Meine Matrix Birth Reimprinting Erfahrung I

Meine Matrix Birth Reimprinting Erfahrung I

Schon mehrfach konnten Sie auf diesem Blog über Matrix Birth Reimprinting lesen, zuletzt hat Klopfcoach Karin Arndt aus München in diesem Artikel wunderbar beschrieben, was Matrix Birth Reimprinting eigentlich ist. Gerne erzähle ich Ihnen diese Woche, was in meiner ersten Matrix Birth Reimprinting Sitzung passiert ist.

Das war tatsächlich unglaublich spannend.

Zu Matrix Birth Reimprinting bin ich gekommen, weil ich das große Glück hatte, das Buch Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben* von Sharon King übersetzen zu können, was mich überhaupt erstmals in Verbindung gebracht hat mit all den traumatischen Ereignissen, die rund um die Geburt herum passieren können. Manchmal sogar längere Zeit danach. Mir war schon nach wenigen Seiten klar, dass ich allerhand Geburtstraumata habe, mit denen ich mich unbedingt auch beschäftigen möchte. Irgendwann habe ich dann eine Online-Sitzung bei Karin Arndt gebucht.

Matrix Birth Reimprinting ist eine spezielle Methode der Klopfakupressur, bei der es darum geht, die Vergangenheit und unseren Blick darauf zu verändern. (Also, unsere Bewertung dieser Vergangenheit und wie wir sie abgespeichert haben) Das mag auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich und unglaublich klingen, funktioniert aber wunderbar. Bei diesem Vorgang wird sehr viel geklopft. Immer dann, wenn eine Schwierigkeit auftaucht, wird diese mit Klopfen verändert, bis der/die Betreffende weitermachen kann und etwas Neues geschieht. Ich freue mich wirklich sehr, Ihnen einmal einen Prozess vorzustellen, den ich selbst erlebt habe, und der in mir immer noch lebt und sich fortlaufend weiter entwickelt.

Vorher war ich sehr aufgeregt,

ich hatte zwar eine Ahnung, was währenddessen passieren würde, aber überhaupt keine Vorstellung, bei welchem Thema ich beginnen sollte. Es schien so viele zu geben und ich war vollkommen gestresst und überfordert mit der Entscheidung, eines davon auszuwählen (Vermutlich geht es vielen meiner Klienten ebenso, wenn sie sich für ein Coaching anmelden, um besser mit Hochsensibilität umgehen zu können, fällt mir beim Schreiben ein).

Die erste Überraschung:

das Thema wird an anderer Stelle ausgewählt.

Einfach nur, indem ich, wie von der Therapeutin angewiesen, die Handkante klopfe, um zu schauen,

welches Bild kommt.

Das Bild kommt ganz schnell. Wir landen mitten in einer Familien Foto-Session. Ich bin ungefähr eineinhalb Jahre alt und mein jüngerer Bruder ist vor kurzem geboren worden. Außer meinen Eltern sind auch noch meine beiden älteren Schwestern auf dem Foto. Wir sitzen alle auf einer Bank. Die Fotos habe ich immer noch. Ich hatte damals einen kleinen Kinderbesen, den ich nicht aus der Hand gegeben habe und sehe sehr verwirrt aus. Ich sitze bei meinem Vater auf dem Schoß, während mein kleiner Bruder bei meiner Mutter auf dem Schoß sitzt.

Ich beginne, mit dem kleinen Mädchen, das ich einmal war, zu sprechen. Ich frage es, wie es sich fühlt? Es ist traurig und verwirrt. Es versteht nicht, dass da jetzt noch jemand anderes ist, der die ganze Aufmerksamkeit bekommt. Es fragt sich, ob es ersetzt worden ist?

Ich erkläre dem kleinen Mädchen, dass ich sein erwachsenes Ich bin und dass ich da bin, um ihm zu helfen. Das kleine Mädchen freut sich.

Jetzt geht es los: In dem Prozess klopfe ich auf mir selbst, während ich mir vorstelle, dass ich das Mädchen beklopfe. Die einzelnen Klopfsätze habe ich natürlich nicht mehr, aber der Prozess an sich ist spannend genug.

Als erstes frage ich das Mädchen

was ihm helfen würde, sich besser zu fühlen?

Es wünscht sich eine ganz weiche flauschige Decke, in die ich es behutsam einwickele, das grüne Schmusetier, das es sich wünscht, kommt auch dazu. Dann wünscht es sich noch, dass mein Vater meinen Bruder auf den Schoß nimmt und es zu meiner Mutter auf den Schoß kommt.

Meine Eltern haben aber beide Vorbehalte

gegen diesen Tausch. Mein Vater will mich nicht hergeben, warum weiß ich nicht mehr. Vielleicht, weil er mir vor meiner Geburt schon einen Auftrag erteilt hat, was ich damals aber noch nicht weiß.

Meine Mutter wird zunehmend dünner und auch hoffnungsloser. Sie will mich nicht auf den Schoß nehmen. Sie kann dem kleinen Mädchen auch nicht sagen, dass sie es lieb hat. Alles, was sie sagen kann, ist, dass sie hoffnungslos ist, weil sie alles in die Liebe zu meinem Vater gesetzt hat. Nun sitzt sie da, schon mit dem dritten kleinen Kind, ist meistens alleine, weil der geliebte Mann die meiste Zeit in irgendwelchen psychiatrischen Kliniken verbringt und sie die Kinder alleine großziehen muss. Eigentlich ja schon das vierte Kind, aber es geht ja um mich, das dritte Kind und die Schwierigkeiten, die meine Mutter und ich miteinander hatten.

Jetzt wird es Zeit für eine Intervention.

Meine Eltern werden beide in die Lichtmatrix geschickt (ich bin nach wie vor unendlich begeistert über diesen Ausdruck und dieses Bild).

In der Lichtmatrix

sollen meine Eltern sich ohne Geschichte oder Anhaftungen begegnen. Das funktioniert aber nicht ohne weiteres. Zunächst muss ich beide in eine

Dekontaminationsschleuse 

stecken, wo sie mit einem Turbo Absaugerantrieb abgesaugt werden, damit sie sich sozusagen ganz „rein“ begegnen können. Ohne ihre Geschichte sind beide sehr kraftvolle und fröhliche Wesen. Ihre Herzen leuchten. Das von meinem Vater ist rot, das von meiner Mutter grün. Beide sind jung, frisch verliebt, fröhlich. Sie tanzen, dass die Funken nur so sprühen.

Dieses Bild haben wir imprinted.

Dies bedeutet, ich nehme das Bild ein paar tiefe Atemzüge lang in mein Herz auf. Dann schicke ich es ins Universum hinaus. Während der folgenden Tage denke ich immer wieder vor dem Einschlafen, und immer dann, wenn es mir einfällt, an dieses Bild, wie mein junger Vater und meine junge Mutter so verliebt in der Lichtmatrix (die ich mir als einen strahlend weißen Raum vorstelle) tanzen.

Dann geht es zurück auf die Erde, zu und in meinen Prozess.

Meine Eltern sind jetzt bereit, die Kinder zu tauschen. Mein Vater nimmt meinen Bruder, meine Mutter nimmt mich als kleines Mädchen auf ihren Schoß.  Meine Mutter sagt dem Mädchen, dass es ihr wunderschönes kleines Mädchen ist und niemand es jemals ersetzen wird. Dann ist es für das Mädchen erst einmal gut. Es rutscht vom Schoß der Mutter und geht zu dem Körbchen, in dem der kleine Bruder mittlerweile liegt und freut sich über das kleine Geschwisterchen. Dann strecken auch die anderen Schwestern ihre Arme nach dem kleinen Mädchen aus und alle umarmen sich. Dann beginnen alle zu tanzen. Mein Vater hat dabei meinen Bruder, meine Mutter hat mich auf dem Arm. Meine beiden älteren Schwestern tanzen auch miteinander.

Plötzlich habe ich den Impuls,

den Rahmen dieser Geschichte zu verändern. Jetzt sind wir in einem riesengroßen Haus, unserem Haus mit Garten, in dem jeder von uns ein eigenes Zimmer hat. Das Wohnhzimmer ist riesig, es hat einen Kamin und riesige Fenster und nichts steht darin als ein großer Tisch, der uns aber trotzdem nicht beim Tanzen stört. Es ist immer noch genug Platz für alle.

Mir fällt auch noch

ein dienstbares Gespenst

für meine Mutter ein. Es ist durchsichtig bläulich und unterstützt meine Mutter bei allem, was schwierig, nervötend oder langweilig ist. Und beim Tanzen schwebt es mal hierhin, mal dahin, das ist lustig anzuschauen. Und weil das diensbare Gespenst multi-tasking-fähig ist kocht es uns ein leckeres Essen, während es tanzt. Dann setzen wir uns alle um den Tisch, das dienstbare Gespenst serviert uns das Essen. Wir halten uns alle an den Händen und sind sehr miteinander verbunden.

Dieses Bild haben wir auch imprinted.

Die Sitzung war hier zu Ende. Aber das Bild lebt in mir weiter und verändert sich fortlaufend.

Zu meiner riesengroßen Überraschung bin ich ein paar Tage später, als ich ein bestimmtes, sehr fröhliches lateinamerikanisches Tanzstück gehört habe, wieder in das Bild gesprungen, habe dort wieder getanzt mit meiner Familie, in wechselnden Konstellationen. Jedesmal steigt in mir wieder die Freude aus dem Bild in mir auf. Das Bild ist nun mit dieser Musik verknüpft und es geschieht immer etwas Neues, wenn ich die Musik höre. Zum Beispiel war nach einer Weile plötzlich mein innerer Säugling bei mir. Das ist wunderschön. Sie liebt tanzen genauso wie ich und kräht dabei fröhlich, strahlt mich dabei an und zappelt mit ihren kleinen Ärmchen. Ich habe sie auch meiner Mutter schon einmal beim Tanzen gegeben. Am liebsten ist sie aber bei mir.

Das letzte Mal, als ich diese Musik gehört habe, war übrigens meine Herkunftfamilie ganz verschwunden. Das Haus war immer noch da, so, wie ich es in der ersten Matrix Birth Reimprinting Situation erschaffen hatte, aber jetzt tanzte dort meine eigene kleine innere Familie, die aus meinem inneren Säugling, meinem inneren Kind und einem mürrischen Teenager, der nicht spricht, aber trotzdem dabei ist, besteht. Das war auch total schön. Alle lieben es zu tanzen, auch der Teenager entspannt sich und wird von Freude überflutet.

Auch die ärmlichen Verhältnisse, in denen ich groß geworden bin, haben sich durch dieses Bild verändert. Ich denke jetzt eher an das Haus, als an die drangvolle Enge der 3-Zimmer-Wohnung, in denen ich tatsächlich meine ersten 18 Lebensjahre verbracht habe. Und dass ich nun alleine so viel Raum für mich habe, wie meine ganze Familie zusammen, hat übrigens auch mit Matrix Birth Reimprinting zu tun. Das hebe ich mir aber für ein anderes Mal auf.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Haben Sie vielleicht selbst schon Erlebnisse mit Matrix Birth Reimprinting gehabt?

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von lillaby auf Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Die kürzeste Reise der Welt

Die kürzeste Reise der Welt

Irgendwie bin ich im Netz auf die Blogparade Reiseglück – Mein Sommer 2019 gestoßen und hatte spontan Lust mitzumachen, auch wenn mein Reiseglück dieses Sommers vielleicht etwas schräg ist. Aber ich dachte, es schadet nichts, mit meinem Thema auch mal woanders hin zu gehen …

Vorab: ich bin keine große Reisende. Und ich arbeite wirklich gerne. Nach einem Wochenendtrip, den ich vor einigen Jahren allein nach Brüssel unternahm, habe ich entschieden, dass mir das Alleinreisen einfach zu anstrengend und mit zu viel Stress verbunden ist.

Meine Urlaubsvariante ist daher, einfach mal einen Tacken herunterzuschalten, keine Kliententermine zu vereinbaren usw. Eigentlich

ein Eigentor in Sachen Hochsensibilität.

Schließlich weiß ich ganz genau, dass ich viel Erholung brauche. Und es ist ganz egal, dass ich mir mein Leben so eingerichtet habe, dass es weitestgehend meinen Bedürfnissen entspricht. Die Erholung brauche ich trotzdem. Da habe ich also noch sehr viel Nachbesserungsbedarf. Und einfach mal runterzuschalten ist schließlich noch längst nicht das gleiche wie sich einmal ganz aus dem eigenen Leben heraus zu bewegen.

Dieses Jahr ist mir das aber gelungen:

mit der kürzesten Reise der Welt.

Mit minimalsten Mitteln. Alles in allem eine Stunde.

Ich bin schon seit Jahren Mitglied im Förderverein meines hiesigen Schwimmbads. Dies beinhaltet den Erwerb einer Saisonkarte, die nur für dieses Bad gilt. Die Karte kaufe ich jedes Jahr, gehe dann aber doch aus den verschiedensten Gründen nicht öfter als 3 x in der Saison hin.

Dieses Jahr war alles anders. Der Preis der Karte war um 50 % gestiegen, deswegen habe ich mir geschworen, sie diesmal gut auszunützen und außerdem lechzte mein Körper förmlich nach regelmäßiger Bewegung. So kam ich zu

meinem Sommerglück 2019.

Ab dem ersten Öffnungstag der Freibäder habe ich mich von Montag bis Freitag zwischen sechs und sieben auf mein Fahrrad geschwungen und bin dabei fast vor Vorfreude geplatzt.

In meiner Erinnerung liegt eine endlose Folge von Tagen hinter mir, in denen ein

sonnenbeschienenes Becken vor mir liegt,

entweder ganz leer oder indem die immer gleichen 3–4 Personen ihre Bahnen ziehen, ruhig und unbehelligt, während sich im großen Sportbecken mit der steigenden Hitze ein Sardinenszenario entwickelt.

Da ich gerne auf dem Rücken schwimme, habe ich mich schon vor langer Zeit für das Kinderbecken entschieden. Hauptsache, Wasser unter mir. Ich mag meine kleine Kinderbecken-Gemeinschaft, um diese Uhrzeit haben wir das Becken ganz für uns.

In das Wasser einzutauchen

ist wie eine fremde Welt zu betreten.

Ein fremdes Element.

Ein anderer Seinszustand.

Eintauchen in das kühle Nass.

Ich mag das Gefühl des Wassers auf meiner Haut.

Wie mein Körper sich im Wasser anfühlt.

Mein Körper (von dem ich oft das Gefühl habe er ist wie ein junger verspielter Hund) freut sich, freut sich, freut sich über die Bewegung, die er nun bekommt, fast jeden Tag.

Langsam gleite ich durch das Wasser, ab und zu mache ich mal einen Armschlag nach hinten.

Ich habe alle Zeit der Welt.

Ich muss nirgendwo hin.

Ich muss nichts erreichen.

Ich muss nichts sein.

Ich bin genug.

Ich bin richtig.

Alles, was zählt ist JETZT.

Ich schaue in den blauen Himmel

in die Wolken

zu den Vögeln

in die Bäume

oder ich schaue auf meine Füße, die aus dem Wasser ragen oder ich schaue auf meine Hände und Arme, wie sie das Wasser vor mir teilen

Ich lasse meine Gedanken einfach vorbeiziehen

Ich lasse mich treiben

Ich freue mich an dem Glitzern des Wassers

Das gibt mir Kraft und Energie

Ich mag es, wie still es unter Wasser ist.

Ich höre nur das Plätschern meines eigenen Körpers, wenn er durch das Wasser gleitet

Alle anderen Geräusche gehen mich nichts an

Jetzt ist Urlaub. Jetzt ist vollkommen.

Anfangs bin ich nicht mehr als 10 Minuten geschwommen. Aber das war so etwas von unwichtig. Diese Zeit, die ich mir an den Wochentagen im Schwimmbad geschenkt habe, hat sich irgendwie in mein Bewusstsein eingebrannt. In Wirklichkeit war ich gar nicht jeden Tag dort. Im Juli habe ich geschwächelt und ab der 2. Augustwoche auch und habe mich dann nicht mehr hingetraut.

Meiner Erinnerung ist das egal

In meiner Erinnerung habe ich diesen Sommer im Schwimmbad verbracht. In meiner Erinnerung hatte ich das jeden Tag.

Was mir von diesem Sommer im Gedächtnis bleiben wird sind nicht 42° Temperatur oder 90% Luftfeuchtigkeit, sondern

ein leeres sonnenbeschienenes Becken voller Wasser

das auf mich zu warten scheint. Und meine Vorfreude.

Was haben Sie in diesem Sommer gemacht? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Und wenn Sie bei der Blogparade mitmachen wollen, die läuft noch bis zum 20. September.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Pexels auf Pixabay

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Monika Richrath

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Die drei schlimmsten Dinge

Die drei schlimmsten Dinge

Ich sage es Ihnen am besten gleich – wo Sie noch aufhören können zu lesen – dieser Artikel könnte etwas in Ihnen antriggern und Stress auslösen. Darum möchte ich, bevor ich einsteige, einmal ausdrücklich sagen: Sie lesen auf eigene Gefahr und ich bin nicht verantwortlich für eventuelle Zustände oder Befindlichkeiten, in die Sie durch das Lesen geraten können.

Auch dieser Artikel geistert schon seit Ewigkeiten durch mein Bewusstsein. Man kann sich natürlich (zu recht) fragen, wenn ein Artikel beim Lesen blöde Gefühle auslösen könnte, warum schreibe ich ihn überhaupt? Warum halte ich nicht einfach meinen Mund? 

Ich kann meinen Mund aus dem einfachen Grunde nicht halten, weil es auf diesem meinem Blog vor allem um Wahrheit geht, um Dinge, die ich für mich als wahr (und wichtig!) erachte. Um Dinge, die auch für Sie wichtig und wahr sein könnten. Das entscheiden ja letzten Endes Sie selbst, was auf Sie zutrifft. Sie entscheiden, was Sie damit machen. Das war jetzt ein sehr langer Disclaimer. Ich eiere hier so herum, weil ich davon überzeugt bin, dass alle

diese Dinge in Zusammenhang mit Hochsensibilität stehen.

Ich kenne sie nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern alle meine Klienten haben zumindest eins dieser Dinge erlebt. Dabei geht es nicht um einmalige, sondern immer wiederkehrende Vorkommnisse, die

unser ganzes Leben beeinflusst haben

und immer noch beeinflussen. Vielleicht haben Sie sogar das Gefühl, dadurch zu der Person geworden zu sein, die Sie heute sind. Wenn Sie also merken, beim Lesen springt Sie etwas an, dann klopfen Sie bitte entweder die Handkante (Wie auf dem Bild links) oder den Schlüsselbeinpunkt.

 

1. Sie wurden nicht willkommen geheißen

Das trifft die tiefsten Ebenen der menschlichen Existenz, quasi vom Augenblick der Zeugung an. Es ist ja leider immer noch so, dass Kinder nicht unbedingt in Momenten der Freude und Liebe gezeugt werden, es gibt viele andere Umstände, die von Gewalt bis zu Achtlosigkeit reichen können, in denen Frauen schwanger werden, obwohl es nicht „geplant“ war. (Die Frage der Zuständigkeit oder Verantwortung müssen wir hier mal völlig außer Acht lassen, denn sonst geraten wir auf Abwege.)

Ok., schwanger also, dann fügt man sich vielleicht in diese Umstände. Früher wurde dann sofort geheiratet und damit jahrelang zwei Menschen zusammengepfercht, die vielleicht gar nichts miteinander zu tun hatten, sich vielleicht nicht einmal geliebt haben oder einander im Grunde ihres Herzens ablehnten.

Heute wird vielleicht nicht mehr unbedingt geheiratet. Nun kommt also ein Kind und man wird es bekommen. Das ist aber nicht das gleiche wie ein Kind willkommen heißen.

Es gibt natürlich die Möglichkeit, dass man zwar in Liebe gezeugt wird, aber man trotzdem nicht willkommen ist, weil die Eltern, vor allen Dingen die Mutter, vollkommen überfordert ist mit dieser Aufgabe. Vielleicht ist sie nicht bereit, ihr eigenes Leben aufzugeben. Vielleicht hat sie auch das Gefühl, selbst noch gar nicht wirklich gelebt zu haben (Früher ging es ja häufig direkt vom Elternhaus in die Ehe).

Dies sind alles Umstände, die bewirken können, dass man sich einfach nicht willkommen fühlt. Ich habe mich nun schon eine Weile mit Geburtstraumata beschäftigt. Letzten Endes bedeutet diese allererste Erfahrung für uns, wenn wir auf die Welt kommen, dass wir in diesem Leben nicht willkommen sind. Und wir wissen und spüren das. Daran schließt sich gleich das nächste schlimme „Ding“ an:

2. Wir werden nicht beachtet/emotional misshandelt

Es gibt Studien, aus denen hervorgeht, dass emotionale Misshandlung genauso schlimm ist wie körperliche Misshandlung. Es reicht, wenn einem die eigenen Eltern immer wieder Dinge sagen wie „Du kannst aber auch gar nichts richtig machen“, wenn sie vollkommen lieblos sind, sich weigern, mit uns zu sprechen (manchmal tagelang), uns niemals in den Arm nehmen usw. Die ganze Palette umfasst

  • Beschimpfen
  • Verspotten
  • Erniedrigen
  • Ignorieren
  • Liebesentzug
  • Quälen
  • Einsperren
  • Rolle des Sündenbocks zuweisen
  • Isolieren von Gleichaltrigen
  • Bedrohen
  • Zu starken Behüten/Erdrücken
  • Keine Grenzen setzen
  • Überforderung durch unangemessene Pflichten
  • Vertrauter eines Elternteils werden
  • Bevorzugung von Geschwistern usw.

Man weiß heute, dass sich

das Gehirn entwickelt mit den Erfahrungen, 

die wir in unseren ersten drei Lebensjahren machen. D. h., wenn wir in dieser Zeit immer wieder die Erfahrung machen, dass wir alleine sind oder nicht sicher, können sich im Gehirn entsprechende Schaltkreise ausbilden, die dazu führen, dass wir ängstliche und unsichere Menschen werden.

Man weiß auch, dass unser Immunsystem durch diese Erfahrungen auf Jahre hinaus geschädigt wird, weil sich die Entzündungswerte im Blut erhöhen oder wir chronische Schmerzen entwickeln. Es gibt eine interessante Studie der Wissenschaftlerin Marije Stoltenberg der Universität Leiden. Sie kam 2012 zu dem Ergebnis, dass 36,3 % aller Kinder weltweit emotionale Misshandlung erfahren. Puh, da muss man erst einmal tief durchatmen.

Kommen wir zum 3. Punkt, der eigentlich zur emotionalen Misshandlung gehört, aber da ich ihn immer wieder als besonderen Stolperstein für meine Klient*innen erlebe, hier also als Extrapunkt:

3. Wir dürfen nicht wir selbst sein.

Das kann viele Gründe haben. Wenn wir fast immer nur Ablehnung erfahren von den Eltern, konzentrieren wir uns vielleicht darauf, doch noch Anerkennung zu bekommen. Daraus kann z. B. die für viele hochsensible Menschen so wichtige Triebkraft des PERFEKT-SEIN-MÜSSENS entstehen. Irgendein Teil unseres Unbewussten ist vermutlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir nicht gut genug sind, denn sonst würden unsere Eltern uns ja lieben oder anders behandeln. Und wir strampeln uns ein Leben lang ab, etwas zu bekommen, was wir nicht bekommen können, bzw. nicht mehr. In jeden Fall richten wir uns  dann danach,

was die Eltern wollen,

bzw. was sie als richtig erachten. Wir versuchen, so zu sein, wie unsere Eltern uns haben wollen: lieb, fleißig, unauffällig, anspruchslos. Oft genug sind wir all dies aber nicht, wir sind eigentlich laut oder lebenslustig, oder aufmüpfig, oder wütend. Aber da wir uns so nicht zeigen dürfen – denn dann gibt es noch mehr oder wieder Ablehnung – geben wir uns selbst nach und nach auf und versuchen, der gewünschte Mensch zu werden, das Aschenputtel, das alle Arbeit erledigt, der/die 1er Schüler*in, Vertraute/r der Mutter, die alle ihre Sorgen und Eheprobleme bei uns ablädt usw. Am Ende

wissen wir nicht mehr, wer oder was wir sind.

Im schlimmsten Fall können wir nicht einmal sagen, was unsere Bedürfnisse sind. Weil wir es einfach nicht wissen. Weil man uns nicht erlaubt hat, Bedürfnisse zu äußern, vielleicht nicht einmal, welche zu haben …

Puh, das Schreiben dieses Artikels war auch für mich ein Kraftakt.

Ich vermute, dass all diese Dinge einen Zusammenhang haben mit Hochsensibilität.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen, Ihre Monika Richrath

Bild von RachelBostwick auf Pixabay

Die 3 schlimmsten Dinge

Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin, aber die neugierige Forscherin in mir möchte gerne mehr wissen. Darum habe ich eine Umfrage zu dem Thema erstellt, ich freue mich, wenn Sie mitmachen. Ihre E-Mail Adressen werden nicht gespeichert.

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Monika Richrath

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Ich bin vollkommen fremd hier

Ich bin vollkommen fremd hier

Das Gefühl „fremd zu sein“ kennen die meisten hochsensiblen Menschen nur zu gut, bzw. begleitet viele HSP eine mehr oder weniger lange Zeit in ihrem Leben.

Das „sich fremd fühlen“ hat sehr viele unterschiedliche Aspekte, die mal mehr, mal weniger wichtig sein können.

Mein Gefühl nicht zur Gesellschaft zu gehören, ja irgendwie ein Alien zu sein, hat mich sogar den Großteil meines Lebens begleitet, aber ich habe es erfolgreich mit dem Satz „Ich bin anders“ mit der Klopfakupressur bearbeitet und hinter mir gelassen. In letzter Zeit gewinnt das Thema jedoch wieder zunehmend an Aktualität für mich. Im Zuge der

großen Transformation

wird nach und nach jeder Bereich meines Lebens von Veränderungen erfasst. In meinen jüngeren Jahren war ich Mitglied eines lesbischen Zeitungskollektivs. Manchmal haben wir höchst interessante intellektuelle Überlegungen angestellt. Eines Tages ging es darum, wer kann wohin gehen und wer fällt dann wie auf? Das war sehr spannend. Über mich wurde damals gesagt:

ich könne überall hingehen, aber ich fiele überall auf.

Ersteres hat mich sehr gefreut, weil es einfach auch stimmt. Ich bin eine Grenzgängerin, ich finde auch Themen und Dinge interessant, die für andere Menschen vollkommen abwegig sind. Aber dass ich überall auffallen werde, war weniger schön. Nicht nur, weil ich die Erfahrung selbst schon häufig gemacht hatte.

Es bedeutet ja im Grunde genommen, dass ich nirgendwo hin passe. (Das war ja alles noch vor dem Bekanntwerden von Hochsensibilität, aber mein hochsensibler Bewusstseinsprozess ist ganz eng damit verknüpft, denn einer der Schritte in diesem Prozess war, dass ich herausgefunden habe, dass ich als idealistische Heilerin zu einer Bevölkerungsgruppe gehöre, die die kleinste überhaupt ist: nur 2 % sollen zu diesem Menschentyp gehören. Was letztendlich bedeutet, dass mein Gefühl, dass ich ganz anders bin als die anderen eine wahre Ursache hat: ich bin tatsächlich anders!)

Es gab übrigens auch ein Kollektivmitglied, das ebenfalls überall hin gehen konnte, aber nicht auffiel. Dies ist umso erstaunlicher, weil sie mit ihren kurzen roten Haaren eine sehr auffällige Erscheinung war. Aber sie besaß die magische Fähigkeit, sich sofort in jede Gruppe zu integrieren. Mir war diese magische Fähigkeit nicht gegeben, damals, als ich 25 war, nicht und heute, mehr als 30 Jahre später, immer noch nicht. (Wobei sich hier natürlich sehr viel getan hat, es kommt sehr viel darauf an, mit wem ich zusammen bin usw. In meinen Seminaren stelle ich mir diese Frage natürlich auch nicht.)

In letzter Zeit habe ich oft an unsere Überlegungen gedacht. Weil

die Frage, ob ich hier eigentlich richtig bin,

immer drängender und auch immer wichtiger wird.

Es begann damit,

dass ich mir vorgenommen habe, mehr zu tanzen und mich auf die Suche nach Tanzmöglichkeiten abseits von Clubs zu begeben. Diese habe ich sehr schnell gefunden, z. B. als Barfußtanzdisco oder Tanzmeditation in meiner Stadt.

Anfangs war ich total begeistert, aber nur solange, bis ich tatsächlich dort hinging. Lauter schlanke junge Frauen im Hippielook mit Haaren bis zum Hintern. Schneller, als ich denken konnte, stülpte sich dieses Gefühl von Fremdsein über mich. Keineswegs war jemand direkt zu mir unfreundlich oder etwas Ähnliches.

Natürlich ist es blöde, Menschen nur nach ihrem Äußeren zu beurteilen, das weiß ich selbst. Vielleicht trifft es den Kern der Sache eher, wenn ich sage, da ist eine relativ homogen aussehende Gruppe und ich komme dazu und passe schon rein äußerlich nicht.

Dieses Gefühl verstärkt sich sofort um ein Vielfaches, wenn ich merke, dass die Gruppenmitglieder sich untereinander schon kennen und einiges miteinander teilen. Es ist schon klar, dass ich selbst der treibende Motor bin,

ich grenze mich selbst aus,

weil es dieses fremde Gefühl gibt und weil ich es nicht aushalten kann, dass sich niemand für mich interessiert. Dass es egal ist, ob ich da bin oder nicht.

Das triggert mich auf einer sehr existentiellen Ebene.

Das ist Stress pur. Sehr, sehr lange, habe ich mich in solchen Situationen in mich selbst zurückgezogen (ich bin sicher, die meisten von ihnen werden wissen, was ich damit meine). Dieses Verhalten habe ich zwar schon längst abgelegt, aber die auslösenden Situationen geschehen natürlich trotzdem.

Heute flüchte ich mich nicht mehr in mich selbst, ich bin auch nicht mehr ganz so gestresst (jedenfalls nicht wissentlich), ich stürze auch nicht sofort davon, ich habe dann aber keine Lust, wiederzukommen. Das war aber erst der Anfang.

In der letzten Zeit ist Spiritualität für mich immer wichtiger geworden. Nicht nur, weil ich Andreas Goldemann entdeckt habe. (Dem Himmel sei dank!) Ich habe mich auch schon vorher intensiv mit spirituellen Themen beschäftigt (das kann man auch sehr gut auf bodenständige Art und Weise tun!), mein Bedürfnis mich darüber auszutauschen, wächst aber beständig. Genauso wie das Bedürfnis,

verschiedene Teile meines Lebens mehr zusammenzubringen,

statt sie irgendwie getrennt zu halten (wobei ich das nicht absichtlich tue, das ergibt sich einfach so). Ich empfinde es z. B. eher als schwierig, mit anderen lesbischen Frauen über Spiritualität zu reden, da geht es eher um Politik, Gesellschaft, Fußball oder Musik.

Kürzlich hatte ich ganz enthusiastisch und ein bisschen provokativ verkündet, dass ich einen „ganz tollen Mann“ kennengelernt habe (wovon natürlich nicht wirklich die Rede sein kann, da ich mir ja nur Videos angucke und das Vergnügen also sehr einseitig ist). Aber ich hatte das Gefühl, das kommt so was von nicht gut an, dass ich den Mund wieder zugemacht habe.

Umgekehrt scheue ich mich, mit spirituellen Bekannten über das zu reden, was ich mit anderen lesbischen Frauen erlebe. Ich bin natürlich geoutet, das ist gar nicht das Ding. Und ich weiß natürlich auch, dass es vollkommen egal ist, ob man eine Erfahrung mit einem Mann oder einer Frau macht, weil es die Erfahrung ist, die letzten Endes zählt. Trotzdem fühlt sich das nicht richtig an.

Und ich wünsche mir Austausch mit anderen lesbischen Coaches und das ist schwierig, weil es fast unmöglich ist, es herauszufinden, ob jemand lesbisch ist oder anderweitig sexuell orientiert, heute ist das scheinbar nicht mehr so wichtig und das ist eigentlich ja auch sehr gut – grundsätzlich. Ich habe sogar schon überlegt, eine entsprechende Gruppe bei fb aufzumachen, aber das fühlt sich auch nicht richtig an, denn ich möchte ja keine beruflichen Themen besprechen.

Letzten Endes möchte ich einfach mehr mit Menschen zusammen sein,

deren Lebens- und Erfahrungshintergrund meinem ähnlich ist.

Es gibt nur eine verschwindend kleine Anzahl von Menschen, mit denen ich wirklich über ALLES sprechen kann. Das finde ich so schön und kostbar.

So kommt es, dass ich mich, wenn ich mit Menschen zusammen bin (auch solchen, die ich schon zum Teil ganz lange kenne), immer öfter frage:

Bin ich hier eigentlich richtig?

Was verbindet mich mit diesen Menschen? Fühle ich mich hier eigentlich zu Hause? Fühl ich mich wohl, wenn ich mit diesen Menschen zusammen bin?

Und ist es nicht ziemlich schräg, dass wildfremde Menschen sich mehr für das interessieren, was ich mache, als die Menschen, die ich zum Teil schon sehr lange kenne? Und so hat, sehr langsam und schleichend

eine Erschütterung meines sozialen Umfelds stattgefunden.

Meine Erde bebt immer noch. Und wie es scheint, wird sie so schnell auch nicht aufhören zu beben. Manche Menschen werden von den Spalten, die sich auftun, verschluckt, andere werden ausgespuckt und fallen mir vor die Füße …

Puh, dieser Beitrag war ein sehr, sehr schwerer Brocken Erkenntnisarbeit für mich. Zum einen ist es ein bisschen wie eine Art Coming-Out. Zum anderen sind dabei durchaus teilweise auch Ängste und ein schlechtes Gewissen erschienen, weil ich einige meiner Gedanken selbst abgelehnt habe, bzw. sie gar nicht in mein Wertesystem passen (wie zum Beispiel Menschen aufgrund ihres Äußeren abzulehnen, das finde ich grauenvoll und eigentlich unverzeihlich). Aber ich bin froh, dass ich meine ziemlich wirren Gedanken und Empfindungen in eine Ordnung gebracht und herausgefunden habe, was ich eigentlich wirklich möchte.

Nun fühle ich mich wie ein Auto, das durch eine Waschanlage geschickt wurde. Während des Waschvorgangs wurde ich ziemlich durchgerüttelt und kräftig bearbeitet, aber am Ende komme ich (irgendwie gereinigt) mit frischer Energie wieder zum Vorschein.

Wie sind Ihre Erfahrungen zum Thema „sich fremd fühlen“? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen, Ihre Monika Richrath

Bild von Ronile auf Pixabay

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Francine und die total heiße Phase – eine Rezension

Francine und die total heiße Phase – eine Rezension

Vor kurzem bekam ich dieses wunderbare Buch in die Hände gedrückt. Schade, dass ich es damals zu der Zeit, um der es in diesem Buch geht, noch nicht zur Hand hatte. Konnte ich auch nicht, denn Francine und die total heiße Phase – Wechseljahre für Anfängerinnen* ist erst Anfang diesen Jahres erschienen.

*

Das Besondere: Es handelt sich dabei um eine Graphic Novel, in der die belgische Kinderbuchautorin Francine Oomen uns auf

unnachahmliche, selbstironische und urkomische

Weise an ihrem Wechseljahresdebakel teilhaben lässt. Und klar – natürlich habe ich sehr viele Parallelen zu meiner eigenen heißen Phase entdeckt.

Was mir an Graphic Novels so gut gefällt, ist, dass sich in ihr auch sehr gut nicht-lineare Strukturen unterbringen lassen und Platz ist für anderes, hier z. B. für ein Haferkeksrezept oder den Songtext von David Bowie „Changes“ usw.

Wie es so geht im Leben beginnt alles mit

unerklärlichen, seltsamen Symptomen,

die die Autorin als „Hirngeblubber“ bezeichnet. Gegenstände verschwinden und tauchen an den unmöglichsten Orten wieder auf, Namen entfallen, die Kreativität verschwindet, Abgabetermine platzen, weil der Autorin nichts mehr oder nur Mist einfällt. Sie ist nicht mehr in der Lage, sich zu konzentrieren und nachzudenken. Alles in allem hat sie das Gefühl sich in die gleiche Richtung zu entwickeln

wie die demente Mutter.

Für die Autorin ein katastrophaler Zustand, den zu verbergen sie sich alle Mühe gibt. Das geht (natürlich) nur eine Zeitlang gut. Auch die Beziehung leidet zwangsläufig darunter, zumal es offenbar eine ganze Zeit dauert, bis sie ihrer Partnerin gesteht, was los ist. Diese (sie tat mir echt leid!) hatte schon gedacht, sie würde nicht mehr geliebt, Francine hätte eine andere oder ähnliches. Jedenfalls ist es die praktisch veranlagte Partnerin, die Francine nach intensiver Internetrecherche eröffnet, dass sie wohl

in den Wechseljahren

ist. Francine ist verstört. Zumal sie noch ihre Periode hat. Fangen die Wechseljahre nicht erst dann an, wenn man seine Tage nicht mehr regelmäßig hat? Eben nicht. Francine begibt sich auf eine Forschungsreise und findet allerhand heraus und wir können so quasi nebenbei allerlei Wissenswertes erfahren, z. B., dass die Wechseljahre sich

über 20 Jahre hinziehen können

und sich in drei verschiedene Zeitzonen gliedern: die Prä-, Peri- und Postmenopause. Francine befindet sich offenbar in der Peri-Menopause, wo die Symptome am intensivsten sind, daher die „heiße Phase“.

Dass das Kind nun einen Namen hat, führt allerdings nur zu

einer kurzfristigen Verbesserung der Lage.

Erst einmal beschließt Francine, dass sie zu den 20 % gehören wird, die keine Probleme damit haben werden. Aber wir ahnen natürlich schon an dieser Stelle, dass es sich dabei um einen Fall krasser Augenwischerei handelt. Eine Menge Dingen 

werden den Bach runtergehen,

(z. B. die Beziehung), bevor Francine zur Einsicht kommt und sich zu einem wirklich radikalen Schritt entschließt, der ihr dabei helfen wird, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.

Von Hochsensibilität ist natürlich dabei niemals die Rede. Aber der Beschreibung ihres Lebens stoßen wir doch auf 

sehr altbekannte Symptome,

die viele hochsensible Menschen teilen, wie Perfektionismus, Aufschieberitis und die Stress verursachende innere Kritikerin. Schon wegen letzterer werden Sie dieses Buch lieben. Sie heißt ZANG und ist eine unbarmherzige, peitschenschwingende Sklaventreiberin!

Nebenbei wird uns sehr schön erklärt, wie der Zwang zu Perfektionismus und die innere Kritikerin/der innere Kritiker entstehen.

Ich finde Francine und die heißt Phaseeinfach köstlich und hoffe, Sie werden dieses Buch ebenso lieben wie ich, ob Sie nun in den Wechseljahren sind oder nicht, oder auch nur jemanden kennen, der gerade in der heißen Phase ist. Und natürlich supergut geeignet als vergnügliche Urlaubslektüre.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von adrian schüpbach auf Pixabay 

Francine Oomen
Francine und die total heiße Phase – Wechseljahre für Anfängerinnen*
Knaur
ISBN 978-3-426-21457-2
18 EUR

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Blogparade: 100 Momente der Freude

Blogparade: 100 Momente der Freude

Hochsensibilität ist wirklich ein weites Feld. Mein Blog entwickelt sich organisch, mal hierhin, mal dorthin. Wenn Sie mir folgen, haben Sie vielleicht schon gemerkt, dass das Thema „Trauma“  öfter erscheint. Das ist nur ein folgerichtiger Weg für diesen Blog, denn möglicherweise hat die Hochsensibilität selbst mit Trauma zu tun.  Von daher werde ich mich weiter mit diesem Thema beschäftigen und und meine Erkenntnisse mit Ihnen teilen.

Aber trotzdem finde ich, dass wir jetzt mal viel Freude verdient haben. Darum starte ich, bevor ich mich in meine Sommerpause verabschiede, die Blogparade „100 Momente der Freude“. Die Idee habe ich von einigen Mütterblogs geklaut, wo sich dieses Thema großer Beliebtheit zu erfreuen scheint.

Das ist genau die richtige Aufgabe für die Sommerpause finde ich. Die Auswahl dieser 100 Momente war ganz willkürlich, ich habe alles aufgeschrieben, was mir eingefallen ist. Sie werden sehen, dass eine sehr bunte Mischung aus Kindheit, Erwachsensein, privatem und beruflichem, Körper- Geist- und Seelenfreuden dabei herausgekommen ist.

Übrigens habe ich selbst ein gutes halbes Jahr gebraucht, um diese 100 Punkte zusammen zu bekommen, daher habe ich entschieden, dieser Blogparade kein Verfallsdatum zu verpassen. Ich hoffe auf rege Beteiligung!

  1. Ich weiß nicht, wann ich dieses wunderschöne, ganz neue Kleid und diese Marienkäferbrosche bekommen habe, auf jeden Fall bin ich das schönste Kind auf der Welt und unendlich stolz.
  2. Meine Mutter sagt zum ersten Mal, dass sie uns nie für alles Geld im Leben hergeben würde.
  3. Jeder Tag, an dem es Apfelauflauf zu essen gibt
  4. Ich sehe zum ersten Mal einen Pippi-Langstrumpf-Film und verliebe mich auf der Stelle in Pippi, Thommi und Annika gleichzeitig
  5. Im Winter mit dem Schlitten einen verschneiten Abhang herunterfahren
  6. Zu den Auserwählten gehören, die mein Vater am Sonntag mitnimmt zum Spazierengehen
  7. Auf einen Baum klettern
  8. Jeder Tag, an dem es schöne Melusine zu essen gibt (ein Auflauf aus überbackenem Blumenkohl, Kartoffeln, Hackfleisch und Tomaten)
  9. Endlich lerne ich lesen: mein erstes Buch: der Drachenfisch von Pearl S. Buck
  10. Ich bekomme eine Puppe mit dunkler Hautfarbe. Ich taufe sie „George“ und schneide ihr die Haare kurz.
  11. Ich bekomme ein ganz neues T-Shirt, das nur mir gehört.
  12. Ich höre zum ersten Mal die Nussknacker-Suite. Es ist das schönste, was ich je gehört habe.
  13. In der ersten Klasse sagt die Lehrerin zu mir, dass ich so schnell lese, dass sie gleich aus dem Fenster fällt. Ich platze fast vor Stolz.
  14. Der Geruch meiner Haut, wenn ich an einem sonnigen Tag viel draußen war
  15. Im Kindergarten bin ich verliebt in Schwester Hildegard. Am liebsten möchte ich immer in ihrer Nähe sein.
  16. Meine Mutter erzählt uns auf Wanderungen im Urlaub von ihrer Kindheit um uns vom Laufen abzulenken, davon kann ich gar nicht genug bekommen.
  17. Alvaro und ich küssen uns. Zwar sind wir erst acht, aber wir wissen jetzt schon, dass wir heiraten werden.
  18. Eigentlich bin ich schon fast zu alt für Puppen, aber meine Mutter hat sich doch zu Herzen genommen, dass ich gesagt habe, wenn ich diese Babypuppe (die mit den Augen klimpern und weinen und Pippi machen kann) nicht bekomme, sterbe ich. So kommt Sissi zu mir.
  19. Ich bekomme ein abschließbares Tagebuch geschenkt.
  20. Das Freibad in unserer Nähe wird neu gebaut. Und es bekommt sogar ein Wellenbad. Von den Wellen bekomme ich nie genug!
  21. Jeder Tag, an dem meine Mutter Steak ’n Kidney Pies mitbringt. Mjam, mjam …  ein super special treat …
  22. Auf Sylt sein
  23. Meine Ballettlehrerin angucken. Sie ist sehr süß. Sie hat kurze, rote Locken und ist über und über mit Sommersprossen übersät.
  24. Ich bekomme zum ersten Mal meine Periode. Ein großer Moment. Ich fühle mich sehr erwachsen.
  25. Das erste Mal im Meer nackt baden. Wonne pur!
  26. An einem heißen Sommertag öffnet der Himmel seine Schleusen und schickt riesengroße, warme Regentropfen, die auf meinem Körper zerplatzen. Das fühlt sich so gut an.
  27. Abhängen mit meiner Freundin Kati
  28. Zum ersten Mal sehe ich, wie sich zwei Frauen küssen. Sie sind so zart wie Elfen und es sieht sehr schön aus. Ich beschließe, dass ich auch „mal was mit einer Frau haben“ möchte.
  29. Jeder Samstagabend, den ich im Hippiekeller der Tanzschule Schäfer-Gröbel verbringen kann und wo ich mir die Seele aus dem Leib tanze.
  30. C. körperlich näher zu kommen ist wie nach Hause zu kommen. Unsere Körper kennen sich schon.
  31. Man macht mir den Vorschlag, die gerade freigewordene Stelle einer Assistentin in Paris anzunehmen.
  32. Mit F. durch Schottland reisen
  33. Ein Blick aus Babyaugen, tief und umfassend, wie nur ein Baby gucken kann. Ich fühle mich erkannt und zutiefst berührt.
  34. Mit F. durch Cornwall reisen
  35. Nach der ersten Tasse grünen Tees bin ich diesem Getränk auf immer verfallen
  36. Ulrike A. und ich beschließen, das Lesbenmagazin „lespress“ herauszugeben.
  37. Eines Tages bekomme ich eine E-Mail von einer Frau, die mich auf einer Party gesehen hat und mich unbedingt kennen lernen will. Das ist sooo romantisch!
  38. „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ ist eine Offenbarung und verändert mein Leben für immer.
  39. Die Verlegerin von rororo neue Frau ruft mich höchstpersönlich! an um mir zu sagen, dass mein Manuskript leider nicht in ihr Konzept passt, aber sie möchte mir Empfehlungen geben, wo ich es probieren kann. Offenbar glaubt sie an mich.
  40. Kurz vor dem Weihnachtsfest bekomme ich einen Anruf vom Verlag, dass mein Buch (das erste!) verlegt wird.
  41. Meine erste Begegnung mit der Klopfakupressur elektrisiert mich.
  42. Das drei-/vierjährige Pflegekind meiner Schwester erzählt mir, kurz nachdem wir uns kennen gelernt haben, dass es mich schon von ganz früher kennt. Ein Gänsehautmoment …
  43. Mir wird klar, dass ich immer alles bekomme, was ich brauche. Und meistens ist es sogar schon da.
