Nah am Wasser gebaut

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

12. April 2015

Wie viele hochsensible Menschen bin ich sehr nah am Wasser gebaut. Allerdings hat sich meineinnere Einstellung zu Tränen und Weinen mehrfach verändert. Heute genieße ich es eher, das war aber beileibe nicht immer so. Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind Emotionen hatte, die mich so richtig würgten, denen ich mich hilflos ausgeliefert fühlte. Darüberhinaus hatte ich offenbar schon ganz früh beschlossen, andere Menschen nicht an mir teilhaben zu lassen, mich und meine Gefühle zu verstecken, Tränen und Trauer nicht zu zeigen.  Mit der Zeit wurde ich darin immer besser …

Die Jahre vergingen, ich wurde größer, älter und hatte irgendwann meinen ersten richtigen Freund. Da wurde es erst richtig schlimm. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich besonders viel weinte, oder ob sich das in normalem Maß bewegte, jedenfalls gewöhnte mein Freund sich an, mich zu fragen: „Weinst Du schon wieder?“ Die Herablassung, die für mich in dieser Frage lag, fand ich so schlimm, dass ich mir das Weinen abgewöhnte. Ganz und gar. So gründlich, dass ich mehrere Jahre lang auch nicht mehr weinen konnte, als ich es wollte. Das war noch schrecklicher. Allerdings hat es eine ganze Zeit gedauert, bis ich überhaupt bemerkt habe, dass mir die Fähigkeit zu weinen einfach abhanden gekommen war. Ich schlug auch keinen Bogen zu der Tatsache, dass ich es auch nicht ertrug, andere Menschen weinen zu sehen, auch im Fernsehen nicht. Menschen, die im Fernsehen weinten, erschienen mir ihrer Würde beraubt und wenn ich mir doch einmal einen weinenden Menschen ansehen musste, wand ich  mich vor Scham und Unbehagen vor dem Fernseher.

Warum Menschen überhaupt weinen, wird in der Wissenschaft noch diskutiert. Es gibt die These, dass mit Tränen Schadstoffe ausgeschieden werden, die sich durch Stress und Belastung im Körper ansammeln. Für mich klingt das aufgrund meiner eigenen Erfahrungen höchst plausibel. Nicht weinen zu können kam nach einigen Jahren dem Gefühl gleich,  sich nicht übergeben zu können, obwohl einem sehr schlecht ist. Wenn ich an diese Zeit zurück denke, fühlt sich das an wie ein sehr schlechter Traum. Es war extrem schwierig, den Prozess wieder umzukehren und ehrlich gesagt kann ich Ihnen nicht sagen, wie es mir gelungen ist, nur, dass ich es geschafft habe.

Heute gehören die schnell feucht werdenden Augen einfach mit zu meiner Empfindsamkeit und Hochsensibilität dazu. Im Kino weine ich sowieso fast immer - dafür sorgt mein Hang zu Dramen und Dramödien. Aber ich bekomme auch feuchte Augen, wenn mich etwas ganz besonders be- und anrührt, oder aus reiner Sympathie und Mitgefühl (auch wenn sich das für mich als Trainerin durchaus ein wenig grenzwertig anfühlt). Das Wichtigste ist: ich denke schon lange nicht mehr, dass meine Gefühle für andere Menschen eine Belastung sein könnten! Ich fühle etwas. Ich drücke es aus. Punkt. Die reine Befreiuung!

Mein oben erwähnter erster Freund hatte übrigens noch vor mir einen Magendurchbruch. Das nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit 😉

Wie sieht es mit Ihnen aus? Sind Sie auch nah am Wasser gebaut? Ich habe hierzu wieder eine kleine Umfrage erstellt.

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

Besser umgehen mit Hochsensibilität.

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Monika Richrath

Monika Richrath

Richrath EFT Lösung

Nach dem dritten Burnout und drei Autoimmunkrankheiten (Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.

Die hier angewandte EFT* basierte Klopfakupressur orientiert sich weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch gibt sie dessen Inhalte wieder, sondern meine persönliche Sicht und Erfahrungen sowie das Verständnis von und mit der Arbeit mit der Klopfakupressur.

