Homöopathie leicht verständlich

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

6. November 2016

Ich habe mich mit Ulrike Schlüter unterhalten, die uns die Geheimnisse der Homöopathie sehr leicht  verständlich erklärt. Die Heilpraktikerin ist seit 2008 in eigener Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel zum Thema Naturheilkunde. Einen Schwerpunkt stellt hier ebenfalls die Homöopathie dar. Viele Artikel beschäftigen sich aber auch mit Naturheilkunde allgemein und der Anwendung von altbewährten Hausmitteln. Als Dozentin für Kinder-Homöopathie betreut sie eine Fachweiterbildung für Heilpraktiker und Ärzte im Bereich der Kinderheilkunde.

Ulrike, kannst du kurz erklären, was Homöopathie eigentlich ist?

Ulrike Schlüter

Ulrike Schlüter

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode aus der Naturheilkunde. Das besondere an der Homöopathie sind die individuelle Mittelauswahl, die potenzierten Arzneien und die Betrachtung von Körper, Seele und Geist. Im Vordergrund steht nicht die Erkrankung, sondern der erkrankte Mensch. Ein Beispiel, damit du dir etwas darunter vorstellen kannst: Zu mir kommen Menschen mit Diagnosen, die sie von Ärzten erhalten haben. Mich interessiert diese Diagnose zur Mittelfindung erstmal nicht, sondern ich schaue mir genau an, wie sich die Erkrankung individuell bei diesem Patienten zeigt. Da gibt es nämlich sehr große Unterschiede. Dazu befrage ich den Patienten sehr ausführlich. Das Erstgespräch bei einem Homöopathen kann mehrere Stunden dauern. Nach diesem Gespräch kann ich mir ein umfassendes Bild vom Patienten, seinen individuellen Symptomen und seinem körperlichen, geistigen und seelischen Zustand machen. Wie du ja sicher weißt, können körperliche Beschwerden auch Veränderungen auf der seelischen Ebene auslösen und umgekehrt. Mit diesem Patienten-Bild mache ich mich auf die Suche nach dem individuellen homöopathischen Mittel für diesen Patienten. Die Suche ist nicht ganz einfach, denn es gibt über 2.000 homöopathische Arzneimittel aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich. Manchmal muss man auch mehrere Mittel ausprobieren bis das genau passende Mittel gefunden wurde. Aber dann ist die Wirkung sehr deutlich und die Patienten bemerken Veränderungen auf allen drei Ebenen.

Was fasziniert dich an der Homöopathie denn ganz besonders?

Du triffst es auf den Punkt. Ich bin wirklich fasziniert von der Homöopathie. Vor über 20 Jahren habe ich persönliche Erfahrungen mit der Homöopathie machen dürfen und seitdem beschäftige ich mich auch sehr intensiv mit dieser Behandlungsmethode. Mich fasziniert die Betrachtungsweise. Im Vordergrund stehen nicht die körperlichen Symptome, sondern es wird auch „dahinter“ geschaut. Aus der Psychosomatik weiß man, dass seelische Probleme körperliche Erkrankungen begünstigen können. Leider wird dieser Zusammenhang in der heutigen medizinischen Behandlung aufgrund der Kostenpolitik nicht ausreichend beachtet. So werden viele Menschen mit ihren Problemen und Beschwerden alleine gelassen. In der Homöopathie steht dann wieder der Mensch als Individuum mit Körper, Seele und Geist im Fokus der Behandlung.

Könntest du noch erklären, was die besondere Wirkungsweise von homöopathischen Substanzen ist?

Die Wirkung der Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip - Similia similibus curentur (Ähnliches werde mich Ähnlichem geheilt). Dieses Prinzip wurde bereits von Paracelsus beschrieben und von dem Begründer der Homöopathie wiederentdeckt. Samuel Hahnemann beobachtete, dass Beschwerden durch das Mittel geheilt werden können, welches diese Beschwerden beim gesunden Menschen hervorruft. Am besten verdeutliche ich das an der Küchenzwiebel. Wahrscheinlich kennt das jeder: beim Schneiden von Zwiebeln tränen und brennen die Augen, die Nase läuft und man läuft an die frische Luft, weil es einem dort sofort besser geht.  Nun gibt es Menschen, die bei einer Erkältung oder bei Heuschnupfen genau diese Beschwerden entwickeln. Tränende und brennende Augen, laufende Nase und Verbesserung an der frischen Luft. Einem Homöopathen fällt bei dieser Beschreibung sofort das homöopathische Mittel Allium cepa ein, welches aus der Küchenzwiebel hergestellt wird.

Homöopathische Mittel liegen oft in verschiedenen Potenzen vor. Was sind Potenzen eigentlich und wie entstehen sie?

Zunächst wurden homöopathische Mittel nur aus ungiftigen Ausgangssubstanzen hergestellt. Um auch potentiell giftige Ausgangssubstanzen (z.B. verschiedene Pflanzen oder Tiergifte) verwenden zu können, wurden die Ausgangssubstanzen verdünnt. Bei der Herstellung der verschiedenen Verdünnungsstufen wurden die Mittel auch verschüttelt. Diesen Vorgang nennt man potenzieren. Je höher die Potenz desto weniger Ausgangssubstanz ist enthalten. Hohe Potenzen enthalten gar keine nachweisbaren Wirkstoffe mehr.

Wie kann eine Substanz denn noch wirken, wenn gar kein Wirkstoff mehr enthalten ist?

Die Frage konnte von den Wissenschaftlern bislang nicht geklärt werden. Mit dem Wissen, welches Wissenschaftler heute zur Verfügung haben, scheint dies nicht möglich zu sein. Es gibt aber Experimente, die nachgewiesen haben, dass es eine Wirkung gibt. In diesem Forschungsreader sind die aktuellsten Forschungsergebnisse zur Homöopathie zusammengefasst http://www.wisshom.de/index.php?menuid=102

Deshalb zählt die Homöopathie auch zu den Behandlungen aus der sogenannten Erfahrungsheilkunde. Die Homöopathie ist deshalb als Behandlungsmethode derzeit so beliebt, weil so viele Menschen positive Veränderungen durch die Behandlung bei sich bemerkt haben.

Ich weiß selbst, dass Homöopathie sehr gut wirkt. Glaubst du, dass homöopathische Substanzen besonders sinnvoll sind für hochsensible Menschen?

Da man davon ausgeht, dass homöopathische Mittel eher auf der energetischen Ebene wirken, kann ich mir gut vorstellen, dass hochsensible Menschen besonders gut auf die Impulse aus den Mitteln reagieren. Allerdings sollte bei hochsensiblen Menschen die Wahl der Dosierung besonders sorgfältig getroffen werden, um zu heftige Reaktionen zu vermeiden.

Ziel einer homöopathischen Behandlung von hochsensiblen Menschen ist meiner Meinung nach nicht das „Abstellen“ der Sensibilität, sondern vielmehr ein leichterer Umgang mit der eigenen Persönlichkeit. Die Besonderheiten der Hochsensibilität sind ja per se nicht schlecht, können allerdings zur Last werden und Beschwerden verursachen.

Ulrike, könntest du mal ein Beispiel geben für eine hochsensible Reaktion?

Vielen ist im Zusammenhang mit einer homöopathischen Behandlung der Begriff „Erstverschlimmerung“ bekannt. Nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels kann es zu einer vorübergehenden Verschlechterung der bestehenden Beschwerden kommen. Homöopathen sprechen hier von einer „Erstreaktion“. Der Körper zeigt durch die Verschlimmerung, dass er reagiert. In der Regel bessern sich die Beschwerden schnell wieder. Ziel einer homöopathischen Behandlung ist natürlich, die Erstreaktion so sanft wie möglich zu erreichen. Gerade bei hochsensiblen Menschen gestaltet sich das häufig schwierig. Sie reagieren besonders empfindlich auf die Reize einer homöopathischen Behandlung. So habe ich bereits mehrfach in der Praxis beobachten können, dass hochsensible Menschen extrem stark auf die Einnahme eines homöopathischen Mittels reagieren können. Bei bekannter Hochsensibilität kann die Dosierung natürlich direkt darauf angepasst werden. So werden etwa die Tropfen nicht pur genommen, sondern in einem Glas Wasser aufgelöst und von dieser Lösung wird dann nur ein Teelöffel eingenommen. Ich habe auch schon beobachtet, dass eine weitere Verdünnung bis ins zweite oder dritte Wasserglas nötig war. Bei dieser Verdünnungsart wird jeweils ein Teelöffel aus der zubereiteten Mischung in ein weiteres Glas gegeben. Mir haben auch schon Patienten berichtet, dass bei Ihnen die Wirkung selbst bei der Gabe eines Teelöffels aus dem vierten Glas noch zu stark war. Diesen Patienten hat es oft gereicht, an der geöffneten Tropfenflasche des homöopathischen Mittels zu riechen oder gar nur das Fläschchen kurz in die Hand zu nehmen. Das hört sich gewöhnungsbedürftig an, aber ich denke hochsensible Menschen können sich in die Thematik hineinversetzen.

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Du rätst aber entschieden ab von einer Selbstbehandlung …?

Jein.

Leichte Alltagsbeschwerden wie ein Schnupfen oder Husten können sicherlich auch von Laien selbst behandelt werden. Zum Einsatz kommen dann meist Mittel, die sich in der Praxis häufig bewährt haben. Die Ratgeber-Literatur ist sehr umfangreich und bietet einen guten Überblick.

Bei schweren oder chronischen Erkrankungen und wenn Menschen mehrere unterschiedliche Krankheiten oder Befindensstörungen haben, halte ich eine Selbstbehandlung für nicht ratsam. Es erfordert eine breite Arzneikenntnis um das individuelle Mittel, die richtige Potenz und die geeignete Dosierung herauszufinden. Auch die Verlaufsbeurteilung erfordert eine genaue Kenntnis der homöopathischen Gesetzmäßigkeiten. Homöopathische Therapeuten haben in der Regel eine mehrjährige Ausbildung und investieren zusätzlich viel Zeit in die Weiterbildung. Sie können genau beurteilen, ob das Mittel richtig dosiert ist und entsprechend wirkt. Verschlechterungen im Rahmen einer Erstreaktion oder einer Arzneimittelprüfung können Sie richtig interpretieren und angemessen darauf reagieren.

Stichwort: Arzneimittelprüfung. Könntest Du meinen LeserInnen noch kurz erläutern, was das ist?

Homöopathische Mittel werden in Form von Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen getestet. Dazu nimmt ein gesunder Mensch ein homöopathisches Mittel solange ein, bis Symptome auftreten. Diese Symptome werden dann notiert. Das homöopathische Mittel kann dann einem kranken Menschen helfen, der eben diese Beschwerden hat.

Homöopathische Mittel werden nur bei Bedarf eingenommen. Sobald eine Besserung eintritt, werden die Mittel nicht mehr eingenommen. Nimmt nun ein Patient das Mittel immer weiter ein, obwohl es ihm schon längst bessergeht, so kann er in eine Arzneimittelprüfung geraten und die Prüfsymptome entwickeln. Für den Patienten sieht es dann so aus, als würde es ihm schlechter gehen. Wird das Mittel dann abgesetzt, so verschwinden auch die Symptome wieder. Laien ist diese Problematik in der Regel nicht bewusst. Daher rate ich auch so entschieden von der Selbstbehandlung chronischer Beschwerden ab.

Gibt es denn ein Mittel aus dem homöopathischen Bereich, das du hochsensiblen Menschen grundsätzlich empfehlen kannst?

Grundsätzlich empfehlen kann ich kein homöopathisches Mittel, da bei einer homöopathischen Behandlung das Mittel individuell ausgewählt wird. Es gibt eine Vielzahl an Mitteln, die bei Hochsensibilität in Frage kommen könnten.

Mein Tipp für Hochsensible: Achtsamkeitsübungen

Die Übungen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, bringen aber schnell Ruhe und Entspannung. Werden Sie über längere Zeit regelmäßig durchgeführt, können Sie dabei helfen, Stress-Situationen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Vielen Dank, Ulrike!

Gerne!

Was für Erfahrungen haben Sie mit Homöopathie gemacht? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

Bild: detcos via Pixabay

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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15 Kommentare

  1. Ich bin überzeugt von der Wirkung der homöopathischen Behandlung. Ich habe Tierhomöopathie studiert und einige Fälle behandelt die von der Schulmedizin keine Besserung erfuhren. Bei Tieren finde ich, sieht Mann es oftmals am Besten das es wirkt, da sie „nur“ reagieren und nicht hinterfragen.
    Liebe Grüsse
    Veronica

    Antworten
    • Vielen Dank, Veronica. Ich habe selbst auch schon supergute Erfahrungen gemacht. Wenn es nicht sein muss, nehme ich überhaupt keine Schulmedizin-Medikamente mehr. Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
    • An welcher Univesität kann man Tierhomöopathie studieren? Wie lange dauert das Studium und welchen Abschluss hat man dann? Welche praktische Ausbildung am Tier findet dort statt, bzw. wie werden die Erfolge gemessen? Was passiert, wenn Globuli bei einer schwerwiegenden Erkrankung nicht helfen?

      Antworten
  2. Hallo Monika,
    ich mache schon seit weit über 30 Jahre immer wieder sehr gute Erfahungen mit der Homöopathie und nehme nur schulmedizinisch regelmäßig mein Schilddrüsenpräparat, nach fast vollständiger Schilddrüsenentfernung.
    Vor einiger Zeit habe ich als HSP festgestellt, wie „radikal“ bei mir ein Naturheilkundliches Mischpräparat gewirkt hat. Ich wollte unter Anleitung einer Heilpraktikerin eine Umstimmungstherepie machen. Als ich dann eine Magenschleimhautentzündung (davon?!?!) bekam, habe ich daas das Mittel abgesetzt.
    Liebe Grüße Gertrud

    Antworten
    • Vielen Dank, Gertrud. Mir geht es ähnlich. Ich muss die Dosierung der Präparate, die mir die Heilpraktikerin verschreibt, auch immer sehr individuell anpassen, meistens auf 1/4 der ursprünglichen Dosis. Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  3. Es gibt keine Schulmedizin. Medizin wird an Universitäten gelehrt. Und wer studiert hat, macht keine „dass“-Fehler. Supergut.

    Antworten
  4. Sehr geehrter Herr Pofessor,
    bitte besuchen Sie eine Universität an der Herzensbildung gelehrt wird. Wenn es DIE gibt: SUPERGUT!

    Antworten
  5. Dieser Beitrag verschlägt mir als jemand, der sich zumindest in den Grundzügen für einen aufgeklärten Menschen hält, wirklich den Atem. Ich möchte mich hier nur, um nicht ausschweifend zu werden, auf einen Absatz konzentrieren:

    „Wie kann eine Substanz denn noch wirken, wenn gar kein Wirkstoff mehr enthalten ist?
    Die Frage konnte von den Wissenschaftlern bislang nicht geklärt werden. Mit dem Wissen, welches Wissenschaftler heute zur Verfügung haben, scheint dies nicht möglich zu sein. Es gibt aber Experimente, die nachgewiesen haben, dass es eine Wirkung gibt. In diesem Forschungsreader sind die aktuellsten Forschungsergebnisse zur Homöopathie zusammengefasst http://www.wisshom.de/index.php?menuid=102„.

    Die richtige Antwort müsste lauten: Einen Beweis hierfür haben die Homöopathen bislang nicht erbringen können, obwohl sie zweihundert Jahre und jede Menge Möglichkeiten dafür hatten. Einzelfallerfahrungen sind niemals Beweise. Sie beruhen auf dem schlichten Fehlschluss des „post hoc, ergo propter hoc“. Einfach gesagt: Der Einnahme von irgendwas mit der Folge von irgendwas wird eine Kausalität, ein ursächlicher Zusammmenhang, zugeschrieben, ohne den geringsten Beleg und ohne andere Ursachen -und die gibt es immer -zigfach- auch nur in Erwägung zu ziehen.

    Und eine Bezugnahme auf den WissHom-Reader, der selbst den Ansprüchen seines Titels im Inhalt niemals gerecht werden kann,

    Homöopathie -wie auch manches andere- ist keine Erfahrungs-, sondern eine Glaubens“medizin“. Sie ist weder wirksam noch „sanft und natürlich“. Sie ist auch keine Naturheilkunde.

    Sie werden schon merken, dass ich kein Anhänger der Homöopathie bin. Nein, bin ich nicht. Vielmehr bin ich wieder und wieder entsetzt darüber, mit welcher unkritischen Leichtgläubigkeit die Methode als Inbegriff „alternativer, sanfter und natürlicher Naturheilkunde“ gepriesen wird.

    Seien Sie mir nicht böse – Sie werden vielleicht -leider- nichts von alledem wissen wollen. Trotzdem biete ich Ihnen gern an, sich einmal umfassend und sachlich auf den Seiten des Informationsnetzwerks Homöopathie -www.netzwerk-homoeopathie-die- oder auch auf meinem kritischen Blog zu informieren, vielleicht bei dieser Zusammenfassung: https://keineahnungvongarnix.com/2016/10/14/homoeopathie-kurz-zerlegt-ein-zwischenruf/. Danke für die Geduld und die Gelegenheit zur Kommentierung.

    Antworten
    • Vielen Dank, Udo. Es ist nun mal so: entweder man glaubt an Homöopathie oder eben nicht. Da ich selbst supergute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht habe, werde ich auch dabei bleiben … Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  6. Ciao zämu 🙂

    Homöopathie kann man ’schulmedizinisch‘ n i c h t verstehen. Allenfalls erklären.
    ‚Erstaunlicherweise‘ … ‚funktioniert‘ … Homöopathie aber bei Kindern – die noch nicht negativ denken –
    UND bei Tieren. Und DAS – OBWOHL ja NIX nachweisbares mehr ‚DRIN‘ ist.

    Schamanen-Medizin ? HUMBUG ? Zauberei ? Betrug ?!?!

    Ich kann soviel dazu sagen:
    Meinen Kindern zieht die Homöopathie … maximal.
    Ich vertrage Homöopathie – viel besser als ‚Schulmedizin‘.
    Ich bin hypersensibel, u n d habe eine Histamin-Intoleranz.
    Ich hatte von ‚akurat‘ dosiertem Mercurium … Globuli … ‚NIX‘ drin
    … eine Quecksilbervergiftung.

    Än liäbä grüäss an alle ….

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Claudia. Bei mir wirkts auch sehr gut 😉 Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  7. Der Glaube versetzt Berge….

    Mein Vater hat schon immer gesagt: “ bei dem Einen hilft die Salbe….bei dem Anderen hilft das Salben-Töpfchen“…

    so ist das!!!!

    Das kennt man ja auch von den „Blind.Studien“! Plazebo-Effekt

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Vielen Dank, Gertrud. Ich schüttele immer noch den Kopf darüber, wie sich manche Menschen jetzt in anderen Netzwerken darüber streiten … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  8. Also, ich schwöre auch auf die Naturheilkunde.
    Da sie nichts kaputt machen kann, so wie die Chemie
    Wer kann mir helfen, ich habe interne Hämorriden im Analbereich, und dadurch auch einen grosses Problem habe, auf die Toilette zu gehen, da sie mir blockieren
    Kann man sie zuch zum einschrumpfen bringen, oder zu verkleinern ?
    Von Operationen, halte ich nichts.

    mit fr.Grüßen
    Saluti
    Ingrid

    Antworten
    • Hallo Ingrid, es gibt die Möglichkeit, vom Arzt ein Band darum legen zu lassen, das habe ich schon probiert, hat allerdings auch nichts gebracht, nach einem Jahr war alles wie vorher 🙁 Ich denke, da braucht es einen vollkommen anderen Ansatz.

      Herzliche Grüße,
      Monika

      Antworten

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