HPU und Hochsensibilität

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

30. Juli 2017

HOCHSENSIBILITÄT GESUNDHEIT

HPU
UND
HOCHSENSIBILITÄT

MONIKA RICHRATH

Verschiedentlich bin ich schon gebeten worden, einmal über das Thema HPU/KPU zu schreiben. Ich habe es auch schon mehrfach angekündigt. Im Urlaub habe ich endlich die Zeit gefunden, mich richtig in das Thema zu vertiefen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich im Grunde genommen einen eigenen Blog dazu machen könnte, so komplex ist dieses Thema. Ich glaube aber, es ist fast das wichtigste Thema, das ich je auf diesem Blog behandelt habe, daher habe ich entschieden, es mehrfach aufzugreifen und dabei jeweils verschiedene Aspekte zu beleuchten. In diesem Beitrag geht es zunächst einmal darum, worum es sich bei einer HPU und KPU eigentlich handelt und wie Sie herausfinden können, ob Sie davon betroffen sind (Man geht derzeit von einem Prozentsatz von mindestens 11 % der Bevölkerung aus).

Meine Vorgeschichte

Vielleicht wissen Sie ja schon, dass mich alles, über was ich auf diesem Blog schreibe, selbst betrifft. Gerade dieser Artikel hat eine längere Vorgeschichte. Vor einigen Jahren sprach mich während eines Seminars eine Teilnehmerin an, die gerade das  Buch „HPU und dann …?“ von J. Kamsteeg las und mir davon erzählte. HPU (Hämopyrrollactamurie)? Hatte ich noch nie gehört, aber ich war sofort ganz Ohr. Könnte ich hier vielleicht eine Erklärung finden für unerklärliche sonderbare Eigenheiten meines Körpers? Z. B. dass ich fast nie träumte, nie schwitzte, nicht abnahm (egal, was ich tat), unerklärlicher Juckreiz, unerklärliche schlimme Knieprobleme über eineinhalb Jahre usw… Ich lieh mir das Buch und statt zu schlafen, las ich es mir während der Nacht durch. Ich verstand nur wenig (es ist im Grunde ein Buch für Menschen mit medizinischer Bildung), aber ich hatte angebissen.

Gleich nach der Rückkehr nach Hause setzte ich mich an den Computer und füllte den Online-Fragebogen auf der Seite des Autors aus um die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer HPU bei mir zu ermitteln. Das Ergebnis war ziemlich frustrierend und vage und lautete in etwa „zweifelhaft“, kann sein, vielleicht auch nicht. Davon habe ich mich allerdings nicht ermutigen lassen. Denn irgendwie war ich ganz sicher, dass ich selbst von einer HPU betroffen bin. Ich habe also einen entsprechenden Test in Dr. Kamsteegs Labor in den Niederlanden machen lassen, der mir auch nicht sehr viel aussagekräftiger erschien als das Ergebnis des Online-Fragebogens. Als ich allerdings mir vor kurzem noch einmal das Testergebnis ansah, konnte ich das überhaupt nicht mehr nachvollziehen, da es mir eine leicht positive, vorhandene HPU bescheinigte.

Stoffwechselstörung

Falls Sie sich nun fragen, was denn eine HPU eigentlich ist: es handelt sich um eine Stoffwechselstörung. Die eigentliche Therapie der HPU ist nicht allzu kompliziert, es geht darum, dass dem Körper bestimmte Stoffe fehlen, z. B. Zink, Mangan und eine bestimmte Form von Vitamin B6, sog. aktiviertes Vitamin B6. Allerdings habe ich im Netz die eindringliche Warnung gefunden, sich nun keinesfalls alle diese Mikronährstoffe auf einmal zuzuführen. Menschen mit HPU haben offenbar häufig eine Verarbeitungsstörung, nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der geistigen und emotionalen Ebene. Unbedachtes Handeln könnte eine Psychose auslösen. Das hat mich erschreckt und ich bin den Empfehlungen der Seite gefolgt, die ich gefunden hatte, ganz langsam und vorsichtig vorzugehen.

Erst habe ich Zink eingeschlichen in einer Minimaldosis über ein paar Wochen, dann die Dosis erhöht, dann Mangan dazu genommen und dann hat mich der Mut verlassen, alleine weiterzumachen und ich habe mir eine Heilpraktikerin gesucht, die HPU kennt - was ein totales Glück war, denn so hat sich erst herausgestellt, was bei mir noch so alles im Argen war. Ich war ziemlich nervös, als ich das erste Mal P5P nahm (das aktivierte Vitamin B6). Recht bald bin ich dann aber auf  Depryrrol umgestiegen, das Produkt, das Dr. Kamsteeg selbst verkauft und Zink, Mangan und P5P enthält und das war eine Offenbarung.

Auf eine höhere Ebene gehoben

Ich habe diese absolut phantastische Körperwahrnehmung und als ich es zum ersten Mal nahm, hatte ich das Gefühl, mein ganzes System (und damit meine ich sowohl Körper, Geist und Seele) wird wie mit einer Hebebühne auf eine höhere Ebene gefahren. Wow! Ich wusste also, mein Gefühl hatte mich nicht getrogen, ich war hier absolut richtig. (Es gab dann noch einmal eine Feinkorrektur, weil sich herausgestellt hat, dass das Produkt in der vorliegenden Form einfach zu stark war, ich nehme es jetzt mit Magnesium und so geht es.)

Für diesen Artikel habe ich mir Literatur in Form von Büchern besorgt und als ich diese las, bin ich fast umgefallen. Mir war nicht klar, dass es mit der Einnahme der Mikronährstoffe überhaupt nicht getan ist, aber es erklärt natürlich auch, warum ich körperlich nicht so richtig auf einen grünen Zweig komme - obwohl es mir heute schon sehr viel besser geht als noch vor einem Jahr. Zwar war es mit den Mikronährstoffen nicht falsch, aber ich hätte mein Augenmerk ebenso auf Ernährung, Entgiftung und Entstressung richten müssen, jedenfalls auf eine sehr viel zielgerichtetere Weise, als ich das im Augenblick tue.

Aber alles der Reihe nach. Ich werde versuchen, den Inhalt dessen, was ich gelesen habe, für Sie in verständlicher Form aufzubereiten.

Von Sterilgutassistentin - Eigenes Werk, GPL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6077533

Die Ursache

HPU (Hämopyrrollactamurie) und KPU (Kryptopyrrolurie) entstehen durch eine Störung in  der  inneren Membran der Mitochondrien. Vielleicht haben Sie schon einmal von den Mitochondrien gehört. Die 70 bis 100 Billionen Körperzellen des menschlichen Körpers enthalten eine Zellmembran, einen Zellkern und verschiedene sog. Zellorganellen. Diese bezeichnen eine kleine, abgeschlossene Funktionseinheit in der Zelle, die eine ganz spezifische Aufgabe hat, wozu auch die Mitochondrien gehören, die wichtige Aufgaben erfüllen. Dazu gehört nicht nur die Produktion unserer Lebensenergie (die man auch ATP nennt), sondern u. a. auch die sog. Hämsynthese. Mitochondrien sind von einer doppelwandigen Zellwand umschlossen, an deren inneren Membran das Häm-Molekül hergestellt wird, das viele verschiedene Aufgaben im Körper erfüllt. Es wird benötigt

  • zur Entgiftung der Leber
  • zur Bildung von Schilddrüsenhormonen
  • zur Bildung von Hämoglobin
  • zur Speicherung von Vitamin D3
  • zur Bildung von ATP
  • für den Muskelstoffwechsel.

Normalerweise kann ein gesunder Körper Häm selbst herstellen durch acht enzymatische Schritte. Wenn jedoch eine HPU vorliegt, dann reduziert sich nicht nur die Zahl dieser Schritte, weil mehrere Enzyme nicht richtig arbeiten, sondern das gebildete Häm wird verändert. Es ist nicht funktionsfähig, also für den Körper unbrauchbar. Der Körper versucht nun, dieses unbrauchbare Molekül loszuwerden, indem er Zink, Mangan und P5P anhängt um es wasserlöslich zu machen. Nun kann es über die Nieren ausgeschieden werden. Dem Körper fehlen diese Stoffe nun.

Nochmal kurz zusammengefasst: die Stoffwechselabläufe, die durch die HPU fehlerhaft ablaufen sind: die Entgiftung, der Sauerstofftransport in Blut und Muskulatur und die Energiegewinnung. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt

Erkrankungen die mit HPU in Verbindung gebracht werden

Ich bin sicher, dass Sie spätestens hier aufmerken werden, denn auf diesem Blog habe ich einiges davon schon zum Thema gemacht:

  • Schilddrüsenstörungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Nebennierenschwäche
  • ADS/ADHS
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Schwierigkeiten im Verdauungsbereich
  • Menstruation, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft
  • Infektionen (z. B. Borreliose)
  • Halswirbelsäulentraumata
  • Probleme mit den Zähnen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Angststörungungen
  • Osteoporose
  • chronische Erschöpfung und Burnout
  • Medikamentenunverträglichkeit

Ich war ehrlich gesagt, ziemlich geschockt, da vieles davon auf mich selbst zutrifft (bzw. zugetroffen hat), einschließlich Borreliose. Mir war auch nicht bewusst, dass eine HPU auch immer eine Entgiftungsschwäche bedeutet, aber nun wird mir allerhand klar.

Hauptsächlich Frauen sind betroffen

Eine HPU wird meistens vererbt (primäre Form) und sie kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor, in diesen Familien werden häufig Mädchen geboren. Allerdings gibt es auch eine erworbene (sekundäre Form), die mit Umweltbelastungen oder auch Verletzungen der Halswirbelsäule zu tun haben (diese Form kommt häufiger bei Männern vor).

Die Symptome

Kommen wir nun zu der langen, langen Liste an möglichen Symptomen:

  • keine Traumerinnerung
  • Kopfschmerzen (Migräne)
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Haarausfall
  • ADS/ADHS
  • Probleme mit den Augen (z. B. trockene Augen, Fremdkörpergefühl, Druckgefühl, geschwollene Augenlider, doppelt sehen, hervorstehende Augen)
  • Probleme mit der Schilddrüse (Über- oder Unterfunktion, Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Knoten)
  • Niedriger Blutdruck
  • Allergien
  • Prämentstruelles Syndrom
  • Übelkeit
  • Durchfall/Verstopfung
  • Blähungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Fruktose-, Laktose-, Glutenunverträglichkeit
  • Histaminose
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Magen-/Darmschmerzen
  • Diabetes Typ 2
  • Leberentgiftungsstörung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Pilzinfektionen im Vaginalbereich
  • Fehlgeburten
  • Schwierigkeiten schwanger zu werden
  • Blasenentzündungen
  • Libidoverlust
  • Myome
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Osteoporose
  • Fibromyalgie
  • Bindegewebsschwäche
  • Gelenkschmerzen/-steifigkeit
  • blasse Haut
  • Flecken auf den Fingernägeln
  • Neigung zu Akne
  • Nesselsucht
  • Alkoholunverträglichkeit
  • schlechte Medikamentenverträglichkeit
  • allgemeine Infektanfälligkeit
  • Juckreiz
  • Sonnenempfindlichkeit
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, haben Sie vielleicht schon aufgemerkt. Die nächste Frage, die sich stellt ist zunächst:

Wo können Sie den Test zur Wahrscheinlichkeit zum Vorliegen einer HPU machen?

Es handelt sich dabei um einen online-Test, den Sie hier machen können. Aber Achtung: es geht hier erst einmal nur um die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer HPU.

Falls Sie glauben, dass bei Ihnen eine HPU vorliegt, können Sie bei KEAC in den Niederlanden einen Test machen lassen. Die Krankenkasse erstattet hierfür die Kosten nicht. Die Kosten liegen derzeit zwischen ca. 60-80 EUR (je nach Testvariante). Möglicherweise gibt es noch andere Möglichkeiten, einen HPU-Test machen zu lassen, allerdings habe ich keine gefunden.

HPU und KPU

Nun habe ich hier verschiedenlich HPU und KPU benannt, Sie fragen sich vermutlich, worin der Unterschied zwischen beiden besteht. Beide sind Stoffwechselstörungen, beide haben ihren Ursprung in der Hämsynthese. Beide haben gleiche Auswirkungen auf den Organismus. Sowohl die Hämopyrrole als auch die Kryptopyrrole sind Abbauprodukte des Häm-Moleküls, sehen aber unterschiedlich aus. Die KPU wurde vor der HPU von amerikanischen Forschern entdeckt, die  HPU im Jahr  2000 in den Niederlanden von Dr. Kamsteeg.

Eine weitgehend unbekannte Stoffwechselstörung

HPU und KPU sind bei den meisten Ärzten praktisch unbekannt. Ich selbst hatte ein sonderbares Erlebnis, als ich in der Universitätsklinik Bonn meinen Aldosteronspiegel testen lassen sollte und dem zuständigen Arzt von HPU erzählte. Er drehte sich zu seinem Computer um, gab den Begriff irgendwo ein. Dann drehte er sich zu mir um und sagte „Das kennen die Amerikaner nicht“ und damit war die Angelegenheit für ihn gegessen. (Dumm, denn die KPU wurde zufällig von amerikanischen Forschern der Orthomolekularen Psychologie entdeckt, die auf der Suche nach einem natürlichen Heilmittel ohne Nebenwirkungen für schwere psychiatrische Störungen waren.) Ich war verdattert und verblüfft, aber zum Glück erwarte ich von der Schulmedizin mittlerweile nichts mehr.  Im ICD 10 Code der WHO sind KPU und HPU nicht gelistet, aber das sollte uns keinesfalls davon abhalten, uns intensiv damit zu beschäftigen. Auch nicht, wenn wir einen Therapeuten gefunden haben, bzw. eine Therapeutin. Eine Therapeutenliste finden Sie zum Beispiel auf der Seite von Keac Deuschland.

Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier auf gar keinen Fall Werbung für die Firma KEAC betreiben möchte. Bislang scheint KEAC aber die einzige Firma zu sein, die sich hiermit richtig auskennt. Falls Sie eine andere Firma wissen, posten Sie das gerne in die Kommentare.

HPU und Stress

Wie es aussieht, ist HPU auch eine Störung, die in einem ganz direkten Zusammenhang mit Stress steht. Unter Stressbelastung erhöht sich nämlich die Abgabe der Pyrrole, somit auch die Symptome, bzw. die Möglichkeit einer Folgeerkrankung. Daher ist es enorm wichtig, für einen kontinuierlichen Stressabbau zu sorgen. Meine Methode der Wahl ist die Klopfakupressur. Dazu brauchen Sie nichts anderes als Ihre eigenen Finger und einen wirklich minimalen Zeitaufwand: 2 - 5 Minuten am Tag reichen aus um langfristig Stress und Blockaden aufzulösen. Klingt interessant für Sie? Hier können Sie sich in meinen kostenlosen E-Mail-Kurs einschreiben, mit dem Sie die Basics der Klopfakupressur lernen können.

HPU und Hochsensibilität

In einem Buch fand ich sogar einen direkten Hinweis darauf, dass hochsensible Menschen häufig von HPU und KPU betroffen zu sein scheinen, eine Erklärung gab es indessen nicht. Daher habe ich einen kleinen Fragebogen erstellt und es wäre wunderbar, wenn Sie diesen ausfüllen. Vielleicht können wir zumindest diese Behauptung nachvollziehen anhand der Antworten.

Sind Sie von einer HPU betroffen?

Und ich bin wahnsinnig, wahnsinnig gespannt auf Ihre Antworten und Kommentare.

Weil ich mir für dieses Thema ganz viel Aufmerksamkeit wünsche und es außerdem wunderbar passt, nehme ich mit diesem Beitrag an der Blogparade „Mein Körper und ich“ von Karolin Kaden teil.

Bis demnächst, bleibe ich

herzlichst, Ihre
Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

In meinem kostenlosen E-Mail Kurs lernen Sie, wie Sie besser mit Stress, Überforderung und Erschöpfung aus der Hochsensibilität umgehen können.

Ihre E-Mail-Adresse wird bei meinem E-Mail-Provider Active Campaign gespeichert. Sie können sich jederzeit problemlos aus dieser Liste austragen. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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47 Kommentare

  1. Bisher habe ich mich mit HPU/KPU nur sehr marginal beschäftigt. Da gibt es aber auch für HIT-Betroffene noch einiges zu entdecken. Danke für den Artikel.

    Antworten
    • Gerne, Eva. Ich glaube, da gibt es bestimmt Überschneidungen. Ich hatte auch mal eine Zeit, da konnte ich histaminhaltige Sachen sehr schlecht essen. Das hat sich irgendwann aber wieder weitgehend relativiert. Nur Essig esse ich jetzt gar nicht mehr, dass der gar nicht geht, habe ich mitbekommen. Jetzt nehme ich Zitronensaft stattdessen 🙂 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
      • Liebe Monika,
        Toller Blog Beitrag, Danke dafür! Ich habe sicher hpu und leider auch eine Vielzahl anderer Erkrankungen die mich aber Teenager Alter immer wieder völlig ausnocken. Endometriose, PMS, Schilddrüsen Unterfunktion, Fruktose und Histamin Intoleranz, Leaky Gut Syndrom, SIBO Dünndarm Fehlbesiedlung, schlechte Leberwerte und leider chronische Kopfschmerzen (wahrscheinlich durch Histamin verursacht). Ich hoffe so sehr das ich zumindest die Kopfschmerzen wieder wegbekomme. Auch ich habe wegen der Vielzahl meiner Erkrankungen meine Arbeit aufgeben müssen – und dass mit 34! Überlege jetzt auch mich selbständig zu machen, vielleicht werde ich sogar Heilpraktikerin.
        Ganz liebe Grüße

        Antworten
        • Gerne und danke, liebe Stephanie. Hast du dich schon mit der Medialen Medizin von Anthony William beschäftigt? Vielleicht könnte dir das weiterhelfen? Ich habe für mich übrigens festgestellt, dass die Kopfschmerzen offenbar von der Leber kommen, da sie immer dann auftreten, wenn ich etwas esse, was mir nicht gut bekommt 😉 Herzliche Grüße, Monika

          Antworten
    • Viele Lieben Dank…ich bin auch eine Betroffene…weiss ES aber erst seit Kurzem. jetzt ist mir vieles auch klarer geworden….!!!I
      MCS ist schon lange bekannt bei mir und die Nebennierenschwäche hat sich jetzt auch bestätigt, wie ich vermutet hatte, wegen meines fast uneinstellbaren jahrelangen Blutdrucks..na und dann ist da auch noch eine eingeschränkte Pumpfunktion sei 1991!!! Muss schon einen guten Schutzengel haben 🙂 Habe mir schon viel selbst geholfen mit Heilströmen ..Klopfen und..und.. Gott sei Dank dann doch auch noch immer wieder zu den richtigen Ärzten gekommen…
      Jetzt meine Frage…ist es Dir recht …wenn ich Deine Seite in FB poste???

      Allerherzlichste Grüsse aus Worms und alles GUTE Dir!
      RENATE

      Antworten
    • Hallo Zusammen,

      also ich habe HPU. Habe den 24 Stunden Urintest bei KEAC gemacht. Habe so viele komische Krankheiten und passe voll in diese Stoffwechselstörung. Nehme jetzt Zink, Taurin und ein Multi
      von KEAC ohne Jod und Kupfer. Das ist bei HPU sehr wichtig. Hoffe es geht bald bergauf.
      Bin 52 Jahre alt und habe schon so viele unerklärliche Symtome gehabt, die dann letztendlich
      psychosomatisch abgetan wurden. Hätte mir mal jemand früher davon erzählt, wäre mir viel
      Schmerz erspart geblieben.
      Liebe Grüße

      Antworten
  2. Hallo Monika,
    Danke für den Artikel.
    Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich die Stoffwechselstörung HPU habe. War längere Zeit bei Kyra Hoffmann (http://naturheilkundliche-medizin.de/) in Behandlung. Sie arbeitet auf unterschiedlichen „Ebenen“ >> „Auffüllen“ der fehlenden Nährstoffe, Nahrungsintolleranzen überprüfen und Ernärhung umstellen, Darm sarnieren, Überprüfung von Giftstoffen im Körper, ggfs. ausleiten… fühle mich dort gut aufgehoben. Weg sind die Symptome zwar nicht vollständig, aber es geht mir besser. Und je mehr ich mich auf körerlicher wie geistiger Ebene kennenlerne, um so entspannter kann ich damit umgehen. Seit zwei Jahren ernähre ich mich zudem vegan und ich habe das Gefühl, das entlastet den Körper enorm, was die Entgiftung angeht. Und das ist toll… meine erste Fastenwoche war da das Sahnhäubchen…
    Danke, dass Du das Thema bekannter machst.
    Ganz liebe Grüße, Nicole

    Antworten
    • Vielen Dank Nicole! Das Thema ist eine richtige Herzensangelegenheit für mich, ich freue mich, wenn so viele Menschen wie möglich davon erfahren. Und natürlich freue ich mich besonders, wenn mir jemand schreibt, der ebenfalls HPU hat und es geschafft hat, eine Besserung des Gesamtzustands zu erreichen. Ich bin ja noch nicht ganz soweit, aber auf dem Wege 😉 Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  3. sehr interessant, davon habe ich bisher noch nichts gehört.

    Antworten
    • Gerne Rita, ja leider ist HPU ziemlich unbekannt, darum freue ich mich sehr, zur Bekanntheit dieser Stoffwechselstörung beizutragen. Viele Grüße, Monika

      Antworten
  4. Sehr interessant, weil ich davor auch noch nie was davon gehört oder gelesen hatte!

    Antworten
    • Gerne, Marianne. Darum ist es mir ein echtes Anliegen, dass möglichst viele Menschen davon erfahren … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  5. Habe zwar die Abkürzungen schon gelesen , mich aber nie dafür interessiert was das ist. Werde ich jetzt aber tun da ich 12 Punkte im Test habe. Ich entgifte und fülle Mängel schon eine Weile auf und das hat mir bereits enorm geholfen, aber ich weiß da geht noch mehr. Ich weiß das mir Zink und allgemein B Vitamine fehlen. Bin das aber noch nicht angegangen. Da es so viele Baustellen bei mir gibt. Jetzt habe ich einen neuen Wegweiser. Freue mich mehr darüber zu erfahren.

    Antworten
    • Gerne, ich freue mich, wenn mein Artikel dir weiterhilft 🙂 Sonnige Grüße aus Bonn, Monika

      Antworten
  6. Liebe Monika
    Ich danke dir vielmals für deinen Beitrag! Jetzt kann ich endlich verstehen was bei mir abgeht!
    Ich erkenne jetzt sehr viel!
    Vielen Dank und ich wünsche dir alles Gute und Liebe.

    Antworten
    • Gerne, Michelle! Viel Erfolg bei der Umsetzung und Verbesserung! Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  7. Hallo Frau Richrath, ich bin echt begeistert von ihrem Blog. Von HPU habe ich noch nie gehört. Ich bin immer kränklich. Wurde von anderen Menschen und Ärzten bisher als „Psychosomat“ abgestempelt. Ich habe den Test gemacht, ob ich an HPU leide und 13 Punkte in der Auswertung. Ich werde mich jetzt mal durch das Internet wühlen um so viele Infos wie möglich zu bekommen. Ich danke Ihnen sehr.
    MfG. Kerstin R.

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Frau Reth. Ich freue mich sehr, dass Ihnen mein Artikel weitergeholfen hat! Ich wünsche baldige Besserung! Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  8. Guten Tag Frau Richrath,

    eine sehr informative Seite, die Augen öffnet. Vielen Dank dafür! Zumal, da in dieser Hinsicht von der Schulmedizin leider keinerlei Hilfe zu erhoffen ist.

    Was mir allerdings noch fehlt, falls ich es nicht überlesen habe, ist der Darmstatus. Sollte der nicht in Ordnung sein, was in der heutigen Zeit ernährungsbedingt, mehr als oft der Fall ist, nutzen die guten Supplemente nicht viel. Wäre es da nicht sinnvoll das Augenmerk erst einmal auf den Darm zu richten und dann gezielt die Supplemente aufzufüllen?

    Freu mich über eine Antwort und verbleibe

    mit den besten Grüßen
    Jenni Bürger

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Frau Bürger. Ernährung usw. kommt später, erstmal lag mir daran, allgemein in das Thema einzuführen. Einzelne Aspekte behandele ich dann besonders. Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  9. Petition unterschrieben! Das wär schon toll, wenn das klappt. Schließlich kosten die Untersuchungen sowie die Supplemente und Darmaufbau, der auf jeden Fall dazu gehört, ne Menge Geld jeden Monat. Ich hab das Ergebnis auch erst seit 2 Monaten und belese und recherchiere noch 😉
    Lg Claudia

    Antworten
    • Vielen Dank, Claudia. Das hoffe ich auch. Allerdings finde ich Aussicht irgendwann mal in einen guten Zustand zu kommen und Hoffnung zu haben, wirklich unbezahlbar 😉 Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  10. hallo, bei mir wurde neulich HPU festgestellt…jetzt verstehe ich endlich all meine jahrzehntelangen Zipperlein. Kein Spaß macht mir die Sonnenempfindlichkeit, die ich seit diesem Jahr habe. Ich habe vor kurzem eine hpu therapie begonnen, bei einer HP meines Vertrauens. Darf ich auxh darauf hoffen, dass die Sonnenlichtempfindlichkeit wieder aufhört? ich liebe die Sonne, hab sie immer gut vertragen, liebe Gartenarbeit und wandern, und bin grade sehr verzweifelt! ich weiß, ich muss Geduld mitbringen, das ist absolut ok, ich wünsche mir jedoch den berechtigten Hoffnungsschimmer, dass es wieder gut wird!
    liebe Grüße, Karin GB

    Antworten
    • Liebe Karin, das weiß ich nicht so genau, aber ich würde erst einmal darauf vertrauen, dass Prozesse im Körper flexibel und veränderbar sind. Ich hatte selbst schon einmal kurzfristig mit einer Sonnenempfindlichkeit zu tun, die aber auch wieder verschwunden sind … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
    • Das hat wohl mit der Verwertung von Vitamin D3 zu tun. Steigt dieser Spiegel im Blut, verträgt man auch die Sonne wieder besser.,

      LG Christiane

      Antworten
  11. „Allerdings habe ich im Netz die eindringliche Warnung gefunden, sich nun keinesfalls alle diese Mikronährstoffe auf einmal zuzuführen.“

    Wo gibt es denn diese Warnung?

    Antworten
    • Lieber Rainer, das weiß ich nicht mehr so genau. Der Hintergrund ist der, dass es bei HPU eine grundsätzliche Verarbeitungsschwäche gibt. Wenn jetzt zuviel auf einmal kommt, werden Körper und Psyche total überfordert. Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  12. Liebe Frau Richrath,

    Seit ich nach der obligatorischen Schulzeit (in der Schweiz) in das Gymnasium eingetreten bin, haben sich die oben genannten Symptome verstärkt, was wahrscheinlich auf die extreme Belastung und dem ständigem Stress zurückzuführen ist. (Ich bin erst diese Woche auf diese Stoffwechselstörung gestossen) ich habe eine laktoseintoleranz, ständige Muskelenzündungen, Infektionen und unter anderem auch ein schwaches immunsystem. (Auch weitere Punkte treffen zu) Ich versuche nun seit einiger Zeit durch Sport und auch eine Ernährungsumstellung abzunehmen, jedoch ohne Erfolg.
    Kann es sein, das ich eventuell HPU habe? Wenn ja, kann ich durch die richtigen Präperate für die fehlenden „Stoffe“ (natürlich mit Absprache mit einem Arzt) wieder abnehmen?

    Vielen herzlichen Dank für diesen hilfreichen Beitrag!
    Freundliche Grüsse,
    Daphne

    Antworten
    • Liebe Daphne, das ist natürlich möglich, aber Sie sollten unbedingt einen Test machen lassen um das abzuklären.Es wäre auch möglich, dass es an etwas anderem liegt, dass es mit dem Abnehmen nicht klappt, z. B. einer Schwermetallbelastung. Aber wie gesagt, lassen Sie sich lieber testen, um Sicherheit zu bekommen. Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  13. Liebe Monika,
    schon vor ca. 2 Jahren begegnete mir ein Arzt, der bei mir mit dem KEAC Test HPU diagnostizierte. Es ist der wunderbare Dr. Kurvin in München. Aber es sollte noch eine Zeit dauern bis ich zufällig HPU in Facebook eingab und so zu Milena Raspotnig, einer ehemaligen Kundin geriet, deren Vortrag ich dort zum Thema HPU entdeckte. Sie ist Psychologin und Heilpraktikerin in München und sie und ihre gesamte Familie ist von HPU betroffen. Hier kannst Du einen sehr interessanten Vortrag von ihr über HPU hören. Sie hat ein sehr umfangreiches Wissen in allen möglichen Bereichen und ist als selbst Betroffene sicherlich eine außerordentliche Spezialistin. http://www.raspotnig.com/deutsch/homoopathie–naturheilkunde/hpu—stoffwechselstorung.html. Nun ja also bei mir wurde HPU auch beim 2. Test festgestellt, laut KEAC sehr leicht, laut Milena sehr sehr stark. Normal sei ein Wert von 0,2, ich habe einen Wert bon 1,25. Jetzt nehme ich erst mal einschleichend Zink von der sehr besonderen Firma BIOGENA und dann gehts weiter mit dem Einschleichen von Mangan und danach B6. Die Stoffe von BIOGENA sollen besser sein als als das Dephyrrol. Ich vertraue ihr da total. Wichtig zu wissen ist noch, dass der Mangel der Stoffe nicht im Blut festgestellt werden kann, da dort genügend davon herumschwimmen. Leider können sie laut Milena halt nicht in die Zelle eindringen und so ist man eben ständig im Mangel. Ich bin sehr verunsichert durch den Wikipedia Eintrag zu HPU und hörte, WIKIPEDIA sei von der Pharmaindustrie finanziert. Anders kann ich mir die wirklich falschen Infos die dort stehen auch nicht erklären, Ihr? Liebe Grüße und danke für Deinen tollen Blog! Ich hoffe auf einen supi guten Austausch! Aniela

    Antworten
    • Wow, liebe Aniela, vielen Dank für den Link. Das schaue ich mir an! Wikipedia hält leider auch gar nichts von der Klopfakupressur … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  14. Ich möchte mich auch zum Thema äußern, da ich ebenfalls betroffen bin.
    In der Rückschau gibt es zahlreiche Hinweise bereits in meiner Kindheit. Ich bin Jahrgang 1950. Natürlich war HPU damals komplett unbekannt.
    Auch meine Schilddrüse war Ordnung, auch unbekannterweise. Ich war als „die Faule“ bekannt, weil mir alles so schwer fiel.
    Später kippte dann die Situation und ich entwickelte einen Morbus Basedow (Überfunktion). Nachdem ich mit Schilddrüsenhemmern einigermaßen gut eingestellt war, und es mir trotzdem noch schlecht ging, machte mich jemand auf HPU aufmerksam.
    Der Online-Test ließ HPU vermuten und ich machte den Labortest bei der KEAC.
    Das Ergebnis war eindeutig positiv. – Es wird übrigens gesagt, dass die Höhe des Testergebnisses nichts über die Schwere der Symptome aussagt. Die Quelle dieser Aussage weiß ich aber nicht mehr –
    Ich habe leider nicht die Mittel, um mich vom HP begleiten zu lassen und habe mich einerseits an die Empfehlung von Dr. Kamsteeg gehalten – dort stand auch, dass man v.a. beim aktiven B6 sehr vorsichtig anfangen soll – als auch alle Informationen, die ich kriegen konnte, gelesen und für mich bewertet.
    Der Beginn der HPU-Behandlung ist 2 Jahre her. Es geht mir mittlerweile sehr viel besser.
    Gut allerdings noch nicht. Da steht noch ein Test auf Nebennierenschwäche aus.

    Antworten
    • Vielen Dank, Karin. Ja, diese Erfahrung habe ich leider auch gemacht, dass HPU nur ein Teilaspekt ist und es sehr viele andere Themen gibt, die sich miteinander verschränken. Ich empfehle unbedingt das Buch Mediale Medizin, das kann man alles alleine machen, ist aber auch ein längerer Weg. Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  15. Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Mit EFT habe ich zwar noch nicht begonnen, aber ich kann mich inzwischen mit dem Gedanken anfreunden hochsensibel zu sein. Ich bin so froh, Sie über das Thema Hochsensibilität gefunden zu haben, sonst wäre ich wohl niemals auf HPU gekommen. Davon habe ich noch nie gehört. Die Symptome lesen sich wie mein Tagebuch und ich habe vor einer Woche den positiven Test von Keac zurückbekommen. Nun weiß ich endlich, wo ich ansetzen kann. Danke, danke, danke!

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Sandra. Ich freue mich, dass das, was ich tue, sinnvoll ist und anderen weiterhilft 🙂

      Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  16. Ich habe erst den Onlinetest gemacht und parallel dazu den 24h Test. Beides positiv… viele der hier angegebenen Symptome treffen auf mich zu (und ich befürchte auch auf meine 14 jährige Tochter) und ich bin nur wegen meiner Gewichtsprobleme zur Heilpraktikerin die auf Stoffwechselerkrankungen spezialisiert ist, gegangen…
    Heute habe ich das erste mal die Präperate genommen – ich bin gespannt, was in den nächste 4 Monaten passiert…

    Antworten
    • Viel Erfolg, Nina! Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  17. Hallo alle zusammen,
    seit heute weiß ich, dass ich auch HPU habe.
    Zusätzlich zu Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion, Borreliose und PKU.
    Mein Körper ist völlig gestört, viele Baustellen, die bisher nicht erklärbar bzw schulmedizinisch behandelbar waren.
    Ich bin wirklich erstaunt, was da alles zusammenspielt, sogar die Borreliose. Unfassbar.
    Seit ca 2 Jahren nehme ich u. A. Ionisches Magnesium. Gefühlt hilft es mir, aber meine Blutwerte steigen leider nicht…..
    Mir ist „KPU-Formula“ zur Behandlung der HPU empfohlen worden. Hat jemand Erfahrungen damit?
    Viele Grüße
    Alex

    Antworten
    • Hallo Alex,
      ich hab die gleichen Diagnosen ausser Hoshimoto, ab dazu noch Schwermetalle. Ich entgifte seit ca.2 Jahren aber meine Werte (Blei) steigen, statt zu fallen. Der Behandler sagt ich kann nicht entgiften, aber er behandelt HPu nicht. Ich bin HPU postiv.
      In meiner Nähe finde ich leider niemand der dies behandelt. Kann ich einfach die Therapie von Dr.Kamsteeg mit der Kapsel behandeln? Kann mir bitte jemand eine Antwort geben? Danke.

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      • Liebe Inge, es ist eine ganz schlechte Idee, direkt mit der „Kapsel“ von Dr. Kamsteeg einzusteigen, damit tust du dir nichts Gutes. Es ist besser, die Inhaltsstoffe EINZELN NACHEINANDER einzuschleichen, um den Körper daran zu gewöhnen. Wenn du das ein paar Wochen/Monate gemacht hast, dann kannst du weitergehen mit „der Kapsel“. Liebe Grüße, Monika

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  18. Hallo Frau Rickerath,

    bereits am Sonntag hatte ich Ihnen einen Kommentar auf Ihrer informativen Seite hinterlassen, finde den aber nu gar nicht mehr 😉

    Umso erfreuter bin ich, dass ich in den Querverweisen auch einen Artikel zu HPU/KPU fand.

    Ich war ja wegen Panikattacken hier gelandet… einer nach vielen Jahren ohne…

    Zwei meiner Kinder und ich haben HPU… mit allem was man an langem Leidensweg so mit sich schleift… ehe in unserem Fall der „Zufall“ – uns weiter half – UND eine Hausärztin, die sich ohnehin schon mal „vage“ mit der HPU-Thematik befasst hatte, weil ihr in der Praxis häufig sehr ähnliche Familienkonstrukte vor kamen.

    Immer waren es Haushalte mit mehr Mädchen als Jungs, immer wurden die Frauen plötzlich in der Lebensmitte auffallend kränker.
    „Krank“ waren sie davor schon, schoben es aber auf alles mögliche…
    Unsere Gesellschaft bietet ja eine Vielfalt an Erklärungs- und Überdeckungsmöglichkeiten.

    Für meine Tochter kam der Hinweis dann von einer Ernährungberaterin, zu der sie die Hausärztin in 2011 schickte.

    Zu dem Zeitpunkt hatte sie bereits das Gymnasium abgebrochen, kämpfte um den Abschluss ihrer Lehrzeit, hatte schwere Depressionen, starken Eisenmangel, alle möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten… ein Desaster…
    Ich hatte in dieser Zeit bereits den zweiten Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik… „burn out“ und noch ein paar andere gescheite Diagnosen.
    Was die Ärzte sehr erstaunte: der Versuch mir mit einem Medikament vorerst mal „aufzuhelfen“, scheiterte, weil es nicht „wirkte“.

    Ebenso verblüfft war über die Jahrzehnte vorher jeder Arzt, auch die Gynäkologen, dass Eisenpräparate bei mir nie wirkten sondern nur ein Verdauungsdesaster hinterließen. Ich IMMER Injektionen bekommen musste, um überhaupt eine Erhöhung des Eisenwertes zu erreichen.

    Mein Sohn hat fast alle Jahre seines Lebens mit „ADHAS“-Diagnosen verbracht… ehe dann meine Tochter ihre „Diagnose“ hatte, der Test war eindeutig positiv.

    Es ist in den letzten Jahren für mich zwar nicht mehr schwer, für mich zu sorgen, aber überall dort, wo mein Leben an das der „normalen“ Gesellschaft stößt, wird es ab und an zur Katastrophe…

    So wie eben jetzt…

    Das Ärgerliche ist, dass ich mir mit Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit kaum jeden Monat die Mikronährstoffe leisten kann, die nötig wären…

    Mein Sohn und ich leisten uns jeden Monat gemeinsam die Packung „Zeolith“… ohne geht es sofort innerhalb von wenigen Tagen viel schlechter, was Hautjucken angeht, Verdauung, Blähungen, Müdigkeit.

    Im Übrigen – so als Tipp – die zwar einerseits „hochdosiert“ empfohlene Zugabe der Mikronährstoffe lässt sich sehr hilfreich „einschleichen“ mit ganz herkömmlichen Supplementierungen in der Dosierung für „normale“ Menschen.

    Damit habe ich – wenn ich mal wieder Anlauf nehme, und mir Geld dafür abzwacken kann – schon mal sehr gute Erfahrungen gemacht… Allerdings nehme ich noch zusätzlich Vitamin D und Zink-Kapseln.

    Meine Tochter hatte es als einzige mittlerweile geschafft, kontinuierlich die Mikronährstoffe über Jahre hinweg einzunehmen, lässt sie sich allerdings in der Apotheke zusammenstellen – hatte bis vor einem Jahr einen schönen Job, ist verheiratet und nun Mutter…

    Die Vita meines Sohnes liest sich nicht ganz so schön… er ist mit 25 Jahren inzwischen erwerbsunfähig.

    WEIl auch mein Lebensweg so „typisch“ unauffällig vor sich hin floss und ich auch aus „Prägung“ heraus, so vieles „hin nahm“, wurde mir erst mit dem Weckruf durch meine Tochter klar, WAS ich da schon über Jahre alles trug und ertrug.

    Seither möchte ich verstärkt daran arbeiten, diese Stoffwechselstörung aus dem „Kenn-ich-nicht-Status“ zu bringen.

    Ich möchte sogar sagen, manchmal trifft man auf Personen, die nicht WOLLEN.

    Anders mein neuer Zahnarzt vor wenigen Wochen.
    Er war sehr interessiert daran, als ich ihm davon berichtete und dem, was damit zusammenhängt.

    Die Krux ist ja, dass all diese „Krankheiten“ die ja in diesem Fall nur Symptome der Stoffwechselstörung sind, von x Medizinern „behandelt“ werden, oft erfolglos, ja meist verschlimmert sich alles noch, weil ja die wahre Ursache unerkannt bleibt.

    So baut sich – grade bei Frauen mittleren Alters – eine dramatische Situation auf.

    Herzlichen Gruß
    Alexandra Heinrich

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    • Liebe Frau Heinrich, Ihr Kommentar ist unter dem Artikel „5 Dinge, die Sie über Panikattacken wissen sollten“. Ich benutze mittlerweile eine Zeolith-Hautcreme und bin damit sehr zufrieden. Herzliche Grüße, Monika Richrath

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      • Hallo Frau Richrath,
        (tut mir leid, dass ich Ihren Namen so falsch hatte… ich kenne jemanden mit dem Namen „Rickerath“ und deswegen fand ich es überhaupt nicht komisch, dass er da so „falsch“ stand 😉

        DAS wäre natürlich auch noch eine Idee – Zeolith als Hautcreme.

        Ich nehme Zeolithpulver ja als Entgiftungsunterstützung, da hätte ich auch drauf kommen können.

        Vielen Dank!

        Habe schon sehr viel gelesen hier…

        Herzlichen Gruß

        Alexandra Heinrich

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        • Weiterhin viel Vergnügen, liebe Alexandra. Herzliche Grüße, Monika Richrath

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  19. Ist ja ganz Klasse diese Seite!
    Hört sich ganz nach meinen Beschwerden an. Und Klopfen habe ich auch etwas gelernt, habe alle DVD’s von Gary.
    Habe meine Arbeit inzwischen aufgegeben, werde zu alt, bin zu krank.
    Da schickt mir meine Tochter den Hinweis: Vielleicht hast du HPU?‘
    Noch habe ich keinen Urinbeweis, aber der Test auf der keac Internetseite war positiv.
    Vielen Dank für die guten Infos Frau Richrath!

    Felicitas

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    • Gerne, liebe Felicitas 🙂

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