*EFT = Emotional Freedom Techniques, Begründer Gary Craig

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26 Kommentare

  1. weinen ist wie duschen von innen 🙂

    Antworten
  2. weder erheiternd, noch aufrregenf – aber autentisch. Deshalb fand ich Iihren Artikel nahegehend.

    Antworten
    • Vielen Dank! Herzliche Grüße, Monika Richrath

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  3. Ich bin ein Mann, 64 Jahre alt, schäme mich fürchterlich Gefühle dieser Art ,, loszuwerden,, aber es belastet mich schwer.
    Wir besitzen ein Wohnmobil, wenn ich es einrichten kann, fahre ich mit vermeintlichem Freund übers WE weg. Klappt nicht oft. Aber.. wenn, dann kann ich mich , warum auch immer endlich mal ,,ausheulen,, danach geht es mi besser und es geht wieder für eine gewisse Zeit

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    • Ach, lieber Karlheinz, dein Kommentar hat mich richtig traurig gemacht. Vermutlich, weil ich mich auch manchmal zum Weinen verstecke. Ich kann mir gut vorstellen, dass es als Mann für jemanden deiner Generation nochmal viel schwieriger ist. Aber es ist schade und auch traurig, dass Tränen verpönt sind, sowieso und für Männer erst recht. Weinen kann ja auch sehr heilsam sein …

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  4. Ich kenne das auch! Bin eine Frau 65 Jahre jung und wurde von meinem Ex Ehemann in den Letzten Jahren immer aus dem Zimmer geschickt wenn ich weinte. Der Auslößer war meistens er!
    Wenn ich Sorgen und Kummer habe , weine ich oft 2-3 Tage, aber dann ist der innere Druck gewichen.
    Habe keine andere Lößung, denn Wut und Zorn kenne ich nicht.

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    • Vielen Dank, Helga. Es gibt ja so etwas wie heilsames Weinen, das sehr gut tut. Vielleicht ist es noch nicht Zeit für Wut …

      Herzliche Grüße aus Bonn,
      Monika

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  5. Ich bin eine Lern-Krankenschwester und weiß um meine Sensibilität und Empathie
    Leider wurde auch ich mit meinen 33 Jahren so erzogen, dass „heulen“ als Schwäche gesehen wird. Gerade in für mich sehr angespannten Situationen bricht es dann sehr unverhofft aus mir raus und ich schäme mich dafür, zu weinen. Aber Du hast absolut Recht damit, liebe Monika! Es befreit und nimmt letztlich den inneren Druck. Schade, dass das die Umwelt und auch Vorgesetzte als Schwäche definieren… Man kann wirklich extrem gute Nerven haben und in brenzligen Situationen konzentriert reagieren und trotzdem wird einem gerne mal an den Kopf geworfen, dass man wohl nicht stark genug ist. Dabei stellt sich doch die Frage, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

    Viele, liebe Grüße aus MUC und eine schöne Adventszeit!

    Stephanie

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Stephanie. Wirklich schade. Ich finde es ist eine Stärke vor anderen zu weinen, das kann ja auch nicht JedeR … Dir auch eine schöne Adventszeit. Herzliche Grüße, Monika

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  6. ich weine bei jeder Gelegenheit. Wurde früher dafür oft ausgelacht oder für dumm gehalten. Habe mich oft dafür geschämt. Inzwischen fällt es mir leichter, aber ich sehe bei Anderen immer noch oft Unverständnis. Ich weine Viel und es tut auch gut.

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    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Dass es dir selber gut tut ist das Wichtigste. Ich glaube, dass die Reaktionen der anderen häufig auf deren eigenen Glaubenssätzen beruhen, z. B. „ich darf keine Gefühle zeigen“, „ich muss stark sein“ etc. Besser, man arbeitet daran, sich unabhängig zu machen von den Reaktionen der anderen 😉 Liebe Grüße, Monika

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  7. Mir kommen in traurigen und auch in sehr schönen Situationen sehr schnell die Tränen. Auch wenn andere weinen und ich ihre Situation gut nachfühlen kann, könnte ich manchmal mitweinen. Mir ist bewusst, dass es wohl mehreren Menschen so geht und für mich selbst finde ich Tränen auch nicht schlimm, sondern eher befreiend und auch, das mit anderen Menschen mitfühlen zu können, sehe ich eher als etwas Gutes an. Doch heute meinte eine Kollegin zu mir, sie würde niemanden kennen, der so nah am Wasser gebaut wäre wie ich. Diese Aussage wunderte mich sehr, denn eine Heulsuse bin ich wirklich nicht und habe mich anderen gegenüber auch sehr gut unter Kontrolle.

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    • Liebe Eva, vielleicht hat Ihre Kollegin einfach ein Problem damit, dass jemand seine Gefühle offen zeigt? Einfach nicht drüber nachdenken … Herzliche Grüße, Monika Richrath

      Antworten
  8. Tja. Weinen kann aber oft fehlinterpretiert werden. Mir kommen die Tränen in unpassenden Augenblicken z.b. wenn mein HS Kind m.E. ungerecht behandelt wird,wenn ich mich gerade verteidigen möchte,in Wut bin oder wenn ich nur an solche Situationen denke. Das Gegenüber vermutet oft Berechnung hinter den Tränen ofer reagiert genervt wenn er es schon von mir kennt. Fremde sind abgestossen da sie die Reaktion nicht verstehen. Ich gäbe was darum, mir das viel zu schnelle Weinen abzugewöhnen.

    Antworten
    • Liebe Annette, ich kann deinen Wunsch gut nachvollziehen, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass dein Gegenüber vielleicht genervt reagiert, weil jemand anderer versucht hat, durch Tränen zu manipulieren? Herzliche Grüße, Monika

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  9. Liebe Monika,

    Danke für deinen Artikel. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut und muss zugeben, dass ich in meinem Umfeld niemanden habe, den es so „schlimm“ getroffen hat. Ich habe im Alltag nur allzuoft ein Kribbeln in der Nase und Tränen in den Augen. Das muss nicht mal ein Drama im Kino mit gewaltiger Musik sein, es reicht auch eine Dokumentation über Norddeutschland. Wellen, Entspannung, Menschen, die ihre Schafe vor einem Sturm reinholen -BUMS, die Tränen laufen. Grundsätzlich weine ich eigentlich bei Dingen, die mich berühren – und das sind verdammt viele!
    Für mich ist das ein riesiges Problem, da ich zur Polizei gehen möchte und ich dort absolut nicht gebrauchen kann, ständig eine rote Nase zu bekommen. Außerdem möchte ich mich unbedingt ehrenamtlich engagieren aber alleine bei den Angeboten läufen mir die Tränen. Wie soll ich jemanden, den es hart getroffen hat, der aus einem Kriegsgebiet kommt und vielleicht sogar seine Familie verloren hat helfen, wenn ich dem was vorheule…

    Wie dem auch sei, dein Artikel hat mir auf jeden Fall mal die „andere Seite“ gezeigt. Mein Ex war leider auch so, „heulst du jetzt schon wieder“ ist einer der verletzendsten Sprüche… Ich freue mich für dich, dass du es geschafft hast, dich auszubalancieren 🙂 Puh, ist eine lange Antwort geworden! Da siehst du mal, das Thema beschäftigt mich! 😛

    Liebe Grüße!

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    • Vielen Dank für deine Nachricht, liebe Kati. Hm, das wäre doch vielleicht ein lohnenswertes Klopfthema … Liebe Grüße, Monika

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  10. Ich habe das Gefühl, dass meine Emotionalität immer extremer wird. Generell habe ich nichts gegen die Tränen, die ich nicht aufhalten kann, weil ich auf schöne, traurige, rührselige und sonstige Situationen reagiere. Blöd an der Sache ist, dass ich als „Familienoberhaupt“ die Eine oder andere Rede zu Geburtstagen, Abifeiern, Jubiläen, Hochzeiten halten muss. Dies kriege ich nie ohne Träneneinbruch hin, was, wenn es dabei bliebe, nicht so schlimm wäre. Doch die Reden werden immer durch mein Schluchzen unterbrochen – und das nervt und ich würde es gerne kontrollieren können, denn es liegen noch die Wichtigsten vor mir… LG Hannes

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    • Hallo Hannes, haben Sie es schon einmal mit Klopfen probiert? Herzliche Grüße, Monika Richrath

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    • Ich komme aus einer Familie, in der die eine Hälfte ganz schnell vor Rührung und Emotion weint und die andere stoisch gelassen bleibt. Einer meiner Onkel löste dieses Dilemma, das du beschreibst, indem er zu Beginn seiner Reden explizit sagt, dass ja alle ihn kennen und wissen, dass er nah am Wasser gebaut hat, wenn ihn etwas berührt oder freut. Funktioniert prima- er muss nicht seine Tränen verstecken, die dadurch auch weniger fließen, und er hat durch seine Aufrichtigkeit seine Zuhörer sowieso direkt auf seiner Seite und kann entspannen – und „meine“ Hälfte weint gelassen, gerührt und freudig mit.

      Antworten
  11. Liebe Monika,

    Weinen bedeutet für mich Reinigung, Belastendes rauszulassen, Befreiung, Druck ablassen, der durch eine schlimme Verzweiflung immer größer zu werden droht…
    Ich finde mich stets in deinen Mails, auf deiner Seite wieder. Als Krebs habe ich schon sehr viel Sensibilität abbekommen. Nun – das Schicksal wollte, dass ich auch den Aszendenten „Krebs“ habe. Emotion pur. Leider haben mich mehrere Traumata ereilt, so dass ich mittlerweile recht krank bin. Die Hochsensibilität hat leider nicht nur Vorteile. Aber neben der Hochsensibilität hab ich auch einen gewissen Pragmatismus mitbekommen, der mir jetzt gerade weiterhilft.
    Sei lieb gegrüßt
    Christiane aus Leverkusen

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    • Liebe Christiane, vielen Dank für deine Nachricht. Ich bin übrigens auch Aszendent Krebs 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  12. Hallo Monika,

    schon bei einem traurigen Film den ich sehe, kommen mir die Tränen. Auch wenn ich gelobt werde in der Öffentlichkeit. Auch so. Wenn ich zurück denke in meine Vergangenheit ebenfalls. Ich hatte trotz einer positiven Einstellung zu anderen Menschen, viele negativen Erlebnisse gehabt. Bin 65 Jahre, ein Mann und kann meine
    Tränen oft nicht unterdrücken. Ich probiere dann immer wieder meine Gedanken in dem Augenblick zu ändern das mir nicht immer gelingt. Auch mein Vater hatte dieses. Vererblich? In den letzten Jahren wurde es immer heftiger.
    2 mal geschieden, erste Frau gestorben die Kinder waren 16 bis 20 noch bei Ihr. Oft kommen die Gedanken was ich verkehrt gemacht habe. In der 2 Ehe ist meine Selbständigkeit , eine mittelständige Firma in Konkurs gegangen. Jetzt habe ich wieder Fuß gefasst mit meinem Leben. Aber trotzdem , ich weine nicht über meine Vergangenheit ( denke ich ) . Lebe jetzt allein, habe meinen Hund . Bin seit Jahren wieder in der Selbständigkeit.
    Es geht mir gut, aber das Dilemma besteht.

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    • Hallo Norbert, ich kann mir gut vorstellen, dass das echt schwierig ist, vor allen Dingen als Mann. Wie du vielleicht schon gesehen hast, bist du hier in sehr guter Gesellschaft … Liebe Grüße, Monika

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  13. Hallo Monika,
    ich bin Ralf, 56 Jahre alt, bin mit meiner derzeitigen Lebensgefährtin zusammenn, wobei ich doch emotional den größten Teil allein bin. Wir haben 4 Enkelkinder und wenn irgendwelche Veranstaltungen im Kindergarten sind (Opa und Oma-Tag; Kinderfest…) weiß ich schon im Voraus, was passiert: Ich muß weinen, wenn die Kinder singen… ich muß weinen, wenn ich die Bildermappe der Ereignisse im Kindergarten mit meinem Enkelkind sehe…Alles Ereignisse, wo Andere lachen. Ich muß weinen.
    Mittlerweile verstecke ich mich hinter Krankheiten, um nicht in derartige Situationen zu geraten.
    Was läuft bei mir schief und was kann ich dagegen tun?

    Danke, Ralf.

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    • Hallo Ralf, ich weiß natürlich nicht, warum du weinst, aber wenn es aus Rührung ist, würde ich nicht sagen, dass etwas schief läuft. Hast du es schon einmal mit dem Klopfen probiert? Herzliche Grüße, Monika

      Antworten

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