Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Wer sich mit Klopfakupressur befasst, ob als Selbstanwender oder als Coach/Therapeut in der Anleitung von Klienten und Patienten, der stößt unweigerlich bei der Vertiefung dieser spannenden Materie, auf Begriffe wie „Quantenphysik“ oder „Matrix“. Der interessierte Leser weiß, welchen Gesetzen diese folgen und so hat mich dieses Buch gefunden, ganz ohne dass ich danach gesucht habe.

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Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting

ist der Untertitel des Buches von Sharon King, das 2015 beim „SilverWood Books UK Ltd. Verlag auf Englisch erschien und Dank Monika Richrath nun seit April 2018 in der deutschen Fassung bei „Lotus-Press“ erhältlich ist.

Inzwischen gibt es zum Thema Klopfakupressur eine erfreuliche Auswahl an Literatur namhafter Experten und auch Literatur, die sich den einzelnen Techniken der Klopfakupressur wie z. B. TFT (Thought Field Therapy von Roger Callahan), EFT (Emotional Freedom Techniques von Gary Craig),  ESM (Emotional Self Management von Peter Lambrou und George Pratt) oder M.E.T (Meridian-Energie-Technik nach Rainer und Regina Frank), um nur einige zu nennen, widmet.

Hinzu kommen die Spezialisierungen die sich teilweise aus o. g. Ursprungsmethoden entwickelt und emanzipiert haben und heute als ergänzende und bereichernde Methoden, wie zum Beispiel die „TBT Trauma Buster Technique“ von Rehana Webster oder „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, zum Einsatz kommen.

Hierzu darf sich auch die Methode von Sharon King zählen, die mit „Geburts-Matrix-Reimprinting“ das Konzept bzw. die Methode „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, mit viel Liebe, Umsicht und Gewissenhaftigkeit auf unser aller Ursprung lenkt und all jenen, die es sich wünschen, einen magischen Neubeginn ermöglicht.

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Wir alle werden vom Moment unserer Entstehung mit den Einflüssen unserer Umgebung und ihrer Umwelt geprägt. Wir wachsen und reifen heran und mit uns all die Erfahrungen, die uns auf dem spannenden Weg ins Leben begegnen. In idealen Fällen ein Weg voller Liebe, Zuneigung, guter Wünsche, Gedanken und Energie.

Doch spätestens mit dem westlich geprägten Geburtsmodell ist oft Schluss mit der Rosamunde Pilcher Einführung ins Leben. Geburten nach Termin statt nach Natur, hektische Betriebsamkeit im Kreissaal, überlastete Ärzte, zu wenige Hebammen, und jeder von ihnen mit eigenen Gedanken, Ängsten und Sorgen, gepaart mit pharmazeutischen Mitteln und dem Glauben Babys seien keine empfindsamen Wesen, machen aus dem schönsten Moment, den es gibt, einen mechanischen Prozess, der von unserer Menschlichkeit weit entfernt ist.

Dieses Buch eignet sich für geübte Selbstanwender und Experten

finde ich. Es ist sehr gut gegliedert: der erste Teil befasst sich mit der Technik und ihrer Entstehung. Es wird erklärt, warum Säuglinge – ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung – bewusste Wesen sind. Dabei stützt sich Sharon King auf wissenschaftliche Arbeiten, deren Quellen der interessierte Leser genauso in diesem Buch finden wird, wie eine Vielzahl konkreter Fallbeispiele. Die Klopfakupressur und Matrix-Reimprinting sind als Grundlagen Schritt für Schritt erklärt und immer dann, wenn der Leser durch die Schilderungen von Sharon King auf eigene Themen oder Glaubenssätze stoßen könnte, fängt sie ihn auf und leitet ihn an sich davon zu heilen.

Der zweite Teil widmet sich dem wissenschaftlichen Hintergrund von Geburts-Matrix-Reimprinting. Geburtserfahrungen, die physischen Auswirkungen des Geburtsprozesses, vom Geburtskanal über die Nabelschnur bis zum ersten Schrei werden als mögliche Geburtstraumata aufgezeigt. Die Bedeutung und Entwicklung des Gehirns wird mit Fallbeispielen und wissenschaftlichen Quellen dargelegt. Der Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Gehirnentwicklung, die faszinierende Beschreibung unserer Herz-Intelligenz und die Bedeutung des Bondings machten diesen Teil für mich zu einem der Highlights in diesem Buch.

Im dritten Teil ist der Leser nun gut vorbereitet auf die Vertiefung möglicher Geburtstraumata. In Fallbeispielen werden die Auswirkungen der Trennung bei der Geburt beschrieben, angefangen von physischen Rektionen bis hin zu Glaubenssätzen, die schon bei der Geburt hervorgerufen werden. Welche Auswirkungen der Einsatz von Medikamenten und Betäubungsmitteln und der Fall der operativen Entbindung auf die Geburt bzw. unser Leben haben.

Im gesamten vierten Teil hat der Leser die Gelegenheit aus und mit dem Buch zu arbeiten und mithilfe wertvoller Anregungen und Hinweisen, mitunter auch dem Rat einen Experten hinzuzuziehen, an eigenen Themen zu arbeiten. Ein hoher Praxisanteil mit einem – wie ich finde – echten Mehrwert für den Leser.

Mein Fazit

Sharon King hat sich mit ihrem Buch einem bewegenden, wichtigen und heilsamen Thema gewidmet.

Wer aus einer eher rational geprägten Wirklichkeit kommt und „Quantenphysik“ und „Matrix“ für „spooky“ hält, dem zeigt sich am Ende wie alles zusammenhängt und dass das, was uns ggf. schon bei unserer Entstehung oder als Baby ereilte und bis heute gefangenhält, durch Geburts-Matrix-Reimprinting aufgelöst werden kann.

Menschen mit einer hohen emotionalen Schwingungsfähigkeit, die gut mit ihrem „Selbst“ verbunden sind, geht es vielleicht nach der Lektüre so wie mir, und sie wünschen sich, dass die Erkenntnis aus diesem Buch so viele Menschen wie möglich erreicht.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen gute Lektüre zu wünschen. Und denken Sie daran:

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Herzliche Grüße,

Ihre

Elisabeth Manneck

 

Bild: Pixabay

Sharon King
Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben
Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting
Lotus Press
ISBN 978-3-945430-78-1
22,95 €

Elisabeth Manneck

Elisabeth Manneck

Trainerin, Personal Coach und Heilpraktikerin (Psychotherapie) mit Praxis in Bonn
Kernmethoden: Schemafokussierte integrative Psychotherapie - Hypnose - Klopfakupressur
Mitglied im Verband für Klopfakupressur e.V.
www.elisabeth-manneck.de

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Partnerlinks

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Wu Wei – die Kunst nichts zu tun

Wu Wei – die Kunst nichts zu tun

Kennen Sie auch das Gefühl von totalem Stillstand in Ihrem Leben? Der absolute Frust, auf der einen Seite die Dinge, die Sie nicht mehr wollen, die Sie SO nicht mehr wollen, auf der anderen Seite eine nebulöse Zukunftsvision davon, wie die Dinge Ihrer Meinung nach sein sollten. Aber es geschieht NICHTS.

Das kann sich furchtbar anfühlen,

wie in einem Sumpf zu stecken, aus dem man sich einfach nicht befreien kann. Erst recht nicht, wenn Sie aktiv versuchen, etwas an Ihrer Situation zu verändern. Da eines der Merkmale der Hochsensibilität eine erhöhte Stressempfindlichkeit ist, kann es natürlich sein, dass Sie anfangen innerlich zu rotieren. Vielleicht fangen Sie an, fieberhaft zu überlegen, was Sie noch probieren können und was auch noch … Aber was immer Sie auch probieren, es funktioniert nicht. Es gibt keine Veränderung – oder wenn, dann nur zum Schlimmeren. Jetzt wissen Sie nicht weiter.

Eines haben Sie vielleicht noch nicht probiert: gar nichts zu tun. Loszulassen, die Hände in den Schoß zu legen und die Angelegenheit sich selbst zu überlassen.

In China hat man dafür sogar einen Begriff:

Wu Wei

Dieser Begriff stammt aus dem Daoismus. Das Dao wird als Wirkprinzip für den Kosmos angesehen – eine Art schöpferische und ordnende Kraft, die allem zugrunde liegt und in die man möglichst wenig eingreifen sollte. Handlung soll erst dann erfolgen, wenn sie leicht und mühelos ist, blinder Aktionismus führt meistens nicht viel weiter (außer dass man sich beschäftigt hält).

Das Gras wächst nicht schneller,

wenn man daran zieht, lautet ein Sprichwort, das mir ausgesprochen gut gefällt und das ich mir tatsächlich dann und wann selbst aufsage. Theoretisch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es für alles eine richtige Zeit gibt. Praktisch ist das mit dem Nichtstun natürlich manchmal schwierig auszuhalten. Gerade, wenn man als hochsensibler Mensch schnell in Stress gerät und zu Kopfkino neigt.

Ich glaube auch daran, dass sich Dinge in Stille entwickeln, in dem unendlichen Raum des scheinbaren Stillstands. Jedenfalls habe ich schon häufig die Erfahrung gemacht, dass sich nach Zeiten des gefühlten Stillstands plötzlich neue Türen öffnen und es weiter geht. Vermutlich haben Sie selbst das auch schon erlebt. Mir fällt gerade ein, dass ich einmal gehört  habe, dass bei den Aborigines Menschen nach einer Krankheit einen neuen Namen bekommen, weil sie sich dadurch verändern und entwickeln. Das hat mir sehr gefallen.

Alles entsteht in Stille

Vielleicht brauchen unsere inneren Funken diesen vermeintlich leeren Raum um in uns zu wachsen und langsam, langsam und an die Oberfläche unseres Bewusstseins zu steigen?

Obwohl ich wirklich absolut dafür bin, täglich in dem minimalistischen Rahmen von zwei bis fünf Minuten über einen längeren Zeitraum zu klopfen, habe ich doch auch schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es gut sein kann, eine Klopfpause einzulegen, einen Schritt zurück zu machen und dem Körper und Geist die Zeit zu geben, die Veränderungen zu integrieren. Das geschieht nämlich nicht über Nacht. Wenn ich dann wieder mit dem Klopfen anfange, habe ich bislang immer das Gefühl gehabt, dass sich meine Ausgangsbasis verändert hat, ich quasi auf einem höheren Level starte. Auch, wenn ich die Veränderung nicht immer konkret benennen kann (Das kommt auch hin und wieder vor). Etwas hat sich verändert, das reicht.

Loslassen

Nichts tun, bedeutet auch loszulassen, was immer gerade ist. Zu vertrauen, dass das richtige geschieht (auch wenn ich den Sinn gerade nicht sehe oder verstehe), egal wie schrecklich die Erfahrung ist, die ich gerade mache. Letzten Endes helfen uns alle Erfahrungen dabei, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen, herauszufinden, wer wir sind und was wir eigentlich wollen – was häufig vielleicht gar nichts mit dem Leben zu tun hat, das wir tatsächlich führen.

Loslassen können hat auch immer etwas mit Vertrauen zu tun. Vertrauen darin, dass es etwas oder jemanden gibt, der mich unterstützt und mir beim Wachsen hilft.

Das kann eine wirkliche Herausforderung sein, vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass

einem gerade alles um die Ohren fliegt.

Dieses Jahr ist in dieser Hinsicht äußerst anstrengend und hält viele Lernaufgaben bereit :-/ Geht Ihnen das auch so?

Wenn Ihnen das Hände in den Schoß legen schwer fällt, probieren Sie es doch einmal mit einem Mittelweg:

Beobachten Sie die Situation

schreiben Sie Ihre Beobachtungen vielleicht sogar auf. Wer macht was wann warum? Was belastet Sie? Was möchten Sie eigentlich tun? Warum? Warum geht es nicht? Vielleicht kommen Sie so zu ganz neuen Erkenntnissen oder entwickeln einen Klopfsatz.

