Was Krankheit uns nutzt

Was Krankheit uns nutzt

Haben Sie schon einmal den Begriff „Sekundärer Krankheitsgewinn“ gehört? Hinter diesem etwas pompös klingenden Namen steckt ein ganz einfaches Prinzip.

Es geht nämlich darum,

was Krankheit uns nützt.

„Wie? Was? Was soll das denn? Warum soll meine Krankheit einen Nutzen für mich haben?“ mag sich die eine oder der andere jetzt empört fragen und mich zur Spinnerin erklären.

Das ist ein Gedanke, der sehr schwer zu akzeptieren sein kann, vor allen Dingen, wenn man schon schwer erkrankt ist oder eine sehr komplizierte und/oder chronische Erkrankung hat, die sehr leidvoll ist.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Meine eigene Krankheitsgeschichte erstreckt sich über einen Verlauf von rund 20 Jahren. 

Wie ich heute, dank der medialen Medizin von Anthony William weiß, muss alles

mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber begonnen haben,

das ich Mitte der 30er bekam und über eineinhalb Jahre lang nicht mehr loswurde. Dann kam zuerst der Hashimoto, dann, langsam die Fibromyalgie, die sich über die Jahre schleichend verschlimmerte. Drei Trennungen, die mich so aus der Bahn geworfen haben, dass ich mich jahrelang nicht davon erholte. Kein Wunder, dass sich irgendwann eine Nebennierenschwäche dazu gesellte.

In einer psychosomatischen Klinik ließ ich mich zur Einnahme von Psychopharmaka überreden wegen Schlafstörungen. Das half ein bisschen. Gegen die Schlafstörungen. Aber ich nahm davon zu, innerhalb von ein paar Monaten wog ich 20 kg mehr und erkannte mich selbst nicht mehr, wenn ich in den Spiegel sah.

(Was habe ich nicht alles unternommen, um abzunehmen. Nix klappte. Das war der totale Frust. Einmal habe ich mit meiner damaligen Partnerin einen Monat strikt nach Atilla Hildmann gegessen. Sie hat abgenommen. 5 kg. Die Personen im Begleitbuch haben auch abgenommen. Ich nicht. Allenfalls ein halbes Kilo).

Am schlimmsten war die Erschöpfung.

Und die war so allumfassend, dass klar war, ich werde meinen alten Beruf als Fremdsprachenassistentin nicht mehr ausüben können. Viel zu viel Stress.

Ich habe ja schon auf diesem Blog erzählt, dass ich aufgrund meiner vielen Fehlzeiten (30 Tage im Jahr) unglaublich arbeitswillig war, was fast alle meine Arbeitgeber nach Strich und Faden ausgenützt haben, indem sie mich die Arbeit von 2–3 Sekretärinnen erledigen ließen.

Damals wusste ich nichts von meiner Hochsensibilität. Ich wusste nicht, was ich mir antat. später wusste ich nicht, wie ich da rauskommen sollte. Aber mein Körper, mein Geist und meine Seele wussten es.

Irgendwann habe ich mir natürlich die Frage gestellt, warum sich bei mir nichts veränderte, obwohl ich mir so eine Mühe gab?

Ich suchte nach Antworten.

Und fand den „sekundären Krankheitsgewinn“.

Die Idee, dass mein Zustand mir in irgendeiner Form nutzen könnte, war sehr neu für mich. Schließlich wünschte ich mir nichts sehnlicher, als wieder gesund zu werden. Außerdem hängt diesem Begriff für mich so etwas wie „Schuld“ an, wie den eigenen Zustand selbst verursacht zu haben. Dem ist natürlich nicht so. Obwohl es den sekundären Krankheitsgewinn unbestreitbar gibt, wird er doch vom Unbewussten, von

unseren inneren Wächtern, unserer internen Sicherheitspolizei,

gesteuert und ist für Vernunft und klare Logik nicht zugänglich.

Mir fällt ein, dass die vielen Auszeiten, die ich in meinem Arbeitsleben hatte, vielleicht auch ein sekundärer Krankheitsgewinn waren. Früher habe ich nur verstanden, dass ich von Zeit zu Zeit offenbar solche Auszeiten brauche, da mein System einfach überfordert ist. Ein paar Tage Ruhe waren wie ein Reset.

Eine zeitlang habe ich mich durchaus intensiv mit dem sekundären Krankheitsgewinn beschäftigt. Sehr weit bin ich bei mir aber nicht gekommen. Aufmerksamkeit bekam ich dadurch, ja. Das ist sicherlich für viele, viele Menschen ebenso. Aber sonst?

Im Prinzip kann eigentlich alles zu einem sekundären Krankheitsgewinn werden,

habe ich so nach und nach erfahren. Z. B. die Aufrechterhaltung eines gewissen Status Quo. So kann Krankheit dafür sorgen, dass sich nichts verändert, nichts verändern kann und nichts verändern darf. (Das entbehrt nicht einer gewissen Tragik, weil Krankheit ja auch immer einen Zustand anzeigt, der nicht akzeptabel ist.) Irgendwo habe ich z. B. einmal einen Podcast gehört, in dem eine Frau erzählte, dass sie selbst es sich nicht erlaubte gesund zu werden, weil sie sonst ihren Mann hätte verlassen müssen. Eine Krankheit kann also immer auch dafür sorgen, dass wir uns gewissen Dingen nicht stellen (müssen). Auch hier sind sicherlich die inneren Wächter am Werk.

Es mag Zufall gewesen sein, dass ich eine Herpesvireninfektion bekam.

Glaube ich allerdings nicht wirklich. Letzten Endes ist es auch egal. Fest steht, mein Weg in die Krankheit dauerte 10 Jahre und genauso lange brauchte ich für den Weg hinaus.

