Meine EFT-Erfahrung: Rena

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

28. Februar 2016

EFT habe ich vor ca. sieben Jahren kennengelernt: Ich war auf allen  Ebenen ausgebranntund nach einer Rehamaßnahme als arbeitsunfähig entlassen und zeitberentet worden. Meine damalige Psychotherapeutin hat mir die Klopftechnik nahegebracht - die ich, ehrlich gesagt, fast aus den Augen verloren habe. Und treffe  „per Zufall“ auf diesen Blog.

Meine Erfahrung: Rena

Zunächst konnte ich nicht aussprechen, dass ich mich „trotzdem liebe“. Wir übten den Satz dann mit „ich mag mich“ ein. Es gab einige Traurigkeiten zu bearbeiten. Es fiel mir auch sehr schwer, diese Sätze vor meiner Therapeutin auszusprechen. Genau das machten wir zu Beginn zum Thema. Zuhause habe ich dann selbst nach geeigneten Sätzen gesucht, sie beim nächsten Mal mit der Therapeutin besprochen und es waren teilweise ganz heftige „Geschichten“ dabei. Ich fing mit einem einfachen Satz an und während des Klopfens kamen die Emotionen ganz schlimm hoch. Doch beim Kinn angekommen, wurden sie weicher, sanfter und lösten sich bis zum letzten Finger schön auf, so dass da dann ein ruhiger Satz „übrig“ blieb. Ich kann das Thema dieses Erlebnisses nicht mehr rekonstruieren, aber die Gefühle dieser Sitzung sind mir noch sehr stark in Erinnerung.
Und ich werde dieses wieder in mein Leben einbauen.

Liebe Grüße, Rena

Skurile Technik mit Hammerwirkung

LiebeR LeserIn, ich nehme diese Zeilen von Rena zum Anlass, noch einmal ein paar Dinge über die EFT-Klopftechnik zu sagen.  Ich gebe immer gerne zu, dass EFT als Technik skuril ist und die eigentliche Ausführung (also der Klopfablauf) im Grunde genommen vielleicht auch popelig genannt werden kann. Ich habe immer wieder KlientInnen, die von der Einfachheit  und Wirkung der Methode so überrascht und überwältigt sind, dass sie mich mit dem Vorsatz verlassen, auch EFT-Coach werden zu wollen. Die meisten tun es offenbar aber doch nicht, wenn Sie merken, dass es nicht so leicht ist, wie es aussieht. Daher empfehle ich Ihnen an dieser Stelle einmal, nicht mit anderen Menschen zu klopfen, wenn Sie keine Ausbildung gemacht haben und Ihnen die Klopf-Erfahrung mit sich selber fehlt. Im Umgang mit anderen kann man allerhand falsch machen, erst recht, wenn diese hochsensibel sind. EFT kommt so einfach daher, ist im Grunde genommen aber eine intensive psychische Arbeit, von der Sie selbst vielleicht erst einmal gar nichts merken … Auch die Änderungen selbst, die sich aus der Arbeit mit der Klopftechnik ergeben, kommen nicht immer mit viel Ach und Krach oder Tränen daher - im Gegenteil, manchmal sind es ganz kleine Veränderungen, unaufgeregte Gedanken, die dennoch ein Staunen auslösen können.

Vollkommen personalisierbar

Wenn Sie meinen Blog verfolgen und auch die Beiträge mit den Erfahrungen von Brigitte und Anke gelesen haben,  dann ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass alle ganz unterschiedlich mit EFT arbeiten. Das ist vollkommen o.k. Dadurch lässt EFT sich gut für Hochsensibilität verwenden. Einer der wunderbaren Vorzüge von EFT ist ja, dass sich die Technik bis aufs i-Tüpfelchen personalisieren lässt.  Machen Sie einfach alles so, wie es für Sie passt. Viele hochsensible Menschen sind an einigen Klopfpunkten z. B. sehr empfindlich und finden die Berührung dieses Punktes nicht angenehm. In einem solchen Fall lässt man den Punkt einfach weg. Das Klopfen soll ja eine schöne Erfahrung sein und keinen Stress bereiten. Sie können also die Punkte variieren, oder auch die Seiten, auf denen Sie klopfen - ich hatte auch schon SeminarteilnehmerInnen, die es gelernt hatten, auf beiden Seiten gleichzeitig zu klopfen, das geht natürlich auch. Sie können die Sätze so gestalten, wie Sie es wollen und auch die Klopfdauer. Es gibt kein richtig oder falsch, das einzige Kriterium ist, ob sich für Sie etwas positiv verändert oder nicht. Das einzige, was Sie falsch machen können ist: keine richtige Balastung in dem Satz zu formulieren oder eine Formulierung zu wählen, die den Sachverhalt, bzw. Ihre Gefühle nicht trifft.

Funktioniert auf verschiedenen Ebenen

Auch die verschiedenen Ebenen, in denen Sie EFT zum Einsatz bringen können, sollen hier noch einmal kurz erwähnt werden. Es hängt einfach davon ab, was Sie erreichen wollen. Sie können mit EFT eine ganz schnelle Änderung des persönlichen Befindens erreichen oder in einer Stress-Situation ruhiger werden, einfach nur, indem Sie den Notfallpunkt klopfen. Sie können Blockaden auflösen, hinderliche Verhaltensmuster oder schwierige Situationen verändern, dafür brauchen Sie dann schon tägliches Klopfen über einen gewissen Zeitraum hinweg, bzw. eine Coaching-Sitzung. Sie können aber auch thematisch mit EFT arbeiten, indem Sie über einen längeren Zeitraum hinweg bei einem bestimmten Thema bleiben. Ich habe mir ja nun die Hochsensibilität auf die Fahnen geschrieben und finde, dass EFT sehr gut dazu geeignet ist, den aus der Hochsensibilität entstehenden Dauerstress wieder auf ein Normallevel zu bringen. Am besten ist, Sie probieren es einfach einmal aus.

Ich freue mich, wenn Sie mir und uns erzählen, was Sie dabei erlebt haben.

Herzliche Grüße, Ihre
Monika Richrath

P.S. Kein Geld für eine Coachingsitzung? Zu Ostern (schon sehr bald!) veranstalte ich wieder ein Gewinnspiel, bei dem es eine EFT-Sitzung zu gewinnen gibt.

 

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als EFT-Coach und Trainerin und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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10 Kommentare

  1. Liebe Monika, wir sprachen vor ein paar Tagen über meine Messe und seither klopfe in mein Asthma mit gutem Erfolg, ich nehme seit 4 Tagen keine Medikamente mehr. Ich klopfe 2 mal am Tag ca. 4 Runden. Auch meinen Husten, der lässt mich noch nicht so los. Ich möchte dir hiermit mal DANKE sagen

    Antworten
    • Wow, super, Ilona! Ich freue mich. Manchmal dauert es aber auch länger … Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  2. Liebe Monika,
    ich bin seit langem „stiller“ Mitleser Deiner Website. Ich befasse mich schon seit einiger Zeit autodidaktisch mit EFT und habe schon viel darüber gelesen, im Internet, Reviews bei Amazon und auch in Büchern.Selbst besitze ich eines von den Rothers aus dem GU-Verlag, das von Evelyne Laye und auch Deines. Auch das Original von emofree.com ist mir bekannt. Gary Craig hat ja zum Jahresanfang sein neues EFT eingestellt in Englisch.
    Es ist mir auch schon gelungen, einiges aufzulösen – aber es gibt ja immens viele Techniken, die nicht immer ganz einfach sind und ganz schön überfordern können. Allerdings hatte ich kürzlich ein merkwürdiges Erlebnis. Ich klopfte mit Aspekten für das Abnehmen und habe die Setupsätze sowie die Sequenzen auf mich sehr spezifisch geklopft. Es tat sich dabei auch einiges: gähnen, Müdigkeit und stark tränende Augen. Ich klopfte immer so 4 – 5 Runden mit jeweils einen Gammut dazwischen. Nur leider war das Ergebnis das Gegenteil:
    Ich hatte nach ca. 2 h solchen Hunger/Appetit bekommen, das ich so viel aß wie sonst nicht. Bin aber nicht fettsüchtig oder sehr stark übergewichtig. Das war ja nun nicht der Sinn der Sache und hat mich sehr verwirrt. Könnte das evtl. eine Erstverschlimmerung sein analog der Homöopathie? Momentan habe ich eine richtige Aversion gegen das Klopfen, die ich vorher nicht kannte. Ich werde also erstmal pausieren.
    Hast Du da eine Idee?
    Liebe Grüße
    Doris

    Antworten
    • Hallo Doris, es gibt tatsächlich so etwas wie eine homöopathische Erstverschlimmerung. Da ich nicht weiß, was du wie geklopft hast, ist es natürlich schwierig, dazu etwas zu sagen, aber vermutlich hast du mit irgendeinem Satz etwas berührt – womit bestimmte Anteile vielleicht nicht einverstanden sind. Meine Empfehlung für dich wäre, einfach mal eine Zeit lang leer zu klopfen, damit dein System sich beruhigen kann. Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
      • Hallo!
        Ich arbeite in einem Gesundheitszentrum, wodurch ich mich natürlich viel mit Sport und Ernährung auseinandersetze und hätte vielleicht noch eine andere Idee als Ansatz. Da dich der Aspekt „Abnehmen“ beschäftigt, könnte ich mir gut vorstellen, dass du auch schon auf deine Ernährung achtest.
        Vielen Leuten passiert dabei allerdings, dass sie viel zu wenig essen und das gar nicht merken. Man sollte zum Abnehmen nur ein wenig unter seinem täglichem Energieverbrauch liegen (wobei man sportliche Betätigung einberechnen muss). Wenn man zu weit darunter liegt, lagert der Körper natürlich bei jeder Gelegenheit an. Kennt man ja.
        Falls das auf dich zutreffen sollte, könnte es ja auch sein, dass dein Körper dir damit sagen wollte, dass du etwas mehr essen solltest. (Natürlich normalerweise regelmäßig und langsam immer mehr, nicht auf einmal) Nur so ein Gedanke. ^^

        Antworten
        • Hallo Jaqueline, vielen Dank. Ich kenne tatsächlich Menschen, die immer dicker werden, weil sie so wenig essen. Im Augenblick glaube ich eher, dass es bei mir am Progesteronmangel liegt – das zugeführte Progesteron wird einfach irgendwo anders im Körper verbraten … mal abwarten, was die Zeit bringt 😉 Herzliche Grüße, Monika

          Antworten
  3. Liebe Monika,

    Danke für die schnelle Antwort. Das mit dem Leerklopfen hatte ich auch schon gehört in solchen Situationen. Vielleicht ist da irgendein „Wächter“ am Werk – wäre vielleicht ein Fall für systemisches Klopfen. Es handelt sich wohl um ein altes Muster aus Kinder- und Jugendjahren. Ich war extrem dünn und hatte darunter damals sehr gelitten. Und habe mir das Zuvielessen angewöhnt. Nur benötige ich dieses Muster jetzt nicht mehr.
    Das ist jetzt alles ein paar Tage her, aber noch immer sträubt sich alles in mir gegen das Klopfen. Ich hoffe, dass das nicht so bleibt, denn EFT ist wirklich ein sehr gutes Tool zur Selbsthilfe.
    Über welchen Zeitraum sollte ich denn leer klopfen und wie oft am Tag? Betrifft das nur diese Thematik, oder kann ich mich einer anderen widmen und nur das Abnehmklopfen erstmal weg lassen.
    Liebe Grüße Doris

    Antworten
    • Liebe Doris,

      man kann mit EFT wirklich auch alleine sehr weit kommen. Irgendwann kommt man aber unweigerlich an den Punkt, wo es sinnvoll ist, sich professionelle Unterstützung zu suchen – weil jedeR blinde Flecken hat, die man alleine nicht findet. Das möchte ich dir auf jeden Fall empfehlen. Herzliche Grüße, Monika

      Antworten
  4. Hallo liebe Monika,

    seit längerem praktiziere ich EFT und währenddessen spüre ich auch, dass währenddessen etwas arbeitet (gähnen, kribbeln), aber so wirklich ändern tut sich leider nichts an meiner Erkrankung. Ich hab auch schon geklopft: Auch wenn sich nichts ändert…. auch wenn ich es nicht wert bin, dass sich nichts ändert etc. und auch mit einer EFT-Therapeutin geklopft (ca 11 Sitzungen).

    Hättest du noch einen Tipp für mich?

    Lieben Gruß
    Juli, hochsensibel mit Panikstörung

    Antworten
    • Liebe Julia, so aus der Ferne ist das natürlich sehr schwierig, vor allen Dingen, wenn ich nicht weiß, was du mit der Therapeutin geklopft hat. Habt Ihr an dem Thema „Sicherheit“ gearbeitet z. B.? Es kann natürlich auch sein, dass sich dahinter ein Trauma verbirgt oder dass es einen sekundären Krankheitsgewinn gibt. Mein Vorschlag wäre: bevor du klopfst, klopfst du auf dem Punkt unter der Nase und sagst 3x den Satz „Auch wenn ich diese Erkrankung nie lösen kann, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Herzliche Grüße, Monika

      Antworten

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