadt befindet. Ich konnte mich trotzdem nicht zu einem Besuch aufraffen. Ich glaube, ich fürchtete, dass Trampolinspringen nicht so richtig kompatibel mit meiner Blase sein könnte …

Außerdem habe ich eine tief verwurzelte Scheu vor Fitnessstudios. Ich stelle mir vor, dass ein Fitnessstudio nicht so richtig kompatibel ist mit meiner Hochsensibilität, eine Umgebung, die schon per se nicht gerade reizarm sein kann. Alles, was ich in Filmen über Fitnessstudios gesehen habe, fand ich höchst abschreckend. Zum Beispiel könnte ich mir niemals vorstellen, auf einer Maschine Fahrrad zu fahren und dabei Fernsehen zu gucken. Fahradfahren ist für mich eine sinnliche Erfahrung und das Erleben der Natur ist untrennbar damit verbunden.

Meine extrem geruchsempfindliche Nase kräuselte sich schon alleine bei der Vorstellung intensiven Schweißgeruchs, der sofort unliebsame Erinnerungen an Schulsport heraufbeschwören würde.  Möglicherweise habe ich auch gefürchtet, unter lauter schlanken und fitten Menschen keine allzu rühmliche Figur abzugeben … denn ich bin nicht schlank und fit bin ich erst recht nicht.

Als mir nun aber kürzlich eine Bekannte erzählte, dass sie genau diese Jumping-Fitness-Kurse besucht, war sofort klar: Das ist die Einladung mit dem Scheunentor, die ich einfach nicht abschlagen kann, zumal es die Möglichkeit gibt, dort als externer Gast ohne weitere Verpflichtungen teilzunehmen.

So machte ich mich also eines Samstags auf zum

ersten Besuch meines Lebens in einem Fitnessstudio.

Es ist wie ein Eintritt in eine andere Welt. Ein sehr modernes Ambiente. Sehr viele schlanke Menschen in stylischen Outfits - mit Zubehör. Ich habe nichts dabei, außer einem T-Shirt und meiner bequemen Sporthose. Einen Wasserbehalter habe ich an der Kasse bekommen. Immerhin ein wenig Ausrüstung. Im Umkleideraum stelle ich fest, dass alle außerdem ein Handtuch dabei haben. Und Schuhe. Ich habe keine Schuhe. Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass das Trampolinspringen barfuß erfolgt. Falsch gedacht. Bei der Gelegenheit muss ich auch noch feststellen, dass das T-Shirt einen Fleck hat und die Hose ein Loch.

Um das Maß der Peinlichkeit vollzumachen, funktioniert meine automatische Karte für den Spind nicht. Auf Socken tapse ich zwei Stockwerke durch das Gebäude zur Kasse hinunter und wieder zurück. Nachdem verschiedene Menschen meine Karte ausprobiert haben, steht nun fest, dass sie einfach nicht funktioniert. Noch einmal auf Socken in das Erdgeschoss, mir eine neue Karte geben lassen und wieder zurück. Zum Glück finde ich das selbst zum Schreien komisch und bin gleichermaßen erheitert wie peinlich berührt. Hoffentlich trete ich beim Springen nicht auf die Hose und reiße sie mir selbst vom Körper. Das wäre der Gipfel. Eigentlich wollte ich mich in die hinteren Reihen verkrümeln, aber als die Kursleitern alle Neulinge nach vorne bittet, komme ich dieser Aufforderung natürlich artig nach, obwohl ich eigentlch lieber außer Sichtweite geblieben wäre. Hoffentlich sagt sie nur nichts vor versammelter Mannschaft darüber, dass ich keine Schuhe habe …

DAS könnte mir tatsächlich so peinlich sein, dass ich in Zukunft wegbleiben würde. Meine Schmerzgrenze in Sachen Peinlichkeit ist ziemlich niedrig, vielleicht ist das eine der Nebenwirkungen der Hochsensibilität?

Das Trampolinspringen ist dann ganz anders als ich dachte. Es geht darum, zu Musik Tanzschritte auf dem Trampolin zu vollführen. Das erinnert mich an Disco (jippieh!), macht Superspaß, trainiert den Beckenboden und verbessert die Koordination. Da habe ich noch jede Menge Nachholbedarf. Ich komme gerade eben mal so mit. Nach einer halben Stunde beginne ich jedoch auf die Uhr zu schielen und mir das Ende der Stunde herbeizuwünschen. Aber auch wenn ich sehr in Stress gerate dabei (Koordination ist auch nicht so meine Stärke), steht für mich jetzt schon fest, dass es gar keine Frage ist, dass ich wiederkomme. Vorher muss ich aber noch ein bisschen Beckenbodentraining machen …;-)

Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Lymphsystem? Haben Sie Tipps? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Ostertage!

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Ihre E-Mail-Adresse wird bei meinem E-Mail-Provider Active Campaign gespeichert. Sie können sich jederzeit problemlos aus dieser Liste austragen. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Monika Richrath

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Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

In ein paar Sekunden kann alles vorbei sein

In ein paar Sekunden kann alles vorbei sein

 

 

 

 IN EIN PAAR SEKUNDEN KANN ALLES VORBEI SEIN

Alles geht ganz schnell. Innerhalb von Sekundenbruchteilen wechseln sich die unterschiedlichsten Emotionen ab: Schock, Ärger, Angst, Scham (Ich bin nicht allein), Verwunderung und - Beten (Bitte …

bitte, nicht der Kopf. Ich versuche noch, irgendwie mein Gleichgewicht zu halten, aber umsonst. Während meine inneren Prozesse im Zeitraffer ablaufen, sehe ich alles andere in Zeitlupe. Wie der Boden immer näher kommt, erst das eine, dann das andere Knie auf dem Boden aufschlägt, wie ich noch versuche, mich mit der rechten Hand abzustützen, dabei aber nur auf das Handgelenk aufschlage, und schließlich doch noch der Kopf.

Einen Augenblick bleibe ich noch liegen, überwältigt von Panik und Angst um meinen Kopf. Dann kommt der Ärger. Ausgerechnet! Alles hat so gut geklappt und jetzt das …

Schließlich lasse ich mir von meinen besorgten Freundinnen aufhelfen. Was gar nicht so einfach ist, in dem kleinen Bad ist eigentlich kein Platz für 3 Personen, erst recht nicht, wenn eine davon auf dem Boden liegt.

Kein schöner Abschluss

eines ansonsten äußerst erfolgreichen Tages. Liebe Freundinnen hatten sich bereit erklärt, mir beim Streichen meiner alten Wohnung zu helfen, alles hat supergut geklappt und nun das. Um den anderen beim Auswaschen meiner Pinsel nicht in die Quere zu kommen, habe ich diese Tätigkeit direkt in der Badewanne erledigt und bin anschließend mit den nassen Füssen auf dem Badezimmerboden ausgerutscht.

Am meisten Angst hatte ich vor einer Gehirnerschütterung. Aber nachdem mein Kopf offenbar ok ist und ich mir nicht mehr als ein paar blaue Flecken geholt habe, geht der Tag erstmal weiter. Ich merke allerdings schnell, dass es doch nicht so einfach ist. Den Rest des Tages bin ich sehr benommen. Ich muss mir schließlich eingestehen, ich bin nicht nur einfach gestürzt, sondern

ich bin erschüttert

bis ins Mark meiner Seele. Habe ich einen Schock? Vielleicht. Bin ich wegen meiner Hochsensibilität besonders erschrocken? Vielleicht. Die Erschütterung ist auch am nächsten Tag nicht vorbei. Vielmehr ist sie wie eine Art Schwelbrand, der sich nun auch in andere Teile meines Lebens ausbreitet. Ich traue mich kaum auf mein Fahrrad und bin dann ungewöhnlich ängstlich und besorgt.

ich bin geschockt über meinen sturzWas, wenn ich mit dem Fahrrad stürze?

Es ist jetzt so rutschig mit all den Blättern … vermutlich würde das nicht so glimpflich ablaufen …

Auch wenn das sich unnötige Sorgen ein ganz typisches Merkmal der Hochsensibilität ist, neige ich im Allgemeinen kaum zu Sorgen. Im Laufe der Jahre habe ich es geschafft, dem Leben gegenüber eine vertrauensvolle Haltung zu entwickeln und ich weiß ganz genau:

  • Ich bekomme was ich brauche
  • alles, was ich brauche, ist schon in mir
  • wenn ich etwas nicht bekomme, brauche ich es auch nicht
  • Ich bin behütet

Aber das ist einfach eine ganz andere Nummer. In den Tagen nach dem Sturz vergesse ich alles, was ich weiß. Dann allmählich schält sich für mich eine Art Botschaft heraus. So schnell kann es also gehen.

In ein paar Sekunden kann alles vorbei sein.

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Und das sage ich nicht nur so dahin. Aber ich habe Angst davor, meine eigenen Möglichkeiten meiner menschlichen Erfahrung nicht genug gelebt zu haben, mir selbst nicht genug Raum zu geben, immer nur hinter der Arbeit zurückzubleiben (soviel Freude meine Arbeit mir auch macht!).

Der Sturz ist jetzt schon etliche Wochen her

die blauen Flecken sind längst verschwunden, die Knochen, auf die ich aufgeschlagen bin, schmerzen aber immer noch und zeigen mir auf eindrucksvolle Weise, wie alles, was uns widerfährt im Körper gespeichert wird. Denn jedesmal, wenn ich mich hinknie und die Stelle den Boden berührt, an der ich aufgeschlagen bin, ist sofort alles wieder da, der Sturz, der Schock, der Stress, die Verunsicherung. Zwar nicht mehr so intensiv wie vorher, aber vorhanden. Das will ich unbedingt mal auflösen lassen mit irgendeiner Form von Körperarbeit. Damit ich dieses Erlebnis als Erinnerung daran benutzen kann, dass ich vergänglich bin und mich auf keinen Fall selbst verpassen möchte.

Haben Sie schon etwas Ähnliches erlebt? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

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5 Tipps zur Unterstützung Ihrer Nebennieren

5 Tipps zur Unterstützung Ihrer Nebennieren

 

 

5 TIPPS ZUR UNTERSTÜTZUNG IHRER NEBENNIEREN

Mein Artikel über Nebennierenschwäche ist nach der Anleitung für die Rauhnächte der meistgelesenste Artikel auf diesem Blog. Ich vermute, dass Nebennierenschwäche ein Problem ist, mit dem viele hochsensible Menschen zu kämpfen haben. Es ist ja auch nur logisch, (wenn man bedenkt, dass Hochsensibilität grundsätzlich mit einer größeren (Stress)Empfindlichkeit einhergeht), dass irgendwann auf Körperebene eine größere biologische Konsequenz erfolgt, wenn der Stress nicht abgewendet oder abgebaut wird.

Bei Nebennierenschwäche gibt es einige Dos und Don’ts, mit denen Sie Ihren Körper unterstützen oder schädigen können. Daher habe ich hier einmal eine winzige Liste erstellt mit Dingen, die Ihrem Körper zugute kommen, wenn Sie an einer Nebennierenschwäche leiden - denn natürlich gibt es darüber hinaus noch jede Menge anderer Dinge, die Sie tun können.