Ich hatte durchaus mal lichte Momente, 

wo mir ganz deutlich klar wurde, dass ich mich ohne meine Krankheiten immer noch als unangepasste Sekretärin in mies bezahlten Zeitarbeitjobs durchs Leben schlagen würde. Eine berufliche Selbstständigkeit war für mich vollkommen unvorstellbar. Dass ich meinen Lebensunterhalt u. a. damit verdienen könnte, andere Menschen dabei zu unterstützen, zu sich selbst zurückzufinden, lag vollkommen jenseits meiner Vorstellungskraft. Dass ich so gut oder wertvoll sein könnte um eine solche Arbeit zu machen. Dass ich dafür von anderen Menschen Geld bekommen könnte ebenfalls …

Jetzt hatte ich es viel besser:

Mittlerweile hatte ich Behindertenprozente, einen Rehabilitandenstatus und galt aufgrund meiner Geschichte, Einschränkungen und meines Alters als „schwer vermittelbar“.Ich konnte in aller Ruhe mein Coachingangebot aufbauen und bezog über einen sehr langen Zeitraum ergänzende Leistungen vom Jobcenter.

Im Laufe der letzten Jahre ist noch die ein oder andere Tätigkeit hinzugekommen, und es hat sich (sehr, sehr langsam) herauskristallisiert, dass mein Angebot richtig ist und es eine Zielgruppe dafür gibt …

Manchmal ist mir – ganz flüchtig nur – in den Sinn gekommen, dass ich vielleicht aber trotzdem krank bleiben muss, damit ich weiter Geld vom Jobcenter bekommen kann? Darauf hatte ich natürlich keine Antwort. Ich habe das sogar mal eine Zeitlang beklopft. Ohne Erfolg leider. (Damals kannte ich das Thema Sicherheit noch nicht).

Vor ein paar Jahren wurde meine Körpermaßnahmen dann zielgerichteter, ich begann eine Behandlung bei einer Heilpraktikerin, behandelte meine HPU und meinen lausigen Darmstatus. Ich begann, glutenfrei zu leben, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, meine Nebennierenschwäche zu behandeln. 

Allmählich ging es mir besser, ich hatte wieder etwas mehr Energie. Ich nahm aber immer noch nicht ab und blieb offenbar in der Gesamtsituation gefangen, auch dann noch, als ich mich konkret mit der Herpesviren-Infektion beschäftigte.

Es war mir schon klar, dass ich irgendwo,

tief drinnen, eine panische Angst

davor hatte, dass ich in die „normalen Strukturen“ zurückgeschickt werden könnte. Zurück zu den Männern in Anzügen und in den Office-Alltag, dem ich mich einfach nicht mehr gewachsen fühlte. Das hatte mir soviel Leid verursacht, um nichts in der Welt wollte ich da wieder hin. 

Auf der anderen Seite wurde immer klarer, dass ich mich endlich finanziell abnabeln muss. Es war echt schwer, dieses kleine Stück finanzielle Sicherheit aufzugeben.

In den letzten Monaten haben sich die Ereignisse in meinem Leben überstürzt. Ich wurde quasi gezwungen, das Jobcenter und die damit verbundene Sicherheit loszulassen und endlich mir selbst und meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Vor ein paar Wochen habe ich festgestellt, dass ich wieder fast gesund bin. Und plötzlich nehme ich auch wieder ab. Problemlos.

Mir war sehr schnell klar, dass das nur einen Grund haben kann:

es nützt mir nichts mehr, krank zu sein.

Offenbar hat der Körper seine eigene Wahrheit, an der er unerschütterlich festhält. Aber alles, was er getan hat, tut er nur, um mich zu unterstützen. Diese Erkenntnis hat mich sehr glücklich gemacht. Und seitdem tue ich alles, was ich kann, um meinerseits meinen Körper zu unterstützen. 

Ich bin noch lange nicht da, wo ich hin will, aber jetzt erkenne ich mich zumindest wieder, wenn ich in den Spiegel schaue und habe das Gefühl, mir zu gehören. Das ist unbezahlbar.

Haben Sie selbst auch vielleicht schon einen Nutzen für sich im Kranksein entdeckt? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bild von silviarita auf Pixabay 

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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*Bei den Links, die mit einem * gekennzeichnet sind,  handelt es sich um Partnerlinks. Wenn Sie auf diesen Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalte ich von Ihrem Einkauf eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.

Was mich am Klopfen begeistert

Was mich am Klopfen begeistert

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Klopfparade „Was begeistert dich am Klopfen“ von Michaela Thiede teil, und freue mich sehr, dass dies eine gute Gelegenheit ist, zu erzählen, wie ich eigentlich zum Klopfen gekommen bin.

Meine erste Begegnung mit der Klopfakupressur

hatte ich schon ganz früh, Anfang der 90er Jahre, als die Klopftechnik noch in den Kinderschuhen gesteckt hat. Dort wurde sie mir im Rahmen eines Qi Gong Kurses von der Lehrerin als chinesische Klopftechnik vorgestellt. Ich war sofort elektrisiert. Ich wusste sofort: DAS IST MEIN DING! Vielleicht weil ich mich nach dem Klopfen sofort besser fühlte als vorher.

Aber wie es so geht, damals hatte ich noch Schwierigkeiten mit Gruppen und ich glaube, es war das einzige Mal, dass ich diesen Kurs überhaupt besucht habe.

Ein paar Jahre später

brachte mir eine Freundin freudestrahlend eine Anleitung aus dem Internet mit, die sie mir überreichte mit den Worten: „Ich habe gedacht, das ist etwas für dich.“ Eine Klopfanleitung, wie sich herausstellte. Ich war hocherfreut und probiere das eine Zeitlang aus, vergaß es dann aber wieder.

Noch ein paar Jahre später, als ich selbst in einer emotionalen Notsituation steckte, kam mir das Klopfen wieder in den Sinn und ich suchte mir selbst eine Anleitung im Netz. Irgendwas habe ich aber nicht richtig gemacht, ich hatte nicht den erhofften Erfolg. Aber da ich verstanden hatte, dass

das Klopfen für mich richtig ist,

habe ich mich dann zu einem Kurs angemeldet um es jetzt wirklich richtig zu lernen. Das war 2009. Seitdem klopfe ich.

An der Klopfakupressur begeistert mich vieles

Ganz oben auf meiner Liste steht die Effektivität. Ich selbst habe in meinen ersten 1–3 Jahren (zugegebenermaßen fast täglichen Klopfens) mehr Veränderung erreicht als in 20 Jahren Psychotherapie. Noch dazu mit sehr viel weniger Aufwand, denn ich habe im ersten Jahr nie mehr als zwei Sätze geklopft und in der Folge nie mehr als einen Satz. Dabei bin ich übrigens geblieben.

An der Klopfakupressur gefällt mir ansonsten vor allem, dass sie

so unglaublich flexibel ist,

dass man sich sein Klopfritual so einrichten kann, wie es einem gefällt. Ich betrachte schon das Einrichten selbst als eine Art Akt der Selbstliebe.

Für hochsensible Menschen, die ja tendenziell eher auf andere schauen, als sich selbst, ist es also eine sehr gute Sache, sich zu überlegen, was ihnen gefällt, und wie sie den Klopfvorgang für sich gestalten wollen, so dass sie sich damit wirklich wohl fühlen. Welche Formulierung soll im Einstimmungssatz (Setup) verwendet werden? Welche Art der Abkürzung? Gibt es Punkte, die unangenehm sind? Wie wirkt das Klopfen auf mich und gibt es eine Tageszeit für mein Klopfritual, mit dem ich für mich das meiste herausholen kann?

Die Flexibilität bezieht sich auch noch auf andere Dinge, z. B. dass man das Klopfen

je nach Situation unterschiedlich anwenden kann,

z. B.

  • in einer ganz akuten Stress-Situation zur sofortigen Beruhigung
  • oder zur Bewältigung einer schwierigen Lebenssituation
  • oder zum Auflösen von Blockaden, Schmerzzuständen oder Belastungen aus der Vergangenheit, die sich bin die Gegenwart auswirken
  • oder für thematische Arbeit (wie ich das ja für Hochsensibilität anbiete).

Außerdem finde ich es grandios, dass ich das Klopfen

so gut für hochsensible Menschen anpassen kann.

Es gibt ja einiges im normalen Klopfprotokoll, was für hochsensible Menschen eher schwierig ist:

zum Beispiel die Stress-Skala.

Immer wieder höre und erlebe ich, dass der Umgang mit der Stress-Skala für hochsensible Menschen hochgradig stressig ist. Das kann an dem Bemühen liegen, immer alles ganz genau richtig machen zu wollen. Perfekt eben. Oder daran, dass man sich schlecht entscheiden und festlegen kann … was dann so schwierig ist, dass man lieber gar nicht klopft. Jedenfalls ist dies eine Hürde, über die hochsensible Menschen dann oft nicht hinwegkommen, dann eben nicht klopfen, obwohl sie merken, dass das Klopfen für sie angenehm ist.

Daher verwende ich die Stress-Skala meistens nicht, um diese Hemmschwelle zu entfernen.

Es geht ja auch anders.

Sowieso gilt beim Klopfen für hochsensible Menschen, dass

weniger mehr ist.

Und viel nicht zwangsläufig viel hilft.

Obwohl man sich ja sagen könnte, das wirkt jetzt so gut, ich klopfe jetzt ganz, ganz viele und löse alle meine Themen sofort auf. Ich kann Sie nur inständig bitten, das nicht zu tun, sich selbst zuliebe.

Dies betrifft ebenfalls die Dauer. Ich selbst habe schon gehört, dass manche Klopfcoaches grundsätzlich nur zweistündige Sitzungen machen. Das wäre für mich unvorstellbar. Nicht nur für meine Klient*innen, sondern auch für mich selbst. Was meine Klient*innen angeht, ist manchmal schon eine Stunde zuviel und es geht nicht länger als 30 Minuten. 15 Minuten habe ich auch schon gehabt.

Wenn ich noch länger nachdenken würde, fielen mir bestimmt noch andere Beispiele ein, aber fürs erste habe ich meiner Begeisterung für die Klopfakupressur genug Raum gegeben.

Vielleicht haben Sie ja Lust, bei der Blogparade von Michaela Thiede mitzumachen.

Auf jeden Fall freue ich mich, wie immer über Ihre Kommentare hier.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von John Hain auf Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

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Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Move it!?!

Move it!?!

Es ist natürlich immer ein wenig fragwürdig, zu behaupten, dass hochsensible Menschen dies und das tun, weil nicht immer alles auf alle zutrifft. Aber eine Beobachtung, die ich gemacht habe ist, dass hochsensible Menschen sehr, sehr häufig viel zu viel in ihrem Kopf sind und viel zu wenig in ihrem Körper.

Dies bedeutet zum Beispiel, sehr wenig Verbindung zum eigenen Körper zu haben, körperliche Empfindungen wenig wahrzunehmen (geschweige denn sie benennen und lokalisieren zu können), un das kann selbst dann gültig sein, wenn Sie unter chronischen Schmerzen leiden. So ein Fibromyalgie-Schmerz kann ja praktisch überall gleichzeitig sein.

Ich selbst kenne beides ja selbst nur zu gut und kann sogar sagen, dass ich eine sehr lange Zeit eine regelrechte Aversion dagegen hatte, mich überhaupt mit Methoden zu beschäftigen, bei denen es darauf ankommt, in den Körper hineinzuhorchen und zu spüren, was dort vor sich geht.

Feldenkrais war mir ein Gräuel

und machte mich ungeduldig und gereizt. Auch dem Bodyscan konnte ich nichts Gutes abgewinnen. Heute vermute ich, dass diese Haltung vermutlich darin begründet war, dass ich die Beschäftigung mit meinen eigenen körperlichen Empfindungen irgendwie als bedrohlich empfunden habe. Und ich wusste ja auch gar nichts damit anzufangen.

Im Laufe des Lebens habe ich bis zu einem bestimmten Punkt

in Sachen Körperwahrnehmung vor allem eines gelernt:

das interessiert niemanden. Die Ärzte am wenigsten. Wenn es unerklärlich ist, dann ist es eben „psychosomatisch“. Was ja immer den Beigeschmack von „eingebildet“ hat/hatte.

Dabei war die Übelkeit, die mich z. B. jahrelang begleitet hat (egal, was ich aß, trank oder was ich machte) für mich durchaus sehr präsent. Aber weil kein Arzt (wirklich kein einziger) das jemals richtig ernst nahm, habe ich aufgehört, meine eigenen Empfindungen auch ernst zu nehmen, sie einfach hingenommen als unerklärlich und unheilbar und versucht,

meinen Körper so weit wie möglich zu ignorieren

und vergessen. Der machte ja sowieso nichts als Ärger.

Bis ich eines Tages

mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren wurde

und von der Bahre aus direkt auf dem OP-Tisch gelandet bin. 30 Minuten später wäre vielleicht zu spät gewesen, habe ich später erfahren. Und am Tag vorher war ich noch bei meiner Ärztin gewesen und hatte sie angefleht, mir ein Mittel gegen Magenschmerzen zu geben, die zu diesem Zeitpunkt ziemlich schlimm waren. Sie hat dann ein Rezept herausgerückt – ohne mich zu untersuchen. Sie hatte mich längst aufgegeben.

Warum erzähle ich Ihnen das?

Bestimmt nicht um Ihnen Angst zu machen. Vielmehr ist mir an diesem Tag klar geworden, dass ich in diesen Schlamassel geraten bin, weil ich mich einer Sache schuldig gemacht habe: ein Verbrechen gegen mich selbst sozusagen:

Ich hatte mich und meinen Körper vergessen.

Für mich war dieser Moment des dem-Tod-von-der-Schüppe-springens definitiv

ein Wendepunkt.

Ich habe da verstanden, dass alles was ich tue (oder eben auch nicht tue) Konsequenzen für mich selbst hat. Und dass ich, wenn ich leben will, meinen Körper nicht vergessen darf.

Das hat allerdings nicht zu einer grundlegend anderen Einstellung meinem Körper gegenüber geführt. Eher zu mehr schlechtem Gewissen mir selbst gegenüber. Denn so oft war ich nicht in der Lage, die für meinen Körper richtigen und Notwendigen Maßnahmen umzusetzen: Wenn ich nur daran denke, dass es Jahre gedauert hat, bis ich wirklich bereit war, das Konzept MILCHFREI mit allen Konsequenzen umzusetzen – glutenfrei war ein Klacks im Vergleich – winde ich mich innerlich.

Zum Glück höre ich nie auf zu lernen. Ich glaube, ich habe schon an anderer Stelle vom HEAL-Summit erzählt, dem ich 2018 gefolgt bin. Dabei habe ich etwas besonders Schönes gelernt:

DEIN KÖRPER IST NICHT DEIN FEIND.

Dies war jedenfalls die übereinstimmende Aussage fast aller namhaften Referenten. Auch

dass es so etwas wie Autoimmunkrankheiten gar nicht gibt.

Sondern, dass alles, was der Körper macht (und scheine es uns auch noch so unverständlich) nur deshalb geschieht, weil der Körper uns vor anderen Dingen schützen möchte, die er als schlimmer erachtet.

Für mich war das eine unglaubliche Erleichterung.

Es bedeutete auch so etwas wie Verantwortung abzugeben. Mein Körper weiß viel mehr als ich und ich kann seiner Weisheit vertrauen. Das war die riesengroße erleichternde Lernerfahrung, die sich für mich daraus ergeben hat. Und – danach war ich dann auch in der Lage, wirklich weitgehend milchfrei zu leben. Auch wenn ich auf den heißgeliebten Käse verzichten muss, bedeutet gerade dieser Verzicht ein sehr großes Stück Lebensqualität mehr.

Von daher ist eine wirklich sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung des eigenen Lebens die Zuwendung zum eigenen Körper.

Den eigenen Körper wichtig zu nehmen

bedeutet so viel für uns. Von daher kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, sich irgendetwas zu suchen, was Ihnen die Möglichkeit gibt, regelmäßig mit Ihrem Körper in Kontakt zu treten, irgendwas, was Ihnen ein gutes Körpergefühl vermittelt.

Eigentlich sollte dieser Beitrag sich mit Tanzen beschäftigen, aber offensichtlich wollte etwas ganz Anderes heraus … das Tanzen hebe ich mir für später auf …

Was gibt Ihnen ein gutes Körpergefühl? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Yerson Retamal auf Pixabay

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Das hat meinen Nebennieren wirklich geholfen

Das hat meinen Nebennieren wirklich geholfen

Seit Jahren plage ich mich mit einer Nebennierenschwäche herum, schlucke brav Energy Xtra und anderes. Ohne, dass sich großartig etwas verändert hätte  – mein Gefühl war eher, dass ich alles „in Schach“ halte.

Einmal hatte ich schon versucht, das Energy Xtra auf die Hälfte zu reduzieren, nur um dann in die sattsam bekannte Schlappheit zurückzufallen.

Ehrlich gesagt, war ich die Nahrungsergänzungen usw. leid. Sollte ich bis ans Ende meiner Tage in dieser Situation gefangen bleiben? Das wollte ich einfach nicht und ich habe mich zu Jahresbeginn zu einem radikalen Schritt entschlossen. So habe ich etwas gefunden, was mir wirklich geholfen hat.

Die Nebennierenrinde

spielt eine äußerst wichtige Rolle im Stoffwechsel des Körpers. Sie sorgt u. a. für die Ausschüttung von Cortisol in Stresssituationen. Das Cortisol wiederum soll den Blutzuckerspiegel erhöhen, Fette und Proteine aktivieren um für Glukosenachschub zu sorgen. Außerdem soll es die Immunreaktion, Herzschlag, Blutdruck, und Zentralnervensystem koordinieren, damit der Körper adäquat auf die Stressreaktion reagieren kann. So weit so gut, jedenfalls, was die Aufgaben gesunder Nebennieren angehen.

Wenn Sie meinen Artikel Hochsensibilität und Nebennierenschwäche gelesen haben, wissen Sie ja schon (vielleicht sogar aus eigener Erfahrung), dass ein zuviel an ständiger Cortisolausschüttung – wie es bei Hochsensibilität häufig der Fall ist, wegen des erhöhten Stressaufkommens – zu

einer Ermüdung der Nebennierenrinde

führt. Letzten Endes wird dann in Stresssituationen weniger Cortisol ausgeschüttet, als tatsächlich benötigt wird. Das hat Konsequenzen. An den Blutzuckerspiegel wird weniger Cortisol ausgeschüttet, werden weniger Fettsäuren für die Leber bereitgestellt. Auch die Produktion von Aminosäuren vermindert sich. Dies führt dazu, dass die Umwandlung von Glykogen (gespeicherter Blutzucker), Aminosäuren und Fettsäuren in Blutzucker ebenfalls leidet. Darum gibt es einen erhöhten Bedarf an Blutzucker in der Zelle, ebenso wie einen erhöhten Bedarf an Glukose, die aber nicht verfügbar ist. So entsteht

zellulärer Stress.

So entsteht auch die Lust auf Süßes, denn jedesmal, wenn wir etwas essen, steigt der Blutzucker und wir fühlen uns sofort besser. Wenn wir etwas Süßes essen ganz besonders. Aber danach fällt der Blutzucker wieder, (nach etwas Süßem geht es besonders abwärts) und das ganze Spiel geht von vorne los. Ich habe gelesen, dass Menschen mit Niebennierenschwäche häufig an Unterzuckerung leiden.

Ich bin ja schon sehr lange an dem Ernährungsthema dran. Eine ganze Weile habe ich es auch mit der Ernährung nach Anthony William probiert, aber nur mit mäßigem Erfolg.

Jedenfalls habe ich festgestellt, dass es bei mir unglaubliche Widerstände gibt, nahrungstechnisch adäquat für mich zu sorgen. Gute Ansätze halte ich meistens nur sehr kurze Zeit durch. Ich muss nur ein klitzekleines Bisschen aus dem Takt geraten und alles gerät aus dem Gleichgewicht. Zum Beispiel, wenn ich mittags unterwegs bin, habe ich keine Lust mehr zu kochen, wenn ich wieder zuhause bin und esse dann doch lieber eine Tüte Chips. Meistens fühlt sich das dann auch richtig an. Dagegen bin ich

vollkommen machtlos.

Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Als hätte ich keinen Willen und keine Kontrolle über meinen Körper. Nach allem, was ich jetzt weiß, hat dies sicherlich mit meinem Blutzuckerspiegel zu tun, der abstürzt oder abgestürzt ist und sofort Nachschub braucht. Und ich habe auch begriffen, dass ein einmaliger Absturz dazu führen kann, dass der ganze Tag ein einziger Absturz wird, weil mein Körper offenbar das Gefühl hat, dass da ein Loch irgendeiner Art ist, dass einfach nicht gestopft werden kann. Es kann natürlich auch sein, dass wenn ich mal mit dem Chips essen angefangen habe, es dann auch ein paar Tage dauert, bis ich sie total eklig finde. Das kommt unweigerlich auch irgendwann.

Darum habe ich mich zu einem

radikalen Schritt

durchgerungen. Denn nicht nur Dr. Wilson („Grundlos erschöpft“*),  sondern auch Anthony William („Mediale Medizin“*) empfehlen:

viele kleine Mahlzeiten über den Tag.

Anthony William geht sogar so weit, eine Nahrungsaufnahme alle 1,5 bis 2 Stunden zu empfehlen. Und das, wo der allgemeine Trend in Richtung Fasten geht, bzw. das sogenannte Intervallfasten von vielen Menschen propagiert wird, bei dem man nur 2 Mahlzeiten täglich zu sich nimmt. Es kann sein, dass das für viele Menschen richtig ist.

Wenn Sie aber an einer Nebennierenschwäche leiden, sollten Sie bedenken, dass Unterzuckerung selbst für den Körper neuen Stress auslöst. Ich habe immer gewusst, dass Fasten für mich überhaupt gar nichts ist, und dass es mir sowieso besser geht mit fünf kleinen Mahlzeiten am Tag, egal, was andere sagen. Aber alle zwei Stunden etwas zu essen ist eine ganz andere Nummer. Das läuft auf mindestens 7–8 kleine Mahlzeiten am Tag hinaus. Mich packte ehrlich gesagt schon bei der bloßen Idee die schiere Verzweifelung, wie ich das wohl umsetzen könnte.

Das klingt krass.

Und das ist es auch. Sie können sich denken, dass dies verbunden ist mit einer ziemlich umfassenden Verpflichtung an sich selbst. Es bedeutet, dass Essen eine Zeitlang die allerwichtigste Sache überhaupt ist und alles andere in den Hintergrund tritt. Mir kam manchmal der Vergleich mit Tieren in den Sinn, die den ganzen Tag mit der Nahrungssuche beschäftigt sind. Wie auch immer, die Aktion erforderte

eine längere und gründliche Vorbereitung

Ich habe mir dafür auch passenderweise eine besondere Zeit ausgesucht, nämlich im Urlaub, als es weder Kliententermine, noch Aufträge usw gab und ich mich ganz und gar dieser Angelegenheit hingeben konnte. Ich habe

  1. mir eine Liste gemacht mit kleinen Snacks die ich essen könnte und sie an den Kühlschrank geheftet. Bei der Gelegenheit, wollte ich Anthony William noch einmal eine Chance geben und mich möglichst AW-konform ernähren. Das war schon nicht so einfach, weil ich Rohkost nur in kleinen Mengen vertrage. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, eine Selleriestangen roh zu knabbern … Zur Inspiration habe ich ein paar Tage Kochbücher gewälzt.
  2. Für ein ausreichendes Nahrungsangebot gesorgt. Das ist in meinem Fall entscheidend gewesen. Ich bin eine ziemlich anspruchsvolle Esserin und für mich ist es wichtig, stets verschiedene Nahrungsangebote zur Auswahl zu haben.Ich habe sehr viele Soupies gegessen, ganz einfache Gemüsesuppen, im Kühlschrank stand immer ein Salat, der sich auch ein paar Tage halten konnte, z. B. geraspelte rote Beete mit geraspelter Birne, ich hatte immer einen Vorrat an Süßkartoffelwaffeln, die sich im Nullkommanichts auftauen lassen. Ich habe eine eigene Variation eines süßen Snacks von Anthony William kreiert, der sich auch auf Vorrat herstellen und im Tiefkühlfach aufbewahren lässt, und ich entwickelte im Laufe der Zeit auch einigen Einfallsreichtum, was kleine Mahlzeiten angeht. Lecker ist z. B. eine halbe Avocado mit Rucolapesto. (Mittlerweile ist mir klar, dass letzteres nicht AW-konform ist, weil viel zu fett. Aber egal, zu diesem Zeitpunkt hat mich nur interessiert, was geht für mich.)

Es hat nur zwei Tage gedauert, dann habe ich gemerkt:

Ich habe mehr Energie!

Noch etwas ist mir aufgefallen: Ich muss tatsächlich alle 1,5 Stunden etwas essen. Mir ist außerdem gedämmert, dass das verfügbare Zeitfenster zwischen dem Bedürfnis, etwas zu essen und dem Absturz verdammt eng ist. Vielleicht sogar nur eine Sache von Minuten. Aber ich habe sehr viel weniger Energiecrashs als vorher. Das steht schon mal fest.

Nach 30 Tagen fiel mir auf, dass

mein Energielevel unglaublich angestiegen ist

und dass diese Maßnahme mehr gebracht hat als alles andere. Offenbar können die Nebennieren sich einfach nicht regenerieren, weil sie dauernd mit dem Stress durch die Unterzuckerung beschäftigt sind. Sehr interessant, auch zu sehen, dass das mit der Unterzuckerung für den Körper totale Priorität hat. Und wenn dieser Stress weg fällt, können die Nebennieren sich vielleicht selbst regenerieren. Es könnte natürlich auch eine Rolle gespielt haben dabei, dass ich im Januar sehr viel Zeit und Muße hatte, mich ausschließlich um mich selbst zu kümmern.

Darauf habe ich mich entschieden, bis auf das Schilddrüsenhormon und die von Anthony William empfohlene Basisversorgung alle Nahrungsergänzungen abzusetzen, die ich zu diesem Zeitpunkt genommen habe – und das waren nicht wenige. Aber ionisiertes Zink habe ich mir besorgt. 

Vom Verstand her würde ich sagen, dass das abrupte Absetzen nach einer sehr schlechten Idee klingt. Davon würde ich jedem jederzeit abraten. Ausschleichen wäre sicher immer die bessere Alternative. Aber ich habe (vielleicht auch durch das häufige Essen) nun ein ganz anderes Verhältnis zu meinem Körper. Von daher habe ich einfach meinem sehr starken Impuls vertraut. Manchmal ging es mir richtig schlecht. Vor allen Dingen am Anfang hatte ich häufig das Gefühl, dass die Bauchspeicheldrüse sehr unzufrieden ist (um es mal lapidar zu sagen). Gelegentlich hatte ich das komische Gefühl, mein Körper fällt auseinander. Ich habe trotzdem weitergemacht. Nach ein paar anstrengenden Tagen oder Wochen, in denen mein Körper sich scheinbar neu organisieren musste, fühlte sich mein Körper vollkommen anders an.

Bitte lassen Sie mich sagen, wenn Sie das nachmachen wollen,

liegt es in Ihrer eigenen Verantwortung.

Ich rate Ihnen nicht dazu oder ermutige Sie auch nicht. Und natürlich kann bei Ihnen auch etwas Anderes herauskommen, nicht nur, was das Absetzen irgendwelcher Nahrungsergänzungen usw. angeht. Das funktioniert möglicherweise nicht bei allen gut. Jeder Körper ist ja anders.

Das ist übrigens bei mir auch

noch nicht das Ende vom Lied.

Ein paar Monate später bin ich mit einer Nachjustierung beschäftigt. Ich will das Konzept der Nahrungsmittelaufnahme in ganz kleinen Intervallen noch einmal aufnehmen. Ich habe das Gefühl, ich brauche das noch mal. Heute habe ich mir Staudensellerie gekauft und probiere jetzt mal die Selleriestange zusammen mit der Dattel als Snack …

In letzter Zeit bekomme ich so viele tolle wertvolle Informationen. Z. B. habe ich irgendwo gelesen, dass

unsere Fähigkeit, wie gut wir für uns sorgen können,

natürlich immer etwas damit zu tun hat, wie gut für uns als Kind gesorgt worden ist. Während ich diesen Artikel schreibe, ist mir eingefallen, dass ich als Baby nach der Geburt eine Gedeihstörung hatte. Meine Mutter musste also jeden zweiten Tag mit mir immer extra ins Krankenhaus fahren, wo ich besondere Nahrung erhielt. Dabei ging meistens der ganze Tag drauf und dann noch mit zwei weiteren Kleinkindern im Schlepptau … Das kam in der speziellen Familiensituation sicher nicht sehr gut und wird eine extra Anstrengung für meine Mutter gewesen sein … Damit werde ich mich noch einmal explizit mit klopfen beschäftigen …

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Haben Sie schon einmal probiert, sehr häufig etwas zu essen? Und wie ist es Ihnen damit gegangen?

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Ronny K auf Pixabay

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Auch alte Wunden können heilen – eine Rezension

Auch alte Wunden können heilen – eine Rezension

Auf dieses Buch habe ich lange und ungeduldig gewartet. Dass ich es erst jetzt besprechen kann, hat mit eigenen unerwarteten Entwicklungen in meinem Leben zu tun, die mir seit letztem Jahr vor die Füße fallen. So habe ich den Erscheinungstermin des Buches verpasst, obwohl ich Dami Charf schon eine ganze Weile folge …

Auch alte Wunden können heilen ist für hochsensible Menschen besonders interessant

*

Um es gleich vorweg zu nehmen: Für mich ist „Auch alte Wunden können heilen“

DAS Buch des Jahres 2019.

Weil es eine Erklärung liefert für mein ganzes Leben. Und wenn Sie hochsensibel sind (wovon ich jetzt mal ausgehe, da Sie diesen Artikel auf meinem Blog für hochsensible Menschen lesen), könnte es auch IHR Buch des Jahres werden. Auch wenn der Begriff „Hochsensibilität“ kein einziges Mal fällt. Warum also? Ich hatte ja geschrieben, dass ich Dami Charf schon eine Weile folge, immer wieder habe ich auf Ihrem Blog herumgestöbert, einige ihrer zahlreichen Videos verteile ich sogar im Netz weiter, weil sie mir so gut gefallen. Irgendwann habe ich ihr mal geschrieben und angefragt, ob sie nicht Lust hat, einen Gastbeitrag für meinen Blog zum Thema Trauma und Hochsensibilität zu schreiben. Dazu kam es damals leider nicht, weil sie mit dem Buch beschäftigt war. Schließlich veröffentlichte sie einen Videoclip, in dem sie erklärte, dass ihrer Meinung nach

Hochsensibilität durch Trauma

ausgelöst wird. Damals war ich irgendwie empört – selbst, wenn für mich auch damals schon durch die Arbeit mit meinen hochsensiblen Klient*innen ein gewisser Zusammenhang offensichtlich war. Nun, nach der Lektüre weiß ich, was sie gemeint hat damit.

