Was durch Matrix Birth Reimprinting möglich wird

Was durch Matrix Birth Reimprinting möglich wird

Um Matrix Birth Reimprinting ist es auf diesem Blog schon verschiedentlich gegangen. Matrix Birth Reimprinting ist eine Sonderform von Matrix Reimprinting, bei der es darum geht, ausschließlich Geburtsthemen mit Klopfen (Klopfakupressur) zu verändern. Das klingt erst einmal ziemlich begrenzt, hat aber in Wirklichkeit fast unendliche Dimensionen, da es dabei immer auch um Beziehung, Verbindung und letzten Endes auch Liebe geht. Matrix Birth Reimprinting wurde von Sharon King entwickelt und ich lege Ihnen ihr Buch Heile deine Geburt, heile dein Leben wirklich unbedingt ans Herz. Es eröffnet uns wirklich ein vollkommen neues Verständnis von „Geburt“ und „Leben“. Und ich denke, es geht dabei auch um Themen, mit denen viele hochsensible Menschen zu tun haben, bzw. die in der Hochsensibilität eine Rolle spielen.

Heute möchte ich Ihnen von einer sehr besonderen Sitzung erzählen, die ich vor einiger Zeit mit meinem Matrix Birth Reimprinting Coach, Karin Arndt, hatte. Denn dadurch haben sich für mich sehr erstaunliche Veränderungen ergeben. Ich kann die Sitzung natürlich nicht zu 100 % wiedergeben, da ich mir als Klientin keine Notizen mache und angewiesen bin auf das, was ich später aus dem Gedächtnis in meinem Tagebuch notiert habe, aber ich denke, es wird reichen.

Nachdem ich meine Augen geschlossen habe und in der Zeit zurückgehe,

bin ich offenbar in der Gebärmutter

gelandet. Das gefällt mir überhaupt nicht. Es ist total eng, ich habe nicht genug Platz. Es riecht auch nicht sehr gut. (Tatsächlich mochte ich den Geruch meiner Mutter soweit ich mich erinnern kann, nicht wirklich.) Und schlagartig wird mir klar, warum ich diesen einen ganz besonderen Rotton nicht mag: es ist das Rot der Gebärmutterschleimhaut!

Karin erklärt mir, dass der Geruch daher kommen kann, dass meine Mutter sehr gestresst ist. Auch dass die Gebärmutter so eng ist, dass ich keinen Platz habe, könnte daran liegen.

Also

wenden wir uns mit dem Klopfen meiner Mutter zu,

die sehr verzagt ist, nervös, gestresst, erschöpft. Schon jetzt mit zwei kleinen Kindern an der Belastungsgrenze, wie soll es mit einem dritten gehen? die Beziehung mit ihrem Mann ist schon brüchig geworden, er verbringt sehr viel Zeit in Nervenkliniken und ist einfach keine Stütze. Alles muss sie alleine machen. Soviel Hoffnung hat sie in diese Beziehung gesetzt! Die Hoffnung, jetzt endlich, zum ersten Mal in ihrem Leben, Liebe zu bekommen. Aber sie hat sich wohl getäuscht. Es gibt keine Liebe. Genauso, wie zuhause.

Wir gehen noch weiter zurück,

zur Mutter meiner Mutter. Meine Oma hat, so hat sich einmal in einer Aufstellung herausgestellt, einen Mann und ein Kind verloren, die sie beide sehr geliebt hat. Das hat sie so mitgenommen, dass sie beschlossen hat, nie wieder jemanden zu lieben. Der Vater meiner Mutter ist daher nur zweite Wahl, nicht wirklich gewollt, nicht wirklich beachtet. Jetzt klopfen wir also mit meiner Großmutter und ihren Gefühlen und am Ende kristallisiert sich ein Bild heraus: meine Großmutter, die mit dem verstorbenen Mann und dem verstorbenen Kind am Strand sitzt. Sie trägt ein hellblaues Kleid mit weißen Punkten, die Sonne scheint und leise rauschen Wellen ans Ufer. Es geht ihr gut.

Dieses Bild ist so machtvoll mit seinem Frieden und der darin enthaltenen Liebe, dass ich spüren kann, dass es mein Feld verändert!

Wir imprinten dieses Bild,

d. h., ich nehme es in mein Herz auf und schicke es ins Universum und das tue ich jetzt mehrmals täglich für die nächsten drei Wochen.

Jetzt geht es darum, wie diese neue, veränderte Großmutter das Leben meiner Mutter verändern kann. Wieder sitzt die Familie am Strand, diesmal aber meine Großmutter, ihr Mann (also der Vater meiner Mutter) und meine Mutter als Kind. (Offenbar haben wir eine deutliche Affinität zu Wasser in der Familie). Meine Großmutter ist nun sehr liebevoll und zugewandt zu ihrem Kind, aber ihr Mann mag nicht so recht „mitspielen“ und ist irritiert. Also klopfen wir erst einmal mit ihm. Meine Mutter spielte derweil zufrieden im Sand. Als er gefragt wird, was er braucht, damit es ihm besser geht, wünscht er sich einen Sonnenuntergang. Großvater und Großmutter heben meine Mutter, das Kind, auf ihre Knie. Alle drei sitzen ganz eng zusammen und sehen sich den Sonnenuntergang an. Auch dieses Bild schicken wir ins Universum.

Ich war so glücklich in der Sitzung!

Das lässt sich kaum mit Worten ausdrücken. Selbst jetzt, wo ich diese Bilder aufschreibe, habe ich einen Kloß im Hals …

Um den Bogen wieder zu schließen, wenden wir uns nun wieder mir in der Gebärmutter zu. Wie geht es mir jetzt dort?

Erstaunlicherweise haben sich die Dinge verändert. Zunächst einmal ist das grässliche Rot verschwunden. Statt dessen ist meine Gebärmutter-Umgebung viel weicher, in einem zarten Orangeton oder Apricotfarben und ich habe viel, viel mehr Platz. Etwas sehr Unglaubliches ist vor sich gegangen: vor meinem Inneren Auge erlebe ich den gleichen Raum vollkommen verändert: vor dem Klopfen hatte er sich wie eine Art zweite Haut an mich geschmiegt, in der eben nur ich Platz hatte und sonst nichts.

Jetzt sehe ich auf eine palastartige runde prächtige Halle,

von der in alle Richtungen Türen abgehen. So viel Platz!

Meine Mutter spricht mit mir und sagt mir, dass sie sich auf mich freut. Ihre Mutter ist da und kümmert sich um meine beiden Schwestern.  Mein Vater ist auch da, er erledigt den Haushalt und kümmert sich um meine Mutter. Auch Engel Michael ist da und sorgt für Frieden und Ruhe. Jetzt kann ich wohl bald neu auf die Welt kommen.

Eigentlich hatte ich meinen Aufzeichnungen nach die letzte friedliche Szene, in der meine Mutter von anderen Menschen umsorgt und verwöhnt wird und sich ganz in Ruhe auf mich einstellen und mich willkommen heißen kann, imprinted.

Offenbar ist aber noch etwas anderes ins Universum geschickt worden. Ob absichtlich oder ganz unbemerkt weiß ich heute nicht mehr. Sicher ist nur, dass das Gefühl unendlicher Weite, das ich in dieser palastartigen Eingangshalle empfand, mich sehr intensiv beeindruckte.

Diese Klopfsitzung fand im Juli statt. Vier bis fünf Monate später fand ich mich unverhofft auf Wohnungssuche wieder, da ich wegen Eigenbedarf eine Kündigung bekommen hatte. Es hat ein wenig gedauert, bis ich meine Schockstarre überwinden konnte. Dann habe ich aber ganz schnell eine Wohnung gefunden, nach wie vor ein Wunder für mich. Das Wunder hört damit aber noch nicht auf. Mein ganzes Leben lang habe ich in 1–2 Zimmer-Appartments und Wohnungen gelebt (ich habe immer gefunden, dass dieser Platz reicht). Jetzt hatte ich plötzlich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich richtig viel Platz für mich, nämlich 3 Zimmer (und zum ersten Mal konnte ich mir ein eigenes Sofa kaufen!).

Sehr freudig habe ich also diese Wohnung in Besitz genommen.

Und es waren schon ein paar Monate vergangen, ich hatte mich halbwegs häuslich eingerichtet, da stand ich eines Tages in dem sehr geräumigen Flur, von dem aus verschiedene Türen abgehen. Und plötzlich stieg in mir ganz genau das Gefühl aus meiner Matrix Birth Reimprinting Sitzung von Weite und Großzügigkeit nach oben (ein bisschen kann man das in dem Foto für diesen Beitrag wiederfinden), sehr intensiv und sehr eindringlich.

Ehrlich gesagt, ist es mir in diesem Moment heiß und kalt den Rücken runter gelaufen. Ich habe verstanden. Wie großartig, wie großzügig und wunderbar das Leben, das Universum oder wie Sie es sonst nennen mögen, ist. Was alles möglich ist. Wenn wir es bloß zulassen.

Wie ist es mit Ihnen? Haben Sie auch besondere Erlebnisse, (geklopfte oder andere), die Ihnen ähnliche Einsichten beschert haben? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erlebnisse mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

 

Image by Randy Jost from Pixabay 

Katastrophale Bindungserfahrungen

Katastrophale Bindungserfahrungen

Jetzt haben Sie wirklich sehr, sehr lange nichts mehr von mir gehört. Die Pause am Jahresende hatte ich wirklich bitter nötig, denn, ehrlich gesagt, bin ich sehr mitgenommen von den Entwicklungen in meinem Leben.  Daher finde ich, es ist eine ganz gute Idee, das Jahr 2020 (ich liebe diese Zahl total!) mit einem persönlichen Artikel zu starten.

Wenn Sie meinem Blog folgen, erinnern Sie sich vielleicht, dass ich mich vor kurzem verliebt habe. Und das ist eine echte Herausforderung (Stress pur) für mich.

Beziehungen sind für mich eher ein Buch mit sieben Siegeln, das ich bis jetzt noch nicht richtig entziffern konnte. Was daran liegt, dass meine

Beziehungserfahrungen katastrophal

sind.

Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, Hochsensibilität etwas mit meinen frühkindlichen Erfahrungen in der Welt zu tun haben könnten. (Genau weiß ich es natürlich nicht, aber nach allem, was ich mittlerweile über Trauma gelernt habe, erscheint es mir ausgesprochen plausibel.)

Eine gute Gelegenheit einmal zu erzählen, wie meine ersten Bindungserfahrungen ausgesehen haben:

Meine Mutter war bei meiner Geburt gerade mal 24 Jahre alt. Das erste Kind hatte sie mit 21 bekommen. Das zweite mit 22. Sie lebte mit ihren Kindern in der Wohnung ihrer Mutter. Mein Vater glänzte vornehmlich durch Abwesenheit. Er fühlte sich offenbar nur in psychiatrischen Kliniken geborgen. Meine Mutter musste sich allein um die beiden Kinder kümmern. Sie war total frustriert. 24! So jung und schon irgendwie gefangen. So hatte sie sich ihr Leben nicht vorgestellt! Sie war ziemlich verzweifelt. Nervös. Einsam. Alles musste sie alleine machen. Die Beziehung zu meinem Vater hatte schon Schaden genommen.

Kein Wunder, dass sie sich nicht auf mich freute.

Tragischerweise hatte es ja gar nichts mit mir persönlich zu tun. Aber ich habe immer gewusst, dass ich nicht so richtig willkommen war. Im Zuge meiner Familienrecherche habe ich dann ja auch herausgefunden, dass mein Gefühl richtig war.

Im Grunde genommen war also unsere Beziehung schon von meiner Geburt an beeinträchtigt. Kein Wunder, dass ich es nicht eilig hatte mit dem Geborenwerden. Eineinhalb Wochen habe ich mir Zeit gelassen. Ob ich dann tatsächlich freiwillig kam oder geholt werden musste, konnte ich bislang leider nicht herausfinden.

Zwischen meiner Mutter und mir ging es problematisch weiter. Im Krankenhaus war noch alles gut gewesen. Vielleicht, weil meine Mutter dort selbst umsorgt wurde und sich ausruhen konnte. Zuhause war das anders. Da war sie wieder alleine mit der Verantwortung für die Kinder. Mein Vater war wieder irgendwo zur Kur. Jedenfalls hatte meine Mutter keine Milch mehr für mich (Ich beginne erst jetzt zu ahnen, wie mich das beeinflusst haben könnte!).

Drei Monate nach meiner Geburt gab es einen großen Einschnitt für die Familie. Meiner Mutter zog mit meinem Vater ins Rheinland in die erste eigene Wohnung. Da die Kinder während des Umzugs den Erwachsenen im Weg gewesen wären, wurden wir verteilt und für ein paar bei verschiedenen Menschen untergebracht. Ich kam zu einer Freundin der Mutter meines Vaters (meine Patin?). Ziemlich katastrophal für ein drei Monate altes Wesen.

Aber es kam noch schlimmer

Sechs Monate nach meiner Geburt war meine Mutter (die zudem wieder schwanger war mit meinem Bruder) total am Ende. Sie wurde zur Kur in die Eifel geschickt, in ein von Nonnen geleitetes Heim, ohne Kinder natürlich, sie sollte sich ja erholen. Sechs Wochen lang. Meine beiden Schwestern waren in dieser Zeit in einem Kinderheim, mein Vater war in dieser Zeit zwar wieder zu Hause, aber offenbar konnte oder wollte er sich die Aufgabe, sich sechs Wochen lang um zwei Kleinkinder zu kümmern, nicht zumuten.

Ich war in dieser Zeit wieder bei der oben besagten Freundin der Mutter meines Vaters.

Es gab auch später noch andere Gelegenheiten, eine sechswöchige, traumatische Kinderlandverschickung im Allgäu, ein Krankenhausaufenthalt meiner Mutter, in deren Abwesenheit wir von einer furchterregenden Haushaltshilfe regiert wurden …

Die Liebesgeschichte zwischen meiner Mutter und mir

bestand vornehmlich aus Schwierigkeiten und Abbrüchen

was in der Folge dazu geführt hat, dass Liebe, Bindung und Beziehungen für mich immer schwierig waren. Für mich selbst betrachte ich gerade die beiden Trennungen in meinen ersten sechs Monaten als prägend. Das hat sich in allen Beziehungen fortgesetzt.

Oftmals wurde ich von jetzt auf gleich verlassen, ohne Angabe von Gründen oder vollkommen absurden, nicht nachvollziehbaren Gründen. Einmal hat jemand mit mir Schluss gemacht, weil sie meinen (vollkommen legalen) Schwangerschaftsabbruch Anfang 20 so schrecklich fand (sie wollte selbst Kinder haben – hat aber meines Wissens bis jetzt keine Kinder bekommen). Oder jemand ließ sich am Telefon verleugnen und war fortan nie mehr zu sprechen. Oder ich wurde durch permanenten Betrug verlassen. Die Liste ist sehr lang und ließe sich unendlich fortsetzen.

Manchmal bin ich auch selbst gegangen. Die Männer habe ich durchweg alle selbst verlassen. Die Frauen eher weniger, aber es kam auch vor.

Bei Bindungsschwierigkeiten sind die Rollen durchaus umkehrbar, ohne das Gesamtkonzept zu verändern. Es hat sehr lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich nicht nur verlassen wurde, sondern

mich selbst auch aktiv zurückgezogen

habe, von Anfang an. Aber als Säugling hat man da vermutlich nicht so sehr die Wahl …

Wie auch immer, all das hat natürlich dazu geführt, dass die Angst mit jeder neuen Liebe wächst und ich schon im Vorfeld Verlassensängste in einem vollkommen unangemessenen Ausmaß entwickele, aber auch Ängste vor Verletzung etc.

Diesmal fühle ich mich aber besser gewappnet. Weil ich so viel über Bindung und Trauma gelernt habe im letzten Jahr. Weil ich so viel geklopft habe. Weil ich mich so intensiv mit meinen Glaubenssätzen zum Thema Liebe und Bindung auseinandergesetzt habe. Weil ich schon im letzten Jahr damit begonnen habe, mich nach und nach von Menschen zu trennen, mit und zu denen es keine richtige Bindung gibt.

Und weil ich es einfach noch einmal wissen will: Jetzt kann ich meine Hochsensibilität viel bewusster leben, ich habe einen besseren Blick über meine Bedürfnisse – auch wenn mir ziemlich schnell klar geworden ist, dass ich noch sehr, sehr viel Handlungsbedarf habe – ich weiß zumindest theoretisch, was ich brauche und will. Ich habe die Vorstellung, dass all das Wissen über Hochsensibilität, Trauma und Bindung mir helfen könnte, eine Beziehung mit mehr Wahrhaftigkeit zu führen, dass die Beziehung an sich sich anders anfühlen könnte. Ob das so sein wird, weiß ich natürlich nicht.

Das kann ich nur herausfinden, wenn ich mich einlasse.

Eins habe ich aber schon herausgefunden: nämlich, dass, wenn ich mich einlasse, ein Teil der alten Wunde heilen kann. Und dass diese Wunden vor allem im Miteinander heilen …

Darum bin ich bereit für das Abenteuer Liebe …

Welche Beziehungserfahrungen haben Sie gemacht? Konnten Sie bewusst etwas verändern? Bleiben Sie lieber allein? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

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Wie Liebe sich anfühlt

Wie Liebe sich anfühlt

Letzte Woche konnten Sie keinen neuen Blogbeitrag von mir lesen – und das lag nicht daran, dass mir etwa die Ideen ausgegangen sind (im Gegenteil, ich habe bestimmt drei neue Artikelideen in der Woche). Nein, der Grund, weswegen Sie nichts von mir gelesen haben, ist der simplen Tatsache zuzuschreiben, dass das Leben mich einfach überrannt hat und ich mich mit schrägen Gefühlen und Symptomen auseinandersetzen muss. Vergangene Woche war ich einfach nicht in der Lage, einen Blogbeitrag zu verfassen

 

Ich kann nicht denken.

Ich kann mich nicht konzentrieren.

Ich kann nicht essen.

Ich kann nicht schlafen.

Am liebsten wäre ich immerzu mit ihr zusammen.

Sie ahnen es vielleicht schon. Ich habe mich verliebt. Mit Haut und Haar.

Und während ich alle Symptome einer Liebeskrankheit durchlaufe, gibt es doch einen kleinen Teil in mir, der mir selbst ein bisschen amüsiert von oben zusieht.

Das Seltsame ist, dass ich auf all das vollkommen unvorbereitet bin. Sehr sonderbar, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich schon länger auf der Suche bin und mich wieder verlieben wollte.

Das bringt natürlich allerhand Herausforderungen mit sich, gerade auch in Sachen Hochsensibilität, Liebe an sich ist megastressig.

Ich habe vollkommen vergessen, wie sich das anfühlt, mitten in der Nacht aufzuwachen und vor lauter Sehnsucht und Herzklopfen nicht mehr einschlafen zu können. Oder wie mir der Hals eng wird und ich nicht mehr essen kann, wegen eines Blicks von ihr. Oder wie man dauernd weiche Beine hat.

Ich habe auch vergessen, wie unglaublich verletzlich man sich am Anfang einer neuen Liebe fühlt, wie ängstlich, wie bedroht. Wie die inneren Wächter anfangen, Amok zu laufen. (In meiner Vorstellung sind das kleine aufgeregte Kerle, die eine Rüstung tragen und mit einem Speer herumfuchteln.)

Es erstaunt mich selbst, wie angsteinflößend sich das anfühlt, die relative Sicherheit und Geborgenheit meiner Singleexistenz einfach so aufzugeben, obwohl ich so viele Jahre daran gearbeitet habe, den jetzigen Zustand zu erreichen, in dem ich sagen kann (und zwar aus voller Überzeugung): Ich bin ein glücklicher Single. Ohne auch nur einen Gedanken an die Konsequenzen zu verschwenden, habe ich diesen Zustand fortgeworfen. Was nicht bedeutet, dass damit meine Ängste einfach so verpufft wären. Ganz im Gegenteil: die arbeiten jetzt eher im Untergrund und kommen nur dann und wann nach oben.

Zum Glück verfüge ich mittlerweile über genug emotionales Rüstzeug, um besser damit fertig zu werden. Und mich zu trauen, mich einzulassen. Trotz meiner schwierigen Bindungsvergangenheit. Alle möglichen Bindungstraumata springen auf und fordern meine Aufmerksamkeit. Daher muss ich jetzt gerade sehr viel und oft für mich selbst klopfen. Anders geht es nicht …

Völlig unvorbereitet bin ich auch auf die krassen körperlichen Nebenwirkungen. Ich habe nach nur 2 Wochen das Gefühl, an meine Belastungsgrenze zu stoßen.

Alles ist so aufregend und eigentlich müsste ich die ganze Zeit futtern wie ein Scheunendrescher, um die verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen. Aber dies erweist sich als wirklich problematisch. Ein Blick – und mein Appetit verpufft – einfach so.

Darum bekomme ich nicht genug zu essen. Ein paar Kilo habe ich schon abgenommen. Bestimmt bin ich die ganze Zeit chronisch unterzuckert. Mittlerweile weiß ich ja genug über den Stress, der dadurch für den Körper entsteht. Trotzdem kann ich mich einfach nicht aufraffen zu ordentlichem Essen. Alles, wozu ich die Disziplin aufbringe, ist mir irgendwelches Essen aufzuzwingen.

Irgendwann geht das sicher vorbei. Aber im Augenblick spielen mein Gehirn und mein Körper einfach verrückt, alles ist total entgleist. Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört, dass Verliebtsein die gleichen Gehirnregionen aktiviert, wie bei Suchtkranken. Dazu werden jede Menge Hormone ausgestoßen.

Dass es bei mir überhaupt so weit kommen konnte, verdanke ich Andreas Goldemann mit seinen schamanischen Gesängen. Da bin ich ganz sicher.

Vor 20 Jahren wurde mir gleich zwei mal relativ kurz hintereinander das Herz gebrochen (was letzten Endes der Beginn meiner Reise zu mir selbst war). Das hat tiefe Spuren hinterlassen. Danach war die Liebe für mich eher ein Minenfeld. Es dauerte 10 Jahre, bis ich überhaupt wieder eine Beziehung eingehen konnte und trotzdem blieb es sehr schwierig in meinem Beziehungsleben.

Was mich zurückbringt zu Andreas Goldemann. In seinem Kurs haben wir sehr ausführlich die Verbindung zwischen Sakral- und Herzchakra bearbeitet und Vergangenes losgelassen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen sehr intensiv meine eigenen Widerstände beklopft. Das war schon sehr interessant, herauszufinden, dass ich zwar eigentlich eine Beziehung möchte und dann aber auch wieder nicht. Nun, ich habe das offenbar aufgelöst …

Was soll ich noch sagen? Ich bin sehr dankbar und gerührt. Alles, was ich jetzt noch zu tun habe, ist, mich dem Leben einfach hinzugeben und zu folgen, egal, wie wild und chaotisch das auch sein mag. Egal, was dabei herauskommt am Ende. Ich weiß, das klingt wirklich megakitschig. Es ist aber trotzdem wahr: Die Liebe ist eben – wie alles andere – ein Abenteuer.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Liebe gemacht. Leben Sie Liebe? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

Image by Jondolar Schnurr from Pixabay 

Ich kann kein Small Talk!

Ich kann kein Small Talk!

Wenn es eine Sache gibt, die ich besonders häufig in meinem Seminar über Hochsensibilität oder auch von Klienten höre, dann das, dass sie keinen Small Talk können.

Ich dachte, dass das einmal einen Blogartikel wert ist. Ich kenne das nämlich sehr gut aus eigener Erfahrung.

Früher habe ich Small Talk auch abgelehnt. Ich wollte Nichts Belangloses,

alles, was ich tat, sollte von Tiefe und Sinn durchdrungen sein.

Darum wollte ich keine oberflächlichen Gespräche führen.

Small Talk stand stellvertretend für mich für das Wesen dieser Welt, in der ich mich so wenig wohl fühlte: immer schön an der Oberfläche bleiben, bloß nicht kratzen oder gar bohren – wer weiß, was dann zutage treten könnte – am besten gar nicht erst hinsehen.

Die Weigerung, mich an solchen Gesprächen nicht zu beteiligen, hatte Konsequenzen. Letzten Endes bedeutete es immer, allein und außen vor zu bleiben. Vor allen Dingen am Arbeitsplatz, aber auch bei allen anderen Gelegenheiten, wo ich mit Menschen zusammentraf, die ich nicht kannte, Parties, Seminare usw. Es war jedes Mal eine neue Gelegenheit, die Erfahrung zu machen:

ich bin ausgeschlossen, ich gehöre nicht hierher.

Das tat und tut jedes Mal immer wieder neu weh, der Gewöhnungseffekt ist gleich null.

Irgendwann aber – ich habe keine Erinnerung daran, was den Prozess letzten Endes ausgelöst hat – ist mir aber etwas klar geworden.

Nämlich, dass Small Talk absolut kein oberflächliches Daherreden ist. Dass es letzten Endes gar nicht darum geht, was gesagt wird, sondern, dass Small Talk eine ungemein wichtige soziale Funktion erfüllt.

Wenn Menschen aufeinandertreffen, die einander nicht kennen und sie beginnen, z. B. über das Wetter zu reden, dient das Gespräch in allererster Linie dazu, Kontakt aufzunehmen. Und natürlich ist es dann wichtig, richtig und sinnvoll, über etwas zu sprechen, über das alle Menschen etwas sagen können. Es geht also darum, miteinander in Beziehung zu treten, sich durch Worte miteinander zu verbinden. Der Inhalt des gesagten ist dabei absolut zweitrangig. Die Verbindung aber nicht. Und das ist ungemein wichtig. Gerade für hochsensible Menschen.

Wir brauchen diese Verbindung.

Oft haben wir ja viel zu selten das Gefühl, überhaupt mit anderen Menschen verbunden zu sein. Und Verbundenheit mit anderen kann ungemein zu unserem Wohlbefinden beitragen.

Wenn ich eine Sache gelernt habe in den vergangenen Jahren, dann diese: wenn ich mich getrennt fühle von anderen, dann habe ich mich meistens von den anderen selbst getrennt. In diesem speziellen Fall schon von vornherein durch meine Weigerung, an dem Gespräch überhaupt teilzunehmen.

Wäre es nicht schön, die Anzahl der Gelegenheiten zu reduzieren, bei denen dieses Gefühl des Andersseins überhaupt aufkommt? Das funktioniert natürlich nicht immer und für alle Gelegenheiten. Ich selbst mache diese Erfahrung immer wieder auf zum Teil sehr tiefen Ebenen. Erst vor kurzem habe ich darüber den Beitrag „Ich bin vollkommen fremd hier“ geschrieben. Und um diese ganz tiefen  Bindungserfahrungen und den damit verbundenen Stress zu verändern, bedarf es gewisser Tools, wie z. B. Klopfakupressur, Matrix Birth Reimprinting, usw.).

Beim Small Talk geht es aber um Menschen, die wir noch nicht kennen. Ich habe irgendwann beschlossen,

dass ich mir das gönnen darf, mich mit anderen zu verbinden.

Dabei habe ich die sehr angenehme Erfahrung gemacht, dass das entsprechende Ereignis dann für mich ganz anders verläuft, wenn ich es anfangs schaffe, durch Small Talk mit anderen in Verbindung zu treten. Ich bin dann viel präsenter in der Gruppe, nicht nur für die anderen, auch für mich selbst. Ich habe das Gefühl, dazu zu gehören. Und das trägt sehr zu einem positiven Empfinden meines eigenen in-der-Welt-seins bei.

Übrigens spricht gar nichts dagegen, sich selbst

eine kleine hochsensible Small Talk Variante

zu schaffen.

Vor Jahren habe ich einmal an einem Speed-Dating teilgenommen. Und ich habe alle Teilnehmerinnen als erstes gefragt: „Wie fühlst du dich mit diesem Setting hier?“ Nach einem kleinen Verblüffungsmoment haben mir aber alle eine ehrliche Antwort gegeben, von wo aus wir dann schnell in ein richtiges Gespräch geraten sind, was in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht selbstverständlich war. Ich bin dann nach Hause gegangen, in dem Bewusstsein, dass  es mir gelungen war, mich zu verbinden,

dass ich etwas Schönes geschaffen hatte an diesem Abend,

nicht nur für mich, sondern auch für die anderen.

Überlegen Sie sich doch einmal ein paar offene Fragen (auf die man nicht mit ja/nein antworten kann), die Sie bei passender Gelegenheit stellen können. Meine Lieblingsgesprächseröffnung ist nach dem obigen Event tatsächlich „Wie gefällt es Ihnen hier?“ aber es gehen auch Dinge wie „Wie sind Sie hergekommen“, „Wie haben Sie von dieser Veranstaltung erfahren“, „Haben Sie schon öfter ähnliche Veranstaltungen besucht?“ usw.

Ich bin gespannt, ob Sie eine Lieblingseröffnung haben oder sich eine überlegen. Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Monika Richrath

Image by Steve Cliff from Pixabay 

Das Lächeln eines Babys

Das Lächeln eines Babys

Zu den Dingen, mit denen ich mich im Augenblick intensiv befasse, gehört Bindung mit ihren vielfältigen Aspekten und die Auswirkungen von Bindungserfahrungen auf unser Leben. Mittlerweile bin ich übrigens wirklich davon überzeugt, dass unsere Bindungserfahrungen auch etwas mit Hochsensibilität zu tun haben …

Vor kurzem hatte ich bei zwei kurzen Begegnungen, die Gelegenheit Bindung an Babies zu beobachten. Beide Begegnungen haben mich auf ihre Weise ziemlich mitgenommen, weil ich etwas, das ich bislang nur in Büchern beschrieben gelesen habe, nun am eigenen Leibe erleben konnte.

 

Begegnung 1

Ich stehe bei meinem Biometzger in der Schlange. Direkt neben mir, etwas abseits, steht ein Kinderwagen, die Eltern stehen beide an der Theke und kaufen ein.

Ein Baby! Hochgradig erfreut spähe ich in den Kinderwagen.

Das Baby ist wach.

Ich freue mich.

Ich lächele.

Das Baby lächelt zurück.

Ich merke richtig, wie mein Körper beginnt zu strahlen.

Noch dazu ist das Baby in etwa in dem Alter, wo man das Gefühl hat, von dem Baby erkannt und in seinem ganzen Wesen erfasst zu werden. So wie das Baby oben auf dem Foto.

Ich lächele noch mehr.

Das Baby dreht den Kopf weg.

Darum gucke ich auch weg und sehe mir die Auslage in der Fleischtheke an.

Nach einer Weile drehe ich das Gesicht wieder dem Baby zu und lächle.

Das Baby strahlt zurück – über das ganze Gesicht – und freut sich.

Ich lächele zurück.

Das Baby schaut weg.

Ich sehe wieder woanders hin.

Dabei erfasst mich eine Art ehrfürchtiges Staunen.

So geht das also mit der aufeinander abgestimmten Kommunikation.

Ganz mühelos eigentlich.

Wir gehen in Verbindung,

dann lassen wir los,

wir sammeln uns,

damit wir wieder in Verbindung gehen können.

So geht es hin und her.

Schließlich habe ich meinen Kopf abgewendet. Als ich mich umdrehe, ist der Kinderwagen verschwunden, mitsamt dem Baby. Ich habe es nicht gemerkt, ich war so absorbiert von dieser wunderschönen Kommunikationserfahrung.

Ich fühle mich sofort beraubt.

Nichtsdestotrotz hat mich dieses kleine Ereignis noch lange begleitet und erfreut. Selbst jetzt, wo ich es aufschreibe, merke ich, dass sich ein Lächeln von meinem Gesicht auf und im ganzen Körper auszubreiten beginnt … Jedenfalls ein offenbar glücklich gebundenes Kind.

Ganz anders verlief Begegnung 2.

Ich steige in einen Bus und setze mich auf einen Platz, wo mir schräg gegenüber eine junge Mutter sitzt, die ihr Baby auf dem Schoß hält.

Die Mutter hat eine Ausstrahlung, die ich spontan als sorgenvoll empfinde.

Das Baby hat haargenau die gleiche sorgenvolle Ausstrahlung.

Es beobachtet mich mit gerunzelter Stirn. Offenbar bedeutet meine Anwesenheit für das Baby in irgendeiner Form Stress.

Vorsichtig lächele ich das Baby an.

Es lächelt nicht zurück.

Statt dessen intensiviert sich der sorgenvolle Blick.

Ich sehe weg.

Danach probiere ich es noch einmal. Versuche, extra freundlich zu gucken, Liebe in meinen Blick zu legen.

Vergeblich.

Damit kann das Baby gar nichts anfangen.

Es ist ganz offensichtlich, dass ich eher eine Art Bedrohung darstelle.

Ich sehe wieder weg.

Aus dem Augenwinkel beobachte ich die Interaktion der Mutter mit dem Kind.

Die Mutter beugt sich von Zeit zu Zeit zu dem Kind herunter.

Das  Kind reagiert nicht. 

Es tut so, als sei die Mutter gar nicht da.

Nur wenn die Mutter weg guckt, wirft es einen schnellen Blick auf sie.

Hier sind zwei, die sich ständig verpassen.

Die Busfahrt dauert eine ganze Weile. Ich habe Zeit, sie zu beobachten.

Irgendwann holt die Mutter ihr Handy raus, beginnt, auf das Display zu gucken.

Ich spüre, dass die Energie des Babys schwächer wird, dass es sich mehr in sich selbst zurückzieht.

Dies zu sehen und zu spüren, tat mir richtig weh. Dies nun also ist ein Beispiel für – ich weiß gar nicht, wie ich das nennen soll – vielleicht eine Bindung, die nicht funktioniert.

Das Baby ist doch noch so klein, auch wenn es schon sitzen kann.

Irgendwann mag ich es nicht mehr sehen und stehe auf. Das tut mir so leid, das greift mich richtig an. Wahrscheinlich, weil es mich irgendwie an mich erinnert, an meine eigene schwierige Kommunikation mit meiner Mutter, an die schwierigen Voraussetzungen unserer Beziehung. Auch wenn ich ganz viel davon noch mit ihr klären konnte vor ihrem Tod, bleiben dennoch ganz viele Dinge übrig, mit denen ich noch nicht meinen Frieden gemacht habe, die noch unbearbeitet sind.

Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist wie eine 7-köpfige Hydra. Wenn ich sieben Köpfe abschlage, wachsen 14 Köpfe nach. Manchmal kommt es mir so vor, als könnte ich niemals zu einem Ende kommen. Aber das stimmt ganz bestimmt nicht … jedenfalls weigere ich mich entschieden, das zu glauben. Mein Weg geht immer vorwärts, auch wenn es in Trippelschritten vorwärts geht und manchmal auch den ein oder anderen Schritt zurück, bleibt die Richtung insgesamt doch bestehen.

Wie ist es Ihnen gegangen beim Lesen dieses Artikels? Denken Sie dran, dass Sie immer klopfen können, wenn Sie von etwas getriggert werden. Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen, Ihre

Monika Richrath

 

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Eine außergewöhnliche Erfahrung – Andreas Goldemann

Eine außergewöhnliche Erfahrung – Andreas Goldemann

Ich war schon seit sehr langer Zeit auf der Suche nach einer Art spiritueller Führung. Die eine oder andere Coach hatte ich schon aufgetan, allerdings blieb es immer bei einem „Hm, klingt interessant. Die Seite speichere ich mal.“ Der letzte, zündende Funke hat letzten Endes dann aber doch immer gefehlt.

In den vergangenen Monaten ist mein Bedürfnis nach Unterstützung gewachsen. Im Zuge der „großen Transformation“ sind bei mir Themen aufgetaucht, die sehr viel Stress verursachen (und die ich irgendwie auch mit meiner Hochsensibilität in Verbindung bringe), mit denen ich einfach nicht weiterkomme, auch mit einem Klopfcoach nicht.

Eines Tages habe ich in mein Tagebuch geschrieben,

dass ich Hilfe brauche

und die habe ich sehr umgehend bekommen. Ein paar Tage später landete in meinem Postfach eine Einladung von PSI online, an der Masterclass von Andreas Goldemann* teilzunehmen.

Ich bin sicher, es war mein höheres Selbst, das mich veranlasst hat, diese E-Mail zu öffnen und mich zu der Masterclass anzumelden. Ich habe das gemacht, ohne auch nur darüber nachzudenken. (Das ist schon ein kleines Wunder, denn nur noch selten schreibe ich mich in die Verteiler anderer Menschen ein. Noch seltener öffne ich diese Mails.)

Andreas Goldemann bin ich vorher schon „begegnet“ (was mir aber erst später klar wurde). Beim Heal-Summit 2018 hatte er das Intentionen-Setzen vorgestellt. Mir war da schon klar, dass es eine sehr kraftvolle Methode zu sein scheint, aber ich kam nicht so recht klar damit.

Jedenfalls ging es in dieser Masterclass (eine Art Einführung in ein Thema) darum

sich selbst und seinem Körper wieder näherzukommen.

Das klingt ja erst einmal sehr schön, aber letzten Endes ist das, was für mich daraus entstanden ist, nach wie vor wie eine Art Wunder.

Andreas löst Belastungen im Körper und in den Körpern drumherum auf durch Gesang, Sprache, Gesten und Bewegungen. Klingt etwas verrückt, verrückt genug mich darauf einzulassen. Noch verrückter ist es, dass man selbst überhaupt nichts tun muss, außer zuzusehen.

Ich habe praktisch sofort gemerkt, dass etwas mit mir und meinem Körper geschieht.

Mir kam es vor, als würde mein Körper wohlig aufseufzen, weil er nun endlich etwas bekommt, was er so lange vermisst hat.

Um zu erklären, was passiert ist, muss ich etwas ausholen.

Ich weiß seit ein paar Jahren, dass ich nicht richtig in meinem Körper bin.

Das hat sich im Laufe eines Klopfseminars herausgestellt. Die Gründe dafür habe ich von Dami Charf in ihrem Buch „Auch alte Wunden können heilen“* erfahren. Es hat etwas mit „richtig auf der Erde ankommen“ zu tun.

Seitdem versuche ich, mich besser mit meinem Körper zu verbinden, seine Bedürfnisse zu beachten und zu erfüllen. Das klappt auch ganz gut, aber leider nur beschränkt.

Nun habe ich diese Masterclass gesehen und dabei ist etwas für mich vollkommen Unfassbares geschehen:

Ich bin in meinen Körper eingezogen!

Im Laufe der Masterclass wurden wir immer wieder aufgefordert, dies und das auszuprobieren: wie weit lässt sich der Kopf drehen, wie ist die Atmung usw. U. a. sollten wir eine Hand auf den Arm legen und spüren, wie sich das anfühlt. Am Anfang gab es eben nur das Gefühl von außen, wie die Handfläche auf dem Arm aufliegt.

Etliche Gesänge, Geräusche und Gesten weiter

spüre ich plötzlich, dass es auch eine Empfindung aus dem Inneren meines Körpers gibt, eine starke Kraft, die aus dem Inneren des Körpers nach oben zur Haut steigt (quasi von der entgegengesetzten Seite).  Das war unglaublich. Ich freue mich tagtäglich darüber, dass mein höheres Selbst dafür gesorgt hat, dass ich die Hilfe bekomme, die ich brauche und die zu mir passt.

Mein ganzes In-der-Welt sein hat sich verändert

durch diese eine Stunde. Und am Ende der Stunde hat es sich angefühlt, als lechze mein Körper nach mehr davon. Es war überhaupt keine Frage, dass ich natürlich den ganzen Flow-Kurs mache, ich habe mich sofort angemeldet. Im Laufe der nächsten 7 Wochen (so lange dauerte der Flow-Kurs) habe ich sehr viel gestaunt, sehr viel gelacht – aber auch sehr viel geweint.

Und es war auch keine Frage, dass ich nach der Beendigung des Flow-Kurses mit Andreas Hauptprodukt, dem Kurs „Zurück zum Ursprung“* weitermache, wo es darum geht, Belastungen und Stress systematisch aus dem Körper zu entfernen. Es ist zugegebenermaßen ziemlich viel Geld, ich finde aber, das Programm ist nicht nur jeden Cent wert, sondern eigentlich unbezahlbar. Andreas hat mein Leben auf eine Art verändert, die ich mir nie hätte träumen lassen.

Das Gute ist, ich muss gar nicht wissen, um welche Belastungen es sich handelt. Oft sind meine Reaktionen und Veränderungen auf und aus den Sessions für mich selbst sehr überraschend.

Viele Dinge weiß ich nicht bzw. sind mir nicht bewusst.

Neulich hatte ich das verrückte Erlebnis, dass Andreas in einer Session sagte „Du kannst das Leben, das auf dich zukommt, annehmen“ und eine innere Stimme sagte sehr klar und deutlich „Das will ich aber nicht!“ Aha. Ein innerer Wächter meldete sich. Da habe ich dann erst mal aufgehört und Widerstandsarbeit gemacht,

ich habe meinen Widerstand beklopft.

(Ein sehr schönes Gefühl übrigens, dass ich die Arbeit von Andreas  gut mit meiner eigenen Arbeit verbinden kann.) Und danach habe ich die Session wiederholt, woraufhin etwas passiert ist, was mir sehr schnell zeigte, dass sich etwas verändert hat.

Obwohl ich jemand bin, der die Dinge gerne selbst macht, gefällt mir dieses Format, dass ich mir etwas einfach nur ansehen muss, sehr gut. (Mit dabei gibt es übrigens auch noch Sounds zum Downloaden, die ich dann in der Woche höre, um das Ganze zu vertiefen.)

Ich mag es, Andreas zuzusehen. Er hat so ein schönes Lächeln, das mich ungemein berührt und auch froh macht. Wenn das „Check mal rein“ am Anfang jeder Session kommt, fange ich selbst immer an voller Vorfreude zu lächeln. Und mich berührt unglaublich, Andreas in seiner Trance zuzusehen, ich kann gar nicht genau sagen, warum, vielleicht, weil es für mich bedeutet, dass er sich uns zeigt, mit dem was in ihm ist. Dies ist für mich als Zuschauerin nicht nur einfach eine Freude, sondern es ermutigt mich auch, mich mehr zu zeigen, mit dem was in mir ist. Meinen Tanzstil habe ich schon ein bißchen verändert …

Und ich bin so neugierig darauf, was noch alles kommen wird und wie ich mich weiter verändern werde. Sicher ist: Ich bin nicht nur emotional, psychisch und spirituell gewachsen. Ich gehe auch viel aufrechter. Das kann ich selbst spüren. Die Veränderungen finden auf jeder nur denkbaren Ebene statt. Ich lerne allmählich, meinen Wahrnehmungen wirklich zu vertrauen. Ich bekomme einen vollkommen neuen Blick auf mich selbst.

Mein körperliches, seelisches und psychisches Erleben erfährt

ganz neue, tiefe Dimensionen.

Ich fühle mich auf eine ganz neue Art in mir, bei mir, in der Welt verwurzelt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, wirklich in mir anzukommen.

Dazu gibt es noch eine Fülle sehr nützlicher Informationen nebenbei, die mir weiterhelfen. Zum Beispiel, dass man mit der Nase Emotionen riechen kann – was mir tatsächlich schon öfter geschehen ist. Aber ich wusste eben niemals, ob ich dem trauen kann oder darf. Doch, darf ich, weiß ich nun. Abgesehen davon, lerne ich viel über Spiritualität und Verbindung, was mir sehr häufig auch in meiner Arbeit mit meinen Klienten zugute kommt.

Manchmal beschleicht mich so eine Ahnung, dass auf mich noch ein ganz anderes Leben wartet.

Ein Leben jenseits von Hochsensibilität und Klopfakupressur. Den einen oder anderen Vorgeschmack habe ich schon bekommen. Und es ist toll, wissen, dass ich noch längst nicht am Ende bin, dass noch ganz viel auf mich zukommen wird. Dinge, die ich jetzt noch nicht einmal in Worte fassen kann. Ich weiß noch nicht, was ich mit dem, was ich bis jetzt bei und mit Andreas erlebt habe, machen kann und ob ich daraus eine Arbeit machen kann, die andere Menschen in ihrem Leben unterstützt.

Im Augenblick ist jedenfalls schon klar, dass ich, wenn ich mit Zurück zum Ursprung* fertig bin, den Flow-Kurs noch einmal mache. Damit bin ich dann ohnehin noch bis zum Frühjahr nächsten Jahres beschäftigt.

Apropos Hochsensibilität: Ich glaube, dass dieser Kurs bzw. die Arbeit von Andreas deswegen so supergut für hochsensible Menschen geeignet sind, weil diese

besonders viele Stressbelastungen in ihren Körpern gespeichert haben,

bzw. vielleicht auch nicht richtig auf dieser Welt angekommen sind, bzw. zu viel bei anderen sind und zu wenig bei sich selbst.

Falls Sie jetzt neugierig sind und mal schnuppern wollen: gucken Sie mal auf meine Seite, Sie können sich anmelden und die erste Lektion kostenfrei angucken bevor Sie entscheiden, ob Sie den Kurs kaufen wollen oder nicht.

Auf der Seite finden Sie übrigens einen Link zu einer immunstärkenden Session, die Andreas im Zuge von Corona kostenfrei anbietet und wo Sie seine Arbeit ebenfalls ohne weitere Verpflichtung ansehen können. Dort müssen Sie nicht einmal eine E-Mail-Adresse hinterlassen.

Ich bin jedenfalls unendlich dankbar, dass ich auf Andreas gestoßen bin. Schon lange habe ich übrigens gedacht, dass mir irgendwie ein männliches Element in meinem Leben fehlt. Auch das hat sich auf sehr elegante Art und Weise erfüllt und erledigt.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. Was haben Sie mit Andreas erlebt?

Monika Richrath

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