1. Meiden Sie  stimulierende Getränke

Dazu gehören Kaffee und schwarzen Tee. Kaffee und schwarzer Tee enthalten die Substanz Theobromin, die  die Nebennieren belastet. Daher ist koffeeinfreier Kaffee auch keine Alternative. Kaffee ist auch deswegen schädlich für den Körper, weil er geröstet und gemahlen wird. Die Öle im Kaffee werden nach dem Mahlen schnell ranzig, was für dem Organismus nicht gut tut. Manche Menschen (z. B. ich selbst) reagieren empfindlich auf ranzige Fette und fühlen sich nach dem Verzehr unwohl. (Ich habe es übrigens auch schon mit Lupinenkaffee probiert, der überhaupt kein Koffein enthält, aber für mich sehr wie Kaffee schmeckt und kurioserweise auch die gleiche Wirkung auf mich hat wie Kaffee - ich schreibe es der Tatsache zu, dass Lupinenkaffee ebenfalls geröstet wird.)

Hochsensible Menschen sollten besser keinen Kaffee trinkenAber zurück zu echtem Kaffee: Kaffee spiegelt  Ihrem Körper eine künstliche Stress-Situation vor, die ihn dazu veranlasst, Blutdruck und Herzfrequenz zu steigern und über die Nebennieren Adrenalin und Noradrenalin auszuschütten. Auch der Serotoninspiegel wird dabei gesenkt, das ist so ziemlich das letzte, was Sie brauchen, wenn Sie unter Nebennierenschwäche leiden. In dem Artikel „Kleiner Schub fürs Gehirn“ können Sie mehr nachlesen zum Thema Kaffee.

Was  Sie tun können, wenn Sie nicht auf Kaffee verzichten wollen:

  • Kaffee nur mit Sahne trinken
  • etwas Nahrhaftes dazu essen
  • 2 x nippen und den Rest stehen lassen
  • Mehrere Dosen Chamomilla D12 nehmen

2. Meiden Sie Kakao

Schokolade enthält ebenfalls Koffeein und Theobromin und sollte ebenfalls gemieden werden, auch in flüssiger Form als heiße Schokolade. Die Kombination von Koffeein und Zucker ist für die bereits überbeanspruchten Nebennieren alles andere als prickelnd.

Wenn Sie süchtig nach Schokolade sind:

  • probieren Sie, ob Sie besser ohne zurecht kommen, wenn Sie täglich Magnesium zu sich nehmen.
  • Verwenden Sie Carob

 

Zucker und Weißmehlprodukte sind auch nicht förderlich bei Nebennierenschwäche3. Meiden Sie Weißmehlprodukte und Zucker

Diesen fehlen in der Regel die von uns dringend benötigten Nährstoffe und können Süchte auslösen. Da Menschen mit Nebennierenschwäche häufig einen niedrigen Blutzuckerspiegel haben, greifen sie gerne zu allem, was den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe treibt, was kurzfristig zwar hilft, aber nur um dann umso schneller wieder abzufallen … Viel sinnvoller sind also vollwertige Lebensmittel, z. B. Vollkorngetreide, wie Vollkornreis, Buchweizen, Haferflocken, Quinoa, Amaranth und natürlich auch Vollkornweizen, wenn Sie ihn essen. Unraffiniertes Getreide wird vom Körper viel langsamer verarbeitet, Nährstoffe und Energie werden daher auch viel langsamer aufgenommen. Lt. Dr. Wilson scheinen Menschen mit Nebennierenschwäche Getreide morgens weniger gut zu vertragen, experimentieren Sie hier am besten selbst. (Da die meisten erhältlichen Müslimischungen viel Zucker enthalten  sind sie ohnehin weniger gut geeignet.)

Auch bei glutenfreier Ernährung gibt es Alternativen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit einem Brei aus glutenfreien Haferflocken, die ich vorher in der Kaffeemühle püriere und dann mit einer Prise Salz und einer Prise Vanille in warme Pflanzenmilch einrühre. Heute kann man auf so viele neue Möglichkeiten zugreifen - ich habe gerade meine erste Packung Braunhirsemehl gekauft und freue mich schon aufs Ausprobieren.

Bei Nebennierenschwäche sollte man in Ruhe essen4. Essen Sie in aller Ruhe

Essen Sie an einem ruhigen Ort, der Ihnen angenehm ist. Setzen Sie sich zum Essen hin, lesen Sie nicht, arbeiten Sie nicht, sehen Sie nicht fern. Atmen Sie dreimal tief ein und aus und halten Sie zwischendrin die Luft an, um sich zu entspannen. Der Körper kann die Nährstoffe aus der Nahrung viel besser verwerten, wenn er entspannt ist. Schlingen Sie das Essen nicht herunter, sondern kauen Sie. Jeden Bissen am besten dreißigmal. Zum einen ist das Kauen an sich entspannend, zum anderen unterstützen die im Speichel enthaltenen Enzyme die Verdauung. Und je besser und je länger Sie kauen, umso besser kann die Nahrung verwertet werden. Eine in Ruhe genossene Mahlzeit ist belebend und einfach nur gut für uns.

5. Gehen Sie zeitig zu Bett

Sie tun Ihren Nebennieren etwas Gutes, wenn Sie gegen 22 Uhr, spätestens 22:30 Uhr im Bett liegen, so dass Sie vor 23:00 Uhr schlafen. Tun Sie das nicht, könnte es passieren, dass Sie noch einmal ein Energiehoch bekommen, das Sie bis 1:00 oder 2.00 Uhr trägt. Denn Schlaf ist für die Erholung der Nebennieren äußerst wichtig. Dr. James Wilson, Autor des Buches „Vollkommenen erschöpft“ rät sogar dazu, zu versuchen, morgens zwischen 7:00 und 9:00 Uhr zu schlafen. Ich habe es schon gelegentlich ausprobiert und kann sagen, ja, es stimmt, wenn ich in dieser Zeit noch richtig schlafen kann, bin ich erholter. Meist bin ich aber leider deutlich früher wach.

Jetzt wäre es natürlich sehr spannend zu wissen, was sich bei Ihnen alleine durch das Befolgen dieser 5 Tipps verändert hat. Ich erwarte gespannt Ihre Kommentare!

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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5-Tage Energie-Management Challenge für hochsensible Menschen

5-Tage Energie-Management Challenge für hochsensible Menschen

 

 

 

 

An alle, die mit ihrer Energie haushalten wollen
- aber nicht wissen wo sie anfangen sollen

Kennst du auch das Gefühl, abends nach Hause zu kommen und dich wie ausgesaugt zu fühlen? Als ob die Ereignisse dieses Tages dich deine ganze Energie gekostet hätten und du dir gerade noch etwas zu essen machen kannst, um dann völlig erschöpft auf die Couch zu fallen.

Das Fernsehprogramm nimmst du kaum wirklich wahr, zappst dich so durch bevor du endlich ins Bett gehst um wie ein Stein zu schlafen oder im Gegenteil, die halbe Nacht wach zu liegen.

Wenn es dir so geht, möchtest du vielleicht auch mit deiner Energie besser haushalten, weißt aber nicht wo du anfangen sollst.

 

Deine Verpflichtungen scheinen dir ja kaum eine Wahl zu lassen. Du hast wahrscheinlich auch so schon kaum Zeit für irgendwelche Aktivitäten und selbst wenn, fühlst du dich meist viel zu müde dafür. Deine “Energie zu managen” scheint vielleicht gerade dein kleinstes Problem.

 

Kann es sein, dass du in einem Teufelskreis gefangen bist? Das du in einem Hamsterrad rennst und rennst, bis dir die Puste irgendwann ausgeht?

 

In diesem Artikel bekommst du vielleicht ein paar Impulse, wie du sofort beginnen kannst, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Wie du das Hamsterrad ein wenig langsamer drehen lassen kannst.

Was Energie ist und wie wir sie bekommen

Unsere Energie ist das Geschenk unseres Lebens. Sie ist einfach da.

 

Der Philosoph Arthur Schoppenhauer soll gesagt haben: “Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

 

Wir können diese Energie also sehr einfach nehmen doch wir wissen nicht woher sie kommt. Wir können sie nicht recyclen oder künstlich herstellen. Sie ist eines der letzten großen Mysterien.

 

Im asiatischen wird sie auch Chi genannt. Ein anderer Ausdruck ist Prana. Ich verwende hier jetzt mal Lebensenergie oder Vitalität.

 

Bei Wikipedia lesen wir: “Die Vitalität (lat.: vitalis: lebensfähig) eines Organismus wird dadurch bestimmt, wie gut dieser es schafft, sich an seine Umgebung anzupassen bzw. seine Umgebung zu nutzen. Man versteht dabei unter Vitalität die Fähigkeit, unter den vorgefundenen Umweltbedingungen zu gedeihen und zu überleben.

Beim Menschen wird unter Vitalität die geschlechts- und alterstypische Funktionsfähigkeit und Befindlichkeit verstanden. Es handelt sich um eine biopsychosoziale Perspektive, die das Körperliche, Mentale, Emotionale und die soziale Bezogenheit erfasst.”

 

Diese Definition ist sehr ganzheitlich, denn in der Tat ist unsere Lebensenergie nicht etwas rein körperliches. Ein Mensch, der in völliger Isolation gehalten wird, geht ein, wie eine Blume ohne Licht verwelkt. Kein Wunder, dass Einzelhaft auch eine Foltermethode ist.

 

Doch die Energie ist auch nicht etwas rein mentales, spirituelles. Schlaf und Nahrung sind für unseren Körper lebensnotwendig. Der Körper braucht Nahrung um Energie daraus zu gewinnen und den Schlaf   

um sich zu erholen.

 

Das führt doch zu der Frage, wie wir diese Energie überhaupt verbrauchen?

 

Wie wir Energie verbrauchen

Unser Körper braucht Energie, damit die Zellen arbeiten können. Bewegung ist die offensichtlichste Tätigkeit, die Energie verbraucht. Das kennst du sicher vom Sport.

 

Doch auch unsere Organe brauchen Energie. Sie verrichten 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche ihre Arbeit ohne dass wir etwas dazu tun müssten. Besonders die Atmungsorgane, der Blutkreislauf und die Verdauung arbeiten ununterbrochen für uns.

 

Von der Energiemenge, die ein Mensch in 24 Stunden, in völliger Ruhe und im Liegen zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und für den Grundstoffwechsel (Herztätigkeit, Atmung etc.) im Durchschnitt benötigt, entfallen 60% auf die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Körpertemperatur.

 

Diesen Energieverbrauch können wir nur in geringem Umfang beeinflussen. Für uns als hochsensible Menschen ist ein anderer “Verbraucher” viel interessanter: unser Gehirn.

 

Das Gehirn verbraucht im Ruhezustand des Körpers fast ein fünftel der zur Verfügung stehenden Energie und ist nach den Muskeln und der Leber, der dritt größte Energie-Verbraucher in unserem Organismus.

Nur ein geringer Anteil davon ist für das Denken notwendig, die meiste Energie wird benötigt, um die allgemeinen Funktionen des Körpers zu steuern, wie Atmen, Verdauung, usw.

 

Das Gehirn verwaltet auch, wer wann wieviel Energie im Körper bekommt und es handelt dabei durchaus egoistisch. Erst will es selbst mit Energie versorgt sein, dann werden die anderen Teile des Körpers versorgt. Denn wenn das Gehirn nicht genug Energie erhält, drohen Ohnmacht und Koma.

 

Diese Steuermechanismen wurden in verschiedensten Untersuchungen nachgewiesen, denn unter extremen Hungerbedingungen, verlieren die Organe bis zu 40 Prozent an Substanz, während das Gehirn nur um 1 - 2 Prozent schrumpft.

 

Interessant ist auch, dass das Gehirn nur etwa 2 Prozent des Körpergewichts eines Menschen ausmacht, aber rund die Hälft der über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate als Energie für sich beansprucht. Unter normalen Bedingungen verbraucht es sogar ⅔ der Blutglucose, unter Stress entzieht das Gehirn dem Blut sogar fast 90 Prozent dieses Energieträgers.

 

Das Gehirn kann weder Energie speichern, noch selbst erzeugen. Es ist auf die Versorgung durch den Körper angewiesen und kann deswegen auch die Energieverteilung lenken.

 

Bei Stress wird im Körper das Hormon Cortisol produziert. Es kann den Mechanismus der Energieaufnahme durch das Gehirn blockieren. In der Evolution war Cortisol zusammen mit dem Adrenalin dazu da, in brenzligen Situationen die Organe für Kampf oder Flucht optimal zu versorgen. In diesem Fall wird das Gehirn niedriger priorisiert bei der Energieverteilung.

 

Besonders viel Cortisol produziert der Körper z.B. bei posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen. Und auch bei hochsensiblen Menschen scheint der Cortisol-Spiegel höher als im Durchschnitt!

 

Wie wir anfangen können mit unserer Energie hauszuhalten

 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wir diese Informationen nutzen können, um mit unserer Energie über den Tag besser hauszuhalten.

 

Und hier gibt es zwei Punkte mit denen du sofort beginnen kannst: die Energiezufuhr erhöhen und den Cortisol-Spiegel senken.

 

Bei der Energiezufuhr macht es nicht nur die Menge, sondern besonders die Qualität der Lebensmittel. Auch wenn die Brennwerte rechnerisch gleich scheinen, ist dir sicher schon aufgefallen, dass du dich nach manchem Essen fitter fühlst und nach manch anderem einfach voll ohne dich vitaler zu fühlen.

 

Viele hochsensible Menschen reagieren auch sehr stark auf Belastungen in der Nahrung, z.B. durch Pestizide, Dünger und Verpackungsrückstände.

 

Du kannst also die verwertbare Energie steigern, in dem du für deine Ernährung besonders auf Lebensmittel setzt, die möglichst frei von Rückständen sind und dir gut tun. Ein Booster ist der Verzicht auf zugesetzte Zucker, doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel.

 

Der zweite Punkt, an dem du sofort ansetzen kannst, um deine Energie zu steigern, ist deinen Cortisol-Spiegel zu senken.

 

Und eine der wirksamsten Methoden dazu ist so schnell und einfach, dass das wirklich jeder kann: die 5-Minuten Meditation.

 

Diese rund 3000 Jahre alte Technik hat je nach Ausführung einen nachgewiesener Maßen positiven Effekt auf unser Gehirn, bremst den Alterungsprozess und reduziert der Cortisol-Spiegel, während die Produktion von Serotonin und Melatonin, die Entspannungs-Hormone, angeregt wird.

 

Um zu meditieren brauchst du keine Hilfsmittel und keinen besonderen Ort.

 

Es ist ganz einfach: Setze dich aufrecht hin. Der Rücken sollte frei sein, also nicht angelehnt. Du kannst deine Augen ruhig geöffnet lassen. Richte deinen Blick auf einen beliebigen Punkt in die Ferne, der Still steht. So kannst du in fast jeder Umgebung unauffällig meditieren.

Nun richte deinen Blick nach innen. Achte auf deine Atmung. Atme tief in deinen Bauch ein und atme langsam wieder aus. Die Ausatmung dauert idealerweise doppelt so lang, wie das einatmen. Du kannst am Anfang da ruhig mitzählen.

 

Das ist auch schon alles. Kein Hokuspokus, keine Räucherstäbchen.

 

Mache das 5 Minuten am Tag. 5 Minuten zum Beispiel in der Mittagspause oder nach dem Aufstehen, um deinen Cortisol-Spiegel zu senken, deinem Gehirn die Aufnahme von Energie zu erleichtern und dich auch an ereignisreichen Tagen kraftvoll und ausgeglichen zu fühlen.  

 

Nimm an der 5-Tage Energie-Management Challenge für hochsensible Menschen teil

Wir als hochsensible Menschen verarbeiten auf Grund unserer Veranlagung, unsere Sinneseindrücke intensiver. Diese intensive Verarbeitung braucht zusätzliche Energie. Daher ist es umso wichtiger, dass wir gut mit unseren Kräften haushalten können. Denn dann fühlen wir uns am Ende eines ereignisreichen Tages immer noch kraftvoll und ausgeglichen.

 

Nimm mit anderen HSP an dieser kostenlosen Challenge teil. Erhalte fünf Tage lang kurze Impulse und Aufgaben, die dich herausfordern, dein Energie-Management mal genau unter die Lupe zu nehmen und für dich einen Plan zu entwerfen um die Aktivitäten noch öfter in dein Leben zu integrieren, die dir nachhaltig Kraft geben.  

 

Sei jetzt dabei unter https://einfach-hochsensibel.de/emc

Jean-Christoph von Oertzen

Jean-Christoph von Oertzen

Mein Name ist Jean-Christoph von Oertzen und als Coach unterstütze ich hochsensible Menschen dabei, ihre Veranlagung als Segen zu sehen und mit den Herausforderungen leichter umgehen zu können.

Ich erreiche das, in dem ich dabei auch Pfeil und Bogen als Coaching Instrumente verwende.

Solopreneur bin ich seit 2011 und haben in dieser Zeit schon über 1000 Menschen auf ihrem Weg mit Pfeil und Bogen als Trainer und Coach begleitet.

Balanced-Mind-Bogenschießen https://bogenblog.de/bma

Podcast https://einfach-hochsensibel.de

 

Daraus ist mein Balanced Mind Konzept zum Bogenschießen entstanden, eine westlich-meditative Art von Bogenschießen, durch die besonders hochsensible Menschen zu mehr Selbst-Bewusstsein, Selbst-Vertrauen und so zu mehr Freiheit in ihrem Leben gelangen können.

 

In meinem Podcast “einfach hochsensibel” bekommst du jede Woche Tipps, Tricks und Strategien für den Umgang mit deiner Hochsensibilität.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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5 Irrtümer über Schlaf

5 Irrtümer über Schlaf

 

 

 

5 IRRTÜMER ÜBER SCHLAF

Schlaf - oder besser gesagt, der Fehlen desselben - scheint sich zu einem immer größeren Problem auszuwachsen. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben viele mit Schlafstörungen zu tun, ebenso wie Kunden und Kundinnen, die zu mir kommen. Grund genug für mich, mich in Zukunft intensiver mit dem Thema Schlaf und Schlafstörungen auseinanderzusetzen.

Als erstes habe ich natürlich jede Menge Literatur gewälzt. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die in praktisch jedem Buch auftauchen, die aber bei den Menschen nicht bekannt zu sein scheinen. Allen voran ein paar Irrtümer, denen wir offenbar heute in unserer modernen Welt aufzusitzen scheinen.

1. Nur eine durchschlafene Nacht ist eine gute Nacht

Früher hatten Menschen keine Zentralheizung, in ihren Häusern war es kalt, also schliefen die Menschen zusammen in einem Raum und gaben sich so Wärme und Geborgenheit. Auch das Vieh hielt sich im gleichen Raum auf wie die Menschen. Es liegt auf der Hand, dass Mensch und Tier einander im Schlaf gestört haben müssen, denn viele Menschen machen viele Geräusche und die Tiere sicherlich auch. Da war vermutlich auch nicht allzuviel mit die ganze Nacht durchschlafen.

Aber eine ganze Reihe anderer Dinge waren damals anders. Man ging bei Sonnenuntergang schlafen und stand mit dem Sonnenaufgang auf, es gab kein künstliches Licht, das unseren Schlaf- und Wachrhythmus, und damit auch die damit verbundene Hormonproduktion von Melatonin und Serotonin, durcheinanderbrachte.

Es ist also durchaus anzunehmen, dass viele Menschen immer wieder einmal während der Nacht aufwachten und wieder einschliefen und trotzdem am nächsten Tag ausgeruht waren - vielleicht haben Sie selbst ja auch schon einmal erlebt, dass es so sein kann - aber nur, wenn Sie nach dem Aufwachen nicht beginnen, sich wie verrückt Gedanken zu machen über Gott und die Welt. „Ich muss noch … und … muss ich auch noch …. und …. hat schon wieder …warum macht …?“ Lauter Stressgedanken, die den Körper im Nullkommanichts mit Adrenalin fluten und dann ist es natürlich vorbei und an Schlaf nicht mehr zu denken. Ist es erst einmal so weit, ist es schwer, den Körper wieder zur Ruhe zu bringen. Hochsensibilität bringt öfter solch nächtliche Denkattacken hervor …

So oder so, es soll normal sein, nachts bis zu 30 Mal aufzuwachen. Wenn Sie also merken, dass Sie aufgewacht sind, drehen Sie sich am besten einfach rum und versuchen, dahin zurückzugehen, wo Sie hergekommen sind.

2. Verlorenen Schlaf kann man nachholen

Milliarden von Menschen weltweit versuchen es seit Generationen, obwohl es nicht klappt. Im Gegensatz zu früheren Generationen wissen wir heute allerdings wie schädlich und gesundheitsschädigend zu wenig Schlaf ist. Was wir weniger im Blick haben ist, dass es für den Körper viel angenehmer ist, kurzfristig mit weniger Schlaf auszukommen, als seinen Schlafrhythmus durcheinanderzubringen, nur um etwas Schlaf nachzuholen.

