Was die Seele essen will – eine Rezension

Was die Seele essen will – eine Rezension

2016 war offenbar ein Jahr mit äußerst spannenden Bucherscheinungen, die wegen der Krankheit meiner Mutter samt und sonders an mir vorbeigegangen sind. Zum Glück ist es aber nie zu spät, früher oder später finden die richtigen Bücher dann doch in mein Leben – was wieder mal zeigt, dass es einen richtigen Zeitpunkt gibt für alles …

*

2016 hätte ich dieses Buch vielleicht nicht zu würdigen gewusst, die vorgeschlagene Therapie als zu teuer abgelehnt und nicht verstehen können, auf welche magische Weise dieses Buch mein Leben verändern kann. Wie auch immer „Was die Seele essen will“ kam zu mir in einem Augenblick, indem ich tatsächlich (wieder einmal) relativ verzweifelt war wegen meiner Ernährung. Es gelang mir einfach nicht, grundsätzlich etwas zu bewegen in Sachen Vitalität und Gewicht. Spätestens, nachdem ich den Stimmungstyp-Test gemacht hatte, war klar, warum das so ist. Denn mir fehlen diverse Neurotransmitter.

Julia Ross, die Autorin

ist Psychotherapeutin und behandelt Ess-, Sucht,- und Stimmungsprobleme in der Nutritional Therapy Institute Clinic in Kalifornien und forscht im noch relativ unbekannten Feld der „Ernährungspsychologie“. Bei der Behandlung der Patienten in ihrer Klinik hat sie festgestellt, dass diese häufig Ungleichgewichte in der Gehirnchemie aufweisen, was zu bestimmten psychischen und körperlichen Symptomen führen kann. Lt. Julia Ross entstehen sogar durch den Mangel an bestimmten Stoffen im Gehirn Gefühle, die sie als unecht bezeichnet, auch wenn diese sehr real (und schmerzlich) erlebt werden.

Sie unterscheidet vier Stimmungstypen:

  1. Die dunkle Wolke (Serotoninmangel)
  2. Die Bla-Depression (zu wenig Katecholamine)
  3. Ein Übermaß an Stress (zu wenig GABA)
  4. Überempfindlichkeit (zu wenig Endorphine)

Ich hatte mich ehrlich schon öfters gefragt

ob Hochsensibilität vielleicht auch durch ein chemisches Ungleichgewicht im Körper versursacht werden kann?

von daher habe ich dieses Kapitel ziemlich aufgeregt verschlungen (Allerdings glaube ich, dass dies noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist für die Gründe von Hochsensibilität).

Was das Buch „Was die Seele essen will“ so bestrickend macht, ist der Handbuchcharakter mit ganz klaren Handlungsanweisungen.

Am Anfang steht der bereits erwähnte Stimmungstyp-Test, mit dem Sie herausfinden können, was Ihnen fehlt. (In meinem Fall so ziemlich alles). Eigentlich sollten wir die erwähnten Neurotransmitter mit der Nahrung aufnehmen, was heute aber nicht in ausreichendem Maß passiert, weil entweder unsere Nahrung falsch ist oder an Nährwert eingebüßt hat.

Sobald klar ist, was Ihnen fehlt,

können Sie sich damit auseinandersetzen, welche Nahrungsergänzungen Ihnen beim Wiederherstellen der Hirnchemie helfen. Julia Ross hat hier jede Menge Pläne vorbereitet und gibt Ideen mit Stoffen, die helfen könnten und auch mit Alternativen. Zur Steigerung des Serotoninspiegels haben Sie beispielsweise verschiedene Optionen wie die Einnahme von L-Tryptophan, 5-HTP oder Johanniskrauttinktur.

Dies kann natürlich aber alles nur kurzfristig nützen, wenn nicht langfristig eine Ernährungsumstellung erfolgt, zu guter und proteinreicher Nahrung. Ein kleiner Rezeptteil (der zudem so gehalten ist, dass man Zutaten gut austauschen kann) hilft bei der Umorientierung und Umstellung. Mein Kritikpunkt ist hier allerdings, dass die Rezepte doch Zutaten aus der Schlechte-Laune-Nahrung enthalten – und sehr fleischlastig sind. Als Veganer werden Sie hier nur ganz bedingt fündig, obwohl ich schon glaube, dass die Sammlung sich zumindest als Ideengeber eignet.

Ebenso wichtig ist dabei der Verzicht auf alles, was Sie nicht vertragen. Julia Ross beschäftigt sich eingehend mit den Lebensmitteln, mit denen viele Menschen Schwierigkeiten haben, der

Schlechte-Laune-Nahrung.

Ich selbst weiß ja von meiner Gluten- und seit neuestem auch Kaseinunverträglichkeit, bin aber noch nicht auf die Idee gekommen, dass ich Soja nicht gut vertragen könnte. Der Verzicht auf Soja brachte fast sofort eine Besserung im körperlichen Wohlbefinden.

Was mir ganz besonders gefallen hat, ist dass Julia Ross das Thema HPU/KPU immer wieder zur Sprache bringt, eine Stoffwechselstörung, mit der viele hochsensible Menschen zu tun haben. Sie kann dafür sorgen, dass dem Körper wichtige Vitalstoffe fehlen, die für Umwandlung eines Stoffes in einen anderen benötigt werden.

Das ganz besondere, extragroße Plus sind die vielen Zusatzkapitel am Ende des Buches. Es gibt für jedes etwas: eines für die Schilddrüse, eines über HPU/KPU, eines über die Nebennieren, eines über Sexualhormone – zusätzlich zu einem extra Kapitel über Heißhunger und einem über Süchte. Ganz einfach erklärt uns Julia Ross dabei die Zusammenhänge, wie alle diese Organe miteinander zusammenhängen und aufeinander einwirken. Wir erfahren auch, warum Übergewicht, Gelüste und Süchte auch immer mit einem Neurotransmittermangel zusammenhängen, äußerst spannend.

