Mediale Medizin – die Umsetzung Teil 1

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

4. November 2018

Als ich das Buch Mediale Medizin von Anthony William  in die Hände bekam, habe ich als erstes, ich gestehe es, in den hinteren Teil gesehen, um mir die Ernährungsempfehlungen anzusehen. Meine erste Reaktion war eine bodenlose Enttäuschung, am liebsten hätte ich das Buch in eine Ecke gepfeffert und es nie wieder in die Hand genommen …

Ausgerechnet Selleriesaft …

ist das erklärte Darmsanierungsmittel von Anthony William. Und das mir, wo ich Sellerie schon als Kind nicht mochte (und natürlich immer noch nicht mag!)

Aber ich habe dann einmal tief durchgeatmet, und beschlossen, das Buch trotzdem zu lesen (außerdem wollte ich es ja auch rezensieren) und als ich das Buch aus hatte, war  klar, dass ich Anthony William eine Chance einräume – eher, dass ich mir eine Chance einräume, wieder richtig gesund zu werden. Denn bis dieses Buch mich gefunden hat, war mir ehrlich gesagt überhaupt nicht klar, dass ich auch mit Heilpraktikern bislang nicht so richtig auf einen grünen Zweig gekommen bin (obwohl es natürlich eine Riesenentlastung ist, dass viele Dinge dort einfach bekannt sind und man nicht in eine Ecke gestellt wird mit der Diagnose „psychosomatisch“, bloß, weil der Arzt diese Symptome und die dazugehörigen Erkrankungen nicht kennt!)

Und natürlich ist mir beim Lesen auch gedämmert: das bin ich. Das hat einen Zusammenhang mit meiner körperlichen Leidensgeschichte – und ehrlich gesagt ist es mir vollkommen egal, ob sich der Eppstein-Barr-Virus oder Antikörper desselben in mir nachweisen lassen oder nicht. Ich hatte in den 30ern eineinhalb Jahre lang immer wieder mit Pfeifferschem Drüsenfieber zu tun, obwohl meine Ärztin damals behauptet hat, das bekäme man nur einmal und dann nie wieder …

Ich versuche es

allerdings wurde mir natürlich ganz schnell klar, dass ich das von Anthony Willilam propagierte Vorgehen ganz individuell für mich anpassen muss. Nicht nur, dass ich den Geschmack von Sellerie hasse. Ich hasse auch die von ihm zur Entgiftung vorgeschlagenen Kräuter. Petersilie mag ich überhaupt nicht und Koriander schmeckt für mich nach Seife. Auch Rohkost vertrage ich auch nicht so besonders … und dass er vorschlägt, ganz viel Obst zu essen, wo doch alle Welt von Obst abrückt, ist auch ungewöhnlich. Nichtsdestotrotz, es gibt keine Alternativen für mich erst einmal.

Erst einmal probiere ich den Selleriesaft aus dem Reformhaus

Interessanterweise merke ich gleich nach der ersten Einnahme, dass ich an dem Tag wesentlich mehr Energie habe. Den Saft kann ich auch trinken, allerdings handelt es sich dabei um Knollensellerie und nicht um den verlangten Staudensellerie. Weil es mit diesem Saft gut klappt, entscheide ich mich für den nächsten Schritt:

einen Entsafter zu kaufen

Ich habe mich für dieses Modell entschieden. Hauptsächlich wegen des Preises, weil ich nicht sicher war, ob ich das wirklich durchziehen werde. Es sieht auch billig aus und macht den Eindruck, es könnte bei der ersten besten Gelegenheit kaputtgehen, aber es erfüllt seinen Zweck und hat bislang durchgehalten. Ehrlich gesagt,

ich hatte richtig Muffe vor meinem ersten Glas Selleriesaft

am ersten Tag habe ich nur ein kleines Glas voll getrunken. Die Überraschung des Jahrhunderts: der Selleriesaft schmeckt gar nicht nach Sellerie, sondern ist einfach unbekannt und ich kann ihn trinken! Viel schwieriger erscheint es mir, dass ich meinen Tagesablauf wieder umstrukturieren muss, denn nach dem Selleriesaft (der dazu da ist, den Salzsäuregehalt des Magens zu erhöhen, um die Kapazitäten des Verdauungstrakts zu stärken) darf ich erst einmal 30 Minuten lang nichts weiter zu mir nehmen. Ok, ich kann auch Tagebuch schreiben, ohne dabei Tee zu trinken …

Anschließend habe ich Listen erstellt

über Nahrungsmittel und Nahrungsmittelergänzungen, die jeweils gut geeignet sind, um meine diversen Krankheiten positiv zu beeinflussen. Aus der Nahrungsmittelliste habe ich ein Formular gebastelt (das Sie sich hier herunterladen können – ich habe es extra im Excel-Format belassen, damit Sie es für sich anpassen können), auf der ich die Nahrungsmittel, die ich am Tag verwendet habe, ankreuzen kann. Das Ziel ist es, in einem bestimmten Zeitraum alle Nahrungsmittel mindestens einmal zu konsumieren, mit der Liste kann man sehr gut den Überblick behalten. (Ein sehr praktischer Nebeneffekt ist es, dass das Einkaufen viel schneller geht, weil ich zum großen Teil nur noch Sachen kaufe, die auf meiner Liste stehen).

Anschließend habe ich überprüft, wie viele der Nahrungsmittelergänzungen, die auf der Liste stehen, ich sowieso schon nehme. Das waren eine ganze Menge. Denn

eine Menge Erkrankungen wurden mir schon bescheinigt

  • Fibromyalgie
  • Hashimoto-Thyreoiditis
  • Nebennierenschwäche
  • Candida
  • Borreliose
  • chronische Gastritis
  • Reizdarm

Die meisten dieser Erkrankungen werden von Anthony William auch besprochen. Mein erster Plan war es, auf allen Ebenen gleichzeitig zu arbeiten. Ich habe die meisten Sachen gegoogelt, und dann einiges bestellt, was äußerst vielversprechend klang und im Netz geradezu gepriesen wurde, wie Teufelskralle oder Asthaxanthin (das 600 x mehr Vitamin C haben soll als Orangen).

Eigentlich weiß ich, dass es blöd ist, mehr als eine neue Medizin am Tag zu nehmen, aber trotzdem habe ich begierig Teufelskralle und Astaxanthin zusammen geschluckt, nachdem ich beides bekommen hatte. Völlig unbedacht auch noch an einem Donnerstag, meinem Praxistag. Unbedacht auch, weil es mir sowieso irgendwie schlecht war.

der erste Wirkeindruck war phänomenal:

plötzlich erfüllte mich ein ganz unbekannter Frieden, ein Zustand in dem alles perfekt war, einfach göttlich, ich war begeistert, beglückt,

bis der zweite Wirkeindruck einsetzte:

mir fiel der Kreislauf total in den Keller. Ich schaffte es kaum bis in die Praxis, wo ich dann ganz viel grünen Tee in mich hineinschüttete. Zum Glück hatte ich an dem Tag nur einen Termin und konnte schnell wieder nach Hause. Um meinen Kreislauf anzukurbeln bin ich dann eine lange Strecke gelaufen, habe unterwegs noch einen Mandel-Macchiato getrunken (mit echtem Kaffee), der richtig gut kam, so dass es mir am Nachmittag wieder halbwegs gut ging.

Die Übelkeit wurde dann allerdings immer schlimmer

so dass ich mich zuhause erst einmal an den Rechner gesetzt und recherchiert habe über die Nebenwirkungen von Teufelskralle. Da stand es auch: Kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Und: beide Mittel senken den Blutdruck. Da meiner sowieso tendenziell  niedrig ist, war klar:

ich muss etwas gegen meinen niedrigen Blutdruck unternehmen

sonst kann ich vielleicht keines dieser Supermittel nehmen.

Als erste Maßnahme habe ich mir ein Fläschchen Korodin gekauft, auf das ich im Laufe meines Lebens immer wieder zurückgegriffen habe. Man nimmt es nur dann, wenn man es braucht, das ist das Praktische. Allerdings muss man immer ein Zuckerstück dabei haben. Mir sind wieder Heilsteine in den Sinn gekommen, die mir schon oft geholfen haben.

Heilsteine gegen niedrigen Blutdruck

Folgende Steine sollen gegen niedrigen Blutdruck geeignet sein:

  • Rubin
  • Smaragd
  • Stern-Rubin (eine ziemliche Investition)
  • Feueropal

Übrigens hat alleine der Selleriesaft auch blutdrucksenkende Eigenschaften. Ich habe mich für einen Rubin entschieden, den ich seitdem fast täglich trage.

Mit den Nahrungsergänzungsmitteln bin ich aber noch nicht fertig

Mir ist eingefallen, dass ich schon homöopathische Mittel einfach nur in die Hand genommen habe, weil eine orale Einnahme einfach zu stark war. Also habe ich die Teufelskralle einfach einmal in die Hand genommen, leider ist mir trotzdem davon wieder schlecht geworden. Darum habe ich beide Mittel erst einmal verbannt.

So oder so ist mir klargeworden, dass es zu chaotisch ist, wenn ich versuche, alle Krankheiten auf einmal anzugehen. Darum habe ich entschieden, ich konzentriere mich als erstes auf den Eppstein-Barr-Virus.

Folgende Mittel nehme ich jetzt ein:

  • L-Lysin
  • Ester-C
  • Magnesium
  • Zink
  • Energy Xtra
  • Chrom
  • Aktiver Vitamin B-Komplex
  • Mangan

Es ist gar nicht so einfach, all diese Mittel über den Tag zu verteilen. Zink ist problematisch, soll nicht mit anderen Sachen zusammen genommen werden und mit 2 Stunden Abstand zu einem anderen Mittel. Also Zink nach dem Abendessen, Magnesium vor dem Schlafengehen und alles andere verteilt über den Morgen und Mittag.

Schade mit der Teufelskralle. Die stand bei Anthony William ganz oben auf der Liste. Dann probiere ich es als nächstes mit Kolloidalem Silber.

Eins habe ich noch nicht erwähnt:

um den Eppstein-Barr-Virus loszuwerden, ist es

sehr wichtig, welche Nahrungsmittel man zu sich nimmt und welche nicht,

da einige das Virus aushungern und andere es füttern. Das ganze kann also nur einen Sinn machen, wenn man die Ernährung wirklich umstellt und folgendes meidet

  • Gluten
  • Milchprodukte
  • Soja
  • Mais
  • Rapsöl
  • Raffinierter Rübenzucker
  • Eier
  • Schweinefleisch
  • Glutamat
  • Zitronensäure
  • Süßstoffe
  • künstliche und natürliche Aromen
  • Fisch aus Aquakultur

Und natürlich braucht man auch eine gewissen Konsequenz. Ich beginne mich ziemlich schnell über mich selbst zu ärgern, dass ich mich einerseits sehr anstrenge, diesen Virus loszuwerden, andererseits meine Bemühungen aber torpediere, indem ich irgendwelchen Mist zu mir nehme, wie Kartoffelchips z. B.

Was soll man denn da noch essen?

Zu mir wird häufig mal gesagt: darfst du überhaupt noch IRGENDWAS essen? Ich teile dieses Mitleid mit meiner Ernährung keineswegs, denn jetzt mag ich mein Essen wieder. Das viele Obst finde ich genial und es tut mir sehr gut. Einen Obstsalat  kann ich mit 8 oder 9 Nahrungsmitteln aus meiner Liste machen und ehrlich gesagt, finde ich eher, dass ich wie eine Königin speise. (Obwohl es natürlich Schwachpunkte gibt …)

Ich habe ziemlich schnell abgenommen

und mein Körper verändert sich seitdem andauernd. Eine Hose, die ich auf dem Flohmarkt gekauft hatte, die am Anfang dieses Experiments ziemlich spack saß, ist mir nun zu groß … und das ist weit mehr an Veränderung, als irgendein anderes Mittel bislang bewirkt hat.

Ich entscheide, dabei zu bleiben und werde in Abständen weiter berichten, wie es mir damit geht und was ich ausprobiert habe.

Haben Sie vielleicht sogar schon eigene Erfahrungen gemacht mit Anthony William und seinen Ideen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Vielleicht gefällt Ihnen auch …

Mein Rauhnachtsorakel 2019

Mein Rauhnachtsorakel 2019

Es ist wunderbar, dass kleine Tipps mir unbekannter Menschen die Kraft haben, mein Leben auf tiefgreifende Weise zu...

Wie Liebe sich anfühlt

Wie Liebe sich anfühlt

Letzte Woche konnten Sie keinen neuen Blogbeitrag von mir lesen – und das lag nicht daran, dass mir etwa die Ideen...

12 Kommentare

  1. Liebe Monika,

    ich freue mich riesig, daß du nun einen Weg gefunden hast, deine Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern!!! Danke für deine Rezension und deinen Mut und deine Ehrlichkeit von deinen Erfahrungen zu berichten!

    Ganz liebe Grüße
    von

    Ulrike

    Antworten
    • Gerne, liebe Ulrike 🙂 Ich bleibe dran …

      Antworten
  2. Liebe Monika,
    Hochsensensibilität steht häufig im Zusammenhang mit HPU, vielleicht wäre das noch einTipp für dich, gezielt das ein oder andere Manko anzugehen… es gibt einen HPU-Test (den man zugeschickt bekommt und selbst machen kann) und Magnesium nimmt der Körper am besten über die Haut auf, also mittels Magnesium-Salz in der Badewanne – das hilft super…
    LG Martina

    Antworten
  3. Hallo.

    Ich bin sehr sehr dankbar für diesen Blog und deine Seite! Und die Erfahrungsberichte.

    Ich hab auch schon eine lange Leidensgeschichte hinter mir: bin hochsensibel, HPU, Epstein Barr, Reizdarm, Nebenniere und und und.
    Auch lange Odysee mit Ärzten und Alternativmedizin.
    Im Moment bin ich beim Heilpraktiker aber die Bücher von Anthony interessieren mich sehr und ich höre mir die RadioShows von Ihm auf YouTube an.
    Selleriesaft hat bei mir ein Kratzen und Engegefühl im Hals ausgelöst. Ich will es aber nochmal versuchen.

    Nehme gerade sehr viele Sachen vom Heilpraktiker ein.
    Nach diesem Zyklus will ich mal mit der William Sache ran. Finde das sehr spannend
    Genau wie die Bücher von Arbold Ehret und Jana Iger.

    Liebe Grüße und bitte berichte weiterhin. Das ist sehr hilfreich.

    Severine

    Antworten
    • Vielen Dank, Severine. Da trifft es sich ja sehr gut, dass ich eine Fortsetzung der Medialen Medizin für nächsten Sonntag geplant habe. Ich würde den Selleriesaft bleiben lassen (man muss dem Körper ja folgen), aber vielleicht probierst du es einmal mit Gurkensaft oder Gurken-Apfelsaft? In irgendeiner Radishow hat Anthony William das vorgeschlagen. Viel Erfolg weiterhin und danke für die anderen Tipps … Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  4. Danke für diesen Bericht. Den ich gefunden habe, weil nach „Selleriesaft“ und „Übelkeit“ gegoogelt habe. Auch ich habe diverse dieser Symptome und habe mich in dem Buch MM wiedererkannt. Sofort einen Entsafter gekauft, ganz viele von diesen Kräutern und losgelegt. Inklusive einige der Nahrungsmittel, wie z. B. Gluten und Milchprodukte vom Speiseplan gestrichen.

    Was mich jedoch echt beschäftigt ist, warum es mir vom Selleriesaft so übel wird. Und müde dazu. Die Teufelskralle habe ich dabei gar nicht genommen. Also da muss ich wohl noch ein bisschen forschen. Er empfiehlt ja auch das Zitronenwasser nüchtern am Morgen zu trinken. Das finde ich gut! Habe inzwischen auch gelernt, dies mit lauwarmen Wasser zu machen. Da bei >40° C das gute Vitamin C ausfällt. Tja, aber es ist ein mühseliger Weg mit den Diagnosen von Hashimoto, HPU, Reizdarm, chronischer Müdigkeit & Co sich vital und fit zu fühlen. So ganz ohne Coffein und ein Stück Schokolade (klar die mit ganz viel Kakao), schaffe ich es noch nicht durch den Tag. Alles Gute für Euch alle.

    Antworten
    • Liebe Petra, hast du dich schon mit Nebennierenschwäche beschäftigt? Mir hat es wahnsinnig geholfen, ein paar Wochen lang wirklich alle 1,5 Stunden eine Kleinigkeit zu essen. Du könntest statt Selleriesaft auch Gurkensaft ausprobieren, oder Gerstengrassaft. Wenn du einen sehr empfindlichen Magen hast, ist es sinnvoll, auch die Zitrone nur in minimalen Dosen zu dir zu nehmen (ich spreche aus Erfahrung). Es ist eben ein Weg (der sehr gewunden sein kann …) Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  5. Hallo sehr interessant dein Bericht. Ich lebe seit Januar nun nach AW. Kann mich zur Gruppe EBV Stadium 4 u HSP zählen. Im grossen und ganzen gelingt es mir gut es zu Hause um zu setzen aber die Nahrungsmittel die man meiden soll schaffe ich Auswärts kaum und stresst mich. Ich bitte dann die Engel um Hilfe… Aber ob das genügt… Mmh… Die Verdauung wurde besser bisher… Rest… Z. B. Chron. Rückenbeschwerden, teils Empfindungsstörungen in Finger oder Gesicht, innere Unruhe muss ich noch abwarten und beobachten. Die emotionale Seite spielt sicher auch ein Thema. Wie geht es dir nun? Lg

    Antworten
    • Hallo Bettina, ich betrachte mich mittlerweile als weitgehend gesund 🙂 Hast du meinen Blogbeitrag dieser Woche schon gelesen? Ich bin jetzt an der Leber dran, da ist durchaus noch Handlungsbedarf, aber kein Vergleich zu vorher mehr 🙂

      Antworten
  6. Hallo Monika. Sehr interessant deine Geschichte. Ich hatte 2005 mit 34 Lymphknotenkrebs und habe jetzt Hashimoto Thyreoisitis. Ich finde das Buch Mediale Medizin sehr gut,nur leider fehlen mir Weblinks wo man was bestellen kann. Bzw. noch wichtiger in welcher Dosierung. Kannst du mir da Tips geben? Das wäre super lieb. ❤️ lichst, Simone.

    Antworten
    • Hallo Simone, google doch bitte mal Frei hoch 3. Die haben einen entsprechenden Shop. Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  7. Liebe Monika,

    danke für deinen Bericht. Ich habe mich bei manchen Anmerkungen wieder gefunden: z. B. mit dem Blutdruck, oder der Frage, was kann ich denn überhaupt noch essen …

    Die letzten 22 Monate (mit Phasen von 6-8 Monaten, wo ich mich nicht so genau daran gehalten habe; da habe ich Zucker und auch Getreideprodukte gegessen, trotzdem den Selleriesaft durchgezogen, und Obst und Gemüse hoch gehalten) habe ich weitestgehend nach Anthony William gelebt. Das Gewicht ging auch runter. Manche habe schon gesagt ich soll mal anders essen. Aber mittlerweile ist das Gewicht wieder hochgegangen, von alleine auf ein gesundes Mass, wo ich mich wohlfühle.

    Meine Erfahrung mit den „Aussetz“phasen: Ich bin da nicht so streng mit mir ins Gerich gegangen wie früher; im Grunde gar nicht, eher mitfühlend und verständnisvoll. Ich habe einfach akzeptiert, dass jetzt eine Riesen-Lust auf Süsses war, habe mich nicht fertig gemacht und habe dann innerhalb weniger Wochen gemerkt, wir es mit meiner Gesundheit wieder massiv bergab ging; habe also am eigenen Körper über das Körpergefühl gelernt, was Zucker bei mir bewirkt. Dies waren Lernphasen, die wichtig bei mir waren.
    Außerdem waren immer wieder emotional schwierige Phasen dabei, wo ich mit mir nicht zurecht kam. Da bin ich dann ernährungsmäßig ausgewichen und habe anderes zum Ausgleich gesucht. Bis die Ursache von mir angegangen wurde.

    Was ich nur einige Tage, da wo es gar nicht anders ging, weggelassen habe, war der Selleriesaft. Das ist einfach super. Ich merke, dass die Kräfte des Saftes bei mir sogar im Gehirn wirken. Das ist phantastisch, wo diese Wirkkraft überall hinkommt.

    Was ich bestätigen kann: Die Aussage von Anthony William, dass man nicht mehr so von den „Junk-Food“-Dingen angezogen wird. Ich war letztens im Supermarkt und bin mal in die Süssigkeiten- und Chips-Abteilung gegangen. Es war wie ausgewechselt. Früher brauchte ich nur in die Nähe zu kommen und schon kam der Drang etwas davon zu kaufen und zu mir zu nehmen. Nun, ganz anders: Ich gehe durch und habe so eine leichte Erinnerung, dass da mal etwas war; dass ich davon mal haben wollte.

    Das heißt nicht, dass ich nicht trotzdem in emotional schwierigen Phasen auf einmal ein Gefühl bekomme, was davon zu brauchen. Das ist aber eher ein neurologische Recall als ein wirkliches körperliches Verlangen nach den Dingen.

    Alles Gute
    Jörg

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Rauhnächte – Klopfreise zu dir selbst 2019

Die Rauhnächste sind eine sehr wunderbare Möglicheit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, sich Gedanken zu machen über eigene Bedürfnisse, Belastungen und Wünsche.

Die Klopfakupressur hilft Ihnen dabei, mehr von dem, was Sie brauchen, in Ihr Leben zu holen, und das loszulassen, was Sie hemmt oder belastet. So können Sie mit wenig Aufwand den roten Faden für das eigene Leben finden.

Darum lade ich Sie vom 21. Dezember bis zum 6. Januar zu einer Klopfreise zu sich selbst ein (kostenplichtig). Tägliche Mitklopfvideos und Anleitungen für die jeweiligen Tage erwarten Sie. Sind Sie dabei? Hier können Sie sich anmelden. Alles, was Sie benötigen, ist ein Internetzugang.

Sie haben sich erfolgreich eingetragen!

Pin It on Pinterest

Shares
Share This
Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.