Oder probieren Sie einmal die Switchwords

LÄCHELN-LEUCHTEN

GÖTTLICHE ORDNUNG-STILL

zu klopfen. Das können Sie machen, so oft es Ihnen in den Sinn kommt.

Ich bin gespannt, was Sie mit diesen Worten erleben. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

 

Bildquelle: Gotti1979, pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

„Das hat mir eigentlich ganz gut geholfen …

„Das hat mir eigentlich ganz gut geholfen …

DAS HAT MIR EIGENTLICH SEHR GUT GEHOLFEN …

… aber dann ging es mir besser und ich habe nicht mehr so oft geklopft.“ Das ist eine der Aussagen, die ich am häufigsten höre, nicht nur von meinen Klienten und Klientinnen, sondern auch von Menschen, die die Klopfakupressur im Rahmen meines E-Mail-Kurses ausprobieren.

Bild: Uschi_Du, Pixabay

Häufig bekomme ich geradezu euphorische Reaktionen,

wie zum Beispiel diese:

„Ich bin ja so dankbar für die Erfahrung, klopfakkupressur ausprobiert zu haben! …Ich bin immer noch erstaunt und verblüfft und kann es kaum glauben,aber der Stress,die Selbstvorwürfe und die Traurigkeit sind einfach weg! Ich ertappe mich dabei wie ich singe oder Pfeife, ich schlafe tief und wache erholt auf (und das trotz nächtlicher Störungen unseres jüngsten) und habe wieder Geduld mit den Kindern und bin einfach viel mehr „da“!“

Diese Person schrieb mir später noch einmal, dass sie nach einigen Tagen klopfen ruhiger und gelassener sei und daraufhin einfach das Klopfen vergesse. Erst, wenn die Lage sich wieder verschlimmere, erinnere sie sich daran und würde wieder mit dem Klopfen beginnen.

Ich denke, so geht es sehr vielen Menschen, die die Klopfakupressur ausprobieren. Ich hatte mir schon länger vorgenommen, hierzu einmal einen Beitrag zu verfassen.

Mein Lebenslauf motiviert offenbar viele Menschen

Auf diesem Blog erzähle ich viel über mich selbst und das Erleben meiner Hochsensibilität. Das tue ich bewusst, es ist mir schließlich ein Herzensanliegen, Sie davon zu überzeugen, dass es möglich ist, leichter oder besser mit Hochsensibilität umzugehen und es einen Weg aus ständiger Überforderung und chronisch erhöhtem Stresslevel gibt. Und was könnte überzeugender sein als meine eigene Lebensgeschichte?

Ich habe mich um 180° gedreht

  • von der sozialen Katastrophe, mit der der Umgang schwierig war zu jemandem, mit dem andere Menschen (bestimmt nicht alle!) gerne zusammen sind,
  • von jemandem, der so schüchtern war, dass er Augenkontakt mit Fremden vermied zu jemandem, der Spaß daran hat, Seminare vor fremden Menschen zu halten,
  • von jemandem, der depressiv und chronisch niedergeschlagen war zu einem fröhlichen Menschen,
  • von jemandem, der nichts und niemandem vertraute in eine äußerst vertrauensvolle Person (tatsächlich muss ich mir heute manchmal sagen lassen, dass ich naiv sei)

Aber das ging natürlich nicht über Nacht

Obwohl die Zeit, die es dauerte, natürlich sehr kurz war gemessen an der Spanne meines Lebens. Klienten und Klientinnen, die über einen langen Zeitraum klopfen, erreichen häufig ebenso spektakuläre Verwandlungen – schließlich bin ich nichts Besonderes. Nur eine Sache unterscheidet die langjährigen KlopferInnen nämlich von den anderen:

Beharrlichkeit

Beharrlichkeit ist das A und O beim Klopfen, jedenfalls wenn Sie grundlegende Veränderungen Ihres Lebens anstreben. Im Prinzip kann jedeR ja erreichen, was ich erreicht habe (außer es liegen sehr schwerwiegende Traumata vor, oder Ihnen ist das Klopfen grundsätzlich unangenehm oder Sie mögen diese Methode einfach nicht).  Für kurzfristige Verbesserungen mag ein gelegentliches oder kurzfristiges Klopfen ausreichen (Sie sehen ja an dem oben erwähnten Feedback, dass es auch so funktioniert) – es ist allerdings davon auszugehen, dass Sie dann immer eher an der Oberfläche bleiben, statt wirklich etwas aufzulösen. Aber vielleicht soll das auch so sein, denn

Veränderung kann Angst auslösen

vor allen Dingen, wenn man seine eigene Identität schon mit den gegenwärtigen Zuständen verknüpft hat. Wenn ich von mir denke, dass ich die Person bin, die immer überfordert ist und mich unmöglich mit der Welt befassen kann, weil ich permanent auf dem Rückzug bin, kann der Gedanke an Veränderung sehr viel Stress auslösen. Wenn ich nicht mehr diese Person bin, wer bin ich denn dann überhaupt? Und will ich eigentlich wirklich in der Welt erscheinen?

Was Klopfakupressur bewirken kann,

also, die wahre (wirkliche) Veränderung, die durch langfristiges Klopfen entsteht, ist die (Rück)eroberung der Selbstbestimmung – was sehr viel damit zu tun hat, wie Sie sich der Welt zeigen und wie die Welt Sie wahrnimmt. Allein der Gedanke, seine Bedürfnisse bestimmt gegenüber anderen zu äußern kann sich bedrohlich anfühlen und natürlich tatsächlich auch im Außen durchaus zu Schwierigkeiten führen. Das möchte ich an dieser Stelle nicht verheimlichen. Schließlich sind die anderen von Ihnen gewohnt, dass Sie immer zurückstecken und nehmen Ihre Bedürfnisse darum vielleicht nicht ernst. Aber es ist u. a. ja gerade dieses Gefühl, dass Ihre Bedürfnisse nicht gesehen werden, das Ihnen Stress bereitet. Unter anderem. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und wenn man es schafft, seine Bedürfnisse (ruhig!) auszudrücken, dann hat man schon sehr viel geschafft und erlebt sich weniger als Opfer oder Spielball anderer, ist weniger ohnmächtig.

Die Klopfakupressur tut hochsensiblen Menschen gut

Bild: privat

Das kann den ganzen Blick auf die Welt ändern

und auch den Blick auf sich selbst. Ich selbst habe ganz ganz ganz lange Zeit gedacht, ich gehöre gar nicht zur Gesellschaft, ich stehe vollkommen außerhalb, weil ich so anders bin. (Viele hochsensible Menschen erleben etwas Ähnliches). Das war Isolation pur. Dieses Gefühl habe ich vollkommen hinter mir gelassen. Mittlerweile denke ich, dass ich ein Teil der Gesellschaft bin, ein Teil sogar, der etwas Wichtiges zur Gesellschaft beiträgt und habe ein Gefühl für meinen eigenen Wert entwickelt.

Wie können Sie das nun schaffen?

Am einfachsten ist es wirklich, sich ein Klopfritual zu schaffen, eine kleine Auszeit für sich selbst. Die 2–5 Minuten am Tag haben Sie immer übrig, ganz egal, ob Sie Kinder haben, kranke Eltern pflegen oder beruflich sehr eingebunden sind. Es ist vollkommen egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit Sie das machen, ob Sie dabei sitzen, liegen oder laufen …Nur eine Einschränkung gibt es: wenn Sie das Klopfen grundsätzlich belebt, sollten Sie es nicht vor dem Schlafengehen machen, das wäre dann kontraproduktiv.

Sie haben noch nie von Klopfakupressur gehört, sind aber neugierig? Dann probieren Sie sie einfach einmal aus. Wenn Sie sich hier eintragen, können Sie  an meinem kostenlosen E-Mail-Kurs teilnehmen. Das ist vollkommen unverbindlich und verpflichtet Sie zu nichts.

Fällt es Ihnen auch schwer, am Ball zu bleiben? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Finalistin beim Ergo-Award

Finalistin beim Ergo-Award

 

 

 

FINALISTIN BEIM ERGO AWARD

Kurz vor Jahresende 2017 wurde ich auf den ERGO AWARD aufmerksam gemacht. Nachdem ich mich umgehend darüber informiert hatte, was der ERGO Award eigentlich ist, habe ich mich am nächsten Tag gleich hingesetzt und meine Geschichte aufgeschrieben und eingereicht. Hier können Sie also ziemlich ausführlich meinen Weg über mein berufliches Aus als Fremdsprachensekretärin über eine lange Krankheitsphase in ein neues Leben als Coach mit dem Schwerpunkt Hochsensibilität verfolgen.

 

Den ERGO AWARD gibt es seit 2014. Sein Ziel ist es, Menschen vorzustellen, die andere beeindrucken, berühren und inspirieren.

Menschen, die anderen Menschen Mut machen

Menschen, die für eine Idee brennen, die Welt durch ein soziales Projekt besser machen möchten,  etwas ungewöhnliches wagen oder eine besondere Start-up Idee haben. Menschen, die nicht aufgeben und sich nicht durch eine Krankheit unterkriegen lassen oder die Krankheit als Sprungbrett in eine bessere Zukunft nutzen.

Natürlich habe ich gleich im Netz nach den Gewinnern des letzten Jahres gegoogelt.  Die Videos der letztjährigen Gewinner haben mich beeindruckt: Bruno Schmidt, ein Radsportler, der an ALS erkrankt ist (womit ich eine eigene Verbindung habe, da meine Mutter an dieser Krankheit gestorben ist), Isabel Speckmann, eine gelähmte Reisebloggerin, die mit ihrem Wohnmobil unterwegs ist und Nina Hoffmann, die mit einer fortschreitenden Muskelerkrankung lebt und mittlerweile vollkommen auf den Rollstuhl angewiesen ist. Drei Menschen also, die trotz schwerer Krankheiten nicht aufgeben und positiv bleiben.

Dagegen erschienen mir meine Autoimmunkrankheiten Hashimoto, Fibromyalgie, die Nebennierenschwäche und die Stoffwechselstörung HPU, die mich schon zum Teil seit Jahrzehnten begleiten, eher wie ein Leichtgewicht …

Diese Bedenken habe ich aber sehr schnell über Bord geworfen, weil ich dachte, es ist eine einmalige, tolle Gelegenheit, ganz viele Menschen auf Hochsensibilität aufmerksam zu machen, die vielleicht noch nie was davon gehört haben und natürlich im Zuge dessen ebenfalls auf die Klopfakupressur, die grundsätzlich ja allen Menschen helfen kann, nicht nur den Hochsensiblen.

Da ich selbst ja hochsensibel bin und den Großteil meines Lebens darunter gelitten habe (solange ich noch nicht wusste, was mit mir „los war“) ist es mir ein Herzensanliegen, dass möglichst viele andere hochsensible Menschen die Erfahrung machen können, mit sich und dem eigenen Leben ins Reine zu kommen - nur unter Verwendung der eigenen Finger.

Was andere mir schreiben

Hier sind zwei Auszüge aus E-Mails, die ich bekommen habe:

„Ich hatte Ihnen ja bereits geschrieben, dass ich total verblüfft war, wie gut mir die Klopftechnik tut und was sich alles zum positiven hin verändert hat!“
S.

„Vor einiger Zeit habe ich mit Ihrer Hilfe und Unterstützung EFT näher kennengelernt. Es hat mich absolut begeistert und ich möchte mich herzlichst dafür bedanken, dass Sie dies kostenfrei zur Verfügung stellen.
Mit Hilfe von EFT konnte ich einen schon lange gehegten Wunsch verwirklichen und habe meine Ernährung komplett auf vegan umgestellt. Die Klopftechnik war mir eine außerordentliche Unterstützung dabei. Gelassen und liebevoll auf sämtliche Kommentare zu reagieren und „bei mir“ zu bleiben ist mir dadurch viel leichter gefallen. Wie gut mir diese Umstellung tut genieße ich täglich!
Vielen Dank nochmals.“
E.

Der Gewinn des ERGO Awards

ist mit Preisgeldern verknüpft. Insgesamt gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 11.500 Euro. Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Ein Gewinn wäre natürlich traumhaft.

Vor kurzem habe ich die Nachricht bekommen, dass ich bei den 20 Finalisten mit dabei bin. Ich freue mich riesig darüber!

Was Sie für mich tun können

Von Montag, dem 22. Januar bis zum Sonntag, den 4. Februar wird abgestimmt. Und es wäre einfach toll, wenn Sie mir Ihre Stimme schenken. Nicht nur wegen des Preisgeldes, sondern weil Sie gut finden, was ich mache oder weil Sie die Verbreitung des Wissens über Hochsensibilität auf diesem Wege unterstützen wollen. Um das Abstimmen für Sie so einfach wie möglich zu machen, erscheint dieser Blogbeitrag nicht wie sonst am Sonntagabend, sondern erst am Montag, damit Sie gleich abstimmen können.

Ich freue mich über Ihre Stimme!

Bis bald, Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Switchwords – eine Rezension

Switchwords – eine Rezension

  SWITCHWORDS - EINE REZENSION

Gleich zu Jahresbeginn möchte ich Sie gerne mit einem genialen Buch bekanntmachen, über das ich kurz vor Jahresende gestolpert bin und dass sich wunderbar dazu eignet, dafür zu sorgen, dass das neue Jahr sich anders gestaltet als das alte. Ich glaube, es eignet sich wunderbar, Stolpersteine, die mit der Hochsensibilität verbunden sind, aufzuheben oder zu verändern.

Das Buch Switchwords der Autorin Liz Dean ist zugegebenermaßen nicht ganz neu, die englische Originalausgabe erschien 2015, die deutschsprachige Ausgabe erfolgte 2016 durch den Ansata Verlag. Ich bin allerdings sehr guten Mutes, dass Sie dieses Buch möglicherweise auch noch nicht kennen. Mir ist es erst vor ein paar Wochen zugeflogen, vorher hatte ich noch nie davon gehört.

Wie du mit nur einem Wort dein Leben veränderst

lautet der vollmundige Untertitel des Buches. Manch eineR mag sich ja durch so eine reißerische Überschrift abgeschreckt fühlen, aber da ich selbst ab und zu etwas „reißerisch“ unterwegs bin, wenn ich der Meinung bin, dass es gerechtfertigt ist, konnte ich mich voll und ganz auf die Switchword-Technik einlassen. Ich probiere die Technik nun schon seit mehreren Wochen und bin absolut begeistert und verblüfft.

*

Was sind Switchwords

Kurz gesagt, sind es ganz bestimmte Worte, die sich an unser Unterbewusstsein richten. Liz Dean nennt es auf einer tiefen Ebene das Unbewusstsein einzuschalten. Durch das Denken, Aussprechen oder Chanten dieser Worte bringt man sich mit seinen Wünschen und Absichten in Verbindung. Tatsächlich fast so, als würde man einen Zauberstab schwingen.

Man kann Switchwords für praktisch alles verwenden:

  • Den Umgang mit Schmerzen, Niedergeschlagenheit, Schlafproblemen und Stress verbessern
  • Zum Ablegen ungewünschter Verhaltensweisen
  • Zur Vertiefung von Verbinden
  • Zum Anziehen von Liebe, Freundschaft
  • Zur Verbesserung der finanziellen Situation
  • Zur Beflügelung der Kreativität
  • Zum Lösen von Problemen
  • Zum Lernen
  • Zur Förderung von Heilung
  • Zur Stärkung von Führungsqualitäten

So funktionieren Switchwords

Switchwords wurden von James T. Mangan entwickelt, einem amerikanischen Autor und Werbefachmann, der von 1886 bis 1970 gelebt hat. Die Wirkungskraft von Switchwords beruht auf Schwingungen. Wenn wir das Wort denken, aussprechen oder chanten, verändert sich die Schwingung unseres Körpers. Wir erzeugen eine wohlwollende Resonanz in unserem Körper und schwingen auf der gleichen Frequenz wie unser angestrebtes Ziel. Das wichtige dabei ist natürlich, dass wir das Wort nicht nur einmal sagen, sondern mehrmals, wie ein Mantra. Man kann sich dabei an das eigene Gefühl halten oder sich nach den traditionellen Zahlen zum Rezitieren von Mantras halten. Diese Zahlen sind 10, 28 oder 108 Wiederholungen. (Ich selbst halte mich übrigens überhaupt nicht an diese Zahlen, sondern gehe da ganz nach Lust und Laune)

Wenn ein Wort so oft wiederholt wird, findet dabei eine Veränderung im Gehirn statt. Das Wort verliert seine Bedeutung vollkommen, übrig bleibt nur noch der Klang und letztlich die Schwingung.

Ich stelle mir vor, dass an dieser Stelle viele meiner hochsensiblen Leser und Leserinnen, die gerne immer alles wissenschaftlich evaluiert haben wollen, skeptisch die Stirn runzeln. Ich kann Ihnen nur sagen: Bitte lesen Sie weiter und probieren Sie es einfach einmal aus …

Switchwords sind stärker als Affirmationen

Weil sie über die Seele und das Gefühl wirken und das Unbewusste ansprechen. Affirmationen wirken jedoch über unser Bewusstsein, das häufig durch das Unbewusste blockiert wird – weswegen Affirmationen häufig nicht wirken können. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal mit Affirmationen gearbeitet und sind daran gescheitert, weil es häufig eine kleine, äußerst beharrliche Stimme in uns gibt, die „ja aber …“ murmelt und so dafür sorgt, dass wir nicht weiterkommen.

Switchwords und Hochsensibilität

Ich glaube, dass Switchwords uns gut dabei unterstützen können, besser mit Hochsensbilität umzugehen. Unliebsame Verhaltensweisen könnten wir vielleicht begegnen mit den Worten AUS oder SCHNITT, z. B. wenn wir merken, dass wir mal wieder anfangen, uns das schönste Kopfkino zu erfinden. Häufig leiden wir als hochsensible Menschen darunter, dass wir uns nicht so gut mit anderen Menschen verbinden können, da ist das Wort ZUSAMMEN ausgezeichnet, es hilft uns nicht nur, uns besser mit dem zu verbinden, was wir uns wünschen, sondern auch mit uns selbst und auch mit anderen …

Kürzlich hatte ich eine tolle Switchword-Erfahrung

von der ich ihnen an dieser Stelle natürlich sehr gerne erzähle, weil sie anschaulich und auch lustig ist - irgendwie.

Der Hintergrund: Ich liebe eine gewisse schaumige italienische Nachspeise aus Wein und Ei. Und manchmal, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte mich für etwas belohnen, dann werde ich im Supermarkt schwach für eine industriell gefertigte Version dieses Desserts, die aber - im Gegensatz zum Original - jede Menge Sahne enthält (was wegen der Laktose für mich nicht so prickelnd ist). Trotzdem schaffe ich es meistens nicht, im Supermarkt daran vorbei zu gehen. Ich kann es mir noch so sehr vornehmen, es klappt einfach nicht.

Nun ja, neulich stehe ich also wieder im Supermarkt und starre begehrlich auf besagtes Dessert, da schreit eine Stimme in meinem Kopf los „AUS AUS AUS!“ (AUS ist das Switchword zum Beenden einer schlechten Angewohnheit). Und ich weise gerne an dieser Stelle darauf hin, dass ich es mir nicht explizit vorgenommen hatte, für diese Situation ein Switchword  zu verwenden. Es passiert einfach.

Wie festgenagelt bleibe ich vor dem Regal stehen. Ich bin weder in der Lage fortzugehen, noch die Tür zum Kühlregal aufzuziehen. Der Teil in mir, der sich auf diese vermeintliche Belohnung gefreut hat, ist störrisch und will sich nicht damit abfinden, dass er die Belohnung, auf die er sich gefreut hat, nicht bekommt. „AUS! AUS! AUS!“ kommt es jetzt mit mehr Nachdruck. Ich habe das Gefühl, jemand spricht mit mir wie mit einem Hund - aber so ist es ja auch irgendwie - mit dem inneren Schweinehund …

Kurzzeitig breitet sich Verwirrung in mir aus, wie Nebel. Dann gewinnt die Vernunft die Oberhand - während ich immer noch vor dem Regal stehe und meinen Nachtisch anstarre. Die Vernunft sagt „Du wolltest das doch nicht mehr essen. Wann willst du damit anfangen, wenn nicht jetzt?“ Ja stimmt. Ein letzter enttäuschter Blick und ich kann mich endlich lösen und den Rest meiner Einkäufe erledigen. Die Begeisterung überwiegt die Enttäuschung …

Switchwords sind sofort Teil meines Lebens geworden

vielleicht liegt es daran, dass es im Supermarkt deswegen ohne bewusstes Vorgehen so gut geklappt hat. Mich begeistert an den Switchwords, dass sie so einfach sind. Es gibt verschiedene Switchword-Formen

  • Master Switchwords (können in jeder Situation angewendet werden
  • Universelle Switchwords (klappen bei fast jedem)
  • Offene Switchwords (klappen bei den meisten)
  • experimentelle Switchwords (klappen bei einigen)
  • persönliche Switchwords (funktionieren bei Ihnen)
  • Switchword-Paare
  • Switchword-Sätze

Was man mit Switchwords alles machen kann

Switchwords begeistern schon an sich. Aber es gibt noch Steigerungen: zum Beispiel kann man die Namen von Bachblüten als Switchwörter verwenden, oder energetisiertes Wasser mit einem persönlichen Energiekreis herstellen (finde ich ganz wunderbar), bestimmte Wellenfrequenzwerte klopfen (auch äußerst spannend). Für mich ist besonders interessant an Switchwords, dass sie sich wunderbar mit anderen Techniken kombinieren lassen, zum Beispiel mit der Akasha Chronik, Chakrenarbeit oder Reiki. Und natürlich auch mit der Klopfakupressur. Dies habe ich während meiner kleinen Rauhnachtreise vom Dezember 2017 bis zum Januar 2018 ausgiebig getan und bin absolut davon begeistert. Ich finde, dieses Buch gehört in jeden Bücherschrank!

Übrigens hatte das o. g. Intermezzo mit der Nachspeise noch eine kleine Nachwirkung. In meinem normalen Supermarkt bekomme ich es nämlich eigentlich nicht. Neulich stand es dort aber herum, wie ich aus dem Augenwinkel bemerkte. Ich habe es sofort eingesteckt, bin aber zuhause nicht sofort darüber hergefallen, sondern habe es am nächsten Tag ganz langsam und genüsslich verzehrt …

Switchwords sind eine äußerst effektive Möglichkeit

sich auf eine neue und ungewöhnliche Weise mit sich selbst, anderen, der Umwelt und alles darüber hinaus zu verbinden. Wenn Sie mir nicht glauben, probieren Sie einfach einmal den Switchword Satz „ZUSAMMEN-FINDEN-GÖTTLICHE SICHERHEIT„, der Geld in Ihr Leben bringt. Probieren Sie es einfach einmal aus, diese Worte ein paar Tage lang immer wieder einmal vor sich hin zu sagen, Sie werden sehen, dass es funktioniert. Und ich freue mich, wenn Sie in die Kommentare schreiben, welche unerwartete Geldquelle Ihnen zugeflattert ist …

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein funkelndes Jahr 2018!

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

 

SWITCHWORDS*
Liz Dean
Ansata Verlag
ISBN 978-3-7787-7520
17,50 EUR

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Glauben Sie an eine höhere Macht?

Glauben Sie an eine höhere Macht?

 

 

GLAUBEN SIE AN EINE HÖHERE MACHT?

Das Jahresende nähert sich und ich habe schon die ein oder andere Anfrage zu den Rauhnächten bekommen. Dieses Jahr freue ich mich ganz besonders auf diese Zeit, wegen meines eigenen Rauhnachtprojekts. (Einzelheiten dazu finden Sie am Ende des Artikels). Wenn ich nicht schon vor Jahren begonnen hätte, an eine wie auch immer geartete höhere Macht zu glauben, hätten mich die Ereignisse der letzten Monate auf jeden Fall eines Besseren belehrt. Doch das war nicht immer so.

Zwei Lager

Hochsensibilität und Spiritualität schließt sich weder aus, noch bedingt das eine das andere. Ich glaube, dass sich hochsensible Menschen vor allem in zwei verschiedene Lager teilen: es gibt die einen, die sehr im Kopf leben, und nur an das glauben, was sie selbst sehen können oder was wissenschaftlich „erwiesen“ ist und es gibt das andere Lager der Menschen, die zu einer gewissen Form der Spiritualität gefunden haben. Natürlich mag es auch noch Menschen geben, die weder das eine noch das andere sind …

Ich selbst gehöre zu der Gruppe, die ihr ganzes Leben lang zwischen diesen beiden, unversöhnlich erscheinenden Positionen hin- und hergeschwankt ist.

Wo ist Gott?

Alles, was an Spiritualität heute in mir und meinem Leben vorhanden ist, habe ich mir selbst erarbeitet. Ich wusste und weiß nicht, ob ich Menschen beneiden soll, die von Haus aus eine religiöse Erziehung bekommen haben? Manchmal erschien mir das beneidenswert, vor allen Dingen in Zeiten, wo mir der Glaube abhanden gekommen war. Dann schielte ich neidisch auf die vermeintliche gute Grundlage, die so ein gesunder Glauben doch bieten könnte – obwohl ich gar nicht so weiß, ob es so ist.

Ich habe jedenfalls nur ein Minimum an religiöser Erziehung genossen. Und das lag daran, dass mein Vater aus dem katholischen Rheinland und meine Mutter aus dem protestantischen Hamburg eine sog. „Mischehe“ geschlossen hatten, die von den jeweiligen Müttern mit Misstrauen beäugt wurde. Meine Mutter versuchte sogar noch zum Katholizismus überzutreten, aber dazu ist es letztendlich nicht mehr gekommen, weil das junge Ehepaar vom Leben überrollt wurde und sich mit anderen praktischen Dingen beschäftigen musste.

Meine Eltern hatten sich wohl noch darauf geeinigt, dass die aus der Ehe stammenden Kinder katholisch sein sollten, danach wurde über Religion aber nicht mehr gesprochen und ich musste mich an das halten, was gerade anstand: sprich der Religions- und Kommunionsunterricht. Und ich entsinne mich, dass ich große Schwierigkeiten damit hatte, weil ich nicht wusste, wer oder was Gott ist. Wo Gott war. Wirklich in der Kirche? Die Schwierigkeit war übrigens nicht so sehr, dass ich Gott nicht sehen konnte, sondern dass ich Gott nicht spürte. Nirgendwo eigentlich. Vor allen Dingen in der Kirche nicht, wo es so viele Regeln und strenge Verbote gab, denen sich sogar die Erwachsenen beugen mussten … Völlig unklar blieb daher auch, was Gott mit Liebe zu tun hatte …

Gott geküsst

In der Pubertät habe ich dann ganz unvermutet Unterstützung bekommen in Sachen religiöser Unterweisung. Da war ein Mädchen - in das ich verliebt war, weil sie alles das war, was ich nicht war und gerne gewesen wäre. Während einer Bildungsreise durch die gothischen Kathedralen Frankreichs begann sie mit mir über Gott zu sprechen. Irgendwann stellte sie mir dann triumphierend die alles entscheidende Frage, auf die ich keine Antwort wusste: Woher kommt das Leben? Dass es vermutlich einfach aus sich selbst heraus entstehen könnte, erschien mir unwahrscheinlich.  Blieb also nur noch die eine Option übrig, dass etwas den Prozess in Gang gesetzt hatte …

Erstaunlicherweise fiel es mir danach relativ einfach, in eine Art von Glauben zu fallen. Ich vermute, ich wollte gerne glauben. Vielleicht habe ich instinktiv gespürt, dass das Leben leichter fällt, wenn man an eine höhere Macht glaubt …

Die Reise spielte sich um Ostern herum ab und wir hatten reichlich Gelegenheiten, religiöse Feste zu erleben. Hier, in diesen wundervollen, hohen Räumen konnte ich mir Gott auch vorstellen. Bei einem Fest habe ich sogar wie alle anderen Anwesenden einen Jesus am Kreuz geküsst und mich durchlief dabei ein Schauer religiöser Inbrunst …
Als hochsensibler Mensch habe ich mit Religion gekämpft

Ich will nicht firmiert werden

Die religiöse Inbrunst hielt nicht lange an. In der Pubertät begann ich jeden und alles in Frage zu stellen. Alles, was mit Religion zusammenhing, wurde hinterfragt. Ich hatte die „Glaubenszeit“ genossen, ohne Frage, aber ich konnte nicht länger daran festhalten. Wie konnte Gott denn all das Elend in der Welt zulassen? Wieso wurden Kriege im Namen von Religionen geführt? Und wieso waren so viele Menschen Religionsanhänger, obwohl Religion in der Geschichte hauptsächlich zur Unterdrückung des gemeinen Volkes und zur Bereicherung einiger weniger Kirchenleute benutzt wurde? Kurzum, mir wurde klar: Ich kann nicht firmiert werden. Ich schrieb meinem Pfarrer einen Brief, dass ich nicht an der kurz bevorstehenden Firmung teilnehmen könne, weil ich nicht mehr an Gott glaube. Dieser lud mich, glaube ich mich zu erinnern, zu einer Ferienfreizeit ein, an der ich aber ganz sicher nicht teilgenommen habe – aus Furcht vor Indoktrination.

Der Ekel

Wenn ich heute so zurückblicke, fürchte ich, dass ich direkt von der Pubertät in einer Art Depression gelandet bin, in der alle Werte, die ich hatte, nach und nach ihren Wert verloren, ihre Schönheit, ihren Glanz. Um mich herum wurde alles grau. Und den absoluten spirituellen Tiefpunkt erreichte ich, als wir im Französischunterricht das Buch „Der Ekel“ von Jean-Pierre Sartre lasen. Sartre beschreibt in diesem Buch einen Ekel vor der Welt und vor sich selbst, die vollkommene Isolation des Selbst in der Welt, ohne Verbindung nach draußen, ohne Verbindung nach drinnen. Der Supergau. Die vollkommene Einsamkeit. Und ich kannte dieses Gefühl ganz genau, ich hatte es selbst schon genau so erlebt …

Glauben hilft

Was die Wende herbeigeführt hat, vermag ich heute nicht mehr zu sagen. Vermutlich war es ein langer, schleichender Prozess, zu dem die Tatsache, dass ich verschiedene, extrem schwierige Situationen buchstäblich überlebte, sicherlich beitrug.

Irgendwann habe ich verstanden, dass es mir hilft, an eine Macht zu glauben, die größer ist als ich. Und dass es nicht die höhere Macht ist, die zulässt, dass es so viel Elend auf der Welt gibt, sondern die Menschen. Dass die Menschen diejenigen sind, die dafür die Verantwortung haben. Ich scheue mich zwar immer noch ein wenig davor, diese Macht „Gott“ zu nennen, weil der Begriff für mich assoziiert ist mit „Kirche“, der gegenüber ich immer noch äußerst zwiespältige Gefühle hege, aber ich habe im Laufe der letzten zehn Jahre meines Lebens doch eine Art Glauben entwickelt, der mir wirklich hilft. Es ist eher ein Glaube an eine große, ordnende Kraft (bei Geschenken bedanke ich mich stets beim Universum), die mich unterstützt, wobei auch immer.

Durch den Tod meiner Mutter im vergangen Jahr hat dieser Glaube noch einmal einen ordentlichen Schub erhalten, weil ich hautnah erfahren habe, wie alles miteinander zusammenhängt und einen Blick werfen konnte auf die großen Mysterien des Lebens und verschiedene Energiephänomene, so dass ich nun definitiv weiß, dass da etwas ist. Für mich ist da jedenfalls definitiv etwas.

Wie Magie

Eingangs habe ich ja geschrieben, dass ich das Glauben dieses Jahr hätte lernen können, wenn ich nicht schon glaubte. Soviel hat sich in diesem Jahr verändert, sich auf eine geradezu magische Art und Weise geordnet, mehr als in den anderen Jahren.

Eins hat dabei auf dem anderen aufgebaut: das Coaching bei Sonja Kreye hat mir geholfen, mein Angebot völlig neu zu strukturieren und es so zu gestalten, dass meine Klienten und Klientinnen tiefgreifende Veränderungen in ihrem Leben erreichen können. Das war definitiv mein erster Schritt. Dies führte ja auch zu Änderungen in meinem eigenen Leben.

Im Dunstkreis von Sonja Kreye habe ich Michaela Ortmeyer kennengelernt, deren Powertag mit dem Thema „Umsatzschallmauer …“ bei mir weitreichende Erkenntnisse ausgelöst hat. Zu den wirklich verblüffenden Ergebnissen des Powertages gehört für mich, dass ich kurz darauf ein einwöchiges Seminar auf Amrum mit Christel Smaluhn zu Vergebungsarbeit von Colin Tipping gewonnen habe. Was mir nicht nur dabei half, herauszufinden, wo meine tatsächliche Blockade liegt, sondern mich auch insgesamt so gedopt hat, dass ich eine extrem schwierige Wohnungssituation relativ gelassen bewältigen konnte: Eine scheinbar auswegslose Situation hat sich für mich wie durch ein Wunder gut gelöst … und dafür bin ich unendlich dankbar (Ich könnte mir vorstellen, dass Sie interessiert, wie und wo ich das mit dem Gewinnen geschafft habe: sehen Sie sich einmal bei Gelegenheit die Seite Seminarplanet an.

Darüber hinaus sind neue Menschen in mein Leben getreten, habe ich auf äußerst vielfältige (und manchmal vollkommen unerwartete) Art und Weise Unterstützung von anderen bekommen, so dass ich eher das Gefühl habe, auf einer riesigen Welle zu surfen, als mich auf dem harten Boden der Realität zu befinden. Aber wer weiß, vielleicht ist die Welle ja die Realität und nicht der harte Boden? Wer genau kann das schon sagen? Sicher ist aber, dass ich in diesem Jahr ganz besonders dankbar bin für all die Dinge, die ich in diesem Jahr geschenkt bekommen habe. (Das meiste davon ist übrigens mit Geld überhaupt nicht aufzuwiegen).

Weil ich mich in diesem Jahr so unglaublich reich beschenkt fühle, habe ich den Wunsch, Ihnen, meinen Leserinnen, Lesern und FollowerInnen auch etwas zu schenken. So bin ich auf die Idee gekommen, bei Facebook mein Rauhnacht-Projekt Reise zu dir selbst anzubieten. In einer geheimen Gruppe gehe ich täglich online und mache mit Ihnen kleine Klopfakupressur-Übungen zur Verstärkung der Tagesqualität. Alles ganz und gar kostenlos. Allerdings brauchen Sie dazu einen Facebook-Account. Wenn Sie Lust haben, dabei zu sein, freue ich mich. Am Donnerstag, den 21. Dezember um 19 Uhr geht es los.

Natürlich freue ich mich, wenn Sie uns erzählen, wie Sie es mit den höheren Mächten halten. Haben Sie Glaubenskrisen durchlebt? An wen oder was glauben Sie?

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

P. S. Damit ich genug Zeit für das Rauhnachtprojekt und auch Erholung habe, geht mein Blog in eine Winterpause. Mitte Januar geht es weiter!

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig