Rauhnächte 2018 – Die Klopfreise zu dir selbst

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div. Autoimmunkrankheiten (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

9. Dezember 2018

Natürlich gibt es im Leben immer Höhen und Tiefen, aber nach der Aufregung mit dem Umzug des letzten Jahres hatte ich gedacht, jetzt käme so eine Art Plateauphase und ich könnte mich nun erst einmal ausruhen … Falsch gedacht. Ganz im Gegenteil wurde ich dieses Jahr so gebeutelt wie noch nie und dazu noch in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit.

Vermutlich werden Sie etwas Ähnliches erlebt haben

Ich beobachte jedenfalls, dass in meinem Umfeld (egal, ob es sich um KlientInnen, Freunde oder Bekannte handelt) die meisten in diesem Jahr ähnlich stressige Berg- und Talfahrten erleben (mit zunehmender Geschwindigkeit zum Jahresende). Offenbar eine Art kosmische Tendenz.

Dabei ging es nicht nur um kurzfristige Befindlichkeitsstörungen, sondern um aufregende Ereignisse, die noch lange nachhallen. Wenn Sie sich schon etwas länger mit Hochsensibilität beschäftigen, dann haben Sie vermutlich schon selbst die Erfahrung gemacht, dass auch positive Aufregung sehr anstrengend sein kann.

Mein Jahr 2018 in Kürze

  • Das erste von mir übersetzte Buch („Heile deine Geburt, heile dein Leben“) ist erschienen (Hat für sehr viel Aufregung bei mir gesorgt)
  • Als Nebeneffekt der Übersetzung habe ich damit begonnen, mich in Matrix Birth Reimprinting coachen zu lassen
  • Meine Liebesbeziehung, die doch ein ganzes Leben lang halten sollte, ist mir abhanden gekommen (aber dafür habe ich eine Freundin gewonnen)
  • Ich habe mit so vielen Menschen geklopft wie noch nie
  • Neue Auftraggeber sind an mich herangetreten
  • Ich habe mich mit TBT coachen lassen
  • Mein drittes Buch, „Die Geheimnisse des gesunden Schlafs“ ist erschienen
  • Ich habe die Mediale Medizin von Anthony William
  • Mir wurde die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt und ich musste umziehen (was zwar insgesamt supergut gelaufen ist, aber megaanstrengend war und natürlich mit den verschiedensten Stressbelastungen verbunden ist)
  • Ich bin in den Autorinnenclub eingetreten und werde nächstes Jahr auf der Buchmesse in Leipzig mit dabei sein (Wahnsinnig aufregend)
  • Seit mehr als sechs Monaten habe ich eine Zahnentzündung, die nicht in den Griff zu bekommen ist
  • Kurz vor Schluss muss ich mich mit dem erledigt geglaubten Thema der finanziellen Sicherheit auseinandersetzen
  • Ich hatte fast keinen Urlaub

Puh, wenn ich das so schwarz und weiß vor mir sehe, dann wird mir selbst angst und bange. Kein Wunder, dass mir die Puste ausgeht.

Ich ärgere mich aber über mich selbst

Natürlich kommt dies nicht zum ersten Mal vor, es ist leider so, dass es mir mit schöner Regelmäßigkeit passiert, dass ich mir selbst nicht genug Auszeiten nehme. Zum einen liegt es daran, dass ich wirklich gerne arbeite – in einem Test habe ich herausgefunden, dass einer meiner Vorzüge Exzellenz ist, also, gute Arbeit abzuliefern und immer besser zu werden, zum anderen ist es aber wohl so, dass ich das Wohl meiner Klienten häufig über mein eigenes Wohl stelle. Da muss ich noch dran arbeiten …

Ein Beispiel

Zum Jahresende sind sicherlich die meisten Menschen in irgendeiner Form erschöpft von den Anstrengungen des Jahres. Auch wenn ich schon seit Ewigkeiten kein traditionelles Weihnachtsfest mehr feiere, freue ich mich doch schon das ganze Jahr auf die Zeit zwischen den Jahren, einfach, weil dann Zeit zur Erholung ist. Letztes Jahr habe ich mir diese Zeit versagt. Nicht aus reinem Masochismus natürlich. Die Rauhnächte beschäftigen mich nun schon eine ganze Weile. Letztes Jahr hatte ich die Idee einer Klopfreise durch die Rauhnächte und habe dieses auch umgesetzt. Jeden Tag bin ich bei Facebook in einer eigens dafür erstellten Gruppe online gegangen und habe kurze Klopfimpulse gegeben zum jeweiligen Thema des Tages. Ohne großes Schnickschnack und in (rückblickend) ziemlich schlechter Qualität. Es kam trotzdem sehr gut an, wie ich aus den gelegentlichen Kommentaren erfahren habe.

Ich habe aber schon am zweiten Tag gemerkt, dass das einfach nicht richtig war.

Denn ich konnte meine eigene Rauhnacht nicht genießen.

Die Rauhnächte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Vielleicht, weil immer mehr Menschen immer weniger mit Weihnachten anfangen können. Oder weil es immer mehr Singles gibt, die der Weihnachtszeit vielleicht eher mit Schrecken entgegensehen, die Rauhnächte aber genießen können … Vielleicht haben auch immer mehr Menschen das Bedürfnis, zu sich selbst zurückzufinden, weil sie sich im immer schneller drehenden Alltag selbst abhanden kommen. Ich kann da nur Vermutungen anstellen. Die Rauhnächte sind jedenfalls ganz wunderbar geeignet, mit sich selbst in Verbindung zu treten, nachzudenken über eigene Wünsche und Bedürfnisse, bewusste Entscheidungen zu treffen (z. B. darüber, wen man im nächsten Jahr gerne öfter sehen möchte und wen weniger, was man aufgeben will, was man braucht und wie man es bekommen kann …) Vielleicht sehnen sich auch immer mehr Menschen nach einer Verbindung mit etwas Höherem … ich kann nur Vermutungen anstellen. Sicher ist jedenfalls: In den Rauhnächten können wir uns wieder mit uns selbst verbinden und es ist uns selbst überlassen, ob wir dem eine spirituelle Bedeutung verleihen wollen oder nicht.

Gerade hochsensible Menschen leben ja häufig vor allem im Kopf

und können sich schwertun mit der spirituellen Dimension – aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass gerade sie besonders davon profitieren können. Ob nun so oder so: In den Rauhnächten können wir einen roten Faden für unser Leben finden (vor allem, wenn wir dies regelmäßig tun) und so auch langfristigere Wünsche, Ziele und Projekte umsetzen. Ich möchte auf diesen roten Faden nicht mehr verzichten. Aber ich bin abgeschweift …

Zurück zu meiner eigenen Rauhnachtsreise 2017:

Mir fehlte nicht nur die Muße, in Ruhe über mein eigenes Leben nachzudenken. Ich hatte auch keine Erholungszeit. Als mir die Idee zu der Klopfreise kam, habe ich so großspurig gedacht, „Ach, was machen schon 10 Minuten am Tag“. Die Realität hat mich sehr schnell eines Besseren belehrt. Sicher, die Videos waren nicht sehr lang und erforderten nicht allzuviel Aufwand. Aber ich war im Grunde genommen in der ganzen Zeit nicht frei, ich musste meinen Tag um diese 10 Minuten herumplanen, konnte nicht einfach ausgehen und spontan das tun, wonach mir der Sinn stand. Meine eigenen Rauhnächte kamen dadurch einfach etwas zu kurz. Auch wenn es mir sehr viel Spaß gemacht hat … es war irgendwie ein Arrangement, das für mich schräg war.

Außerdem hatten sich verschiedene Menschen darüber beschwert, dass sie nicht teilnehmen konnten, weil die Reise ausschließlich auf Facebook stattfand.

Darum wird die Klopfreise 2018 anders

Es gibt wieder eine Klopfreise, mit Mitklopfvideos zum jeweiligen Thema des Tages und Anleitungen, was Sie an diesen Tagen sonst noch tun können. Bei den Mitklopfvideos kann es sich um Klopfmeditationen, um geklopfte Switchwörter, von mir verfasste Texte oder anderes handeln. Außerdem habe ich für jeden Tag ein Mitsingvideo ausgesucht (darauf freue ich mich schon ganz besonders). In wesentlich besserer Qualität. Und grundsätzlich in anderer online-Form. Nicht mehr kostenlos, aber zu einem erschwinglichen Preis. Wenn Sie auf der Seite etwas nach unten scrollen können Sie auf dem Reiter „Inhalte“ die beiden ersten Videos ansehen und einen Eindruck davon bekommen, was Sie erwartet.

Wenn Sie mich noch nicht kennen und/oder Lust haben, die Wirkung der Klopfakupressur einfach einmal selbst zu erleben, wäre die Klopfreise auch eine gute Gelegenheit, mich und das Klopfen kennenzulernen. Die Klopfakupressur hilft Ihnen dabei, mehr von dem, was Sie brauchen, in Ihr Leben zu holen, und das loszulassen, was Sie hemmt oder belastet. Ich finde, dass die Klopfreisereise zu dir selbst sehr schön geworden ist. Und ich freue mich riesig darauf, dass ich in diesem Jahr bei meiner Reise als Teilnehmerin mit dabei sein werde. Ich freue mich jetzt ebenfalls schon

auf meine Erkenntnisse dieser Reise.

Denn für mich steht fest: Ich habe noch eine Menge Nachholbedarf in Sachen Selbstfürsorge. Und ich hoffe, wenn ich zwischen den Jahren mal richtig zur Ruhe komme, werden mir noch Dinge einfallen, die ich verbessern kann. Eine Entscheidung habe ich jetzt schon getroffen: Ab 2019 nehme ich nur noch 1–2 neue KlientInnen im Monat an.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße und eine schöne Reise,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Die Klopfreise zu mir selbst

Gehen Sie vom 20. Dezember bis zum 6. Januar mit mir auf eine Klopfreise zu sich selbst und finden Sie den roten Faden für Ihr Leben. Ich freue mich auf Sie!

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2 Kommentare

  1. Was entsteht an Kosten für die klopfreise?

    Warum sind viele zum Jahresende erschöpft?
    Das Kalenderjahr ist menschengemacht. Wenn ich achtsam mit mir umgehe bekomme ich kein Erschöpfungssyndrom. Ebenso brauche ich keinen Urlaub um mich zu erholen. Ich habe immer meine Erholungspausen sowie anstrengende Zeiten in meinen Lebenszyklus eingebaut.

    Antworten
    • Liebe Eleonore, jeder hat sein eigenes Leben und seine eigenen Herausforderungen … Die Klopfreise kostet 49,-EUR. Herzliche Grüße,
      Monika Richrath

      Antworten

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