„Auch alte Wunden können heilen“

ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um frühe Verletzungen und wie sie sich auf unser Leben auswirken, im zweiten Teil geht es um die 5 Lernaufgaben, die wir im Leben haben und im dritten Teil geht es um die Integration traumatischer Erfahrungen. Dabei geht es im wesentlichen weniger um Schocktraumata, die sich auf einmalig auftretende Ereignisse beziehen, sondern um sog. Entwicklungstraumata, die sich auf immer wiederkehrende Ereignisse im Zusammenhang mit Bindung beziehen und permanenten Stress auslösen. Dabei geht es z. B. darum, in welchem Bindungsmuster wir aufgewachsen sind, wie die Interaktion zwischen uns und unseren Eltern oder Beziehungspersonen ausgesehen hat, welche emotionale Färbung sie hatte usw. Ganz wichtig ist, dass es sich dabei häufig um Erfahrungen handelt, die aus dem vorsprachlichen Bereich kommen und schon sehr früh die Art und Weise prägen, wie wir uns und die Welt wahrnehmen. Von unseren Erfahrungen hängt es ab, wie gut wir später mit

den 5 Lernaufgaben zurechtkommen:

  1. Sicherheit und Willkommensein
  2. Bedürfnisse und Sattwerden
  3. Hilfe annehmen können
  4. Selbstständigkeit und Verbundenheit
  5. Liebe und Sexualität.

Für mich war

die überraschendste Erkenntnis

diese: wenn Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach problematisch sind, können die betroffenen Menschen

nicht im Leben ankommen,

sie haben dann vielleicht ihr ganzes Leben lang das Gefühl, fremd und ANDERS zu sein, empfinden sich als einsam und wertlos. Aber es geht noch weiter: Babies, die nicht wirklich willkommen geheißen wurden, gleich nach der Geburt, oder kurz danach alleine gelassen wurden oder vielleicht schmerzhafte Erfahrungen machen mussten,

ziehen sich aus ihrem Körper zurück.

Sie landen weder in sich selbst richtig, noch in der Welt. Darum gibt es später so häufig ein Problem mit Grenzen. Und darum spüren viele der Betroffenen andere Menschen viel besser als sich selbst … Kommt Ihnen das bekannt vor? Auf mich hat jedenfalls fast alles gepasst wie die Faust aufs Auge und ich habe mich beim Lesen fast ununterbrochen gewunden.

Das Buch ist sehr angenehm geschrieben. Ich fand praktisch in jedem Satz Weisheit und Erkenntnis. Nebenbei erfährt man eine Menge spannender Dinge, z. B.:

Was ist Neurozeption?

Was geschieht bei Dissoziation? Welche Symptome weisen auf ein Trauma hin? usw. Ganz besonders hat mir gefallen, dass Dami Charf auch immer wieder kleine Dinge aus ihrem Leben erzählt, das ist äußerst sympathisch und authentisch. Der Untertitel des Buches lautet: „Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können.“ Eins ist sicher:

Das geht nur über den Körper.

Darin sind sich Traumaforscher offenbar einig. Das Vermeidenwollen von Schmerz führt zur Abspaltung des Körpers und zu Anspannung. Dies führt aber leider langfristig zu einer Abkopplung von Lebendigkeit überhaupt.

Es gilt sich die Lebendigkeit zurückzuerobern.

Durch bewusste Körperwahrnehmung über alle Sinne z. B. Das klingt nach einem langen und mühseligen Prozess, aber nach allem, was ich über Traumaforschung bisher erfahren und gelernt habe, gibt es keinen anderen Weg. Klopfen, bzw. die Klopfakupressur ist übrigens auch eine Form der Körperarbeit.

Mein einziger Kritikpunkt 

für dieses Buch liegt in seinem Ende. Nirgendwo erklärt Dami Charf genau, wie die Methode Somatic Experiencing, mit der sie arbeitet, eigentlich aussieht. Das zu wissen wäre auf jeden Fall interessant gewesen. Und ich hatte das Gefühl, dass sie selbst sich in diesem letzten Kapitel zurückzieht, irgendwie verschwindet, das fand ich auch schade, aber eher für die Autorin.

Trotzdem empfehle ich Ihnen das Buch ganz uneingeschränkt. Ich bin sicher, Sie werden den größtmöglichen Nutzen für ihr Leben daraus ziehen …

Wie ging es Ihnen beim Lesen dieses Buches? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße, Ihre Monika Richrath

Bild von congerdesign auf Pixabay 

Dami Charf:
Auch alte Wunden können heilen
Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können
Kösel-Verlag
ISBN 978-3-466-34695-0
20 €

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Monika Richrath

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Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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5 wunderbare Methoden zum schnellen Stressabbau

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In der Hochsensibilität verfängt man sich gerne in Stressspiralen. Nachfolgend finden Sie 5 ganz einfache „Tricks“, die Sie im Handumdrehen beruhigen können. Ich habe mich zu verschiedenen Kursen und Programmen angemeldet und sehr viel neues Wissen hat den Weg zu mir gefunden. Dies gebe ich supergerne an Sie weiter. 

1. Power Posing

Bestimmt ist Ihnen bekannt, dass sich die innere Verfassung auf das Körperbild und die Haltung auswirkt. Aber wissen Sie auch, dass das umgekehrt genauso gut geht, also die Haltung die Ausschüttung von Hormonen und damit die Verfassung beeinträchtigt?

Die Sozialpsychologin Amy Cuddy, Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Harvard Business School, hat ein bahnbrechendes Experiment unternommen: Frau Cuddy und ihr Team haben sich mit verschiedenen Körperhaltungen beschäftigt, so genannten High-Power Posen (die man auch als „geöffnet“ bezeichnet) und Low-Power Posen (geschlossen). Eine High-Power Pose ist es z. B. die Füße überkreuz auf den Schreibtisch zu legen und die Hände hinter den Kopf, oder die Arme in die Hüfte zu stemmen. Bei der Low-Power-Pose macht man sich kleiner, faltet sich zusammen, krümmt vielleicht den Rücken.

Im Versuch wurde jedem der 42 Probanden eine Speichelprobe entnommen und sowohl die Testosteron- als auch die Cortisol-Werte gemessen. Dann sollten die Personen entweder eine High-Power Pose oder eine Low-Power-Pose einnehmen. Und zwar zwei Minuten lang. Anschließend wurde ihnen wieder eine Speichelprobe entnommen und noch einmal die Testosteron- und Cortisolwerte gemessen.

Von dem Ergebnis waren die Forscher*innen selbst überrascht. Es stellte sich nämlich heraus, dass die High-Power Pose das Testosteronlevel um 20 % erhöht und den Cortisolspiegel um 25% gesenkt hatte! (Das Experiment ging übrigens noch ein bisschen weiter und beschäftigte sich mit der Risikobereitschaft. Die stieg durch das Power-Posing ebenfalls).

Frau Cuddy meint, dass diese Pose ganz besonders sinnvoll ist, wenn man weiß, dass man in Situationen kommt, in denen man bewertet wird. Sehen Sie sich das Video dazu an (es ist deutsch untertitelt), ich finde es wunderbar und auch berührend, wenn Frau Cuddy über ihre eigenen Erfahrungen spricht.

Nachdem ich mir dieses Video angesehen habe, war ich eine Zeitlang so geflasht, dass ich meinen Arbeitstag am Schreibtisch grundsätzlich damit begonnen habe, aber in der Fülle der vielen Informationen, die immer auf mich zukommen, habe ich es doch glatt wieder aus den Augen verloren. Ein Fehler, wie mir scheint 😉

2. So tun als ob

In Situationen, wo man eigentlich weg möchte, aber nicht weg kann, könnte es hilfreich sein, so zu tun, als ob man weg läuft. Drücken Sie die Zehen des rechten Fußes in den Boden und gleichzeitig die Ferse des linken Fußes, dann die linken Zehen und die rechte Ferse. Machen Sie das mehrmals und überprüfen Sie hinterher, ob sich die Anspannung gebessert hat.

Alternativ können Sie auch beide Füße fest in den Boden stemmen und die Anspannung einen Moment halten und dann wieder loslassen. Mehrmals wiederholen und nachspüren, ob sich Ihre grundsätzliche Anspannung verbessert hat. Wenn nicht, wiederholen Sie die Übung mehrmals.

3. Atmen

Mir hat jemand diese Art der Atmung gezeigt, die ich sehr spannend und effektiv finde. Ich konnte leider nirgendwo herausfinden, wie sie heißt: Atmen Sie ein und legen Sie beim Einatmen die Zunge locker hinter die oberen Zahnreihen. Beim Ausatmen legen Sie die Zunge locker hinter die unteren Zahnreihen. Das entspannt unglaublich.

Von jemand anderem habe ich noch die Information bekommen, dass die obere Zahnreihe eher mit Stress verbunden ist und die untere Zahnreihe mit Entspannung. Seitdem versuche ich immer wieder im Laufe des Tages, meine Zungenspitze hinter die unteren Zahnreihen zu legen, das ist sehr schön und nach einigen Tagen habe ich fast das Gefühl, dass die Zunge nun eher unten liegt als wie vorher oben. Eine richtige Errungenschaft also!

4. Havening

So gehts: Sorgen Sie dafür, dass Sie ein paar Minuten lang ungestört sind und setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl. Denken Sie kurz an die Sache, die Sie verändern möchten. Dann überkreuzen Sie die Arme vor dem Körper, legen die Hände auf die Schultern und streichen mit den Händen die Arme nach unten bis zu den Händen oder Fingerspitzen. Sie können auch die Handinnenflächen streichen. Im Video unten macht Anja Strassner den Ablauf vor.

 

Variante: Sie könnten dabei zum Beispiel auch eine Affirmation aussprechen, mit der Sie sich wohl fühlen.

5. Klopfakupressur

Da ich ja Klopfakupressur-Coach bin empfehle ich Ihnen natürlich auch immer das Klopfen. Es ist nach wie vor meine Nummer Eins Methode gegen Stress. Dabei müssen Sie nicht einmal einen Satz klopfen: Manchmal gibt es ja so viele Themen, dass man nicht weiß, wo man beginnen soll. Oder man ist einfach total überfordert. Da gibt es zwei Möglichkeiten: 

  1. Sie klopfen einfach leer. Sie lassen das Set-up, den Einstimmungssatz einfach weg und klopfen alle Punkte durch von der Augenbraue bis zur Handkante (oder welchem Ablauf Sie auch immer folgen), und wenn Sie am Ende angekommen sind, fangen Sie einfach wieder von vorne an. So lange, bis Sie sich besser fühlen. Das nennt man leerklopfen. Hier finden Sie eine Anleitung, die Sie mitmachen können. Die Bilder wechseln automatisch nach einer gewissen Zeit. Sie können aber auch die Pfeiltasten benutzten oder auf die Punkte am Anfang oder Ende klicken um von vorne zu beginnen.

Augenbraue innen

Neben dem Auge

Unter dem Auge

Unter der Nase

Auf dem Kinn

Am Schlüsselbein

Unter dem Arm

Am Daumen

Am Zeigefinger

Am Mittelfinger

Am kleinen Finger

Serienpunkt

Handkante

Ausatmen nicht vergessen

2. Sie klopfen nur die Notfallpunkte. Wie das geht, können Sie in diesem Video sehen.

Probieren Sie die Methoden doch einmal aus und schreiben in den Kommentaren, welche Erfahrungen Sie dabe gemacht haben. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße, Ihre

Monika Richrath

Bildnachweise: Bild von Johannes Plenio auf Pixabay (Beitragsfoto), privat

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