Was ist eigentlich EFT?

Die meisten Probleme des menschlichen Lebens lassen sich letzten Endes auf fehlende Selbstliebe zurück führen. Häufig wird versucht, im Außen das zu kompensieren, was im Innen fehlt, durch Shoppen, Essen, Süchte, Arbeit, Beziehungen (Denken Sie nur mal an all die Menschen, für die es das Wichtigste auf der Welt ist, berühmt zu werden) … Diese Welt ist aber nun einmal so konzipiert, dass Ihnen im Außen stets das begegnet, was in Ihnen ist und Sie das anziehen, was Sie ausstrahlen. Konkret: Wenn Sie selbst sich nicht für liebenswert halten, werden Sie immer wieder an PartnerInnen geraten, die Sie nicht gut behandeln oder Sie werden immer wieder verlassen … Wenn Sie glauben, dass Sie nur dann geliebt werden, wenn Sie etwas leisten, sind Sie geradezu prädestiniert für Burn-outs … Die Endlosschleife immer wiederkehrender negativer Erfahrungen können Sie jedoch verändern indem Sie sich selbst, bzw. Ihre Ausstrahlung ändern. Wenn Sie sich selbst lieben und achten werden Sie aufhören, die Menschen anzuziehen, die Sie nicht gut behandeln. Sie werden es ertragen, nicht von allen geliebt zu werden. Sie werden mehr das tun, was Sie selbst und weniger das, was andere wollen. Es gibt natürlich viele Türen, die den Weg der Veränderung öffnen.

Meine Tür ist EFT (Emotional Freedom Techniques), eine Meridian-Klopftechnik, die die Erlebnisverarbeitung im Gehirn positiv beeinflusst. EFT ist leicht zu lernen und anzuwenden, eine klassische Selbsthilfetechnik also. Das Schöne daran ist, dass es sich zwar um eine intensive emotionale Arbeit handelt, von Ihrem Gehirn jedoch im Stillen für Sie verrichtet wird. Ihre Aufgabe dabei ist es lediglich, einen „Input“ zu geben in Form eines Satzes, der Ihnen Stress bereitet und zu klopfen. Das Klopfen können Sie sich vorstellen wie eine psychologische Akupunktur, bei der die Punkte durch Beklopfen mit den Fingerspitzen anstelle von Nadeln stimuliert werden. Therapeutische Ursachenforschung wird nicht betrieben, Sie gehen dort los, wo Sie gerade stehen. EFT hilft bei Stress, Angst(störungen), z.B. Platz- oder Flugangst, Phobien, Problemen des täglichen Lebens, Lernstörungen, Kommunikationsproblemen, Burn-out, Abgrenzungsproblemen, Esstörungen, leichten Depressionen, Substanzmissbrauch, Lernschwierigkeiten etc.

Bei EFT geht man davon aus, dass nicht ein Ereignis eine belastende Emotion auslöst, sondern dass durch ein Ereignis eine Störung im körpereigenen System entsteht z.B. wenn Sie erschrecken, Sie sich verkrampfen, Sie die Luft anhalten etc. Jedes Mal, wenn Sie an das Ereignis denken, wird die Störung im Energiesystem wieder hergestellt. Darum konzentriert man sich beim Klopfen auf störende Emotionen, Gedanken oder körperliche Beschwerden, um die Energie im Störbereich wieder zum Fließen zu bringen. Dadurch wird die Störung aufgelöst und die negativen Emotionen ebenfalls. Sie entspannen sich, Leichtigkeit und Zuversicht können aufkommen.

Regelmäßiges Klopfen kann tiefgreifende Veränderungsprozesse in Gang setzen - wie tiefgreifend liegt natürlich letzten Endes immer an Ihnen selbst, an der Zeit und Disziplin, die Sie zu investieren bereit sind. Es gibt zwar sog. „One-Minute-Wonder“, diese sind aber eher selten. Und letzten Endes ist es ja noch die Frage, ob Sie selbst diese Veränderungen überhaupt wünschen.

EFT gehört zu den Methoden der energetischen Psychologie. Die Grundlage von EFT ist das Wissen der traditionellen chinesischen Medizin über die Lebensenergie Chi, die den Körper auf Energieleitbahnen, den Meridianen, durchfließt. 1985 wurde übrigens ein wissenschaftlicher Nachweis über die Existenz der Meridiane erbracht, 2004 gelang in der groß angelegten deutschen Gerac-Studie der Nachweis der Wirksamkeit der Akupunkturpunkte. EFT ist also kein Hokus-Pokus, auch wenn die Wirkungsweise noch nicht abschließend geklärt ist. Es gibt verschiedene Wirksamkeitshypothesen. Meine Lieblingshypothese ist, dass durch das Klopfen der Akupunkturpunkte (die mit besonders vielen Mechanorezeptoren ausgestattet sind) Serotonin freigesetzt wird. Vielleicht erklärt das, warum EFT bei hochsensiblen Menschen so gut wirkt, denn lt. HSP-Pionierin Elaine Aron ist der Serotoninspiegel im Körper von HSP eher niedrig …

Mit den Wirkhypothesen werde ich mich sicherlich später noch einmal beschäftigen. Einstweilen wünsche ich Ihnen einen schönen Tag!

Herzlichst,
Ihre Monika Richrath

Sie wollen lernen, wie man klopft?

Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und zwei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

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