Die Seiten mit den Extrawarnhinweisen fand ich besonders wertvoll. So wusste ich gleich, warum ich von dem Aminosäure-Kombi-Präparat (supergetestet beim Heilpraktiker) sofort Kopfschmerzen bekam. Es lag vermutlich an dem L-Phenylalanin, das ich als Hashimoto-Patientin offenbar nicht gut vertrage.

Summa Summarum, bin ich vollkommen begeistert von diesem Buch, und habe alle Kapitel hintereinander weg verschlungen.  Alle diese Nahrungsergänzungen kosten natürlich ihr Geld, aber wenn man die Gehirnchemie erst einmal wieder auf einen guten Weg gebracht hat, soll sie lt. Frau Ross auch so bleiben und ich für mich spricht nichts dagegen, es nach und nach umzusetzen. Ich probiere es erst einmal mit L-Tryptophan …

Ich bin natürlich neugierig, ob Sie vielleicht schon Erfahrungen mit der Einnahme von Neurotransmittern gemacht haben und was sich dadurch für Sie verändert hat. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Julia Ross
Was die Seele essen will – die Mood Cure*

Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-96182-9
14,95 €

NEU!

Erscheint am 8. Oktober 2018 im Buchhandel

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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*Bei den Links, die mit einem * gekennzeichnet sind,  handelt es sich um Partnerlinks. Wenn Sie auf diesen Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalte ich von Ihrem Einkauf eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.

Gestatten: Hochsensibel – eine Rezension

Gestatten: Hochsensibel – eine Rezension

Manche Bücher finden auf sehr verschlungenen Wege zu mir. Von Gestatten: Hochsensibel – Wie hochsensible Menschen den Alltag meistern – hatte ich noch nie gehört, habe aber die Autorin Jasmin Schindler online kennengelernt. Nachdem ich ein bisschen auf ihrem Blog healthy habits herumgesurft bin, den sie mit ihrem Freund Patrick Hundt betreibt, war ich sehr neugierig auf das Buch.

Gestatten hochsensibel von Jasmin Schindler

*

Um es gleich vorweg zu nehmen:

Das Buch hat mich sehr begeistert

denn es hat etwas geschafft, was ich bislang noch in/mit keinem anderen hochsensiblen Buch so intensiv erlebt habe: Es sorgt dafür, dass ich mich als Leserin sofort als Teil einer großen Gemeinschaft fühle. Auch wenn ich meine Hochsensibilität weitestgehend akzeptiert habe, gibt es doch auch immer wieder Momente, in denen ich mit meiner besonderen Empfindlichkeit hadere und je nach dem Stand der aktuellen Befindlichkeit bin ich mir der Unterschiede zu anderen, weniger sensiblen Menschen auch deutlich bewusst. Nun, ich habe dieses Buch begonnen und fast sofort (d. h. nach den Einleitungsseiten) fühlte ich mich weniger komisch, etwas weniger seltsam, sondern als Teil einer etwas schrägen Community.

Diesen Effekt hat die Autorin auf einfache, aber äußerst effektive Weise erreicht: indem sie

16 unterschiedliche Menschen

zu Wort kommen lässt. Zum Teil handelt es sich dabei um Autoren und BloggerInnen (ein sehr praktischer Nebeneffekt ist, dass uns unterschiedliche HSP-Blogs auf dem Serviertablett präsentiert werden) wie Eva-Maria Bläsi, David Cain, Jean-Christoph von Oertzen (den ich auf diesem Blog auch schon einmal interviewt habe), Silvia Christine Strauch (ihr Buch habe ich ebenfalls auf diesem Blog renziert  oder Rolf Sellin. Darüber hinaus hat sie auch LeserInnen ihres eigenen Blogs interviewt und nicht zuletzt schreibt sie auch über sich selbst. Das finde ich überaus sympathisch, vor allen Dingen gefällt mir ihre Art, sehr nüchtern und ernsthaft mit den eigenen Unzulänglichkeiten im Umgang mit der eigenen Hochsensibilität umzugehen. Frau Schindler schreibt sozusagen aus dem Schwarm heraus und das sorgt (zumindest bei mir) dafür, dass ich mit dem Lesestoff insgesamt vollkommen anders umgehe, und viel eher geneigt bin, die gemachten Vorschläge und Strategien auszuprobieren, weil es niemals ein „Sie sollten“ oder „Sie müssen“ gibt. Das finde ich sehr angenehm.

Außerdem bringt es mir als Leserin sofort eine ganz spürbare Entlastung, nicht auch immer alles zu 100 % auf Anhieb schaffen zu müssen. Natürlich ist das Wissen, dass es sehr vielen anderen hochsensiblen Menschen ähnlich geht wie mir, sowieso hilfreich.

Das Buch ist sehr gut strukturiert und in 12 Kapitel unterteilt, die sich jeweils mit

12 Strategien für den hochsensiblen Alltag

befassen, die auf jeden Fall wichtig sind für ein gutes Leben von Hochsensibilität und helfen Stress zu vermeiden, z. B. Hochsensibilität akzeptieren, mit seiner Energie haushalten, Input reduzieren, sich mit Gleichgesinnten umgeben, seine Komfortzone ausdehnen und mehr spielen. Das waren aber beileibe noch nicht alle.

Ganz besonders haben mir die beiden letzten Kapitel über die Komfortzone ausdehen und das mehr spielen gefallen, in denen ich noch interessante Erkenntnisse über mich selbst gewinnen konnte. Außerdem weiß ich ja selbst aus eigener Erfahrung, wie tükisch das ist, wenn man immer zuhause bleibt, weil „draußen“ Überforderung droht. Ab und zu müssen wir doch über unseren Schatten springen und etwas wagen, was für uns eine Herausforderung darstellt! Schon um unseren Selbstwert zu pushen (der leidet, wenn wir immer zuhause bleiben).

