Mediale Medizin – eine Rezension

Mediale Medizin – eine Rezension

Dieses Buch wurde mir von einer Klientin empfohlen und es ist in meinem Leben eingeschlagen wie eine Bombe.

Der Autor des Buches Mediale Medizin ist Anthony William, der die Meinung vertritt, dass ein Großteil der heute bestehenden unerklärlichen Erkrankungen wie Fibromyalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, MS, Diabetes Typ 2 etc. durch Viren ausgelöst werden, z. B. den Eppstein-Barr-Virus. Ich war sofort wie elektrisiert, als ich das hörte, denn in meinen frühen 30ern hatte ich geschlagene eineinhalb Jahre mit Pfeifferschem Drüsenfieber zu tun. Mir wurde schlagartig klar, dass

es mir bislang nicht gelungen ist, eine grundsätzliche Verbesserung meines Gesundheitszustandes zu erreichen

trotz mehrjähriger Heilpraktiker-Behandlungen, die mir zwar irgendwie geholfen, aber immer nur zu graduellen Verbesserungen geführt haben. Könnte dieses Buch vielleicht der Schlüssel für meine Gesundheit sein?

Das Buch ist zu einem besonderen Zeitpunkt in mein Leben gekommen: Gerade hatte ich am online Healing-Kongress teilgenommen, wo viele hochkarätige Speaker iwie Bruce Lipton, Joe Diszpenza, Deepak Chopra und andere zum Thema Heilung gesprochen haben. Eine sehr deutliche Aussage haben alle getroffen:

es gibt keine Autoimmunkrankheiten

dass der Körper sich NIEMALS selbst angreift und alles, was er tut, immer nur tut, um etwas anderes zu verhindern, was er als noch schlimmer erachtet. Anthony William war übrigens bei dem Kongress auch dabei.

Ich habe dieses Buch daher verschlungen. Danach ging es mir zwei Tage lang ziemlich blendend und hatte ich plötzlich ein ganz anderes Verhältnis zu meinem Körper, ich kann gar nicht sagen, welche unglaubliche Last von mir gefallen ist beim Gedanken daran, dass ich nicht schuld bin am Zustand meines Körpers. Es war phänomenal!

Für mich war der Inhalt des Buches wirklich überzeugend und plausibel (zumal ich gefühlt die Hälfte der in diesem Buch vorkommenden Krankheiten habe …)

Das Buch ist in vier verschiedene Teile gegliedert

Im ersten Teil geht es um Anthony William selbst, in dem er seinen beschwerlichen Weg als medizinisches Medium beschreibt und es um Grundsätzliches zu unerklärlichen Krankheiten geht.

Im zweiten Teil erfahren wir allerhand Wissenswertes über den Eppstein-Barr-Virus und den Zusammenhang mit Fibromyalgie, dem chronischen Müdigkeitssyndrom, Multiple Sklerose, Lupus, Hashimoto Thyreoidits, Tinnitus, Rheumatische Arthritis und Schwindel.

Im dritten Teil geht es um weitere unerklärliche Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Hypoglykämie, Nebennierenschwäche, Candida, Migräne. Ein sehr ausführliches Kapitel befasst sich mit dem Varizella-Zoster-Virus (Gürtelrose), das ebenfalls für viele Folgeerkrankungen sorgen kann wie Jucken, Brennen, Krämpfe, Kopfschmerzen, chronische Migräne, Faszialisparese, Frozen Shoulder, Dickdarmentzündung, kraniomandibuläre Dysfunktion und Lyme Borreliose.

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit ADHAS und Autismus. Es geht ebenfalls um Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, PMS und Menopause.

Bei allen hier aufgezählten Erkrankungen geht es dabei immer um die möglichen Ursachen und was sich dagegen tun lässt.

Im vierten Kapitel geht es dann um das Wiederherstellen der Darmgesundheit. William empfiehlt täglich einen halben Liter frischgepressten Selleriesaft.

Am Anfang war ich ganz bitterlich enttäuscht (ehrlich gesagt, hätte ich das Buch am liebsten in eine Ecke gepfeffert), weil Sellerie schon immer ein absolutes Bääähhh-Gemüse für mich ist. Ich habe mich trotzdem darauf eingelassen und: es wirkt! Dazu später mehr.

Im vierten Teil geht es ebenfalls um Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile, die es zu vermeiden gilt: Gluten, Milchprodukte, Soja, Rübenzucker, Rapsöl, Schweinefleisch, um mal die wichtigsten zu nennen. Und natürlich beschäftigt sich dieses Kapitel  mit Schwermetallbelastung und den Dos und Don’ts zur Entgiftung.

Meiner Meinung nach ist das Buch ausgezeichnet dafür geeignet, sich schon einmal selbst auf den Weg zu machen, denn es gibt zu jeder Erkrankung Empfehlungen für Nahrungsmittel, die bevorzugt verzehrt werden als auch Nahrungsergänzungsmittel, die den Heilungsprozess unterstützen.

Zwei Schwächen hat das Buch allerdings:

Zum einen habe ich ganz schmerzlich ein Schlagwortverzeichnis vermisst. Es wäre nützlich gewesen bei der Fülle der besprochenen Krankheiten.

Zum anderen weiß der Autor zwar um die eingeschränkte Entgiftungsfähigkeit der Leber bei vielen der angesprochenen Erkrankungen, hat es aber leider versäumt bei den ganzen Tipps zur Entgiftung darauf hinzuweisen, dass diese für viele Menschen aufgrund der geringen Entgiftungsfähigkeit gar nicht möglich sind, weil dies zu einer schlagartigen Verschlechterung des eigenen Befindens führen kann. Von daher habe ich mich überhaupt nicht mit der vorgeschlagenen Detox-Kur über 28 Tage beschäftigt, sondern mir einen ganz eigenen Ansatz überlegt. Wie viele andere Menschen vertrage ich nämlich nur wenig rohes Obst und Gemüse, welche für Anthony William ein Pfeiler auf dem Weg zur Heilung sind.

Das ganz besondere an diesem Buch ist,

dass Anthony William ein medizinisches Medium ist und Krankheiten bei anderen Menschen erkennen kann seit er vier Jahre alt ist.  Ich sehe und fühle schon förmlich jetzt, dass viele Stirnfalten meiner HSP-LeserInnen sich irritiert runzeln werden, weil sie sich gerne auf die Wissenschaft und ihre Errungenschaft verlassen.

Anthony William hat sein Wissen von einer anderen Ebene erhalten und die Wissenschaft hat zur Zeit keine Mittel und Wege, diese Behauptungen zu überprüfen. Bislang ist z. B. das Eppstein-Barr-Virus im Körper nicht mehr nachweisbar, lediglich ein Antikörpertest kann Aufschluss darüber geben, ob man eine Infektion mit diesem Virus durchlaufen hat.

Ich habe mich dafür entschieden, mich darauf einzulassen, denn meine letzten 20–30 Jahre waren gesundheitlich mehr als schwierig. Seit einem Jahr habe ich so viel in meinem Leben in Ordnung bringen können und es wäre an der Zeit, dass auch meine Gesundheit von der Ordnung erfasst wird. Ich bin weder mit der Schul-, noch mit der Alternativmedizin wirklich weitergekommen. Ich habe nichts zu verlieren. Daher habe ich mich entschieden, diesem Mann mein Vertrauen zu schenken.

HPU/KPU wird übrigens von Anthony William nicht erwähnt oder benannt, aber die mit der HPU verbundenen notwendigen Nahrungsergänzungen Zink, Mangan und aktives Vitamin B6 tauchen immer wieder auf.

Übrigens fand ich kürzlich in einem anderen HPU-Buch alle diese Zusammenhänge ebenfalls angesprochen, wenn auch nicht so verbunden wie hier. Um Hochsensibilität geht es in diesem Buch überhaupt nicht, aber als geneigteR hochsensibleR LeserIn kann man sich ja an allen fünf Fingern abzählen, dass jedwede Zustände durch die  Hochsensibilität verschärft werden.

Bevor Sie nun losstürzen und sich die Nahrungsergänzungen besorgen, die für Ihre Erkrankungen notwendig sind, warten Sie doch noch meinen Blogbeitrag für die nächste Woche ab. Ich habe mich richtig in diesen neuen Weg hineingestürzt und werde über meine ersten Erfahrungen mit der Heilung nach Anthony William berichten und auch über die Erfahrungen, die ich mit den Nahrungsergänzungen gemacht habe, das war nämlich wirklich nicht ohne und erspare ich Ihnen sehr gern 😉

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

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Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

Ich habe es schon oft geschrieben – und werde es vermutlich viele, viele weitere Male schreiben – dass für viele hochsensible Menschen die berufliche Selbstständigkeit der einzige Weg ist, um überhaupt am Berufsleben partizipieren zu können.

Allerdings ist es mit der Entscheidung zur Selbstständigkeit nicht getan, ganz im Gegenteil. Damit die Selbstständigkeit von Anfang an ein Sprungbrett und nicht zur Falle gerät, gibt es einiges zu beachten. Hier habe ich 9 Tipps für Sie, wie das gelingen kann.

1. Sorgen Sie für Ihre finanzielle Sicherheit

Dies ist ein äußerst essentieller Punkt. Hochsensibilität hat ja immer zu tun mit einem erhöhten Stressaufkommen und vor allen Dingen Geldstress hat man in der Selbstständigkeit meistens – zumindest am Anfang – reichlich. Zumindest wenn man alleinstehend ist oder ausschließlich für den eigenen Unterhalt aufkommt (und vielleicht noch für den von Kindern).

Es dauert seine Zeit, eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit aufzubauen. Es ist daher absolut sinnvoll, sich mehrgleisig aufzustellen und mehrere Einkommensquellen zu haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um ein festes Gehalt handeln. Es könnten z. B. ein oder mehrere Nebenjobs sein, der Verkauf von Waren, Affiliate-Provisionen oder auch der vorübergehende Bezug von Leistungen des Jobcenters. Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen wie freelancer.com, upwork usw., auf denen man online Jobs finden kann, die man für Menschen irgendwo auf der Welt bei sich zuhause erledigt (nein, ich spreche nicht von Heimarbeit). Das ist äußerst praktisch, wenn auch nicht immer gut bezahlt, aber eine tolle Möglichkeit, Einkommen zu generieren.

Unter Selbstständigen geht die Weisheit um, dass man erst nach 5 Jahren weiß, ob das Business funktioniert. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Man kann den Zeitraum möglicherweise abkürzen und das bringt mich gleich zu Punkt

2. Suchen Sie sich von Anfang an Unterstützung

Dies ist ein Fehler, den ich gemacht habe und es war ein wirklich schwerwiegender Fehler. Hätte ich nicht erst im dritten Jahr in ein wirkungsvolles Coaching investiert, wäre es vielleicht schneller gegangen. Aber auch nur vielleicht. Denn Sie benötigen Zeit für Ihr inneres Wachstum, das Emporwachsen und Sichtbarwerden. Das Sich-Sichtbar-Machen ist für viele Hochsensible nicht einfach. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass sich dieser Prozess wirklich beschleunigen lässt. Es ist ja nicht nur so, dass Sie einfach etwas tun, sondern eher etwas, was Sie sind oder etwas, was Sie werden. Vor allem, wenn Ihr Herzblut in Ihrem Geschäft steckt, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe.

Aber ich bin abgeschweift. Sie brauchen Unterstützung von Anfang an und zwar von einer Person, die sich auskennt in Ihrem Bereich.

Ich habe mich zu Beginn meiner Selbstständigkeit auf ein KfW-Coaching verlassen, weil ich das bekommen konnte. Das war zum großen Teil rausgeschmissenes Geld, weil die Coaches nur auf gewerbliche Selbstständigkeit fokussiert waren und vor allen Dingen nicht an meine „Geschäftsidee“ glaubten und von meiner Zielgruppe „hochsensible Menschen“ hielten sie schon gar nichts. Rückblickend kann ich sagen, dass mir das teilweise sogar eher geschadet hat. Außerdem hatten sie null Ahnung vom Internetmarketing …

Lassen Sie sich daher von Anfang an coachen (und achten Sie auch möglichst darauf, dass Ihr Coach Ihre Präferenzen bedienen kann (wenn Sie sich zum Beispiel möglichst wenig im internet aufhalten wollen, brauchen Sie jemanden, der sich darauf spezialisiert hat). Das ist supergut angelegtes Geld, das Sie vielfach zurückbekommen.

3. Arbeiten Sie an Ihren Glaubenssätzen

Am besten von Anfang an und nicht erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und die Klienten ausbleiben. Selbstsabotage ist ziemlich weit verbreitet unter den Menschen. Als SelbstständigeR schadet man sich damit enorm. Kürzlich habe ich zwei Audidateien zum Löschen von selbstsabotierenden Glaubenssätzen erstellt (eine Trance-Reisen-Version und eine Klopfversion), in denen es darum geht, von den Eltern und anderen übernommenen (oder auch selbstgestrickte) Selbstsabotageprogramm zu löschen und sie durch erfolgsbejahende Glaubenssätze zu den Themen Erfolg, Wohlstand, Selbsttausdruck und Selbstermächtigung zu ersetzen. Wenn Sie die Klopfakupressur einmal ausprobieren möchten, haben Sie hier die Möglichkeit, kostenlos die Basics zu lernen.

4. Trennen Sie Arbeit und Freizeit strikt voneinander

Sorgen Sie z. B. dafür, dass der Computer nach Möglichkeit nicht im Schlafzimmer steht (falls doch, sollte er vom Bett aus nicht zu sehen sein!). Ein eigenes Arbeitszimmer wäre natürlich ideal.

Schaffen Sie sich explizite Freizeitklamotten für Zuhause an, die Sie nie draußen anziehen würden. Ich ziehe mir nach der Erledigung meiner Tagesarbeit z. B. immer einen bestimmten Pullover und eine bestimmte kuschelige Hose an, um mir selbst zu zeigen, dass jetzt Feierabend angesagt ist.

5. Setzen Sie sich niemals (wirklich niemals!) in diesen Freizeitklamotten oder im Schlafanzug an den Computer

Respektieren Sie die eigenen von Ihnen gesetzten Zeiten. Seien Sie sich selbst ein guter Arbeitgeber (oder eine gute Arbeitgeberin)!

6. Legen Sie ein Ende Ihres Arbeitstages fest

und halten Sie sich daran – ebenso wie an das Wochenende. Ihre Kraft und Ihre Energie sind Ihr kostbarstes Gut. Sie sollten sie auch so behandeln, indem Sie dafür sorgen, dass Ihnen ausreichend Regenerationszeit zur Verfügung steht.

7. Reservieren Sie feste Tage für eigene Belange

An diesen Tagen können Sie Dinge erledigen wie Arztbesuche oder Behördengänge, aber Sie haben damit auch einen Zeitraum zur Verfügung, um Ihre Selbstständigkeit voranzutreiben. Das ist Zeit, in der Ihre Kreativität zum Zuge kommt, Sie sich neue Dinge überlegen können, Aktionspläne erstellen usw. Diese Dinge fallen im normalen Alltagsgeschäft nämlich schnell unter den Tisch. Das sorgt für sehr viel Stress. Das muss nicht sein. Und vor allen Dingen: verteidigen Sie diese Zeit mit Zähnen und Klauen. Diese Zeit ist tendenziell immer sehr bedroht, weil man nur allzu schnell bereit ist, sie für Klienten zu opfern. Ich halte das für einen Fehler und betrachte diese Zeit mittlerweile als ebenso wichtig wie die Zeit für Klienten.

8. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung

In der Regel sitzt man als SelbstständigeR sehr, sehr viel am Schreibtisch, oft auch noch ziemlich angespannt. Sorgen Sie für viele Pausen: eine alle 1,5 Stunden (wie in der Schule). Denken Sie daran, dass Sie dies in Ihrem letzten Job gebraucht hätten und nicht bekommen haben. Jetzt sind Sie in der Lage, es sich selbst zu geben 😉 Machen Sie Gymnastik, gehen Sie laufen, schwimmen, was auch immer. Bewegen Sie sich möglichst viel. Das hilft Stress abzubauen.

9. Nehmen Sie sich ab und zu einfach mal frei!

Ich finde es unschlagbar, ab und zu einfach mal herumbummeln zu können, während die meisten anderen Menschen arbeiten müssen. Dann liebe ich meine Selbstständigkeit am meisten und fühle mich wie ein Glückspilz. Ein unschlagbares Gefühl!

Was hat sich für Sie als unverzichtbarer Faktor gegen Überforderung in der Selbstständigkeit erwiesen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

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Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

In der letzten Zeit bin ich einer überwältigenden Fülle von aufregenden Informationen begegnet, die ich hoffentlich so nach und nach auf diesem Blog aufbereiten und Ihnen zur Verfügung stellen kann.

Sehr spannend ist zum Beispiel der Zusammhang zwischen erlebten Bindungserfahrungen in der Familie und einer als grundsätzlich und absolut erlebten Überforderung. Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit dies mit der eigenen Hochsensibilität zusammenhängt, oder ob sie vielleicht durch den permanenten Stress verstärkt wird? Mir scheint, dass dies einer der wichtigsten Artikel ist, die ich seit dem Bestehen meines Blogs überhaupt geschrieben habe.

Wie ein Schwamm

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass das, was wir in den ersten Lebensjahren erleben, prägend ist für unser ganzes späteres Leben. Im Alter von zwei bis sechs Jahren befindet sich das kindliche Gehirn im Delta- und Thetazustand. Zum Vergleich: Wenn wir meditieren oder tiefenentspannt sind, befindet sich unser Gehirn bei 3–8 Hz im Thetazustand, der Deltazustand tritt bei 0,4–3 Hz bei Bewusstseinszuständen wie Tiefschlaf, Tiefenhypnose oder Trance auf. Leichte Entspannung entspricht hingegen dem Alpha-Bereich von 8–12 Hz. Unser ganz normales Alltagsbewusstsein hingegen bewegt sich im Beta-Zustand bei einer Frequenz von 13–21 Hz. Bei erhöhter Alarmbereitschaft verändert sich die Frequenz noch weiter in einen Bereich von 21–38 Hz.

Bei den Delta- und Thetazuständen des Gehirns handelt es sich um sog.

hypnogogische Trancezustände.

In diesen Zuständen wird alles, was das Kind wahrnimmt und erfährt, ohne Bewertung im Unterbewusstsein  (was eigentlich ein Unbewusstsein ist) abgespeichert. Hypnotherapeuten rufen diese Gehirnzustände in der Hypnose hervor, um neue Verhaltensweisen im Unterbewusstsein ihrer Klienten zu verankern.

Allerdings beginnt das Kind erst im Alter von sieben Jahren ein analytisches Bewusstsein für sich selbst zu entwickeln. Für das Kind ist daher erst einmal alles wahr und richtig, was es hört und sieht. Und es kann gar nicht anders, als alles, was es erlebt, in einen direkten Zusammenhang mit sich selbst zu setzen, weil ihm die Voraussetzungen dafür fehlen, etwas kritisch zu prüfen und es dann vielleicht zu verwerfen. Natürlich wird immer auch versucht, das Erlebte in einen Kontext einzuordnen, z. B., ich bin schuld, weil der Vater oder die Mutter sich ärgern oder weil ich nicht genüge, ist der Vater oder die Mutter vielleicht weggegangen. Sie sehen es schon:

So entstehen Glaubenssätze, die unser ganzes Leben blockieren

Ist dieser Glaubenssatz erst einmal entstanden, werden wir immer wieder neue Erfahrungen anziehen, die diesen Glaubenssatz zu bestätigen scheinen. Und jede neue Erfahrung sorgt dafür, dass sich das Erlebte wahr anfühlt.

Die meisten Glaubenssätze entstehen natürlich im Zusammenhang mit dem, was wir in unseren ersten Lebensjahren erfahren – meistens in der Familie.

Angeblich sollen 50% aller Menschen in Deutschland in sicheren Bindungsmustern aufwachsen, das bedeutet, dass sie sich als Kinder in der Famillie  sicher und geborgen fühlen. Natürlich gibt es auch mal Streit, das kann ja gar nicht ausbleiben. Aber im Prinzip dürfen sie Kind sein und die Eltern sind die Erwachsenen.

Seinerzeit war es die einzige offizielle Zahl, die ich finden konnte. Ehrlich gesagt halte ich sie für utopisch, aber das macht im Augenblick nichts. Gehen wir also davon aus, dass im Umkehrschluss die übrigen 50% aller Menschen in Deutschland in Familien aufwachsen, in denen sie sich einfach nicht sicher fühlen. (Wenn Sie mehr über die verschiedenen Bindungsmuster erfahren wollen, lege ich Ihnen diesen Artikel ans Herz).

Sicherheit ist eine der grundlegendsten Erfahrungen unseres Lebens

oder eben das Fehlen derselben.

Alles beginnt mit der Überforderung unserer Eltern (Wir könnten den Faden natürlich noch weiterspinnen zu den Großeltern und Ur-Großeltern, aber das führt jetzt einfach zu weit). Gehen wir einfach davon aus, dass unsere Eltern überfordert sind mit der eigenen Lebenssituation. Das kann viele Ursachen haben, z. B. traumatische Kriegserfahrungen, Bindungsschwierigkeiten, Krankheiten, fehlendes Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse usw. Vielleicht waren die Eltern noch gar nicht bereit für eine feste Bindung, haben dann aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft doch geheiratet, und noch weitere Kinder bekommen, ohne jemals das ganze Konstrukt zu hinterfragen. Dies ist eine denkbar ungünstige Ausgangssituation. Es kann natürlich auch sein, dass die Hochsensibilität eines Elternteils das Famillienleben beeinflusst, so dass sich vielleicht ein Elternteil zum inneren Rückzug entschließt, während ein anderer Elternteil die Situation durch aggressives Verhalten zu verändern versucht . Vielleicht werden die Eltern es einander übelnehmen, einander  „in die Falle gegangen zu sein“ und nun hier festzusitzen, ohne dies je gewollt zu haben. Vielleicht werden die Eltern häufig miteinander streiten, innerlich zueinander auf Abstand gehen, das Kind instrumentalisieren und missbrauchen als Verbündeten im Kampf gegen den jeweiligen anderen Ehepartner.

Für das Kind ist Sicherheit überlebenswichtig

Fehlende Sicherheit kann zum Beispiel bedeuten

  • das eigene Zuhause wie einen Minenfeld zu erleben (man weiß nie, wann die nächste Mine hochgeht)
  • das Verhalten der Erwachsenen ist vollkommen unverständlich
  • sich nicht geliebt und umsorgt zu fühlen
  • in Armut aufzuwachsen
  • die Eltern oder ein Elternteil ist krank
  • Fehlende Unterstützung und Zuspruch
  • sich selbst als vollkommen unwichtig zu erleben
  • Gewalt in der Familie
  • sexueller Missbrauch und Übergriffe

Es gibt also keine Beständigkeit. In dem einen Augenblick ist etwas so, aber es kann im nächsten Augenblick wieder ganz anders sein. Das Kind verliert das Bewusstsein für eine Art von Kontinuität. Das Leben besteht immer nur aus Augenblicken.

Das Kind wird versuchen, dafür zu sorgen, dass seine eigene Sicherheit wieder hergestellt wird. Entweder aus eigenem Antrieb, weil das eigene Überleben von der Sicherheit abhängt, oder auch, wenn es einen gefühlten Auftrag von den Eltern oder einem Elternteil erhält, ohne dass dieser jemals wirklich ausgesprochen werden muss. Es wird versuchen, es für seine Eltern wieder gut zu machen, z. B. indem es sich um einen Elternteil besonders kümmert. Es kann dann aber auch wieder erleben, dass die Eltern sich gegeneinander verbünden, zu einem Zeitpunkt, an dem es vielleicht gar nicht damit rechnet.

Aber da es ein Kind ist, ist es naturgemäß immer mit dieser Aufgabe überfordert. Was immer es auch tut, es wird nicht das richtige sein. (Es gibt natürlich leider auch Erwachsene, die so perfide sind, ihren Kindern diese Schuld zu suggerieren.) So entsteht ein Gefühl tiefer Schuld und tiefen Versagens, das grundsätzliche Gefühl nicht gut genug zu sein. Eine andere Strategie, die Kinder dann entwickeln können ist

am besten nicht aufzufallen

keine Wünsche zu äußern und keine Bedürfnisse anzumelden, am besten den Eindruck zu erwecken, nicht da zu sein, weil man so den Eltern am besten hilft. Sie ahnen es schon:

das Kind lernt so, dass es nicht wichtig ist,

dass seine Bedürfnisse nicht wichtig sind und das eigene Leben für die Eltern keine Relevanz hat, vor allen Dingen keine positive. Sie ahnen sicherlich schon, worauf es hinausläuft: ein Kind, dass in einem solchen Rahmen aufwächst, kann gar keine Selbstliebe und Selbstachtung entwickeln, denn von den Eltern bekommt es immer nur die eigene Unwichtigkeit gespiegelt.

Insgesamt erlebt sich das Kind als ohnmächtig, was sehr viel Stress auslöst und auch dazu führt, dass es keine Positivität und keine Freude entwickeln kann. Das ganze Leben bleibt grau in grau.

Diese Erfahrungen tragen wir bis in unser Erwachsenenleben hinein

Sie bestimmen fast unser gesamtes Handeln. Mittlerweile geht man ja davon aus, dass unser Gehirn zu 95% automatisch arbeitet, also von diesen Erfahrungen geleitet wird. Dies bedeutet, dass als Erwachsene das Erleben immer von dieser grundsätzlichen Überforderung bestimmt wird, einer Mischung aus der fehlenden Möglichkeit, sich zu entspannen, einer übergroßen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen (möglicherweise geboren aus der ewig bestehenden Schuld, die man abzutragen versucht), einem fehlenden Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse sowie das Fehlen von positiven Gefühlen gegenüber dem eigenen Selbst (wie Selbstliebe, Selbstachtung, das Erkennen des eigenen Wertes).

Diese Erfahrungen tragen wir auch in unsere Beziehungen hinein,

denn sie sorgen dafür, dass wir Beziehungen grundsätzlich misstrauisch gegenüberstehen, weil wir die Erfahrungen eines positiven Gehaltens- und Unterstütztwerdens überhaupt nicht kennen. Sie sorgen dafür, dass wir die Dinge mit uns selbst abmachen, anstatt mit unseren PartnerInnen zu sprechen und sie sorgen vor allen Dingen dafür, dass wir in Beziehungen keine Sicherheit erleben. Vielleicht suchen wir uns PartnerInnen aus, mit denen das gar nicht möglich ist, mit denen sich die Erfahrungen unserer Kindheit eher wiederholen statt sie zu verändern, d. h., die Wahrscheinlichkeit, dass wir PartnerInnen wählen, die ihrerseits fehlende Sicherheitserfahrungen in der Kindheit gemacht haben, ist ziemlich hoch.

Dazu kommt noch, dass letzen Endes es dabei ja immer auch um die

Bindung zu sich selbst geht, die durch diese Bindungserfahrungen leidet.

Und wenn die Bindung zu oder an sich selbst fehlt, funktionieren ganz viele Dinge nicht so, wie sie sollten. Gerade solche Themen wie beruflicher und finanzieller Erfolg und Wohlstand – Sicherheitsthemen erster Klasse – leiden unglaublich darunter. Denn wie soll man erfolgreich sein, wenn man das Gefühl hat, dass man dies nicht verdient … oder glaubt nicht gut genug zu sein …

Die große Frage ist:

Wie können Sie das ändern?

Ich bin selbst so aufgewachsen und habe mir diese Frage natürlich auch gestellt. Denn mir ist so nach und nach gedämmert, dass ganz viele Dinge, die in meinem Leben nicht richtig laufen, eben mit diesen selbstsabotierenden Glaubenssätzen zu tun haben. Dazu kam noch, dass ich ein Interview mit Bruce Lipton gesehen habe, der von einem eigenen Augenblick der Selbsterkenntnis sprach, in dem er zu dem Schluss kam, dass er seine eigenen Glaubenssätze erst einmal löschen müsse. Tolle Idee fand ich. Denn mir war selbst schon klar:

auch Wohlstand hängt mit Bindungserfahrungen zusammen.

Gesagt, getan. Ich habe also eine Trancereise aufgenommen, in der es um die Löschung von alten Glaubenssätzen geht, die man von anderen übernommen hat, Glaubenssätze, die den Erfolg, das berufliche Fortkommen und Wohlstand behindern und sie durch Glaubenssätze ersetzt, die Selbstliebe, Selbstausdruck und Selbstwert steigern.  Vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass ich mich dazu entschieden habe, sie für kleines Geld zum Verkauf anzubieten. Diese Trancereise sollten Sie mindestens 100 Tage täglich 1–2 Mal hören.

Da Hypnose und Trance nicht für jeden etwas sind, habe ich daher noch eine Klopfvariante dieses Textes aufgenommen, der einen vollkommen anderen Namen erhalten hat, um Verwechslung auszuschließen. Da das Klopfen eine sehr intensive emotionale Angelegenheit ist, rate ich hier davon ab,  täglich den Text zu klopfen, einmal in der Woche ist sicherlich ausreichend.

Ich bin sehr gespannt, welche Erfahrungen Sie damit machen. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

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Monika Richrath

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Extrawurst

Extrawurst

Manchmal hadere ich mit meiner Hochsensibilität. Zum Beispiel, wenn ich das Gefühl habe, ich brauche immer eine Extrawurst – eine Situation, die zu meinem Leidwesen ziemlich häufig vorkommt.

Möglicherweise sind solche Situationen von außen betrachtet leicht schräg.

Es beginnt damit, dass mir jemand etwas anbietet, meist zu essen, eine kleine Süßigkeit, wie eine Praline oder ein Bonbon. Das ist immer Stress.

Meine erste Frage lautet dann immer (wenn ich es nicht genau weiß): „Ist da Zucker drin?“ Meist ruckt die Tüte oder der Teller dann noch etwas näher in meine Richtung, mit der fröhlichen Antwort „Nein.“ Dann muss ich sagen „Dann leider nicht“ – was sowieso schon schwer zu sagen ist, weil es eben nicht die erwartete Antwort ist. Manchmal (je nach Verfassung) sage ich noch zur Erklärung „Von Süßstoff wird mir schlecht.“ oder „Ich vertrage keinen Süßstoff.“

In diesem Augenblick fühle ich mich nie gut.

Es tut mir so leid, dass ich ein kleines Geschenk ablehnen muss. Ich habe das Gefühl, ein Verbindungsangebot abzulehnen, was überhaupt nicht meine Absicht ist. Sowieso ist das mal wieder typisch hochsensibel:

ich mache mir einen totalen Kopf

über eine ganz kleine Sache, an die die die meisten anderen Menschen keine Gedanken verschwenden. Das Schräge daran ist:

meine Ablehnung ist eine mühsam erkämpfte Errungenschaft.

Früher (und selbst heute kommt das zu meinem Leidwesen immer wieder vor), habe ich nämlich meistens auf meine Extrawurst verzichtet – eben um der Verbindung willen. Da ich sehr viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe, passierte es im Grunde genommen sehr häufig, dass ich so Dinge zu mir nahm, die meinem Körper nicht sehr zuträglich waren. Aber ich war bereit, für diesen kurzen Moment der Verbindung den ganzen restlichen Tag mit einem Blähbauch herumzulaufen, supernervös zu sein oder mich sonst in irgendeiner Form unwohl zu fühlen. Ich war schlicht und einfach nicht in der Lage, mich abzugrenzen, auch in diesem kleinen, für mich sehr wichtigen Bereich, nicht. Ein Bonbon ist eben nicht nur ein Bonbon.

Nicht normal

Ganz abgesehen davon, dass jedes Mal, wenn mir etwas angeboten wird, sich irgendwie im Hinter (oder Vorder-?)grund etwas öffnet, als würde ich auf eine Szene in einem Theaterstück sehen, mit den Beteiligten als Darstellern. Das Stück heißt Normalität. Und alle anderen (meist findet das ganze in Gruppensettings statt), sind eben normal und können das Angebotene essen, nur ich nicht. „Ich bin eben nicht normal.“ Auch wenn ich weiß, dass das totaler Unsinn ist, und dass Normalität, so wie ich sie mir vorstelle, überhaupt nicht existiert, sondern nur eine Vorstellung in meinem Kopf und anderen Köpfen ist, schaffe ich es irgendwie nicht, diese Vorstellung abzulegen. Vielleicht sollte ich das mal klopfen, das wäre sicherlich sehr lohnend. Jedenfalls eine schöne Idee für ein neues Klopfvideo.

Vielleicht hatte es auch noch mit einer anderen Verhaltensweise zu tun, die ganz typisch für HSP ist:

Das Befinden anderer Menschen wichtiger einzustufen als das eigene.

Was war schon ein Abend Unwohlsein, wenn ich dafür niemanden gefühlt zurückweisen musste?

Das Bedürfnis nach Verbindung ist ja kein Bedürfnis, das nur HSP empfinden, es ist eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse überhaupt. Ohne Verbindung mit anderen können wir uns nicht richtig entwickeln. Ich glaube, dass viele hochsensible Menschen sich mit der Ablehnung eines Verbindungsangebotes eher schwer tun, weil Verbindung selbst ein äußerst schwieriges Thema ist.

Das Gefühl anders zu sein, nicht in Ordnung,

schräg, zu komisch, überempfindlich usw., das viele hochsensible Menschen schon von Kindesbeinen an erfahren, führt häufig dazu, dass wir die Sicht der anderen auf uns selbst übernehmen. Dabei leidet nicht nur unser Selbstwert und unsere Selbstachtung. Wenn wir uns oft oder dauernd als anders als die anderen erleben, führt das oft zu einem Gefühl der Isolation, wir halten uns nicht für liebenswert, wir erleben uns nicht als mit anderen verbunden und in der Welt aufgehoben.

Außerdem haben sehr viele hochsensible Menschen ein sehr genaues Empfinden für soziale Interaktionen und ihre Bedeutung. Von daher ist es kein Wunder, dass ich mich so furchtbar schwer damit tue, ein Bonbon abzulehnen, das ich besser nicht annehmen sollte.

Verbindung zu mir

Im vergangenen Jahr ist sehr viel passiert. Die Arbeit mit meinen KlientInnen wirkt sich auf die eine oder andere Weise immer auch auf mein eigenes Leben aus. Außerdem klopfe ich selbst natürlich auch immer noch auch meine eigenen Themen.

Allmählich beginne ich ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass mein Verhalten, kleine Geschenke anzunehmen, weil ich es aus den o. g. Gründen einfach nicht über mich bringe, sie abzulehnen, mir unglaublich schadet, auf ganz vielen Ebenen, nicht nur auf der körperlichen. Denn jedes Mal, wenn ich etwas annehme, was ich nicht vertrage, verlasse ich mich selbst, gehe ich aus der Verbindung zu mir und meinem Körper heraus. Und: Ich kann keine gute Verbindung aufbauen zu anderen, wenn ich keine gute Verbindung zu mir habe. Und wenn der Preis der Verbindung zu jemandem ist, dass ich die Verbindung zu mir vollkommen verliere … dann stimmt einfach etwas nicht. Aber zum Glück lässt sich daran ja arbeiten …

Kennen Sie solche Situationen? Wie gehen Sie damit um? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildquelle: Pixabay

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Was die Seele essen will – eine Rezension

Was die Seele essen will – eine Rezension

2016 war offenbar ein Jahr mit äußerst spannenden Bucherscheinungen, die wegen der Krankheit meiner Mutter samt und sonders an mir vorbeigegangen sind. Zum Glück ist es aber nie zu spät, früher oder später finden die richtigen Bücher dann doch in mein Leben – was wieder mal zeigt, dass es einen richtigen Zeitpunkt gibt für alles …

*

2016 hätte ich dieses Buch vielleicht nicht zu würdigen gewusst, die vorgeschlagene Therapie als zu teuer abgelehnt und nicht verstehen können, auf welche magische Weise dieses Buch mein Leben verändern kann. Wie auch immer „Was die Seele essen will“ kam zu mir in einem Augenblick, indem ich tatsächlich (wieder einmal) relativ verzweifelt war wegen meiner Ernährung. Es gelang mir einfach nicht, grundsätzlich etwas zu bewegen in Sachen Vitalität und Gewicht. Spätestens, nachdem ich den Stimmungstyp-Test gemacht hatte, war klar, warum das so ist. Denn mir fehlen diverse Neurotransmitter.

Julia Ross, die Autorin

ist Psychotherapeutin und behandelt Ess-, Sucht,- und Stimmungsprobleme in der Nutritional Therapy Institute Clinic in Kalifornien und forscht im noch relativ unbekannten Feld der „Ernährungspsychologie“. Bei der Behandlung der Patienten in ihrer Klinik hat sie festgestellt, dass diese häufig Ungleichgewichte in der Gehirnchemie aufweisen, was zu bestimmten psychischen und körperlichen Symptomen führen kann. Lt. Julia Ross entstehen sogar durch den Mangel an bestimmten Stoffen im Gehirn Gefühle, die sie als unecht bezeichnet, auch wenn diese sehr real (und schmerzlich) erlebt werden.

Sie unterscheidet vier Stimmungstypen:

  1. Die dunkle Wolke (Serotoninmangel)
  2. Die Bla-Depression (zu wenig Katecholamine)
  3. Ein Übermaß an Stress (zu wenig GABA)
  4. Überempfindlichkeit (zu wenig Endorphine)

Ich hatte mich ehrlich schon öfters gefragt

ob Hochsensibilität vielleicht auch durch ein chemisches Ungleichgewicht im Körper versursacht werden kann?

von daher habe ich dieses Kapitel ziemlich aufgeregt verschlungen (Allerdings glaube ich, dass dies noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist für die Gründe von Hochsensibilität).

Was das Buch „Was die Seele essen will“ so bestrickend macht, ist der Handbuchcharakter mit ganz klaren Handlungsanweisungen.

Am Anfang steht der bereits erwähnte Stimmungstyp-Test, mit dem Sie herausfinden können, was Ihnen fehlt. (In meinem Fall so ziemlich alles). Eigentlich sollten wir die erwähnten Neurotransmitter mit der Nahrung aufnehmen, was heute aber nicht in ausreichendem Maß passiert, weil entweder unsere Nahrung falsch ist oder an Nährwert eingebüßt hat.

Sobald klar ist, was Ihnen fehlt,

können Sie sich damit auseinandersetzen, welche Nahrungsergänzungen Ihnen beim Wiederherstellen der Hirnchemie helfen. Julia Ross hat hier jede Menge Pläne vorbereitet und gibt Ideen mit Stoffen, die helfen könnten und auch mit Alternativen. Zur Steigerung des Serotoninspiegels haben Sie beispielsweise verschiedene Optionen wie die Einnahme von L-Tryptophan, 5-HTP oder Johanniskrauttinktur.

Dies kann natürlich aber alles nur kurzfristig nützen, wenn nicht langfristig eine Ernährungsumstellung erfolgt, zu guter und proteinreicher Nahrung. Ein kleiner Rezeptteil (der zudem so gehalten ist, dass man Zutaten gut austauschen kann) hilft bei der Umorientierung und Umstellung. Mein Kritikpunkt ist hier allerdings, dass die Rezepte doch Zutaten aus der Schlechte-Laune-Nahrung enthalten – und sehr fleischlastig sind. Als Veganer werden Sie hier nur ganz bedingt fündig, obwohl ich schon glaube, dass die Sammlung sich zumindest als Ideengeber eignet.

Ebenso wichtig ist dabei der Verzicht auf alles, was Sie nicht vertragen. Julia Ross beschäftigt sich eingehend mit den Lebensmitteln, mit denen viele Menschen Schwierigkeiten haben, der

Schlechte-Laune-Nahrung.

Ich selbst weiß ja von meiner Gluten- und seit neuestem auch Kaseinunverträglichkeit, bin aber noch nicht auf die Idee gekommen, dass ich Soja nicht gut vertragen könnte. Der Verzicht auf Soja brachte fast sofort eine Besserung im körperlichen Wohlbefinden.

Was mir ganz besonders gefallen hat, ist dass Julia Ross das Thema HPU/KPU immer wieder zur Sprache bringt, eine Stoffwechselstörung, mit der viele hochsensible Menschen zu tun haben. Sie kann dafür sorgen, dass dem Körper wichtige Vitalstoffe fehlen, die für Umwandlung eines Stoffes in einen anderen benötigt werden.

Das ganz besondere, extragroße Plus sind die vielen Zusatzkapitel am Ende des Buches. Es gibt für jedes etwas: eines für die Schilddrüse, eines über HPU/KPU, eines über die Nebennieren, eines über Sexualhormone – zusätzlich zu einem extra Kapitel über Heißhunger und einem über Süchte. Ganz einfach erklärt uns Julia Ross dabei die Zusammenhänge, wie alle diese Organe miteinander zusammenhängen und aufeinander einwirken. Wir erfahren auch, warum Übergewicht, Gelüste und Süchte auch immer mit einem Neurotransmittermangel zusammenhängen, äußerst spannend.

Die Seiten mit den Extrawarnhinweisen fand ich besonders wertvoll. So wusste ich gleich, warum ich von dem Aminosäure-Kombi-Präparat (supergetestet beim Heilpraktiker) sofort Kopfschmerzen bekam. Es lag vermutlich an dem L-Phenylalanin, das ich als Hashimoto-Patientin offenbar nicht gut vertrage.

Summa Summarum, bin ich vollkommen begeistert von diesem Buch, und habe alle Kapitel hintereinander weg verschlungen.  Alle diese Nahrungsergänzungen kosten natürlich ihr Geld, aber wenn man die Gehirnchemie erst einmal wieder auf einen guten Weg gebracht hat, soll sie lt. Frau Ross auch so bleiben und ich für mich spricht nichts dagegen, es nach und nach umzusetzen. Ich probiere es erst einmal mit L-Tryptophan …

Ich bin natürlich neugierig, ob Sie vielleicht schon Erfahrungen mit der Einnahme von Neurotransmittern gemacht haben und was sich dadurch für Sie verändert hat. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Julia Ross
Was die Seele essen will – die Mood Cure*

Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-96182-9
14,95 €

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Der ganz besondere Humor hochsensibler Menschen

Der ganz besondere Humor hochsensibler Menschen

Nachdem ich in der letzten Zeit nicht so richtig viel zu lachen hatte (vielen lieben Dank für Ihre mitfühlenden Kommentare!), möchte ich mich diese Woche mal lustigeren Dingen zuwenden. Mir ist ein HSP-Witz zugeflogen, den ich so lustig fand, dass ich lauthals loslachte und meine Stimmung automatisch nach oben ging. Grund genug, mich mal mit dem ganz besonderen Humor hochsensibler Menschen auseinanderzusetzen.

Natürlich kann man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren (manche Menschen fühlen sich durch das Korsett „Hochsensibilität“ eingeengt, aber ich glaube doch, dass die besondere Fähigkeit zum Mitleiden und Mitfühlen eine besondere Art des Humors bedingt.

Heutzutage ist das glaube ich nicht mehr so populär, aber früher gab es einemal eine Zeit, da war das der größte Renner überhaupt, kleine Filmclips aus Amateurvideos zu senden, wo vermeintlich komische Dinge geschehen, in denen Menschen einfach umfallen, Bruchlandungen hinlegen mit Maschinen und anderem oder Kleinkinder schmerzhafte Missgeschicke erleiden. Damals guckte ich noch relativ viel Fernsehen. Damals sah ich auch noch hin – obwohl es kaum jemals wirklich komisch war für mich.

Das einzige, worüber ich lachen konnte,

waren Tiervideos, bei denen niemand zu schaden kam. Ich erinnere mich an einen witzigen Clip von einer Katze, die offenbar ein Tennismatch im Fernsehen beobachtete, ihre Augen schossen im Rhythmus des Balles hin und her (vielleicht dachte sie, hier ist eine zu fangende Beute?), DAS fand ich komisch. Alles andere nicht. Ich konnte nicht darüber lachen, dass ein Ehepaar vor dem Altar ohnmächtig wurde aufgrund zu großer Hitze oder zuviel Alkoholgenuss am Abend vorher. Ich konnte nicht darüber lachen, wenn einem Kleinkind eine Katze aus dem Hinterhalt auf den Kopf sprang (das arme Kind bekam jetzt bestimmt ein Katzentrauma! und was waren das überhaupt für miese Eltern, die sowas lustig fanden?) und auch nicht darüber, dass jemand mit seinem Motorrad über etwas fuhr und sich richtig hinlegte. Warum sollte das komisch sein? Das war nicht komisch. Ich wand mich dann eher und es war fast ein bisschen so, als seien diese Dinge mir selbst zugestoßen (auch wenn ich nicht so weit gehen würde, zu sagen, dass ich ihren Schmerz empfand). Ich fand es einfach nur schrecklich. Irgendwann ist mir natürlich klargeworden (leider hat das ganz schön gedauert), dass ich selbst ja in der Hand habe, ob ich diese Emotionen erleiden muss oder nicht und habe einfach ausgemacht oder umgeschaltet, wenn so etwas lief.

Kommt ein Neutron in eine Bar. Sagt der Türsteher: „Sorry - nur für geladene Gäste!“

Als HSP lachen wir vermutlich viel zu wenig

weil wir vieles so schwer und ernst nehmen, uns über Gebühr Sorgen machen oder vielleicht einfach sowieso viel zu viel in unserem Kopf sind.

Mit dem Humor ist es aber so eine Sache. Mein Problem ist, dass mein Humorzentrum auch in Filmen häufig gar nicht getroffen wird. Klamauk kann ich überhaupt nicht ausstehen. Dabei muss lustig nicht weichgespült sein, es darf auch schon mal krass sein. Sicher ist bloß, mein Begriff von lustig liegt meistens nicht im Mainstream. Ein Fisch namens Wanda fand ich blöd, Little Miss Sunshine dagegen herrlich.

Im Freundeskreis hat es sich bei einigen Menschen schon etabliert, dass man mir sagen muss, dass jemand ein Scherzle gemacht hat, wenn ich überhaupt nicht reagiere oder ratlos gucke.

Das bedeutet aber nicht, dass ich ein Trauerkloß bin

oder superernst. Ganz im Gegenteil. Ich lache wahnsinnig gerne – auch wenn ich das in letzter Zeit schon mal vergessen habe. Zu den Sternstunden meines Lebens gehört, dass ich einmal ein ganzes Kino zum Lachen gebracht habe! Am Ende wusste außer mir und meiner Begleitung niemand, woher dieser allgemeine Heiterkeitsausbruch kam.

Und so oder so ist die große Errungenschaft meines Lebens ohnehin, dass ich meine grundsätzliche Niedergeschlagenheit und Depressivität hinter mir gelassen und zu meiner Fröhlichkeit gefunden habe (durch die Klopfakupressur).

Gerne hätte ich Sie mit ein paar intelligenten Witzen erfreut

Das erwies sich jedoch als gar nicht so einfach. Ich bin eine Weile im Netz auf die Suche gegangen und auf verschiedene Einträge gestoßen, die mir „intelligente Witze“ versprachen. Peinlicherweise standen auf jeder dieser Seiten dieselben 10 Witze. Vielleicht können Sie lachen über „Überheblich? Moi?“ Ich fand es nicht komisch. Der einzige Witz, der mir dort gefiel, war der mit dem Neutron.

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme.

Spöttisch meint der Pfarrer „Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.“

Darauf antwortet der Philosoph „Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: „Ich hab sie!“

Dabei wäre es wirklich gut, mehr zu lachen

weil es so unglaubliche und vielfältige gute Auswirkungen auf unseren Geist und unseren Körper hat.

Lachen regt grundsätzlich den Stoffwechsel an, leider allerdings nur kurz. Durch das Lachen gelangt viel mehr Luft in die Lunge und mehr Sauerstoff ins Blut. Das Herz schlägt schneller und pumpt das mit Blut, das mit mehr Sauerstoff angereichert wurde, durch den Körper. Dies regt sogar den Stoffwechsel an. Aber, wie gesagt, nur kurz. Danach entspannt sich der Körper wieder.

Das ist aber noch nicht alles: Beim Lachen werden Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet. Das Stresshormon Adrenalin wird unterdrückt.  Außerdem werden durch das Lachen Antikörper gebildet, die der Körper zum Schutz vor Viren und Bakterien benötigt. Lachen ist also eine rundum gute Sache! Für uns als hochsensible Menschen ganz besonders!

Die besten HSP-Witze

wollte ich Ihnen hier vorstellen, die ich finden konnte. Aber wissen Sie was? Außer diesem einen, den ich mir bis zum Schluss aufhebe, habe ich nicht einen einzigen HSP-Witz gefunden. Nur jede Menge Ich-bin-nicht-so-wie-ihr-Sprüche auf Instagramm. Die ich noch dazu mir nicht in Ruhe ansehen durfte, sondern mir gleich ein Instagramm-Konto erstellen sollte – wozu ich keine Lust hatte.

Jedenfalls finde ich das Fehlen von HSP-Witzen sehr schade. Über den Witz und die Selbstironie dieses Witzes kann ich immer wieder lachen. Ich finde, von solchen Witzen brauchen wir mehr!

Treffen sich zwei Hochsensible.

Sagt der eine zum anderen: „Dir geht es gut. Wie geht es mir?“

Worüber lachen Sie?

Was finden Sie witzig, lustig, amüsant? Schreiben Sie Ihren Lieblingswitz in die Kommentare und bringen Sie uns zum Lachen!

Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Kommentare!

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

Bildquelle: Pixabay

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