  44. Ich erfahre in einem Test auf keirsey.com, dass ich die Persönlichkeit einer „idealistischen Heilerin“ habe und dass nur 2 % aller Menschen so sind.
  45. Zum ersten Mal höre ich den Begriff „hochsensibel“
  46. Endlich! Endlich! Endlich! Die langersehnte Kündigung meines verhassten Arbeitgebers ist endlich im Briefkasten! Der Stress und das Leiden haben ein Ende!
  47. Ich kaufe mir eine Nähmaschine
  48. Ich bekomme zum ersten Mal eine Klangschalenbehandlung. Etwas Vergleichbares habe ich noch niemals erlebt.
  49. Tanzen (immer)
  50. Meine Mutter leiht mir Geld, damit ich mir den ersten Laptop meines Lebens kaufen kann
  51. Mein Verleger ist nun doch bereit, mein Klopfbuch zu veröffentlichen, wenn ich es überarbeite
  52. Meine erste Kreditkarte – juchhu, ich bin wieder kreditwürdig!
  53. Die Serie „Six Feet under“
  54. Auf Amrum sein. Schon am 2. Tag habe ich alles vergessen, einschließlich des Datums. Außerdem scheint dort fast immer die Sonne …
  55. „Vollmond“ von Pina Bausch
  56. Die Oper „Lakme“ wird auf immer unvergesslich bleiben
  57. Auf Teneriffa sein.
  58. Jede Hochzeit
  59. Ich mache Bekanntschaft mit Bodo Schäfer (Nicht persönlich, aber es reicht seine Bücher zu lesen, und die Ärmel hochzukrempeln).
  60. Wir bekommen einen Garten zur Pacht und noch ganz in der Nähe meiner Wohnung! Wir können unser Glück kaum fassen!
  61. Im ersten Frühjahr entdecken wir in unserem Garten eine Froschfamilie und sogar Lurche im Teich!
  62. Mir wird klar, dass ich keine Angst mehr habe, allein im Wald spazieren zu gehen.
  63. Gemeinsam weine ich mit meinen Geschwistern am Grab meiner Mutter. Jetzt weiß ich, wie sich TROST anfühlt.
  64. Zu wissen, dass meine Mutter jetzt frei ist und erlöst und dass es ihr gut geht.
  65. Ich gewinne ein Seminar auf Amrum!
  66. Jede Matrix Birth Reimprinting-Sitzung
  67. Zum ersten Mal ziehe ich die von mir genähte Marlene-Hose an und beschließe, nie wieder etwas anderes zu tragen, so großartig fühle ich mich.
  68. Der Tag, an dem mir klar wird, dass die Glitzerenergie des Wassers eine echte Ressource für mich und meinen Körper ist.
  69. Ich belege den 5. Platz beim Ergo-Award
  70. Mit der Freundesclique Stücke zum Aufführen zu entwickeln und zu proben
  71. Jede Rauhnacht: Selbst, wenn die Zeit an sich häufig schwierig ist, bereitet es mir Freude, die Rauhnächte zu begehen
  72. Ein neuer Auftraggeber kommt wie aus dem Nichts auf mich zu und verändert mein Leben
  73. Eine Wohnungsbesichtigung: Ich betrete ein Zimmer und der Wald scheint von den Hängen in die Wohnung zu fließen. So etwas habe ich noch nie gesehen!
  74. Ich erfahre, dass ich diese große, wunderbare Wohnung mit Waldblick bekomme
  75. Zum ersten Mal zeichne ich ein gelungenes Portrait
  76. Der „Heal Summit 2018“
  77. Ich lese „Mediale Medizin“ von Anthony William. Endlich bekomme ich Antworten auf unerklärliche Fragen.
  78. Ein junger Mann kommt bei einer Tanzveranstaltung zu mir und sagt mir, dass er meinen Hüftschwung einmalig findet. Das trägt mich über Monate …
  79. Jeder Moment der Erkenntnis, der mir hilft, mich selbst besser zu verstehen
  80. Jeder Klopfkongress ist spannend und bereichernd, ob ich nun als Referentin teilnehme oder „nur“ Zuhörerin“ bin
  81. Der Tag, an dem mir klar wird, dass ich wieder weitgehend gesund bin.
  82. Die Serie „So gut wie tot“ angucken
  83. Der Augenblick, an dem ich beschließe, keine Nahrungsmittelergänzungen mehr zu mir zu nehmen
  84. Jede Mahlzeit, die ich an meinem Küchentisch mit Blick auf den Wald verzehre
  85. Der Moneymindset-Summit von Jen Cincurak, der mein Leben verwandelt hat, und alles, was Jen macht
  86. Mit meinen Freundinnen über ALLES reden
  87. Wir beenden die Beziehung, in der wir uns schon seit ein paar Jahren nicht mehr wohl fühlen.
  88. Die Erkenntnis, dass wir trotzdem Freundinnen bleiben können (das geht ja auch nicht immer!)
  89. Jedes Mal, wenn ich das Orakel der inneren Stimmen lege
  90. Ich merke, dass das Weglassen von Zucker bei mir wirklich Dinge in Gang bringt
  91. Gerade bin ich in Leipzig angekommen, aber ich habe schon das Gefühl von Entfaltung und Freude. Hier könnte ich leben!
  92. Der Heilpraktiker fährt mit seiner Viren-CD um meinen Körper herum und ich merke, dass da  NICHTS ist.
  93. Meine erste Nacht auf einer 15 cm dicken Matratze. Das ist wie auf Luft schlafen.
  94. Jedesmal, wenn ich in meinem Erfolgsbuch lese, in der alle schönen Dinge stehen, die mir Klient*innen, Besucher*innen und andere mir sagen
  95. Ein wildfremdes Baby lehrt mich, wie einfühlsame Kommunikation mit Säuglingen funktioniert.
  96. Das Buch „Heile deine Leber“ von Anthony William lesen
  97. Viele, viele wunderschöne, sehr berührende Sitzungen, die ich mit Klient*innen gemeinsam erlebe
  98. Fast jeder Film mit Shah Rukh Khan (Das beruhigt meine aufgebrachte Seele)
  99. Andreas Goldemann* etwas singen und hören sehen. Ich bin verzaubert!
  100. Mich an all diese schönen Momente meines Lebens zu erinnern hat ein glückliches Lächeln auf mein Gesicht gezaubert.

Hoffentlich haben Sie Lust bekommen, sich auch an 100 schöne Momente Ihres Lebens zu erinnern!

So nehmen Sie an der Blogparade teil: Veröffentlichen Sie Ihren Blogbeitrag auf Ihrem Blog, erwähnen Sie meine Blogparade und verlinken Sie sie. Posten Sie dann Ihren Blogbeitrag in die Kommentare unter diesem Beitrag.

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Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von Prawny auf Pixabay

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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