Das Spiele-Kapitel bildete für mich ein sehr überraschendes, aber gelungenes Finale.

Wie immer möchte ich nicht allzuviel verraten, damit Sie dieses wunderbare Buch, das im Eigenverlag erschienen und damit nur über Amazon erhältlich ist, in aller Ausführlichkeit entdecken und genießen können.

Die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall

Wenn es etwas gibt, die mir an diesem Buch weniger gefällt, dann ist es der Titel, der nicht einmal ansatzweise vermuten lässt, was für wunderbare Dinge in diesem Buch stecken und das Cover, das sich mir nicht so recht erschließen wollte.

Auf jeden Fall findet dieses Buch einen Platz in der kleinen Buchauswahl, die ich zu meinen Seminaren mitnehme. Ich wünsche ihm noch ganz viele begeisterte LeserInnen!

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildquelle: Pixabay

Gestatten: Hochsensibel
Wie hochsensible Menschen den Alltag meistern*
Jasmin Schindler
ISBN 9781981797615

12,99 EUR

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Wer sich mit Klopfakupressur befasst, ob als Selbstanwender oder als Coach/Therapeut in der Anleitung von Klienten und Patienten, der stößt unweigerlich bei der Vertiefung dieser spannenden Materie, auf Begriffe wie „Quantenphysik“ oder „Matrix“. Der interessierte Leser weiß, welchen Gesetzen diese folgen und so hat mich dieses Buch gefunden, ganz ohne dass ich danach gesucht habe.

*

Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting

ist der Untertitel des Buches von Sharon King, das 2015 beim „SilverWood Books UK Ltd. Verlag auf Englisch erschien und Dank Monika Richrath nun seit April 2018 in der deutschen Fassung bei „Lotus-Press“ erhältlich ist.

Inzwischen gibt es zum Thema Klopfakupressur eine erfreuliche Auswahl an Literatur namhafter Experten und auch Literatur, die sich den einzelnen Techniken der Klopfakupressur wie z. B. TFT (Thought Field Therapy von Roger Callahan), EFT (Emotional Freedom Techniques von Gary Craig),  ESM (Emotional Self Management von Peter Lambrou und George Pratt) oder M.E.T (Meridian-Energie-Technik nach Rainer und Regina Frank), um nur einige zu nennen, widmet.

Hinzu kommen die Spezialisierungen die sich teilweise aus o. g. Ursprungsmethoden entwickelt und emanzipiert haben und heute als ergänzende und bereichernde Methoden, wie zum Beispiel die „TBT Trauma Buster Technique“ von Rehana Webster oder „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, zum Einsatz kommen.

Hierzu darf sich auch die Methode von Sharon King zählen, die mit „Geburts-Matrix-Reimprinting“ das Konzept bzw. die Methode „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, mit viel Liebe, Umsicht und Gewissenhaftigkeit auf unser aller Ursprung lenkt und all jenen, die es sich wünschen, einen magischen Neubeginn ermöglicht.

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Wir alle werden vom Moment unserer Entstehung mit den Einflüssen unserer Umgebung und ihrer Umwelt geprägt. Wir wachsen und reifen heran und mit uns all die Erfahrungen, die uns auf dem spannenden Weg ins Leben begegnen. In idealen Fällen ein Weg voller Liebe, Zuneigung, guter Wünsche, Gedanken und Energie.

Doch spätestens mit dem westlich geprägten Geburtsmodell ist oft Schluss mit der Rosamunde Pilcher Einführung ins Leben. Geburten nach Termin statt nach Natur, hektische Betriebsamkeit im Kreissaal, überlastete Ärzte, zu wenige Hebammen, und jeder von ihnen mit eigenen Gedanken, Ängsten und Sorgen, gepaart mit pharmazeutischen Mitteln und dem Glauben Babys seien keine empfindsamen Wesen, machen aus dem schönsten Moment, den es gibt, einen mechanischen Prozess, der von unserer Menschlichkeit weit entfernt ist.

Dieses Buch eignet sich für geübte Selbstanwender und Experten

finde ich. Es ist sehr gut gegliedert: der erste Teil befasst sich mit der Technik und ihrer Entstehung. Es wird erklärt, warum Säuglinge – ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung – bewusste Wesen sind. Dabei stützt sich Sharon King auf wissenschaftliche Arbeiten, deren Quellen der interessierte Leser genauso in diesem Buch finden wird, wie eine Vielzahl konkreter Fallbeispiele. Die Klopfakupressur und Matrix-Reimprinting sind als Grundlagen Schritt für Schritt erklärt und immer dann, wenn der Leser durch die Schilderungen von Sharon King auf eigene Themen oder Glaubenssätze stoßen könnte, fängt sie ihn auf und leitet ihn an sich davon zu heilen.

Der zweite Teil widmet sich dem wissenschaftlichen Hintergrund von Geburts-Matrix-Reimprinting. Geburtserfahrungen, die physischen Auswirkungen des Geburtsprozesses, vom Geburtskanal über die Nabelschnur bis zum ersten Schrei werden als mögliche Geburtstraumata aufgezeigt. Die Bedeutung und Entwicklung des Gehirns wird mit Fallbeispielen und wissenschaftlichen Quellen dargelegt. Der Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Gehirnentwicklung, die faszinierende Beschreibung unserer Herz-Intelligenz und die Bedeutung des Bondings machten diesen Teil für mich zu einem der Highlights in diesem Buch.

Im dritten Teil ist der Leser nun gut vorbereitet auf die Vertiefung möglicher Geburtstraumata. In Fallbeispielen werden die Auswirkungen der Trennung bei der Geburt beschrieben, angefangen von physischen Rektionen bis hin zu Glaubenssätzen, die schon bei der Geburt hervorgerufen werden. Welche Auswirkungen der Einsatz von Medikamenten und Betäubungsmitteln und der Fall der operativen Entbindung auf die Geburt bzw. unser Leben haben.

Im gesamten vierten Teil hat der Leser die Gelegenheit aus und mit dem Buch zu arbeiten und mithilfe wertvoller Anregungen und Hinweisen, mitunter auch dem Rat einen Experten hinzuzuziehen, an eigenen Themen zu arbeiten. Ein hoher Praxisanteil mit einem – wie ich finde – echten Mehrwert für den Leser.

Mein Fazit

Sharon King hat sich mit ihrem Buch einem bewegenden, wichtigen und heilsamen Thema gewidmet.

Wer aus einer eher rational geprägten Wirklichkeit kommt und „Quantenphysik“ und „Matrix“ für „spooky“ hält, dem zeigt sich am Ende wie alles zusammenhängt und dass das, was uns ggf. schon bei unserer Entstehung oder als Baby ereilte und bis heute gefangenhält, durch Geburts-Matrix-Reimprinting aufgelöst werden kann.

Menschen mit einer hohen emotionalen Schwingungsfähigkeit, die gut mit ihrem „Selbst“ verbunden sind, geht es vielleicht nach der Lektüre so wie mir, und sie wünschen sich, dass die Erkenntnis aus diesem Buch so viele Menschen wie möglich erreicht.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen gute Lektüre zu wünschen. Und denken Sie daran:

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Herzliche Grüße,

Ihre

Elisabeth Manneck

 

Bild: Pixabay

Sharon King
Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben
Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting
Lotus Press
ISBN 978-3-945430-78-1
22,95 €

Elisabeth Manneck

Elisabeth Manneck

Trainerin, Personal Coach und Heilpraktikerin (Psychotherapie) mit Praxis in Bonn
Kernmethoden: Schemafokussierte integrative Psychotherapie - Hypnose - Klopfakupressur
Mitglied im Verband für Klopfakupressur e.V.
www.elisabeth-manneck.de

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

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„Hochsensible Männer“ – eine Rezension

„Hochsensible Männer“ – eine Rezension

Lange, lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Nicht, weil es Schwierigkeiten mit der Presseabteilung des Verlages gegeben hätte (ganz im Gegenteil), sondern weil es so lange gedauert hat, bis sich jemand der Männerfrage angenommen hat, ganz besonders der Sache des Hochsensiblen Mannes.

hochsensible Männer

*

Männer sind in der Krise

Fast solange ich mir Gedanken über die Welt mache – zumindest kommt es mir so vor. Während der Feminismus schon die  x-te Welle durchläuft, haben Männer es bislang noch nicht ein einziges Mal geschafft, öffentlich, gemeinsam und vereint ihr Mannsein und ihre Männlichkeit in Frage zu stellen (bis auf vereinzelte Ausnahmen). Hochsensible Männer auch nicht. Das finde ich deswegen so schade, weil ich mir immer vorgestellt habe, dass gerade hochsensible Männer vermutlich ihre Schwierigkeiten mit den herrschenden Bildern und Konzepten von Männlichkeit haben dürften. Und ich wünsche mir schon ganz lange, dass es hier eine Bewegung oder zumindest einen Ruck gibt, der sich in die Gesellschaft als Ganzes fortpflanzt.

Umso mehr freut es mich, dass der Psychologische Psychotherapeut Tom Falkenstein sich dieses Themas annimmt.

Mit Feingefühl zur eigenen Stärke

ist der Untertitel des Buches Hochsensible Männer, das 2017 beim Junfermann Verlag erschienen ist.

Abgesehen davon, dass ich auf eine männliche Stimme zu dem Thema gewartet habe, stelle ich mir vor, dass Tom Falkenstein auch eine Lücke füllt, denn die meisten Bücher zum Thema Hochsensibilität wurden von Frauen geschrieben, in denen Männer sich vielleicht auch nur bedingt wiederfinden mögen. Obwohl es genauso viele hochsensible Männer wie Frauen gibt, scheinen es ja vor allen Dingen Frauen in der Lebensmitte zu sein, die sich zur Hochsensibilität bekennen.

Dieses Buch lässt kaum Wünsche offen

finde ich. Es ist sehr gut gegliedert: der erste Teil befasst sich mit dem Phänomen der Hochsensibilität. In diesem Teil geht es eben um die oben angesprochene Krise des Mannes, es geht um wissenschaftliche Hintergründe der Hochsensibilität und ihre Auswirkungen im Alltag.

Der zweite Teil beschäftigt sich damit, wie man als hochsensibler Mann gut leben kann. Dazu gehören z. B. das Basiswissen über Stress und Emotionsregulation, Strategien für den Umgang mit Überregung, unser Selbstbild und unsere Selbstfürsorge. Das ganze ist eingebettet in wohlwollende Worte von Elaine Aron, die sowohl im Vorwort als auch im Anhang in einem Gespräch in Erscheinung tritt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass am Ende jedes Kapitels ein hochsensibler Mann darüber Auskunft gibt, wie und wann er gemerkt hat, dass er hochsensibel ist, welches die Vor- und Nachteile seiner Hochsensibilität sind, welche Aussagen und Botschaften von anderen für ihn rückblickend wichtig gewesen wären, welches er als besondere Herausforderungen für hochsensible Männer in unserer Gesellschaft betrachtet, wie sich seine Hochsensibilität auf die Beziehung zu anderen Männern auswirkt, wie sich die Hochsensibilität auf die Beziehung zu Frauen auswirkt, wie sie ihre Hochsensibilität im beruflichen Kontext aussieht und welchen Rat sie anderen hochsensiblen Männern geben würden (der praktisch immer der gleiche ist, nur die Worte und Formulierungen unterscheiden sich).

copyright: Geralt, Pixabay

Das Buch enthält viele Übungen

in denen Sie z. B. aufgefordert werden, sich Gedanken zu machen über sich selbst, aber es gibt auch viele praktische Übungen zu den vorgestellten Techniken Progressive Muskelentspannung, Achtsamkeit und Imagination. Besonders gut hat mir dabei der Ansatz mit der Achtsamkeit gefallen, ich habe ihn gleich in meinem Alltag ausprobiert. Sehr spannend. Es geht dabei darum, dass, wenn man ein Gefühl hat, sich nicht hineinfallen lässt, sondern einen Schritt zur Seite macht und dieses Gefühl einfach nur benennt, wie z. B. „Enttäuschung“. Dies kann im Umgang mit Gefühlen helfen. Ich werde auf jeden Falle eine Weile dranbleiben, um die Effektivität zu testen.

Mein einziger Kritikpunkt ist die sehr therapeutische Sprache, die bei mir eher Distanz aufbaut und dazu führt, dass ich mich nicht so recht angesprochen fühle, aber wer weiß, vielleicht ist es für die meisten Männer genau das Richtige? Das kann ich ja nicht beurteilen.

Mehr möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht verraten

denn der Zweck dieser Rezension ist ja eher, Sie auf Hochsensible Männer neugierig zu machen, ohne allzusehr ins Detail zu gehen.

Ich möchte an dieser Stelle aber noch einmal gerne betonen, dass ich glaube, dass es für die Gesellschaft als Ganzes gut wäre, wenn

hochsensible Männer einfach sichtbarer

würden. (Ich denke, die vielen hochsensiblen Frauen würden sich vermutlich auch freuen!) Es ist doch wirklich an der Zeit, das vorherrschende Männerbild, das sich über die Jahrtausende aufgebaut hat, in Frage zu stellen und zu verändern. Denn es ist ja nicht so, als hätten Männer grundlegend andere Bedürfnisse als Frauen. Auch Männer brauchen Sicherheit, Liebe und Geborgenheit, brauchen Selbstentfaltung. Es ist natürlich etwas problematisch, immer alle über einen Kamm zu scheren, aber dass es so, wie es ist, für die Männer selbst nicht gut ist, ist offensichtlich.

Tom Falkenstein hat gute Beweise für die Krise des Mannes

In der Regel sterben Männer 5–10 Jahre früher als Frauen, es sind hauptsächlich Männer, die sich für Suizid entscheiden, sie sind anfälliger für Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, sterben häufiger an Krebs und kommen darüber hinaus häufiger mit dem Gesetz in Konflikt als Frauen …Entsprechende Studien und Quellenhinweise finden Sie im Buch. Das ist durchaus bestürzend …

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen gute Lektüre zu wünschen. Und natürlich freue ich mich, wenn Sie als hochsensibler Mann in den Kommentaren von sich erzählen.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Hochsensible Männer – Mit Feingefühl zur eigenen Stärke*
Tom Falkenstein
Junfermann Verlag 2017
ISBN 978-3-95571-493-2
22,- EUR

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die Liebe empathischer Menschen

Die Liebe empathischer Menschen

DIE LIEBE EMPATHISCHER MENSCHEN

Schon lange habe ich mich beim Lesen eines Buches nicht mehr so gesehen und erkannt gefühlt - was sich wunderbar anfühlte. Gleichzeitig habe ich mich beim Lesen aber auch pausenlos vor Scham gewunden, eben weil ich mich darin zu 300 % selbst wiedererkannt habe …

*

Unbequeme Wahrheiten hören vermutlich die wenigsten Menschen gern. Und doch bin ich wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn nachdem ich diese Wahrheiten nun aufgenommen und verarbeitet habe, habe ich natürlich auch den Beschluss gefasst, etwas an meinem Liebesverhalten zu verändern. Von daher bin ich sicher, dass Die Liebe empathischer Menschen mich nun eine ganze Zeitlang begleiten wird.

Schon der Untertitel des Buches

Die Gratwanderung zwischen wahrer Liebe und seelischen Verletzungen

machte mich ziemlich neugierig. Ich glaube ja, dass ich sie schon gefunden habe, die „wahre Liebe“, hadere aber immer wieder mit seelischen Verletzungen.

Grundsätzlich hat es mir übrigens sehr gut gefallen, dass Herr Rohleder über empathische Menschen schreibt, und Hochsensibilität eher als Extremform der Empathie betrachtet. Hier fühlte ich mich sehr gut aufgehoben.

Wie schon in „Die Berufung für Hochsensible“ greift der Autor auch in diesem Buch auf das  theoretische Konstrukt des „Drei-Ich-Modell nach Luca Rohleder© “ zurück: das NEUGEBORENEN-ICH (NI), ERWACHSENEN-ICH (EI),  und das HÖHERE-ICH (HI).

Neugeborenene verfügen nach der Geburt über Urinstinkte oder Reflexe, denn sie sind allein nicht überlebensfähig. (Mit den Instinkten sind der Zugriff des HÖHEREN-ICHs auf die Informationen der UNSICHTBAREN WELT gemeint). Das Gehirn ist noch nicht vollständig ausgereift, die Festplatte quasi unbeschrieben und einige Teile des Gehirns entwickeln sich erst durch bestimmte Lernprozesse. Wenn Sie Kinder haben, haben vielleicht selbst schon die Erfahrung gemacht, dass sie in jungen Jahren eine gewisse Übersinnlichkeit besaßen, die sich in späteren Jahren verloren hat.

Empathische Menschen zeichnen sich nach Luca Rohleder dadurch aus, dass sie die Anbindung an die UNSICHTBARE WELT nicht vollständig verloren haben. An einem bestimmten Zeitpunkt vor oder nach der Geburt kam die Entwicklung eines herkömmlichen Inneren Kindes zum Erliegen. An seine Stelle trat das NEUGEBORENEN-ICH. Herr Rohleder glaubt, dass dies bei allen Extremformen der Hochsensibilität kurz vor oder nach der Geburt geschehen sein muss, bei den empathischen Menschen irgendwann danach. Er schreibt so schön „Empathische Menschen stehen noch mit einem Bein in der UNSICHTBAREN WELT.“ Mit der UNSICHTBAREN WELT sind das intuitive Wissen von Zusatzinformationen über Umwelt, Umfeld und andere Menschen gemeint. Das HÖHERE-ICH stellt dabei die Verbindung zur UNSICHTBAREN WELT dar. Vielleicht haben empathische Menschen deshalb oft das Gefühl, nicht auf die Erde zu gehören?

Halten wir an dieser Stelle erst einmal fest, dass Sie als empathischer Mensch über ein NEUGEBORENEN-ICH verfügen. In der prägenden Phase werden Sie daher vermutlich ein gewisses empathisches Liebesideal entwickeln, das geprägt ist von Ehrlichkeit, Bedingungslosigkeit, Engagement und Selbstlosigkeit - Ihre Vorstellung von WAHRER LIEBE. Vielleicht werden Sie niemals aufhören, nach diesem Ideal zu suchen … Dieses Ideal orientiert sich an der Zeit ihrer Geburt, als ihre Mutter höchstwahrscheinlich vollkommen auf Sie fixiert war und Sie selbst nichts tun mussten. Ein Teil von Ihnen hat sich die Erinnerung an diese Zeit bewahrt und hört nie mehr auf, nach der bedingungslosen Liebe zu suchen, die Sie erlebt haben.

Da habe ich schon ziemlich geschluckt

Denn ich habe tatsächlich selbst das Problem, dass meine Erwartung auf Händen getragen zu werden, meist nicht erfüllt wird. Erst durch das Lesen die Liebe empathischer Menschen ist mir das überhaupt klar geworden - und auch, wie schräg diese Erwartung eigentlich ist. Auch wenn ich eine sehr fürsorgliche Partnerin bin, wäre ich zu diesem selbstlosen Engagement selbst gar nicht bereit …

Außerdem geschah noch etwas Anderes, was ebenfalls in dieser prägenden Phase geschehen kann:

die Entwicklung von Urängsten.

Warum empathische Menschen so Schwierigkeiten mit der Liebe haben

*

Wenn Säuglinge das Gefühl haben, nicht beachtet und vergessen zu werden kann sich das zu einer Sache auf Leben und Tod entwickeln. Denn wenn niemand kommt und das Baby füttert, muss es sterben. Herr Rohleder hat es ganz wunderbar beschrieben: das die Instinkte eines Neugeborenen permanent dafür sorgen, sicherzustellen, dass die Eltern anwesend sind. Daher liegen Babys nur da und schauen und hören. Sobald es Anzeichen dafür gibt, dass z. B. die Mutter nicht mehr verfügbar ist, stellt dies für das Kind eine Bedrohung dar. Denn das Kind kennt nur den aktuellen Augenblick und es weiß, dass es in Gefahr ist, wenn keiner da ist …

Das NEUGEBORENEN-ICH beobachtet permanent seine Bezugspersonen um herauszufinden, ob es geliebt wird und wenn es das Gefühl hat, dass es nicht so ist, kann es Urängste entwickeln. Dies sorgt zum einen dafür, dass Sie schon als ganz kleiner Mensch übermässigem Stress ausgesetzt waren (was sich auf Ihr ganzes weiteres Leben auswirken kann), zum anderen können Sie Verhaltensweisen entwickeln, die Sie selbst behindern, auf andere Menschen befremdlich wirken und nur sehr schwer wieder loszuwerden sind. Mich z. B. triggert das Gefühl, nicht beachtet zu werden, unglaublich an und kann tagelang andauernde Stressattacken in Gang setzen …

Wachsen und werden

Natürlich ist Herr Rohleder mit seinem Latein da noch längst nicht am Ende. Im Gegenteil, nach diesen wichtigen Grundlagen geht es nun um weitere Lebensphasen

  • die vergeistigte Phase
  • die überlastete Phase
  • die lebensverneindende Phase
  • die erwachende Phase
  • die erlösende Phase
  • die liebende Phase

und darum, wie Sie die Liebe in den jeweiligen Phasen erleben. Auch das ist ungemein spannend und erhellend und baut auf den Erkenntnissen auf, die Sie als Säugling erlebt haben. Warum sind empathische Menschen im hohen Grade gerade in Liebesdingen erregbar? Warum entwickeln sie Zukunftsängste? Was ist das empathische Liebesparadoxon? Warum haben viele empathische Menschen (EM) Schwierigkeiten mit Bindung und emotionaler Nähe? Warum sind empathische Menschen häufig regelrechte Kontrollfreaks? Wie kann ich eine Bindungsphobie auflösen?

Dieses Buch ist wirklich spannend

von der ersten bis zur letzten Zeile. Ich hoffe, ich konnte Sie ein bisschen neugierig machen. Ich habe ganz bewusst nur einen Aspekt des Buches so ausführlich beschrieben, in der Hoffnung, dass Ihnen das Lust auf mehr macht. Die Liebe empathischer Menschen ist meiner Meinung nach eine Anschaffung fürs Leben. Dazu kommt noch, dass Herr Rohleder seinen Schreibstil ganz entscheidend verbessert hat. Mein Lesefluss wurde nicht mehr durch inneres Aufbegehren gestört, sondern ich konnte mich ganz und gar auf den (wie ich finde äußerst wertvollen) Inhalt konzentrieren. Das Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal und ich bin ganz sicher, dass ich es in absehbarer Zeit wieder zur Hand nehmen und noch einmal lesen werde. Bestimmt auch um die ein oder andere Erkenntnis zu beklopfen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Liebe gemacht? Kennen Sie die oben beschriebenen Phänomene von sich selbst? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Die Liebe empathischer Menschen*
Luca Rohleder
dielus edition
ISBN 978-3-9817975-8-9

22,99 EUR

NEU!

Erscheint am 8. Oktober 2018 im Buchhandel

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

Switchwords – eine Rezension

Switchwords – eine Rezension

  SWITCHWORDS - EINE REZENSION

Gleich zu Jahresbeginn möchte ich Sie gerne mit einem genialen Buch bekanntmachen, über das ich kurz vor Jahresende gestolpert bin und dass sich wunderbar dazu eignet, dafür zu sorgen, dass das neue Jahr sich anders gestaltet als das alte. Ich glaube, es eignet sich wunderbar, Stolpersteine, die mit der Hochsensibilität verbunden sind, aufzuheben oder zu verändern.

Das Buch Switchwords der Autorin Liz Dean ist zugegebenermaßen nicht ganz neu, die englische Originalausgabe erschien 2015, die deutschsprachige Ausgabe erfolgte 2016 durch den Ansata Verlag. Ich bin allerdings sehr guten Mutes, dass Sie dieses Buch möglicherweise auch noch nicht kennen. Mir ist es erst vor ein paar Wochen zugeflogen, vorher hatte ich noch nie davon gehört.

Wie du mit nur einem Wort dein Leben veränderst

lautet der vollmundige Untertitel des Buches. Manch eineR mag sich ja durch so eine reißerische Überschrift abgeschreckt fühlen, aber da ich selbst ab und zu etwas „reißerisch“ unterwegs bin, wenn ich der Meinung bin, dass es gerechtfertigt ist, konnte ich mich voll und ganz auf die Switchword-Technik einlassen. Ich probiere die Technik nun schon seit mehreren Wochen und bin absolut begeistert und verblüfft.

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Was sind Switchwords

Kurz gesagt, sind es ganz bestimmte Worte, die sich an unser Unterbewusstsein richten. Liz Dean nennt es auf einer tiefen Ebene das Unbewusstsein einzuschalten. Durch das Denken, Aussprechen oder Chanten dieser Worte bringt man sich mit seinen Wünschen und Absichten in Verbindung. Tatsächlich fast so, als würde man einen Zauberstab schwingen.

Man kann Switchwords für praktisch alles verwenden:

  • Den Umgang mit Schmerzen, Niedergeschlagenheit, Schlafproblemen und Stress verbessern
  • Zum Ablegen ungewünschter Verhaltensweisen
  • Zur Vertiefung von Verbinden
  • Zum Anziehen von Liebe, Freundschaft
  • Zur Verbesserung der finanziellen Situation
  • Zur Beflügelung der Kreativität
  • Zum Lösen von Problemen
  • Zum Lernen
  • Zur Förderung von Heilung
  • Zur Stärkung von Führungsqualitäten

So funktionieren Switchwords

Switchwords wurden von James T. Mangan entwickelt, einem amerikanischen Autor und Werbefachmann, der von 1886 bis 1970 gelebt hat. Die Wirkungskraft von Switchwords beruht auf Schwingungen. Wenn wir das Wort denken, aussprechen oder chanten, verändert sich die Schwingung unseres Körpers. Wir erzeugen eine wohlwollende Resonanz in unserem Körper und schwingen auf der gleichen Frequenz wie unser angestrebtes Ziel. Das wichtige dabei ist natürlich, dass wir das Wort nicht nur einmal sagen, sondern mehrmals, wie ein Mantra. Man kann sich dabei an das eigene Gefühl halten oder sich nach den traditionellen Zahlen zum Rezitieren von Mantras halten. Diese Zahlen sind 10, 28 oder 108 Wiederholungen. (Ich selbst halte mich übrigens überhaupt nicht an diese Zahlen, sondern gehe da ganz nach Lust und Laune)

Wenn ein Wort so oft wiederholt wird, findet dabei eine Veränderung im Gehirn statt. Das Wort verliert seine Bedeutung vollkommen, übrig bleibt nur noch der Klang und letztlich die Schwingung.

Ich stelle mir vor, dass an dieser Stelle viele meiner hochsensiblen Leser und Leserinnen, die gerne immer alles wissenschaftlich evaluiert haben wollen, skeptisch die Stirn runzeln. Ich kann Ihnen nur sagen: Bitte lesen Sie weiter und probieren Sie es einfach einmal aus …

Switchwords sind stärker als Affirmationen

Weil sie über die Seele und das Gefühl wirken und das Unbewusste ansprechen. Affirmationen wirken jedoch über unser Bewusstsein, das häufig durch das Unbewusste blockiert wird – weswegen Affirmationen häufig nicht wirken können. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal mit Affirmationen gearbeitet und sind daran gescheitert, weil es häufig eine kleine, äußerst beharrliche Stimme in uns gibt, die „ja aber …“ murmelt und so dafür sorgt, dass wir nicht weiterkommen.

