Ode an das Limettenwasser

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

22. September 2019

Wie Sie vielleicht ja schon wissen, bin ich ein großer Fan von Anthony William. Immer wieder finden einzelne seiner Vorschläge bei mir ganz besonderes Gehör, bzw. gehen sofort in meinen Alltag ein, wegen der phänomenalen Wirkung. Das Getränk, das es mir am meisten angetan hat ist nicht der von ihm hochgepreiste Selleriesaft (damit war ich schon nach einem Monat durch und ich kann mich einfach nicht dazu durchringen, wieder damit anzufangen), sondern der Limettensaft, den er in Heile deine Leber vorschlägt.

Wie fast immer, musste ich auch hier

einen ganz eigenen Zugang

zu dem Getränk finden. Viele von Anthony Williams Vorschlägen funktionieren für mich überhaupt nicht aufgrund von Unverträglichkeiten, da können sie noch so gesund sein und Herr William kann sie noch so sehr anpreisen. Vielleicht haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man bei der Medialen Medizin andauernd an seine Grenzen stößt.

Aber ich vermute, dass das ein Grund ist, weswegen ich mit dieser Ernährung ziemlich gut klarkomme: Andauernd muss ich überprüfen, ob seine Vorschläge für mich passen oder nicht und ich muss lernen zu akzeptieren, dass mein Körper einzigartig ist und bestimmte Dinge mag und andere wiederum nicht.

Anfangs hatte ich es übrigens mit Zitronenwasser probiert (Auch einer seiner Vorschläge), nachdem ich den Selleriesaft abgesetzt hatte. Ich habe sofort gemerkt, wie gut mir das tat – aber nach ein paar Tagen hat sich mein Magen bitterlich beschwert, auch eine Reduzierung der vorgeschlagenen Mengen hat wenig gebracht, also habe ich das Zitronenwasser wieder aufgegeben.

Bis ich auf das Rezept für das Limettenwasser stieß. Ich war total begeistert. Nicht nur wegen des leckeren Geschmacks, sondern weil ich merkte, dass ich nach dem Verzehr von Limettenwasser einen richtigen Energieschub bekam. Ich war total geflasht und habe mich daraufhin ein wenig mit der LImette beschäftigt. Im Buch kommt sie leider viel zu kurz, dort werden nur ihre stark befeuchtenden Eigenschaften erwähnt. Dabei ist die

Limette ein echtes Kraftpaket.

Sie enthält nicht nur Mineralstoffe (wie Calcium, Kalium, Magnesium und Kupfer), sondern auch viele Vitamine, allem voran Vitamin C, aber auch Vitamin E, K und B-Vitamine. Eine Begleiterscheinung der Hochsensibilität ist ja meistens ein erhöhtes chronisches Stresslevel, für dessen Bewältigung man z. B. Vitamin B5 braucht, das auch in der Limette enthalten ist. Antioxidantien, Bioflavonide und Carotinoide tragen weiter zu den gesunden Wirkungen der Limette bei.

Als ganz besonders heilsam hat sich das Limettenöl erwiesen, das in der Schale der Limette steckt (weswegen man unbedingt immer unbehandelte Früchte verwenden sollte). Das Limettenöl besteht zu 85 % aus Monoterpenen (sekundären Pflanzenstoffen), die schmerzstillende, erwärmende und enzündungshemmende Eigenschaften haben.

Es gibt eine Reihe von Studien, die gute Ergebnisse erzielt haben bei der Behandlung von bestimmten Mikroben (z. B. Candida albicans) und Erregern (z. B. Tuberkulose) mit Limetten (entweder mit Öl oder einem Schalenextrakt). Man hat auch herausgefunden, dass Flavonoide aus der Limettenschale antikarzinogene Wirkung haben.

Ein Bestandteil des Limettenöls ist das Citrat, das Viren, Erreger und Bakterien unschädlich machen kann.

Beim Rauchentzug soll die Limette die gleiche Wirkung haben wie Nikotinkaugummis …

Die Limette stammt aus Asien und ist heute die in den Tropen und Subtropen am häufigsten angebaute Zitrusfrucht und wird schon seit langer Zeit als Heilmittel eingesetzt, z. B. zur Stärkung des Immunsystems, bei Rheuma, Malaria, bei Erkältungen und depressiven Verstimmungen.

Das liegt sicher an den enthaltenen Monoterpenen. Sie wirken stimmungsaufhellend, gegen Ängste und fördern die Konzentration.

Was nun im einzelnen dafür verantwortlich ist, dass die Limetten Energie verleiht, habe ich nicht herausgefunden. Zumindest weiß ich nun,

warum ich immer so gute Laune bekomme,

wenn ich ein Glas Limettenwasser trinke.

Mein Vergnügen war auch hier diesmal leider ziemlich kurz, denn ich habe schon sehr schnell festgestellt, dass die von Anthony William empfohlenen Verzehrempfehlungen überhaupt nicht gehen für mich. Zwei Limetten auf 1/2 l Wasser, das habe ich ganz schnell wieder sein gelassen. Mein Magen hat sich bitterlich beschwert. Und obwohl ich die Limettendosis immer weiter reduziert habe, bin ich so recht auf keinen grünen Zweig gekommen. Dies liegt, wie ich nun erfahren habe, an der

Fruchtsäure

die empfindliche Magenschleimhäute angreifen kann. Wie schade!

Eigentlich wollte ich nicht von der Limette lassen. Da war guter Rat teuer. Eine Freundin von mir hatte

die rettende Idee

als ich ihr mein Leid klagte.

Ihr Vorschlag: einfach nur einen Schnitzer Limette in einen Krug Wasser legen. Homöpathische Dosis sozusagen. Funktioniert wunderbar …

Aber trotzdem auf jeden Fall Biofrüchte verwenden und diese warm abwaschen.

Ich habe mich auch dazu durchgerungen, dass ich den Limettensaft auch nicht mehr jeden Tag trinken will, damit es weiter Spaß macht und ich mich über ein Glas leckeren Limettensaft freue. Mein Special Treat sozusagen 😉

Haben Sie auch Getränke oder Gerichte, die Sie speziell auf sich anpassen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Von Herzen,
Ihre
Monika Richrath

Bild von congerdesign auf Pixabay

Bild von Gabor Mika auf Pixabay

Vielleicht gefällt Ihnen auch …

Mein Rauhnachtsorakel 2019

Mein Rauhnachtsorakel 2019

Es ist wunderbar, dass kleine Tipps mir unbekannter Menschen die Kraft haben, mein Leben auf tiefgreifende Weise zu...

Wie Liebe sich anfühlt

Wie Liebe sich anfühlt

Letzte Woche konnten Sie keinen neuen Blogbeitrag von mir lesen – und das lag nicht daran, dass mir etwa die Ideen...

8 Kommentare

  1. Oh super 🙂 Ich selbst arbeite ja auch zusätzlich mit ätherischen Ölen, dher kann ich die Liebe zur Limette schon gut nachvollziehen… ich mag es, wenn man sich immer wieder selbst gut beobachtet und somit seinen eigenen Weg herausfindet! Danke, dass du das teilst!

    Antworten
    • Gerne, Karoline, vielen Dank 🙂 und liebe Grüße, Monika

      Antworten
  2. Hallo Monika
    Mit Zitronenwasser und Limetten habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, wie du. Bin auch durch einen Beitrag im Netz auf Limetten aufmerksam geworden. Ich probiere sehr viel aus und passe dann die Mengen an meine Verträglichkeit an.
    Grundsätzlich bin ich durch die Ernährungsweise nach Anthony William fitter, energiereicher und leistungsfähiger geworden.
    Lieben Gruß Gertrud

    Antworten
    • Danke, liebe Gertrud. Gar nicht so einfach mit dem Herumprobieren, aber gut, wenn man dann doch Erfolg hat 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  3. Hallo, Monika,
    ja das Limettenwasser liebe ich auch, die Idee, nur einen Spalt Limette ins Glas Wasser zu legen, finde ich eine gute Idee ! Muss ja eigentlich auch funktionieren, da Wasser ein Informationsträger ist, sonst würde Homöopathie nicht wirken.
    Noch ein Tipp:
    Probiere es mal mit Edelschungit-Wasser. Gib mal bei Google ein: Hamoni-Edelschungit ! Da erhältst Du viele interessante Informationen darüber…ich setze mein Heilwasser mit Bergkristall und Edelschungit abends an und trinke es dann den nächsten Tag. Es schmeckt wie Quellwasser und hat viele heilenden Eigenschaften. Der Edelschungit gibt sogenannte Superantioxidantien , auch als Fullerene bekannt, ins Wasser ab. Er hilft bei vielen Erkrankungen, kommt aus Karelien am Onega-See in Russland. Dort gibt es Sanatorien, in denen Patienten das Wasser zu trinken gegeben wird oder äußerlich angewandt wird. Versuch macht kluch…;-)
    Herzliche Grüße aus Berlin
    Pia

    Antworten
    • Oh wow, vielen Dank, Pia. Das eruiere ich gleich mal 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  4. Ich habe diese Webseite heute entdeckt und bin begeistert über so viele hilfreiche und nützliche Informationen bezgl. Thematiken, welche die Ärzteschaft milde gesagt mehr als überfordern. Einen großen Dank von Herzen für diese wunderbare Arbeit!

    Das Wasser setze ich selbst über Nacht an mit sehr dünnen 2-3 Zitronen- (oder Limetten-),Gurken-, Ingwerscheiben, dazu frische Minzblätter, Basilikum und/oder ein wenig von den Rosmarinzweigen. Es schmeckt herrlich frisch und tut dem Körper so gut. Reichere es auch mit energetisiertem und speziell informiertem Wasser an. So ein Wasser rettete mich schon häufig an dem einen oder anderen stressigen Arbeitstag. Aber jetzt bin noch mehr motiviert viel mehr auszuprobieren. Heute bekomme ich die ersten 2 Bücher von AW (haben ihn geradezu vor 2 Tagen entdeckt!!) und kann es kaum abwarten, sie lesen zu können.
    Danke Danke Danke nochmal für das großzügige Teilen so vieler wertvoller Erfahrungsberichte!
    Liebe Grüße, Mari

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Mari, ich bin ganz gerührt … Viel Spaß beim Weiter entdecken. Ich bin gerade dabei meine Blogbeiträge neu zu strukturieren, damit auch ältere Beiträge besser gefunden werden. Liebe Grüße, Monika

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest

Shares
Share This