Warum wir uns im Wald so wohl fühlen

Von Monika Richrath

„Nach dem dritten Burnout und div.  sog. „Autoimmunkrankheiten“ (chronische Herpesinfektion, Fibromayalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, HPU) ist mir endlich klar geworden, dass ich nicht funktionieren kann in den üblichen Strukturen der Arbeitswelt und ich habe den Mut gefunden, mich selbständig zu machen. Seit 2011 arbeite ich als Coach und Trainerin für Klopfakupressur und bin die Autorin dieses Blogs.“

25. Juni 2017

MONIKA RICHRATH
Manchmal geht das Leben wirklich sonderbare Wege. 2012 war ein Jahr, in dem ich einer alten Sehnsucht folgte und öfter einmal in den Wald ging. Das war gar nicht so einfach. Der damals für mich erreichbare Wald lag zwar durchaus fußläufig, war aber dennoch mit Hürden verbunden, z. B. dem Durchqueren angsteinflößenden Unterführung unter einer Autobahn und der späteren schwindelverursachenden Überquerung derselben auf einer Brücke. Die Autobahntrasse führte direkt neben dem Wald entlang, so dass ich mindestens 20 Minuten Fußweg zurücklegen musste, um überhaupt Stille zu erleben. Und natürlich jede Menge Hundebesitzer mit Hunden - was ich damals auch nicht so prickelnd fand.
Ich wusste überhaupt nicht, woher diese Sehnsucht nach dem Wald kam. Seit ich denken konnte, war Wasser mein Element gewesen, habe fast immer in unmittelbarer Nähe zum Rhein gewohnt und brauchte diese Nähe auch (nicht umsonst bin ich nach dem chinesischen Horoskop ein Wasser-Tiger!) Diese neue Liebe zum Element Holz verunsicherte mich ein wenig. Ich gab dem dann und wann nach (wann immer ich die o. g. Hürden überwinden konnte), aber nicht halb so oft, wie ich tatsächlich gerne in den Wald gegangen wäre.

Wie kommt der Wald in das Museum

Ende 2012 hatte ich schließlich eine Art von Erleuchtung - allerdings nicht im Wald selbst, sondern in einem Museum. Ich fuhr mit meiner Mutter nach Köln in die Ausstellung „A bigger picture“ von David Hockney und freute mich riesig, dass wir die Gelegenheit hatten, diese Ausstellung überhaupt zu sehen, da sie nur an drei Standorten weltweit zu sehen war. Die Bilder, die auf der Ausstellung zu sehen waren, hatte David Hockney in Großbritannien gemalt, wohin er gereist war, um einen kranken Freund zu unterstützen. Einen Eindruck von der Ausstellung können Sie hier erhalten. Im Film befindet sich die Kamera in der 2. Minute in einem eher dunklen Raum, in dem an allen vier Wänden Filme laufen. Hockney hatte die Kamera auf den Fahrten zu seinem Freund laufen lassen, während er durch den Wald fuhr, im Schritttempo. Als ich diesen Raum betrat, hatte ich schon einige Zeit in den Museumsräumen verbracht. Obwohl Kunst immer eine belebende Wirkung auf mich ausübt, war ich schon ein wenig erschöpft, wegen der schlechten Luft, den vielen Menschen und Eindrücken. So kam ich in diesen Raum. Ich merkte sofort, dass etwas mit mir geschah. Ich veränderte mich, ohne dass ich hätte sagen können, warum und in welcher Form. Nur, dass ich mich nun anders fühlte - und besser!

Ein Schleier wird fortgezogen

Natürlich habe ich mir intensiv Gedanken darüber gemacht, was passiert war. Ich war in dem Raum ja nicht in einer grundsätzlich anderen Umgebung gewesen (außerdem war es nicht so dunkel wie in dem Video), sondern befand mich nach wie vor in dem kargen, modernen Ambiente des Museum Ludwigs in Köln. Nur die Bildschirme waren anders und was darauf zu sehen war. Konnte es sein, dass Natur so eine Wirkung auf mich ausübte? Das wollte ich im Auge behalten und als ich das nächste Mal in den Wald ging, beobachtete ich mich aufmerksam. Dabei machte ich eine erstaunliche Entdeckung: Wenn ich den Wald betrete, ist es, als würde ein über mir hängender Schleier fortgezogen, alle Sinne öffnen sich und stehen auf Empfang.

Das funktioniert auch umgekehrt,

wie ich beim nächsten Mal erfahren habe. Das Waldstück, in das ich zu gehen pflegte, war nicht allzu groß, wenn ich lang genug ging, kam ich in einem Gewerbegebiet heraus, wo es einen riesigen Supermarkt gab. Eines Tages hatte ich im Wald die Idee, in den Supermarkt zu gehen, direkt vom Wald aus. Das war richtig krass, den in dem Augenblick, in dem ich die Vorhalle des Supermarkts betrat, in dem schon allerlei Stände und Fressbuden aufgebaut waren, wurde wieder der Schleier über mich geworfen. Zack Bumm! Aus und vorbei. Heutzutage gibt es zahlreiche Studien, die die entspannungsfördernden Aspekte des Waldes für Menschen belegen. Dies hat sehr viel mit Evolution zu tun, in deren Lauf Menschen gelernt haben, den Nutzen der Natur für sich zu schätzen. Bäume bieten z. B. Schutz, Früchte Nahrung. Viele Pflanzenteile sind essbar oder anderweitig verwendbar. Gewässer bieten Trinkwasser und Fische. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass der Aufenthalt in der Natur hilft, uns von sog. „gerichteter Aufmerksamkeit“, die wir im Alltag, in der Schule und im Beruf, aufbringen müssen, zu erholen.

Faszination Natur

Die Natur ist noch aus einem anderen Grunde sehr gut geeignet zur Entspannung und Erholung. Alle Sinne werden dort gefordert, es gibt viel zu sehen, fühlen, hören … Zwangsläufig wird unsere Aufmerksamkeit von uns selbst abgezogen und nach außen gelenkt. In der Natur können wir immer wieder das Wunder der Welt, das Wunder des Lebens bestaunen, die Perfektion der Schöpfung. Unsere Gedanken verbinden sich mit dem, was wir in der Natur vorfinden, Dinge, die wir sehen, können uns dabei helfen, unser Leben zu versinnbildlichen und reflektieren. In der Natur erfahren wir den Artenreichtum und die Vielfalt als Gewinn, im Gegensatz zu unserem technisierten Alltagsleben.

Einfach sein

Ebenfalls sehr wichtig für die Entspannung in der Natur: hier sind wir nicht in unserer gewohnten Alltagsumgebung, mit seinen üblichen Anforderungen, hier können uns verbinden mit dem Großen Ganzen, müssen keine Rolle spielen, sondern dürfen einfach sein. Denn in der Natur entfällt jede Form von Bewertung, denn die vorhandenen Lebensformen bewerten uns nicht. Darum dürfen wir einfach so sein, wie wir sind. Hier sind wir einfach eine Kreatur unter Kreaturen.

Auszeit - Being away

Auch das sollte ein Grund sein für hochsensible Menschen, möglichst häufig Auszeiten in der Natur zu nehmen. Ich habe in dem Buch „der Biophilia-Effekt“ den Begriff „Being away“ gefunden, der mir unglaublich gut gefallen hat. Da viele hochsensible Menschen, oft von Kindesbeinen an, die Erfahrung machen, dass sie irgendwie anders sind als die anderen, glauben oder glaubten wir häufig, nicht in Ordnung zu sein oder nicht liebenswert. Ein Aufenthalt in der Natur kann auf jeden Fall dazu beitragen, dass wir uns besser fühlen. Es gibt übrigens hierzu eine äußerst interessante Studie von  Angela Meyer von der Universität Montana, die gerade diesen besonderen Naturaspekt mit einer Gruppe lesbischer, bisexueller oder transsexueller Frauen testete, die im Alltag vielfach unter Bewertungen ihrer sexuellen Orientierung zu leiden hatten und den Aufenthalt in der Natur sehr heilsam und wohltuend erlebten.

Ich habe mittlerweile übrigens auch herausgefunden, warum ich mich im Museum so anders fühlte - der Wissenschaft sei dank.

„Baum-Patienten“ gegen „Hausmauer-Patienten“

Schon 1972 begann Professor Roger Ulrich eine Studie, die sich über neun Jahre erstreckte und in der er die Genesung von Patienten im Krankenhaus untersuchte, die entweder aus dem Fenster des Krankenhauszimmers einen Baum oder eine Hauswand sehen konnten. Die „Baum-Patienten“ genasen schneller, benötigten weniger Schmerzmittel und hatten weniger mit postoperativen Komplikationen zu tun als die „Hausmauer-Patienten.“ Ulrich führte noch andere Studien durch, in denen er beweisen konnte, dass selbst eine Naturerfahrung über Filme, Fotos oder Tonband sich heilend auswirkt, z. B. Schmerzen verringert. Selbst eine Pflanze im Krankenzimmer kann bereits etwas bewirken.

Waldmedizin

Auch japanischen Wissenschaftlern, die die Wirkung der Waldatmosphäre auf gestresste Menschen untersucht haben, verdanken wir interessante Einsichten. Dabei kam heraus, dass bei Männern der Adrenalingehalt im Urin nach einem eintägigen Aufenthalt im Wald um 30 % sank, bei Frauen sogar um mehr als die Hälfte. Nach einem zweiten Tag im Wald sank er bei den Männern um 35 % und bei Frauen betrug er nur noch ein Viertel des Originalgehalts. Seit 2012 gibt es sogar einen eigenen Forschungszweig an Universitäten: die sog. „Forest Medicine“ oder Waldmedizin.

Waldbaden stärkt das Immunsystem

Den besten Waldeffekt habe ich mir bis zum Schluss aufgespart. Im Wald atmen wir bioaktive Stoffe ein, die von den Pflanzen abgegeben werden. Dazu gehören auch sog. Terpene, die von uns hauptsächlich über die Haut und die Lungen aufgenommen werden. Einige dieser Terpene reagieren mit unserem Immunsystem, für sie wurde eine anti-kanzerogene und stärkende Wirkung auf unser Immunsystem nachgewiesen. Alleine ein ausgedehnter Spaziergang durch den Wald sorgt dafür, dass die Aktivität Ihrer Killerzellen für ca. 7 Tage erhöht wird. Kein Wunder, dass „Shinrinyoku“ bzw. „Waldbaden“  in Japan heute eine anerkannte Stressbewältigungsmethode ist, die öffentlich gefördert wird. Dabei ist es gar nicht notwendig, sich besonders anzustrengen. Es geht eher darum, sich in der Natur aufzuhalten, die gesundheitsfördernde Wirkung mit allen Sinnen zu genießen. Dazu kann auch gehören, dass wir Verbindung aufnehmen mit den Tieren in der Natur. Die Autorin Ulrike Fokken (Siehe Informationskasten) schlägt vor, sich einfach eine Viertelstunde ganz still irgendwo hinzusetzen und nichts zu tun. Dann werden die Tiere sehr schnell beginnen, uns als Teil der Natur zu sehen und kommen schnell näher. Habe ich selbst schon ausprobiert und es funktioniert sehr gut. Was mich selbst angeht, so ist mein Wunsch nach Wald immer weiter gewachsen. Ich brauche noch mehr Wald. In mir ist der Wunsch aufgekeimt, den Wald künftig auch direkt von meiner Wohnung oder meinem Haus aus zu sehen  … In diesem Zusammenhang ist natürlich auch spannend, wie Ihre Wald-Erfahrungen aussehen? Wie immer freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Mit diesem Beitrag möchte ich an Kathi Keinsteins Blogparade „Die Natur und meine Sinne“ teilnehmen (eine sehr spannende Blogparade, wie ich finde)! Dieser Blog geht nun in eine wohlverdiente Urlaubspause. Im August geht es wieder weiter mit hoffentlich spannenden Themen für Sie!

Herzlichst,

Ihre Monika Richrath

Buchempfehlungen

Der Biophilia Effekt, Clemens G. Arvay, edition a, Wien, ISBN 978-3-99001-113-3 Wildnis wagen!: Warum Natur glücklich macht, Ulrike Fokken, Ludwig Buchverlag,  ISBN: 978-3-453-28062-5

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9 Kommentare

  1. Winfried

    Ich kann deine Erfahrungen mit Wald nur bestätigen. Ich habe das Glück, so zu wohnen, dass mich etwa 200 m hinter unserem Grundstück ein mit alten Kastanien gesäumter Feldweg zu dem angrenzenden Wald geleitet. Ich gehe diesen Weg mit einer „Runde“ auf den Wegen im Wald möglichst täglich und empfinde ähnliche Veränderungen, wie du sie beschreibst: sobald ich den Wald betrete, verschwindet dieser „Schleier“ über mir und meine Gedanken werden weit und kreativ. Umso mehr, je seltener ich dabei Menschen begegne. Ich möchte jeden dazu ermutigen, sich so oft wie möglich auf diese Erfahrung Wald einzulassen. Es fördert spürbar seelisches und körperliches Wohlbefinden und hilft, bei sich selbst anzukommen.

    Antworten
    • Monika Richrath

      Lieber Winfried, vielen Dank, ich freue mich, dass du auch diese Schleier-Erfahrung kennst 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  2. Kathleen Rother

    Hallo Monika,
    ich liebe den Wald auch sehr, vor allem immer mehr. Seit über einem Jahr, seit ich wegen meiner erkannten und behandelten glutenbedingten Gesundheitsprobleme endlich fit genug für Sport im Wald war, kann ich nicht mehr ohne meine morgendliche halbe Stunde im Wald sein. Es ist wie in einer anderen mystischen Welt. Ich tanke Kraft und öffne mich für alles, sehe die Fülle und beginne den Tag wie im Paradies. Es ist so viel zu sehen, vor allem über ein Jahr. Alle jahreszeitlichen Veränderungen. Es ist toll. Seitdem bin ich nicht mehr krank. Früher bis zu 6 Wochen im Jahr Grippe, Bronchitis, Angina. Wie halt jeder. Seitdem nur 3 Tage Schnupfen. Der Wald heilt wirklich. Danke für deine Inspirationen.
    Viele liebe Grüße von Kathleen

    Antworten
    • Monika Richrath

      Vielen Dank, Kathleen, das klingt ja toll. Ich mag auch ganz besonders den Aspekt von Werden und Vergehen des Lebens, der nirgends so deutlich wird wie im Wald 😉 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  3. Kathi Keinstein

    Hallo Monika,

    Lieben Dank für deine Teilnahme an meiner Blogparade! Und dann gleich mit solch einem tollen Artikel 🙂 ! Ich bin auch seit je her eine grosse Wald-Liebhaberin – und es ist unheimlich spannend, wie viele Wissenschaftler sich mit dieser Leidenschaft beschäftigt haben und ihre Forschungsergebnisse meine persönliche Erklärung „aus dem Bauch heraus“ so gut bestätigen.

    Schon als Kind am Rande des Neusser Stadtwaldes (ich bin nämlich auch eine Rheinländerin 😉 ) aufgewachsen, habe ich seit ein paar Jahren das Glück, hier in der Schweiz zwischen dem Zürichsee und unserem bewaldeten Hausberg (für hiesige Verhältnisse eigentlich ein Hügel) zu leben, sodass der Wald auch für mich jederzeit erreichbar ist. Als ich zwischenzeitlich in Essen studiert und in der Nähe der Uniklinik gewohnt habe, war eine der ersten Anschaffungen eine Jahreskarte für den Grugapark, der – besonders unter der Woche – einen ziemlich guten Wald-Ersatz abgab. Und wo immer es mich noch hin verschlagen mag, ich kann einfach nicht lange ohne Wald sein…

    Liebe Grüsse,
    Kathi

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    • Monika Richrath

      Vielen Dank, liebe Kathi. Ich freue mich, dass dir mein Artikel gefällt:-) Es ist schön, dass er so gut in deine Blogparade passt 🙂 Liebe Grüße, Monika

      Antworten
  4. Michelle Dinnebier

    Hallo Frau Richrath.

    Ich bin meiner einen Freundin unendlich dankbar, dass sie mir diese Seite – Ihre Seite – gesendet hat.
    Ich habe eben alles gelesen und ich liebe Ihren tollen Text

    Ich bin 24 und liebe ebenfalls die Natur, den Wald. Wenn es mir schlecht geht, muss ich raus. Ich bin so froh wieder hier in unsere Heimat, dem schönen Eichsfeld, gezogen zu sein. Denn hier im Ort gibt es einen Wald, viel Grün
    Wenn schönes Wetter ist, nehme ich meine Lernunterlagen und gehe zu Fuß oder ich fahre mit meinem Fahrrad in den Wald .
    Ich fühle mich draußen auch am liebsten dort.

    Wie Sie ihr Empfinden beschrieben haben ist großartig
    Falls es diese Ausstellung noch geben sollte, ich finde es gerade schade, dass ich Ihre Seite jetzt erst lese und nicht bis spätestens letztes Jahr davon wusste, da wir dort noch in der Nähe von Köln wohnten, mein Freund und ich, ich will auf jeden Fall Ihr geteiltes Video sehen, doch würde ich irgendwann einmal gern persönlich dorthin fahren.

    Ich empfehle allen hier den YouTube-Kanal von TOASTI, da er Trekking im Wald, in der Natur macht ich habe ihn vor kurzem entdeckt und ich ❤️ seine Videos. Habe ich Fernweh in die Wälder, die Natur, schaue ich seine Videos .
    Mein Freund und ich waren Anfang diesen Monats in dem schönen Oberhof, Thüringer Wald, gewesen. Wir kamen in der
    OBERE SCHWEIZERHÜTTE unter. Und die steht genau im Wald und ist unterhalb der BOBBAHN.
    Ich mochte es dort sehr, diese Stille. Entspannung pur. Ich vergaß den Alltag komplett .
    Darüber möchte ich irgendwann auf jeden Fall noch ein Video für meinen Youtube Kanal drehen .

    Ich wünsche jedem alles Gute und eine gute Nacht.

    vG Michelle/Mito/Mitos Welt

    Antworten
  5. Jenny Pehl

    Ich kann mich dem nur anschließen. Ich wohne selbst in einem ziemlich lauten, unruhigen und schmutzigen Teil Berlins – ich selbst hatte Berlin schon für mich und meine Zukunft abgeschrieben, da ich merkte, wie krank mich der Lärm und die Unruhe macht. Mein Freund wohnt in einem anderen Teil der Stadt, dem Grunewald. Hier ist die Welt noch in Ordnung, ich laufe 10 Minuten zu Fuß in den Wald, und schon mit dem ersten Schritt und der immer größer werdenden Ruhe, wie wohltuend der Wald ist. Es ist, als würde alles abfallen, als würde man eins mit dem Universum sein. Ich fühle mich stark und geliebt und viel ausgeglichener. Waldbaden ist definitiv meine Art von Kurzurlaub geworden.

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    • Monika Richrath

      Liebe Jenny, das kann ich voll und ganz nachvollziehen 🙂 Herzliche Grüße, Monika

      Antworten

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