Switchwords und Hochsensibilität

Ich glaube, dass Switchwords uns gut dabei unterstützen können, besser mit Hochsensbilität umzugehen. Unliebsame Verhaltensweisen könnten wir vielleicht begegnen mit den Worten AUS oder SCHNITT, z. B. wenn wir merken, dass wir mal wieder anfangen, uns das schönste Kopfkino zu erfinden. Häufig leiden wir als hochsensible Menschen darunter, dass wir uns nicht so gut mit anderen Menschen verbinden können, da ist das Wort ZUSAMMEN ausgezeichnet, es hilft uns nicht nur, uns besser mit dem zu verbinden, was wir uns wünschen, sondern auch mit uns selbst und auch mit anderen …

Kürzlich hatte ich eine tolle Switchword-Erfahrung

von der ich ihnen an dieser Stelle natürlich sehr gerne erzähle, weil sie anschaulich und auch lustig ist - irgendwie.

Der Hintergrund: Ich liebe eine gewisse schaumige italienische Nachspeise aus Wein und Ei. Und manchmal, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte mich für etwas belohnen, dann werde ich im Supermarkt schwach für eine industriell gefertigte Version dieses Desserts, die aber - im Gegensatz zum Original - jede Menge Sahne enthält (was wegen der Laktose für mich nicht so prickelnd ist). Trotzdem schaffe ich es meistens nicht, im Supermarkt daran vorbei zu gehen. Ich kann es mir noch so sehr vornehmen, es klappt einfach nicht.

Nun ja, neulich stehe ich also wieder im Supermarkt und starre begehrlich auf besagtes Dessert, da schreit eine Stimme in meinem Kopf los „AUS AUS AUS!“ (AUS ist das Switchword zum Beenden einer schlechten Angewohnheit). Und ich weise gerne an dieser Stelle darauf hin, dass ich es mir nicht explizit vorgenommen hatte, für diese Situation ein Switchword  zu verwenden. Es passiert einfach.

Wie festgenagelt bleibe ich vor dem Regal stehen. Ich bin weder in der Lage fortzugehen, noch die Tür zum Kühlregal aufzuziehen. Der Teil in mir, der sich auf diese vermeintliche Belohnung gefreut hat, ist störrisch und will sich nicht damit abfinden, dass er die Belohnung, auf die er sich gefreut hat, nicht bekommt. „AUS! AUS! AUS!“ kommt es jetzt mit mehr Nachdruck. Ich habe das Gefühl, jemand spricht mit mir wie mit einem Hund - aber so ist es ja auch irgendwie - mit dem inneren Schweinehund …

Kurzzeitig breitet sich Verwirrung in mir aus, wie Nebel. Dann gewinnt die Vernunft die Oberhand - während ich immer noch vor dem Regal stehe und meinen Nachtisch anstarre. Die Vernunft sagt „Du wolltest das doch nicht mehr essen. Wann willst du damit anfangen, wenn nicht jetzt?“ Ja stimmt. Ein letzter enttäuschter Blick und ich kann mich endlich lösen und den Rest meiner Einkäufe erledigen. Die Begeisterung überwiegt die Enttäuschung …

Switchwords sind sofort Teil meines Lebens geworden

vielleicht liegt es daran, dass es im Supermarkt deswegen ohne bewusstes Vorgehen so gut geklappt hat. Mich begeistert an den Switchwords, dass sie so einfach sind. Es gibt verschiedene Switchword-Formen

  • Master Switchwords (können in jeder Situation angewendet werden
  • Universelle Switchwords (klappen bei fast jedem)
  • Offene Switchwords (klappen bei den meisten)
  • experimentelle Switchwords (klappen bei einigen)
  • persönliche Switchwords (funktionieren bei Ihnen)
  • Switchword-Paare
  • Switchword-Sätze

Was man mit Switchwords alles machen kann

Switchwords begeistern schon an sich. Aber es gibt noch Steigerungen: zum Beispiel kann man die Namen von Bachblüten als Switchwörter verwenden, oder energetisiertes Wasser mit einem persönlichen Energiekreis herstellen (finde ich ganz wunderbar), bestimmte Wellenfrequenzwerte klopfen (auch äußerst spannend). Für mich ist besonders interessant an Switchwords, dass sie sich wunderbar mit anderen Techniken kombinieren lassen, zum Beispiel mit der Akasha Chronik, Chakrenarbeit oder Reiki. Und natürlich auch mit der Klopfakupressur. Dies habe ich während meiner kleinen Rauhnachtreise vom Dezember 2017 bis zum Januar 2018 ausgiebig getan und bin absolut davon begeistert. Ich finde, dieses Buch gehört in jeden Bücherschrank!

Übrigens hatte das o. g. Intermezzo mit der Nachspeise noch eine kleine Nachwirkung. In meinem normalen Supermarkt bekomme ich es nämlich eigentlich nicht. Neulich stand es dort aber herum, wie ich aus dem Augenwinkel bemerkte. Ich habe es sofort eingesteckt, bin aber zuhause nicht sofort darüber hergefallen, sondern habe es am nächsten Tag ganz langsam und genüsslich verzehrt …

Switchwords sind eine äußerst effektive Möglichkeit

sich auf eine neue und ungewöhnliche Weise mit sich selbst, anderen, der Umwelt und alles darüber hinaus zu verbinden. Wenn Sie mir nicht glauben, probieren Sie einfach einmal den Switchword Satz „ZUSAMMEN-FINDEN-GÖTTLICHE SICHERHEIT„, der Geld in Ihr Leben bringt. Probieren Sie es einfach einmal aus, diese Worte ein paar Tage lang immer wieder einmal vor sich hin zu sagen, Sie werden sehen, dass es funktioniert. Und ich freue mich, wenn Sie in die Kommentare schreiben, welche unerwartete Geldquelle Ihnen zugeflattert ist …

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein funkelndes Jahr 2018!

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

 

SWITCHWORDS*
Liz Dean
Ansata Verlag
ISBN 978-3-7787-7520
17,50 EUR

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

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*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig