Blogparade: Wenn der Schlaf nicht kommt

Blogparade: Wenn der Schlaf nicht kommt

Schon längere Zeit habe ich keine Blogparade mehr veranstaltet, das ändere ich hiermit 😉

Vorab möchte ich Sie gerne darauf hinweisen, dass ich seit einigen Monaten Mitglied im Autorinnenclub bin und mit meinen Kolleginnen einen Stand auf der Leipziger Buchmesse habe, die vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig stattfindet. Ich freue mich über Ihren Besuch an unserem Stand in Halle5 D409!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich abend für abend im Bett quälen, sich stundenlang schlaflos herumwerfen, einfach nicht zur Ruhe kommen können? Wie das aussieht, kann unterschiedlich sein, manchmal kommen einem Menschen oder Situationen in den Sinn, von denen man sich einfach nicht lösen kann, manchmal bauen sich Sorgen zu ganzen Horrorszenarien auf, die den Adrenalinspiegel nach oben schnellen lassen, manchmal hat man sich im Laufe des Tages in so eine Stresspirale hineingesteigert, dass man einfach keinen Ausstieg findet und manchmal wird man einfach schlicht und ergreifend nicht müde.

Schlaf gehört mit zu den ganz großen Sorgen unserer Zeit

oder sollte ich eher sagen: Kümmernissen? Dies gilt natürlich für alle Menschen (weltweit wird viel zu wenig geschlafen übrigens!), aber hochsensible Menschen sind aufgrund der (manchmal) extremen Stressempfindlichkeit häufig prädestiniert für schlechten Schlaf.

Aber vorsicht: Auch wenn Hochsensibilität immer mit einer erhöhten Reizempfindlichkeit daherkommt, bedeutet dies nicht, dass HSP zwangsläufig schlecht schlafen müssen. Ob wir gut oder schlecht schlafen:

es hängt im wesentlichen davon ab, was wir im Laufe des Tages tun,

und nicht davon, ob wir hochsensibel sind oder nicht. Das ist mir jedenfalls im Laufe meiner Recherchen zu meinem Buch „Die Geheimnisse gesunden Schlafs“ klar geworden.

Das größte Geheimnis:

Wir sind keine RoboterWir haben vergessen, wer wir sind.

Wir haben vergessen, dass wir Menschen sind. Biologische Wesen mit einem Körper, der nach einem gewissen Bauplan funktioniert (meistens jedenfalls). Wir haben unsere Bedürfnisse vergessen, jedenfalls unsere körperlichen. Wir behandeln uns selbst wie Maschinen, die funktionieren sollen, obwohl wir unseren Körper nicht das geben, was sie brauchen, um wirklich funktionieren zu können. Ich habe schon häufiger in Artikeln gelesen, dass die Autor*innen meinen, dass die Menschen heute ihr Auto oder ihr Smartphone besser behandeln als sich selbst. Das Fatale daran ist: dabei handelt es sich um Maschinen, wo sich Teile austauschen lassen. In unserem Körper ist das nicht so. Wir können nicht einfach irgendein Teil austauschen und dann läuft es wieder rund. In dem Wunderwerk unseres Körpers spielen alle physiologischen und psychologischen Vorgänge eine Rolle,

alles beeinflusst alles.

Sicherlich haben Sie schon von den Gegenspielern Serotonin und Melatonin gehört, den Hormonen, die Energie und Müdigkeit und Schlafbereitschaft fördern. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht mein Buch in ein paar Sätzen zusammenfassen (ich denke, es lohnt sich, es ganz zu lesen). Nur so viel:  es gibt über den Tag verteilt wirklich viele Dinge, die Sie tun und lassen können, um die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin zu bremsen. Sowieso gibt es nicht genug Melatonin, wenn morgens schon nicht genug Serotonin ausgeschüttet wird, da Melatonin aus Serotonin gebildet wird.

Auch Krankheiten können die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin beeinflussen. Oder was wir im Laufe eines Tages essen.

Oder mit welchen Maschinen wir uns wann umgeben. Es gibt so viele Stellschrauben, an denen man für einen guten Schlaf drehen kann.

Und natürlich möchte ich an dieser Stelle gerne die Klopfakupressur erwähnen. Selbst, wenn Sie durch das Klopfen eher wach werden und das Klopfen nicht zum Einschlafen selbst nutzen können, können Sie aber mit der Klopfakupressur vielleicht herausfinden, was Sie eigentlich umtreibt und quält (häufig sind das ja ganz bestimmte Themen) oder grundsätzlich ruhiger werden, so dass Sie abends nicht mehr so hochgefahren sind. Hier können Sie sich in meinen kostenlosen Onlinekurs einschreiben.

Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass Schlaflosigkeit ein Thema ist, das unglaublich viele Facetten hat und sich gut eignet für eine Blogparade, an der sowohl Fachpublikum, als auch „Privatmenschen“ teilnehmen können. Hier sind ein paar Impulse für einen Artikel auf Ihrem Blog:

  • Warum schlafen Sie nicht?
  • Haben Sie ein Spezialgebiet, das sich mit Schlafstörungen befasst?
  • Leiden Sie unter einer bestimmten Krankheit, bei der Schlafstörungen zum Krankheitsbild gehören?
  • Haben Sie ultimative Tipps gegen Schlafstörungen?
  • Gibt es eine Geschichte, die Sie beschäftigt, wenn Sie nicht schlafen können?
  • Oder haben Sie etwas Besonderes erlebt in einem Moment der Schlaflosigkeit?
  • Wie sehen Sie Schlafstörungen vor dem Hintergrund der Hochsensibilität?

Dies sind nur ein paar Ideen. Natürlich können Sie auch über etwas anderes im Zusammenhang mit Schlafstörungen schreiben. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So gehts: Schreiben Sie auf Ihrem Blog einen Artikel, der zu dem Thema passt, erwähnen Sie im Text bitte, dass Sie an dieser Blogparade teilnehmen und setzen Sie einen Link zu der Blogparade. Anschließend posten Sie den Link zu Ihrem Artikel in die Kommentare unter meinem Artikel. Wenn Sie gar keinen Blog haben, können Sie den gesamten Text in die Kommentare posten (vergessen Sie dabei bitte die Absätze nicht, damit es lesbar bleibt).

Ich freue mich schon auf Ihre Einsendungen und bin gespannt. Die Blogparade läuft bis zum 30. Juni 2019.

Übrigens nehme ich auch im Rahmen von Leipzig liest an der größten Wohnzimmerlesung Leipzigs teil bei Porta Möbel, gemeinsam mit meinen Kolleginnen vom Autorinnenclub (genau genommen lese ich um 18:15 h im Schlafzimmer ;-)). Hinterher gibt es ein Meet & Greet, ich freue mich, wenn Sie vorbeikommen können.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise:  DrSJS-149538/Quimono  Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Was hinter Armut steckt — Worauf es ankommt

Was hinter Armut steckt — Worauf es ankommt

So, nun bin ich mit meiner Artikelserie über Armut und Mangel am Ende angelangt. In diesem Beitrag möchte ich noch einmal zusammenfassen, worauf es bei dem Weg aus dem Mangel heraus ankommt. Ob Sie nun hochsensibel sind oder nicht: Es  gibt eine Art Leitfaden, den ich Ihnen mit auf den Weg geben kann.

Praktisch immer, wenn ich irgendwo im Supermarkt an der Kasse stehe, erlebe ich es, dass die Menschen ihre Kassenzettel nicht mitnehmen und sagen „brauche ich nicht.“ Brauchen Sie sehr wohl. Wie wollen Sie etwas verändern am aktuellen Zustand, wenn Sie nicht einmal wissen, wie der genau aussieht? Vage Emotionen und Gefühle oder Stress helfen hier überhaupt nicht weiter. Nur Fakten zählen. Darum gilt:

1. Setzen Sie sich mit der aktuellen finanziellen Situation auseinander.

Es gilt sich Klarheit zu verschaffen über den Status Quo. Klarheit ist gut gegen Angstgefühle. Und Sie glauben gar nicht, wie gut man sich fühlen kann, wenn man sich mit seinen Finanzen beschäftigt! Das kann für Gefühle von Selbstermächtigung und Souveränitat sorgen. Das Gefühl, etwas für das eigene Wohlergehen zu tun, das Gefühl Schritte zu unternehmen, die zu einer besseren Zukunft führen können, sollte nicht unterschätzt werden. Es ist egal, dass Sie vielleicht noch keinen Plan haben, wie diese Zukunft aussehen könnte oder wo das Geld herkommen soll. Dieser Schritt ist superwichtig! Lassen Sie ihn keinesfalls weg. Ohne diesen Schritt ist alles andere nix.

Legen Sie ein Haushaltsbuch an, das Sie ab diesem Zeitpunkt immer fortführen. Nehmen Sie alle Kassenzettel mit nach Hause und tragen Sie Ihre Ausgaben in das Haushaltsbuch ein (Geht auch gut online). Übrigens empfiehlt es sich, dort eine extra-Spalte einzurichten für „Luxus“, in die Sie die Ausgaben für Alkohol (den Sie zuhause konsumieren), Süßes und Salziges eintragen.

Erstellen Sie eine Übersicht aller Schulden, mit Tilgungsraten und aktuellem Schuldenstand.

Erstellen Sie eine Art Liquiditätsplan für das ganze Jahr, in dem Sie alle Ausgaben und Einnahmen auflisten. Dies ist wichtig, um im Vorfeld schon vorab Engpässe zu ermitteln und zu vermeiden.

Bezahlen Sie alles bar und nur noch in Ausnahmefällen mit Kreditkarte, falls vorhanden.

Ich bezahle nur Dinge mit Lastschrift, bei denen es absolut notwendig ist. Dies bewahrt mich vor Überraschungen und sorgt dafür, dass ich meinen Finanzfluss viel besser managen kann. Dies bedeutet natürlich, dass man seine Ausgaben und fälligen Rechnungen immer im Blick haben muss. Mahngebühren sind so ziemlich die überflüssigste Ausgabe, die ich mir denken kann.

Sehen Sie sich täglich Ihren Kontostand an. So verbinden Sie sich mit Ihrem Geld.

Die nächsten Schritte ergeben sich aus all diesen Übersichten. Nach ein paar Monaten Haushaltsbuch können Sie schon die ersten Checks machen und haben eine Vorstellung, wofür Sie Ihr Geld eigentlich ausgeben. Im nächsten Schritt können Sie sich dann überlegen, ob alle diese Ausgaben eigentlich sein müssen, können Sie irgendwo etwas einsparen oder auf manches ganz verzichten oder durch anderes ersetzen?

Überprüfen Sie auch alle sonstigen Ausgaben für Verträge, z. B. von Versicherungen, Handy, Telefon usw. Vielleicht gibt es hier auch Einsparmöglichkeiten?

Es kann auch ganz sinnvoll sein, ein offline-Kontobuch zu führen, indem Sie zeitnah alle Einnahmen und Ausgaben und zu erwartende Ausgaben notieren , so dass es keine hässlichen Überraschungen mehr gibt, wenn plötzlich eine Abbuchung erfolgt, mit der Sie nicht gerechnet haben.

Es ist außerdem sinnvoll, ein Guthaben-Konto zu führen, für das es keinen Dispositionskredit gibt. So wird man gar nicht erst in Versuchung geführt.

Kaufen Sie nichts mehr auf Kredit oder in Raten, sondern zahlen Sie alles bar (soweit möglich). Im Zweifelsfall kann man auf Secondhand-Dinge zurückgreifen.

2. Checken Sie Einnahme-Möglichkeiten.

Es gibt sehr häufig die Möglichkeit für zusätzliche Einnahmen.

Entrümpeln Sie Ihre Wohnung. Das tut Körper, Geist und Seele gut. Vielleicht finden Sie Gegenstände, die Sie nicht mehr haben möchten, die Sie verkaufen können, auf dem Flohmarkt, oder über das Internet.

Vielleicht gibt es Nachbarschaftsdienste oder -hilfe, die Sie für kleines Geld anbieten können, z. B. als Hunde- oder Babysitter oder …? Auch im Bereich der Seniorenbetreuung gibt es sehr viel Hilfebedarf.

Gerade das Internet bietet unschätzbare Dienste durch Freelancer Plattformen, die die Arbeit zuhause ermöglichen, ohne sich woanders hinbewegen zu müssen. Nicht alles ist gut bezahlt, aber das ist am Anfang weniger wichtig. Wichtig ist es erst einmal, zusätzliche Einkommensquellen zu generieren. Steigern kann man sich immer noch. Aber vergeuden Sie Ihre Energien nicht als Produkttester*in. Das bringt gar nichts oder fast gar nichts. (Ich habe es ausprobiert!)

Vielleicht gibt es auch Dinge, oder Dienstleistungen, die Sie online verkaufen können? Vielleicht haben Sie ein Zimmer zu vermieten? Vielleicht können Sie schöne Dinge herstellen, die nur auf Abnehmer warten? Vielleicht ist Affiliate-Marketing eine Möglichkeit? Jedenfalls gibt es viele Möglichkeiten, Einkommen zu generieren, aber das muss natürlich auch zu Ihnen passen.

Und natürlich kann es sehr sinnvoll sein, wenn Sie als Selbstständige*r einfach nicht über die Runden kommen, doch darüber nachzudenken, ob Sie sich Unterstützung durch das Jobcenter besorgen können. Damit Sie einfach mal etwas weniger Stress haben.

3. Schulden abzahlen oder sparen?

Ich bin einigen Geldcoaches gefolgt, die jeweils unterschiedliche Ansätze haben. Einige meinen, dass man unbedingt erst seine Schulden zurückzahlen muss, bevor man mit dem Sparen beginnen kann, aber ich halte davon nicht allzuviel. Es ist einfach zu demotivierend. Motivierend ist es hingegen, eine Spardose zu haben, deren Inhalt wächst. Trotzdem müssen die Schulden weg. Ich mache beides parallel, es bedeutet zwar langfristig, dass sowohl Schulden, als auch Guthaben langsamer wachsen, aber solange man sein Guthaben wachsen sieht, finde ich das nicht so schlimm. Jedenfalls sollten Sie sich an diesem Punkt für eine Strategie entscheiden. Einem Geldcoach übrigens nur zu folgen kann auch sehr motivierend sein …

4. Bauen Sie Reserven auf.

Das Sparkonzept von Bodo Schäfer finde ich wirklich genial einfach und gut umzusetzen. Basteln Sie sich eine schöne Spardose. Schreiben Sie sich einen kleinen Zettel, auf den Sie zuerst mit dem Betrag von 0,05 EUR beginnen. In der nächsten Zeile steht 0,10 EUR, danach 0,20 EUR usw. Jede Zeile ist genau der doppelte Betrag der Zeile davor. Lt. Herr Schäfer endet die Liste nach 18 Monaten mit dem Betrag von 6533,60 EUR. (Keine Ahnung, ob ich dort jemals ankommen werde). Jedenfalls dauert es gute 12 Monate bis Sie zu den Beträgen kommen, die vielleicht „schmerzen“. Lassen Sie sich keinesfalls davon schrecken, dass Sie diese Beträge vielleicht nicht erreichen. Wenn Sie Ihre persönliche Schmerzgrenze erreicht haben oder wirklich nicht mehr da ist, können Sie notfalls wieder ganz von vorne anfangen. Hauptsache, Sie bleiben dabei. Und die Dose bleibt tabu, egal, was kommt.

5. Beschäftigen Sie sich mit ethischen Investitionsmöglichkeiten

Wenn Sie der Meinung sind, dass Geld schlecht ist, oder dass es moralisch verwerflich ist, Geld zu investieren oder dass alle „Reichen“ sowieso Verbrecher sind, empfehle ich Ihnen unbedingt sich mit ethischen Investitionsmöglichkeiten zu beschäftigen. Heutzutage gibt es allerhand Möglichkeiten, Sie können anderen Menschen Kleinkredite vermitteln, in Holzplantagen investieren oder grüne Unternehmen …

Oft haben wir „Reichen“ gegenüber ein sehr verzerrtes Bild. Auch wenn es jede Menge schräger „Reicher“ gibt, ist wohlhabend nicht gleichbedeutend mit „schräg“. Mit viel Geld kann man sehr viel Gutes bewirken. Auch mit kleinem Geld. Sowieso können Sie jemand sein, der mit Wohlstand sorgsam umgeht oder seinen Wohlstand auch für andere nutzt. Wenn es Ihnen finanziell schlecht geht, nützt das absolut niemandem. Aber wenn es Ihnen gut geht, kann das auch anderen Menschen nutzen. Z. B. indem Sie ungewöhnliche Startup-Ideen in anderen Kontinenten unterstützen, bei denen Frauen eigenes Geld verdienen.

Was denken Sie über Geld?

Wenn Sie Ihre finanzielle Situation verändern wollen, werden Sie kaum umhin kommen, sich damit zu beschäftigen, was Geld eigentlich für Sie bedeutet, welche Geschichte(n) mit Geld verbunden sind, welche Gefühle Sie zu Geld haben, oder zum Sparen. Hier ein paar Ideen, denen Sie nachgehen können:

  • Wie ist ihre Familie mit Geld umgegangen?
  • Was haben Sie über Geld gelernt?
  • Wodurch zeichnet Geld sich für Sie aus?
  • Was empfinden Sie, wenn Sie etwas bezahlen müssen?
  • Sind Sie oft mit dem Wert von Dingen beschäftigt?
  • Haben Sie das Gefühl, sich Ihre Wünsche nicht leisten zu können?
  • Wie viel Geld wünschen Sie sich?
  • Ängstigt der Besitz von Geld Sie in gewisser Weise?
  • Was machen Sie, wenn Sie eine größere Summe Geld bekommen?
  • Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Million gewonnen, wie sähe Ihr Tag aus?
  • Was würden Sie damit machen?
  • Wie würden andere Menschen reagieren, wenn Sie plötzlich wohlhabend wären?
  • Was würde sich verändern, wenn Sie wohlhabend wären?
  • Was würde sich nicht verändern?
  • Was denken Sie über reiche Menschen?
  • Welche Gefühle treiben Sie um, wenn Sie sehen, wie offenbar wohlhabende Menschen ihren Wohlstand zur Schau stellen?

7. Klopfen, klopfen, klopfen

Ich kenne keine Methode, die so gut geeignet ist, sich aktiv mit Geldblockaden auseinanderzusetzen, wie die Klopfakupressur. Nur mal im Vergleich: für eine Hypnose müssen Sie viel mehr Zeit investieren. Um festgefahrene Glaubenssätze zu verändern müssen Sie Ihre Sätze täglich für mindestens 100 Tage hören. Mit dem Klopfen können Sie bei einer täglichen Zeitinvestition von 2-5 Minuten schon innerhalb von 14 Tagen etwas erreichen. Eins sollten Sie dabei nicht vergessen:

8. Sie müssen sich weiterentwickeln

Ohne persönliche Weiterentwicklung geht es überhaupt nicht. Im dritten Teil meiner Serie zu Armut und Mangel hatte ich Ihnen meinen Weg aus dem Mangel heraus beschrieben, dieser Weg war alles andere als gradlinig und dauerte auch sehr lange. An die zehn Jahre sind vergangen, bis sich wirklich sichtbare Erfolge abzeichneten.

Jeder, der mit diesem Thema zu tun hat, wird irgendeine Form von Schlüssel haben, der erst einmal gefunden werden muss. Dazu müssen Sie bereit sein, sich in Ihre Tiefen zu begeben und zu schauen, was Sie dort finden. Mein Schlüsselerlebnis war, dass sich herausstellte, dass ich irgendwie der Überzeugung war, ich könne meine Wünsche nicht materialisieren, weil ich ihre Erfüllung einfach nicht verdiente. (Sie können mir glauben, dass ich daran ganz schön zu knabbern hatte. Obwohl ich schon seit 30 Jahren an meiner Persönlichkeitsentwicklung arbeitete, war mir dies leider nicht bewusst.) Aber das habe ich wieder beklopft, und dann begann sich alles zu verändern.

9. Geben Sie Geld weiter

Um Geld bekommen zu können, müssen Sie Geld weitergeben. Konkret bedeutet dies: auch mal Geld an Menschen auf der Straße zu  verschenken, oder an Organisationen zu spenden, die Sie richtig gut finden.Wenn Sie selbstständig sind, müssen Sie Kunde von jemand anderem werden, damit Kunden auch zu Ihnen kommen können. Investieren Sie auch in sich und Ihre Weiterentwicklung, sowohl beruflich, als auch persönlich.

Es gibt ein paar sehr herausfordernde Geldübungen, auf die ich im Netz gestoßen bin (die Urheber weiß ich leider nicht mehr). Zum Beispiel könnten Sie ein paar 5-EUR Scheine irgendwo hinterlegen, z. B. an einer Haltestelle. Meine Lieblingsübung ist es, mal mit der Hand ins Kleingeldfach im Portemonnaie zu greifen und das Geld dann in vollem Schwung um sich herum zu verteilen. Bis jetzt habe ich es nur mit kleinen Münzen geschafft, aber ich arbeite an dem größeren Maßstab …

10. Sind Sie bereit Geld zu empfangen?

Die Frage ist gar nicht so blöd, wie sie erstmal vielleicht klingt. Ohne die Bereitschaft, Geld zu empfangen, geht es auch überhaupt nicht. Meine Mutter hatte mal einen größeren Betrag im Lotto gewonnen. Da ging es ihr ein paar Tage lang richtig schlecht. Es ist bestimmt auch kein Zufall, dass 70% aller Lottogewinner*innen 7 Jahre nach dem Lottogewinn weniger haben als vorher.

Diese Serie zu schreiben hat mir wirklich Spaß gemacht. Irgendwann später werde ich ganz bestimmt noch einen Artikel hinterherschicken mit ein paar kleinen Tricks zum Anlocken von Geld. Fürs erste ist es aber genug.

Was haben Sie als besonders wichtig erlebt? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Was hinter Armut steckt – was mir geholfen hat

Was hinter Armut steckt – was mir geholfen hat

Ehrlich gesagt, bin ich ganz überrascht, mit wieviel Freude ich diese Artikelserie schreibe. Ich habe gemerkt, dass es für mich wirklich richtig bereichernd ist, noch einmal meinen Weg aus dem Mangel hinaus nachzuvollziehen und ich hoffe sehr, dass ich dem einen oder der anderen einen Anstoß geben konnte, sich auf den Weg zu machen. Nachdem es im ersten Teil um meinen sozialen Mangelhintergrund ging und ich mich im zweiten Teil mit wichtigen Erkenntnissen zu Mangeldenken beschäftigt habe, geht es im dritten Teil um Impulse von außen, die wieder etwas bewegt haben.

Im letzten Teil hatte ich ja geschrieben, dass mir im Laufe der Zeit gedämmert ist, dass ich es mir wert sein muss, Geld für mich auszugeben. Und wieder kam Hilfe von außen, in Form eines Online-Kongresses zum Thema Geld. Wo mich der Impuls erreichte: wenn ich Geld mit meinem Geschäft verdienen will, muss ich in das Geschäft auch investieren. Natürlich war mir auch klar, dass ich einfach Unterstützung brauchte. Ehrlich gesagt, war ich es auch ein wenig leid, so allein vor mich hinzudümpeln.  Im November 2016 habe ich mich dann für ein Business-Coaching bei Sonja Kreye entschieden für einen (für meine damaligen Verhältnisse) atemberaubenden Preis über mehr als 1.000 EUR. Das ging nur, weil es die Möglichkeit der Ratenzahlung gab.

Das war Gold wert

Es hat mir zum einen dabei geholfen, mich für mich selbst noch einmal neu zu positionieren, in dem Sinn, dass ich gemerkt habe, dass das, was ich wirklich gut kann – die richtigen Fragen stellen – in meiner Arbeit gut aufgehoben ist. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich schon sehr viele Dinge gemacht hatte, wie z. B. Newsletter eingerichtet, Blog eingerichtet usw., aber es war nicht alles miteinander verbunden und darum nicht richtig erfolgreich. Im Rahmen dieses Coachings habe ich gelernt, mich noch besser mit meinem Thema Hochsensibilität und meiner Zielgruppe hochsensiblen Menschen zu verbinden.

Das Coaching von Sonja Kreye enthielt Module in Form von Videos und Gruppencalls, an denen ich nur 2 x teilgenommen habe, die Module habe ich auch nicht alle geschafft und trotzdem war die Veränderung, die sich daraus ergeben hat, für mich unbezahlbar.

Ich habe bei dem Coaching übrigens erfahren, dass mein Archetyp Vorreiter/Trendsetter ist und das hat sehr, sehr viel verändert. Ich habe daraufhin den Konzeptansatz meines Klopfakupressur-Coachings überdacht und das ist der Grund dafür, dass Sie bei mir jetzt ein Klopfakupressur-Coaching mit Betreuung bekommen, was meines Wissens niemand sonst im D.A.CH.-Bereich anbietet. Außerdem wurde mir klar, dass

mein Stundensatz von 60,- EUR unterirdisch

war. Nun, 80,- EUR war ich mir jetzt wert pro Stunde, aber meine Preise gaben nicht mal annähernd meinen tatsächlichen Arbeitsaufwand wieder. Das wurde mir aber erst im Laufe der folgenden Jahre bewusst.

Erst einmal war ich sehr aufgeregt, als mein neues Coaching-Konzept online ging und ängstlich und besorgt, ob es angenommen wird. Nach und nach kamen jetzt Klienten, manche auch für längere Zeit. Da dies ein längerer Prozess war, gibt es keinen genauen Zeitpunkt, an dem ich das festmachen könnte, aber so nach und nach wurde mir klar: jetzt bin ich mit meiner Arbeit auch finanziell erfolgreich.

Allerdings nicht so erfolgreich, dass ich mich getraut hätte, die Sicherheit des Jobcenters hinter mir zu lassen.

Aber die nächste Unterstützung war schon in Sicht: Im Dunstkreis von Sonja Kreye habe ich die Business-Hypnose von Michaela Ortmeyer kennengelernt und hatte das Glück, für vergleichsweise wenig Geld an einem

Powertag zum Thema Umsatz

teilnehmen zu können. Dabei ist unglaublich viel passiert: Im Rahmen dieses Powertages habe ich Tabellen ausgefüllt: Meine Einnahmen, meine privaten Ausgaben (da erwies es sich als äußerst glücklich, dass ich schon seit Jahren meine Ausgaben protokolliere, da hatte ich einen äußerst realistischen Ansatz), meine geschäftlichen Ausgaben.

Ich musste mir meine Umsätze ansehen und mir Gedanken darüber machen, ob es einen Betrag gab, über den ich nicht wirklich hinwegkam? Und ob es den gab! Mir wurde ganz mulmig, als mir dämmerte, dass dieser Betrag in etwa der Höhe des Einkommens meiner Partnerin entsprach …

Und noch mulmiger wurde mir, als mir klar wurde, dass ich selbst eine Glasdecke für mich errichtet hatte in meinem Gedankengebäude. Früher hatte ich immer (etwas verzweifelt) gedacht:

„Ich brauche nicht viel.“

Es war ein sehr mühsamer Erkenntnisprozess, dass dieser Glaubenssatz wie eine Fessel mit bleischwerer Kugel ist. Natürlich hatte ich mich sehr viel

mit Internet-Marketing

beschäftigt, aber die meisten Internet-Marketer, die ich im Netz fand damals, waren schräge Männer in Hawai-Hemden an irgendwelchen Stränden, die einem das Blaue vom Himmel versprachen und mich eher abstießen durch ihr Gehabe, als dass ich ihnen hätte folgen wollen. Im Gegenteil, so wollte ich auf gar keinen Fall werden. Die meisten dieser Menschen behaupten gerne, man könne im Monat 100.000 EUR im Netz verdienen, wenn man nur ihr Produkt, bzw. ihren Kurs kaufe. Das fand ich sowas von abstoßend. Auch die Geldsumme fand ich abstoßend. Was sollte ich mit so einem Haufen Geld? Alleine diese Zahl zu denken, verursachte mir Stress. Ich fand das regelrecht obszön. Da kam wieder dieses „Ich brauche nicht viel.“

copyright: Robert Kneschke

Im Rahmen des Powertages musste ich mich dann aber mit meinem Wunscheinkommen auseinandersetzen und natürlich musste ich in diesem Rahmen einmal kalkulieren, wieviel ich verdienen musste, um wirklich vom Jobcenter wegzukommen: 2.000 € war das Minimum und das wäre dann immer noch sehr mangelbehaftet. So kam es, dass ich innerhalb von ein paar Stunden mich innerlich zu ein paar Tausend Wunscheinkommen pro Monat bekennen musste. Am Ende fühlte sich das ganz normal an und machbar. Dies lag vielleicht daran, dass es sehr wohltuend war, sich einmal ganz realistisch mit Fakten und Zahlen zu beschäftigen.

Zu dem Powertag gehörten übrigens auch zwei Hypnosen: in der ersten ging es darum, das Einkommen, über das man nicht hinwegkam zu ersetzen durch das Wunscheinkommen. Das ist erst einmal nicht passiert, dafür aber jede Menge anderes:

ich habe ein Seminar auf Amrum gewonnen

das Seminar „Leicht ums Herz“ bei Christel Smaluhn. Ich habe die Vergebungsarbeit von Colin Tipping kennengelernt und im Rahmen dieses Seminars Vergebungsarbeit mit meiner Mutter gemacht. Wir haben mehrmals Orakelkarten gelegt. Eine meiner Karten hat mir ein Wunder versprochen. Das konnte ich mehr als gut gebrauchen: meine alte Wohnung hatte ich wegen andauernder Wasserschäden gekündigt, eine neue war nicht in Sicht. Aber dann fand ich doch

eine neue Wohnung,

die aussah wie eine 5-Sterne-Hotel-Suite an einem absoluten Sehnsuchtsort, direkt am Waldrand. Ich konnte es kaum fassen. Ich habe mich unglaublich schwer damit getan, zu akzeptieren, dass ich diese schöne Wohnung verdiene. Als erstes habe ich gleich mal was kaputtgemacht … Natürlich war klar:

diese hochwertige Wohnung und Jobcenter geht gar nicht.

Das wirklich Interessante war, dass diese Einzimmer-Wohnung fast 800,- € Miete monatlich kostete und ich mir niemals mehr Gedanken über die Höhe der Miete machte. (Natürlich kam das Jobcenter auch nicht für diese teure Wohnung auf, ich bekam die gleiche Unterstützung wie vorher!) Im Vergleich hatte ich vorher 300,- € weniger Miete gezahlt und das war mit sehr viel negativen Gefühlen behaftet gewesen. Jetzt war ich einfach nur erleichtert, wenn die Miete für einen Monat gezahlt war. Es war mir allerdings sehr sehr bewusst,

dass ich an meinem Selbstwert arbeiten musste.

Es war wirklich ein riesengroßes Glück für mich, dass ich die Gelegenheit bekam, das Buch „Heal Your Birth, Heal your Life“ (Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben*) von Sharon King zu übersetzen. Das war ein unglaublicher Selbstwert-Turbo. Sharon King geht davon aus, dass alle Themen, die bei der Geburt auftauchen, sich im Leben fortsetzen. Das hat mich unglaublich angefixt, vor allem, weil es so logisch ist … Ich begann mich bei Karin Arndt mit Matrix Birth Reimprinting coachen zu lassen für meine Geburtsthemen (die sich dann immer weiter vermehrten …) und dann kam auch schon die nächste Hilfe um die Ecke:

Ich lernte Bodo Schäfer kennen.

Nein, natürlich nicht persönlich. Aber ich habe das Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ gelesen und war total begeistert. Vor allem, weil mir das einen Weg aufzeigte, was als nächstes zu tun wäre. Drei Dinge haben mir wieder besonders geholfen:

  1. habe ich eine Tabelle erstellt mit all meinen Schulden,
  2. ich habe angefangen zu sparen
  3. ich habe mir ein großes Portemonnaie gekauft.

Besonders sein

Sparkonzept

hat es mir angetan. Damit kann jede*r anfangen, egal wie wenig Geld da ist. Ich finde es einfach genial: Sie starten mit 5 Cent im ersten Monat und legen danach jeweils das doppelte vom Vormonat zurück. Auf diese Weise dauert es ein bisschen, bis größere Beträge kommen, aber Sie tun etwas. Mir hat das Vertrauen in meine Sparfähigkeiten gegeben …

Ein weiterer Tipp, den ich äußerst hilfreich fand:

immer einen 500-EUR-Schein mit sich herumzutragen.

Da traf es sich wahnsinnig gut, dass ich den 6. Platz beim Ergo-Award gewann, dessen Preisgeld 500,- € betrug. Ich kaufte mir ein großes Portemonnaie mit Platz für viele Scheine und freute mich daran, jedes Mal diesen Schein zu sehen, wenn ich das Portemonnaie öffnete. Und es war auch sehr schön, die Angst zu verlieren, dass mir dieser Schein abhanden kommen könnte …

Außerdem lernte ich die Switchwords kennen und die magische Formel

ZUSAMMEN-FINDEN-GÖTTLICHE SICHERHEIT

Das funktioniert immer. Mittlerweile sogar mit nur 1 x sagen oder denken. Zwar nicht mit sofortigem Bargeld in der Hand, aber in Form von Aufträgen, manchmal sogar mit einem richtigen Bombardement an Aufträgen …

In der Zwischenzeit habe ich weiter an meiner persönlichen Weiterentwicklung gearbeitet und mir sogar ein TBT-Trauma-Coaching bei Christa Vieg geleistet und damit wieder einen Schritt nach vorne gemacht.

Der große Durchbruch

(oder zumindest das, was ich als Durchbruch betrachte) kam mit dem Money Mindset Summit von Jen Cincurak, die sich auf Coaches im Bereich persönliche Weiterentwicklung spezialisiert hat. Auf dem Money Mindset Summit haben  sehr hochkarätige Speaker und Klopfakupressur-Trainer das Thema Geld aus verschiedenen, unglaublich spannenden Blickwinkeln beleuchtet: z. B. ging es darum, was Trauma mit Geld zu tun haben könnte, oder was die Gene mit Geld zu tun haben usw. Jen Cincurak selbst hat mich auf viele neue Ideen gebracht, z . B., dass, wenn man viel Geld hat, man damit auch viel Gutes tun kann.

Dank ihr ist mir bewusst geworden, dass ich nicht so richtig an meinen eigenen Erfolg glauben kann, weil viele Menschen in meinem Umfeld nicht an meinen Erfolg glauben. (Ein Beispiel: als ich ein Teenager war und Schriftstellerin werden wollte, hat meine Mutter eines Tages zu mir gesagt: „Du glaubst doch nicht wirklich, dass du Bücher veröffentlichen kannst …!“ – Gerade habe ich mein drittes Buch veröffentlicht.)

Ganz viele dieser Sprecher haben auch Klopfrunden angeboten, so dass ich eine ganze Weile lang das Thema Geld ganz ausführlich beklopft habe.

Ein Sprecher, Dr. Chris Sowton hat über Träume gesprochen und verraten, was man tun kann, um Träume zu verändern. Ich hatte z. B. einen Traum, den ich schon mein ganzes Leben lang träumte und fürchtete: ich bin irgendwo in einer Gruppe und werde abgelehnt. Dank Dr. Sowton wusste ich nun, dass dies eigene Anteile sind, die mich selbst ablehnen. Ich habe seine Empfehlung umgesetzt – und diesen Traum seither nie mehr geträumt.

Bei dem Kongress war übrigens auch Bruce Lipton dabei. Und er hat mich auf den Gedanken gebracht, dass es sinnvoll ist, die eigenen Selbstsabotageprogramme zu löschen. Daraufhin habe ich mir eine schöne Trance-Audiodatei Selbstsabotageprogramme löschen erstellt, die ich selbst fast jeden Tag höre. Sie gefiel mir so gut, dass ich mich entschieden habe sie im Download zum Verkauf anzubieten.

Dann sind viele weitere Dinge geschehen:

Meine Partnerin und ich haben uns getrennt.

Plötzlich hatte ich einen neuen Auftraggeber zum Korrekturlesen, bei dem ich viermal so viel verdiene wie bei meinem bisherigen Auftraggeber. Das Beste ist: ich habe diese Firma nicht von mir aus kontaktiert, sondern sie ist auf mich zugekommen. Irgendjemand muss mich empfohlen haben …

Mein Einkommen ist explodiert.

Es hat sich danach wieder relativiert, aber immerhin war ich zwischenzeitlich in der Lage, das Jobcenter zu verlassen.

Ich habe meine Preise erhöht

Als direkte Folge des Moneymindset Summits ist mir klar geworden, dass ich bei meiner Preiskalkulation die Zeit, die ich zur Betreuung und Verwaltung brauche, galant habe unter den Tisch fallen lassen. Und dass das Mittragen von Lebenslasten auch seinen Preis haben muss (ich glaube, man vertraut mir oft Dinge an, die dem Lebenspartner/der Lebenspartnerin nicht anvertraut werden). Häufig sind das sehr schwere Lasten.

Für das Klopfen mit und an mir selbst ist kein Raum mehr übrig. Auch keine körperlichen Kapazitäten. Aus diesem Grund habe ich entschieden, nur noch 1–2 neue Klienten im Monat anzunehmen.

Puh, das ist jetzt wirklich sehr lang geworden. Ich hoffe, Sie sind trotzdem bis zum Schluss dabei geblieben. Wie Sie sehen, gibt es nicht diese eine Sache, die alles verändert hat, sondern es waren ganz viele verschiedene Sachen, die dazu beigetragen haben, dass sich für mich ein Schalter umgelegt hat. Ich bin noch nicht da, wo ich hin will. (Aktuell arbeite ich an meiner spontanen Reaktion „Die spinnen doch!“)

Aber ich bin auf dem Weg … nächste Woche verrate ich Ihnen übrigens, worauf es wirklich ankommt … und das wird dann der letzte Teil meiner Serie zum Thema Armut und Mangel sein.

Was hat Ihnen geholfen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay, fotolia

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Was hinter Armut steckt – Erkenntnisse

Was hinter Armut steckt – Erkenntnisse

Ich war letzte Woche ziemlich erstaunt, dass es nach meinem letzten Artikel sehr, sehr ruhig geblieben ist. Wenn weniger Menschen diesen Artikel gelesen hätten als andere, wäre es vielleicht verständlich gewesen, aber das ist nicht der Fall (Es gibt ja Tools, mit denen man Besuche auf der Webseite wunderbar nachverfolgen kann). Aber natürlich kann ich nachvollziehen, dass dies ein sehr schmerzliches, schambesetztes Thema ist, über das man in der Öffentlichkeit nicht unbedingt sprechen möchte …

Jedenfalls bleibe ich bei meinem Zusammenhang von Armut, Stress und Hochsensibilität. Diese Woche geht es weiter mit meinen Lernzprozessen um Geld und Fülle …

Bevor es weitergeht: möchte ich jedoch noch zwei Sachen erzählen:

Am Schluss des Artikels von letzter Woche habe ich ja erwähnt, dass The Secret in mein Leben trat. Ich lernte den Begriff „Fülle“ kennen. Und natürlich habe ich mich auch mit Pierre Franck und dem erfolgreichen Wünschen beschäftigt. Eine der ersten Erkenntnisse, die mich trafen war:

ich bin erfolgreich.

Meine Arbeit ist erfolgreich. Es gibt eine innere Fülle in mir. Warum bloß nicht im Außen? Damit habe ich unglaublich gehadert und mich dafür abgelehnt, dass ich offenbar einfach nicht in der Lage war, meine Wünsche zu manifestieren. Andere können das, warum ich nicht?

Eine ganze Zeit lang habe ich außerdem gedacht,

ich könnte auf anderem Wege zu Geld kommen.

Konkret habe ich mich an allen möglichen Preisrätseln beteiligt, bei denen man Geld gewinnen kann. Irgendwann kam das Gefühl, bzw. eine innere Gewissheit in mir auf, dass dies nicht der richtige Weg für mich ist. Und dass es nicht nur darum geht, ob ich eine bestimmte Geldsumme habe oder nicht. (Was natürlich sehr schwierig ist, wenn man das Gefühl hat, man braucht gerade eine bestimmte Geldsumme um überhaupt seine Ausgaben bestreiten zu können …und keine Ahnung hat, wie man aus dem Nichts zu dieser Geldsumme kommen könnte). Trotzdem fühlte sich dieser Weg für mich falsch an und ich habe verstanden, dass etwas Anderes von mir verlangt wird. Ich kam einfach nicht daran vorbei:

Ich muss mich mit meinen Glaubenssätzen befassen!

Als erstes wurde mir klar, dass ich richtig von Neid zerfressen war. Ich gönnte niemandem das, was ich selbst nicht hatte. Schon immer nicht. Als Kind neidete ich den anderen Kindern den Umstand, mit Perserteppich, Gardinen mit Goldkante und Fernseher aufzuwachsen. Und Rosinenbrot zu jeder beliebigen Tageszeit …

Außerdem hielt ich Geld für schlecht

und reiche Menschen für unmoralisch und korrupt. Als ob Armut wirklich adeln könnte. So ein Quatsch!

Außerdem wurde mir klar, dass ich

unglaublich häufig mit dem Wert von Dingen beschäftigt

war, mit dem, was etwas kostet. Daran gekoppelt war ganz häufig die Überzeugung: Das kann ich mir nicht leisten. Und nach und nach (das hat tatsächlich seine Zeit gedauert), ist mir klar geworden, dass diese Überzeugung in einem ganz direkten Zusammenhang steht mit meinem Selbstwertgefühl, dass ich es mir nicht wert bin, mir diesen oder jenen Wunsch zu erfüllen.

Natürlich versuchte ich so gut, es ging, mit dem Bisschen zurecht zu kommen, das mir zur Verfügung stand:

Kleidung kaufte ich fast nur Secondhand

und alles andere, wenn möglich, in Billigläden. Man kann da Glück haben und durchaus etwas bekommen, was ein paar Jahre hält, meistens aber nicht. Irgendwann ist mir gedämmert, dass billig nicht unbedingt gut ist. Das war für mich ein sehr langsamer und langer Erkenntnisprozess, dass sich für mich möglicherweise erst dann Dinge ändern können, wenn ich mir öfter etwas leiste. In dem Sinne, dass wenn ich mir etwas kaufe, was ich tatsächlich brauche, z. B. neue Schuhe, dann auch mehr Geld ausgebe, wenn ich wirklich gute Schuhe finde, auch wenn sie mehr kosten. Dass nicht mehr der Kostenpunkt an erster Stelle steht, sondern Qualität und Wohlgefühl. Das habe ich nach und nach umgesetzt. Und dann konnte ich mir die Sachen auch leisten!

Am deutlichsten ist es mir mit dem Heilpraktiker aufgefallen.

Jahrelang war ich unglücklich mit der Schulmedizin und wollte zu einem Heilpraktiker gehen, war aber der Meinung:

Das kann ich mir nicht leisten!

Irgendwann habe ich dann aber mal den Schritt gemacht, als ich eine Heilpraktikerin gefunden hatte, für die ich diesen Schritt machen wollte. Dort gab es sogar die Möglichkeit der Ratenzahlung. Das habe ich genau einmal in Anspruch genommen. Auch wenn das Geld für mich immer noch nicht auf der Straße lag, konnte ich mir das doch leisten. Irgendwie ging es immer. Meistens sogar ohne Mahnung. Das hat mich unglaublich ermutigt. Wenn das ging, warum nicht auch anderes?

Wenn ich so zurückdenke, dann wird mir klar, dass ich vor gut 10 Jahren begonnen habe, mich mit meinem Verhältnis zu Geld auseinanderzusetzen. Natürlich habe ich auch das ein oder andere Buch gelesen und versucht, die Vorschläge darin umzusetzen, z. B., wenn man in einem Geschäft bezahlt, beim Reichen des Geldscheines ein gutes Gefühl zu erzeugen, weil man das Geld nicht weggibt, sondern es gegen etwas eintauscht. Oder ich habe mein Verhältnis zu verschiedenen Münzen beklopft (mit größeren Scheinen wäre es sicherlich noch effektiver gewesen, aber die standen mir damals nicht zur Verfügung). Ein anderer Vorschlag, den ich heute noch praktiziere ist: auf jede Rechnung zu schreiben: Danke für das Geld! und wenn die Rechnung bezahlt ist, dies abzuändern in Danke bezahlt! Das hat mir insgesamt geholfen, mein Verhältnis zu Geld positiv zu beeinflussen.

Die wirklich spannenden Impulse kamen aber von woanders. Eine sehr wichtige Erkenntnis war, dass Geld nur eine Energie ist, dass

Geld für etwas anderes steht.

Mir war es zum Beispiel sehr lange, lange Zeit unmöglich, Geld zurückzulegen. Wenn ich mal eine etwas größere Summe bekam, war ich zuerst sehr glücklich darüber, dann war es mir irgendwie unbehaglich und ich musste das Geld so schnell wie möglich wieder ausgeben. Das war wie eine Art innerer Zwang, gegen den ich nicht ankam. (Das wurde natürlich befeuert durch die Tatsache, dass bestimmte Anschaffungen im normalen Rahmen nicht möglich waren.) Zwar habe ich nichts gekauft, was ich nie gebraucht hätte, aber es wäre doch gut gewesen, ein Polster anzulegen für die Zeiten, in denen es nicht so gut ging. Das war einfach nicht möglich.

Bis ich eines Tages ein Coaching bekam (im Austausch). Da stellte sich heraus, dass ein solches Polster Sicherheit bedeuten würde und das kannte ich nicht. Es stellte sich heraus, dass hier ein (finde ich) echt krasser Zusammenhang bestand. Meine Mutter war ja alleinerziehend und ich denke, sie hatte Angst, dass eins ihrer Kinder ihr später einmal vorwerfen könnte, dass sie ein anderes Kind bevorzugt habe, dass sie sich hinter kein Kind stellte. Jedenfalls nicht hinter mich. Dabei sah sie nicht, dass eine fehlende Parteinahme in einer Situation auch eine Partneinahme für jemand anderes sein kann. Für mein Gefühl hat sich erst Ende der 1980er Jahre, als ich eine Psychotherapie begann, das erste Mal ein Mensch wirklich hinter mich gestellt. 

Heute leuchtet mir das natürlich ein:

weil ich als Kind keine Sicherheit kennengelernt habe,

fällt es mir schwer, mir diese Sicherheit selbst zu beschaffen. Puh, das war eine ganz schön harte Nuss zu knacken … Aber durch das Coaching hat sich wieder etwas verändert. Ich habe es dann nach und nach geschafft, mal kleinere Beträge zurückzulegen, so dass es zumindest eine Art von Mini-Polster gab. Zwar musste ich das dann und wann auch wieder ausgeben, aber ich hatte zumindest vom damit einhergehenden beruhigenden Gefühl „genascht“ und wurde nicht mehr davon gebeutelt, wenn das Geld weg war, sondern habe mich daran gemacht, meine kleine Reserve wiederaufzubauen (dabei handelte es sich wirklich nicht um große Beträge, ich glaube über 150,- EUR bin ich in dieser Phase nie hinausgekommen).

Was habe ich noch gelernt in der Kindheit?

Das ist eine äußerst interessante Frage, die sich mir dann in der Folge stellte. Vielleicht erinnern Sie sich noch an meinen Artikel der letzten Woche. Ich hatte ja geschrieben, dass ich meistens kein Taschengeld bekam und wir unsere Ersparnisse manchmal opfern mussten, um Milch für alle zu kaufen. So bin ich darauf gekommen, dass es in mir die sehr starke (unbewusste) innere Überzeugung gibt:

Ich muss mein Geld abgeben

Zum einen war da das Jobcenter, an das ich wegen schwankenden Einkommens gebunden war und mir die von mir so dringend benötigte Sicherheit bot.

Das Jobcenter war sowieso eine sehr zweischneidige Sache. Einerseits war ich sehr glücklich, dass ich diese Möglichkeit bekam, wirklich zu tun, was ich wollte. Andererseits bedeutete es aber auch eine echte Einschränkung, weil ich einfach nicht so handeln konnte, wie ich wollte (Ausgaben ab einem bestimmten Betrag mussten vorher angemeldet werden), man muss sich finanziell richtig nackig machen, Kontoauszüge vorzeigen usw. Es war auch ziemlich angstbesetzt, weil ich vor jedem neuen Bescheid gezittert habe, aus Angst, man könnte mir diese Unterstützung entziehen. Von daher war ich auch nicht wirklich motiviert, viel Geld zu verdienen.

Zum anderen gab es jemanden, der noch weniger hatte als ich, dem ich immer wieder mal aushelfen musste mit kleinen Beträgen. Es hat unglaublich lange gedauert, bis ich bereit war, mich hier besser abzugrenzen. Anfangs tat mir das im Herzen weh. Später habe ich mich daran gewöhnt. Natürlich habe ich auch gespürt, dass dies so für mich richtig war und dass jede*r seinen eigenen Weg gehen und eigene Erfahrungen machen muss.

Bloß mit dem Manifestieren meiner Wünsche klappte es nicht so recht. Aber ich habe wieder Hilfe von außen bekommen. Nämlich als ich bei Yvetta Miosga eine Radionik-Analyse machen ließ. Mit der Analyse bekam ich eine Erklärung dafür, warum nicht:

Dort stand unter „Motivationsmangel“: „Ich weiß, was ich will, kann es aber nicht umsetzen. Die Erwartung, dass das Erwünschte sich realisiert, fehlt.“ Als ich das gelesen habe, wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Es war natürlich eine Erleichterung, das mal so schwarz auf weiß zu lesen und in gewissem Sinne auch eine Entlastung. Zumindest wusste ich jetzt, wo es weiter lang geht. Ich habe den Satz

Auch wenn mir die Erwartung fehlt, dass sich das Erwünschte realisiert, …

geklopft (wenn ich mich erinnere, sogar ziemlich lang) und irgendwann ist mir klar geworden, dass es in mir einfach die felsenfeste Überzeugung gab, dass ich das nicht verdiene.

Ich war wirklich enttäuscht, vor allem, weil ich

schon so viel am Thema „Selbstwert“ etc. gearbeitet hatte …

jetzt fischte ich also in den tiefsten Tiefen meiner Seele herum. Das war nicht gerade angenehm, aber ich habe mich ans Werk gemacht und sehr, sehr viel geklopft … und langsam haben sich meine Lebensumstände stabilisiert, es kamen z. B. mehr Kunden. Ich fand einen regelmäßigen Auftraggeber für Lektoratsaufträge und meldete mich auf einer Freelancer-Plattform an. Es fühlte sich so an, als wäre ich aus dem gröbsten heraus.

Ohne all diese Arbeit wäre aber der richtige Durchbruch gar nicht möglich gewesen. Darum geht es dann in der nächsten Woche. Vielleicht wird das dann der letzte Teil meiner Serie zum Thema Armut sein, aber sicher bin ich noch nicht. 😉

Welche Glaubenssätze haben Sie entdeckt, als Sie sich mit dem Thema Geld auseinandergesetzt haben? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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Was Sicherheit uns bedeutet

Was Sicherheit uns bedeutet

Ich glaube, dass die Bedeutung der Sicherheit für unser eigenes Leben allgemein ziemlich unterschätzt wird. Wenn gesagt wird, dass jemand “ in Sicherheit“ ist, gehen wir erst einmal von körperlicher Unversehrtheit aus, bzw. von einem Schutz, der der Erhaltung der körperlichen Unversehrtheit dient. Wir haben dabei weniger im Blick, dass „Sicherheit“ fast unser gesamtes Denken und Handeln bestimmt und die Grundmotivation allen Handelns ist.

Vermutlich haben Sie schon einmal von der Bedürfnispyramide, bzw. der Maslowschen Bedürfnishierarchie gehört, ein Modell, das von dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow stammt und in dem er versucht, eine Rangfolge menschlicher Bedürfnisse und Motivationen zu beschreiben. Die Pyramidenform, in der dieses Modell hauptsächlich bekannt ist, stammt übrigens nicht von ihm selbst, was uns aber nicht weiter beschäftigen muss, ebensowenig, dass dieses Modell seit seiner Entstehung vielkritisiert wurde.

Die Bedürfnispyramide erklärt unser Sicherheitsbedürfnis

Wie Sie sehen können, kommt die Sicherheit dabei direkt hinter den physiologischen Grundbedürfnissen wie essen, trinken und schlafen.

Sicherheit das bedeutet nicht nur körperliche Unversehrtheit, es bedeutet auch z. B. materielle Sicherheit, wie es uns ein geregeltes Einkommen bieten kann oder finanzielle Unabhängigkeit.

 

Wie würden Sie „Sicherheit“ für sich definieren?

Wenn ich so in mich hineinhorche, dann wäre meine Definition von Sicherheit das Gefühl, dass es keine Bedrohungen irgendwelcher Art gibt. Hochsensibilität könnte in diesem Zusammenahng natürlich dazu führen, dass wir uns schneller bedroht fühlen als andere. Dabei geht es um wesentlich mehr als nur den finanziellen Rahmen. Nahezu alles kann sich bedrohlich anfühlen.

Wir können uns z. B. bedroht fühlen, wenn

  • unser Selbstbild ins Wanken gerät
  • wir unsere Komfortzone verlassen sollen
  • wir erfolgreich sind (nicht nur, aber auch in finanzieller Hinsicht)
  • sich das Gefüge unserer sozialen Beziehungen verändert
  • wir für uns selbst einstehen sollen
  • wir unsere Gefühle zeigen sollen
  • wenn wir unsere Gefühle als unkontrollierbar erleben
  • wenn wir das Gefühl haben, uns gegen die Eltern zu wenden
  • wir uns verlieben oder uns in anderer Weise gefühlsmäßig auf einen Menschen oder eine Gruppe einlassen

etc. um nur ein paar Möglichkeiten zu benennen. Zu dem Thema Sicherheit hatte ich schon einmal einen Artikel geschrieben, über Dinge, die sich nicht sicher anfühlen können.

Unsere Sicherheitsbedürfnisse haben sehr viel zu tun mit unseren Grundüberzeugungen und Glaubenssätzen, darauf, wie wir die  die Welt sehen, damit, was wir über die Welt gelernt haben. Als Säugling und Kleinkind (vermutlich schon seit der Zeugung) wissen wir instinktiv, dass unser Überleben von unseren Eltern abhängt. Wir sind in diesem Alter jedoch nicht in der Lage, Situationen objektiv zu beurteilen, da wir uns selbst als Mittelpunkt erleben und alles, was passiert, auf uns selbst beziehen.

Wenn sich also ein Elternteil unerwartet von uns abwendet,

kann dies durchaus einen lebensbedrohenden Charakter haben. Wir wissen ja nicht, ob es vorübergehend ist und dass es gleich anders sein kann, weil es für uns nur das Jetzt gibt und sonst nichts. Das Unterbewusstsein versucht mit seinen beschränkten Mitteln die Situation zu erklären (denn es muss ja dafür sorgen, dass uns nicht geschieht). Oft zieht es dann Schlussfolgerungen wie: Ich bin nicht gut genug, ich bin es nicht wert, geliebt zu werden usw.

Eine einzige Situation kann durchaus ausreichen,

um eine Grundüberzeugung zu entwickeln, die sich auf das ganze Leben auswirkt. Sicher ist jedenfalls, dass wir im Laufe unseres Lebens einen ganzen Katalog an Glaubenssätzen entwickeln, die eins gemeinsam haben: sie sollen für unsere Sicherheit sorgen, bzw., jedes Mal, wenn wir in eine Situation geraten, die der ursprünglichen Situation in irgendeiner Form ähnelt, können wir uns existentiell bedroht fühlen, ohne uns vielleicht erklären zu können, wo dieses massive Gefühl der Bedrohung herkommt. Auch dies dient unserem Schutz, das Unbewusste möchte  vermeiden, dass wir eine ähnliche lebensbedrohliche Situation wieder erleiden müssen und reagiert daher mit Stress.

Besonders wichtig ist dabei:

Manche Situationen können sich so bedrohlich anühlen (ohne dass es uns bewusst ist), dass wir nicht in der Lage sind, sie zu verändern, solange wir uns nicht mit dem Sicherheitsaspekt beschätigen. Zum Beispiel könnte eine Person unbedingt abnehmen wollen. Sie strengt sich an wie verrückt, aber es funktioniert einfach nicht. Dabei kann die Motivation durchaus sein, sich selbst als attraktiver zu erleben. Aber die Konsequenz aus der gesteigerten Attraktivität kann sich grauenvoll anfühlen für das Sicherheitsbedürfnis dieser Person. Vielleicht wird sie dann als möglicheR SexualpartnerIn wahrgenommen, und entsprechende Angebote werden an sie herangetragen. DAS will sie auf keinen Fall. Und weil das so ist, wird es mit dem Abnehmen nichts werden, dafür sorgt das Unbewusste dieser Person, denn es möchte sie ja schützen. Denken Sie daran: alle Ihre Systeme arbeiten für, nicht gegen Sie!

Glaubenssätze kann man zum Glück verändern

z. B. durch die Klopfakupressur. Gerade bei Sicherheitsthemen kann das Klopfen Wunder wirken, z. B., indem man statt „liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz“ sagt „bin ich sicher“ oder „bin ich in Sicherheit“ oder „bin ich behütet und beschützt.“

Manchmal können sich Grundüberzeugungen aber auch ganz von allein verändern, oder Huckepack im Gepäck anderer Glaubenssätze.

In den vergangenen Wochen wurden meine Sicherheitsbedürfnisse wegen der Eigenbedarfskündigung, die ich bekommen habe, auf eine ziemlich harte Probe gestellt … Alle möglichen Glaubenssätze tauchten auf, nicht nur meine eigenen. Angefangen von: „Du wirst unter der Brücke schlafen“ (von meiner Mutter), über „Sie sollten das annehmen“ (meine Vermieterin) bis hin zu „Kein Vermieter will mich“ (mein eigener).

Diese Woche habe ich selbst so eine Art Erleuchtung gehabt, was meine eigenen Glaubenssätze angeht. Bislang habe ich fast nur in eher kleinen Wohnungen gelebt, meistens in 1-Zimmer-Wohnungen. In größeren Wohnungen fühlte ich mich nicht wohl. Ich habe mir das immer erklärt mit: zuviel Platz.

Nun bin ich ja in eine größere Wohnung gezogen, in der ich mich sehr wohl fühle – so, als wäre ich schon immer dort gewesen. Am Anfang war der viele Platz tatsächlich verwirrend. Kurzfristig tauchte auch das Gefühl existentieller Bedrohung auf, aber nach ein bis zwei Tagen war es verschwunden. Vielleicht wegen meines Wohlgefühls. Jedenfalls wurde mir an einem Tag schlagartig klar, woher das Gefühl der Bedrohung kam: Es hat natürlich einen Zusammenhang mit der Wohnung, in der ich aufgewachsen bin (3 Zimmer).

Es ist eigentlich ganz einfach: wenn ich in einem Zimmer bin, kann ich nicht wissen, was in den anderen Zimmern vor sich geht. Offenbar meint mein Unbewusstes, dass ich das wissen sollte. Es erklärt sehr gut meine bisherige Vorliebe für 1-Zimmer-Wohnungen: Da habe ich immer alles im Blick und unter Kontrolle. Das ist in der neuen Wohnung offenbar nicht mehr notwendig. Wunderbar, zumal ich dieses Thema meines Wissens nach niemals bewusst bearbeitet habe, hat es sich dennoch erledigt, das finde ich klasse.

Dies ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus dem Thema Sicherheit.  Was bedeutet Sicherheit für Sie? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

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Monika Richrath

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Was sind eigentlich PUs?

Was sind eigentlich PUs?

Vielleicht sind Sie mit der Klopfakupressur schon einmal an einen Punkt gekommen, an dem es einfach nicht weiterzugehen schien.

Es wäre sehr gut möglich, dass Sie es in diesem Fall mit einer PU zu tun haben. PU ist eine Abkürzung für Psychische Umkehr und bezeichnet eine Heilungsblockade.

Viele Menschen tun sich mit PUs schwer

dabei ist das Konzept gar nicht so schwer zu verstehen, bzw. ich werde mich bemühen, diese Heilblockaden hier besser verständlich zu machen. Vorab sei gesagt, dass der Entwickler der EFT-Klopftechnik ®, Gary Craig, sich vom Konzept der PUs sich vollkommen distanziert hat, wofür ich persönlich aber überhaupt keine Notwendigkeit sehe, zumal ich auch bei meinen KlientInnen häufig sehe, dass diese

PUs im Zusammenhang mit der Hochsensibilität

häufig vorhanden sind, bzw. dadurch vielleicht häufig verschlimmert werden, weil es zum einen oft eine Schwierigkeit damit gibt, Dinge loszulassen. Zum anderen gibt es häufig ein Problem mit dem Selbstwert durch das empfundene Anderssein und in der Folge Probleme damit, etwas „zu verdienen“.

Der Begriff der „Psychischen Umkehr“ klingt tatsächlich kompliziert, aber wenn Sie ihn durch „Heilblockaden“ ersetzen, wird sofort verständlicher, worum es geht.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten etwas in Ihrem Leben verändern und stoßen dabei auf die Klopfakupressur. Vielleicht sind Sie ein sehr kopfgesteuerter Mensch, der die Klopfakupressur zwar ausprobieren wird, aber von vornherein große Zweifel hat, ob etwas so Einfaches tatsächlich etwas bewirken kann. (Die Frage „Warum machen das dann nicht alle?“ wird mir wirklich ziemlich häufig gestellt). Sie fangen an zu klopfen, bemerken vermutlich, dass es sich irgendwie gut anfühlt auf körperlicher Ebene, aber weil Sie schon von Anfang an Zweifel haben, sind Sie zum einen nicht mehr richtig offen, zum anderen werden Sie eventuelle spätere, weitergehende Veränderungen einfach nicht bemerken. Damit wir uns richtig verstehen,

die Klopfakupressur funktioniert nicht, weil Sie daran glauben

sondern weil es handfeste Reaktionen auf der körperlichen Ebene gibt, wie die Ausschüttung von körpereigenen Opioiden, Serotonin etc.,kurzum Botenstoffen, die sich beruhigend auf die Stressreaktion Ihres Körpers auswirken und insgesamt ausgleichend wirken.

Dies alles wird durch das Klopfen ausgelöst. Egal, ob Sie daran glauben oder nicht.

Aber natürlich gibt es auch Reaktionen auf der psychologischen Ebene, die sehr subtil sein können und meistens so  vollkommen unaufgeregt daher kommen, dass man sie auch gut übersehen kann – weil sie sich so natürlich anfühlen (z. B., wenn man plötzlich in einer Situation ganz anders reagiert als gewöhnlich). Wenn Sie aber nicht bereit sind, diese Veränderungen überhaupt wahrzunehmen (was sehr wahrscheinlich ist, wenn Sie die Wirkung an sich anzweifeln), dann gibt es von vornherein eine Blockade und die Klopfakupressur kann nicht ihr ganzes Potential entfalten.

Es gibt viele Formen von Blockaden

Die Blockaden entstehen immer in uns selbst und sind häufig verbunden mit der Angst, etwas Bestimmtes loszulassen, dahinter kann z. B. stecken

  • Angst vor Veränderung
  • Angst die eigene Identität zu verlieren
  • Angst illoyal zu sein anderen Menschen gegenüber
  • Angst davor, etwas nicht zu verdienen
  • Angst davor, nicht sicher zu sein

Der Begriff der Psychischen Umkehr stammt von Roger Callahan und bezeichnet eine Umkehrung des Energieflusses im Körpersystem.

Die verschiedenen Formen der PU

Problemspezifische PU

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum eigentlich jeder Satz mit Formulierung „Auch wenn (dies und das ist) …“ beginnt? Der Satz beginnt im Grunde genommen mit einer problemspezifischen PU. Es ist sozusagen eine Präventivmaßnahme, für den Fall, dass es ein Problem damit gibt, sich überhaupt mit diesem Problem zu befassen …

Die massive PU

Sie kann sich auf das ganze Leben auswirken und vielleicht stellen Sie fest, dass Heilmaßnahmen entweder gar nicht wirken oder nicht so, wie Sie sollten. Dahinter könnte die Grundüberzeugung stecken, dass die ganze Welt gegen Sie ist. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an dieser Art von Blockade leiden, klopfen Sie keine Sätze, sondern reiben alle 1–2 Stunden den wunden Punkt und sagen dabei „Ich liebe und akzeptiere mich mit all meinen Einschränkungen“

Die massive Selbstwert PU

Dies ist eine Unterform der massiven PU. Ihr liegt die Überzeugung zugrunde, dass man es nicht verdient glücklich zu sein. Davon sind z. B. Menschen besonders betroffen, die burnoutgefährdet sind, zu wenig an sich selbst denken, zu viel Verantwortung übernehmen, Harmonie brauchen (beim Schreiben fällt mir auf, dass dies hochsensible Menschen häufig betrifft …). Die Behandlung einer massiven Selbstwert PU: Alle 1–2 Stunden den Punkt auf dem Kinn klopfen und dabei sagen „Auch wenn ich es nicht verdiene, glücklich zu sein, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“ (oder etwas Ähnliches).

Wenn Sie das Gefühl haben, eine dieser beiden Blockaden trifft auf Sie zu, versuchen Sie, meine Klopfvorschläge ein paar Monate lang durchzuziehen. Und bevor Sie jetzt entsetzt sind über den langen Zeitraum: geben Sie sich selbst eine Chance und probieren Sie es aus. Ich kann Ihnen vorab schon sagen, dass man es meistens nicht alle 1–2 Stunden schafft. Probieren Sie es trotzdem aus. Selbst wenn Sie es nur 3 Mal am Tag machen, ist es schon gut und wirkt es, aber natürlich braucht es dafür einen längeren Zeitraum …

Tiefsitzende PU

Manchmal hat man das Gefühl, man kann ein Problem grundsätzlich nicht lösen. Diesem Problem könnte man so auf den Leib rücken, dass man vor jedem Klopfdurchgang den Punkt unter der Nase beklopft und dabei 3 Mal den Satz sagt „Auch wenn ich xy nicht lösen kann, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“

Problemspezifische Selbstwert PU

Zuguterletzt gibt es noch als letzte Kombination die problemspezifische Selbstwert PU, wenn Sie nämlich das Gefühl haben, dass Sie es nicht verdienen, ein Problem grundsätzlich zu lösen.

Diesem können Sie begegnen, indem Sie vor dem normalen Klopfen den Punkt unter der Nase klopfen und dabei 3 x den Satz sagen „Auch wenn ich es nicht verdiene, xy zu lösen, liebe und akzpetiere ich mich voll und ganz.“

Ich hoffe, ich konnte das Konzept der PUs, bzw. Heilblockaden etwas verständlicher machen. Eine PU aufzulösen, bedeutet nicht, dass man das ursprüngliche Problem damit auflöst, sondern, dass man sozusagen HIndernisse aus dem Weg räumt, die die Auflösung des Problems behindern.

Haben Sie schon Erfahrungen gemacht mit Heilblockaden oder mit der Arbeit mit PUs? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweis: Privat

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

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