Bis ich vor kurzem begonnen habe, mich mit den Erkenntnissen der Schlafforschung zu beschäftigen, habe ich selbst versucht, Schlaf nachzuholen. Wenn ich zum Beispiel aus war und erst spät ins Bett gekommen bin, sagen wir mal um zwei oder drei, habe ich am nächsten Morgen versucht, länger zu schlafen. Vermutlich kennen Sie selbst das Phänomen, dass man am Samstagabend ausgeht, am Sonntagmorgen lange schläft, am Sonntagabend dann nicht einschlafen kann (aufgrund des langen Schlafes am Morgen) und am Montagmorgen völlig unausgeruht ist. Dabei liegt das ganze Geheimnis einfach nur darin, auch am Sonntagmorgen zur gleichen Uhrzeit wie immer aufzustehen, ganz egal, wann man ins Bett gegangen ist. Das funktioniert wirklich, ich habe es ausprobiert. Für den Körper ist es am besten und einfachsten, dass Dinge regelmäßig geschehen, in diesem Fall also, dass man möglichst zur gleichen Zeit ins Bett geht und wieder aufsteht. Jedenfalls ist man am Montagmorgen ausgeschlafener.

3. Es ist egal, wann man ins Bett geht

Ist es nicht. Allerdings kommt es nicht darauf an, besonders früh ins Bett zu gehen. Wichtig ist, dass wir uns vor allen Dingen im Tiefschlaf erholen, in den ersten Stunden nach dem Einschlafen. Wichtig ist dabei jedoch, dass es gegen 3 Uhr morgens zu einer Art „biologischer Mitternacht“ kommt. Körper, Geist und Gemüt befinden sich dann in einer Art Leistungstief (bei der auch die Gedanken eher düster sind). Nach diesem Zeitpunkt wird der Schlaf leichter. Um erholsam zu schlafen, sollten wir also so zeitig ins Bett gehen, dass wir vier oder fünf Stunden Zeit für Tiefschlaf haben.

4. Es ist egal, was ich trinke und esse

Ist es leider nicht - sorry. Gerade falsche Getränke und Nahrungsmittel machen dem Körper in der Nacht zu schaffen und stören unseren Schlaf. Sie merken es daran, wenn Sie häufig gegen 2 Uhr morgens aufwachen. Die Leber ist das Organ für den Abbau von Stoffen, die für den Körper belastend sind oder nicht mehr benötigt werden, z. B. Stoffwechselendprodukte, Medikamente, Hormone, Alkohol usw. Die Leber arbeitet am intensivsten zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht.

Natürlich ist es auch nicht egal, wann ich etwas esse und trinke. Anregende Getränke wie Kaffee, schwarzer oder grüner Tee oder Softdrinks mit viel Zucker sollten nicht abends getrunken werden. Als hochsensibler Mensch lohnt es sich ganz unbedingt, hier einmal ein bisschen herumzuexperimentieren und seine ganz persönliche Grenzzeit herauszufinden. Es kann nämlich sehr gut sein, dass die von offziellen Stellen empfohlene Uhrzeit von 16 Uhr für HSP aufgrund der erhöhten Empfindsamkeit einfach nicht passt. Ich selbst bin ja eine Liebhaberin von grünem Tee und habe bis vor relativ kurzer Zeit diesen noch bis zum Abend hin getrunken. Eine ganz wesentliche Besserung ist eingetreten, als ich erkannte, dass meine persönliche Grenzzeit für anregende Getränke bei 14 Uhr, ganz maximal 15 Uhr liegt, also ca 7 bis 8 Stunden vor dem Schlafengehen!

Angeblich sollen hochsensible Menschen ja nicht soviel Kaffee trinken (das meinte jedenfalls Elaine Aron), ich habe das bislang aber noch nicht so bestätigt gefunden. Die TeilnehmerInnen meiner Seminare trinken in der Regel auch Kaffee … die Anzahl an Menschen, die ich persönlich kenne, die überhaupt keinen Kaffee trinken, lässt sich an einer Hand abzählen.

5. Es ist egal, womit ich meinen Geist füttere

Ist es auch nicht, sorry. Unser Körper braucht ungefähr zwei Stunden, um sich abends herunterzufahren und auf die Nachtruhe vorzubereiten, aber meistens gönnen wir ihm diese Ruhe nicht. Wir sehen fern, beschäftigen uns mit dem Computer, Handy oder Laptop (alles Geräte übrigens, die blaues Licht abstrahlen, was wach macht). Vielleicht sehen wir uns etwas Spannendes oder Aufwühlendes an, lesen oder arbeiten noch bis kurz vor dem Schlafengehen. Alles Dinge, die Stress bedeuten - für unseren Körper und unsere Psyche. Wenn wir in diesem aufgeregten Zustand ins Bett gehen, lässt der Schlaf natürlich auf sich warten, wir müssen uns zunächst ja wieder beruhigen. Ein Buch (kein Krimi) oder ein Abendspaziergang ist sicher besser geeignet zum Herunterkommen.

Die Frage der Frage: Wie gut schlafen Sie? Haben Sie besondere Tricks, die Ihnen helfen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Verhinderte Genüsse

Verhinderte Genüsse

 

 

 

 

VERHINDERTE GENÜSSE

Essen ist oft ein ziemlich schwieriges Thema für hochsensible Menschen. Die mit der Hochsensibilität häufig einhergehende besondere Reizempfindlichkeit auf problematische Substanzen lässt uns schnell überreagieren und sorgt für Unverträglichkeiten und Allergien. Jetzt steht Weihnachten wieder vor der Tür. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass es Ihnen megaschwer fällt, immer zu allem NEIN zu sagen, was Ihnen eigentlich nicht bekommt.

Wenn Sie diesem Blog schon länger folgen, wissen Sie bereits, dass ich selbst in Sachen Ernährung schon eine ziemlich lange Odyssee hinter mir habe. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich essenstechnisch wieder in meine Kindheit zurückgewünscht habe und immer noch wünsche …

Damals war Essen einfach

jedenfalls scheint es mir so (Meine Mutter hat mal gesagt, ich sei schon immer eine mäkelige Esserin gewesen, also ist dieser Eindruck vielleicht vollkommen subjektiv.) Aber essen hat mich damals glücklicher gemacht als heute. Wenn ich mich auf ein Essen gefreut habe, dann war das Essen auch die Freude wert. Heute kann ich mich auf etwas total freuen, muss dann aber, wenn ich es esse, feststellen, dass danach oft ein schales Gefühl zurückbleibt. Häufig frage ich mich dann, worauf habe ich mich eigentlich gefreut?

Neulich zum Beispiel hatte ich die Idee, einen bestimmten glutenfreien Kuchen zu backen, der zur Hausmarke meines örtlichen Supermarktes gehört. Diesen Kuchen habe ich vor ein paar Jahren einmal gebacken, als wir bei Freundinnen zu Besuch waren. Damals hatten wir ihn gemeinsam verputzt und alle sehr lecker gefunden.

Zwischenzeitlich versuche ich eigentlich, sogenannte glutenfreie Produkte nach Möglichkeit zu vermeiden, da ich überzeugt bin, dass sie meiner Gesundheit auch nicht wirklich zuträglich sind. Außerdem habe ich festgestellt, dass diese sehr häufig im Wesentlichen aus Mais bestehen, eine hohe Kaloriendichte haben und dafür sorgen, dass ich aufgehe wie ein Hefekloß (Meistens fühle ich mich dann auch genauso). Von daher habe ich auch um diesen Kuchen (eine Fertigteigmischung übrigens) erfolgreich einen Bogen geschlagen. Bis neulich.

Da war mir mal wieder so richtig nach Kuchen

einem Sandkuchen, je trockener, je besser, schön mit leckerer Butter bestrichen. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich schon schön auf dem Sofa sitzen, die dampfende Teetasse neben mir, den Kuchen in der Hand und einen schönen Schmöker dazu.

Sofort war es um mich geschehen

und ich konnte nicht widerstehen. Ich kaufte den Kuchen (wozu ich übrigens meine derzeitige Phase der Eierfreiheit noch durchbrechen musste), rührte alles zusammen, schob ihn in den Ofen. Allerdings musste ich noch warten, bis ich ihn dann auch essen durfte. Das ging erst am nächsten Tag, wegen der noch aufzubringenden Glasur und weil ich nicht mehr genug Zeit hatte an dem Tag.

Als hochsensibler Mensch kann man vielleicht kein Weihnachtsgebäck essenEgal, am nächsten Tag freute ich mich also wie eine Schneekönigin auf meinen schönen Kuchen und

das luxuriöse Gefühl des Michselbstverwöhnens.

Ich arrangierte alles so, wie ich es mir gewünscht hatte - aber dann schmeckte mir der Kuchen überhaupt nicht mehr! Der Geschmack war pappig, die Schokoglasur, die ich so lecker gefunden hatte schmeckte nur nach billigem Fett … Enttäuschung pur …

Ich hätte den Kuchen wegwerfen sollen

Biografiebedingt bin ich aber leider nicht in der Lage, Lebensmittel, die noch gut sind, einfach wegzuwerfen. Ich konnte ihn auch nicht anderweitig loswerden. Die schöne Selbstbelohnung geriet so eher zur Strafe (obwohl es natürlich auch mindestens einen inneren Anteil gibt, der sich immer über Kuchen freut!)

Etwas Ähnliches habe ich vor kurzem mit Schokolinsen erlebt, die eigentlich immer gingen und jetzt schmeckten, als hätte jemand übelriechende Chemikalien auf der Oberfläche aufgebracht. Natürlich habe ich darüber nachgedacht und

versucht mir darauf einen Reim zu machen.

Sicher ist: Mein Körper wird offenbar zunehmend empfindlicher und meine Wahrnehmung verfeinert sich. Bewusst habe ich keine diesbezüglichen Schritte unternommen, vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt mit ziemlich vielen KlientInnen tiefgehende Themen auflöse … Von Yoga-Anwendern habe ich gehört, dass sich das Essverhalten nach einer Zeit ganz von alleine verändert, vielleicht ist es mit der Klopfakupressur ähnlich … vielleicht bedeutet es auch, dass mein Körper nach und nach gesünder wird, wer weiß? Nach dem Erlebnis mit den Schokolinsen habe ich mir gesagt, dass ich vermutlich jetzt in der Lage bin zu schmecken, wie sie wirklich schmecken … so, wie man, wenn man sich Chips abgewöhnt und ihr Genuss nicht irgendwelche emotionalen Bedürfnisse abdecken muss, in der Lage ist, herauszuschmecken, dass Chips eigentlich nur nach Pappe und Fett schmecken und sonst gar nichts. So gesehen ist das ja eine tolle Entwicklung.

Bleibt noch die Strategie für die Weihnachtstage

Ich bin da natürlich ohne konventionelles Weihnachtsfest fein raus, aber ganz sicher werde ich demnächst einen Haufen Weihnachtsgebäck und andere Leckereien kreieren, damit ich nicht das Gefühl habe, zu kurz zu kommen. Hm, hatte ich nicht vorhin ein Rezept für einen warmen Schokodrink auf Cashewbasis gesehen …?

Wie geht es Ihnen mit dem Genuss-Stress zum Jahresende? Haben Sie Strategien, um Ihren Körper zu schützen oder ergeben Sie sich einfach? Tricksen Sie Ihre Überempfindlichkeiten aus? Haben Sie leckere glutenfreie Rezepte zum Teilen? Wie immer, freue ich mich, wenn Sie mir schreiben.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig