Hochsensibilität und Reflexintegration (RIT)

Hochsensibilität und Reflexintegration (RIT)

RIT Trainerin Ulrike MeyerÜber Umwege zu dem Thema EFT habe ich zu Monika Richrath gefunden - Facebook macht es möglich. Ich selber habe EFT/MET 2003 bei Rainer Franke kennengelernt.
Aber nun ersteinmal zu mir:
Ich bin Ulrike Meyer, wohne in Hamm/Westf. und habe in Hagen an der PH Grundschulpädagogik studiert mit den Fächern Musik, Deutsch und evangelische Religion. In diesem Jahr singe ich augenzwinkernd mit meiner Zwillingsschwester „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an….“(Udo Jürgens)
 
Natürlich habe ich auch vorher schon gelebt….
 
Zu meinem Leben gehört Lachen und Musik. Zusätzlich interessieren mich auch die Themen Gesundheit und Heilung. So habe ich mich in diesen Bereichen fortgebildet. Im letzten Jahr habe ich noch die Ausbildung zum IPE Kinder- und Jugendcoach in Münster gemacht und Reflexintegration 1 und 2.

Was sind frühkindliche Reflexe?

Sie sind schon im Mutterleib tätig und sollten mit dem 1. Lebensjahr abgeschlossen sein. Es sind reflexartige Bewegungsmuster, die nach Abschluß zu willentlich und koordinierten Bewegungen führen. Bleiben die Reflexe offen, führt diese neuronale Unreife zu Lernschwierigkeiten und Verhaltensstörungen. Da gibt es das Sieber & Paasch Institut in München. Insbesondere Christa Sieber hat sich mit den frühkindlichen Reflexen befasst. So ist es zur RIT- Reflexintegrationstechnik gekommen. 
 
Was ich an dieser Methode so schätze, ist: Sie ist ohne Nebenwirkungen - und

auch im Erwachsenenalter können die Reflexe noch integriert werden.

Juchhuh!!! Bei der Ausbildung habe ich die wohltuende Wirkung erfahren!
 
Unser menschliches Gehirn entwickelt sich während der Schwangerschaft und im 1. Lebensjahr mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.

Die Gehirnareale müssen gut miteinander verknüpft werden,

damit wir später stehen, gehen, sprechen und vieles mehr lernen können. Dazu braucht das Nervensystem viele sensorische Impulse. Das Stammhirn sorgt für Muskelreaktionen als Reflexbewegungen, die biologisch angelegt sind und in einer genauen zeitlichen Reihenfolge auftreten. Das sind unwillkürliche stereotype Bewegungsmuster, die aufhören sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, nun sind willkürliche und koordinierte Bewegungen möglich.

Wird dieser Entwicklungsprozeß gestört, kommt es zur neuronalen Unreife.

Störungsfaktoren können während der Schwangerschaft und der Geburt entstehen … wie schwierige Situationen in der Schwangerschaft, Kaiserschnitt u.v.m. Nach dem 12. Lebensmonat sollten die Reflexe integriert sein, Restaktivität beeinträchtigt Funktionsgebiete, die die Grundlagen für Lernen und Verhalten sind, z. B.:
  • Grob- und Feinmotorik
  • Koordination
  • Gleichgewicht
  • Ausdrucksvermögen
  • Impulskontrolle
  •  Konzentration
Insbesondere die beiden ersten Reflexe,

der Furcht-Lähmungsreflex und der Moro-Reflex

haben mich aufhorchen lassen in puncto Hochsensibilität.
 
Furcht-Lähmungsreflex zeigt folgendes auf bei aktivem Reflex:
  • Geringe Stresstoleranz
  • Stress bei Augenkontakt
  • Probleme mit dem Gleichgewicht
  •  Empfindlichkeit gegenüber:
                                             - Berührung
                                             - Licht
                                             - Geräuschen
                                             - Geruch
                                             - Geschmack
                                             - Lageveränderungen des Gesichtsfeldes
                                             - Tiefensensibilität
 
Die Auslösung der Reflexe bedeutet Aktivierung der Überlebensmuster! Das bewirkt Freisetzung der Stresshormone mit ständig überhöhtem Adrenalinspiegel! Gerade

der Furcht-Lähmungs-  und der Mororeflex reagieren sehr stark auf Außenreize

und produzieren auf die Stressreize ständig Adrenalin und  Cortisol. Das kann langfristig die Nebennieren schwächen.

 
Wie soll sich da der Mensch konzentrieren können?  

Der Moro- Reflex und seine Anzeichen:

  • Lichtempfindlichkeit
  • Tendenz zum Schielen
  • Geräuschempfindlichkeit (Hintergrundgeräusche können schlecht  ausgeblendet werden.
  • Überempfindlichkeit des vestibulären Systems (Gleichgewicht)
  • Überempfindlichkeit auf Berührung
  • Überempfindlichkeit auf plötzlichen Wechsel der Position
Es kommt zu:
  • Aktivierung des Überlebensmusters (Adrenalin & Cortisol) - Ängstlichkeit und Panik, Schulangst (Bauch- und Kopfschmerz)
  • Gleichgewichts- und Koordinationsproblemen
  • Phasen von Hyperaktivität und Übermüdung
  • Abneigung gegen Veränderungen
  • Sensorische Empfindlichkeit
  • Neigung zu sich wiederholenden Verhaltensmustern
  • Schwierigkeiten Kritik zu akzeptieren
  • schwachem Selbstwertgefühl
Wer hat sich da irgendwo wiedergefunden?
 
Bei mir wurde der Moro-Reflex ausgetestet.

Immer stand ich unter einer inneren Anspannung,

was sich auch in einer erhöhten Muskelanspannung bemerkbar machte. Nach der Integration fühlte ich eine ungemein wohltuende Entspannung - so, als wenn Zentnerlasten von einem fallen …
 
Hhhmmm, fühlte sich das gut an!!! Auch mein Selbstwertgefühl hat sich gesteigert und ich bin gelassener geworden. Für mich bedeutet das erheblich mehr Lebensqualität!  Übrigens bin ich immer noch hochsensibel, aber kann mit den Herausforderungen aus der Hochsensibilität viel besser umgehen.
 
Es lohnt sich also, bei Hochsensibilität RIT Reflexintegration in Betracht zu ziehen!

Wie lassen sich die Reflexe nachträglich integrieren?

Sogar im Erwachsenenalter lassen sich die Reflexe noch integrieren. Die Integration erfolgt durch bestimmte rhythmische Bewegungsübungen, bilaterale Hemisphärenstimulation (beide Gehirnhälften arbeiten zusammen) und Isometrie (Behandler drückt sanft auf einen Körperteil, Klient drückt dagegen).
 
Die Behandlung ist längerfristig, da kontrolliert wird, ob der Reflex abgeschlossen ist und ob noch andere Reflexe offen sind.
 
Ich bin von dieser Methode so begeistert, dass ich sie nicht nur gelernt habe, sondern auch anbiete! 
 
(Kennzeichen - ich trage Hut)
 
Meine E-Mail-Adresse: ulrike.meyer.hamm@gmail.com


Herzliche Grüße,

Ulrike Meyer

Bildnachweise: Image by Pezibear on Pixabay 

Weitere Infos über die Reflexintegration

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Blogparade: Wenn der Schlaf nicht kommt

Blogparade: Wenn der Schlaf nicht kommt

Schon längere Zeit habe ich keine Blogparade mehr veranstaltet, das ändere ich hiermit 😉

Vorab möchte ich Sie gerne darauf hinweisen, dass ich seit einigen Monaten Mitglied im Autorinnenclub bin und mit meinen Kolleginnen einen Stand auf der Leipziger Buchmesse habe, die vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig stattfindet. Ich freue mich über Ihren Besuch an unserem Stand in Halle5 D409!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich abend für abend im Bett quälen, sich stundenlang schlaflos herumwerfen, einfach nicht zur Ruhe kommen können? Wie das aussieht, kann unterschiedlich sein, manchmal kommen einem Menschen oder Situationen in den Sinn, von denen man sich einfach nicht lösen kann, manchmal bauen sich Sorgen zu ganzen Horrorszenarien auf, die den Adrenalinspiegel nach oben schnellen lassen, manchmal hat man sich im Laufe des Tages in so eine Stresspirale hineingesteigert, dass man einfach keinen Ausstieg findet und manchmal wird man einfach schlicht und ergreifend nicht müde.

Schlaf gehört mit zu den ganz großen Sorgen unserer Zeit

oder sollte ich eher sagen: Kümmernissen? Dies gilt natürlich für alle Menschen (weltweit wird viel zu wenig geschlafen übrigens!), aber hochsensible Menschen sind aufgrund der (manchmal) extremen Stressempfindlichkeit häufig prädestiniert für schlechten Schlaf.

Aber vorsicht: Auch wenn Hochsensibilität immer mit einer erhöhten Reizempfindlichkeit daherkommt, bedeutet dies nicht, dass HSP zwangsläufig schlecht schlafen müssen. Ob wir gut oder schlecht schlafen:

es hängt im wesentlichen davon ab, was wir im Laufe des Tages tun,

und nicht davon, ob wir hochsensibel sind oder nicht. Das ist mir jedenfalls im Laufe meiner Recherchen zu meinem Buch „Die Geheimnisse gesunden Schlafs“ klar geworden.

Das größte Geheimnis:

Wir sind keine RoboterWir haben vergessen, wer wir sind.

Wir haben vergessen, dass wir Menschen sind. Biologische Wesen mit einem Körper, der nach einem gewissen Bauplan funktioniert (meistens jedenfalls). Wir haben unsere Bedürfnisse vergessen, jedenfalls unsere körperlichen. Wir behandeln uns selbst wie Maschinen, die funktionieren sollen, obwohl wir unseren Körper nicht das geben, was sie brauchen, um wirklich funktionieren zu können. Ich habe schon häufiger in Artikeln gelesen, dass die Autor*innen meinen, dass die Menschen heute ihr Auto oder ihr Smartphone besser behandeln als sich selbst. Das Fatale daran ist: dabei handelt es sich um Maschinen, wo sich Teile austauschen lassen. In unserem Körper ist das nicht so. Wir können nicht einfach irgendein Teil austauschen und dann läuft es wieder rund. In dem Wunderwerk unseres Körpers spielen alle physiologischen und psychologischen Vorgänge eine Rolle,

alles beeinflusst alles.

Sicherlich haben Sie schon von den Gegenspielern Serotonin und Melatonin gehört, den Hormonen, die Energie und Müdigkeit und Schlafbereitschaft fördern. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht mein Buch in ein paar Sätzen zusammenfassen (ich denke, es lohnt sich, es ganz zu lesen). Nur so viel:  es gibt über den Tag verteilt wirklich viele Dinge, die Sie tun und lassen können, um die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin zu bremsen. Sowieso gibt es nicht genug Melatonin, wenn morgens schon nicht genug Serotonin ausgeschüttet wird, da Melatonin aus Serotonin gebildet wird.

Auch Krankheiten können die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin beeinflussen. Oder was wir im Laufe eines Tages essen.

Oder mit welchen Maschinen wir uns wann umgeben. Es gibt so viele Stellschrauben, an denen man für einen guten Schlaf drehen kann.

Und natürlich möchte ich an dieser Stelle gerne die Klopfakupressur erwähnen. Selbst, wenn Sie durch das Klopfen eher wach werden und das Klopfen nicht zum Einschlafen selbst nutzen können, können Sie aber mit der Klopfakupressur vielleicht herausfinden, was Sie eigentlich umtreibt und quält (häufig sind das ja ganz bestimmte Themen) oder grundsätzlich ruhiger werden, so dass Sie abends nicht mehr so hochgefahren sind. Hier können Sie sich in meinen kostenlosen Onlinekurs einschreiben.

Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass Schlaflosigkeit ein Thema ist, das unglaublich viele Facetten hat und sich gut eignet für eine Blogparade, an der sowohl Fachpublikum, als auch „Privatmenschen“ teilnehmen können. Hier sind ein paar Impulse für einen Artikel auf Ihrem Blog:

  • Warum schlafen Sie nicht?
  • Haben Sie ein Spezialgebiet, das sich mit Schlafstörungen befasst?
  • Leiden Sie unter einer bestimmten Krankheit, bei der Schlafstörungen zum Krankheitsbild gehören?
  • Haben Sie ultimative Tipps gegen Schlafstörungen?
  • Gibt es eine Geschichte, die Sie beschäftigt, wenn Sie nicht schlafen können?
  • Oder haben Sie etwas Besonderes erlebt in einem Moment der Schlaflosigkeit?
  • Wie sehen Sie Schlafstörungen vor dem Hintergrund der Hochsensibilität?

Dies sind nur ein paar Ideen. Natürlich können Sie auch über etwas anderes im Zusammenhang mit Schlafstörungen schreiben. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So gehts: Schreiben Sie auf Ihrem Blog einen Artikel, der zu dem Thema passt, erwähnen Sie im Text bitte, dass Sie an dieser Blogparade teilnehmen und setzen Sie einen Link zu der Blogparade. Anschließend posten Sie den Link zu Ihrem Artikel in die Kommentare unter meinem Artikel. Wenn Sie gar keinen Blog haben, können Sie den gesamten Text in die Kommentare posten (vergessen Sie dabei bitte die Absätze nicht, damit es lesbar bleibt).

Ich freue mich schon auf Ihre Einsendungen und bin gespannt. Die Blogparade läuft bis zum 30. Juni 2019.

Übrigens nehme ich auch im Rahmen von Leipzig liest an der größten Wohnzimmerlesung Leipzigs teil bei Porta Möbel, gemeinsam mit meinen Kolleginnen vom Autorinnenclub (genau genommen lese ich um 18:15 h im Schlafzimmer ;-)). Hinterher gibt es ein Meet & Greet, ich freue mich, wenn Sie vorbeikommen können.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise:  DrSJS-149538/Quimono  Pixabay

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Mediale Medizin – die Umsetzung Teil 2

Mediale Medizin – die Umsetzung Teil 2

Anfang November habe ich voller Zuversicht mit der Medialen Medizin begonnen. Jetzt zweieinhalb Monate später, habe ich etwas von meiner Zuversicht eingebüßt. Mir beginnt zu dämmern, dass Rückschläge irgendwie normal sind – und dass ich nicht zu denjenigen gehören werde, die innerhalb von drei bis sechs Monaten wieder obenauf schwimmen, war mir eigentlich schon von Anfang an klar.

Vor kurzem ist mir etwas sehr Sonderbares aufgefallen. Eigentlich bin ich ja ein ziemlicher Freigeist (glaube ich jedenfalls), ich habe schon oft irgendwelche Techniken und Methoden kennengelernt, die mir sehr gut gefielen, die mich aber immer nur eine ganz kurze Zeit beschäftigt haben, zum Beispiel Duft-Qi Gong, denn immer kam unweigerlich

eine Art Meister daher und eine Schar Jünger im Gefolge,

zu denen ich schon aus Prinzip nicht gehören wollte. Ich möchte eigentlich nur mir selbst folgen. Nie im Leben hätte ich mir träumen lassen, dass ich mal jemandem so „folgen“ würde wie Anthony Williams! Nun habe ich fast so etwas wie eine Art „Meister“ und komme damit sehr gut zurecht. Ich vermute, es liegt daran, dass jeder doch für sich einen ganz eigenen Weg finden muss, für mich ist schon ganz klar, dass gewisse Dinge, die vorgeschlagen werden, für mich erstmal gar nicht in Frage kommen – vielleicht nie …Es war extrem hilfreich, dass ich vor kurzem im Netz auf die Seiten des Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung gestoßen bin, die das, was Anthony William sagt, bestätigen. Allerdings ist dort von 200 bislang bekannten Herpesviren die Rede. Nicht, dass ich das gebraucht hätte, aber vielleicht könnte es den oder die eine oder andere*n von Ihnen, der/die sich nicht auf die „medialen“ Aspekte verlassen mochte, motivieren, sich näher damit zu beschäftigen.

Seit Anfang November ist viel passiert. Ich war so gepusht von der Vorstellung, endlich einen Schlüssel für all meine körperlichen Schwierigkeiten gefunden zu haben, dass ich mehr wissen wollte. Das erwies sich als problematisch, da es kaum Literatur zu diesem Thema gibt. Ich fand schließlich das Buch* „Das unterschätzte EPSTEIN BARR VIRUS“ der russischen Ärztin Sigrid Nesterenko, das viele, viele Therapie-Vorschläge enthält. Das ein oder andere habe ich ausprobiert:

Mein Favorit ist der Agaricus-Pilz

ein unglaublicher Immunbooster, der dafür gesorgt hat, dass ich trotz sehr viel Aufregung und Stress fast bis zum Jahresende kam, ohne wirklich krank zu werden, während sich um mich herum all meine Freundinnen und Bekannten immer wieder herummarodierende Viren einfingen und öfter auch mal ins Bett legen mussten. Ich war absolut begeistert.

Ionisiertes Zink

Vor kurzem habe ich mir ionisiertes Zink bestellt, ein Produkt, das Anthony William selbst empfiehlt, Zink in flüssiger Form, das der Körper offenbar besser verwerten kann als Tabletten. Ich bekomme davon auch erst einmal Kopfschmerzen, allerdings ist der Energiezuwachs so enorm, dass ich die gerne kurzfristig in Kauf nehme.

Die Basisversorgung

In der Zwischenzeit habe ich herausgefunden, dass es eine Basisversorgung, die Anthony William empfiehlt für den Start, bestehend aus:

  • Flüssiges Zinksulfat
  • L-Lysin
  • Ester-C
  • Vitamin B12 als Methylcobalamin oder Adenosylcobalamin mit 5-MTHF (Ich nehme den Vitamin B-Komplex von Loges, da ist beides drin)

Mein Heilpraktiker war übrigens hochzufrieden mit mir,

bei meinem letzten Besuch, obwohl ich ganz auf einige Faust das Repertoire einzunehmender Nahrungsergänzungen erweitert habe. Offensichtlich aber mit Erfolg: Ich habe alle Mittel mitgenommen zur nächsten Sitzung und alles wurde kinesiologisch ausgestestet. Es waren nur eine Handvoll Nahrungsergänzungen (erworben in einem Anfall von Ungeduld), die jetzt offenbar nicht passen, z. B. kolloidales Silber oder das vielerorts gepriesene Gluthathion (phantastische Wirkung, verursacht mir leider aber Kopfschmerzen). Und ich war unglaublich stolz, dass ich offenbar ein Händchen dafür habe, die richtigen Mittel für mich auszusuchen …

Dann kam der Umzug

Das hat mich wieder ganz zurückgeworfen. Zurück auf Los. Oder noch weiter zurück. In der Vorbereitungsphase des Umzugs ging gar nichts mehr. Nach einem Monat mochte ich auch den Selleriesaft einfach nicht mehr trinken. Ich war auch nicht mehr imstande, mir vernünftige Mahlzeiten zuzubereiten, die alte, winzige Küche nervte mich nur noch, es gab zu viel zu tun … Nicht zuletzt waren da noch Renovierungsarbeiten und Vorbereitungen für die Renovierungsarbeiten, der Umzug selbst undsoweiterundsofort. Kurz: ein paar Wochen lang gabs mir bei nur Fastfood (was glutenfrei schon schwierig genug war), jede Menge glutenfreies Brot mit Wurstwaren, Tiefkühlgerichte usw.

Nach dem Umzug wurde es leider auch nicht sehr viel besser. Eine ganze Zeitlang war ich ohne Kühlschrank, weil das von mir bestellte Produkt nicht lieferbar war und die Lieferfirma eine gewisse Zeit brauchte, sich aufzuraffen, mir ein lieferbares Alternativprodukt anzubieten. Bis der dann kam, lagerte ich meine Lebensmittel im Hausflur und habe nur von der Hand in den Mund gelebt …

Dafür bin ich jetzt stolze Besitzerin eines Kühlschrankes, der für eine mehrköpfige Familie reichen würde und über ein riesiges Gemüse- und Gefrierfach verfügt.

Ich gehöre jetzt zu einer Art Arbeitsgruppe

Mit ein paar Freundinnen habe ich mich zu einer Art loser Anthony-William-Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus und ich war ganz glücklich, dass ich eine Abnehmerin für die Übelkeit erregende Teufelskralle gefunden habe. In ein paar Monaten treffen wir uns wieder und ich bin sehr neugierig, welche Erfahrungen sie mit der Teufelskralle gemacht hat in der Zwischenzeit.

Mir tun die Nieren öfter mal weh

„Kein Wunder“, meinte mein Heilpraktiker „die arbeiten ja bis zum Anschlag!“ Ich habe nämlich etwas äußerst Wichtiges übersehen: Es ist natürlich sehr gut und wichtig, all diese Lebensmittel und Nahrungsergänzungen zu sich zu nehmen, die antivirale Wirkung haben, oder durch Entgiftung für virale Abfallprodukte sorgen – ebenso wichtig ist es jedoch auch, dafür zu sorgen, dass diese Abfallprodukte aus dem Körper entsorgt werden. Dies geschieht anhand von Bindemitteln. Mir fiel gleich ein, dass ich zuhause noch eine Dose

Zeolith

habe. Gekauft vor drei Jahren. Zeolith gehört zu Vulkanmineralien, die sich äußerst gut zur Entgiftung eignen und sehr viel verwendet werden. (Anthony William empfiehlt Zeolith übrigens auch, allerdings in flüssiger Form!). Ich weiß nicht, wie oft ich schon (vergeblich) versucht habe, mit Zeolith  zu entgiften!

In der Regel fühlte ich mich am ersten Tag super, am nächsten schlechter und dann noch schlechter und am Ende von 14 Tagen (falls ich überhaupt so lange durchhielt) musste ich meine Entgiftung dann spätestens abbrechen, weil mein Körper damit vollkommen überfordert war. Heute weiß ich, dass es an meiner Schwermetallbelastung liegt. Den letzten Entgiftungsversuch hatte ich übrigens mit einer Mini-Mini-Dosis gestartet, ungefährt 1/8 TL. Das führte lediglich dazu, dass der Prozess langsamer vonstatten ging, hatte aber letztendlich doch wieder den gleichen Ablauf.

Letzte Woche habe ich mir übrigens wieder ein Video angesehen und dort wurde etwas sehr Wichtiges mitgeteilt: Dass, wenn man die Leber zu sehr zur Entgiftung pusht, sie sich ganz taub stellen kann und gar nichts mehr macht …

Wundersamerweise klappt es jetzt mit dem Zeolith. Anstandslos und problemlos. Ich bin mit 1/2 TL gestartet und jetzt bei 1 TL täglich. Da man einen zweistündigen Abstand einhalten soll zu Medikamenten, nehme ich Zeolith immer um 22 Uhr vor dem Schlafengehen, da kommt es keinem Mittel in die Quere. Und ich habe keine Nierenschmerzen mehr. Ich hatte schon über eine Steigerung der Dosis nachgedacht. Statt dessen habe ich mir eine Zeolith-Hautcreme gekauft, von der ich sehr begeistert bin. Es sieht so aus, als hätte meine jahrelange Suche nach einer vernünftigen Creme ein Ende gefunden. Aber ich bin mit dem Zeolith noch nicht am Ende …

Es gibt noch andere, die sich mit Anthony William beschäftigen

Im Netz habe ich verschiedene Seiten gefunden, von Coaches o. ä., die Anthony William folgen. Sie gefallen mir nicht alle. Super finde ich allerdings, dass einige von ihnen Zusammenfassungen von Radio Shows von Anthony William verfassen. Vor kurzem habe ich einen Clip von „Psychische und köperliche Gesundheit“ gesehen, in dem es um Rückschritte und Stillstand geht. Das hat mich ungeheuer motiviert. Ich habe mir vorgenommen, mir jede Woche einen Clip von Anthony William anzusehen.

Ich trinke wieder Selleriesaft

Allerdings habe ich das Gefühl, ich starte jetzt auf einem sehr viel höheren Level und ich erlebe etwas, von dem mir Leute, die längere Zeit Yoga machen, erzählt haben: dass sie die Lust auf Fleisch verlieren, weniger Heisshungergelüste haben usw. Alkohol geht fast gar nicht mehr. Statt dessen eine Art Freude, wenn ich Obst und Gemüse esse. Für den Selleriesaft-Verdruss, der ganz gewiss bald wieder kommen wird, habe ich mir schon einen Plan B und Plan C ausgedacht, nämlich, dass ich den Sellerie dann mit Gurke mische, oder nur Gurkensaft oder vielleicht auch Gerstengrassaft trinke, mal sehen.

Ich probiere die Rezepte aus,

die Anthony William auf seinem Blog vorschlägt. Zum Beispiel habe ich die famose kalte Spinatsuppe gegessen (aus Tomaten, Spinat, Orange, Knoblauch und Basilikum) und fand sie wirklich hammermäßig. Nach Weihnachten habe ich dann leider doch eine Nebenhöhlenentzündung bekommen. Als ich die Suppe aß, habe ich genau gespürt, was sich im Körper dadurch verändert, bzw., dass mein Körper beginnt zu heilen. Anthony William hat gemeint, man könne diese Suppe ruhig jeden Tag essen. Das glaube ich sehr gerne,

aber ich mag einfach nicht jeden Tag kalt essen

und ich mag auch definitiv nicht jeden Tag das Gleiche essen. Jeden Morgen ein kalter Smoothie ist einfach nichts für mich. Ich brauche Abwechselung, vor allen Dingen beim Frühstück, das bei mir auch gerne heiß oder deftig sein darf.

Ein folgenschwerer Entschluss

Meine Abnehmerfolge der ersten Zeit hatte ich übrigens wieder verloren im Zuge der Fastfood-Ernährung während des Umzugs. Daher habe ich mich jetzt zu einem radikalen Schritt entschlossen: Alle zwei Stunden etwas zu essen, um Leber und Nebennieren zu entlasten. Schon nach ein paar Tagen wurde klar, dass der Abstand noch kürzer ist als zwei Stunden: eineinhalb Stunden ist genau richtig.  Und ich bin überrascht, wie viel mehr Energie ich nun habe. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, ich habe wieder ein Energielevel von 80%, das ist schlicht phänomenal. Das behalte ich auf jeden Fall bei …

Ich habe übrigens von vielen Menschen, denen ich die „Mediale Medizin“ empfohlen habe, gehört, dass es Ihnen  viel besser geht. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Oder was hält Sie ab? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Mediale Medizin – eine Rezension

Mediale Medizin – eine Rezension

Dieses Buch wurde mir von einer Klientin empfohlen und es ist in meinem Leben eingeschlagen wie eine Bombe.

Der Autor des Buches Mediale Medizin ist Anthony William, der die Meinung vertritt, dass ein Großteil der heute bestehenden unerklärlichen Erkrankungen wie Fibromyalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, MS, Diabetes Typ 2 etc. durch Viren ausgelöst werden, z. B. den Eppstein-Barr-Virus. Ich war sofort wie elektrisiert, als ich das hörte, denn in meinen frühen 30ern hatte ich geschlagene eineinhalb Jahre mit Pfeifferschem Drüsenfieber zu tun. Mir wurde schlagartig klar, dass

es mir bislang nicht gelungen ist, eine grundsätzliche Verbesserung meines Gesundheitszustandes zu erreichen

trotz mehrjähriger Heilpraktiker-Behandlungen, die mir zwar irgendwie geholfen, aber immer nur zu graduellen Verbesserungen geführt haben. Könnte dieses Buch vielleicht der Schlüssel für meine Gesundheit sein?

Das Buch ist zu einem besonderen Zeitpunkt in mein Leben gekommen: Gerade hatte ich am online Healing-Kongress teilgenommen, wo viele hochkarätige Speaker iwie Bruce Lipton, Joe Diszpenza, Deepak Chopra und andere zum Thema Heilung gesprochen haben. Eine sehr deutliche Aussage haben alle getroffen:

es gibt keine Autoimmunkrankheiten

dass der Körper sich NIEMALS selbst angreift und alles, was er tut, immer nur tut, um etwas anderes zu verhindern, was er als noch schlimmer erachtet. Anthony William war übrigens bei dem Kongress auch dabei.

Ich habe dieses Buch daher verschlungen. Danach ging es mir zwei Tage lang ziemlich blendend und hatte ich plötzlich ein ganz anderes Verhältnis zu meinem Körper, ich kann gar nicht sagen, welche unglaubliche Last von mir gefallen ist beim Gedanken daran, dass ich nicht schuld bin am Zustand meines Körpers. Es war phänomenal!

Für mich war der Inhalt des Buches wirklich überzeugend und plausibel (zumal ich gefühlt die Hälfte der in diesem Buch vorkommenden Krankheiten habe …)

Das Buch ist in vier verschiedene Teile gegliedert

Im ersten Teil geht es um Anthony William selbst, in dem er seinen beschwerlichen Weg als medizinisches Medium beschreibt und es um Grundsätzliches zu unerklärlichen Krankheiten geht.

Im zweiten Teil erfahren wir allerhand Wissenswertes über den Eppstein-Barr-Virus und den Zusammenhang mit Fibromyalgie, dem chronischen Müdigkeitssyndrom, Multiple Sklerose, Lupus, Hashimoto Thyreoidits, Tinnitus, Rheumatische Arthritis und Schwindel.

Im dritten Teil geht es um weitere unerklärliche Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Hypoglykämie, Nebennierenschwäche, Candida, Migräne. Ein sehr ausführliches Kapitel befasst sich mit dem Varizella-Zoster-Virus (Gürtelrose), das ebenfalls für viele Folgeerkrankungen sorgen kann wie Jucken, Brennen, Krämpfe, Kopfschmerzen, chronische Migräne, Faszialisparese, Frozen Shoulder, Dickdarmentzündung, kraniomandibuläre Dysfunktion und Lyme Borreliose.

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit ADHAS und Autismus. Es geht ebenfalls um Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, PMS und Menopause.

Bei allen hier aufgezählten Erkrankungen geht es dabei immer um die möglichen Ursachen und was sich dagegen tun lässt.

Im vierten Kapitel geht es dann um das Wiederherstellen der Darmgesundheit. William empfiehlt täglich einen halben Liter frischgepressten Selleriesaft.

Am Anfang war ich ganz bitterlich enttäuscht (ehrlich gesagt, hätte ich das Buch am liebsten in eine Ecke gepfeffert), weil Sellerie schon immer ein absolutes Bääähhh-Gemüse für mich ist. Ich habe mich trotzdem darauf eingelassen und: es wirkt! Dazu später mehr.

Im vierten Teil geht es ebenfalls um Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile, die es zu vermeiden gilt: Gluten, Milchprodukte, Soja, Rübenzucker, Rapsöl, Schweinefleisch, um mal die wichtigsten zu nennen. Und natürlich beschäftigt sich dieses Kapitel  mit Schwermetallbelastung und den Dos und Don’ts zur Entgiftung.

Meiner Meinung nach ist das Buch ausgezeichnet dafür geeignet, sich schon einmal selbst auf den Weg zu machen, denn es gibt zu jeder Erkrankung Empfehlungen für Nahrungsmittel, die bevorzugt verzehrt werden als auch Nahrungsergänzungsmittel, die den Heilungsprozess unterstützen.

Zwei Schwächen hat das Buch allerdings:

Zum einen habe ich ganz schmerzlich ein Schlagwortverzeichnis vermisst. Es wäre nützlich gewesen bei der Fülle der besprochenen Krankheiten.

Zum anderen weiß der Autor zwar um die eingeschränkte Entgiftungsfähigkeit der Leber bei vielen der angesprochenen Erkrankungen, hat es aber leider versäumt bei den ganzen Tipps zur Entgiftung darauf hinzuweisen, dass diese für viele Menschen aufgrund der geringen Entgiftungsfähigkeit gar nicht möglich sind, weil dies zu einer schlagartigen Verschlechterung des eigenen Befindens führen kann. Von daher habe ich mich überhaupt nicht mit der vorgeschlagenen Detox-Kur über 28 Tage beschäftigt, sondern mir einen ganz eigenen Ansatz überlegt. Wie viele andere Menschen vertrage ich nämlich nur wenig rohes Obst und Gemüse, welche für Anthony William ein Pfeiler auf dem Weg zur Heilung sind.

Das ganz besondere an diesem Buch ist,

dass Anthony William ein medizinisches Medium ist und Krankheiten bei anderen Menschen erkennen kann seit er vier Jahre alt ist.  Ich sehe und fühle schon förmlich jetzt, dass viele Stirnfalten meiner HSP-LeserInnen sich irritiert runzeln werden, weil sie sich gerne auf die Wissenschaft und ihre Errungenschaft verlassen.

Anthony William hat sein Wissen von einer anderen Ebene erhalten und die Wissenschaft hat zur Zeit keine Mittel und Wege, diese Behauptungen zu überprüfen. Bislang ist z. B. das Eppstein-Barr-Virus im Körper nicht mehr nachweisbar, lediglich ein Antikörpertest kann Aufschluss darüber geben, ob man eine Infektion mit diesem Virus durchlaufen hat.

Ich habe mich dafür entschieden, mich darauf einzulassen, denn meine letzten 20–30 Jahre waren gesundheitlich mehr als schwierig. Seit einem Jahr habe ich so viel in meinem Leben in Ordnung bringen können und es wäre an der Zeit, dass auch meine Gesundheit von der Ordnung erfasst wird. Ich bin weder mit der Schul-, noch mit der Alternativmedizin wirklich weitergekommen. Ich habe nichts zu verlieren. Daher habe ich mich entschieden, diesem Mann mein Vertrauen zu schenken.

HPU/KPU wird übrigens von Anthony William nicht erwähnt oder benannt, aber die mit der HPU verbundenen notwendigen Nahrungsergänzungen Zink, Mangan und aktives Vitamin B6 tauchen immer wieder auf.

Übrigens fand ich kürzlich in einem anderen HPU-Buch alle diese Zusammenhänge ebenfalls angesprochen, wenn auch nicht so verbunden wie hier. Um Hochsensibilität geht es in diesem Buch überhaupt nicht, aber als geneigteR hochsensibleR LeserIn kann man sich ja an allen fünf Fingern abzählen, dass jedwede Zustände durch die  Hochsensibilität verschärft werden.

Bevor Sie nun losstürzen und sich die Nahrungsergänzungen besorgen, die für Ihre Erkrankungen notwendig sind, warten Sie doch noch meinen Blogbeitrag für die nächste Woche ab. Ich habe mich richtig in diesen neuen Weg hineingestürzt und werde über meine ersten Erfahrungen mit der Heilung nach Anthony William berichten und auch über die Erfahrungen, die ich mit den Nahrungsergänzungen gemacht habe, das war nämlich wirklich nicht ohne und erspare ich Ihnen sehr gern 😉

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

Ich habe es schon oft geschrieben – und werde es vermutlich viele, viele weitere Male schreiben – dass für viele hochsensible Menschen die berufliche Selbstständigkeit der einzige Weg ist, um überhaupt am Berufsleben partizipieren zu können.

Allerdings ist es mit der Entscheidung zur Selbstständigkeit nicht getan, ganz im Gegenteil. Damit die Selbstständigkeit von Anfang an ein Sprungbrett und nicht zur Falle gerät, gibt es einiges zu beachten. Hier habe ich 9 Tipps für Sie, wie das gelingen kann.

1. Sorgen Sie für Ihre finanzielle Sicherheit

Dies ist ein äußerst essentieller Punkt. Hochsensibilität hat ja immer zu tun mit einem erhöhten Stressaufkommen und vor allen Dingen Geldstress hat man in der Selbstständigkeit meistens – zumindest am Anfang – reichlich. Zumindest wenn man alleinstehend ist oder ausschließlich für den eigenen Unterhalt aufkommt (und vielleicht noch für den von Kindern).

Es dauert seine Zeit, eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit aufzubauen. Es ist daher absolut sinnvoll, sich mehrgleisig aufzustellen und mehrere Einkommensquellen zu haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um ein festes Gehalt handeln. Es könnten z. B. ein oder mehrere Nebenjobs sein, der Verkauf von Waren, Affiliate-Provisionen oder auch der vorübergehende Bezug von Leistungen des Jobcenters. Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen wie freelancer.com, upwork usw., auf denen man online Jobs finden kann, die man für Menschen irgendwo auf der Welt bei sich zuhause erledigt (nein, ich spreche nicht von Heimarbeit). Das ist äußerst praktisch, wenn auch nicht immer gut bezahlt, aber eine tolle Möglichkeit, Einkommen zu generieren.

Unter Selbstständigen geht die Weisheit um, dass man erst nach 5 Jahren weiß, ob das Business funktioniert. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Man kann den Zeitraum möglicherweise abkürzen und das bringt mich gleich zu Punkt

2. Suchen Sie sich von Anfang an Unterstützung

Dies ist ein Fehler, den ich gemacht habe und es war ein wirklich schwerwiegender Fehler. Hätte ich nicht erst im dritten Jahr in ein wirkungsvolles Coaching investiert, wäre es vielleicht schneller gegangen. Aber auch nur vielleicht. Denn Sie benötigen Zeit für Ihr inneres Wachstum, das Emporwachsen und Sichtbarwerden. Das Sich-Sichtbar-Machen ist für viele Hochsensible nicht einfach. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass sich dieser Prozess wirklich beschleunigen lässt. Es ist ja nicht nur so, dass Sie einfach etwas tun, sondern eher etwas, was Sie sind oder etwas, was Sie werden. Vor allem, wenn Ihr Herzblut in Ihrem Geschäft steckt, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe.

Aber ich bin abgeschweift. Sie brauchen Unterstützung von Anfang an und zwar von einer Person, die sich auskennt in Ihrem Bereich.

Ich habe mich zu Beginn meiner Selbstständigkeit auf ein KfW-Coaching verlassen, weil ich das bekommen konnte. Das war zum großen Teil rausgeschmissenes Geld, weil die Coaches nur auf gewerbliche Selbstständigkeit fokussiert waren und vor allen Dingen nicht an meine „Geschäftsidee“ glaubten und von meiner Zielgruppe „hochsensible Menschen“ hielten sie schon gar nichts. Rückblickend kann ich sagen, dass mir das teilweise sogar eher geschadet hat. Außerdem hatten sie null Ahnung vom Internetmarketing …

Lassen Sie sich daher von Anfang an coachen (und achten Sie auch möglichst darauf, dass Ihr Coach Ihre Präferenzen bedienen kann (wenn Sie sich zum Beispiel möglichst wenig im internet aufhalten wollen, brauchen Sie jemanden, der sich darauf spezialisiert hat). Das ist supergut angelegtes Geld, das Sie vielfach zurückbekommen.

3. Arbeiten Sie an Ihren Glaubenssätzen

Am besten von Anfang an und nicht erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und die Klienten ausbleiben. Selbstsabotage ist ziemlich weit verbreitet unter den Menschen. Als SelbstständigeR schadet man sich damit enorm. Kürzlich habe ich zwei Audidateien zum Löschen von selbstsabotierenden Glaubenssätzen erstellt (eine Trance-Reisen-Version und eine Klopfversion), in denen es darum geht, von den Eltern und anderen übernommenen (oder auch selbstgestrickte) Selbstsabotageprogramm zu löschen und sie durch erfolgsbejahende Glaubenssätze zu den Themen Erfolg, Wohlstand, Selbsttausdruck und Selbstermächtigung zu ersetzen. Wenn Sie die Klopfakupressur einmal ausprobieren möchten, haben Sie hier die Möglichkeit, kostenlos die Basics zu lernen.

4. Trennen Sie Arbeit und Freizeit strikt voneinander

Sorgen Sie z. B. dafür, dass der Computer nach Möglichkeit nicht im Schlafzimmer steht (falls doch, sollte er vom Bett aus nicht zu sehen sein!). Ein eigenes Arbeitszimmer wäre natürlich ideal.

Schaffen Sie sich explizite Freizeitklamotten für Zuhause an, die Sie nie draußen anziehen würden. Ich ziehe mir nach der Erledigung meiner Tagesarbeit z. B. immer einen bestimmten Pullover und eine bestimmte kuschelige Hose an, um mir selbst zu zeigen, dass jetzt Feierabend angesagt ist.

5. Setzen Sie sich niemals (wirklich niemals!) in diesen Freizeitklamotten oder im Schlafanzug an den Computer

Respektieren Sie die eigenen von Ihnen gesetzten Zeiten. Seien Sie sich selbst ein guter Arbeitgeber (oder eine gute Arbeitgeberin)!

6. Legen Sie ein Ende Ihres Arbeitstages fest

und halten Sie sich daran – ebenso wie an das Wochenende. Ihre Kraft und Ihre Energie sind Ihr kostbarstes Gut. Sie sollten sie auch so behandeln, indem Sie dafür sorgen, dass Ihnen ausreichend Regenerationszeit zur Verfügung steht.

7. Reservieren Sie feste Tage für eigene Belange

An diesen Tagen können Sie Dinge erledigen wie Arztbesuche oder Behördengänge, aber Sie haben damit auch einen Zeitraum zur Verfügung, um Ihre Selbstständigkeit voranzutreiben. Das ist Zeit, in der Ihre Kreativität zum Zuge kommt, Sie sich neue Dinge überlegen können, Aktionspläne erstellen usw. Diese Dinge fallen im normalen Alltagsgeschäft nämlich schnell unter den Tisch. Das sorgt für sehr viel Stress. Das muss nicht sein. Und vor allen Dingen: verteidigen Sie diese Zeit mit Zähnen und Klauen. Diese Zeit ist tendenziell immer sehr bedroht, weil man nur allzu schnell bereit ist, sie für Klienten zu opfern. Ich halte das für einen Fehler und betrachte diese Zeit mittlerweile als ebenso wichtig wie die Zeit für Klienten.

8. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung

In der Regel sitzt man als SelbstständigeR sehr, sehr viel am Schreibtisch, oft auch noch ziemlich angespannt. Sorgen Sie für viele Pausen: eine alle 1,5 Stunden (wie in der Schule). Denken Sie daran, dass Sie dies in Ihrem letzten Job gebraucht hätten und nicht bekommen haben. Jetzt sind Sie in der Lage, es sich selbst zu geben 😉 Machen Sie Gymnastik, gehen Sie laufen, schwimmen, was auch immer. Bewegen Sie sich möglichst viel. Das hilft Stress abzubauen.

9. Nehmen Sie sich ab und zu einfach mal frei!

Ich finde es unschlagbar, ab und zu einfach mal herumbummeln zu können, während die meisten anderen Menschen arbeiten müssen. Dann liebe ich meine Selbstständigkeit am meisten und fühle mich wie ein Glückspilz. Ein unschlagbares Gefühl!

Was hat sich für Sie als unverzichtbarer Faktor gegen Überforderung in der Selbstständigkeit erwiesen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

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Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

In der letzten Zeit bin ich einer überwältigenden Fülle von aufregenden Informationen begegnet, die ich hoffentlich so nach und nach auf diesem Blog aufbereiten und Ihnen zur Verfügung stellen kann.

Sehr spannend ist zum Beispiel der Zusammhang zwischen erlebten Bindungserfahrungen in der Familie und einer als grundsätzlich und absolut erlebten Überforderung. Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit dies mit der eigenen Hochsensibilität zusammenhängt, oder ob sie vielleicht durch den permanenten Stress verstärkt wird? Mir scheint, dass dies einer der wichtigsten Artikel ist, die ich seit dem Bestehen meines Blogs überhaupt geschrieben habe.

Wie ein Schwamm

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass das, was wir in den ersten Lebensjahren erleben, prägend ist für unser ganzes späteres Leben. Im Alter von zwei bis sechs Jahren befindet sich das kindliche Gehirn im Delta- und Thetazustand. Zum Vergleich: Wenn wir meditieren oder tiefenentspannt sind, befindet sich unser Gehirn bei 3–8 Hz im Thetazustand, der Deltazustand tritt bei 0,4–3 Hz bei Bewusstseinszuständen wie Tiefschlaf, Tiefenhypnose oder Trance auf. Leichte Entspannung entspricht hingegen dem Alpha-Bereich von 8–12 Hz. Unser ganz normales Alltagsbewusstsein hingegen bewegt sich im Beta-Zustand bei einer Frequenz von 13–21 Hz. Bei erhöhter Alarmbereitschaft verändert sich die Frequenz noch weiter in einen Bereich von 21–38 Hz.

Bei den Delta- und Thetazuständen des Gehirns handelt es sich um sog.

hypnogogische Trancezustände.

In diesen Zuständen wird alles, was das Kind wahrnimmt und erfährt, ohne Bewertung im Unterbewusstsein  (was eigentlich ein Unbewusstsein ist) abgespeichert. Hypnotherapeuten rufen diese Gehirnzustände in der Hypnose hervor, um neue Verhaltensweisen im Unterbewusstsein ihrer Klienten zu verankern.

Allerdings beginnt das Kind erst im Alter von sieben Jahren ein analytisches Bewusstsein für sich selbst zu entwickeln. Für das Kind ist daher erst einmal alles wahr und richtig, was es hört und sieht. Und es kann gar nicht anders, als alles, was es erlebt, in einen direkten Zusammenhang mit sich selbst zu setzen, weil ihm die Voraussetzungen dafür fehlen, etwas kritisch zu prüfen und es dann vielleicht zu verwerfen. Natürlich wird immer auch versucht, das Erlebte in einen Kontext einzuordnen, z. B., ich bin schuld, weil der Vater oder die Mutter sich ärgern oder weil ich nicht genüge, ist der Vater oder die Mutter vielleicht weggegangen. Sie sehen es schon:

So entstehen Glaubenssätze, die unser ganzes Leben blockieren

Ist dieser Glaubenssatz erst einmal entstanden, werden wir immer wieder neue Erfahrungen anziehen, die diesen Glaubenssatz zu bestätigen scheinen. Und jede neue Erfahrung sorgt dafür, dass sich das Erlebte wahr anfühlt.

Die meisten Glaubenssätze entstehen natürlich im Zusammenhang mit dem, was wir in unseren ersten Lebensjahren erfahren – meistens in der Familie.

Angeblich sollen 50% aller Menschen in Deutschland in sicheren Bindungsmustern aufwachsen, das bedeutet, dass sie sich als Kinder in der Famillie  sicher und geborgen fühlen. Natürlich gibt es auch mal Streit, das kann ja gar nicht ausbleiben. Aber im Prinzip dürfen sie Kind sein und die Eltern sind die Erwachsenen.

Seinerzeit war es die einzige offizielle Zahl, die ich finden konnte. Ehrlich gesagt halte ich sie für utopisch, aber das macht im Augenblick nichts. Gehen wir also davon aus, dass im Umkehrschluss die übrigen 50% aller Menschen in Deutschland in Familien aufwachsen, in denen sie sich einfach nicht sicher fühlen. (Wenn Sie mehr über die verschiedenen Bindungsmuster erfahren wollen, lege ich Ihnen diesen Artikel ans Herz).

Sicherheit ist eine der grundlegendsten Erfahrungen unseres Lebens

oder eben das Fehlen derselben.

Alles beginnt mit der Überforderung unserer Eltern (Wir könnten den Faden natürlich noch weiterspinnen zu den Großeltern und Ur-Großeltern, aber das führt jetzt einfach zu weit). Gehen wir einfach davon aus, dass unsere Eltern überfordert sind mit der eigenen Lebenssituation. Das kann viele Ursachen haben, z. B. traumatische Kriegserfahrungen, Bindungsschwierigkeiten, Krankheiten, fehlendes Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse usw. Vielleicht waren die Eltern noch gar nicht bereit für eine feste Bindung, haben dann aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft doch geheiratet, und noch weitere Kinder bekommen, ohne jemals das ganze Konstrukt zu hinterfragen. Dies ist eine denkbar ungünstige Ausgangssituation. Es kann natürlich auch sein, dass die Hochsensibilität eines Elternteils das Famillienleben beeinflusst, so dass sich vielleicht ein Elternteil zum inneren Rückzug entschließt, während ein anderer Elternteil die Situation durch aggressives Verhalten zu verändern versucht . Vielleicht werden die Eltern es einander übelnehmen, einander  „in die Falle gegangen zu sein“ und nun hier festzusitzen, ohne dies je gewollt zu haben. Vielleicht werden die Eltern häufig miteinander streiten, innerlich zueinander auf Abstand gehen, das Kind instrumentalisieren und missbrauchen als Verbündeten im Kampf gegen den jeweiligen anderen Ehepartner.

Für das Kind ist Sicherheit überlebenswichtig

Fehlende Sicherheit kann zum Beispiel bedeuten

  • das eigene Zuhause wie einen Minenfeld zu erleben (man weiß nie, wann die nächste Mine hochgeht)
  • das Verhalten der Erwachsenen ist vollkommen unverständlich
  • sich nicht geliebt und umsorgt zu fühlen
  • in Armut aufzuwachsen
  • die Eltern oder ein Elternteil ist krank
  • Fehlende Unterstützung und Zuspruch
  • sich selbst als vollkommen unwichtig zu erleben
  • Gewalt in der Familie
  • sexueller Missbrauch und Übergriffe

Es gibt also keine Beständigkeit. In dem einen Augenblick ist etwas so, aber es kann im nächsten Augenblick wieder ganz anders sein. Das Kind verliert das Bewusstsein für eine Art von Kontinuität. Das Leben besteht immer nur aus Augenblicken.

Das Kind wird versuchen, dafür zu sorgen, dass seine eigene Sicherheit wieder hergestellt wird. Entweder aus eigenem Antrieb, weil das eigene Überleben von der Sicherheit abhängt, oder auch, wenn es einen gefühlten Auftrag von den Eltern oder einem Elternteil erhält, ohne dass dieser jemals wirklich ausgesprochen werden muss. Es wird versuchen, es für seine Eltern wieder gut zu machen, z. B. indem es sich um einen Elternteil besonders kümmert. Es kann dann aber auch wieder erleben, dass die Eltern sich gegeneinander verbünden, zu einem Zeitpunkt, an dem es vielleicht gar nicht damit rechnet.

Aber da es ein Kind ist, ist es naturgemäß immer mit dieser Aufgabe überfordert. Was immer es auch tut, es wird nicht das richtige sein. (Es gibt natürlich leider auch Erwachsene, die so perfide sind, ihren Kindern diese Schuld zu suggerieren.) So entsteht ein Gefühl tiefer Schuld und tiefen Versagens, das grundsätzliche Gefühl nicht gut genug zu sein. Eine andere Strategie, die Kinder dann entwickeln können ist

am besten nicht aufzufallen

keine Wünsche zu äußern und keine Bedürfnisse anzumelden, am besten den Eindruck zu erwecken, nicht da zu sein, weil man so den Eltern am besten hilft. Sie ahnen es schon:

das Kind lernt so, dass es nicht wichtig ist,

dass seine Bedürfnisse nicht wichtig sind und das eigene Leben für die Eltern keine Relevanz hat, vor allen Dingen keine positive. Sie ahnen sicherlich schon, worauf es hinausläuft: ein Kind, dass in einem solchen Rahmen aufwächst, kann gar keine Selbstliebe und Selbstachtung entwickeln, denn von den Eltern bekommt es immer nur die eigene Unwichtigkeit gespiegelt.

Insgesamt erlebt sich das Kind als ohnmächtig, was sehr viel Stress auslöst und auch dazu führt, dass es keine Positivität und keine Freude entwickeln kann. Das ganze Leben bleibt grau in grau.

Diese Erfahrungen tragen wir bis in unser Erwachsenenleben hinein

Sie bestimmen fast unser gesamtes Handeln. Mittlerweile geht man ja davon aus, dass unser Gehirn zu 95% automatisch arbeitet, also von diesen Erfahrungen geleitet wird. Dies bedeutet, dass als Erwachsene das Erleben immer von dieser grundsätzlichen Überforderung bestimmt wird, einer Mischung aus der fehlenden Möglichkeit, sich zu entspannen, einer übergroßen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen (möglicherweise geboren aus der ewig bestehenden Schuld, die man abzutragen versucht), einem fehlenden Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse sowie das Fehlen von positiven Gefühlen gegenüber dem eigenen Selbst (wie Selbstliebe, Selbstachtung, das Erkennen des eigenen Wertes).

Diese Erfahrungen tragen wir auch in unsere Beziehungen hinein,

denn sie sorgen dafür, dass wir Beziehungen grundsätzlich misstrauisch gegenüberstehen, weil wir die Erfahrungen eines positiven Gehaltens- und Unterstütztwerdens überhaupt nicht kennen. Sie sorgen dafür, dass wir die Dinge mit uns selbst abmachen, anstatt mit unseren PartnerInnen zu sprechen und sie sorgen vor allen Dingen dafür, dass wir in Beziehungen keine Sicherheit erleben. Vielleicht suchen wir uns PartnerInnen aus, mit denen das gar nicht möglich ist, mit denen sich die Erfahrungen unserer Kindheit eher wiederholen statt sie zu verändern, d. h., die Wahrscheinlichkeit, dass wir PartnerInnen wählen, die ihrerseits fehlende Sicherheitserfahrungen in der Kindheit gemacht haben, ist ziemlich hoch.

Dazu kommt noch, dass letzen Endes es dabei ja immer auch um die

Bindung zu sich selbst geht, die durch diese Bindungserfahrungen leidet.

Und wenn die Bindung zu oder an sich selbst fehlt, funktionieren ganz viele Dinge nicht so, wie sie sollten. Gerade solche Themen wie beruflicher und finanzieller Erfolg und Wohlstand – Sicherheitsthemen erster Klasse – leiden unglaublich darunter. Denn wie soll man erfolgreich sein, wenn man das Gefühl hat, dass man dies nicht verdient … oder glaubt nicht gut genug zu sein …

Die große Frage ist:

Wie können Sie das ändern?

Ich bin selbst so aufgewachsen und habe mir diese Frage natürlich auch gestellt. Denn mir ist so nach und nach gedämmert, dass ganz viele Dinge, die in meinem Leben nicht richtig laufen, eben mit diesen selbstsabotierenden Glaubenssätzen zu tun haben. Dazu kam noch, dass ich ein Interview mit Bruce Lipton gesehen habe, der von einem eigenen Augenblick der Selbsterkenntnis sprach, in dem er zu dem Schluss kam, dass er seine eigenen Glaubenssätze erst einmal löschen müsse. Tolle Idee fand ich. Denn mir war selbst schon klar:

auch Wohlstand hängt mit Bindungserfahrungen zusammen.

Gesagt, getan. Ich habe also eine Trancereise aufgenommen, in der es um die Löschung von alten Glaubenssätzen geht, die man von anderen übernommen hat, Glaubenssätze, die den Erfolg, das berufliche Fortkommen und Wohlstand behindern und sie durch Glaubenssätze ersetzt, die Selbstliebe, Selbstausdruck und Selbstwert steigern.  Vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass ich mich dazu entschieden habe, sie für kleines Geld zum Verkauf anzubieten. Diese Trancereise sollten Sie mindestens 100 Tage täglich 1–2 Mal hören.

Da Hypnose und Trance nicht für jeden etwas sind, habe ich daher noch eine Klopfvariante dieses Textes aufgenommen, der einen vollkommen anderen Namen erhalten hat, um Verwechslung auszuschließen. Da das Klopfen eine sehr intensive emotionale Angelegenheit ist, rate ich hier davon ab,  täglich den Text zu klopfen, einmal in der Woche ist sicherlich ausreichend.

Ich bin sehr gespannt, welche Erfahrungen Sie damit machen. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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